Liste der Baudenkmäler in Nordheim vor der Rhön

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der unterfränkischen Gemeinde Nordheim vor der Rhön zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1] Diese Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 4. Februar 2015 wieder und enthält 40 Baudenkmäler.

Wappen von Nordheim vor der Rhön

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nordheim vor der Rhön[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Alex-Hösl-Straße 20
(Standort)
Ehemaliges Gelbes Schloss der Freiherren von der Thann Zur Straße traufständiger barocker Putzbau, mit seitlicher Tordurchfahrt, Marienfigur, Mansardwalmdach, 18. Jahrhundert D-6-73-147-6 Ehemaliges Gelbes Schloss der Freiherren von der Thann
Alex-Hösl-Straße 24
(Standort)
Ehemaliges Gelbes Schloss der Freiherren von der Thann Hauptbau im Schlosshof, Fachwerkhaus auf steinernem Untergeschoss, bezeichnet „1578“, nach 1803 als Synagoge genutzt D-6-73-147-6 Ehemaliges Gelbes Schloss der Freiherren von der Thann
Alex-Hösl-Straße 30
(Standort)
Wohnhaus Fachwerk mit Halbwalmdach, giebelständig, zweigeschossig, um 1800 D-6-73-147-7 Wohnhaus
Alex-Hösl-Straße 32
(Standort)
Satteldachhaus Giebelständig, mit Fachwerkobergeschoss, 17. Jahrhundert D-6-73-147-8 Satteldachhaus
Alex-Hösl-Straße 34
(Standort)
Ehemaliges Zehnthaus Giebelständiges Satteldachhaus, dreigeschossig mit massivem Erdgeschoss und reichem Zierfachwerk in den Obergeschossen, figürlich geschnitzter Eckständer, an den Brüstungen des zweiten Obergeschosses Reliefs und Inschriften, bezeichnet „1681“ D-6-73-147-9 Ehemaliges Zehnthaus
Alm rechts; an der Straße nach Fladungen
(Standort)
Steinkreuz Bezeichnet „1857“ D-6-73-147-33 Steinkreuz
Bahnhofstraße 2
(Standort)
Evangelisch-lutherische Kirche, 1926 als Tanzsaal erbaut Fachwerkbau mit Dachreiter, seit 1933 evangelisch-lutherische Kirche, 1978–1980 eingreifend renoviert; mit Ausstattung D-6-73-147-5 BW
Bahnhofstraße 10
(Standort)
Ehemaliger Bahnhof Zweigeschossiger Mansardwalmdachbau, Polygonalmauerwerk, 1899 D-6-73-147-39 BW
Bothengasse 6
(Standort)
Satteldachhaus Fachwerk mit bauzeitlicher Haustür, 1797 D-6-73-147-10 Satteldachhaus
Breiter Rasen
(Standort)
Steinkreuz 1880 D-6-73-147-20 BW
Heufurter Straße; an der Straße nach Fladungen
(Standort)
Heiligenhäuschen Trinitätsrelief, Mitte 19. Jahrhundert D-6-73-147-35 BW
Hinterm Dorf
(Standort)
Bildstock Vesperbild, 1859 D-6-73-147-11 BW
Kapellenberg
(Standort)
Sebastianskapelle Saalkirche mit Dachreiter und eingezogenem Rechteckchor, Kreuzigungsgruppe an der Südseite, 1636–70; mit Ausstattung D-6-73-147-12 BW
Kapellenberg
(Standort)
Eremitenhäuschen 1720 D-6-73-147-12 BW
Kapellenberg; Kapellenweg, am Weg zur Sebastianskapelle
(Standort)
Kreuzweg Heiligenhäuschen mit Gipsreliefs hinter eisernen Schutzgittern, 1906/07 D-6-73-147-13 BW
Kirchberg 2; Kirchberg 4; Kirchberg 4; Nähe Domdechant-Benkert-Weg; Nähe Kirchberg
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Johann Baptist Saalkirche mit eingezogenem Chor und ehemaligem Chorturm als Chorseitenturm, ehem. Chorturmkirche, ehemaliger Chorturm 14. Jahrhundert mit Obergeschoss von 1565, Chor 1609, Langhaus 1696–98, 1972–74 um Querhaus und Sakristeianbau (nördlich des Turms) erweitert, Querarme 2008 wieder abgebrochen; mit Ausstattung D-6-73-147-4 Katholische Pfarrkirche Johann Baptist
weitere Bilder
Kirchberg 2; Kirchberg 4; Kirchberg 4; Nähe Domdechant-Benkert-Weg; Nähe Kirchberg, im Friedhof
(Standort)
Friedhofkreuz 1866 D-6-73-147-4 BW
Kirchberg 2; Kirchberg 4; Kirchberg 4; Nähe Domdechant-Benkert-Weg; Nähe Kirchberg
(Standort)
Kirchhofbefestigung Mit Rundturm D-6-73-147-4 Kirchhofbefestigung
Kirchberg 2; Kirchberg 4; Kirchberg 4; Nähe Domdechant-Benkert-Weg; Nähe Kirchberg
(Standort)
Kirchgaden Die südöstlichen zum Teil bezeichnet: „1547“, „1607“ und „1629“ D-6-73-147-4 Kirchgaden
Kirchberg 4
(Standort)
Ehemalige Schule Stattlicher verputzter Steinbau mit nachgotischem Türgewände, bezeichnet „1611“ D-6-73-147-14 Ehemalige Schule
Korngasse 2
(Standort)
Satteldachhaus Mit Fachwerkobergeschoss, 17. Jahrhundert, eine Giebelseite im 19. Jahrhundert erneuert D-6-73-147-15 BW
Lichtenburger Weg; an der Straße nach Ostheim
(Standort)
Lengemannskreuz Steinkreuz, 16. Jahrhundert D-6-73-147-32 BW
Marktplatz 7
(Standort)
Rathaus Sockelgeschoss in Stein, darüber zwei Fachwerkgeschosse, Satteldach, 1671 über älterem Kern erneuert D-6-73-147-16 Rathaus
Marktplatz 8
(Standort)
Traufseithaus Mit Tordurchfahrt, vorkragendes Obergeschoss, Fachwerk, 17. Jahrhundert D-6-73-147-17 Traufseithaus
Marktplatz 11
(Standort)
Wohnhaus Eingeschossig mit Fachwerkgiebel, 18. Jahrhundert D-6-73-147-18 BW
Marktplatz 12
(Standort)
Satteldachhaus Giebelständiges verputztes Fachwerk, zweigeschossig, mit Vorkragungen an der Giebelfront, 18. Jahrhundert D-6-73-147-19 Satteldachhaus
Marktplatz; Streu
(Standort)
Steinbrücke über die Streu Dreibogig, 1548 D-6-73-147-36 Steinbrücke über die Streu
Marktplatz; Streu
(Standort)
Brückenfigur Heiliger Johannes Nepomuk, 18. Jahrhundert D-6-73-147-36 Brückenfigur
Nähe Kirchberg; Von-der-Thann-Straße 28; am oberen Ende des Totengässchen
(Standort)
Pforte Sitznischenportal mit gekehltem Rundbogen, sächsischem Wappen und Datierung, bezeichnet „1603“ (ursprünglich in einem abgebrochenen Gebäude an der Von-der-Thann-Straße) D-6-73-147-24 BW
Nähe Sondheimer Straße; Sondheimer Straße 5
(Standort)
Kreuz 16. Jahrhundert D-6-73-147-23 BW
Nähe Sondheimer Straße; Sondheimer Straße 5, in der Gartenmauer
(Standort)
Inschrifttafel der ehemaligen 1584–1588 errichteten Ortsummauerung Bezeichnet „1584“ D-6-73-147-23 BW
Rommental; an der Straße nach Fladungen
(Standort)
Bildstock Kreuzigungsrelief, 17. Jahrhundert D-6-73-147-34 BW
Sondheimer Straße 1
(Standort)
Eckhaus Mit Fachwerkobergeschoss und Satteldach, 17./18. Jahrhundert D-6-73-147-21 BW
Streu
(Standort)
Bildstock Kreuzigungsgruppe, bezeichnet „1660“ D-6-73-147-22 BW
Untere Torgasse 9
(Standort)
Satteldachhaus Verputztes Fachwerk, Vorkragungen an der Stockschwelle und am Giebel, 17./18. Jahrhundert D-6-73-147-25 BW
Untere Torgasse 10
(Standort)
Satteldachhaus Zweigeschossiges Fachwerkhaus mit figürlich geschnitztem Eckständer zur Streu, 17./18. Jahrhundert D-6-73-147-26 Satteldachhaus
Untere Torgasse 11
(Standort)
Satteldachhaus Giebelständig, zweigeschossig, Fachwerk verputzt, um 1700, Haustür 19. Jahrhundert D-6-73-147-2 Satteldachhaus
Untere Torgasse 13
(Standort)
Satteldachhaus Zweigeschossiger Fachwerkbau mit geschnitztem Eckständer, um 1700 D-6-73-147-3 Satteldachhaus
Untere Torgasse 15
(Standort)
Unteres Tor Dreigeschossiger Bau mit Halbwalmdach und spitzbogigem Tor, im Kern spätgotisch, um 1585, Fachwerkobergeschosse zweite Hälfte 17. Jahrhundert und erste Hälfte 18. Jahrhundert D-6-73-147-27 Unteres Tor
Von-der-Thann-Straße 18; am Kirchaufgang
(Standort)
Fachwerkhaus Auf unregelmäßigem Viereckgrundriss mit steilem Satteldach, 17./18. Jahrhundert D-6-73-147-28 Fachwerkhaus
Von-der-Thann-Straße 25
(Standort)
Satteldachhaus Traufständig, unter dem Verputz Zierfachwerk, freigelegter Eckständer mit Mondsichelmadonna, 18. Jahrhundert D-6-73-147-29 BW
Von-der-Thann-Straße 28
(Standort)
Ehemaliges Weißes Schloss Zweiflügeliger dreigeschossiger Bau, Stein und Fachwerk, bis auf zwei Fachwerkgiebel verputzt, an der Hofseite Allianzwappenstein bezeichnet „1577“ und ein Bauinschriftstein mit Bauherrnwappen bezeichnet „1668“, 1651–68, im Kern wohl noch Teile aus der Zeit vor dem Stadtbrand 1640 D-6-73-147-30 Ehemaliges Weißes Schloss

Lohmühle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
B 285
(Standort)
Historischer Grenzstein Zur Markierung der Grenze zwischen Sachsen-Weimar-Eisenach und Bayern, 18. Jahrhundert D-6-73-147-50 BW

Neustädtles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Amtsstraße 1
(Standort)
Hofanlage Zweigeschossiges Fachwerkhaus in Ecklage, auf hohem Steinsockel, mit Satteldach, Mitte 18. Jahrhundert, mit massivem rückwärtigem Anbau mit zweitversetztem Rundbogenportal 16. Jahrhundert D-6-73-147-1 BW
Amtsstraße 1
(Standort)
Hofanlage, Nebengebäude D-6-73-147-1 BW
Amtsstraße 1
(Standort)
Hofanlage, Brunnen 12 Meter tief, mit Bruchsteinen ausgemauert, um 1794 D-6-73-147-1 BW
Graf-Alfred-von-Soden-Straße 16a
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Mariä Heimsuchung Saalkirche mit eingezogenem polygonalem Chor und Giebeldachreiter, 1864; mit Ausstattung D-6-73-147-37 BW
Graf-Alfred-von-Soden-Straße 16a; im Friedhof
(Standort)
Friedhofkreuz Zweite Hälfte 19. Jahrhundert D-6-73-147-37 BW
Karlsplatz 1; Graf-Alfred-von-Soden-Straße 17
(Standort)
Ehemaliges Schloss Breitgelagerter traufständiger Satteldachbau mit über der Traufe aufsteigendem Dachturm in der Mitte, im Kern wohl erstes Viertel 18. Jahrhundert mit Veränderungen um 1794, der seitlich angefügte Mansarddachbau mit übergiebeltem Mittelrisalit zum Wirtschaftshof, 1835 von Ferdinand von Hohenhausen D-6-73-147-38 BW
Karlsplatz 1; Graf-Alfred-von-Soden-Straße 17
(Standort)
Schlosspark Im westlichen Teil heute öffentliche Grünanlage, der nordwestliche Bereich heute zum Teil überbaut D-6-73-147-38 BW
Judenkopf; auf der Anhöhe zwischen Willmars und Neustädtles
(Standort)
Jüdischer Friedhof Mit ca. 1400 Grabsteinen, um 1800 angelegt, Belegung bis ins 20. Jahrhundert D-6-73-147-40 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Nordheim vor der Rhön – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien