Liste der Baudenkmäler in Oberschleißheim

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der oberbayerischen Gemeinde Oberschleißheim aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Oberschleißheim
Schloss Schleißheim aus der Luft

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberschleißheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bergl; Bergl 2
(Standort)
Kalvarienberg mit Kalvarienberggruppe Rest der Ignatiusklause Herzog Wilhelms V., gestiftet 1605, hölzerne Figurengruppe 17./18. Jahrhundert D-1-84-135-17
Kalvarienberg mit Kalvarienberggruppe
Bahnhofstraße 1
(Standort)
Ehemaliges Künstlerwohnhaus des Malers und Architekten Heinz Katzenberger Zweigeschossiger Satteldachbau mit großem Zwerchhausatelier, in Formen des Jugend- und Heimatstils, 1902 erbaut D-1-84-135-18
Ehemaliges Künstlerwohnhaus des Malers und Architekten Heinz Katzenberger
Effnerstraße 7
(Standort)
Ehemaliges Pumpenhaus mit Wohnteil Zweigeschossiger Walmdachbau mit klassizistischer Pilastergliederung, im Erdgeschoß Pumpenanlage für die Schloßfontänen, 1867 erbaut, 1900 aufgestockt D-1-84-135-25
Ehemaliges Pumpenhaus mit Wohnteil
Effnerstraße 18
(Standort)
Ehemaliger Heeresflughafen Ältester bayerischer Militärflughafen, jetzt teilweise Deutsches Museum, Flugwerft Schleißheim

Kommandanturgebäude, erdgeschossiges, verputztes Doppelgiebelhaus mit Mansardwalmdach, in Formen des reduzierten Heimatstils, 1912

Flugwerft, zweigeschossiger, verputzter Walmdachbau in klassizierenden Formen, mittlere Stahlbetonhalle von etwa 28 m Spannweite, mit Stahlschiebefalttor, 1917/18

Ehemalige Flugwarte, klassizierender, viergeschossiger Turmbau mit äußerem Treppenturm und Aussichtsplattform mit Balustrade, Giebelvorbau auf der Nordseite, 1917/18

Zwei Flugzeughallen, 1934 errichtet für die Deutsche Verkehrsflieger-Schule nach der "Junkers-Zollbau-Lamellendach"-Konstruktion, freitragende Stahlbauwerke mit weitgespanntem, bogenförmigen Tragwerk, dessen verschraubte Eisenblech-Profile eine Rautennetzstruktur ergeben, mit Blechhautabdeckung, Schiebetore; beide Hallen ursprünglich dreiteilig, Nr. 1818 nach Kriegseinwirkung zweiteilig

Zwei Flugzeughallen, 1939/40 für die Fliegertechnische Schule der Reichswehr in baugleicher Form errichtet; Hallen gemauert und stützenfrei überspannt durch Flachtonnen aus Stahlfachwerkbindern; mit Falttoren

Anbauten den Hallen U-förmig angelagert; Gebäude Nr. 1801 und 1802 der Bundesgrenzschutz-Unterkunft, Fliegerstaffel-Süd; am südlichen Platzrand

nicht nachqualifiziert, im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht kartiert

D-1-84-135-11
Ehemaliger Heeresflughafen
weitere Bilder
Freisinger Straße 7
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Putzbau mit historisierender Fassade und Mansardwalmdach, um 1900 D-1-84-135-26
Wohnhaus
Freisinger Straße 8
(Standort)
Wohnhaus Erdgeschossiger Mansarddachbau mit neubarockem Ziergiebel und schmiedeeisernem Balkon, um 1900 D-1-84-135-27
Wohnhaus
Freisinger Straße 12; Freisinger Straße 15
(Standort)
Luitpoldpark Als Ehrenhain für Prinzregent Luitpold 1912 angelegt

Luitpold-Denkmal im barockisierenden Stil, von Franz Drexler, 1912/13

D-1-84-135-37
Luitpoldpark
Freisinger Straße 14
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossig, mit neubarockem Ziergiebel, Anfang 20. Jahrhundert D-1-84-135-28 BW
Freisinger Straße 21
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus Erdgeschossiger Massivbau mit Satteldach und rückwärtigem Anbau, 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-1-84-135-29
Ehemaliges Handwerkerhaus
Freisinger Straße 22
(Standort)
Ehemaliges Arbeiterhaus, sogenanntes Opp-Haus Erdgeschossiger Massivbau mit Satteldach, 19. Jahrhundert D-1-84-135-30
Ehemaliges Arbeiterhaus, sogenanntes Opp-Haus
Freisinger Straße 28
(Standort)
Ehemaliges Atelierhaus und Wohnhaus des russischen Glasmalers Wladimir Swertschkoff Zweigeschossiger traufseitiger Putzbau mit Mittelrisalit, Krüppelwalmdach und Eckrustizierung, im Landhausstil, 1877 errichtet, später Wohnhaus der Schriftsteller Waldemar Bonsels und Bernd Isemann

Parkartiger großer Garten mit seltener Bepflanzung (vgl. Freisinger Straße 29)

D-1-84-135-31
Ehemaliges Atelierhaus und Wohnhaus des russischen Glasmalers Wladimir Swertschkoff
Freisinger Straße 29
(Standort)
Nebengebäude Zur ehemaligen Villa des russischen Glasmalers Wladimir Swertschkoff, schmaler erdgeschossiger Backsteinbau mit Satteldach und Krangaube, gleichzeitig

Parkartiger großer Garten (vgl. Freisinger Straße 28)

D-1-84-135-32
Nebengebäude
Freisinger Straße 18; Max-Emanuel-Platz 1; Schloß Lustheim 1, 2 und 3
(Standort)
Ehemalige Residenz für Kurfürst Max Emanuel von Bayern, sogenanntes Neues Schloss Schleißheim Zwischen dem sogenannten Alten Schloss und dem Gartencasino Lustheim errichtete barocke Schlossanlage im spätbarocken Stil, in einem weitläufigen Park

Ehemalige Residenz, langgestreckter einflügeliger Walmdachbau, bestehend aus dem zweigeschossigen Hauptbau mit Mezzanin und pavillonartigem Dachaufbau, an den Kopfenden Risalite, reiche architektonische Fassadengliederung der 39 (gartenseitig) bzw. 37 (hofseitig) Fensterachsen durch eine kolossale Pilasterordnung, Lisenen und einem aufwändig profilierten Traufgesims, auf beiden Seiten erdgeschossige Arkadengänge als Verbindung zu den äußeren zweigeschossigen Pavillons mit Mezzanin und Walmdach, mit gleicher Fassadengliederung wie der Hauptbau, nach Plänen von Enrico Zuccalli und Joseph Effner, 1701/04 und 1719/26, nach 1840 durch Leo von Klenze in Teilen ausgebaut und umgestaltet, nach Schäden im Zweiten Weltkrieg Westfassade 1959-63 rekonstruierend wieder hergestellt

Schlosspark, langgestreckte barocke Parkanlage mit Kanälen, linear gestaltetem Blumenparterre, Kaskaden, Boskettgärten und Alleen, ab 1684 nach Ideen von Enrico Zuccalli, Parterre um 1720 von Dominique Girard, nach 1840 durch Carl von Effner rekonstruiert und umgestaltet

Hofgartenbetriebsgebäude, in der Mauerflucht der Schlossparkumrandung gelegener zweigeschossiger Walmdachbau, 2. Hälfte 18. Jahrhundert

D-1-84-135-6
Ehemalige Residenz für Kurfürst Max Emanuel von Bayern, sogenanntes Neues Schloss Schleißheim
weitere Bilder
Hirschplanallee 1; Nähe Mittenheimer Straße
(Standort)
Villa des Heraldikers Otto Hupp Zweigeschossiger Putzbau mit Zeltdach und kleinem Dachreiter, erbaut nach Plänen von Gabriel von Seidl, 1891

Nebengebäude, zweigeschossiger schmaler Satteldachbau, 1891

Park mit altem Baumbestand

D-1-84-135-35
Villa des Heraldikers Otto Hupp
Hofkurat-Diehl-Straße 5; Haselsbergerstraße 9
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Maria Patronin Bayerns Dreischiffige Basilika mit eingezogenem Polygonalchor, angefügter Sakristei und Chorflankenturm, in reduziert romanisierenden Formen, von Joseph Simeck, 1933/34, nördliches Seitenschiff 1957, Turm 1959 erhöht, Neugestaltung des Kirchenraumes durch Hans Schedl, 1973/74; mit z. T. barocker Ausstattung

Pfarrhaus, zweigeschossiger Walmdachbau, von Joseph Simeck, 1933/34

D-1-84-135-34
Katholische Pfarrkirche Maria Patronin Bayerns


Mittenheimer Straße 2
(Standort)
Ehemaliges Rathaus Zweigeschossiger Putzbau mit flachem Walmdach, Eckerkertürmchen und Zierfachwerkfries unter der Traufe, um 1900 D-1-84-135-38
Ehemaliges Rathaus
Mittenheimer Straße 25, 27, 29 und 23
(Standort)
Ehemalige Siedlung der Deutschen Reichsbahn Im Heimatstil, 1908, 1914 und 1924

Mehrfamilienhaus, langgestreckter zweigeschossiger Putzbau mit erhöhtem Kopfbau, großen Zwerchhäusern, Zelt- und Satteldach

Mehrfamilienhaus, zweigeschossiger kubischer Walmdachbau mit profiliertem Traufgesims

Mehrfamilienhaus, zweigeschossiger Putzbau mit Walmdach, profiliertem Traufgesims und Eingangshäuschen

Mehrfamilienhaus, zweigeschossiger Walmdachbau mit Flacherker und angeschlossenen erdgeschossigen Anbauten

D-1-84-135-39
Ehemalige Siedlung der Deutschen Reichsbahn
Nähe Margarethenstraße; Nähe Moosweg
(Standort)
Feldkreuz Mit gußeisernem Corpus, 1874 aufgerichtet D-1-84-135-40
Feldkreuz
Nähe St.-Hubertus-Straße
(Standort)
Bildstock Anfang 17. Jahrhundert, Margaretenbild 1949 erneuert D-1-84-135-43
Bildstock
St.-Hubertus-Straße 2
(Standort)
Ehemaliger Jagdpavillon an Stelle der Margarethenklause Verputzter eingeschossiger Walmdachbau mit Treppenvorbau und Kaminöffnung, wohl kurz nach 1760 D-1-84-135-36 BW
Veterinärstraße 1 und 2; St.-Hubertus-Straße 1a, 1b und 1c
(Standort)
Landesanstalt für Tierseuchenbekämpfung Zweigeschossiger Walmdachbau mit Zwerchhaus und Gauben, 1913/14

Einfriedung, Mauer, gleichzeitig

D-1-84-135-41
Landesanstalt für Tierseuchenbekämpfung
Veterinärstraße 2
(Standort)
Ehemaliges Landesuntersuchungsamt für das Gesundheitswesen Südbayerns Anlage mit dreigeschossigem Hauptgebäude mit Walmdach und Uhrturm, im Reformstil

Ehemaliges Wärterhäuschen, erdgeschossiger Putzbau mit steilem Walmdach

Ummauerung mit Eckpavillon; 1913/14

D-1-84-135-42 BW
Wilhelmshof 5, 6, 7, 8; Effnerstraße 9 und 10; Maximilianshof 6; Maximilianshof 2, 3, 4, 5 und 1; Nähe Effnerstraße
(Standort)
Ehemalige Residenz und Mustergut, sogenanntes Altes Schloss Schleißheim Vierflügelanlage mit zwei weiteren innenliegenden Querflügeln und nördlich anschließendem Nebenflügeln

Ehemaliges Schloss, langgestreckter symmetrischer Rechteckbau mit erhöhtem, quer in der Mittelachse liegendem Saalrisalit auf hohem Souterrain und seitlichen Türmchen, Fassadengliederung durch aufgeputzte Quaderung mit rustizierten Pilastern und schmaler dorisierender Gesimszone, im Stil der Spätrenaissance nach Vorbildern Andrea Palladios, von Heichrich Schön d. Ä. für Kurfürst Maximilian I. erbaut, 1617-23 unter Einbeziehung von Resten eines Vorgängerbaus des späten 16. Jahrhunderts, nach Schön d. Ä. im Zweiten Weltkrieg 1970-72 größtenteils rekonstruiert

Schlosswirtschaft mit Wohntrakt, zweigeschossiger Südflügel des Maximilianshof mit Walmdach und polygonalem Erker, 17./18. Jahrhundert, teilweise nach Schäden im Zweiten Weltkrieg erneuert

Ehemalige Schlossküche und Wohntrakt, zweigeschossiger Nordflügel des Maximilanshofs mit Walmdach und Polygonalerker, 17.-18. Jahrhundert, teilweise nach dem Zweiten Weltkrieg erneuert

Ehemaliger Wohntrakt mit Uhrturm als westlicher Abschluss des Maximilianshofs, zweigeschossiger Westflügel mit Satteldach, Uhrturm um 1600, Vorverlegung des Portikus bei Erhöhung der angrenzenden Wohntrakte im späten 18. Jahrhundert

Ehemaliges Mustergut, sogenannter Wilhelmshof, Dreiseitanlage mit ehemaliger Mühle, Molkerei und Brauerei, Ställen, Scheunen, erdgeschossiger Nordflügel mit Satteldach und zentralem Zwerchhaus mit Mansardwalmdach, zweigeschossiger Westflügel mit Walmdach und Tordurchfahrt, zweigeschossiger Südflügel mit Krangauben und zentralem Pavillon mit Mansardwalmdach, alle Gebäude wohl 18. Jahrhundert, nach Schäden im Zweiten Weltkrieg insbesondere Süd- und Westflügel stark erneuert und teilweise neu erbaut

Schlossgarten, erste Gartenanlage des Alten Schlosses, seit dem 17. Jahrhundert, später mehrfach verändert

D-1-84-135-4
Ehemalige Residenz und Mustergut, sogenanntes Altes Schloss Schleißheim
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Hochmutting[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hochmutting 1; Münchner Allee
(Standort)
Ehemalige Außenstelle des Staatsgutes Ehemaliger Vierseithof, jetzt stattliche Dreiflügel-Anlage

Nordflügel mit zweigeschossigem Wohnhaus mit Halbwalm, Stall und Stadel mit Satteldach, 18. und 19. Jahrhundert

Westflügel, erdgeschossiger langgestreckter Stadel mit Satteldach, gleichzeitig

Ostflügel, langgestreckter Stall mit Satteldach, gleichzeitig; Wasserturm, historisierend mit Blendbögen, gleichzeitig

Zuführende Allee

D-1-84-135-47
Ehemalige Außenstelle des Staatsgutes
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Hochmutting 10
(Standort)
Ehemalige Votivkapelle St. Jakob, jetzt Friedhofskapelle Kleiner Saalbau mit eingezogenem gerade schließendem Chor und Dachreiter, im Kern wohl romanisch, sonst 16. Jahrhundert und 17. Jahrhundert; mit Ausstattung

Friedhofsmauer mit eingemauerten Epitaphien der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts

Mehrere Grabstätten der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts und des frühen 20. Jahrhunderts, so u. a. die Grabmäler für Gastwirt Franz Meier, für Münzenhofer, für Hilg, für Katzenberger

Friedhofskruzifix, 2. Hälfte 19. Jahrhundert

D-1-84-135-46
Ehemalige Votivkapelle St. Jakob, jetzt Friedhofskapelle

Lustheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kapellenweg 2
(Standort)
Ehemalige Marienkapelle, jetzt Katholische Kapelle St. Peter und Paul Neugotischer kleiner Saalbau mit leicht eingezogenem Polygonalchor und massivem Dachreiter, 1855; mit Ausstattung D-1-84-135-55
Ehemalige Marienkapelle, jetzt Katholische Kapelle St. Peter und Paul
Schloß Lustheim 1, 2 und 3
(Standort)
Schlossanlage Lustheim, ehemaliges Jagdschloss Kurfürst Max Emanuels an Stelle der Renatusklause Wilhelms V. Als Gegenpol zum Alten Schloss errichtet

Gartencasino, zweigeschossiger Walmdachbau zwischen zwei querstehenden Wohntrakten eingespannt, mit Belvedere und architektonischer Fassadengliederung, von Enrico Zuccalli, 1684/88; mit Ausstattung und Museum Porzellansammlung Schneider

Ehemaliger Pferdestall mit Personalwohnräumen, sogenannter nördlicher Pavillon, zweigeschossiger Walmdachbau mit rustiziertem Erdgeschoss, Arkadenstellung und architektonischer Fassadengestaltung mit angedeuteten Eckrisaliten, 1688/89

Ehemalige Klause mit Renatus-Kapelle, sogenannter südlicher Pavillon, zweigeschossiger Walmdachbau mit applizierten Eckrisaliten, Sockelrustika mit Arkadenstellung und architektonischer Fassadengliederung durch Lisenen und Geschossband, von Enrico Zuccalli und Philipp Jakob Zwerger, 1686/88

Schlossmauer, halbkreisförmige Umfassung, Ende 17. Jahrhundert, mit Fensterdurchbrüchen der dahinter liegenden Arbeiterhäuschen des 19. Jahrhunderts

D-1-84-135-49
Schlossanlage Lustheim, ehemaliges Jagdschloss Kurfürst Max Emanuels an Stelle der Renatusklause Wilhelms V.
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Mallertshofen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Schloßfeld
(Standort)
Katholische Nebenkirche und Kriegergedächtnisstätte St. Martin Kirche des abgegangenen Ortes Mallertshofen, im Kern spätromanischer Saalbau mit Dachreiter und eingezogenem gerade schliessendem Chor, steigenden Bogenfriesen und Zahnschnitt, 1. Hälfte 13. Jahrhundert, Umgestaltung um 1630; mit Ausstattung

Ehemaliger Friedhof mit schmiedeeisernen Grabkreuzen, 19. Jahrhundert

D-1-84-135-10
Katholische Nebenkirche und Kriegergedächtnisstätte St. Martin
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Mittenheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Mittenheim 32
(Standort)
Ehemaliges Taglöhnerhaus Erdgeschossiger Massivbau mit Krüppelwalmdach und Zwerchhaus, 19. Jahrhundert D-1-84-135-56 BW
Mittenheim 33
(Standort)
Ehemaliges Taglöhnerhaus Erdgeschossiges Wohnstallhaus mit Satteldach, 19. Jahrhundert D-1-84-135-57
Ehemaliges Taglöhnerhaus
Mittenheim 34
(Standort)
Ehemaliges Taglöhnerhaus Kleiner Massivbau mit Satteldach und Zwerchhaus, 19. Jahrhundert D-1-84-135-58
Ehemaliges Taglöhnerhaus
Mittenheim 35
(Standort)
Ehemaliges Taglöhnerhaus Erdgeschossiger Satteldachbau mit Zwerchhaus, 2. Hälfte 19. Jahrhundert, angefügter Werkstattbau, 1920 D-1-84-135-59
Ehemaliges Taglöhnerhaus
Mittenheim 36
(Standort)
Ehemaliges Taglöhnerhaus Kleiner erdgeschossiger Satteldachbau des 19. Jahrhunderts D-1-84-135-60
Ehemaliges Taglöhnerhaus
Mittenheim 38 und 37
(Standort)
Ehemaliges Franziskanerkloster Schlichte zweigeschossige Dreiflügelanlage mit Halbwalmdächern, im Kern von Enrico Zuccalli erbaut 1717/20

Ehemalige Ökonomie, erdgeschossiger Satteldachbau mit hohem Kniestock, 18. Jahrhundert

Ehemaliges Verwalterhaus, zweigeschossiger Putzbau mit Krüppelwalmdach, 2. Hälfte 19. Jahrhundert

Einfriedung, massiv, 2. Hälfte 19. Jahrhundert

D-1-84-135-61
Ehemaliges Franziskanerkloster

Ehemalige Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem Abschnitt sind Objekte aufgeführt, die noch existieren und früher einmal in der Denkmalliste eingetragen waren, jetzt aber nicht mehr.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Dachau-Schleißheimer Kanal
(Standort)
Dachau-Schleißheimer Kanal Teil des Nordmünchner Kanalsystems, verbindet Schloss Schleißheim mit Schloss Dachau im Westen, intakt und wasserführend, erbaut 1688/89 und verändert 1691/92
Dachau-Schleißheimer Kanal
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Würmkanal
(Standort)
Würmkanal, auch Karlsfelder Kanal genannt Teil des Nordmünchner Kanalsystems, teilweiser Ausbau des Alten Würmkanals von 1601, verbindet Schloss Schleißheim mit der Würm, über die man in das Nymphenburger Kanalsystem und darüber nach Schloss Nymphenburg gelangt, intakt und wasserführend, erbaut 1687 D-1-84-135-2
Würmkanal, auch Karlsfelder Kanal genannt
Dachauer Straße 4a, 5
(Standort)
Doppelwohnhaus Zweigeschossig, mit Krüppelwalmdach, 19. Jahrhundert D-1-84-135-19
Doppelwohnhaus
Dachauer Straße 6
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Wohnhaus Zweigeschossig, Satteldach, 19. Jahrhundert
Dachauer Straße 14
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Handwerkerhaus Erdgeschossig, gemauert, Satteldach, 19. Jahrhundert
Dachauer Straße 15
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Handwerkerhaus Erdgeschossig, gemauert, Satteldach, am Wirtschaftsteil Froschmaul, 19. Jahrhundert
Dachauer Straße 20
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Handwerkerhaus Erdgeschossig, gemauert, Satteldach, 19. Jahrhundert
St.-Hubertusstraße 2
(Standort)
Ehemaliger Jagdpavillon Verputzter eingeschossiger Walmdachbau mit Treppenvorbau und Kaminöffnung, wohl kurz nach 1760 D-1-84-135-36
Ehemaliger Jagdpavillon
Effnerstraße 20
(Standort)
Kompensierdrehscheibe Drehbare Holzgitterkonstruktion mit ausfahrbarem Sporn in vertieftem Betonzylinder mit Gradeinteilung, um 1930; etwa 400 m südöstlich der Flugwerft D-1-84-135-11 BW
Elsternweg 17
(Standort)
Wohnhaus erdgeschossig, gemauert, mit Walmdach, 18./19. Jahrhundert BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Oberschleißheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien