Liste der Baudenkmäler in Roth

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der mittelfränkischen Stadt Roth zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Roth

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Barnsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Georgensgmünder Straße 9
(Standort)
Arbeiterwohnhaus Sandsteinquaderbau mit Mittelrisalit, um 1890 D-5-76-143-111 BW
Georgensgmünder Straße 15
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Erdgeschossiger Sandsteinquaderbau mit Fachwerkgiebel und Schopfwalm, zweite Hälfte 18. Jahrhundert D-5-76-143-112 BW
Georgensgmünder Straße 16
(Standort)
Fabrikantenwohnhaus der Broncefabrik Zweigeschossig mit Mansardhalbwalmdach und Dachreiter, 1883 D-5-76-143-113 BW
Georgensgmünder Straße 20
(Standort)
Fabrikantenvilla Neurenaissanceanlage, zweigeschossig mit Turm, um 1905

Umfriedeter Park

D-5-76-143-114 BW
Georgensgmünder Straße 21
(Standort)
Dreigeschossiges Sandsteinwohnhaus Seitenrisalite, um 1890/1900 D-5-76-143-115 BW
Georgensgmünder Straße 23
(Standort)
Villa Zweigeschossiger Sandsteinquaderbau, mit Flachsatteldach, hölzerne Veranda, 1880, Säulenportal gegen 1930

Umfriedete Gartenanlage

D-5-76-143-116 BW
Westlich von Barnsdorf, erhöht am Westufer der Rednitz östlich der Bahnlinie gelegen
(Standort)
Gruftkapelle der Guts- und Fabrikbesitzer-Familie von Schlenk Neugotisch, um 1911–1920

Zugehörig kleiner Friedhof mit Grabsteinen (19.–20. Jahrhundert) und weiter ab nördlichem Eisentor in gegliederter Ziegelmauer

D-5-76-143-117 BW

Belmbrach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Äußere Belmbracher Straße 4
(Standort)
Bauernhof Erdgeschossiges Wohnstallhaus, Sandstein, Mitte 19. Jahrhundert, im Kern 1700 (dendrochronologisch datiert)

Fachwerkscheune, erste Hälfte 19. Jahrhundert

D-5-76-143-118 BW
Am Weg von Roth nach Wernsbach durch das Reisholz, 300 m südlich des Waldrandes
(Standort)
Kreuzstein Von 1631 D-5-76-143-120 Kreuzstein
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Weiherweg 12
(Standort)
Erdgeschossiges Wohnstallhaus Fachwerk, und Sandstein, Mitte 19. Jahrhundert D-5-76-143-119 BW

Bernlohe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bernloher Hauptstraße 7
(Standort)
Bauernhaus (Austragshaus) Erdgeschossiger Satteldachbau, Sandsteinquaderfassade mit Giebelvoluten, Ostgiebel in Fachwerk, Inschrift bezeichnet „1839“ D-5-76-143-122 BW
Bernloher Hauptstraße 9
(Standort)
Gasthaus und Bauernhaus Stattlicher zweigeschossiger Sandsteinquaderbau, viergeschossiger Steilgiebel, 1864 D-5-76-143-123 BW
Bernloher Hauptstraße 12
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Erdgeschossig, Sandstein, um 1900 D-5-76-143-124 BW
Bernloher Hauptstraße 14
(Standort)
Dazu Fachwerkscheune Zweite Hälfte 19. Jahrhundert D-5-76-143-125 BW
Tulpenweg 1
(Standort)
Bauernhaus Erdgeschossiger Steilgiebelbau, Sandsteinquader, bezeichnet „1908“; in erhöhter Lage am Hang D-5-76-143-126 BW

Eckersmühlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Eckersmühlener Hauptstraße 43/45
(Standort)
Pfarr- und ehemaliges Schulhaus (jetzt Rathaus) Traufseitiger zweigeschossiger Doppelbau, Sandsteinquader, 1804/05 und 1824/25 D-5-76-143-127 Pfarr- und ehemaliges Schulhaus (jetzt Rathaus)
Eckersmühlener Hauptstraße 53
(Standort)
Gasthaus Posthorn Erdgeschossiger Sandsteinquaderbau mit Fachwerksteilgiebel, bezeichnet „1936“ (1935/36 von Adolf Schindhelm) D-5-76-143-129 BW
Eckersmühlener Hauptstraße 68
(Standort)
Dreifaltigkeitskirche Evangelisch-lutherische Pfarrkirche. Anlage im Markgrafenstil, 1709/10 von Lorenzo Salle; mit Ausstattung; Vorgängerkirche war St. Willibald

Friedhofsmauer, Sandsteinquader, 18. Jahrhundert

D-5-76-143-130 Dreifaltigkeitskirche
Grimmstraße, an der Schule
(Standort)
Steinkreuz Nachmittelalterlich D-5-76-143-131 Steinkreuz
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Jahnstraße 8
(Standort)
Bauernhof Erdgeschossiges Wohnstallhaus mit Hopfenluke, Sandsteinquaderbau, wohl noch 18. Jahrhundert, 1877 überformt

Fachwerkscheune

D-5-76-143-192 BW

Eichelburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Waldgebiet Teufelsknock westlich von Eichelburg
(Standort)
Burgruine Wartstein Grundmauerreste, mittelalterlich D-5-76-143-133 Burgruine Wartstein
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Im Grabenholz am alten Weg Hofstetten (oder Eckersmühlen) nach Eichelburg
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Alter Grenzstein Mit Adler- und Rautenwappen D-5-76-143-136
Am alten Weg von Hofstetten
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Grenzsteinfragment Mit figürlicher Darstellung, wohl nachmittelalterlich D-5-76-143-196
am Judenweg; auch Gemarkung Brunnau, Flur-Nr. 186 (Markt Allersberg)
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Grenzstein Bezeichnet „1524“ und „1676“ D-5-76-143-134
Eichelburger Hauptstraße
(Standort)
Katholische Ortskapelle Heilige Dreifaltigkeit 1854; mit Ausstattung D-5-76-143-132 BW
Am alten Eichelburger Weg beim Teufelsknopf, 30 m nördlich der Gemeindeverbindungsstraße Roth-Eichelburg
(Standort)
Kreuzstein, das „Weiße Kreuz“ 1631 (?) D-5-76-143-135 Kreuzstein, das „Weiße Kreuz“
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Eisenhammer an der Roth[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haus Nummer 1
(Standort)
Eisenhammer, Wohnhaus des ehemaligen Hammerwerks Stattlicher zweigeschossiger Walmdachbau, im Kern 17./18. Jahrhundert D-5-76-143-137 Eisenhammer, Wohnhaus des ehemaligen Hammerwerks
Haus Nummer 3
(Standort)
Komplette Ausstattung des Eisenhammers im Werksgebäude Um 1900 D-5-76-143-138 Komplette Ausstattung des Eisenhammers im Werksgebäude

Finstermühle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haus Nummer 1
(Standort)
Finstermühle, Mühlgebäude Zweigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Mansarddach, 18. Jahrhundert; im Kern wohl älter D-5-76-143-139 BW

Harrlach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Holzschuherstraße 1
(Standort)
Fachwerkscheune Erste Hälfte 19. Jahrhundert D-5-76-143-141 BW
Holzschuherstraße 2
(Standort)
Ehemalige Mühle Erdgeschossiger Satteldachbau, Sandsteinquader, Fachwerkgiebel, bezeichnet „1800“ und „1951“, im Kern älter

Stallgebäude, um 1900

D-5-76-143-140 BW
Holzschuherstraße 24
(Standort)
Gusseiserne Uhr Klassizistisch, erste Hälfte 19. Jahrhundert; auf erneuertem turmartigem Sockel an der Scheune des Anwesens, von ehemaligen Gasthaus stammend D-5-76-143-194 BW
Wappenstein
(Standort)
Wappenstein, Wappen der Fütterer Renaissance, um 1550; vom ehemaligen Faber Castell’schen Schloss, von Bäumen flankiert D-5-76-143-145 Wappenstein, Wappen der Fütterer
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Zur Geislach 1
(Standort)
Erdgeschossiges Bauernhaus Sandstein, mit Zwerchhaus, bezeichnet „1841“ D-5-76-143-142 BW
Zur Geislach 2
(Standort)
Bauernhaus Frackdachbau, mit Schopfwalm, Sandsteinquader und Fachwerk, im Kern wohl 16./17. Jahrhundert D-5-76-143-144 BW
Zur Geislach 3
(Standort)
Bauernhaus Erdgeschossiger Satteldachbau, Sandsteinquader mit Fachwerkgiebel, bezeichnet „1798“ D-5-76-143-143 BW

Hofstetten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haus Nummer 7
(Standort)
Wohnstallhaus Erdgeschossiger Sandsteinquaderbau, Mitte 19. Jahrhundert D-5-76-143-202 BW

Kiliansdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Rother Weg; Hinterhaar; Im Brandl
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Ehemaliger Fliegerhorst, jetzt Otto-Lilienthal-Kaserne Davon ein Unterkunfts- und Wirtschaftsgebäude (Gebäudekomplex Nr. 45–Nr. 48), zwei weitere Gebäude (Nr. 7, Nr. 11a), erbaut 1937–38: langgestreckter eingeschossiger Putzbau mit Satteldächern und Hechtgauben zwischen jeweils einem östlichen und westlichen, den übrigen Baukörper überragenden Gebäudeflügel, der westliche Gebäudeflügel als Fachwerkbau mit Bruchsteinmauerwerk im Erdgeschoss und Krüppelwalmdach, der östliche Gebäudeflügel als langgestreckter Baukörper aus Bruchsteinmauerwerk mit Satteldach und Satteldachgauben ausgebildet (sogenannter Schlangenbau), zwei Haupteingänge im langgestreckten geschwungenen Zwischentrakt; zwei eingeschossige giebelständige Fachwerkbauten mit Satteldächern, im Inneren modernisiert D-5-76-143-208
Hofäckerstraße 30
(Standort)
Zweigeschossiges Wohnstallhaus Sandstein, um 1860 D-5-76-143-147 BW

Leonhardsmühle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Leonhardsmühle 1
(Standort)
Leonhardsmühle Stattlicher zweigeschossiger Wohnbau, Sandsteinquader mit Fachwerkgiebeln, bezeichnet „1799“

Ehemaliges Wirtschaftsgebäude, Sandsteinquader mit Steilgiebel, 1855

D-5-76-143-149 BW

Meckenlohe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Harrlacher Weg 1
(Standort)
Bauernhaus Erdgeschossiger Satteldachbau mit Fachwerkgiebel, Mitte 19. Jahrhundert

Backhäuschen vor dem Haus, wohl gleichzeitig

D-5-76-143-150 BW

Obere Glasschleife[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Steinkreuz, an der Straße
(Standort)
Steinkreuz Mittelalterlich D-5-76-143-151 Steinkreuz
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Obersteinbach an der Haide[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Heideweg 2
(Standort)
Erdgeschossiges Wohnstallhaus Sandstein, bezeichnet „1898“ D-5-76-143-152 BW
Heideweg 13
(Standort)
Erdgeschossiges Wohnstallhaus Sandstein, um 1920 und stattliche Fachwerkscheune, Mitte 19. Jahrhundert D-5-76-143-153 BW
Wallesauer Straße 36
(Standort)
Erdgeschossiges Wohnstallhaus Sandstein, bezeichnet „1862“

Fachwerkscheune, wohl gleichzeitig

D-5-76-143-154 BW

Pfaffenhofen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Äußere Nürnberger Straße 9
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Zweigeschossiger Ziegelbau, Steildach, 1907 D-5-76-143-155 Ehemaliges Bauernhaus
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Brunnbachstraße 6
(Standort)
Ehemalige Schmiede und Messingstampfwerk Zweigeschossiger Sandsteinquaderbau, Anfang 19. Jahrhundert D-5-76-143-156 BW
Heidenbergstraße 4
(Standort)
Erdgeschossiges Bauernhaus Sandstein, 19. Jahrhundert D-5-76-143-160 Erdgeschossiges Bauernhaus
Heidenbergstraße 8
(Standort)
Erdgeschossiges Bauernhaus Bezeichnet „1863“, im Kern wohl älter

Fachwerkscheune, 19. Jahrhundert

D-5-76-143-158 Erdgeschossiges Bauernhaus
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Heidenbergstraße 10
(Standort)
Ehemaliges Schulhaus, jetzt Gemeindehaus Sandsteinquaderbau mit Walmdach, 1833 D-5-76-143-159 Ehemaliges Schulhaus, jetzt Gemeindehaus
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Heidenbergstraße 13
(Standort)
Evang.-lutherische Pfarrkirche St. Ottilia Saalbau, 1731–35, Turm 1870; mit Ausstattung D-5-76-143-157 Evang.-lutherische Pfarrkirche St. Ottilia
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An der Straße nach Rednitzhembach, ca. 150 m nnw nach der Einmündung der Straße von Pruppach, im Wald
(Standort)
Kreuzstein Wohl spätmittelalterlich D-5-76-143-197 BW
Steinkreuz, in der Ortsmitte
(Standort)
Steinkreuz 1434. Es hat die Form eines Malteserkreuzes und zeigt eine eingeritzte Pflugschar D-5-76-143-161 Steinkreuz
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Pruppach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Finsterbachstraße 15
(Standort)
Türgewände Sandstein, bezeichnet „I. G. S. 1777“ D-5-76-143-162 BW
Am Weg nach Roth, 150 m südlich der Treffersäge
(Standort)
Stein (Kreuzsteinrest) Wohl spätmittelalterlich; 80 cm hoch und breit, 40 cm dick D-5-76-143-169 Stein (Kreuzsteinrest)
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An der Straße von Pfaffenhofen nach Rednitzhembach, alte B 2
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Kreuzstein Wohl spätmittelalterlich D-5-76-143-168
Treffersäge 14 a
(Standort)
Treffersäge, Wohnhaus der Sägemühle Zweigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Walmdach, um 1850, 1934 erweitert D-5-76-143-167 BW

Roth[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Altstadt Roth
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Ensemble Altstadt Roth Das Ensemble umfasst die Altstadt Roth im Umfang der Stadtbefestigung des 14. Jahrhunderts, die in großen Teilen, wenn auch vielfach in Häusern eingebaut, einschließlich von Mauertürmen, erhalten ist. Zwischen den ehemaligen Stadttoren im Norden und Süden erstreckt sich die Hauptstraße als tragende Achse der wohl vom Bamberger Domkapitel südlich eines älteren Ortskerns in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts planmäßig angelegten Siedlung, die zwischen 1358 und 1363 unter den Nürnberger Burggrafen zur Stadt erhoben wurde. Der gebogene, nordwärts zur Talsenke des Roth-Flusses abfallende Straßenzug der Hauptstraße ist geschlossen bebaut; im unteren Drittel weitet er sich zum schmalen trapezförmigen Marktplatz aus. Im Südteil beherrscht der Komplex des Renaissanceschlosses Ratibor mit dem in den Straßenraum vorgerückten Kaiserturm die Stadt. Er manifestiert die markgräflich-ansbachische Stadtherrschaft, die 1792 zu Ende ging. Im mittleren Teil setzt die evangelisch-lutherische Stadtpfarrkirche den beherrschenden Akzent; sie liegt erhöht, doch setzt sich ihre Westfront nur wenig von der Bauflucht der Hauptstraße zurück. Die Kirche wird eingefasst von den monumentalen Neurenaissancebauten des Postamtes und des ursprünglich als Stadtschule erbauten Rathauses. Beide bezeichneten den gründerzeitlichen Aufschwung der Stadt als Industriestadt, während das benachbarte, im ansbachischen Rokoko gehaltene, der Kirchenterrasse schräg vorgelegte alte Rathaus noch an die markgräfliche Landstadt erinnert. Die bürgerliche Bebauung ist fast durchgehend zweigeschossig, es handelt sich meist um Giebelhäuser des 16.–19. Jahrhunderts, zum Teil mit Fachwerkobergeschossen oder -giebeln, zum Teil mit Sandsteinquaderfassaden, darüber hinaus einige verputzte Traufseitbauten des 18. und frühen 19. Jahrhunderts mit Mansard- und Walmdächern und wenige Gründerzeithäuser oder mit Neurenaissance- oder Neubarockfassaden, insbesondere nach dem Stadtbrand von 1878, versehene ältere Bauten. Viele dieser Bauten sind durch Geschäftseinbauten entstellt, die Neubauten Nr. 2 a, 17/19, 35 fügen sich nicht in das Ensemble ein. Als besonderer Bereich ist der Kirchplatz mit der platzartigen Ausdehnung der Kugelbühlstraße zu nennen. In diese dreieckige Platzausbildung der Kugelbühlstraße münden an den Spitzen des Dreiecks jeweils schmale Gassen. Der Platz war offenbar als Nebenmarkt im Hochmittelalter planmäßig angelegt. Charakteristisch ist seine geschlossene Bebauung durch zweigeschossige Giebelhäuser des 17./18. Jahrhunderts, zwischen denen einige ackerbürgerliche Traufseithäuser und Wohnbauten der Gründerzeit eingefügt sind. Abbrüche der jüngsten Zeit haben zur Störung der Geschlossenheit geführt. E-5-76-143-1
Allersberger Straße 1
(Standort)
Hotel Schwarzer Adler Zweigeschossiger stattlicher Mansarddachbau mit barocker Hausteinfassade, 1729; im Inneren Holzbalkendecken, 18. Jahrhundert

Seitlich Flügelbau, 18./19. Jahrhundert

D-5-76-143-3 BW
Allersberger Straße 13
(Standort)
Ehemaliges Hirtenhaus Zweigeschossiger Traufseitbau, 17./18. Jahrhundert, Fassade erstes Drittel 19. Jahrhundert, Ostseite mit Fachwerkgiebel D-5-76-143-4 BW
An der Gredl 28
(Standort)
Ehemalige Fabrikantenvilla Herrschaftlicher zweigeschossiger Walmdachbau, mit neuklassizistischer Eingangsfassade, Gartenfassade gegliedert mit Terrasse und Balkon zwischen Eckerkern, nach Planung von 1919 des Architekten Karl Kummer ab 1920 errichtet

In Gartengrundstück mit gleichzeitiger dreiteiliger Gartentoranlage

D-5-76-143-204 BW
Bahnhofstraße
(Standort)
Städtlerbrunnen Neurenaissance, von Hans Rößner, Guss Christian Lenz, bezeichnet „1909“ D-5-76-143-12 Städtlerbrunnen
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Bahnhofstraße 2
(Standort)
Giebelhaus Zweigeschossig mit Schopfwalm, Fachwerk, um 1700 D-5-76-143-5 Giebelhaus
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Bahnhofstraße 6
(Standort)
Hotel Krone Neurenaissancebau, Walmdach, Zwerchgiebel, bezeichnet „1901“, mit älterem Kern D-5-76-143-7 Hotel Krone
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Bahnhofstraße 8
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossiger Giebelbau, 1848, Ende 19. Jahrhundert umgebaut und geprägt

Im rückwärtigen Hof ehemaliges Fabrikgebäude einer Färberei

D-5-76-143-200 Bürgerhaus
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Bahnhofstraße 11
(Standort)
Ehemaliges Hotel Zur Post Neurenaissancebau mit Zwerchhaus und Türmchen mit Zierfachwerk, 1899 errichtet und 1900 zu Mietshaus um- und ausgebaut D-5-76-143-9 Ehemaliges Hotel Zur Post
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Bahnhofstraße 12
(Standort)
Gasthaus Zweigeschossiger Giebelbau, frühes 18. Jahrhundert D-5-76-143-10 Gasthaus
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Bahnhofstraße 13
(Standort)
Dazu Rundturm der ehemaligen Stadtmauer Wohl 14. Jahrhundert D-5-76-143-39 Dazu Rundturm der ehemaligen Stadtmauer
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Bahnhofstraße 15
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Neurenaissancebau mit Zwerchgiebel, bezeichnet „1902“ D-5-76-143-11 Wohnhaus
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Bahnhofstraße 17
(Standort)
Dazu Fachwerkscheune Erste Hälfte 19. Jahrhundert D-5-76-143-13 BW
Bahnhofstraße 18
(Standort)
Kleines Wohnhaus Erdgeschossiger Sandsteinquaderbau mit Segmentbogenfenstern, Ende 19. Jahrhundert D-5-76-143-14 BW
Bahnhofstraße 21
(Standort)
Bauernhaus Erdgeschossiger Satteldachbau, Fachwerkgiebel, Ende 19. Jahrhundert D-5-76-143-15 BW
Bahnhofstraße 25/27
(Standort)
Dazu große, geteilte Scheune Sandsteinquader und Fachwerk, 1884 D-5-76-143-16 BW
Bahnhofstraße 74
(Standort)
Bahnhof Roth Stationsgebäude, asymmetrischer Sandsteinquaderbau, um 1900 neugebaut, mit insgesamt vier Bahnsteigabgängen und Güterabfertigung, um 1910, wohl in Zusammenhang mit der hier abzweigenden Gredlbahn (eröffnet 1888) errichtet

Zugehörig Güterschuppen

D-5-76-143-1 BW
Friedrich-Ebert-Straße
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Brunnenanlage zu Ehren des ersten Reichspräsidenten Friedrich Ebert Quadratischer Brunnenstock mit Reliefs, 1950/51 von Heinz Hench D-5-76-143-17
Gartenstraße 3
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Malerischer Gruppenbau mit skulpiertem Eingangsportikus, bezeichnet „1923“ D-5-76-143-186 BW
Gartenstraße 13
(Standort)
Jugendstilvilla Bezeichnet „1909“ D-5-76-143-187 BW
Gartenstraße 15
(Standort)
Fabrikantenvilla Bezeichnet: „erbaut von Hans Heid 1923“ D-5-76-143-188 BW
Hauptstraße, auf dem Marktplatz
(Standort)
Markgrafenbrunnen 1757 D-5-76-143-47 Markgrafenbrunnen
Hauptstraße 1
(Standort)
Schloss Ratibor Renaissancebau, Zweiflügelanlage 1535–37 durch Sixt Kornburger, drei Türme 1585 durch Gideon Bacher errichtet, Umbauten 1623, 1736 und 1892; mit Ausstattung

Schlossgraben im Süden und Westen, Garten mit schmiedeeisernem Tor, bezeichnet „1906“

D-5-76-143-18 Schloss Ratibor
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Hauptstraße 1
(Standort)
Schloss Ratibor, Denkmal des Prinzregenten Luitpold Wohl 1891 D-5-76-143-18 Schloss Ratibor, Denkmal des Prinzregenten Luitpold
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Hauptstraße 5
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Dazu Mauerturm und Stadtmauerrest 14. Jahrhundert D-5-76-143-20
Hauptstraße 6
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossiger Giebelbau, im Kern 17./18. Jahrhundert D-5-76-143-19 Bürgerhaus
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Hauptstraße 7
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossiger Giebelbau, 16./17./18. Jahrhundert, Fensterumrahmungen neuklassizistisch, um 1900 D-5-76-143-21 Bürgerhaus
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Hauptstraße 8
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossiger Giebelbau, Sandsteinquader, Giebel mit Aufsätzen, 17./frühes 18. Jahrhundert D-5-76-143-22 Bürgerhaus
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Hauptstraße 9
(Standort)
Dazu Stadtmauerrest 14. Jahrhundert D-5-76-143-23 BW
Hauptstraße 11
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossiger Giebelbau, Giebelfachwerk, 16./17. Jahrhundert, mit älterem Kern

Scheunenanbau 1870

Dazu Rest der Stadtmauer, 14. Jahrhundert

D-5-76-143-24 Bürgerhaus
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Hauptstraße 13
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossiger Mansarddachbau, bezeichnet 1769

Dazu Stadtmauerrest, 14. Jahrhundert

D-5-76-143-25 Bürgerhaus
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Hauptstraße 14
(Standort)
Altes Rathaus Zweigeschossiger Mansarddachbau im Ansbacher Rokoko, 1758/59 D-5-76-143-26 Altes Rathaus
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Hauptstraße 15
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossiger Giebelbau, wohl noch 16. Jahrhundert, Fensterumrahmungen neubarock um 1880/90

Dazu Stadtmauerrest, 14. Jahrhundert

D-5-76-143-27 Bürgerhaus
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Hauptstraße 18
(Standort)
Relief Bezeichnet „1740“ und „1935“ D-5-76-143-29 Relief
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Hauptstraße 20
(Standort)
Postamt Stattlicher Neurenaissance-Eckbau, 1904/05 nach Plänen von Ludwig Ullmann D-5-76-143-28 Postamt
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Hauptstraße 21, 23
(Standort)
Bürgerhaus Langgestreckter zweigeschossiger Walmdachbau, 18./frühes 19. Jahrhundert

Dazu Stadtmauerrest, 14. Jahrhundert

D-5-76-143-30 Bürgerhaus
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Hauptstraße 24
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiger Giebelbau, Sandsteinquader, bezeichnet „1868“ D-5-76-143-31 Wohn- und Geschäftshaus
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Hauptstraße 25
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossiger Giebelbau, Fachwerkgiebel, wohl frühes 17. Jahrhundert

Dazu Stadtmauerrest, 14. Jahrhundert

D-5-76-143-32 Bürgerhaus
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Hauptstraße 26
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiger Sandsteinquader- Giebelbau, um 1868 D-5-76-143-33 Wohn- und Geschäftshaus
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Hauptstraße 30
(Standort)
Ehemalige Gasthaus zur Traube Zweigeschossiger Giebelbau mit Wellengiebel, Mitte 16. Jahrhundert D-5-76-143-34 Ehemalige Gasthaus zur Traube
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Hauptstraße 31
(Standort)
Dazu Stadtmauerrest 14. Jahrhundert D-5-76-143-35 Dazu Stadtmauerrest
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Hauptstraße 32
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossiger Steilgiebelbau, wohl Mitte 15. Jahrhundert D-5-76-143-36 Bürgerhaus
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Hauptstraße 33 a
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossig, Halbwalmdach, im Kern wohl 15./16. Jahrhundert, wohl um 1744 überformt D-5-76-143-37 Bürgerhaus
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Hauptstraße 36
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossiger Giebelbau, im Kern Fachwerkbau 17./18. Jahrhundert, Sandsteinquaderfassade vom Ende 19. Jahrhundert, jetzt verputzt D-5-76-143-40 Bürgerhaus
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Hauptstraße 37
(Standort)
Dazu Rest der Stadtmauer 14. Jahrhundert D-5-76-143-41 BW
Hauptstraße 39
(Standort)
Ehemaliges Gasthaus Zweigeschossiger Fachwerkgiebelbau, frühes 17. Jahrhundert, 1929 erneuert D-5-76-143-42 Ehemaliges Gasthaus
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Hauptstraße 40
(Standort)
Erdgeschossiges Kleinhaus Mit Fachwerk, 19. Jahrhundert, älterer Kern D-5-76-143-43 Erdgeschossiges Kleinhaus
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Hauptstraße 41
(Standort)
Dazu Rest der Stadtmauer 14. Jahrhundert D-5-76-143-44 BW
Hauptstraße 42
(Standort)
Ehemaliges Stadtschreiberhaus Zweigeschossiges Gebäude mit Halbwalmdach, wohl 1791 umgebaut D-5-76-143-45 Ehemaliges Stadtschreiberhaus
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Hauptstraße 43
(Standort)
Riffelmacherhaus, ehemaliges Gasthaus Sehr stattlicher dreigeschossiger Giebelbau, beide Obergeschosse, die Ecktürmchen und Giebel mit reichem Zierfachwerk, bezeichnet „1610“ D-5-76-143-46 Riffelmacherhaus, ehemaliges Gasthaus
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Hauptstraße 45
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus in Neurenaissance Backstein mit Hausteingliederungen und zwei Zwerchgiebel, bezeichnet „1892“ D-5-76-143-48 Wohn- und Geschäftshaus in Neurenaissance
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Hauptstraße 48
(Standort)
Gasthaus Zweigeschossiger Giebelbau, im Kern 16./17. Jahrhundert, Fassade um 1906/07 D-5-76-143-49 Gasthaus
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Hauptstraße 49
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossiger Mansarddachbau, Ende 18. Jahrhundert; mit Nr. 51 verbunden D-5-76-143-50 Bürgerhaus
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Hauptstraße 50
(Standort)
Großer Gewölbekeller des abgegangenen Gasthauses 14./18. Jahrhundert D-5-76-143-51 BW
Hauptstraße 51
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossiger Mansarddachbau, Ende 18. Jahrhundert; verbunden mit Nr. 49. D-5-76-143-52 Bürgerhaus
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Hauptstraße 56
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossiger Mansarddachbau, Mitte 19. Jahrhundert; verbunden mit Nr. 58 D-5-76-143-53 Bürgerhaus
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Hauptstraße 58
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossiger Mansarddachbau, 1765; verbunden mit Nr. 56 D-5-76-143-54 Bürgerhaus
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Hilpoltsteiner Straße 2 a
(Standort)
Ehemaliges Palais Seckendorf Zweigeschossiger Rokokobau mit Mansarddach, rückwärts Flügelbauten, um Mitte 18. Jahrhundert, 1977 entkernt D-5-76-143-55 Ehemaliges Palais Seckendorf
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Hilpoltsteiner Straße 4
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Giebelbau, um 1800, Giebel mit Volutenschmuck um 1930 und Türgewände 1952 jeweils von Heinz Hench

An der Städtlerstraße Gartenpavillon und Hofeinfahrt

D-5-76-143-56 Wohnhaus
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Hilpoltsteiner Straße 5
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiger Eckbau in Neurenaissance, Backstein, um 1900 D-5-76-143-57 BW
Hilpoltsteiner Straße 16
(Standort)
Katholische Pfarrhaus Neubarockbau mit Halbwalmdach, Zwerchgiebeln und Eckerker, 1915 von Georg Hochreuther D-5-76-143-59 BW
Hilpoltsteiner Straße 30/30a
(Standort)
Ehemaliges Amtsgericht Dreigeschossiger monumentaler Backsteinbau mit Sandsteingliederungen, 1890/91

Südlich ummauerter zwingerartiger Hof, nördlich weitere Hofmauer

D-5-76-143-60 BW
Kellerweg 12
(Standort)
Ehemaliger Deyerle-Keller, später Stadtkeller Zwei durch Zwischentrakt verbundene Gastwirtschaftsgebäude, zweigeschossiger Fachwerkbau mit Walmdach und Sandstein-Sockelgeschoss mit Eingang zum Felsenkeller, spätes 19. Jahrhundert, zweigeschossiger Verputzbau mit Walmdach, 1920

Abortgebäude, langgestreckter, erdgeschossiger Walmdachbau, 1928

Felsenkelleranlage, weitverzweigte Kelleranlage, im Kern 18./19. Jahrhundert, mit backsteingemauerten Erweiterungskellern, spätes 19. Jahrhundert

D-5-76-143-61 BW
Kellerweg 14/14 a
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Kellerhäuschen Pavillonbau in Fachwerk mit klassizistischem hölzernem Portikus, über Kellergeschoss in Sandstein, erstes Drittel 19. Jahrhundert D-5-76-143-62
Kirchplatz 1
(Standort)
Evangelisch-lutherische Pfarrkirche Zu unserer lieben Frau 1510 von Endreß dem Jüngeren errichtet unter Verwendung älterer Chorteile, 1837/38 durch Johann David Steingruber als Saalkirche mit gerade abgeschlossener Ostseite und Kanzelaltar neu erbaut, Turm nach Brand von 1878 über neugotischem Chor neu errichtet; mit Ausstattung

Kriegerdenkmal, 1926, von Heinz Hench, Wandbrunnen gleichzeitig

D-5-76-143-63 Evangelisch-lutherische Pfarrkirche Zu unserer lieben Frau
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Kirchplatz 2
(Standort)
Ehemaliges Schulhaus, jetzt Rathaus Ausgedehnter zweigeschossiger Sandsteinquaderbau, Neurenaissance, 1878/80, 1902/04 umgebaut; mit Ausstattung D-5-76-143-64 Ehemaliges Schulhaus, jetzt Rathaus
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Kirchplatz 4
(Standort)
Ehemaliges Feuerwehrhaus Neubarocke Schweifgiebelfassade, 1904 D-5-76-143-65 Ehemaliges Feuerwehrhaus
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Kirchplatz 6
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossig mit Schopfwalm, zweite Hälfte 18. Jahrhundert, Putzfassade um 1900 D-5-76-143-66 Wohnhaus
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Kirchplatz 8
(Standort)
Wohnhaus, ehemalige Lateinschule Traufseitiger Sandsteinquaderbau, zweigeschossig, mit Krüppelwalmdach, erstes Drittel 19. Jahrhundert D-5-76-143-67 Wohnhaus, ehemalige Lateinschule
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Kirchplatz 12
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Sandsteinquaderbau, Krüppelwalmdach, Segmentbogenfenster, drittes Viertel 19. Jahrhundert D-5-76-143-68 Wohnhaus
Kugelbühlstraße 1
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossig, mit Zwerchgiebeln, Neurenaissance/Neubarock, 1901, Kernbau 1755 D-5-76-143-69 Wohnhaus
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Kugelbühlstraße 2
(Standort)
Dazu Stadtmauer und Turmrest 14. Jahrhundert D-5-76-143-70 BW
Kugelbühlstraße 4
(Standort)
Dazu Stadtmauer 14. Jahrhundert D-5-76-143-71 BW
Kugelbühlstraße 8, 10
(Standort)
Dazu Stadtmauer 14. Jahrhundert D-5-76-143-72 BW
Kugelbühlstraße 11 a/b
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossiger Giebelbau, Fachwerk, 17./18. Jahrhundert D-5-76-143-73 Bürgerhaus
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Kugelbühlstraße 15
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Wohnhaus Zweigeschossiger Traufseitbau, dendrochronologisch datiert 1625 D-5-76-143-75
Kugelbühlstraße 23
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossiger Fachwerkgiebelbau, 17./18. Jahrhundert D-5-76-143-78 Bürgerhaus
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Kugelbühlstraße 30
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Dazu Rest der Stadtmauer 14. Jahrhundert D-5-76-143-79
Kugelbühlstraße 34
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Bürgerhaus Zweigeschossiger Giebelbau, 17./18. Jahrhundert, Ladeneinbau 1915 D-5-76-143-80 Bürgerhaus
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Kugelbühlstraße 36, 38, 40, 42, 44, 46
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Dazu Rest der Stadtmauer 14. Jahrhundert D-5-76-143-81
Mühlgasse 3 a
(Standort)
Ehemalige Scheune Sandsteinquader und Fachwerk, 1891, 1995 umgebaut D-5-76-143-83 BW
Mühlgasse 8
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Kleines Wohnhaus Erdgeschossiger Satteldachbau, Sandsteinquader, nördlich Fachwerkgiebel, zweite Hälfte 19. Jahrhundert D-5-76-143-84
Münchener Straße
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Friedhof mit Sandsteinquadermauer 18./19. Jahrhundert

Mit Grabstätten seit dem 18. Jahrhundert, darunter: Grabplatten des 18. Jahrhunderts in der Mauer beim Eingang

Zwei barocke Grabdenkmäler, 18. Jahrhundert

Klassizistische Grabdenkmäler: Hechtel 18. Jahrhundert, Ammon 1840, von Pechmann 1849, Honig 1832

Spätklassizistische Grabdenkmäler: Seitz 1872, Markert um 1875, Feuerlein 1886;

Grabdenkmal Bechstein 1880

Eiserner Brunnentrog 1880

D-5-76-143-87
Münchener Straße, Friedhofsgässchen, ca. 25 m südöstlich Leichenhalle
(Standort)
Steinkreuz Wohl 1481 D-5-76-143-88 Steinkreuz
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Münchener Straße 5
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Gasthof Hirschen Zweigeschossiger Traufseitbau, 17./18. Jahrhundert

Fassade und neubarocker Vorbau auf der Nordseite, 1904

Zwei Ausleger in barocken Formen

D-5-76-143-85 Gasthof Hirschen
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Münchener Straße 22
(Standort)
Ehemalige Schule, Gastwirtschaft und Pflasterzollabgabe Sandsteinquaderbau, zweigeschossig mit schmalem Mittelrisalit, Lisenengliederung, 1845–50 erbaut D-5-76-143-189 BW
Münchener Straße 28
(Standort)
Evangelisch-lutherische Kreuzkirche und Friedhofskirche 1625, erneuert um 1900; mit Ausstattung D-5-76-143-86 BW
Neues Gässchen 3, hinter Hauptstraße 33 a
(Standort)
Ehemaliges Plätthaus Schmaler, langgestreckter Mansardsatteldachbau, 1793, nach 1879 katholische Betsaal mit neubarocker Fassade, 1899 zu Mietshaus umgebaut D-5-76-143-91 BW
Nürnberger Straße 25
(Standort)
Villa Graff Spätklassizistische Anlage, um 1885

Mit zugehöriger Fabrik, gleichzeitig

Mit Park

D-5-76-143-90 BW
Obere Mühle 1/3
(Standort)
Langgestreckter Traufseitbau Mit Fachwerkobergeschoss, bezeichnet „1817“, 1922 von Hans Müller (Nürnberg) umgestaltet D-5-76-143-92 BW
Obere Mühle 2
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Sandsteinquaderbau, Segmentbogenfenster, um 1870/80, 1942 umgebaut D-5-76-143-93 BW
Otto Schrimpff-Straße, im Stadtpark
(Standort)
Kriegerdenkmal 1870/71, Germania auf Sockel 1883 gestiftet D-5-76-143-98 BW
Otto Schrimpff-Straße
(Standort)
Märchenbrunnen im Stadtpark 1927 von Heinz Hench D-5-76-143-97 BW
Otto Schrimpff-Straße 4
(Standort)
Turnvereins-Gebäude Repräsentativer neubarocker Mansarddachbau mit seitlichen Risaliten, Backstein mit Sandsteingliederungen, 1898–1900 nach Plänen des Bautechnikers Konrad Linzer D-5-76-143-94 BW
Otto-Schrimpff-Straße 9
(Standort)
Ehemalige Bahnstation Lohgarten der sogenannten Gredlbahn Erdgeschossiger Satteldachbau mit quergestellter Güterhalle, um 1888 D-5-76-143-201 BW
Otto-Schrimpff-Straße 14
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Villa Neubarock, mit Mansarddach und Balkonen, 1916 D-5-76-143-95
Otto-Schrimpff-Straße 16
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Fabrikgebäude zur Herstellung Leonischer Waren, jetzt Fabrik-Museum Erdgeschossige Sheddachhalle, um 1910 D-5-76-143-195
Ratiborer Straße 2
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Katholische Pfarrkirche St. Maria Neugotischer Chor mit Chorwand, Nordwand und Turm mit angesetztem Treppenturm, von Görtz 1897/98

Neugotische Ausstattung mit spätgotischen Skulpturen, jetzt in einen modernen Kirchenbau von 1963/64 integriert

D-5-76-143-96
Stadtbefestigung
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Stadtbefestigung Die Ringmauer wurde im 14. Jahrhundert errichtet, nur einige Teilstücke, meist eingebaut oder überbaut, und fünf kleine Befestigungstürme sind erhalten – siehe Bahnhofstraße 13, Hauptstraße 5, 7, 9, 13, 15, 21, 21 a, 23 a, 23 b, 25, 31, 35, 37, 39, 40, 41, Kugelbühlstraße 2, 4, 8, 10, 30, 32, 36, 38, 40, 42, 44, 46, Städtlerstraße 11, Stieberstraße, Traubengasse 1, 3, 5, 17, 19, 21. – Die Stadttore am Nord- und am Südende der Hauptstraße sowie das Neue Tor am Beginn der Hilpoltsteiner Straße sind im 19. Jahrhundert abgebrochen worden. – Die Befestigungsanlagen von Schloss Ratibor (erhaltene Gräben auf der Süd- und Westseite) waren mit der Stadtbefestigung verbunden – siehe Hauptstraße 1 D-5-76-143-2
Städtlerstraße 11
(Standort)
Dazu Stadtmauerrest 14. Jahrhundert, und Turmrest D-5-76-143-74 Dazu Stadtmauerrest
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Steinkreuz, am ehemaligen Weg von Meckenlohe nach Hofstetten, 540 m nördlich der Staatsstraße 2237 (Roth–Allersberg), Rother Stadtwald, Abteilung Roßlau
(Standort)
Steinkreuz Von 1648 D-5-76-143-110 Steinkreuz
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Stieberstraße
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Brücke über den Werkkanal mit Portal zum Burggraben Reiche Neurenaissance, 1915 nach Entwurf von Ferdinand Wagner dem Jüngeren D-5-76-143-101
Stieberstraße
(Standort)
Mausoleum des Fabrikanten Baron Stieber Oktogonaler Tempel, barockisierend, 1917 nach Entwurf von Ferdinand Wagner dem Jüngeren erbaut

Parkanlagen im Rednitzgrund

D-5-76-143-102 BW
Stieberstraße
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Stadtmauerrest 14. Jahrhundert, ehemals hinter der abgegangenen Leonischen Fabrik D-5-76-143-100
Traubengasse 1, 3, 5, 17, 19
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Dazu Rest der Stadtmauer und Wehrturm 14. Jahrhundert D-5-76-143-103
Traubengasse 11a/11b
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Doppelhaus Sandsteinquadermauerwerk und Fachwerk, 18.–19. Jahrhundert D-5-76-143-191 Doppelhaus
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Traubengasse 21
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Walmdachbau, Sandsteinquader, Südseite Fachwerk, um 1900

Mit Rest der Stadtmauer, 14. Jahrhundert

D-5-76-143-104 BW
Unterer Weinbergweg 29
(Standort)
Untere Villa Zweigeschossiger Hauptbau mit Kniestock und dreigeschossigem Mittelrisalit, Sandstein und Fachwerk mit Ziegelsteinausfachung, seitliche Verandavorbauten, Eisenbalkone, 1884

Auf Hangterrasse mit ehemaligem Gärtnerwohnhaus, Remise und verbindendem Wirtschafts- und Lagergebäude, gleichzeitig

