Liste der Baudenkmäler in Rothenfels

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der unterfränkischen Stadt Rothenfels zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde.[Anm. 1] Die Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 14. März 2018 wieder und enthält 44 Baudenkmäler.

Wappen von Rothenfels

Ensembles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ensemble Burg Rothenfels mit Burgsiedlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burg Rothenfels
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Aktennummer: E-6-77-181-1.

Das Ensemble umfasst Burg und Burgsiedlung innerhalb der gemeinsamen Befestigungslinie.

Die Burg Rothenfels wurde um 1150 durch Marquard von Grumbach an exponierter Stelle auf einem Bergsporn zwischen Main- und Stelzengrabental angelegt. Zu ihren Füßen entwickelte sich die zugehörige Siedlung auf schmalem Uferstreifen entlang der Maintalstraße. Seit dem 14. Jahrhundert ist Rothenfels Stadt; spätestens seit dem endgültigen Übergang an das Hochstift Würzburg 1474 erscheinen Burg und Burgsiedlung als befestigte Einheit. Die Burg beherrscht mit ihrem Bering und ihrem Bergfried des 12. Jahrhunderts sowie mit dem barocken Mansarddachbau des im mittleren 18. Jahrhundert errichteten hochstiftischen Amtshauses das Maintal und die unter ihr liegende Ortschaft. Der Ort selbst erstreckt sich entlang der Mainuferstraße, wobei die eingeengte Lage zwischen Burgberg und Fluss weder die Ausbildung eines Marktplatzes, noch deutlich gezeichneter Nebengassen erlaubt. Eine angedeutete Kreuzungssituation mit platzartiger Ausweitung ergibt sich aus der Abzweigung der zur Kirche und zum Burgberg steil aufsteigenden Burggasse, der die Zufahrt zum ehemaligen Flussübergang antwortet. Eine schmale Nebengasse hinterfängt in erhöhter Lage am Berghang die Hauptstraße in paralleler Richtung (Obere Gasse). Entlang der Hauptstraße reihen sich beiderseits in dichter Folge die Parzellen. Die Anwesen zeigen jeweils ein stattliches Vorderhaus in Giebelstellung zur Hauptstraße, verbunden mit Hintergebäuden, die mainseits größtenteils die Flussfront bilden, bergseits an die höher gelegene Obere Gasse stoßen. Im mittleren Abschnitt schafft die Zurücksetzung zweier Anwesen auf der Bergseite einen kleinen Platzraum. Die Obere Gasse besitzt Kleinhausbebauung. Das in seiner historischen Gestalt ungestört erhaltene Ortsbild ist wesentlich durch Überformungen der Spätrenaissance und des Barock bestimmt. Stattliche Häuser aus der Blütezeit des Fachwerkbaus, belebt durch barocke Hausfiguren, säumen die Hauptstraße. Feste Ankerpunkte innerhalb der gleichmäßigen Reihung der Bürgerhäuser schaffen die massiven Spätrenaissance-Bauten des Rathauses mit seiner Säulenfront und des Julius-Spitals mit seinen geschweiften Giebeln. Der Pfarrbezirk ist in erhöhter Randlage von der Bürgerstadt abgehoben. Die durch den Spitalbau von der Hauptstraße abgeschirmte Pfarrkirche überragt mit ihrem spätbarocken Turm den Ort und verbindet ihn optisch mit der Höhenburg. Im Fernblick bietet das Zusammenspiel von Burg und Burgsiedlung ein eindrucksvolles Bild. Das unmittelbare Flussufer ist durch den Bahndamm der 1881 eröffneten Strecke Lohr–Wertheim verstellt, der mittlerweile als Ortsumgehung dient.

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bergrothenfels[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bergrothenfelser Straße 21
(Standort)
Relief Vermauerte rechteckige Tafel mit Stationsrelief ‚Christus wird seiner Kleider beraubt‘, Sandstein, 17. Jahrhundert. D-6-77-181-35 BW
Bergrothenfelser Straße 71
(Standort)
Burg Rothenfels Höhenburg am Steilhang über der Stadt Rothenfels aus Haupt- und Vorburg bestehend, Umbau zur Jugendburg durch Rudolf Schwarz 1924–28.

Bergfried, freistehender quadratischer Turm in Buckelquadertechnik mit Zeltdach, romanisch, um 1150;

Wohnbau, unregelmäßige zweigeschossige Dreiflügelanlage mit Satteldächern und Dachreiter über der Burgkapelle sowie Freitreppen zum Obergeschoss, bezeichnet mit „1525“, im Kern mittelalterlich, Umbau 1924–28;

Ringmauer, zum Teil in Buckelquadertechnik, größtenteils von den angrenzenden Gebäuden überbaut, um 1150;

Burgtor der Hauptburg, rundbogiges Mauertor flankiert von zwei eingeschossigen Halbwalm- bzw. Mansardwalmdachbauten, 16. Jh., Umbau 18.–20. Jh.;

Amtshaus, freistehender zweigeschossiger Mansardwalmdachbau mit Wappenstein über Portal, Barock, 1755/56, über älterem Keller;

Torbau der Vorburg, zweigeschossiger Bau mit Rundbogendurchfahrt und Walmdachvorbau mit hölzernem Obergeschoss sowie Brücke mit Sandsteinbrüstung, 16./17. Jahrhundert, mit mittelalterlichem Kern;

Mauern, Umfassungs- und Böschungsmauern im Vorburgbereich mit schlankem Rundturm an der Nordwestecke, Bruchstein, im Kern mittelalterlich, verändert; Wohnhaus, freistehender zweigeschossiger Walmdachbau, klassizistisch erste Hälfte 19. Jahrhundert;

Wohn- und Wirtschaftsgebäude, langgestreckter zweigeschossiger Satteldachbau, zweigeteilt, der südliche Teil mit Rundbogenöffnungen, von einem weitern Wohn-Wirtschaftsbau nur der Südgiebel neben dem Tor erhalten, 16.–19. Jh.;

Stall, zweigeschossiger Satteldachbau mit verputztem Fachwerkobergeschoss, 18./19. Jahrhundert;

St.-Nepomuk-Statue, Inschriftsockel mit Figur des heiligen Johann Nepomuk, Sandstein, Barock, 18. Jahrhundert;

Pumpbrunnen, Brunnenpfeiler, mit davor stehendem Trog, Sandstein, bezeichnet mit „1766“;

Terrassengarten zweistufiger Terrassengarten mit Freitreppen über Grotten, Überrest eines Hainbuchen-Laubengangs, 18. Jahrhundert;

Wohnwirtschaftsgebäude, zweigeschossiger Satteldachbau, vermauerter Wappenstein bezeichnet mit „1622“, Teilabbruch 19. Jahrhundert, Obergeschoss und Dach modern;

Einfriedung, Holzstaketenzaun mit Sandsteinpfeilern, 19. Jahrhundert.

D-6-77-181-34 Burg Rothenfels
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Nähe Bergrothenfelser Straße
(Standort)
Bildstock Achteckpfeiler und kreuzbekrönter Aufsatz mit Spitzbogennische, monolithischer Sandstein, nachgotisch, bezeichnet mit „1600“, Tischsockel modern. D-6-77-181-37 BW
Hafenlohrer Weg; Windheimer Weg
(Standort)
Bildstock Tischsockel mit Pfeiler und rundbogigem Nischanufsatz, Sandstein, bezeichnet mit „1835“. D-6-77-181-41 BW
Sieben Morgen
(Standort)
Bildstock Tischsockel mit Postament und Säule sowie Reliefaufsatz ‚Johannes der Täufer‘, Sandstein, neobarock, bezeichnet mit „1930“. D-6-77-181-39 BW
Strassweg
(Standort)
Bildstock Tischsockel mit Inschriftpfeiler und einfachem Aufsatz mit Rundbogennische, monolithischer Sandstein, bezeichnet mit „1820“. D-6-77-181-40 BW
Zum Alten Herrgott
(Standort)
Bildstock Tischsockel mit Inschrift und Pfeiler sowie kreuzbekröntem Reliefaufsatz ‚Hl. Familie‘, Sandstein, modern bezeichnet mit „1734“, Tischsockel erneuert. D-6-77-181-36 BW
Zur Seewiese
(Standort)
Bildstock Schlanke Säule und kreuzbekrönter Nischenaufsatz mit Voluten, Sandstein, 18./19. Jahrhundert. D-6-77-181-38 BW

Rothenfels[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Ehemalige Bahnstrecke Lohr–Wertheim
(Standort)
Bildstock Inschriftsockel mit Säule und Reliefaufsatz ‚Pietà‘, Sandstein, 1716. D-6-77-181-43 BW
Burggasse 1; Hauptstraße 71
(Standort)
Katholische Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt Saalkirche mit Satteldach und eingezogenem Dreiseitchor sowie Chorflankenturm mit Zwiebelhaube und Laterne, Putzfassade mit Spitzbogenöffnungen und Masswerkfenstern, nachgotisch, Peter Meurer, 1610–11, barocker Turm 1750 von Paulus Hahn; mit Ausstattung;

Kirchhofmauer mit Pfeilerportal, Bruchstein 17./18. Jahrhundert;

Grabkreuze und -denkmäler in Neuaufstellung oder in der Kirchenwand vermauert, Sandstein, 16.–18. Jahrhundert.

D-6-77-181-1 Katholische Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt
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Burggasse 3
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Schopfwalmdachbau mit Zierfachwerkobergeschoss über hohem Kellergeschoss in Ecklage, bezeichnet mit „1585“. D-6-77-181-2 Wohnhaus
Burggasse 4
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger traufständiger Mansarddachbau mit verputztem Fachwerkobergeschoss und geohrten Sandsteinrahmungen im Erdgeschoss, Barock, 1721. D-6-77-181-3 Wohnhaus
Hauptstraße 10
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau mit Zierfachwerkobergeschoss, 17./18. Jahrhundert, massives Erdgeschoss mit Sandsteinrahmungen

19. Jahrhundert.

D-6-77-181-4 Wohnhaus
Hauptstraße 12
(Standort)
Hausmadonna Muttergottes über Engelskonsole, Sandstein, barock, 18. Jahrhundert. D-6-77-181-5 BW
Hauptstraße 16
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger giebelständiger Satteldachbau mit Zierfachwerkobergeschoss, erste Hälfte 18. Jahrhundert, Portal mit Sandsteinrahmung und

geschnitztem Türblatt, bezeichnet mit „1846“.

D-6-77-181-6 Wohnhaus
Hauptstraße 18
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger giebelständiger Satteldachbau mit Zierfachwerkobergeschoss und Sandsteinrelief ‚Hl. Familie‘, 17./18. Jahrhundert, Erdgeschoss verändert. D-6-77-181-7 Wohnhaus
Hauptstraße 20; Hauptstraße 22
(Standort)
Doppelhaus Zweigeschossiger traufständiger Mansarddachbau mit verputztem Fachwerkobergeschoss und Sandsteinrahmungen im Erdgeschoss, 18. Jahrhundert, Sandsteinrelief ‚Marienkrönung‘, bezeichnet mit „1767“. D-6-77-181-8 Doppelhaus
Hauptstraße 21
(Standort)
Gartentor Profilierter Rahmen mit bekrönender St.-Nepomuk-Figur, Sandstein, 18. Jahrhundert. D-6-77-181-9 BW
Hauptstraße 21
(Standort)
Prozessionsaltar Stipes mit Inschrift und Kruzifix, Sandstein, bezeichnet mit „1715“. D-6-77-181-10 Prozessionsaltar
Hauptstraße 24
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger giebelständiger Satteldachbau mit verputztem Fachwerkgiebel, Erdgeschoß mit Sandsteinrahmungen des 18. Jahrhunderts;

Hausfigur, heiliger Josef, bezeichnet mit „1766“.

D-6-77-181-11 Wohnhaus
Hauptstraße 26
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger giebelständiger Mansarddachbau mit Krüppelwalm und verputztem Fachwerkobergeschoss mit Sandsteinmadonna über Erdgeschoss mit profilierten Rahmungen, bezeichnet mit „1753“. D-6-77-181-12 Wohnhaus
Hauptstraße 28
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger giebelständiger Mansarddachbau mit Krüppelwalm und verputztem Fachwerkobergeschoss über Erdgeschoss mit profilierten Sandsteinrahmungen und Bäckerzunftzeichen sowie Freitreppe, bezeichnet mit „1753“. D-6-77-181-13 Wohnhaus
Hauptstraße 30
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger giebelständiger Mansarddachbau mit verputztem Fachwerkobergeschoss und Erdgeschoss mit profilierten Sandsteinrahmungen im Erdgeschoss sowie Freitreppe, bezeichnet mit „1788“. D-6-77-181-14 Wohnhaus
Hauptstraße 31
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger traufständiger MansardHalbwalmdachbau mit Sandsteinrahmungen, rundbogige Tordurchfahrt mit Rustikarahmung und Maskenschlussstein sowie geschnitzten Torflügeln, Christusfigur über Engelskonole (erneuert), 17./18. Jahrhundert. D-6-77-181-15 Wohnhaus
Hauptstraße 32; Hauptstraße 30
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger giebelständiger Satteldachbau mit verputztem Fachwerkobergeschoss sowie Erdgeschoss mit Sandsteinrahmungen und Ausleger in Ecklage, 18. Jahrhundert;

Hoftor, Rundbogen mit reliefiertem Schlussstein über Pilastern, Sandstein, 18. Jahrhundert.

D-6-77-181-16 Wohnhaus
Hauptstraße 34
(Standort)
Rathaus Dreigeschossiger Satteldachbau mit Volutengiebeln sowie polygonalem Treppenturm mit Zeltdach, Putzfassade mit Sandsteinrahmungen und reicher Säulengliederung im Erdgeschoss, Renaissance, Michael Imkeller, 1598/99. D-6-77-181-17 Rathaus
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Hauptstraße 37
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger giebelständiger Satteldachbau mit verputztem Fachwerkobergeschoss sowie geohrten Sandsteinrahmungen und Freitreppe im Erdgeschoss, barocke Hausmadonna, Ende 17. Jahrhundert. D-6-77-181-18 Wohnhaus
Hauptstraße 39
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger giebelständiger Satteldachbau mit Zierfachwerkobergeschoss und geohrten Sandsteinrahmungen im Erdgeschoss, zweigeschossiger traufständiger Anbau mit Satteldach und Fachwerkobergeschoss, bezeichnet mit „1587“, Erdgeschoss und Anbau 18. Jahrhundert. D-6-77-181-19 Wohnhaus
Hauptstraße 42
(Standort)
Wohnhaus Dreigeschossiger giebelständiger Halbwalmdachbau mit Zierfachwerkobergeschossen und Sandsteinrahmungen im Erdgeschoss, 18. Jahrhundert;

Marienkrönung, bezeichnet mit „1767“.

D-6-77-181-20 Wohnhaus
Hauptstraße 48
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau mit sparsam gegliederter Sandsteinfassade und Schaufenster sowie geschnitzten Fensterläden, Spätklassizismus mit neugotischen Fensterläden, Mitte 19. Jahrhundert. D-6-77-181-21 BW
Hauptstraße 50
(Standort)
Wohnhaus, ehemalige Amtskellerwohnung Dreigeschossiger giebelständiger Schopfwalmdachbau mit Zierfachwerkobergeschossen über Erdgeschoss mit Sandsteinrahmungen, Portal mit gesprengtem Giebel und Muschelnische mit Figur des heiligen Michael über Freitreppe, 17. Jahrhundert, Portal bezeichnet mit „1730“. D-6-77-181-22 Wohnhaus, ehemalige Amtskellerwohnung
Hauptstraße 52
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiger Satteldachbau und dreigeschossiger Halbwalmdachbau jeweils giebelständig und mit verputzten Fachwerkobergeschossen, Erdgeschoss mit Sandsteinrahmungen und altem Schaufenster, 18. Jahrhundert, Veränderung und Zusammenlegung 19. Jahrhundert. D-6-77-181-23 Wohn- und Geschäftshaus
Hauptstraße 59
(Standort)
Gasthaus Dreigeschossiger Mansard-Halbwalmdachbau mit Fachwerkobergeschoss in Ecklage sowie dreigeschossigem traufständigem Mansarddachanbau mit verputzten Fachwerkobergeschossen, Erdgeschoss mit Sandsteinrahmungen, schmiedeeiserner Rokoko-Ausleger, 18. Jahrhundert. D-6-77-181-25 Gasthaus
Hauptstraße 60
(Standort)
Wohnhaus Dreigeschossiger traufständiger Satteldachbau mit mittigem Zwerchhaus, symmetrische Fassade mit verputzten Fachwerkobergeschossen über Erdgeschoss mit profilierten Sandsteinrahmungen, bezeichnet mit „1809“. D-6-77-181-26 Wohnhaus
Hauptstraße 62
(Standort)
Gasthof Zweigeschossiger giebelständiger Krüppelwalmdachbau mit Zierfachwerkobergeschoss und Erdgeschoss mit Sandsteingliederungen über Kellersockel mit Freitreppe, Hausmadonna und schmiedeeiserner Ausleger, Portal bezeichnet mit „1703“. D-6-77-181-27 Gasthof
Hauptstraße 65
(Standort)
Apotheke Dreigeschossiger Mansarddachbau mit verputzten Fachwerkobergeschossen in Ecklage, Erdgeschoss mit Sandsteinrahmungen und Freitreppe sowie schmiedeeiserner Ausleger, 18. Jahrhundert. D-6-77-181-28 BW
Hauptstraße 67
(Standort)
Gasthaus Vorderhaus, dreigeschossiger Satteldachbau mit Zierfachwerkobergeschossen und zweigeschossigem Mittelerker mit Walmdach sowie Erdgeschoss mit geohrten Sandsteinrahmungen in Ecklage, bezeichnet mit „1585“, Erdgeschossumbau 18. Jahrhundert; mit Ausstattung, 17.–19. Jh.;

Rückgebäude, zweigeschossiger giebelständiger Krüppelwalmdachbau mit Zierfachwerkobergeschoss, Ende 16. Jahrhundert;

Sitzbank, Sandstein, 18. Jahrhundert.

D-6-77-181-29 BW
Hauptstraße 69
(Standort)
Ehemaliges Julius-Spital Dreigeschossiger Zweiflügelbau mit Schweifgiebel, Putzfassade mit Sandsteinrahmungen und Wappensteinen, Renaissance, bezeichnet mit „1597“, Rundbogenportal mit profilierter Rahmung bezeichnet mit „1631“. D-6-77-181-30 Ehemaliges Julius-Spital
Hauptstraße 121
(Standort)
Wohnhaus Freistehender zweigeschossiger Walmdachbau mit zweigeschossigem Satteldachaufbau über winkelförmigem Grundriss, Putzfassade mit sparsamen Sandsteingliederungen, Klassizismus, bezeichnet mit „1837“. D-6-77-181-42 BW
Nähe Hauptstraße
(Standort)
Friedhofskreuz Inschriftsockel mit Kruzifix, Sandstein und Kalkstein, bezeichnet mit „1846“. D-6-77-181-31 BW
Mainstraße 12
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger traufständiger Mansarddachbau mit profilierter Sandsteintürrahmung, bezeichnet mit „1712“ und „1778“, Fassade verändert. D-6-77-181-32 Wohnhaus
Mainstraße 14
(Standort)
Wohnhaus, ehemaliges Rückgebäude Zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau mit Zwerchhaus und Schleppgaube, teilweise mit Zierfachwerkobergeschoss auf winkelförmigem Grundriss über hohem Kellergeschoss, im Kern wohl 17. Jahrhundert, Fassade verändert. D-6-77-181-44 Wohnhaus, ehemaliges Rückgebäude
Obere Gasse 24
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiges Fachwerkhaus mit geschnitzten Eckpilastern und Mansard-Halbwalmdach in Ecklage, 18. Jahrhundert. D-6-77-181-33 Wohnhaus

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Rothenfels – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien