Liste der Baudenkmäler in Markt Schwaben

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler des oberbayerischen Marktes Markt Schwaben zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Markt Schwaben
Markt Schwaben, Luftaufnahme von Westen

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Markt Schwaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Fischergries 4
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger biedermeierlicher Walmdachbau mit Aufzugsgiebel, Mitte 19. Jahrhundert D-1-75-127-1 Wohnhaus
Bahnhofstraße 28
(Standort)
Wohnhaus (sogenannte Schweiger-Villa) Zweigeschossiger Walmdachbau mit Zwerchhaus und Putzgliederung, in neubarocken Jugendstilformen, um 1910 D-1-75-127-24 Wohnhaus (sogenannte Schweiger-Villa)
Erdinger Straße 1
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Margareta Barocker Wandpfeilerbau mit dreiseitigem Chorschluss und Westturm mit Zwiebelhaube, von Jörg Zwerger, 1671; mit Ausstattung D-1-75-127-3 Katholische Pfarrkirche St. Margareta
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Erdinger Straße 3
(Standort)
Ehemaliges Schulhaus Zweigeschossiger Satteldachbau mit Putzgliederung, von Martin Haydn, 1844 D-1-75-127-26 Ehemaliges Schulhaus
Erdinger Straße 9
(Standort)
Wohnhaus (sogenanntes Waxhaus) Ehemaliger eingeschossiger verputzter Backsteinbau mit Satteldach und Flacherker, nach 1824, Aufstockung mit gotisierendem Treppengiebel und quer angeschlossener Remise, 1918 D-1-75-127-4 Wohnhaus (sogenanntes Waxhaus)
Friedhofallee 14, Nähe Hanslmüllerweg
(Standort)
Leichenhalle Spätklassizistischer Walmdachbau mit Putzgliederung und Dachreiter, Ende 19. Jahrhundert;

Gruftkapelle Bonschab, neuklassizistischer Einraum mit aufwändiger Fassadengliederung, 1891

D-1-75-127-5 Leichenhalle
Gerstlacher Weg 9
(Standort)
Kapelle Maria-Hilf Barocker Vierkonchen-Bau mit Glockendach und Dachreiter, bezeichnet 1721, im Kern älter; mit Ausstattung D-1-75-127-6 Kapelle Maria-Hilf
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Habererweg 1
(Standort)
Wohnhaus, sogenannte Haydn-Villa Zweigeschossiger Satteldachbau mit Eckerker, Eingangsloggia und Zwerchhäusern, im historisierenden Heimatstil, von Johann Baptist Haydn, 1912 D-1-75-127-23 Wohnhaus, sogenannte Haydn-Villa


Herzog-Ludwig-Straße 5
(Standort)
Wasserturm Viergeschossiger Putzbau gotisierendem Zinnenkranz, 1905 D-1-75-127-8 Wasserturm
Herzog-Ludwig-Straße 5
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiger Putzbau mit Satteldach, nach 1855 D-1-75-127-9 Wohn- und Geschäftshaus
Im Angerl 2, Nagelschmiedgasse 1
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus, jetzt Doppelhaus Erdgeschossiger verputzter Blockbau mit Halbwalmdach und Giebellaube, 1718 D-1-75-127-11 Ehemaliges Wohnstallhaus, jetzt Doppelhaus


Marktplatz 3
(Standort)
Ehemaliges Gutshaus Zweigeschossiger Eckbau mit Satteldach und Segmentbogenfenstern, 1. Hälfte 19. Jahrhundert, Eckerkertürme mit Zwiebelhaube Anfang 20. Jahrhundert D-1-75-127-2 Ehemaliges Gutshaus
Marktplatz 16, Pfarrer-Hueber-Weg 1
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Putzbau mit Satteldach und barockem Giebel, 1. Hälfte 18. Jahrhundert D-1-75-127-14 Wohnhaus
Marktplatz 28
(Standort)
Ehemaliger Gasthof Post Langgestreckter zweigeschossiger Eckbau mit Kniestock, Satteldach und polygonalem Bodenerker, im Kern 17./18. Jahrhundert, Veränderungen um 1900 D-1-75-127-15 Ehemaliger Gasthof Post
Marktplatz 31, Marktplatz 31 a
(Standort)
Ehemaliger Gasthof Unterbräu Zweigeschossiger Wohnstallbau mit steilem Satteldach, Eckerkern und barockem Portal, 1607 D-1-75-127-16 Ehemaliger Gasthof Unterbräu
Schlossplatz 1
(Standort)
Südflügel des ehemaligen Schlosses, jetzt Rathaus Zweigeschossiger Massivbau mit steilem Satteldach, im Kern 1283, gotisierender Ausbau mit Treppengiebel, Putzgliederung und Risalit um 1860 D-1-75-127-7 Südflügel des ehemaligen Schlosses, jetzt Rathaus
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Seilergasse 2
(Standort)
Wohnhaus Villenartiger Satteldachbau mit zwei Geschossen, Mittelrisalit und flachem Satteldach, Holzzierteile in Jugendstilformen, Anfang 20. Jahrhundert D-1-75-127-20 Wohnhaus
Zinngießergasse 37
(Standort)
Pfarrhaus des ehemaligen Pfarrhofs Zweigeschossiger kubischer Walmdachbau in barocken Formen, 1762 D-1-75-127-21 Pfarrhaus des ehemaligen Pfarrhofs

Paulimühle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Nähe Isener Straße, St 2332
(Standort)
Kapelle der ehemaligen Pauli-Mühle Kleiner verputzter Backsteinbau mit dreiseitigem Schluss, Mitte 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-1-75-127-22 Kapelle der ehemaligen Pauli-Mühle

Ehemalige Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Objekte existieren zwar noch, wurden aber aus der Bayerischen Denkmalliste gestrichen.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bahnhofstraße 42
(Standort)
Ehemalige Güterhalle der Bundesbahn, heute Moschee Verputzter Satteldachbau mit Pilastern, Ecklisenen und runden Schiebetüren, 1902 errichtet Ehemalige Güterhalle der Bundesbahn, heute Moschee
Im Angerl 6, 8, 10
(Standort)
Wohnhaus (Drittelhaus) Origineller breitgelagerter erdgeschossiger Bau mit Krüppelwalmdach, wohl Ende 18. Jahrhundert Wohnhaus (Drittelhaus)
Landgerichtsgasse 5
(Standort)
Giebel Barocker Giebel, 1751 D-1-75-127-13 Giebel
Marktplatz 25[1]
(Standort)
Gasthaus Oberbräu Stattlicher zweigeschossiger Putzbau mit Krüppelwalmdach, historisierende Stilelemente, Ende 19. Jahrhundert. Nach Verlust der alten Innendecken durch die Renovierung wurde die Denkmalschutzwürdigkeit aberkannt. Gasthaus Oberbräu

Abgegangene Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Objekte, die einmal in der Bayerischen Denkmalliste eingetragen waren, existieren nicht mehr.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Herzog-Ludwig-Straße 20
(Standort)
Wohnhaus Biedermeierlicher Traufseitbau, mit verschiedener Firsthöhe, Mitte 19. Jahrhundert; abgerissen D-1-75-127-10 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bauamt Markt Schwaben: Adresse Münchner Straße 2 ist fehlerhaft

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Markt Schwaben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien