Liste der Baudenkmäler in Schönsee

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der Oberpfälzer Stadt Schönsee zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1] Die Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 31. August 2017 wieder und umfasst 47 Baudenkmäler.

Wappen von Schönsee
Schönsee aus der Luft

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ensemble Altstadt Schönsee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktennummer: E-3-76-160-1

Bild Schoensee 2010 02.JPG

Das Ensemble umfasst den Stadtkern von Schönsee, der in seiner heutigen Gestalt auf den regulierten Wiederaufbau nach der Brandkatastrophe von 1868 zurückgeht.

Schönsee liegt am Oberlauf der Ascha auf einer talkesselartigen Fläche. Die Kernsiedlung lag wahrscheinlich um die Pfarrkirche, welche an ihrer alten Stelle wiedererrichtet wurde. Parallel zu dem mehrfach zu Weihern aufgestauten ost-westlich verlaufenden Bachlauf wurden die drei Straßenzeilen angelegt: nächst am Wasser die leicht mondsichelförmig gekrümmte Hauptstraße mit dem aus der Häuserflucht zurückspringenden Rathaus in der Längenhälfte; als Mittelachse des langgestreckten Ovalgrundrisses zielt die geradlinige Kirchstraße genau auf die Westfront mit dem Turm der Pfarrkirche, während als nördliche Längsachse die Pfarrgasse dient und die Dietersdorfer Straße die nach Nordosten gerichtete Vorstadt durchzieht. Die Längenerstreckung des Ovals wird durch mehrere im rechten Winkel abgehende Quergassen unterteilt. Die Bebauung besteht aus meist traufseitigen, ein- bzw. zweigeschossigen Wohnhäusern mit rückwärtig liegenden, ursprünglich landwirtschaftlich genutzten Wirtschaftsgebäuden. Nur an der Hauptstraße sind die Anwesen mit ihren noch biedermeierlich beeinflussten, typisch einfachen, aber gut proportionierten Fassaden etwas aufwendiger gestaltet und werden mit zunehmender Entfernung bescheidener. Architektonische Dominante ist die Pfarrkirche St. Wenzeslaus. Eine Stadtbefestigung gab es nicht. Das Ensemble ist somit ein Zeugnis für eine rationale, nachbiedermeierliche Anlage eines ländlichen Mittelpunkts- und Handelsortes in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, dessen bauliche Substanz durch zahlreiche Überformungen und in der Kubatur angepasste Neubauten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts teilweise stark verändert und dezimiert wurde.

Ensemble Betriebskette Aschatal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktennummer: E-3-76-160-2

GaisthalAscha.JPG
 Commons: Ensemble Betriebskette Aschatal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Das Ensemble umfasst die Betriebskette Aschatal. Diese erstreckt sich westlich von Schönsee auf jenen Flussabschnitt, der auf 4,3 Kilometer Länge durch ein enges Waldtal etwa 90 Meter Gefälle hinter sich bringt.

In diesem Bereich lassen sich noch zehn ehemalige Werksanlagen erkennen, die bei geschickter Führung der Triebwasserkanäle im Durchschnitt acht Meter Fallhöhe des Wassers beanspruchen konnten. Die Betriebe waren Eisenhämmer, Säg- und Papiermühlen sowie Glasschleifen und Polierwerke, deren Besitzer zu der privilegierten Schicht gehörten, die Wasser- und Fischereirechte besaß und bei der Holzzuteilung bevorzugt behandelt wurde. Die Anfänge der Betriebe reichen in das Mittelalter zurück: 1387 wurde der Schallerhammer erstmals genannt, der Muggenthalerhammer hat bereits im 14. Jahrhundert bestanden, der Obergaißthaler Hammer geht wohl auf das 15. Jahrhundert zurück. Damals war vielleicht das Eisenrohmaterial noch an Ort und Stelle zu fördern, später musste es mit Fuhrwerken angefahren werden, eine Mühe, die nur wegen der reichlich vorhandenen Wasserkraft und Holzmenge lohnte. Die Gebäude reichen zum kleineren Teil in die Barockzeit zurück, als auch die Technik des Glasschleifens aus Frankreich hier eingeführt wurde; größerenteils stammen sie jedoch aus dem 19. Jahrhundert. Wenn auch die inneren technischen Anlagen weitgehend verloren sind, ist doch diese Werkskette ein bedeutendes Landschafts- und Wirtschaftsdenkmal, welches in der Oberpfalz eine Einmaligkeit darstellt und Zeugnis für das einst reiche Eisenvorkommen in der Oberpfalz ist.

Schönsee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bachgasse 1
(Standort)
Wildenmühle Satteldachbau im Kern 17. Jahrhundert, Steintafel bezeichnet mit 1664; um 1900 aufgestockt;

ehemalige Mühle, Halbwalmdachhaus, 18./19. Jahrhundert;

Weiherdamm mit Eisenwehr.

D-3-76-160-2 Wildenmühle
Dietersdorfer Straße 3
(Standort)
Ehemaliges Hammergut, sogenannte Bebenburg Zweigeschossiger und verputzter Halbwalmdachbau mit traufseitigem Zahngesims und Flachbogenfenstern, 1762, im Kern älter, Dach und Obergeschoss Ende 19. Jahrhundert. D-3-76-160-4 Ehemaliges Hammergut, sogenannte Bebenburg
Ebenwiesen
(Standort)
Steinfigur heiliger Johannes von Nepomuk Doppelansichtige Figur über reliefiertem Sockel, Granit, 1799; westlich der Straße nach Gaisthal. D-3-76-160-35 Steinfigur heiliger Johannes von Nepomuk
Freyung 1
(Standort)
Ehemaliges Kommunbrauhaus Reste der ehemaligen Zweiflügelanlage, in der Mitte aufgestockt, Ostteil 17. Jahrhundert, Westteil Mitte 19. Jahrhundert, 2005 zum Kulturzentrum umgebaut und stark verändert. D-3-76-160-5 Ehemaliges Kommunbrauhaus
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Freyung 8
(Standort)
Stall Eingeschossiger Satteldachbau aus Bruchsteinmauerwerk, Südwestteil in Ständerbauweise mit Durchfahrt, Zwerchgiebel und Kniestock holzverschalt, Türsturz bezeichnet mit 1812. D-3-76-160-6 BW
Hauptstraße 1
(Standort)
Wohnhaus, sogenanntes Torhaberl Freistehender zweigeschossiger Halbwalmdachbau mit Flachbogenfenstern, Anfang 19. Jahrhundert. D-3-76-160-7 Wohnhaus, sogenanntes Torhaberl
Hauptstraße 4
(Standort)
Ehemaliges Lebzelterhaus, ursprünglich wohl evangelisch-lutherischer Pfarrhof Zweieinhalbgeschossiger Walmdachbau mit Stichbogenfenstern, im Kern 16./17. Jahrhundert, im 19. Jahrhundert verändert. D-3-76-160-8 Ehemaliges Lebzelterhaus, ursprünglich wohl evangelisch-lutherischer Pfarrhof
Hauptstraße 6; Hauptstraße
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiger Traufseitbau mit mittigem Zwerchgiebel, Fassadengestaltung mit rustizierten Ecklisenen, Gesimsgliederung und geohrten Fensterfaschen, zweite Hälfte 19. Jahrhundert, Mittelgiebel bezeichnet mit 1936;

Brunnen, verzierter Schalenbrunnen mit Fuß, aus Bronze, von Steinbecken umfasst, 1904.

D-3-76-160-9 Wohn- und Geschäftshaus
Hauptstraße 20
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Traufseitbau mit Gesimsgliederung und Stichbogenfenstern, 19. Jahrhundert. D-3-76-160-10 Wohnhaus
Hauptstraße 22
(Standort)
Gasthaus Zweigeschossiger Eckbau mit Satteldach, Bruchsteinsockel und holzverkleidetem Westgiebel, zweite Hälfte 19. Jahrhundert. D-3-76-160-11 Gasthaus
Hauptstraße 34
(Standort)
Wohnhaus Lang gestreckter Satteldachbau in Ecklage, mit Putzgliederung und flachbogiger Hofeinfahrt, zweite Hälfte 19. Jahrhundert, im Kern wohl älter. D-3-76-160-14 Wohnhaus
Hauptstraße
(Standort)
Säule mit Kruzifix Granit, Ende 19. Jahrhundert; an der Ecke zur Totengasse. D-3-76-160-12 Säule mit Kruzifix
Karl-von-Eckart-Straße 1
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Eingeschossiger Satteldachbau in Blockbauweise, westlicher Teil mit Bruchsteinmauerwerk, 19. Jahrhundert. D-3-76-160-16 BW
Kirchstraße 1
(Standort)
Wohnhaus Eingeschossiger Eckbau mit Satteldach und Einfahrtstor, Fenster mit Granitgewänden, 19. Jahrhundert. D-3-76-160-17 Wohnhaus
Kirchstraße 5
(Standort)
Wohnhaus Eingeschossiger Satteldachbau, Fenster teils mit Steingewänden, Türsturz bezeichnet mit 1868. D-3-76-160-18 Wohnhaus
Kirchstraße 14
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Traufseitbau mit Zwerchgiebel und geschnitzter Haustür, zweite Hälfte 19. Jahrhundert. D-3-76-160-20 Wohnhaus
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Kirchstraße 15
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Eckbau mit Satteldach und einfacher Putzgliederung, 19. Jahrhundert. D-3-76-160-21 Wohnhaus
Kirchstraße 20
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Eckbau mit Satteldach und Stichbogenfenstern, 19. Jahrhundert. D-3-76-160-22 Wohnhaus
Kirchstraße 21
(Standort)
Wohnhaus Erdgeschossiges Giebelhaus, Fenster mit Stuckrahmung, im Kern 17./18. Jahrhundert. D-3-76-160-23 Wohnhaus
Kirchstraße 29
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus Eingeschossiger Eckbau mit Satteldach und Rundbogeneinfahrt im Westen, Fenster mit Sandsteingewänden, wohl frühes 19. Jahrhundert D-3-76-160-50 Ehemaliges Handwerkerhaus
Klöppelschulstraße 2
(Standort)
Ehemalige staatliche Klöppelschule Zweigeschossiger Satteldachbau, mit Sohlbankgesims, Ecklisenen und Stichbogenfenstern, um 1906. D-3-76-160-24 Ehemalige staatliche Klöppelschule
Lebzeltergasse 2
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Wenzeslaus Saalkirche, flachgedecktes Langhaus mit eingezogenem Polygonchor, vorspringender Fassadenturm mit Spitzhelm, Fassadengestaltung mit Ecklisenen, rundbogiges Südportal mit Sandsteingewände, 1868 Neubau nach Brand, Untergeschoss des Westturms mittelalterlich; mit Ausstattung;

profanierte Kapelle der Schmerzhaften Muttergottes, Satteldachbau mit Rundbogenfenstern und nördlichem Sakristeianbau, 19. Jahrhundert.

D-3-76-160-25 Katholische Pfarrkirche St. Wenzeslaus
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Pfarrgasse 10
(Standort)
Wohnhaus Eingeschossiger Satteldachbau, zweite Hälfte 19. Jahrhundert. D-3-76-160-26 Wohnhaus
Pfarrgasse 12
(Standort)
Wohnhaus Eingeschossiger Eckbau mit Satteldach und Zwerchhausgiebel, zweite Hälfte 19. Jahrhundert. D-3-76-160-27 Wohnhaus
Vierzehn-Nothelfer-Weg 1
(Standort)
Katholische Kapelle Zu den Vierzehn Nothelfern Satteldachbau mit einseitig eingezogenem Rechteckchor, Dachreiter mit Zwiebelhaube, mit Rund- und Stichbogenfenstern, 18. Jahrhundert; mit Ausstattung;

Figur heiliger Johannes von Nepomuk, farbig gefasstes Holz, 18./19. Jahrhundert; in giebelseitiger Rundbogennische.

D-3-76-160-31 Katholische Kapelle Zu den Vierzehn Nothelfern
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Vorstadt 1
(Standort)
Eingeschossiges Wohnhaus 19. Jahrhundert. D-3-76-160-32 Eingeschossiges Wohnhaus
Vorstadt 3
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Giebelbau mit Putzgliederung, 18./19. Jahrhundert;

Stadel, teils verputzter Backsteinbau mit Satteldach, beidseitig Korbbogentore, 19. Jahrhundert.

D-3-76-160-33 Wohnhaus
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Vorstadt 21
(Standort)
Wohnhaus Eingeschossiger Mansardhalbwalmdachbau, 18./19. Jahrhundert D-3-76-160-34 Wohnhaus

Dietersberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Dietersberg 1; Nähe Dietersberg; Dietersberg
(Standort)
Ehemaliges Hammerherrenhaus Zweigeschossiger Satteldachbau mit Staffelgiebeln, Uhrtürmchen und Eckquaderung, Fenster mit geohrten Fensterfaschen, 18./19. Jahrhundert;

Hammerkapelle, halbrund geschlossener Satteldachbau mit profiliertem Traufgesims, kreuzgewölbter Innenraum, wohl 18. Jahrhundert; an der westlichen Hofeinfahrt.

D-3-76-160-36 Ehemaliges Hammerherrenhaus
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Dietersdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Kirchplatz 1
(Standort)
Katholische Kirche St. Maria Flachgedeckter Saalraum mit eingezogenem Polygonchor, Giebelturm mit achtseitigem Obergeschoss und hohem Spitzhelm, Fassadengestaltung mit Lisenen, zweite Hälfte 19. Jahrhundert, mit Ausstattung. D-3-76-160-37 Katholische Kirche St. Maria
Dietersdorfer Hauptstraße 38
(Standort)
Bauernhof Wohnhaus Halbwalmdachbau mit Putzverzierungen und Giebelverbretterung, bezeichnet mit 1914. D-3-76-160-38 BW
Dietersdorfer Hauptstraße 43
(Standort)
Erdgeschossiges ehemaliges Bauernhaus Mitte 19. Jahrhundert, verbretterter Blockbau mit Halbwalmdachbau. D-3-76-160-39 BW

Gaisthal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Schönseer Straße 10
(Standort)
Pfarrhaus Zweigeschossiger Satteldachbau mit Ecklisenen und Sandsteingewänden, 1870. D-3-76-160-41 Pfarrhaus
Schönseer Straße 12
(Standort)
Katholische Expositurkirche St. Laurentius Flachgedeckter Saalbau mit eingezogenem Rechteckchor, südlich daran Sakristei, Giebeltürmchen mit Zwiebelhaube, frühes 18. Jahrhundert; mit Ausstattung; mit Ausstattung. D-3-76-160-42 Katholische Expositurkirche St. Laurentius
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Gaisthalerhammer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Gaisthalerhammer 2; Gaisthalerhammer 4
(Standort)
Ehemalige Schleife Zwei parallel zueinander stehende, zweigeschossige Satteldachbauten mit versetztem Giebel, aus Bruchsteinmauerwerk, Fenster- und Türgewände aus Sandstein, dazwischen Unterwasserkanal, 1848;

Zulaufkanal mit Schleusen, um 1848.

D-3-76-160-40 Ehemalige Schleife

Laub[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Laub 2; Gegen Schwand; Laub 1
(Standort)
Bauernhaus Eingeschossiger Satteldachbau aus Bruchsteinmauerwerk, mit Blockbauteil, Giebel und Kniestock mit Holzverbretterung, 18./19. Jahrhundert;

Backhaus, Bruchsteinbau mit Satteldach, 18./19. Jahrhundert.

D-3-76-160-43 BW
Laub 12
(Standort)
Wohnhaus eines Bauernhofs Eingeschossiger Satteldachbau mit Seitenvordach, erste Hälfte 19. Jahrhundert. D-3-76-160-44 BW

Muggenthal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Muggenthal 1; Muggenthal 1a
(Standort)
Ehemaliges Hammerherrenhaus, dann Mühle, sogenannte Mollermühle, bis 1937 Spiegelglasschleife Zweigeschossiger Satteldachbau, Sockel aus Granitbruchsteinwerk, mit Flachbogenfenstern im Obergeschoss und Sohlbankgesims, wohl frühes 19. Jahrhundert;

Stall, zweigeschossiger Satteldachbau, Erdgeschoss aus Bruchsteinmauerwerk, mit barocken Gewölben, 18. Jahrhundert, später aufgestockt;

Kelleranlage; oberhalb der Hofanlage.

D-3-76-160-45 Ehemaliges Hammerherrenhaus, dann Mühle, sogenannte Mollermühle, bis 1937 Spiegelglasschleife

Rosenhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Rosenhof 1; Nähe Rosenhof
(Standort)
Ehemalige Holzwollefabrik Bitoun Büro- und Wohnhaus, zweigeschossiger Bau mit auskragendem Flachsatteldach und Stichbogenfenstern;

Betriebsgebäude, zwei- und dreigeschossige Flachsatteldachbauten mit Flachbogenfenstern, Obergeschoss teils verbrettert;

Stall mit Arbeiterwohnungen, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Fachwerkobergeschoss; letztes Viertel 19. Jahrhundert.

D-3-76-160-47 Ehemalige Holzwollefabrik Bitoun
weitere Bilder
Rosenhof 3
(Standort)
Villa des ehemaligen Fabrikantenbesitzers der Holzwollefabrik Zweigeschossiger Halbwalmdachbau im Heimatstil, mit Fachwerkgiebeln, Kniestock und Mittelrisalit, Arkadengang im Erdgeschoss, bezeichnet mit 1902, Balustraden jünger. D-3-76-160-48 BW

Rosenthal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Rosenthal 3
(Standort)
Ehemalige Glasschleife Erste Hälfte 19. Jahrhundert, langgestreckter massiver Satteldachbau. D-3-76-160-49 Ehemalige Glasschleife
weitere Bilder

Schallerhammer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Schallerhammer 4
(Standort)
Ehemaliges Hammergut, sogenannter Schallerhammer Zweigeschossiger Mansardwalmdachbau mit obergeschossigen Stichbogenfenstern und Sohlbankgesims, im Kern 17. Jahrhundert;

Kapelle, kleiner Satteldachbau mit eingezogenem Polygonchor und Dachreiter, Spitzbogenportal mit Zierrahmung, Anfang 19. Jahrhundert; an der Einfahrt.

D-3-76-160-1 Ehemaliges Hammergut, sogenannter Schallerhammer

Ehemalige und abgegangene Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Objekte wurden abgerissen, sind aber in der Denkmalliste mit Stand vom 31. August 2017 noch gelistet:

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Schönsee
Badergasse; Nähe Am Graben; Am Graben
(Standort)
Giebelständiges Eckhaus 18. Jahrhundert;

Stallgebäude.

D-3-76-160-29 BW
Schönsee
Hauptstraße 35
(Standort)
Satteldachhaus Mit Flacherker, 19. Jahrhundert;

abgerissen und durch Neubau ersetzt.

D-3-76-160-15 BW
Schönsee
Kirchstraße 9
(Standort)
Wohnhaus Eingeschossiger Satteldachbau, 19. Jahrhundert;

abgerissen und durch Neubau ersetzt.

D-3-76-160-19 Wohnhaus

Folgende Objekte sind in der Denkmalliste nicht mehr gelistet:

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Schönsee
Böhmerwaldstraße 4
(Standort)
Lochmühle Halbwalmdachbau, 19. Jahrhundert;

wurde abgerissen, an ihrer Stelle jetzt ein sogenannter „Kurpark“.

D-3-76-160-3 BW
Schönsee
Hauptstraße 25
(Standort)
Konsolstein Über Rathausportal, bezeichnet mit 1593. D-3-76-160-13 Konsolstein
Rackenthal
In Rackenthal
(Standort)
Dorfkapelle 18./19. Jahrhundert. D-3-76-160-46 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Schönsee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien