Liste der Baudenkmäler in Metten

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler des niederbayerischen Marktes Metten zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Metten
Blick auf Kloster Metten

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Metten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Abteistraße 3; Abteistraße 4; Abteistraße 6
(Standort)
Kloster Metten, Benediktinerabtei ausgedehnte barocke Anlage um vier Höfe, um 766 gegründet, umfangreiche Bautätigkeit im 17./18. Jahrhundert; mit Ausstattung;

Alter Konventbau, Kreuzgang mit frühgotischen Fenstern am Westflügel sowie Kapitelsaal im Ostflügel, um 1700;

Neuer Konventbau, dreigeschossige Dreiflügelanlage mit polygonalen Eckerkern, ehemaliges Sommerrefektorium im Nord- und Bibliothek im Ostflügel, frühes 17. Jahrhundert, im 19. Jahrhundert aufgestockt, Bibliothek 1722–26 ausgebaut;

Festsaal- und Seminarbau, dreigeschossige Vierflügelanlage mit Schweifgiebel, Pilastergliederung bzw. gartenseitiger Freitreppe am östlichen Festsaal-Pavillonbau, von Benedikt und Albert Schöttl, 1734–59;

Brunnen, runder Bassin mit steinerner Säulenfigur Karls des Großen, 18. Jahrhundert;

Ökonomiehof, 1628, stark verändert

D-2-71-132-1 Kloster Metten, Benediktinerabtei
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Abteistraße 4
(Standort)
Katholische Kloster- und Pfarrkirche St. Michael barocker Wandpfeilersaal mit spätgotischem Chor und westlicher Doppelturmfassade mit halbrund überkuppelter Vorhalle, 1712–29, mit älterem Kern, Türme 1680/81 mit romanischem Nordturmrumpf; mit Ausstattung;

Friedhof, mit Umfassungsmauer, Anlage mittelalterlich;

Ölbergkapelle, barocker pavillonartiger Bau mit mittiger Arkadennische, 17./18. Jahrhundert;

Nepomukkapelle, korbbogige in Architekturrahmen eingestellte Nische mit steinernem Hl. Nepomuk, erste Hälfte 18. Jahrhundert

D-2-71-132-2 Katholische Kloster- und Pfarrkirche St. Michael
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Donaustraße 65
(Standort)
Schöpfwerk Metten erdgeschossiger Massivbau mit flachem Walmdach und seitlichem Turm mit Pyramidendach, Relieftafeln mit Inschrift und bildlichen Darstellungen, funktionale Formen mit Anlehnung an Heimatstil, 1932/33 durch das Wasserwirtschaftsamt Deggendorf vom freiwilligen Arbeitsdienst erbaut;

angrenzende Zulauf- und Ableiteranlagen, gleichzeitig;

zugehöriger Arbeitsdienstgedenkstein aus Granit, 1933

D-2-71-132-5 BW
Krankenhausstraße 22
(Standort)
Ehemaliges Krankenhaus, jetzt Rathaus zweigeschossiger neubarocker Walmdachbau mit polygonalem Kapellenerker, geschweiftem Nordgiebel und Zwiebel-Dachreiter, um 1900 D-2-71-132-7 Ehemaliges Krankenhaus, jetzt Rathaus
Nähe Abteistraße
(Standort)
Gartenpavillon polygoner chinoiser Bau mit abgesetztem Zeltdach und Eckpilastern, 18. Jahrhundert D-2-71-132-8 Gartenpavillon

Berg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kirchplatz 2
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Peter und Paul kleiner barockisierter Saalbau mit eingezogenem, wohl spätgotischem Chor und Nordturm, im Kern um 1299, um 1760 erneuert, Turmunterbau romanisch, Oberbau 1893; mit Ausstattung;

Kirchhofmauer, Naturstein, 18./19. Jahrhundert

D-2-71-132-9 BW
Kirchplatz 7
(Standort)
Ehemalige Schule zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Kniestock und Lisenengliederung, 1872, Zwerchhaus mit Toiletten um 1925; mit Ausstattung;

Stadel, hölzerner Satteldachbau, um 1872

D-2-71-132-18 BW
Kirchplatz; Lehmberger Straße; Maurus-Dietl-Straße
(Standort)
Dorfbrunnen gusseiserne klassizierende Brunnensäule mit genietetem Trog, 19. Jahrhundert D-2-71-132-17 BW

Obermettenwald[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Obermettenwald 9
(Standort)
Ehemaliges Kleinbauernhaus erdgeschossiger Flachsatteldachbau mit Blockbau-Kniestock und Giebelschrot, Anfang 19. Jahrhundert, ehemaliger Wirtschaftsteil modern ausgebaut D-2-71-132-10 BW

Riedfeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Flur Untermettenwald
(Standort)
Bildstock Granitpfeiler mit Laterne, bezeichnet 1646 D-2-71-132-12 BW
Riedfeld 7
(Standort)
Kleinbauernhaus erdgeschossiger Satteldachbau mit Blockbau-Kniestock bzw. -giebel und zwei Giebelschroten, erste Hälfte 19. Jahrhundert D-2-71-132-11 BW

Uttobrunn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Uttobrunn 4
(Standort)
Katholische Filialkirche Unsere Liebe Frau barocker Saalbau mit Zwiebel-Dachreiter, nach Plänen von Ulrich Stöckl, 1699–1701; mit Ausstattung D-2-71-132-13 BW

Zeitldorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Zeitldorf 5
(Standort)
Wohnstallhaus zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Kniestock, Traufschrot und zwei bemalten Giebelschroten, 19. Jahrhundert;

Stadel, östlich abgewalmter Holzbau mit Steildach, Mittelsäule bezeichnet 1725, Dachstuhl bezeichnet mit 1813;

ehemaliger Stall, Flachsatteldachbau aus Bruchsteinmauerwerk mit Kniestock, 19. Jahrhundert, zu Wohnzwecken modern ausgebaut

D-2-71-132-16 Wohnstallhaus
Zeitldorf 6
(Standort)
Wohnstallhaus erdgeschossiger Flachsatteldachbau mit hohem Blockbau-Kniestock, Giebelschrot, geschnitzten Schrotsäulen und Giebelkruzifix, Ende 18. Jahrhundert;

Traidkasten, Blockbau mit Flachsatteldach und Taubenkobel, 18. Jahrhundert

D-2-71-132-14 Wohnstallhaus
Zeitldorf 7
(Standort)
Traidkasten Blockbau mit Flachsatteldach, 18. Jahrhundert D-2-71-132-15 BW
Zeitldorf 8
(Standort)
Kapelle neuromanischer Satteldachbau mit Dachreiter, zweite Hälfte 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-71-132-19 Kapelle

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Metten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien