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Liste der Baudenkmäler in Nörvenich

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Schildförmige Denkmalplakette des Landes Nordrhein-Westfalen mit Wappen des Landes Nordrhein-Westfalen, darüber in Großbuchstaben der Schriftzug „Denkmal“, oben links und rechts sowie unten mittig ein Nagel.

Die Liste der Baudenkmäler in Nörvenich enthält die denkmalgeschützten Bauwerke auf dem Gebiet der Gemeinde Nörvenich im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen (Stand: März 2011). Diese Baudenkmäler sind in Teil A der Denkmalliste der Gemeinde Nörvenich eingetragen; Grundlage für die Aufnahme ist das Denkmalschutzgesetz Nordrhein-Westfalen (DSchG NRW).

Die Denkmalliste wurde mit fachlicher Beratung des Amtes für Denkmalpflege im Rheinland mit Sitz in der Abtei Brauweiler erstellt. Der Gemeinderat hat die Liste dann beschlossen. Im Jahr der Erstellung der Liste 1985 wurden 79 Objekte eingetragen. Seither kamen drei weitere Objekte hinzu. Zuletzt wurde 2006 auf Wunsch des Eigentümers eine vierflügelige Hofanlage als Denkmal Nr. 82 eingetragen.

Die Geo-Koordinaten gehen aus den einzelnen Artikeln hervor.

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Eingetragen
seit
Denkmal-
nummer
Burg Binsfeld Burg Binsfeld Binsfeld
Binsfelder Burg
Karte
Die Wasserburg wurde im Stil der Frührenaissance erbaut und zählt mit den der Nordwand vorgelagerten Loggien zu den bedeutendsten Profanbauten des Rheinlandes. Heute befindet sich in ihr eine Seniorenresidenz. 16., 17./18. Jh. Vorburg meist 19. Jh. 06. Mär. 1985 1


Kath. Pfarrkirche St. Gertrudis
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Kath. Pfarrkirche St. Gertrudis Binsfeld
Frauwüllesheimer Straße 3
Karte
Die Kirche wurde bereits 966 urkundlich erwähnt. Nach Um- und Anbauten wurde das dreijochige Langhaus 1877 nach Plänen von Heinrich Wiethase um ein weiteres Joch und den heutigen Glockenturm erweitert, nachdem 1876 der alte Turm abgebrochen worden war. 16. Jh., 1877 06. Mär. 1985 2


Groß-Ganshof Groß-Ganshof Binsfeld
Am Hof 1
Karte
Der Gutshof besteht aus einer repräsentativen vierflügeligen Hofanlage im Ortskern. Es handelt sich um einen fünfachsigen Putzbau mit Putzgliederung und hohem Walmdach 1764 07. Mär. 1985 3


Wegekreuz Wegekreuz Binsfeld
An der Kreisstraße 44
Es besteht aus Buntsandstein und erinnert daran, dass hier am 26. Dezember 1857 der 94 Jahre alte Heinrich Wingen aus Rommelsheim verstarb. 1857 07. Mär. 1985 4


Wegekreuz Wegekreuz Binsfeld
An der Landstraße 271 in Richtung Düren
Karte
Das Kreuz steht direkt neben zwei markanten Bäumen kurz vor der Gemarkungsgrenze von Düren. Hinter dem Kreuz im Feld lag bis zum Dreißigjährigen Krieg das wüst gefallene Dorf Miesheim. 2. Hälfte 19. Jh. 07. Mär. 1985 5


St.-Margaretha-Kapelle
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St.-Margaretha-Kapelle Dorweiler
Margarethastraße 13
Karte
Das weiß geschlämmte Mauerwerk besteht aus Buntsandstein und Ziegelsteinen, darunter auch römisches Material sowie Tuffstein aus der Gegend von Maria Laach. In der Kapelle werden 35 Votivgaben (Dankzeichen) aus dem 18. und beginnenden 19. Jahrhundert aufbewahrt, nämlich 5 Augenpaare, 1 Einzelauge, 20 Herzen und 9 Kreuze. 12. Jh. 12. Mär. 1985 6


Kreuzigungsgruppe Kreuzigungsgruppe Dorweiler
Ecke Margarethastr./Pützstr.
Karte
Die aus Nideggener Rotsandstein gearbeitete Figurengruppe hat einen „schützenden“ Fachwerkumbau. 1980 wurde die Kreuzigungsgruppe umfassend renoviert. 1763 07. Mär. 1985 7


Heiligenhäuschen Heiligenhäuschen Dorweiler
Ortsausgang Lehrer-Geßner-Str.
Karte
Das Heiligenhaus wurde nach dem Krieg von 1866 aus Dankbarkeit für die glückliche Heimkehr eines Sohnes der Familie Wetsch aus dem Krieg errichtet und der Muttergottes geweiht. 1866 08. Mär. 1985 8


Wegekreuz Wegekreuz Dorweiler
Ortsausgang Pützstraße
Karte
Das Buntsandsteinkreuz besteht aus einem Pfeiler mit Konsole, darauf ein hohes Kreuz mit gusseisernem Korpus. 2. Hälfte 19. Jh. 08. Mär. 1985 9


Wegekreuz Wegekreuz Eggersheim
Kurfürstenstraße 1
Karte
Das Steinkreuz steht in der Ortsmitte direkt an der Wand des Hauses Kurfürstenstraße 1. 1751 13. Mär. 1985 10


Fachwerkhaus Fachwerkhaus Eggersheim
Kurfürstenstraße 13
Karte
Das traufständige Fachwerkhaus hat 1 1/2 Geschosse mit einem Walmdach. 17. Jh. 08. Mär. 1985 11


Wasserpumpe Wasserpumpe Eggersheim
Weststr.
Karte
Die gusseiserne Wasserpumpe ist eine Hubkolbenpumpe. 19. Jh. 11. Mär. 1985 12


Wasserpumpe Wasserpumpe Eschweiler über Feld
Ecke Buntwolfstr./Am Ringsheimer Hof
Karte
Die gusseiserne Wasserpumpe ist eine Hubkolbenpumpe. Die Ausgussröhre hat die Form eines Löwenkopfes mit kanneliertem Schaft. 19. Jh. 11. Mär. 1985 13


Wasserpumpe Wasserpumpe Eschweiler über Feld
vor Haus Heribertstraße 13
Karte
Die gusseiserne Wasserpumpe ist eine Hubkolbenpumpe. Der Löwenkopf auf der Ausgussröhre ist nicht mehr vorhanden. 11. Mär. 1985 14


Wegekreuz Wegekreuz Eschweiler über Feld
vor Haus Heinrich-Veith-Straße 4
Karte
Das Kreuz besteht aus Sandstein und hat einen Sockel mit spitzbogigen Relieffeldern. Darüber steht ein Astkreuz mit bronzenem Korpus. 1876 11. Mär. 1985 15


Kath. Pfarrkirche St. Heribert
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Kath. Pfarrkirche St. Heribert Eschweiler über Feld
Heribertstraße 41
Karte
Das Schiff der Kirche wurde 1003 im romanischen Stil erbaut und musste 1696 durch Strebepfeiler gestützt werden. Das Chor wurde etwa 1500 im gotischen Stil umgebaut und 1854 wurde an Stelle der alten Sakristei eine neue angebaut. 1003 11. Mär. 1985 16


Alter Friedhof Alter Friedhof Eschweiler über Feld
Heribertstraße
Karte
Auf dem Friedhof stehen Grabkreuze aus Blaustein aus den beiden Jahrhunderten. Das Friedhofskreuz aus Buntsandstein stammt aus dem 18. Jahrhundert. 17. + 18. Jh. 11. Mär. 1985 17


Bauernhof Bauernhof Eschweiler über Feld
Heribertstraße 2
Karte
Die mehrteilige Hofanlage wurde nach den Datierungen auf den Mauerankern im Jahre 1792 erbaut. Das Wohnhaus hat zwei Geschosse und ist aus Backsteinen mit einem Bruchsteinunterbau gemauert, traufständig zu sieben Achsen. 1792 11. Mär. 1985 18


Bauernhof Bauernhof Eschweiler über Feld
Heribertstraße 32
Karte
Die zweigeschossige Hofanlage besteht aus einem traufenständigen Fachwerkwohnhaus mit rechts anschließender Tordurchfahrt. Sie ist unbewohnt. 18. Jh. 11. Mär. 1985 19


Bauernhof Bauernhof Eschweiler über Feld
Heribertstraße 34
Karte
Die Hofanlage ist aus Backsteinen gemauert. Das Wohnhaus ist zweigeschossig, traufenständig zu vier Achsen. 1802 11. Mär. 1985 20


Wegekreuz Wegekreuz Eschweiler über Feld
Ecke Schmiedegasse/Pfr.-Legemann-Straße
Karte
Das etwa 3 m hohe Kreuz ist aus belgischem Granit gefertigt. 1841 11. Mär. 1985 21


Heiligenhäuschen Heiligenhäuschen Eschweiler über Feld
Ecke Am Königsforst/Heribertstr.
Karte
Früherer Besitzer des gegenüberliegenden Hermannshofes waren die Grafen Wolff-Metternich. Sie ließen 1858 das Denkmal errichten. 1858 11. Mär. 1985 22


Gut Hermannshof Gut Hermannshof Eschweiler über Feld
Heribertstr.
Karte
Die vierflügelige Anlage ist aus Backsteinen um einen Innenhof erbaut. Das Wohnhaus ist zweigeschossig, an der Gartenseite zu sieben Achsen, davon sind die beiden linken Achsen als Risalit mit Walmdach vorgezogen. 1861 11. Mär. 1985 23


Gut Kauweiler Gut Kauweiler Eschweiler über Feld
Gut Kauweiler
Karte
Die große vierflügelige Hofanlage wurde um einen quadratischen Innenhof aus Backsteinen errichtet. Das Wohnhaus ist dreigeschossig zu sieben Achsen. Die drei mittleren Achsen sind risalitartig vorgezogen. 1893 23. Feb. 1989[1] 24


Gut Ollesheim Gut Ollesheim Eschweiler über Feld
zwischen Nörvenich und Eschweiler über Feld
Karte
Es handelt sich um eine vierflügelige Backsteinanlage, deren Gebäude um einen fast quadratischen Innenhof gruppiert sind. Das Haupthaus ist ein zweigeschossiges Wohnhaus aus Backsteinen mit Attikageschoss. 13. Jh. 20. Mär. 1985 25


Termelineskapelle, Park und Erbbegräbnis, kleines Wohnhaus Termelineskapelle, Park und Erbbegräbnis, kleines Wohnhaus Eschweiler über Feld
zwischen Nörvenich und Eschweiler über Feld
Karte
Zur Kapelle gehören das danebenstehende Pfarrhaus und ein kleiner Friedhof. 19. Jh. 22. Apr. 1985 26


Wegekreuz Wegekreuz Eschweiler über Feld
Zufahrtsstraße Gut Hommelsheim
Karte
Von dem Wegekreuz ist nur noch der untere Teil erhalten. Das Kreuz selbst ist nicht mehr vorhanden. 18. Jh. 11. Mär. 1985 27


St. Nikolaus-Kapelle St. Nikolaus-Kapelle Frauwüllesheim
Isweiler
Karte
Die Kapelle ist ohne Dachreiter etwa 6 m hoch, 5 m breit und 8 m lang. Sie wurde aus Ziegelsteinen gebaut und hat ein beschiefertes Satteldach. 1899 11. Mär. 1985 28


Kath. Pfarrkirche St. Mariä Heimsuchung
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Kath. Pfarrkirche St. Mariä Heimsuchung Frauwüllesheim
Brigidastr.
Karte
Um 1123 entstand die damals zur Pfarre Binsfeld gehörende gotische Kapelle. 1847 wurde sie Pfarrkirche. Zwischen 1877 und 1880 wurden große Umbau- und Renovierungsmaßnahmen unter der Leitung von Heinrich Wiethase durchgeführt. 13. Jh. 12. Mär. 1985 29


Alter Friedhof Alter Friedhof Frauwüllesheim
Brigidastr.
Karte
Der Friedhof wurde direkt neben der Pfarrkirche St. Mariä Heimsuchung angelegt. Die innere Friedhofsmauer ist aus Bruchsteinen hergestellt. Mitte 19. Jh. 19. Mär. 1985 30


Wegekreuz Wegekreuz Frauwüllesheim
Weißfrauenhofstraße Ortsausgang
Karte
Es handelt sich um ein etwa 2 m hohes Holzkreuz mit Maßwerkspitzen. Am Kreuz befindet sich ein hölzernes Kruzifix. Das Wegekreuz steht in einer Backsteinnische. Ende 19. Jh. 12. Mär. 1985 31


Wegekreuz (Schwarzes Kreuz) Wegekreuz (Schwarzes Kreuz) Frauwüllesheim
Zwischen L 327 und L 271 am Ortsrand
Karte
Das hohe Flurkreuz ist ein hochgotisches Kunstwerk. Früher wurde es auch als Wallfahrtskreuz genutzt. 1500 ca. 12. Mär. 1985 32


Kath. Pfarrkirche St. Viktor
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Kath. Pfarrkirche St. Viktor Hochkirchen
Kirchstr.
Karte
Die Kirche steht nachweislich auf den Fundamenten eines ehemaligen römischen Landhauses aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. Sie war die Pfarrkirche für das Kirchspiel Hochkirchen und ist heute eine Filialkirche der Pfarrei St. Josef, Nörvenich. Die Kirchhofsmauer aus Bruchsteinen, der gesamte alte Kirchhof und die 103 Grabkreuze stehen ebenfalls unter Denkmalschutz. 12./13., 15./16., 18./19. Jh. 12. Mär. 1985 33


Steinfelderhof Steinfelderhof Hochkirchen
Steinfelderhof
Karte
Im Jahre 1480 „up sent Thomas dach des hilgen apostolen“, auf St. Thomastag, des hl. Apostels, also am 21. Dezember, schloss der Steinfelder Abt Johann mit Reymer Huge einen Pachtvertrag über den Steinfelderhof ab. Der ehemalige landwirtschaftliche Hof grenzt direkt an die Kirche. 1741 13. Mär. 1985 34


Wegekreuz Wegekreuz Hochkirchen
Kirchstr.
Karte
1859 ließ Pastor Leonhard Conraths, der von 1845 bis 1859 in Hochkirchen wirkte, am Weg von der Kirche nach Nörvenich, heute am Parkstreifen vor dem Friedhof, ein Kreuz aufstellen, das auch heute noch dort seinen Platz hat. E. 18, 2 H. 19. Jh.; 14. Mär. 1985 35


Fußfall Fußfall Hochkirchen
Neffeltalstr.
Karte
Auf dem schweren Sockel liegt der unter dem Kreuz zusammengebrochene Christus. Er war farbig gefasst, genauso wie die auf den vier Seiten eingemeißelten Bilder. Diese vier Bilder zeigten Darstellungen aus der Leidensgeschichte Christi (schmerzhafter Rosenkranz). Nur auf der Westseite ist noch die Darstellung Christi mit dem Kreuz erkennbar. 1772 14. Mär. 1985 36


Rotes Kreuzchen Rotes Kreuzchen Hochkirchen
Östlich des Ortes an der K 16
Karte
Das im Volksmund „Et rude Krözzje“ (das rote Kreuzchen) genannte Kreuz besteht aus Sandstein und ist etwa zwei Meter hoch. Von der Beschriftung Gott bewahre uns vor Blitz und Ungewitter ist nichts mehr zu erkennen. 1900 ca. 14. Mär. 1985 37


Memorienkreuz Memorienkreuz Irresheim
An der Kreisstraße 16 Rtg. Frauwüllesheim
Karte
Das kleine Kreuz steht sehr versteckt in Büschen. Es ist nur 68 cm hoch und hat Winkelstützen. 1627 ca. 18. Mär. 1985 38


Annakapelle Annakapelle Irresheim
Annastraße
Karte
In der Annakapelle steht die Figur „Anna als Erzieherin“. Zu Beginn der 1970er Jahre wurde das Gebäude gründlich renoviert. 1888 ca. 18. Mär. 1985 39


Backhaus Backhaus Irresheim
Annastraße
Karte
Neben dem Halfenhof steht „et Backes“, ein Backhaus. Das Fachwerkhaus steht auf den Fundamenten eines ehemaligen Wehrturmes. 1789 ca. 18. Mär. 1985 40


Wegekreuz Wegekreuz Nörvenich
Promenadenweg
Karte
Das Steinkreuz hat unterhalb des Korpus eine sehr stark verwitterte Beschriftung. Es wurde mehrfach versetzt. 1707 ca. 19. Mär. 1985 41


Harff’sche Burg Harff’sche Burg Nörvenich
Hirtstraße 13
Karte
Die zweigeschossige, rechteckige Burg war ein etwa 22 mal 11 m großer Ziegelsteinbau mit einem Satteldach. An der Ostecke befand sich ein mächtiger Rundturm, dem ein schlanker Treppenturm an der Südseite gegenüberstand. 1565 ca. 19. Mär. 1985 42


sogenannte Trompeterburg sogenannte Trompeterburg Nörvenich
Hirtstraße 13
Karte
Die zweiflügelige, nach früheren Unterlagen dreiflügelige Hofanlage, ist in ihrem heutigen Aussehen im 18. Jahrhundert entstanden. 18. Jh. 19. Mär. 1985 und
Ergänzung 12.08.2005
43


Fachwerkhaus Fachwerkhaus Nörvenich
Bahnhofstraße 11
Karte
Das früher in kleinem Umfang landwirtschaftlich genutzte Fachwerkhaus ist das älteste Haus in der Gemeinde Nörvenich. Es wird heute als Wohnhaus genutzt. 1723 19. Mär. 1985 44


Rathaus Rathaus Nörvenich
Bahnhofstraße 25
Karte
Das ursprüngliche Gebäude wurde 1910 erbaut. Das Aussehen hat sich bis heute nicht verändert. 1908 19. Mär. 1985 45


Kath. Pfarrkirche St. Medardus
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Kath. Pfarrkirche St. Medardus Nörvenich
Hirtstraße 12
Karte
Das heutige Gotteshaus hatte wohl drei Vorgängerbauten, von denen der letzte im Jahre 1642 bis auf den Glockenturm zerstört wurde. Die heutige Kirche wurde zwischen 1658 und 1664 erbaut. 1658–1664 19. Mär. 1985 46


Wasserpumpe/Marktkreuz Wasserpumpe/Marktkreuz Nörvenich
Marktplatz
Karte
Unbekannt ist, wann dieses Kreuz ursprünglich aufgestellt wurde. Nach einer mündlichen Überlieferung war einst auf dem Unterbau die Jahreszahl 1616 eingemeißelt. 1616 20. Mär. 1985 47


Ehem. Schulgebäude Ehem. Schulgebäude Nörvenich
An der Vikarie 1
Karte
Die beiden Hausgrundstücke An der Vikarie 1 und 2 bildeten ursprünglich eine einzige Parzelle, wie das aus der alten Katasterkarte zu sehen ist. Das Areal war mit einer vierseitig geschlossenen Haus- und Hofanlage bebaut, die vom Vikar des Kreuzaltars bewohnt und bewirtschaftet wurde. 1833 20. Mär. 1985 48


Ehem. Kaplanshaus Ehem. Kaplanshaus Nörvenich
An der Vikarie 2
Karte
1852 ist das Haus gebaut worden, das die Wohnung des Vikars wurde. 1852 20. Mär. 1985 49


Heiligenhäuschen Heiligenhäuschen Nörvenich
Am Kreuzberg
Karte
Der kapellenartige Bau wurde um 1900 errichtet. Er umschließt ein im Jahre 1685 vom Nörvenicher Pfarrer Conradus Flocken als prachtvolles Renaissance-Kreuz ausgeführtes Bußkreuz, das 1851 restauriert worden war.[1] Das Kreuz war die 2. Station der Sieben Fußfälle in Nörvenich. 1685 20. Mär. 1985 50


Kreuzigungsgruppe Kreuzigungsgruppe Nörvenich
Heuserhof (stand früher in Alt-Oberbolheim)
Karte
Die Kreuzigungsgruppe stand bis zum Abriss des Dorfes Alt-Oberbolheim mitten im Ort. Sie wurde 1969 an den Heuserhof umgesetzt. 1910 20. Mär. 1985 51


Schloss Nörvenich Schloss Nörvenich Nörvenich
Bahnhofstr.
Karte
Um 1400 erbaute der Amtmann Wilhelm von Vlatten den wehrhaften Palas der wasserumwehrten Gymnicher Burg (heute Schloss Nörvenich) am Ortsrand von Nörvenich. Durch verschiedene An- und Umbauten erhielt das Bauwerk sein heutiges Aussehen. Es beherbergt heute u. a. das Museum Europäische Kunst. 14. Jh. 22. Mär. 1985 52


Kath. Kapelle St. Antonius
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Kath. Kapelle St. Antonius data-sort-value="OberbolheimAlt-Oberbolheim" | Oberbolheim
Alt-Oberbolheim
Karte
Im Lichten misst die Kapelle etwa 6,5 × 12 m. Langhaus und Chor haben gotische Rundbogenfenster mit schlichtem, unbehandeltem Glas. In der Langhausnordwand stehen zwei, in der Südseite drei Fenster. Am Chor sind insgesamt fünf solcher Fenster eingebaut. Die Kapelle ist das letzte Gebäude des wegen Fluglärm abgerissenen Dorfes Oberbolheim. 16. Jh. 20. Mär. 1985 53


Sakraler Raum im Antoniushaus Sakraler Raum im Antoniushaus Oberbolheim
Termelinesweg 1
Karte
1969 wurde der Ort Alt-Oberbolheim geschleift. Es entstand das jetzige Oberbolheim. In der Ortsmitte wurde ein Bürgerhaus errichtet, das Antoniushaus. In diesem Haus wurde ein sakraler Raum mit Gegenständen aus der Antoniuskapelle in Alt-Oberbolheim eingerichtet. keine Angabe 20. Mär. 1985 54


Fachwerkhaus Fachwerkhaus Pingsheim
Am Bräucher 2
Karte
Das Haus hat 1 1/2 Geschosse und steht mit der Traufe zur Kompstraße, mit dem Giebel aber zur Straße „Am Bräucher“. An der Traufseite befinden sich drei weitgestellte liegende Gefache mit durchgehenden Streben 1762 20. Mär. 1985 55


Kath. Pfarrkirche St. Martinus
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Kath. Pfarrkirche St. Martinus Pingsheim
Alfons-Keever-Straße 7
Karte
Die Kirche wurde erstmals in einer Urkunde von 1022 erwähnt: Erzbischof Heribert schenkt der Kölner Abtei Groß St. Martin „das Kirchlein zu Pingsheim im Zülpichgau“. 1844 20. Mär. 1985 56


Pfarrhaus Pfarrhaus Pingsheim
Alfons-Keever-Straße
Karte
Das zweigeschossige Gebäude steht auf einem Bruchsteinsockel. Auf der West- und der Nordseite befinden sich je fünf Achsen, auf der Ostseite vier und auf der Südseite drei. Der Grundriss ist rechteckig. 1712 20. Mär. 1985 57


Kreuzigungsgruppe Kreuzigungsgruppe Pingsheim
Alfons-Keever-Straße
Karte
Die Kreuzigungsgruppe steht in der Ortsmitte. Sie wurde aus verkehrstechnischen Gründen in den 1960er Jahren versetzt. 1718 20. Mär. 1985 58


Wasserpumpe Wasserpumpe Pingsheim
Alfons-Keever-Straße
Karte
Die gusseiserne Wasserpumpe ist eine Hubkolbenpumpe. 19. Jh. 20. Mär. 1985 59


Heiligenhäuschen Heiligenhäuschen Pingsheim
Alfons-Keever-Straße am Sportplatz
Karte
Das Baudenkmal ist aus Ziegelsteinen gemauert. Es ist etwa 4,50 m hoch auf einer Grundfläche von 1,30 m × 1,30 m. 19. Jh. 20. Mär. 1985 60


Heiligenhäuschen Heiligenhäuschen Pingsheim
Kompstraße Ortsausgang Rtg. Herrig
Karte
Das verputzte Heiligenhäuschen hat einen rechteckigen Grundriss. Es ist aus Bruchstein gemauert und hat Werksteineinfassungen. 1866 09. Apr. 1985 61


Fachwerkhof Fachwerkhof Pingsheim
Kompstraße 24
Karte
Das traufenständige Wohnhaus ist 1 1/2 geschossig. Es hat liegende Gefache mit Schrägstreben und durchgezapften Ankerbalken. Die Gefache sind mit Backsteinen ausgemauert. 18. Jh. 21. Mär. 1985 62


Wegekreuz Wegekreuz Poll
Erper Straße 15
Karte
Das Kreuz ist etwa 280 cm hoch und aus Buntsandstein gefertigt. Der Pfeiler auf einem Sockel hat eine Maßwerknische mit profiliertem dachförmigem Abschluss. 2. Hälfte 19. Jh. 21. Mär. 1985 63


Wegekreuz Wegekreuz Poll
Gladbacher Straße am Ortsausgang
Karte
Das etwa 4 Meter hohe Trachytkreuz steht auf einem profilierten Sockel. Der Pfeiler mit Inschrift verjüngt sich nach oben hin. In dem Pfeiler befindet sich eine eingezogene rundbogige Muschelnische. 1781 21. Mär. 1985 64


Kapelle St. Petrus in Ketten Kapelle St. Petrus in Ketten Poll
Petrusstraße 2
Karte
Im Langhaus der heutigen Kapelle konnte man vor dem Auftragen der Kalktrass-Putzschicht im Jahre 1985 eine Menge römischen Baumaterials, u. a. das Bruchstück eines Weihesteines und romanische Bauteile finden. 15./16. Jh. 21. Mär. 1985 65


Wegekreuz Wegekreuz Poll
Ecke Dorfstraße
Karte
Das Wegekreuz besteht aus Blaustein und ist etwa 3 m hoch. Auf einem hohen Sockel steht ein grabsteinförmiger Pfeiler mit Inschrift und Verzierungen. 1914 21. Mär. 1985 66


Kath. Pfarrkirche St. Nikolaus
weitere Bilder
Kath. Pfarrkirche St. Nikolaus Rath
Nikolausstr.
Karte
Die Kapelle hat schon vor der ersten Erwähnung des Dorfes bestanden. Sie wurde mehrfach erweitert. 12./13. Jh. 21. Mär. 1985 67


Burg Bubenheim Burg Bubenheim Rommelsheim
Burg Bubenheim
Karte
Die Burganlage besteht aus der Hauptburg und der westlich vorgelagerten Vorburg, die nach vielen Umbauten kaum noch als solche zu erkennen ist. An der Westseite und der Nordseite des ehemaligen Rittersitzes sind Reste des heute noch etwa zehn Meter breiten und bis zu 2,6 Meter hohen Walles erhalten, der unmittelbar vor den Wassergräben lag. M. 16. / 18. / 19. Jh. 22. Mär. 1985 68


Wegekreuz Wegekreuz Rommelsheim
Gut Bubenheim neben einer kleinen Mariengrotte
Karte
Das etwa 3 m hohe Kreuz besteht aus Buntsandstein. Der Sockel ist in eine moderne Lourdesgrotte integriert. 2. Hälfte 18. Jh. 29. Juli 1985 69


Memorienkreuz am Bach Memorienkreuz am Bach Rommelsheim
Am Ellebach
Karte
Das einfach Rechteckkreuz aus Blaustein ist in einen Betonsockel eingesetzt. 18. Jh. 22. Mär. 1985 70


Wegekreuz Wegekreuz Rommelsheim
An der Landstraße 327
Karte
Der Standort des etwa 3,50 m hohen Wegekreuzes wird Am Kirchenkreuz genannt. Es besteht aus Blaustein. 1700 ca. 22. Mär. 1985 71


Kath. Pfarrkirche St. Martin
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Kath. Pfarrkirche St. Martin Wissersheim
Oberstr.
Karte
Die aus dem 12. Jahrhundert stammende Kirche musste wegen Baufälligkeit Ende des 19. Jahrhunderts abgebrochen werden. Sie wurde durch das Gotteshaus ersetzt, das wenige Meter südlich des alten Standortes 1896 fertiggestellt wurde. 1894–96 09. Apr. 1985 72


Kirchhof Kirchhof Wissersheim
Oberstr.
Karte
Die auf dem Kirchhof noch vorhandenen Grabsteine aus Blaustein und Sandstein stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Das Friedhofskreuz wurde aus Sandstein gefertigt. 1541 22. Mär. 1985 73


Ehem. Fronhof Ehem. Fronhof Wissersheim
Frongasse 3
Karte
Die vierflügelige Hofanlage ist aus Backstein gemauert. Das Wohnhaus besteht traufenständig zu sieben Achsen. Der Haupteingang, eine doppelflügelige Pfeilertür mit Oberlicht, befindet sich im Innenhof in der Mittelachse. Zum Eingang führt eine große Freitreppe. 1819 19. Mär. 1985 74


Heiligenhäuschen St. Brigida Heiligenhäuschen St. Brigida Wissersheim
Gymnicher Straße Ortsausgang
Karte
Das fast quadratische Gebäude hat drei Außenwände in Massivbauweise. Lediglich die Eingangsseite besteht aus Fachwerk. 1682 09. Apr. 1985 75


Wegekreuz Wegekreuz Wissersheim
Am Kallenberg
Karte
Das 3,50 m hohe Wegekreuz wurde aus Buntsandstein auf einer Mensa errichtet. Es ist farbig gefasst. Der Unterbau hat eine Nische mit Engelsköpfen und Rocaillenrahmung, darüber ist die hl. Familie im Hochrelief zu sehen. 18. Jh. 09. Apr. 1985 76


Passionskreuz Passionskreuz Wissersheim
Gut Ving
Karte
Das Holzkreuz mit den arma Christi in Flachrelief ist durch ein Chronogramm auf das Jahr 1727 zu datieren. 1727 09. Apr. 1985 77


Wegekreuz Wegekreuz Wissersheim
Am Dörnchen
Karte
Das 2,35 m hohe Kreuz aus Schmiedeeisen hat blattartige, volutenförmige Enden. 1770 09. Apr. 1985 78


Westlicher Burggraben und ehemalige Parkanlage von Schloss Nörvenich Westlicher Burggraben und ehemalige Parkanlage von Schloss Nörvenich Nörvenich
Bahnhofstr.
Karte
Der westliche Burggraben wurde im 18. Jahrhundert mit Mauerwerk einfasst. Bis 1903/04 war die Mauer Bestandteil der Wasserumwehrung. 18. Jh. 22. Apr. 1985 79


Friedhofskreuz Friedhofskreuz Nörvenich
Hirtstr.
Karte
Der damals weithin bekannte, in Frechen lebende Künstler Franz Albermann hat Kreuz und Christuskorpus entworfen und im Frechener Keramikwerk „Kalscheuer Werke, Toni Ooms“ anfertigen lassen. 1920/30 26. Feb. 2000 80


Wegekreuz Wegekreuz Nörvenich
Bahnhofstr.
Karte
Das Kreuz steht am damaligen Ortseingang. Erst ein Jahr zuvor war das „Bürgermeisteramt“ gebaut worden, das damit das erste Haus im Dorf wurde. Vorher war das der Gymnichshof, das Anwesen der Stifter, welches heute der Familie von Laufenberg gehört. 1911 22. Nov. 2001 81


Hofanlage Hofanlage Wissersheim
Schillerplatz 5
Karte
Die vierflügelige Hofanlage wurde aus Backsteinen und Fachwerk errichtet, und zwar um den rechteckigen Innenhof herum. Mitte 19. Jh. 15. Dez. 2006 82

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Nörvenich – Sammlung von Bildern

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Das Denkmal Nr. 24 wurde erst am 23. Februar 1989 laut einem Ratsbeschluss dazu vom 22. Februar 1989 in die Liste eingetragen, da sich der Besitzer geweigert hatte, einer Eintragung zuzustimmen.
Diese Seite wurde am 10. Oktober 2012 in dieser Version in die Auswahl der informativen Listen und Portale aufgenommen.