Nördlich oberhalb Fundament des abgegangenen Goethehauses von 1824

Östlich vorgelagert vier ehemalige Obstbaumterrassen, und dazu westlich oberhalb gelegen Monopteros, Neubau von 1929

Umgeben von Unterem Weinbergpark

Oberer Weinbergpark, mit Eiskeller, gemauerte Gewölbeanlage, mit Vorplatz, um 1880 (südöstlich Weinbergweg 1)

D-5-76-143-199 BW
Willy-Supf-Platz 2
(Standort)
Fabrik-Direktionsgebäude Backsteinbau mit Sandsteingliederung, bezeichnet 1891 D-5-76-143-106 BW
Willy-Supf-Platz 15
(Standort)
Zweigeschossiges Halbwalmdachhaus Im Kern wohl 16./17. Jahrhundert D-5-76-143-107 BW
Zeughausgasse 6
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus Zweigeschossiger Satteldachbau, im Kern Fachwerkbau des späten 16. Jahrhunderts (dendrochronologisch bestimmt auf 1572/73) D-5-76-143-193 Ehemaliges Handwerkerhaus
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Ziegelgasse 3
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Satteldachbau, Erdgeschoss Sandsteinquader überschlemmt, Nordgiebel Fachwerk, wohl 16./17. Jahrhundert D-5-76-143-108 BW

Rothaurach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Schwabacher Straße 22
(Standort)
Wohnstallhaus Erdgeschossig, mit steilem Satteldach, Sandstein, bezeichnet „1911“ D-5-76-143-164 BW
Schwabacher Straße 35
(Standort)
Dreiseithof, stattliches Wohnhaus Zweigeschossiger Steilgiebel, Sandsteinquader, bezeichnet „1922“ D-5-76-143-165 BW
Schwabacher Straße 42
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Sandsteinquaderbau, ehemals bezeichnet „1786“ D-5-76-143-166 BW

Unterheckenhofen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Venetianerstraße 20
(Standort)
Erdgeschossiges Austragshaus Sandstein, zweite Hälfte 19. Jahrhundert, und große Scheune, Sandsteinquaderbau mit Fachwerkgiebel, um 1900 D-5-76-143-171 BW
Venetianerstraße 22
(Standort)
Bauernhaus Erdgeschossiger Sandsteinquaderbau, um 1900, bezeichnet „1846“ D-5-76-143-170 BW
Viadukt über den Rittersbach nördlich Unterheckenhofen
(Standort)
Viadukt der Ludwig-Süd-Nord-Eisenbahn Vierbogig, um 1848/49 D-5-76-143-172 Viadukt der Ludwig-Süd-Nord-Eisenbahn

Untersteinbach an der Haide[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bernloher Weg 5
(Standort)
Bauernhof Erdgeschossiges Wohnstallhaus, Fachwerkgiebel, erste Hälfte 19. Jahrhundert

Große Fachwerkscheune, wohl Anfang 19. Jahrhundert

D-5-76-143-173 BW
Hopfenstraße 1
(Standort)
Erdgeschossiges Bauernhaus Sandstein, 18. Jahrhundert, zweigeschossigem Querbau von 1926

Stattliche Fachwerkscheune, Mansardsatteldach, 18./19. Jahrhundert

D-5-76-143-174 BW
Hopfenstraße 2
(Standort)
Dazu große Scheune Sandsteinquader und Fachwerk, 19. Jahrhundert D-5-76-143-175 BW
Hopfenstraße 3
(Standort)
Bauernhaus Erdgeschossiger Satteldachbau, Sandsteinquader, bezeichnet „1897“ D-5-76-143-176 BW
Bei Wernsbach an der Westseite der Bundesstraße 2 (gegenüber Notrufsäule)
(Standort)
Kreuzstein Von 1434, 1906 erneuert D-5-76-143-121 Kreuzstein
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Wallesauer Straße 3
(Standort)
Dazu Backofen Ende 19. Jahrhundert D-5-76-143-177 BW

Wallesau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Badstraße, am östlichen Ortsrand
(Standort)
Steinkreuz Wohl mittelalterlich D-5-76-143-207 Steinkreuz
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Badstraße 3
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Zugehörig Fachwerkscheune Mitte 19. Jahrhundert D-5-76-143-179
Badstraße 6
(Standort)
Wohnstallhaus Erdgeschossiger Sandsteinquaderbau, bezeichnet „1847“, mit älterem Kern D-5-76-143-198 BW
Eckersmühlener Straße 3
(Standort)
Evangelisch-lutherische Kirche Spätmittelalterliche Anlage, Umbau des Turmobergeschosses und des Langhauses 1756 im Ansbacher Markgrafenstil; mit Ausstattung

Friedhof mit Sandsteinquaderummauerung

D-5-76-143-178 BW
Eckersmühlener Straße 5
(Standort)
Ehemaliges Schulhaus Zweigeschossiger Walmdachbau, 1837 D-5-76-143-180 BW
Eckersmühlener Straße 7
(Standort)
Pfarrhaus Zweigeschossiger Walmdachbau, 1728 D-5-76-143-203 BW
Eckersmühlener Straße 9
(Standort)
Wohnstallhaus Erdgeschossig, bezeichnet „1878“ D-5-76-143-181 BW
Heidecker Straße 2
(Standort)
Stattliches Bauernhaus Zweigeschossiger Giebelbau, verputztes Fachwerk, um 1665 D-5-76-143-182 BW
Steinbacher Straße 8
(Standort)
Wohnstallhaus Erdgeschossig, Sandstein, 1910 D-5-76-143-183 BW
Steinbacher Straße 13/15
(Standort)
Bauernhof Erdgeschossiges Wohnstallhaus mit Steilsatteldach, Sandstein, zweite Hälfte 19. Jahrhundert

Zugehörig zwei Fachwerkscheunen, 19. Jahrhundert

D-5-76-143-184 BW

Zwiefelhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Zwiefelhof 9
(Standort)
Scheune (Südostflügel einer Vierseit-Gutsanlage) Sandsteinquaderbau mit Satteldach, im Kern zweite Hälfte 17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert D-5-76-143-185 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Roth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien