Liste der Baudenkmäler in Nabburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der Oberpfälzer Stadt Nabburg zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Nabburg
Nabburg aus der Luft

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ensemble Altstadt Nabburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altstadt Nabburg von Westen

Nabburg ist im Bereich des mittleren Naabtales ein städtebaulicher und historischer Höhepunkt, der als „Stadt auf dem Berge“ keinem Vorüberfahrenden verborgen bleiben kann. Die Gründung der heutigen Oberstadt auf einem steil abfallenden Höhensporn zwischen der Naab und einer westlichen, hier einmündenden Bachsenke geschah wohl um 800 als ein erster Stützpunkt in der Erschließung des Nordgaues. Im Jahr 929 wurde Nabburg erstmals urkundlich erwähnt, ab 1061 besaß es das Stadtrecht, um diese Zeit war es bedeutend als Markgrafensitz, in deren Gebiet damals auch Amberg lag. Ab Mitte des 13. Jahrhunderts wurden die Wittelsbacher Landesherren über Nabburg, infolge deren Erbteilungen wurde Nabburg Sitz eines Vizedomamtes. Als solches 1410 aufgelöst und Amberg einverleibt, wurde nun das vordem bedeutendere Nabburg von Amberg überrundet.

Nach einer Brandschatzung durch die Hussiten 1420 wurde durch kurfürstliche Steuerbefreiung 1429 der Weiterbau an der Stadtbefestigung ermöglicht. Binnen eines halben Jahrhunderts wurde die Stadt in eine Festung mit doppeltem Mauerring und 12 Toren verwandelt. Wenngleich auch diese nicht mehr vollständig erhalten sind, so haben sie doch die Einmaligkeit der Altstadt geprägt als einer Siedlung, die zugleich Burggestalt hatte, im Gegensatz zu den meisten übrigen Siedlungen, die sich am Fuß eines Burgberges einrichteten. Nach Vollendung der Stadtbefestigung dürften im Inneren allerdings noch sehr bescheidene Bauten gestanden haben, was aus dem damaligen Verbot ersichtlich wird, dass zur Nachtzeit nicht die Schindeln aus den Dächern gezogen werden dürften.

1536 war durch Brandstiftung die obere Stadt ausgebrannt und im gleichen Jahr der nördliche Pfarrkirchenturm zweimal durch Blitzschlag beschädigt worden, so dass man an dessen vollständige Abtragung ging. Nach den Wirren eines fünfmaligen Konfessionswechsels zwischen lutherischem und calvinischem Bekenntnis wurde die Stadt durch den Dreißigjährigen Krieg vollends verelendet; nachdem auch alle nachfolgenden Kriege dämpfend wirkten, kam es kaum mehr zu einer echten Erholung. Dies hatte andererseits zur Folge, dass die Stadtgestalt durch die Jahrhunderte nahezu unverändert erhalten blieb. Das Verkehrsrückgrat des schmalen und langgezogenen Altstadtumrisses bilden Oberer Markt und Unterer Markt als Mittelachse, die in Richtung zur Stadtpfarrkirche hin aufsteigt. Die Platzfronten werden von giebel- oder traufständigen Satteldach-, Walm- oder Halbwalmhäusern des 16. bis 18. Jahrhunderts und einigen angepassten Neubauten gebildet.

Einige Häuser zeigen eine Nabburger Sonderform durch Einziehung jeweils eines Hauseckes, jedoch bei gleich weit vorgezogener Dachform. Als zweiter wichtiger Nordsüdstraßenzug dient die Schmiedgasse. Vom Oberen Stadttor in der nordwestlichen Stadtmauer geht die Straße Obertor aus, in welche die beiden Nordsüdachsen, die Schmiedgasse und der Obere Markt einmünden. Beidseits der Straße, östlich und südlich des Tores, liegen zwei größere Gebäudekomplexe um das ehem. Pflegschloss und das Bürgerspital.

Die Sackgasse zieht sich an der ehem. Ostmauer mit traufseitigen und giebelseitigen Kleinhäusern des 16. und 17. Jahrhunderts entlang, die zum Teil noch unverändert sind. An der Westflanke bildet das Mähntor sowohl Zugangsmöglichkeit als auch städtebaulichen Akzent. An der Ostzeile des Oberen Marktes dominiert das Alte Rathaus mit seinem südlichen Staffelgiebel und Turm. Die gesamte Altstadt aber wird weithin überragt von der Stadtpfarrkirche St. Johannes Baptist mit ihren doppelchörigen Abschlüssen, dem östlichen Querhaus und dem hochaufsteigenden, im 19. Jahrhundert mit einem Spitzhelm regotisierten Südturm. Aktennummer: E-3-76-144-1.

Stadtbefestigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktennummer: D-3-76-144-1

Ehemalige Stadtbefestigung, trapezförmiger, doppelter Mauerring mit Zwinger, Bastionen, Haupttoren, Befestigungstürmen und tiefem Halsgraben, Granitbruchstein, nach 1429, im 16. Jahrhundert teilweise erneuert

  • Erhaltene Abschnitte der doppelten Ringmauer, zum Teil mit Bastionen:
    • Im Osten unter Badgasse 2, 4, 5, 6, 8
    • Östlich der Anwesen Oberer Markt 8, 10, 12, 14
    • Gegenüber der Sackwebergasse 1, 3, 5, 7, 9, 11, 12, 13, 15, 17, 18, 29, 22, 24
    • Im Westen entlang der Adressen Obertor 7, 11, 12, 13, 14, Schmiedgasse 1, 3, 5, 7, 9, 11, 13, 15, 17, 19, 21, 23 und am Unteren Markt 2, 4, 6, 8 und 19
  • Erhaltene Reste der Ringmauer ohne Bastionen:
    • An der Nordseite der Stadt am ehemaligen Halsgraben,
    • Entlang der Anwesen Hüllgasse 4, 5a, 7, Obertor 12 und Sackwebergasse 24
    • Im Süden Unterer Markt 19
  • Vorhandener Halsgraben nördlich der Ringmauer
Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Badgasse 8
(Standort)
Stadtbefestigung zugehöriges Reststück der Ring- und Zwingermauer D-3-76-144-11 Stadtbefestigung
weitere Bilder
Am Mähntor 1
(Standort)
Sogenanntes Mähntor Stadttor, viergeschossiger Rechteckturm aus Granitbruchsteinmauerwerk, mit tonnengewölbtem Durchfahrtstor, eingezogenes Obergeschoss mit Satteldachabschluss, gedeckter Holzgalerie und Freitreppe, südwestliches Vortor mit Zinnen und spitzbogigem Durchfahrtsportal, nach 1429 erbaut, 1532 umgebaut, Gewölbemalerei aus dem 18. Jahrhundert, südöstlicher Torbogen um 1904 D-3-76-144-4 Sogenanntes Mähntor
weitere Bilder
Hüllgasse 2
(Standort)
Stadtbefestigung zugehörige Teilstücke der Ringmauer D-3-76-144-16 Stadtbefestigung
Hüllgasse
(Standort)
Sogenannter Pulverturm Rechteckturm mit Pyramidendach aus Bruchsteinmauerwerk, im Norden D-3-76-144-1 Sogenannter Pulverturm
weitere Bilder
Obertor 7
(Standort)
Stadtbefestigung zugehörige Teilstücke der Ringmauer D-3-76-144-51 Stadtbefestigung
Obertor 11
(Standort)
Stadtbefestigung Zugehörige Reste der Ringmauer und einer überbauten Bastion D-3-76-144-54 Stadtbefestigung
weitere Bilder
Obertor 12, Obertor 8, Obertor 14
(Standort)
Stadtbefestigung Zugehöriger Stadtmauerverlauf und Reststück der Ringmauer D-3-76-144-55 Stadtbefestigung
Obertor 13
(Standort)
Sogenanntes Obertor Stadttor, gotischer fünfgeschossiger Torturm aus Bruchsteinmauerwerk mit achteckigen Obergeschossen und Pyramidendach, tonnen- und kreuzgratgewölbte Durchfahrtstor mit spitzbogigem Torbogen, östlicher Mauerabsatz mit Wehrgang und Freitreppe, 15. Jahrhundert, Umbau bezeichnet mit 1565, südlicher Durchfahrtsbogen 1912/13 D-3-76-144-56 Sogenanntes Obertor
weitere Bilder
Schmiedgasse 1
(Standort)
Stadtbefestigung Zugehörige Reste der Ring- und Zwingermauer D-3-76-144-81 BW
Schmiedgasse 15
(Standort)
Stadtbefestigung Zugehörige Reststücke der Ring- und Zwingermauer D-3-76-144-87 Stadtbefestigung
weitere Bilder
Schmiedgasse 19
(Standort)
Stadtbefestigung Zugehörige Reste einer Bastion und Ring- und Zwingermauer D-3-76-144-91 Stadtbefestigung
weitere Bilder
Schmiedgasse 21
(Standort)
Stadtbefestigung Zugehörige Reste der Ring- und Zwingermauer D-3-76-144-93 Stadtbefestigung
weitere Bilder
Schmiedgasse 23
(Standort)
Stadtbefestigung Zugehörige Reste der Ring- und Zwingermauer D-3-76-144-94 Stadtbefestigung
weitere Bilder
Unterer Markt 21
(Standort)
Sogenannter Dechanthofturm Rechteckturm mit Pyramidendach und Laterne, aus Bruchsteinmauerwerk D-3-76-144-1 Sogenannter Dechanthofturm
weitere Bilder

Nabburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Alter Brückenweg 1
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiges Eckhaus mit Satteldach, stichbogigem Durchfahrtsportal und südlicher Keilstütze, Stallanbau, erdgeschossiger Satteldachbau, 17. Jahrhundert

Satteldachbau; 17. Jh

D-3-76-144-2 BW
Alter Brückenweg 7
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiges Eckhaus mit Satteldach und Flachbogenfenster, ehemals Stall, firstgedrehter, zweigeschossiger Walmdachanbau, im Kern 17./18. Jahrhundert D-3-76-144-3 BW
An der Kirchmauer 4, Kirchplatz 1
(Standort)
Wohnhaus Eingeschossiger und verputzter Satteldachbau aus Bruchsteinmauerwerk, im Kern 17./18. Jahrhundert, gedeckter Holzgang, wohl 2. Hälfte 19. Jahrhundert, vom oberen Kirchplatz zum Westgiebel D-3-76-144-6 Wohnhaus
weitere Bilder
Bachgasse 3
(Standort)
Steintafel Mit Relief des Nabburger Stadtwappens, Inschrift und gefaster Rahmung, Sandstein, bezeichnet mit 1584, an der westlichen Traufseite von Haus Nummer 3 D-3-76-144-7 BW
Badgasse 8
(Standort)
Wohnhaus Ehemals Nebengebäude der Apotheke Oberer Mark 8, zweigeschossiger Eckbau mit weit auskragendem Satteldach, Eckrücksprung und giebelseitig einfachem Radfenster, 18. Jahrhundert D-3-76-144-11 Wohnhaus
weitere Bilder
Brunnanger 2
(Standort)
Wohnhaus Eingeschossiger Steilsatteldachbau mit dreigeschossigem Dachgeschoss, über hohem Kellergeschoss, im Kern 16./17. Jahrhundert D-3-76-144-12 BW
Georgenstraße 3
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiges Eckhaus mit Walmdach und östlicher Aufzugsgaube, im Kern 17. Jahrhundert, Schwibbogen, 17./18. Jahrhundert, zwischen Haus Nummer 1 und 3 D-3-76-144-13 BW
Georgenstraße 16
(Standort)
Ehemalige sogenannte Schmiede im Tal Zweigeschossiger, giebelseitiger Halbwalmdachbau mit flachbogigen Fensteröffnungen, Eingangsportal mit Sandsteingewände, im Kern 16./17. Jahrhundert D-3-76-144-14 BW
Hüllgasse 4; Hüllgasse 2
(Standort)
Ehemaliges Burggut Gutshaus, zweigeschossiger Satteldachbau, nach Norden dreigeschossiger Mittelrisalit, im Kern 16./17. Jahrhundert, Südportal mit Wappen des Klosters Reichenbach, bezeichnet mit 1725;

Toreinfahrt mit Hofmauer, rundbogiges Portal mit Staffelgiebel und Lisenengliederung, Bruchsteinmauerwerk, 17. Jahrhundert, im 19. Jahrhundert verändert;

Ehemaliges Nebengebäude, schmales zweigeschossiges Satteldachhaus mit Flachbogenfenstern, 17. Jahrhundert;

Zugehörige Teilstücke der Ringmauer

D-3-76-144-16 Ehemaliges Burggut
Josefskapelle, am nördlichen Ende der Kemnather Straße
(Standort)
Feldkapelle Sankt Josef Rechteckiger Satteldachbau mit korbbogig geöffnetem Vorraum, seitlich auskragende Giebelfassade mit Lisenengliederung, 19. Jahrhundert; mit Ausstattung; am nördlichen Ende der Kemnather Straße D-3-76-144-102 BW
Kalvarienberg
(Standort)
Kalvarienberg Kapelle, rechteckiger Satteldachbau mit Treppengiebel und Lisenengliederung, Innenraum mit Kuppelgewölbe und eingezogenem Chorbereich, 1822;

14 Kreuzwegstationen, gedrungene und verputzte Stelen mit Satteldachabschluss und Flachbogennische, 1822, Tonreliefs von 1986;

Kreuzigungsgruppe, Holzkruzifix mit Beifigur Mariä über reliefiertem Granitsockel, beidseit von schlichten Kreuzen flankiert, farbig gefasstes Holz, wohl 1822; südlich der Kapelle

D-3-76-144-103 BW
Nähe Kapellenweg
(Standort)
Sternwirtskapelle Dreiseitig geschlossener Satteldachbau mit Treppengiebel und Lisenengliederung, Spitzbogenportal mit geschnitzter Holztür in neugotischen Formen, 1865 D-3-76-144-18 BW
Kirchplatz 1, Kirchplatz 3
(Standort)
Katholische Stadtpfarrkirche Sankt Johannes Baptist Dreischiffige, kreuzrippengewölbte Basilika mit Querhaus und eingezogenem West- und Ostchor, sechsgeschossiger Südturm mit Oktogon und Spitzhelm, überwiegend verputztes

Quadersteinmauerwerk, Fassadengestaltung mit Maßwerkblenden und -fenstern, Strebepfeilern und Friesen, 1290-1349, Anbau der nördlichen Annakapelle im 15. Jahrhundert, Nordturm 1536 eingestürzt, südliches Hauptportal 17. Jahrhundert, um 1700 durch Portalvorhalle, sogenannte Sebastianskapelle überbaut; mit Ausstattung;

Reliefplatte, mit Darstellung der Kreuzabnahme und Grablegung Christi, Sandstein, um 1400; in die südliche Langhauswand eingelassen;

Kirchhofbefestigung, mit Keilstützen, Bruchsteinmauerwerk, 16./17. Jahrhundert

D-3-76-144-20 Katholische Stadtpfarrkirche Sankt Johannes Baptist
weitere Bilder
Kirchplatz 3
(Standort)
Mesnerhaus Eingeschossiger Satteldachbau, Fenster und Rundbogenportal mit Sandsteingewände, im Kern 15./16. Jahrhundert D-3-76-144-21 Mesnerhaus
Krankenhausstraße
(Standort)
Drei Steinkreuze Das nördliche mit gemeißelter Kanne, wohl nachmittelalterlich; an der Ecke der Krankenhausstraße D-3-76-144-64 BW
Ledermühlbühl, St 2156, am nördlichen Straßenrand der Straße nach Oberviechtach
(Standort)
Steinkreuz Doppelbalkenkreuz mit beidseitiger Inschrift, Granit, um 1600 D-3-76-144-104 BW
Ledermühlweg 3
(Standort)
Wappentafel Mit geschwungener Rahmung und Reliefdarstellung des Nabburger Wappens, Sandstein, bez. 1708, am ehemaligen Wohnhaus der Ledermühle D-3-76-144-23 Wappentafel
weitere Bilder
Mittelschulstraße 2, Mittelschulstraße 4
(Standort)
Friedhofskirche Sankt Georg Chorturmanlage, flachgedecktes Langhaus mit Walmdach und Eckquaderung, Südportal mit gesprengtem Giebel und Pilastergliederung, eingezogener Ostturm aus Bruchsteinmauerwerk, mit

Sakristei und Pyramidendach über Zahnschnittgesims, Turm romanisch, Langhaus 18. Jahrhundert, Lourdes-Grotte von 1904; mit Ausstattung;

Epitaphien des 16.-19. Jahrhunderts an der westlichen Langhauswand;

Friedhof mit Grabsteinen aus dem 19. und 1. Drittel des 20. Jahrhundert;

Leichenhalle, eingeschossiger Backsteinbau mit Walmdach, Mittelrisalit mit Arkadenöffnungen, neuromanische Fassadengestaltung mit Lisenen- und Backsteingliederung, 1898

D-3-76-144-65 Friedhofskirche Sankt Georg
Mühlweg 7
(Standort)
Ehemaliger Bauernhof Wohnhaus des Dreiseithofs, zweigeschossiger und verputzter Giebelbau, im Kern 17. Jahrhundert;

Hoftor, korbbogig;

Schauerkreuz, Holzkruzifix, Viernageltypus mit Beifigur Mariä und rundbogiger Blechüberdachung, farbig gefasst, teils 18. Jahrhundert; an der südlichen Giebelseite des Nebengebäudes

D-3-76-144-25 Ehemaliger Bauernhof
weitere Bilder
Mühlweg 9
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger und verputzter Giebelbau, 17./18. Jahrhundert D-3-76-144-26 Wohnhaus
Nikolaiweg 5, an der Auffahrt zur ehemaligen Naabbrücke
(Standort)
Ehemalige Brückenkapelle Schmaler Rechteckbau mit Satteldach und leerer Rundbogennische;

Darin Figur hl. Johann von Nepomuk, farbig gefasstes Holz; 18. Jahrhundert; an der Auffahrt zur ehemaligen Naabbrücke

D-3-76-144-59 Ehemalige Brückenkapelle
weitere Bilder
Oberer Markt 1
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Dreigeschossiges Schweifgiebelhaus mit Gesims- und Pilastergliederung, Flachbogenportale mit Sandsteingewände, bezeichnet mit 1570, im 18. Jahrhundert verändert D-3-76-144-27 Wohn- und Geschäftshaus
Oberer Markt 2
(Standort)
Ehemaliges Gürtlerhaus, jetzt Bäckerei Zweigeschossiger Traufseitbau, im Kern 17. Jahrhundert D-3-76-144-28 Ehemaliges Gürtlerhaus, jetzt Bäckerei
Oberer Markt 4
(Standort)
Ehemaliges Söldnerhaus und sogenanntes Leonardihaus, heute Museum und sogenanntes Schmidt-Haus Zweigeschossiger Giebelbau mit profilierten Fensterfaschen, 16./17. Jahrhundert, giebelseitige Sgraffitomalereien von Karl Schmidt-Wolfratshausen, 1930, mit Ausstattung D-3-76-144-29 Ehemaliges Söldnerhaus und sogenanntes Leonardihaus, heute Museum und sogenanntes Schmidt-Haus
Oberer Markt 5
(Standort)
Gasthof Schwarzer Adler Zweigeschossiger Giebelbau mit rückwärtigem Walm, im Kern 16./17. Jahrhundert D-3-76-144-30 Gasthof Schwarzer Adler
Oberer Markt 6
(Standort)
Gasthof Zum Stern Zweigeschossiger Walmdachbau mit erdgeschossigen Stichbogenfenstern, Rundbogenportal mit Granitgewände, im Kern 16./17. Jahrhundert, Sgraffito-Malerei 1930-40;

Hausfigur, in Rundbogennische, farbig gefasstes Holz; an der nördlichen Traufseite

D-3-76-144-31 Gasthof Zum Stern
Oberer Markt 8
(Standort)
Alte Apotheke Zweigeschossiger Eckbau mit Halbwalmdach, Fenster mit profilierter Stuckrahmung, im Kern 16. Jahrhundert, Deckenschlussstein bezeichnet mit 1518 D-3-76-144-32 Alte Apotheke
Oberer Markt 9
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus, sogenanntes Bayerhaus Zweigeschossiger Eckbau mit Satteldach, im Kern 16. Jahrhundert, Giebelfeld mit barocker Pilaster- und Gesimsgliederung 18. Jahrhundert D-3-76-144-33 Wohn- und Geschäftshaus, sogenanntes Bayerhaus
Oberer Markt 11
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Dreigeschossiger Eckbau mit Halbwalmdach, im Kern Anfang 16. Jahrhundert;

Stadel, zweigeschossiger Bruchsteinbau mit Satteldach und Rundbogentor, über hakenförmigem Grundriss, 16. Jahrhundert

D-3-76-144-34 Wohn- und Geschäftshaus
Oberer Markt 12; Oberer Markt 14
(Standort)
Ehemals Kupferschmiedhaus Dreigeschossiger Eckbau mit Halbwalmdach, traufseitig eingeschossiger Pultdachanbau, nordöstlich rundbogiges Durchfahrtstor, 16./17. Jahrhundert D-3-76-144-35 Ehemals Kupferschmiedhaus
Oberer Markt 13
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Giebelbau mit nördlicher Eckeinziehung, Fenster und Rundbogenportal mit profilierter Stuckrahmung, im Kern 16./17. Jahrhundert, Fassadengestaltung 18. Jahrhundert;

Hofmauer, mit spätgotischem Eingang, Bruchsteinmauerwerk, 16./17. Jahrhundert

D-3-76-144-36 Wohnhaus
Oberer Markt 14
(Standort)
Ehemaliger Gasthof Zum Goldenen Löwen Zweigeschossiger und verputzter Eckbau mit Halbwalmdach, 16. Jahrhundert D-3-76-144-37 Ehemaliger Gasthof Zum Goldenen Löwen
Oberer Markt 15
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiges Schweifgiebelhaus mit Gesimsgliederung und rustizierten Ecklisenen, im Kern um 1530, Fassadengestaltung um 1900 D-3-76-144-38 Wohnhaus
Oberer Markt 16
(Standort)
Altes Rathaus Langgestreckter zweigeschossiger Traufseitbau in Ecklage, mit Treppengiebel und Giebelturm mit Zinnenkranz, südlich daran zweigeschossiger Treppenvorbau mit Walmdach, rundbogigen Arkadenöffnungen und Renaissanceportal, bezeichnet mit 1580, Umbau 1849/50, weiterer Umbau mit Fassadenumgestaltung 1898/99 D-3-76-144-39 Altes Rathaus
weitere Bilder
Oberer Markt 17
(Standort)
Hausmannhaus Dreigeschossiger und verputzter Giebelbau, mit Giebelaufsatz und -zier, Fassadengestaltung Anfang 19. Jahrhundert, im Kern älter, gewölbter Jugendstileingang mit Fliesen um 1900 D-3-76-144-40 Hausmannhaus
Oberer Markt 19
(Standort)
Ehemaliges Messerschmiedhaus Zweigeschossiger Halbwalmdachbau, mit spätgotischem Spitzbogenportal, Fenster mit Sandsteingewände bezeichnet mit 1526 und 1565 D-3-76-144-41 Ehemaliges Messerschmiedhaus
Oberer Markt 20
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Dreigeschossigem Traufseitbau mit Erker, profiliertem Stockwerkgesims und Korbbogenfenstern, Anfang 20. Jahrhundert, mit Ausstattung D-3-76-144-42 Wohn- und Geschäftshaus
Oberer Markt 21
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiges und verputztes Eckhaus mit Halbwalmdach, im Kern 17. Jahrhundert D-3-76-144-43 Wohn- und Geschäftshaus
Oberer Markt 24
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Schmaler dreigeschossiger Walmdachbau mit Rundbogenportal, im Kern 17. Jahrhundert D-3-76-144-44 Wohn- und Geschäftshaus
Oberer Markt 28
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Giebelbau mit stichbogigem Durchfahrtstor D-3-76-144-45 Wohnhaus
Oberer Markt 28
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Giebelbau mit stichbogigem Durchfahrtstor;

Nebengebäude, eingeschossiger Satteldachanbau mit tonnengewölbtem Durchgang; im Kern 16. Jahrhundert

D-3-76-144-45 Wohnhaus
Oberer Markt 30; Sackwebergasse
(Standort)
Wohnhaus Freistehender zweigeschossiger Walmdachbau aus überwiegend verputztem Granitquadersteinwerk, südliches Eingangsportal mit Sandsteingewände, 17./ 18. Jahrhundert;

Hofmauer, Bruchsteinmauerwerk;

Schwibbogen, flachbogig; wohl 17./18. Jahrhundert

D-3-76-144-46 Wohnhaus
Oberer Markt 32
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Freistehender zweigeschossiger Halbwalmdachbau, im Kern 14. Jahrhundert, 1660 erneuert und erweitert, nördliches Fenstergewände bezeichnet mit 1660 D-3-76-144-47 Wohn- und Geschäftshaus
Oberer Markt 34
(Standort)
Ehemaliges Kaufmannshaus Zweigeschossiger und freistehender Walmdachbau, Stichbogenfenster mit profilierter Stuckrahmung, im Kern 18. Jahrhundert, im Inneren bezeichnet mit 1846, Nordfassade mit integriertem Teil der alten Kirchhofmauer und Weihwasserbecken, 16./17. Jahrhundert D-3-76-144-48 Ehemaliges Kaufmannshaus
Obertor 1
(Standort)
Ehemalige Metzgerei Zweigeschossiger Traufseitbau mit östlichem Halbwalmdach, nach Westen eingeschossiger und firstgedrehter Anbau mit Frackdach, um 1790 D-3-76-144-49 Ehemalige Metzgerei
Obertor 3 a
(Standort)
Ehemaliger Zehentstadel, seit 2003 Stadtmuseum Nabburg, Zweigeschossiger Halbwalmdachbau aus verputztem Bruchsteinmauerwerk, nach Norden eingeschossiger Pultdachanbau und Rundturm mit Pyramidendach, 16./17. Jahrhundert D-3-76-144-95 Ehemaliger Zehentstadel, seit 2003 Stadtmuseum Nabburg,
Obertor 4
(Standort)
Wohnhaus Langgestreckter zweigeschossiger Walmdachbau, mit rustiziertem Erdgeschoss, Gesimsgliederung und geohrten Fensterfaschen, 19. Jahrhundert D-3-76-144-50 Wohnhaus
Obertor 4 a
(Standort)
Ehemalige katholische Spitalkirche Sankt Maria Gotischer Bau, Langhaus mit Satteldach, eingezogener Polygonchor mit Strebepfeilern aus Sandsteinquaderwerk, 2. Hälfte 14. Jahrhundert, barocker Umbau im 18. Jahrhundert mit Rundbogenfenstern am Langhaus, im 19. Jahrhundert profaniert, mit Ausstattung D-3-76-144-22 Ehemalige katholische Spitalkirche Sankt Maria
Obertor 7
(Standort)
Ehemaliges Bürgerspital Zweigeschossiger Satteldachbau mit polygonalem Treppenturm und Pyramidendach im Westen, Rundbogenportal mit Sandsteingewände, im Kern um 1420, nördliche Erweiterung und Satteldach 1560, Umbauten im Inneren 1701-1719;

Südlich daran Hofeinfahrt, rundbogig;

Zugehörige Reststücke der Ringmauer

D-3-76-144-51 Ehemaliges Bürgerspital
Obertor 9
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Eckbau mit steilem Satteldach, 17./18. Jahrhundert D-3-76-144-53 Wohnhaus
Obertor 11
(Standort)
Ehemalige Schmiede Zweigeschossiger und verputzter Halbwalmdachbau, nach Norden firstgedrehter eingeschossiger Satteldachanbau mit rundbogigem Einfahrtstor, 17. Jahrhundert;

Zugehörige Reste der Ringmauer und einer überbauten Bastion

D-3-76-144-54 Ehemalige Schmiede
Obertor 12, Obertor 8, Obertor 14
(Standort)
Ehemaliges Pflegschloss, heute Vermessungsamt Mächtiger dreigeschossiger Traufseitbau mit westlichem Schopfwalm, im Kern 16. Jahrhundert, Umbau und Erweiterung 1750;

Evangelisch-Lutherische St. Laurentiuskirche, ehemalige Schlosskapelle, spätgotischer kleiner Rechteckbau mit flachgedecktem Saalraum, eingezogener Polygonchor mit Netzrippengewölbe und Maßwerkfenstern, Chorbogen bezeichnet mit 1489;

Sakristei, rechteckiger Walmdachbauanbau aus Bruchsteinmauerwerk, wohl 18./19. Jahrhundert; an der östlichen Chorseite;

Ehemalige Fronfeste, seit 2001 Touristeninformations-Zentrum, zweigeschossiger Walmdachbau mit einseitigem Halbwalm und korbbogigem Eingangsportal, im Norden dreigeschossiger Walmdachanbau, 18. Jahrhundert, im Kern älter;

Stadel, kleiner eingeschossiger Halbwalmdachbau, 17. Jahrhundert;

Brunnen, rechteckiges Granitbecken mit Brunnensäule, wohl 18. Jahrhundert;

Hofmauer, mit korbogigem Durchfahrts- und Rundbogenportal, verputztes Mauerwerk, 17./18. Jahrhundert;

Zugehöriger Stadtmauerverlauf und Reststück der Ringmauer

D-3-76-144-55 Ehemaliges Pflegschloss, heute Vermessungsamt
weitere Bilder
Perschener Straße 5
(Standort)
Wohnhaus des ehemaligen Dreiseithofes Stattlicher zweigeschossiger Walmdachbau in Ecklage, mit Flachbogenfenstern, 17. Jahrhundert D-3-76-144-58 Wohnhaus des ehemaligen Dreiseithofes
weitere Bilder
Perschener Straße 13
(Standort)
Katholische Nebenkirche Sankt Nikolaus Romanische Hallenkirche, rechteckiger Satteldachbau mit östlichem Fußwalm aus Quaderwerk, flachgedecktes Langhaus mit eingezogener, trapezförmiger Apsis, Mitte 12. Jahrhundert, nach Säkularisation profaniert, Renovierung mit Apsis 1964, 1970 wieder geweiht;

Kruzifix, achteckige Granitstele mit Eisenkreuz, bezeichnet mit 1582; an der nördlichen Chorwand

D-3-76-144-60 Katholische Nebenkirche Sankt Nikolaus
weitere Bilder
Perschener Straße 17; am nördlichen Ortsrand
(Standort)
Sogenannter Lobinger-Hof Wohnhaus, zweigeschossiger Giebelbau mit flachbogigen Aufzugsöffnungen, um 1600;

Stadel, zweiteiliger Bruchsteinbau unter gemeinsamem Satteldach, Südteil wohl um 1800, nördlicher Teil um 1850; am nördlichen Ortsrand

D-3-76-144-61 Sogenannter Lobinger-Hof
weitere Bilder
Perschener Straße 22
(Standort)
Gasthof Zweigeschossiger und verputzter Traufseitbau mit Rundbogentor, im Kern 17. Jahrhundert D-3-76-144-62 Gasthof
Perschener Straße 24
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Satteldachbau mit Rundbogeneinfahrt, im Kern 17. Jahrhundert D-3-76-144-63 Wohnhaus
Rotbühlring, am nordwestlichen Ortsausgang
(Standort)
Kruzifix Steinstele mit bekrönendem Eisenkruzifix und Beifigur Mariä, bezeichnet mit 1839 D-3-76-144-66 BW
Schmiedgasse 1
(Standort)
Ehemaliger Gasthof Zum Moaro Zweigeschossiger und verputzter Walmdachbau mit einspringender Nordostecke;

Hofmauer mit Rundbogentor, verputztes Mauerwerk; Anfang 16. Jahrhundert;

Zugehörige Reste der Ring- und Zwingermauer

D-3-76-144-81 Ehemaliger Gasthof Zum Moaro
weitere Bilder
Schmiedgasse 1
(Standort)
Steinstadel 1. Hälfte 19. Jahrhundert, zu Schmiedgasse 1 gehörig D-3-76-144-19 BW
Schmiedgasse 12
(Standort)
Wohnhaus Schmaler zweigeschossiger Walmdachbau mit Keilstützen und hohem Kellergeschoss, Rundbogenportal mit Sandsteingewände, Anfang 16. Jahrhundert D-3-76-144-84 Wohnhaus
Schmiedgasse 14
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Eckbau mit Walmdach bzw. rückwärtigem Halbwalm, mit hohem Kellergeschoss und Keilstützen, Fenster und Rundbogenportal mit Sandsteingewände;

Hofmauer, mit korbbogigem Durchfahrtstor; Anfang 16. Jahrhundert

D-3-76-144-86 Wohnhaus
Schmiedgasse 15
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Walmdachbau mit Standerker und profiliertem Traufgesims, flachbogige Fenster- und Toröffnungen, Walmdachanbau im Westen, 16./ 17. Jahrhundert;

Zugehörige Reststücke der Ring- und Zwingermauer

D-3-76-144-87 Wohnhaus
weitere Bilder
Schmiedgasse 16
(Standort)
Ehemaliges Weißbierbrauhaus Eingeschossiger Halbwalmdachbau mit rundbogigen Einfahrtstoren, im Kern frühes 16. Jahrhundert, bezeichnet mit 1548 D-3-76-144-88 Ehemaliges Weißbierbrauhaus
Schmiedgasse 18
(Standort)
Ehemalige Schlosserei Beim Gietl Zweigeschossiger und verputzter Walmdachbau, 16./17. Jahrhundert D-3-76-144-90 Ehemalige Schlosserei Beim Gietl
Schmiedgasse 19
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Giebelbau mit korbbogigem Einfahrtstor und Keilstützen, im Kern Ende 16. Jahrhundert;

Zugehörige Reste einer Bastion und Ring- und Zwingermauer

D-3-76-144-91 Wohnhaus
weitere Bilder
Schmiedgasse 20
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger und verputzter Halbwalmdachbau, im Kern 16./17. Jahrhundert D-3-76-144-92 Wohnhaus
Schmiedgasse 21
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Giebelbau, Fenster mit Sandsteingewände, Ende 16. Jahrhundert, mit Ausstattung;

zugehörige Reste der Ring- und Zwingermauer

D-3-76-144-93 Wohnhaus
weitere Bilder
Schmiedgasse 23
(Standort)
Ehemaliges katholisches Pfarrhaus Zweigeschossiger Eckbau mit auskragendem Walmdach, hohem Kellergeschoss und zweiarmiger Freitreppe, Fassadengestaltung mit rustizierten Ecklisenen, Gesimsgliederung und Stuckrahmung, im Stil der Neurenaissance, Ende 19. Jahrhundert;

Durchfahrtstor, rundbogig, Ende 19. Jahrhundert;

Zugehörige Reste der Ring- und Zwingermauer

D-3-76-144-94 Ehemaliges katholisches Pfarrhaus
weitere Bilder
Seilergasse 4
(Standort)
Ehemalige Seilerei Zweigeschossiger Satteldachbau mit vollständig erhaltener technischer Ausstattung, um 1900 D-3-76-144-96 BW
Sterzenbachgasse 12
(Standort)
Ehemals Hafneranwesen Wohnhaus, zweigeschossiger Traufseitbau mit korbbogigem Durchfahrtstor, Fenster mit Stuckrahmung, mit Brennofen D-3-76-144-127 BW
Sterzenbachgasse 12
(Standort)
Ehemaliges Hafneranwesen Wohnhaus, zweigeschossiger Traufseitbau mit korbbogigem Durchfahrtstor, Fenster mit Stuckrahmung;

Mmit Brennofen;

Stallgebäude, firstgedrehter Anbau mit Gewölbe;

Zugehöriger Felsenkeller, mit überwölbtem Vorbau; 16./17. Jahrhundert

D-3-76-144-127 BW
Unterer Markt 2
(Standort)
Ehemaliges Landratsamt, heute Polizeigebäude Dreigeschossiger Walmdachbau über hakenförmigem Grundriss, mit geschwungenem Zwerchhausgiebel und polygonalem Eckerker mit Zwiebelhaube, hofseitig überdachter Holzbalkon auf

Steinkonsolen, Fassadengestaltung im Stil der Neurenaissance mit Sandsteinelementen;

Durchfahrtstor, flachbogig, mit Sandsteingewände; Ende 19. Jahrhundert

D-3-76-144-129 Ehemaliges Landratsamt, heute Polizeigebäude
weitere Bilder
Unterer Markt 19; Unterer Markt 17
(Standort)
Ehemaliger Pfarrhof, sogenannter Dechanthof Spätgotisches, zweigeschossiges Treppengiebelhaus, Fenster mit Stuckrahmung, nach 1455, im Süden zweigeschossiger Pultdachanbau mit neugotischer Eingangstür, um 1900;

Nach Süden mit Stadtmauer und Befestigungsturm verbunden;

Ehemaliges Wirtschaftsgebäude, sogenanntes Kuttnerhaus, Dreiflügelanlage, zweigeschossiger Satteldachbau um Innenhof, mit integriertem Torbogen im Süden, im Kern 17. Jahrhundert

D-3-76-144-99 Ehemaliger Pfarrhof, sogenannter Dechanthof
weitere Bilder

Brudersdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Brudersdorf 7
(Standort)
Herrenhaus mit Gutshof Vierflügelanlage;

Herrenhaus, zweigeschossiger Schopfwalmdachbau mit Dachreiter und hohem Kellergeschoss, Fassadengestaltung mit Gesimsgliederung und Eckquaderung, Fenster mit geohrten Fensterfaschen, Eingangsportal mit dreiseitiger Freitreppe, giebelseitig kleiner Balusterschrot, im Heimatstil, frühes 20. Jahrhundert;

Gutshof mit Wirtschaftsgebäuden, Stallungen und Verwaltung, dreiseitige und eingeschossige Satteldachbauten, mit überwiegend flachbogigen Gewändeöffnungen, frühes 20. Jahrhundert

D-3-76-144-105 BW
In Brudersdorf
(Standort)
Katholische Filialkirche Mariä Himmelfahrt Romanische Chorturmanlage, Langhaus mit Satteldach und Zahnfriesgesims, gedrungener Rechteckturm mit Pyramidendach, wohl 13. Jahrhundert, Fenster und Eingang mit spitzbogigen Sandsteingewänden, gotisch, westliche Langhauserweiterung Mitte 14. Jahrhundert, weitere Umgestaltungen im 17./18. Jahrhundert; mit Ausstattung;

Friedhofsmauer mit Rundbogenportal, Bruchsteinmauerwerk, 17./18. Jahrhundert

D-3-76-144-106 BW

Diendorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Schulstraße, Schulstraße 2
(Standort)
Ortskapelle Rechteckiger Satteldachbau mit spitzbogigem Eingangsportal, 1929; mit Ausstattung;

Sogenanntes Schwarzes Marterl, Granitstele mit Bildnische und bekrönendem Eisenkruzifix mit Beifigur, 16. Jahrhundert;

Ehemalige Gemarkungssäule, sogenannter Bauernfeind, Bildstock mit vierseitigem Bildnischenaufsatz und Kreuzigungsreliefs, über gedrungener Säule, Sandstein, Anfang 16. Jahrhundert; beides neben der Ortskapelle

D-3-76-144-107 Ortskapelle
weitere Bilder

Etzelhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Etzelhof 1
(Standort)
Bauernhof - Noch ein Baudenkmal? Wohnstallhaus, 18./19. Jahrhundert, Stall mit Holzaltane im Obergeschoss 18./19. Jahrhundert;

Toreinfahrtsmauer um 1800

D-3-76-144-108 BW

Girnitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Girnitz 2
(Standort)
Wohnhaus, sogenannter Griesl-Bauer - noch Baudenkmal? Walmdachbau mit Rundbogenportal, bezeichnet mit 1712, eingemauerter Steinbildstock, wohl romanisch, wohl ursprünglich Gemarkungssäule D-3-76-144-109 BW
Girnitz 5
(Standort)
Wohnhaus eines Dreiseithofes Erdgeschossiger und verputzter Satteldachbau mit hofseitigem Gredvordach, 18. Jahrhundert;

Hofkapelle, dreiseitig geschlossener Satteldachbau, 1862

D-3-76-144-110 BW

Haselhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haselhof 7
(Standort)
Bauernhaus Langgestreckter eingeschossiger Schopfwalmdachbau aus verputztem Ziegelsteinmauerwerk, 17./18. Jahrhundert;

Kruzifix, mit Beifigur Mariä und rundbogigen Blechdächern, Holz, farbig gefasst, 18./19. Jahrhundert

D-3-76-144-111 BW

Höflarn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Höflarn 1, Höflarn 2
(Standort)
Ehemaliges Schloss, sogenannter Modl-Bauer Zweiflügelanlage, zweigeschossige Walmdachbauten, Westflügel mit Dreiseitschluss, im Kern 18. Jahrhundert D-3-76-144-112 BW

Lissenthan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Nebelberg
(Standort)
Teil eines Untersuchungsbergwerks der Zeit um 1500, sogenannter Venetianer-Schacht Geneigter Schacht bis ca. 43 m Tiefe, mit zwei Streckengängen von je ca. 20 m Länge nach NO und SW D-3-76-144-128 BW

Namsenbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hirtenberg; In Namsenbach, vor Haus Nummer 2
(Standort)
Steinbildstock, ehemalige Gemarkungssäule Runder Schaft mit ausladendem Aufsatz und reliefierter Kreuzigungsdarstellung, Granit, 16. Jahrhundert; vor Haus Nr. 2 D-3-76-144-113 BW

Neusath[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am hohen Bichel, Neusath 200 a
(Standort)
Kalvarienberg Kapelle, halbrund geschlossener Satteldachbau mit Lisenengliederung und Rundbogenportal, 1847;

14 Kreuzwegstationen, Granitstele mit Bildnischenaufsatz und Eisenkreuzbekrönung, 1847, Kreuze 1872 und Bilder 1970 erneuert;

Kreuz, Stele mit bekrönendem Eisenkruzifix, wohl 2. Hälfte 19. Jahrhundert

D-3-76-144-117 BW
Freilichtmuseum
(Standort)
Wohnstallhaus mit Fachwerkgiebel - noch Baudenkmal? Im Kern wohl 18. Jahrhundert;

Fachwerkgiebel an einem Stadel, wohl 18. Jahrhundert; aus der westlichen Oberpfalz transloziert (Mauerteile neu).

nicht nachqualifiziert, im BayernViewer-denkmal nicht kartiert

D-3-76-144-119 Wohnstallhaus mit Fachwerkgiebel - noch Baudenkmal?
weitere Bilder
Kreisstraße SAD 36, 200 m östlich von Neusath, an der Straße nach Pamsendorf
(Standort)
Steinkreuz Granit, bezeichnet mit 1609; 200 m östlich von Neusath, an der Straße nach Pamsendorf. D-3-76-144-118 BW
Neusath 21
(Standort)
Schloss Im Kern Anlage des 16. Jahrhunderts, ab dem 17./18. Jahrhundert verändert und erweitert;

Westflügel, zweigeschossiger Schopfwalmdachbau, 17./18. Jahrhundert, nach Süden achteckiger Treppenturm mit Pyramidendach, Turmuntergeschoss im Kern 16. Jahrhundert, Obergeschoss nach 1990 erneuert;

Darin Schlosskapelle, 1. Hälfte 19. Jahrhundert; mit Ausstattung;

Südlicher Westflügel, zweigeschossiger Walmdachanbau mit geohrten Fensterfaschen, wohl 1. Drittel 19. Jahrhundert;

Wirtschaftshof, Dreiflügelanlage, eingeschossige Halbwalm- und Satteldachbauten mit rundbogigem Durchfahrtstor im Süden, Fenster mit Stuckrahmung, 18./19. Jahrhundert

D-3-76-144-115 Schloss
weitere Bilder
Neusath 88
(Standort)
Ehemaliges Hüthaus Eingeschossiger Satteldachbau, ehemaliger Stallbereich und Giebel verbrettert, Fenster mit Stuckrahmung, 17./18. Jahrhundert, 1997 saniert D-3-76-144-114 BW

Perschen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kapellenflecke, an der Perschener Straße, gegenüber dem Haus Nummer 22
(Standort)
Drei Steinkreuze Das mittlere mit reliefierter Pflugschar, Granit, wohl mittelalterlich; an der Perschener Straße, gegenüber der Haus Nr. 22. D-3-76-144-124 BW
Perschen 13
(Standort)
Ehemaliger Pfarrhof, ab 1470 Bauernhof, nach 1692 sogenannter Edelmannshof, seit 1964 Bauernmuseum Dreiseitanlage;

Ehemaliges Pfarrhaus, Wohnstallhaus, zweigeschossiger Satteldachbau aus verputztem Bruchsteinmauerwerk, mit traufseitigem Balusterschrot, 1605, im Kern 13. Jh.;

Stadel, eingeschossiger Satteldachbau in verschalter Ständerbaukonstruktion, mit Bruchsteinmauerwerk, 1922;

Wagenschupfen mit Schweinestall, eingeschossige Ständerbaukonstruktion mit Satteldach und Stallgewölbe, rückseitig Bruchsteinmauerwerk, wohl 1605, Schweinestall 1966 aus Trichenricht (Lkr. Schwandorf) transferiert;

Stallgebäude, eingeschossiger Satteldachbau aus Bruchsteinmauerwerk, mit Stallgewölbe, wohl 1605;

Streuschupfen, eingeschossiger Satteldachbau, Ständerkonstruktion mit Bruchsteinmauerwerk, wohl 1605;

Getreidekasten, aufgeständerter Blockbau mit Schopfwalmdach, 1964 aus Losenried (Lkr. Cham) transloziert;

Hofmauer mit stichbogigem Durchfahrtstor und Spitzbogenportal mit Sandsteingewände, wohl 1605

D-3-76-144-120 Ehemaliger Pfarrhof, ab 1470 Bauernhof, nach 1692 sogenannter Edelmannshof, seit 1964 Bauernmuseum
weitere Bilder
Perschen 16, In Perschen, Perschen 13
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Sankt Peter und Paul Spätromanische, dreischiffige Basilika aus verputztem Bruchsteinmauerwerk, Langhaus mit Stichkappentonne und eingezogenem Rechteckchor, östliche Doppeltürme mit Pyramidendach, gotische Vierpass- und Maßwerkfenster, 1. Hälfte 13. Jahrhundert, Turmerhöhung 13./14. Jahrhundert, Sakristeianbau und Chorgewölbe 1. Hälfte 15. Jahrhundert, Barockisierung des Innenraums 1750- 55; mit Ausstattung;

Friedhofsmauer, Bruchsteinmauerwerk, im Kern mittelalterliche Befestigungsmauer;

Friedhofskapelle, Karner, zweigeschossiger romanischer Rundbau aus Bruchsteinmauerwerk, mit Kegeldach, Ostapside und Oberkapelle mit Kuppelgewölbe, um 1160, Fresken 2. Hälfte 12. Jahrhundert

D-3-76-144-121 Katholische Pfarrkirche Sankt Peter und Paul
weitere Bilder

Wiesensüß[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Wiesensüß 1
(Standort)
Ehemaliger Bauernhof - noch Baudenkmal? Wohnstallhaus bezeichnet mit 1860, im Kern wohl 16./17. Jahrhundert;

Stall mit Holzaltane und Obergeschoss, wohl 18. Jahrhundert

D-3-76-144-126 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]