Liste der Baudenkmäler in Sankt Englmar

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der niederbayerischen Gemeinde Sankt Englmar zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Sankt Englmar
Kapelle Weiße Marter

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sankt Englmar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kirchplatz 1
(Standort)
Katholische Pfarrkirche erbaut 1656 über spätgotischem Kern, Turm 1892, Langhauserweiterung 1901; mit Ausstattung; Friedhofskapelle St. Englmar, ovaler Zentralbau um 1700 D-2-78-184-1 Katholische Pfarrkirche
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Leonhardisteig 3
(Standort)
Waldlerhaus zum Teil Blockbau, der massive Türsturz bezeichnet 1847 D-2-78-184-3 Waldlerhaus
Pfarrhofweg 4
(Standort)
Ehemaliges Pfarrhaus stattlicher, das Ortsbild beherrschender Walmdachbau, zweite Hälfte 18. Jahrhundert; Traidkasten, Blockbauobergeschoss und Flachdach, Ende 18. Jahrhundert D-2-78-184-5 Ehemaliges Pfarrhaus
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Leonhardisteig 4
(Standort)
Katholische Kapelle St. Leonhard spätgotisch, um 1480; mit Ausstattung D-2-78-184-6 Katholische Kapelle St. Leonhard
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(Standort) Bildstock mit Figur des Hl. Englmar, 1723, nördlich der Leonhardskapelle D-2-78-184-7 Bildstock
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.) Steinkreuz bezeichnet 1467, Granit, an der Straße nach Viechtach D-2-78-184-8

Glashütt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Glashütt 1
(Standort)
Ortskapelle erste Hälfte 19. Jahrhundert; mit Totenbrettern D-2-78-184-9 Ortskapelle
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Großwiese[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Klosterholz
(Standort)
Kapelle Weiße Marter 18./frühes 19. Jh.; mit Ausstattung; beim Mühlberg D-2-78-184-11 Kapelle Weiße Marter
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Grün[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Grün 1
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Obergeschoss in Blockbau, Mitte 19. Jahrhundert, Dach später D-2-78-184-12 Ehemaliges Wohnstallhaus
Grün 13
(Standort)
Hierzu Traidkasten Obergeschoss-Blockbau, erste Hälfte 19. Jahrhundert D-2-78-184-14 BW

Haidberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haidberg 2
(Standort)
Kapelle erste Hälfte 19. Jahrhundert D-2-78-184-15 Kapelle

Hilm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hilm 2
(Standort)
Bauernhaus mit Blockbau-Obergeschoss 18./19. Jahrhundert D-2-78-184-16 BW
Hilm 3
(Standort)
Kleinhaus mit Blockbau-Obergeschoss und Giebellaube zweite Hälfte 18. Jahrhundert D-2-78-184-17 Kleinhaus mit Blockbau-Obergeschoss und Giebellaube
Hilm 8
(Standort)
Waldlerhaus in Blockbau 18./19. Jahrhundert D-2-78-184-18 Waldlerhaus in Blockbau
Hilm 10, Hilm 10a
(Standort)
Bauernhaus mit Blockbau-Obergeschoss bezeichnet 1883 D-2-78-184-19 BW
in Hilm
(Standort)
Wegkapelle 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-78-184-20 Wegkapelle
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Klinglbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
in Klinglbach
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Maria 1886; mit Ausstattung D-2-78-184-21 Katholische Filialkirche St. Maria
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Klinglbach 1
(Standort)
Hierzu geständerter Traidkasten großer, geständerter Blockbau-Stadel und Zuhaus mit Blockbau-Obergeschoss; alle Gebäude um 1820/40 D-2-78-184-22 Hierzu geständerter Traidkasten
Klinglbach 4
(Standort)
Wohnstallhaus Obergeschoss verschindelter Blockbau, über Haustür bez. 1872. D-2-78-184-23 Wohnstallhaus
Klinglbach 5
(Standort)
Flachdachhaus Obergeschoss verschindelter Blockbau, zweites Viertel 19. Jahrhundert D-2-78-184-24 Flachdachhaus
Klinglbach 6
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Waldlertyp in Blockbau, z. T. verschalt, im Kern Ende 18. Jh. D-2-78-184-25 BW
Südöstlich des Ortes in der Nähe des Bernhardsbachs, Auffahrt Hinterwies
(Standort)
Feldkapelle Ende 17. Jahrhundert; gemauerter Bau mit gekröpftem Satteldach, Rundbogennische im Giebel. D-2-78-184-27 Feldkapelle
Bernhardsberg am Fußweg nach Klinglbach
(Standort)
Bernhardikapelle Kapelle aus Bruchsteinen mit Schindeldach; mit Kreuzweg, 1924 D-2-78-184-28 Bernhardikapelle
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Klingldorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
an der Hauptstraße
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Bildstock Granit, bezeichnet 1844; D-2-78-184-29

Kolmberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kolmberg 5
(Standort)
Hierzu kleines Waldlerhaus erste Hälfte 19. Jahrhundert D-2-78-184-30 BW

Münchszell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Münchszell 4
(Standort)
Kleiner Hakenhof Obergeschoss-Blockbau mit verbrettertem Giebelschrot, bezeichnet 1818 D-2-78-184-31 BW

Rettenbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
(Standort) Ortskapelle 1880; mit Ausstattung und Totenbrettern D-2-78-184-33 Ortskapelle
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Rettenbach 12
(Standort)
Waldlerhaus Einfirsthof, Waldlerhaus in Blockbauweise, eingeschossig mit Kniestock und später aufgesteiltem Satteldach, 1674 (dendro. dat.), angebaute Scheune später. D-2-78-184-34 Waldlerhaus
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Rettenbach 24
(Standort)
Traidkasten Hierzu zweigeschossiger Traidkasten mit Steildach, Mitte 19. Jahrhundert; dazu Nebengebäude mit Blockbau-Obergeschoss, erste Hälfte 19. Jahrhundert D-2-78-184-35 Traidkasten

Unterhaag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Unterhaag 1
(Standort)
Hierzu geständerter Traidkasten Mitte 19. Jahrhundert D-2-78-184-36 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sixtus Lampl, Otto Braasch: Niederbayern: Ensembles, Baudenkmäler, archäologische Geländedenkmäler. - Hrsg.: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 1986

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]