Liste der Baudenkmäler in Schönsee

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der Oberpfälzer Stadt Schönsee zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Schönsee
Schönsee aus der Luft

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ensemble Altstadt Schönsee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktennummer: E-3-76-160-1

Bild Schoensee 2010 02.JPG

Am Oberlauf der Ascha, auf einer talkesselartigen Fläche liegt die Stadt Schönsee, welche in ihrer heutigen Gestalt auf den systematisierten Wiederaufbau nach der Brandkatastrophe von 1868 zurückgeht. Die Kernsiedlung lag wahrscheinlich um die Pfarrkirche, welche an ihrer alten Stelle wiedererrichtet wurde.

Parallel zu dem mehrfach zu Weihern aufgestauten ost-westlichen Bachlauf wurden die drei Straßenzeilen angelegt: nächst am Wasser die leicht mondsichelförmig gekrümmte Hauptstraße mit dem aus der Häuserflucht zurückspringenden Rathaus in der Längenhälfte; als Mittelachse des langgestreckten Ovalgrundrisses zielt die geradlinige Kirchstraße genau auf die Westfront mit dem Turm der Pfarrkirche zu, während als nördliche Längsachse die Pfarrgasse dient und die Dietersdorfer Straße die nach Nordosten gerichtete Vorstadt durchzieht.

Die Längenerstreckung des Ovals wird durch drei im rechten Winkel abgehende Quergassen gevierteilt. Die Bebauung besteht aus meist traufseitigen Wohnhäusern mit rückwärts liegenden, ursprünglich landwirtschaftlichen Wirtschaftsgebäuden. Die Anlagen sind an der Hauptstraße am stattlichsten und nehmen mit zunehmender Entfernung von ihr ab. Eine Befestigung gab es nicht. Das Ensemble ist somit ein Zeugnis für eine rationale, nachbiedermeierliche Anlage eines ländlichen Mittelpunkts- und Handelsortes in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Ensemble Betriebskette Aschatal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktennummer: E-3-76-160-2

GaisthalAscha.JPG
 Commons: Ensemble Betriebskette Aschatal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Die Betriebskette Aschatal, welche in der Oberpfalz eine Einmaligkeit darstellt, erstreckt sich westlich von Schönsee auf jenen Flussabschnitt, der auf 4,3 km Länge durch ein enges Waldtal ca. 90 m Gefälle hinter sich bringt. Auf dieser Strecke lassen sich noch zehn ehemalige Werksanlagen erkennen, die bei geschickter Führung der Triebwasserkanäle im Durchschnitt 8 m Fallhöhe des Wassers beanspruchen konnten.

Die Betriebe waren Eisenhämmer, Säg- und Papiermühlen sowie Glasschleifen und Polierwerke, deren Besitzer zu der privilegierten Schicht gehörten, die Wasser- und Fischereirechte besaß und bei der Holzzuteilung bevorzugt behandelt wurde. Die Anfänge der Betriebe reichen in das Mittelalter zurück: 1387 wurde der Schallerhammer erstmals genannt, der Muggenthalerhammer hat bereits im 14. Jahrhundert bestanden, der Obergaißthaler Hammer war sicher im 15. Jahrhundert schon vorhanden. Damals war vielleicht das Eisenrohmaterial noch an Ort und Stelle zu fördern, später musste es mit Fuhrwerken angefahren werden, eine Mühe, die nur wegen der reichlich vorhandenen Wasserkraft und Holzmenge lohnte.

Die Gebäude reichen zum kleineren Teil in die Barockzeit zurück, als auch die Technik des Glasschleifens aus Frankreich hier eingeführt wurde; größerenteils stammen sie jedoch aus dem 19. Jahrhundert. Wenn auch die inneren technischen Anlagen weitgehend verloren sind, ist doch diese Werkskette ein bedeutendes Landschafts- und Wirtschaftsdenkmal für das einst reiche Eisen-Land Oberpfalz.

Schönsee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bachgasse 1
(Standort)
Wildenmühle Satteldachbau im Kern 17. Jahrhundert, Steintafel bezeichnet mit 1664; um 1900 aufgestockt;

Ehemalige Mühle, Halbwalmdachhaus, 18./19. Jahrhundert;

Weiherdamm mit Eisenwehr

D-3-76-160-2 Wildenmühle
Dietersdorfer Straße 3
(Standort)
Ehemaliges Hammergut, sogenannte Bebenburg Zweigeschossiger und verputzter Halbwalmdachbau mit traufseitigem Zahngesims und Flachbogenfenstern, 1762, im Kern älter, Dach und Obergeschoss Ende 19. Jahrhundert D-3-76-160-4 Ehemaliges Hammergut, sogenannte Bebenburg
Ebenwiesen; an der Straße nach Gaisthal
(Standort)
Steinfigur hl. Johannes von Nepomuk Doppelansichtige Figur über reliefiertem Sockel, Granit, 1799; westlich der Straße nach Gaisthal D-3-76-160-35 Steinfigur hl. Johannes von Nepomuk
Freyung 1
(Standort)
Ehemaliges Kommunbrauhaus Reste der ehemaligen Zweiflügelanlage, in der Mitte aufgestockt, Ostteil 17. Jahrhundert, Westteil Mitte 19. Jahrhundert, 2005 zum Kulturzentrum umgebaut und stark verändert D-3-76-160-5 Ehemaliges Kommunbrauhaus
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Freyung 8
(Standort)
Stall Eingeschossiger Satteldachbau aus Bruchsteinmauerwerk, Südwestteil in Ständerbauweise mit Durchfahrt, Zwerchgiebel und Kniestock holzverschalt, Türsturz bezeichnet mit 1812 D-3-76-160-6 BW
Hauptstraße 1
(Standort)
Wohnhaus, sogenanntes Torhaberl Freistehender zweigeschossiger Halbwalmdachbau mit Flachbogenfenstern, Anfang 19. Jahrhundert D-3-76-160-7 Wohnhaus, sogenanntes Torhaberl
Hauptstraße 4
(Standort)
Ehemaliges Lebzelterhaus, ursprünglich wohl Evangelisch-Lutherischer Pfarrhof Zweieinhalbgeschossiger Walmdachbau mit Stichbogenfenstern, im Kern 16./17. Jahrhundert, im 19. Jahrhundert verändert D-3-76-160-8 Ehemaliges Lebzelterhaus, ursprünglich wohl Evangelisch-Lutherischer Pfarrhof
Hauptstraße 6; Hauptstraße
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiger Traufseitbau mit mittigem Zwerchgiebel, Fassadengestaltung mit rustizierten Ecklisenen, Gesimsgliederung und georhten Fensterfaschen, 2. Hälfte 19. Jahrhundert, Mittelgiebel bezeichnet mit 1936;

Brunnen, verzierter Schalenbrunnen mit Fuß, aus Bronze, von Steinbecken umfasst, 1904

D-3-76-160-9 Wohn- und Geschäftshaus
Hauptstraße 20
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Traufseitbau mit Gesimsgliederung und Stichbogenfenstern, 19. Jahrhundert D-3-76-160-10 Wohnhaus
Hauptstraße 22
(Standort)
Gasthaus Zweigeschossiger Eckbau mit Satteldach, Bruchsteinsockel und holzverkleidetem Westgiebel, 2. Hälfte 19. Jahrhundert D-3-76-160-11 Gasthaus
Hauptstraße 25
(Standort)
Konsolstein über Rathausportal, bez. 1593 D-3-76-160-13 Konsolstein
Hauptstraße 34
(Standort)
Wohnhaus Lang gestreckter Satteldachbau in Ecklage, mit Putzgliederung und flachbogiger Hofeinfahrt, 2. Hälfte 19. Jahrhundert, im Kern wohl älter D-3-76-160-14 Wohnhaus
Hauptstraße, an der Ecke zur Totengasse
(Standort)
Säule mit Kruzifix Granit, Ende 19. Jahrhundert; an der Ecke zur Totengasse D-3-76-160-12 Säule mit Kruzifix
Karl-von-Eckart-Straße 1
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Eingeschossiger Satteldachbau in Blockbauweise, westlicher Teil mit Bruchsteinmauerwerk, 19. Jahrhundert D-3-76-160-16 BW
Kirchstraße 1
(Standort)
Wohnhaus Eingeschossiger Eckbau mit Satteldach und Einfahrtstor, Fenster mit Granitgewänden, 19. Jahrhundert D-3-76-160-17 Wohnhaus
Kirchstraße 5
(Standort)
Wohnhaus Eingeschossiger Satteldachbau, Fenster teils mit Steingewänden, Türsturz bezeichnet mit 1868 D-3-76-160-18 Wohnhaus
Kirchstraße 14
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Traufseitbau mit Zwerchgiebel und geschnitzter Haustür, 2. Hälfte 19. Jahrhundert D-3-76-160-20 Wohnhaus
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Kirchstraße 15
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Eckbau mit Satteldach und einfacher Putzgliederung, 19. Jahrhundert D-3-76-160-21 Wohnhaus
Kirchstraße 20
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Eckbau mit Satteldach und Stichbogenfenstern, 19. Jahrhundert D-3-76-160-22 Wohnhaus
Kirchstraße 21
(Standort)
Wohnhaus Erdgeschossiges Giebelhaus, Fenster mit Stuckrahmung, im Kern 17./18. Jahrhundert D-3-76-160-23 Wohnhaus
Kirchstraße 29
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus Eingeschossiger Eckbau mit Satteldach und Rundbogeneinfahrt im Westen, Fenster mit Sandsteingewänden, wohl frühes 19. Jahrhundert D-3-76-160-50 Ehemaliges Handwerkerhaus
Klöppelschulstraße 2
(Standort)
Ehemalige staatliche Klöppelschule Zweigeschossiger Satteldachbau, mit Sohlbankgesims, Ecklisenen und Stichbogenfenstern, um 1906 D-3-76-160-24 Ehemalige staatliche Klöppelschule
Lebzeltergasse 2
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Wenzeslaus Saalkirche, flachgedecktes Langhaus mit eingezogenem Polygonchor, vorspringender Fassadenturm mit Spitzhelm, Fassadengestaltung mit Ecklisenen, rundbogiges Südportal mit Sandsteingewände, 1868 Neubau nach Brand, Untergeschoss des Westturms mittelalterlich; mit Ausstattung;

Profanierte Kapelle der Schmerzhaften Muttergottes, Satteldachbau mit Rundbogenfenstern und nördlichem Sakristeianbau, 19. Jahrhundert

D-3-76-160-25 Katholische Pfarrkirche St. Wenzeslaus
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Pfarrgasse 10
(Standort)
Wohnhaus Eingeschossiger Satteldachbau, 2. Hälfte 19. Jahrhundert D-3-76-160-26 Wohnhaus
Pfarrgasse 12
(Standort)
Wohnhaus Eingeschossiger Eckbau mit Satteldach und Zwerchhausgiebel, 2. Hälfte 19. Jahrhundert D-3-76-160-27 Wohnhaus
Vierzehn-Nothelfer-Weg 1
(Standort)
Katholische Kapelle Zu den Vierzehn Nothelfern Satteldachbau mit einseitig eingezogenem Rechteckchor, Dachreiter mit Zwiebelhaube, mit Rund- und Stichbogenfenstern, 18. Jahrhundert; mit Ausstattung;

Figur hl. Johannes von Nepomuk, farbig gefasstes Holz, 18./19. Jahrhundert; in giebelseitiger Rundbogennische

D-3-76-160-31 Katholische Kapelle Zu den Vierzehn Nothelfern
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Vorstadt 1
(Standort)
Eingeschossiges Wohnhaus 19. Jahrhundert D-3-76-160-32 Eingeschossiges Wohnhaus
Vorstadt 3
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Giebelbau mit Putzgliederung, 18./19. Jahrhundert;

Stadel, teils verputzter Backsteinbau mit Satteldach, beidseitig Korbbogentore, 19. Jahrhundert

D-3-76-160-33 Wohnhaus
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Vorstadt 21
(Standort)
Wohnhaus Eingeschossiger Mansardhalbwalmdachbau, 18./19.Jahrhundert D-3-76-160-34 Wohnhaus

Dietersberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Dietersberg 1; Nähe Dietersberg; Dietersberg
(Standort)
Ehemaliges Hammerherrenhaus Zweigeschossiger Satteldachbau mit Staffelgiebeln, Uhrtürmchen und Eckquaderung, Fenster mit geohrten Fensterfaschen, 18./19. Jahrhundert;

Hammerkapelle, halbrund geschlossener Satteldachbau mit profiliertem Traufgesims, kreuzgewölbter Innenraum, wohl 18. Jahrhundert; an der westlichen Hofeinfahrt

D-3-76-160-36 Ehemaliges Hammerherrenhaus
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Dietersdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Kirchplatz 1
(Standort)
Katholische Kirche St. Maria Flachgedeckter Saalraum mit eingezogenem Polygonchor, Giebelturm mit achtseitigem Obergeschoss und hohem Spitzhelm, Fassadengestaltung mit Lisenen, 2. Hälfte 19. Jahrhundert, mit Ausstattung D-3-76-160-37 Katholische Kirche St. Maria
Dietersdorfer Hauptstraße 38
(Standort)
Bauernhof Wohnhaus Halbwalmdachbau mit Putzverzierungen und Giebelverbretterung, bezeichnet mit 1914 D-3-76-160-38 BW
Dietersdorfer Hauptstraße 43
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Erdgeschossiger verbretterter Blockbau mit Halbwalmdach, Mitte 19. Jahrhundert D-3-76-160-39 BW

Gaisthal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Schönseer Straße 10
(Standort)
Pfarrhaus Zweigeschossiger Satteldachbau mit Ecklisenen und Sandsteingewänden, 1870 D-3-76-160-41 Pfarrhaus
Schönseer Straße 12
(Standort)
Katholische Expositurkirche St. Laurentius Flachgedeckter Saalbau mit eingezogenem Rechteckchor, südlich daran Sakristei, Giebeltürmchen mit Zwiebelhaube, frühes 18. Jahrhundert; mit Ausstattung;

Das Hochaltarbild Glorie des Laurentius, im Auszug Marienkrönung, Kopie nach Velazquez wird von dem Kunsthistoriker Hans Christian Ries dem Kunstmaler des Neubarock Josef Wittmann zugeschrieben

D-3-76-160-42 Katholische Expositurkirche St. Laurentius
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Gaisthalerhammer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Gaisthalerhammer 2; Gaisthalerhammer 4
(Standort)
Ehemalige Schleife Zwei parallel zueinander stehende, zweigeschossige Satteldachbauten mit versetztem Giebel, aus Bruchsteinmauerwerk, Fenster- und Türgewände aus Sandstein, dazwischen

Unterwasserkanal, 1848;

Zulaufkanal mit Schleusen, um 1848

D-3-76-160-40 Ehemalige Schleife

Laub[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Laub 2; Gegen Schwand; Laub 1
(Standort)
Bauernhaus Eingeschossiger Satteldachbau aus Bruchsteinmauerwerk, mit Blockbauteil, Giebel und Kniestock mit Holzverbretterung, 18./19. Jahrhundert;

Backhaus, Bruchsteinbau mit Satteldach, 18./19. Jahrhundert

D-3-76-160-43 BW
Laub 12
(Standort)
Wohnhaus eines Bauernhofs Eingeschossiger Satteldachbau mit Seitenvordach, 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-3-76-160-44 BW

Muggenthal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Muggenthal 1; Muggenthal 1a
(Standort)
Ehemaliges Hammerherrenhaus, dann Mühle, sogenannte Mollermühle, bis 1937 Spiegelglasschleife Zweigeschossiger Satteldachbau, Sockel aus Granitbruchsteinwerk, mit Flachbogenfenstern im Obergeschoss und Sohlbankgesims, wohl frühes 19. Jahrhundert;

Stall, zweigeschossiger Satteldachbau, Erdgeschoss aus Bruchsteinmauerwerk, mit barocken Gewölben, 18. Jahrhundert, später aufgestockt;

Kelleranlage; oberhalb der Hofanlage

D-3-76-160-45 Ehemaliges Hammerherrenhaus, dann Mühle, sogenannte Mollermühle, bis 1937 Spiegelglasschleife

Rosenhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Rosenhof 1; Nähe Rosenhof
(Standort)
Ehemalige Holzwollefabrik Bitoun Büro- und Wohnhaus, zweigeschossiger Bau mit auskragendem Flachsatteldach und Stichbogenfenstern;

Betriebsgebäude, zwei- und dreigeschossige Flachsatteldachbauten mit Flachbogenfenstern, Obergeschoss teils verbrettert;

Stall mit Arbeiterwohnungen, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Fachwerkobergeschoss; letztes Viertel 19. Jahrhundert

D-3-76-160-47 Ehemalige Holzwollefabrik Bitoun
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Rosenhof 3
(Standort)
Villa des ehemaligen Fabrikantenbesitzers der Holzwollefabrik Zweigeschossiger Halbwalmdachbau im Heimatstil, mit Fachwerkgiebeln, Kniestock und Mittelrisalit, Arkadengang im Erdgeschoss, bezeichnet mit 1902, Balustraden jünger D-3-76-160-48 BW

Rosenthal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Rosenthal 3
(Standort)
Ehemalige Glasschleife Langgestreckter massiver Satteldachbau, 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-3-76-160-49 Ehemalige Glasschleife
weitere Bilder

Schallerhammer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Schallerhammer 4
(Standort)
Ehemaliges Hammergut, sogenannter Schallerhammer Zweigeschossiger Mansardwalmdachbau mit obergeschossigen Stichbogenfenstern und Sohlbankgesims, im Kern 17. Jahrhundert;

Kapelle, kleiner Satteldachbau mit eingezogenem Polygonchor und Dachreiter, Spitzbogenportal mit Zierrahmung, Anfang 19. Jahrhundert; an der Einfahrt

D-3-76-160-1 Ehemaliges Hammergut, sogenannter Schallerhammer

Ehemalige und abgegangene Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem Abschnitt sind Objekte aufgeführt, die früher einmal in der Denkmalliste eingetragen waren, jetzt aber nicht mehr gelistet sind oder nicht mehr existieren.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Schönsee
Böhmerwaldstraße 4
(Standort)
Lochmühle Halbwalmdachbau, 19. Jahrhundert

wurde abgerissen, an ihrer Stelle jetzt ein sogenannter "Kurpark"

D-3-76-160-3 Lochmühle
Schönsee
Hauptstraße 35
(Standort)
Satteldachhaus mit Flacherker, 19. Jahrhundert

wurde abgerissen und durch Neubau ersetzt

D-3-76-160-15 Satteldachhaus
Schönsee
Kirchstraße 9
(Standort)
Eingeschossiges Satteldachhaus 19. Jahrhundert

wurde abgerissen und durch Neubau ersetzt

D-3-76-160-19 Eingeschossiges Satteldachhaus
Schönsee
Pfarrgasse 28
(Standort)
Giebelständiges Eckhaus 18. Jahrhundert; Stallgebäude

wurde abgerissen

D-3-76-160-29 Giebelständiges Eckhaus
Rackenthal
In Rackenthal
(Standort)
Dorfkapelle 18./19. Jahrhundert D-3-76-160-46 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]