Liste der Baudenkmäler in Schwanfeld

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der unterfränkischen Gemeinde Schwanfeld zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1] Diese Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 26. November 2015 wieder und enthält 30 Baudenkmäler.

Wappen von Schwanfeld

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gehringsmühle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Gehringsmühle 2
(Standort)
Bildstock Rocaillegerahmter Reliefaufsatz mit Eisenkreuzbekrönung und Dreifaltigkeitsdarstellung, Rückseite mit Pietà, auf Vierkantschaft über Tischsockel mit Inschriftenkartusche, Sandstein, bezeichnet „1778“ D-6-78-175-28 BW
Mühllöchlein
(Standort)
Bildstock, sogenannte Metzgersmarter Mit gewundener weinumrankter Säule, rundbogiger Aufsatz mit Reliefs der Kreuzigung, des Schweißtuch und an den Schmalseiten Heiligen, um 1700 D-6-78-175-30 BW

Heiligenthal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Heiligenthal
(Standort)
Ehemaliger Gutshof Anstelle des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters, zweigeschossiger Massivbau mit Satteldach, über Eingang Echter Wappen, nachgotisch, bezeichnet „1610“ D-6-78-175-25 Ehemaliger Gutshof
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In Heiligenthal
(Standort)
Mauerreste der ehemaligen Klosteranlage Bruchsteinmauerwerk, wohl 14./15. Jahrhundert D-6-78-175-25 Mauerreste der ehemaligen Klosteranlage
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Heiligenthal 1; In Heiligenthal
(Standort)
Ehemalige Klosterkirche St. Markus des Zisterzienserinnenklosters Heiligenthal Klostergründung 1234, zweigeschossiger, langgezogener Saalbau mit leicht eingezogenem Chor und Nonnenempore, sowie Satteldach und barockem Dachreiter, frühgotisch, um 1250 bis um 1290, westlicher Teil der Klosterkirche nach Klosterauflösung als Speicherbau profaniert, um 1579 D-6-78-175-24 Ehemalige Klosterkirche St. Markus des Zisterzienserinnenklosters Heiligenthal
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In Heiligenthal
(Standort)
Bildstockaufsatz Reliefaufsatz mit barldachartiger Bekrönung und Pietàdarstellung, Sandstein, 18. Jahrhundert D-6-78-175-26 Bildstockaufsatz
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Schwanfeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
An der Obereisenheimer Straße
(Standort)
Jüdischer Friedhof Weitläufige Anlage südlich des Ortes mit historischen Grabsteinen, angelegt unter Würzburger Herrschaft, 1579, bis 1939 aktiv genutzt D-6-78-175-23 Jüdischer Friedhof
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Anlage Wengertspfad
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Bildstock nicht nachqualifiziert D-6-78-175-22
Dorfstraße; Adenauerplatz
(Standort)
Bildstock Rundbogiger Reliefaufsatz mit Pietàdarstellung und Hl. Dreifaltigkeit, auf Rundsäule über Postament, Sandstein, 18. Jahrhundert D-6-78-175-9 BW
Friedhofstraße 18; Am Friedhof
(Standort)
Friedhofskreuz Kruzifix auf Postament mit Inschriftenkartusche, klassizistisch, Sandstein, bezeichnet „1809“ D-6-78-175-21 BW
Friedhofstraße 18; Am Friedhof
(Standort)
Friedhofskreuz Kruzifix auf Postament, Sandstein, bezeichnet „1696“ D-6-78-175-21 BW
Hauptstraße 20
(Standort)
Bauernhof Wohngebäude, zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Walmdachbau und geohrten Fensterrahmungen, 18. Jahrhundert D-6-78-175-1 Bauernhof
Hauptstraße 20
(Standort)
Bauernhof Scheune, eingeschossiger Hausteinmauerwerksbau mit Satteldach, wohl 18. Jahrhundert D-6-78-175-1 BW
Hauptstraße 20
(Standort)
Bauernhof Ehemaliges Austragshaus bzw. Stallung, zweigeschossiger Satteldachbau mit massivem Erdgeschoss und Fachwerkobergeschoss, im Kern 18. Jahrhundert, zweite Hälfte 19. Jahrhundert nach Westen verlängert D-6-78-175-1 BW
Hauptstraße 20
(Standort)
Bauernhof Hoftoranlage, Fußgängerpforte mit geohrtem Gewändem Sandstein, 18. Jahrhundert D-6-78-175-1 BW
Hauptstraße 22
(Standort)
Prozessionsaltar Baldachinartiger Aufsatz mit Szene der Marienkrönung als Bekrönungsfigur, Rückwand mit Reliefdarstellung des Hl. Franziskus, auf Postament mit Inschriftenkartusche, Sandstein, bezeichnet „1779“ D-6-78-175-2 Prozessionsaltar
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Hauptstraße 28
(Standort)
Bauernhof Wohngebäude, zweigeschossiger, verputzter Fachwerkbau mit Walmdach, geohrten Fensterrahmungen und Rokokostuck, 18. Jahrhundert D-6-78-175-3 Bauernhof
Hauptstraße 28
(Standort)
Bauernhof Nördliche Scheune, Massivbau mit Halbwalmdach, wohl 18. Jahrhundert D-6-78-175-3 BW
Hauptstraße 28
(Standort)
Bauernhof Westliches Ökonomiegebäude, Massivbau mit Satteldach, 18./19. Jahrhundert D-6-78-175-3 BW
Hauptstraße 28
(Standort)
Bauernhof Stall, zweigeschossiger Walmdachbau mit massivem Erdgeschoss und Fachwerkobergeschoss, 19. Jahrhundert D-6-78-175-3 BW
Hauptstraße 28
(Standort)
Bauernhof Hoftoranlage mit Resten der Einfriedung, 18. Jahrhundert D-6-78-175-3 BW
Jägergasse 1
(Standort)
Wohngebäude Zweigeschossiger, verputzter Walmdachbau mit gusseisernem Balkon, spätklassizistisch, um 1850 D-6-78-175-7 Wohngebäude
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Jägergasse 6
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Hölzerner Hirschkopf Mit Hirschgeweih, bezeichnet „1804“; nicht nachqualifiziert D-6-78-175-8
Nähe Dorfstraße; Jägergasse
(Standort)
Kreuzschlepper Figur des kreuztragenden Christus auf Knien, Sockel mit Inschriftenkartusche, auf Rundsäule über Sockel, Sandstein, bezeichnet „1718“ D-6-78-175-6 Kreuzschlepper
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Nähe Steig
(Standort)
Wegkreuz Kruzifix auf Postament mit Inschriftenkartusche, auf Postament Figur der Mater Dolorosa, Sandstein, bezeichnet „1748“ D-6-78-175-20 BW
Nähe Wipfelder Straße
(Standort)
Ehemaliger Schüttboden des abgegangenen Schlosses, dann Brauerei Massiver Staffelgiebelbau mit Satteldach und Kelterhaus, mit nördlichen, jüngeren Anbauten der Brauereinutzung, bezeichnet „1853“ und „1929“ D-6-78-175-14 BW
Pfarrgasse 1
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Eingeschossiger, teilweise verputzter Hausteinmauerwerksbau mit Fachwerkgiebel und Satteldach, erste Hälfte 19. Jahrhundert, unter Verwendung älterer Teile, Kellereingang bezeichnet „1710“ D-6-78-175-10 Ehemaliges Wohnstallhaus
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Pfarrgasse 4
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus, heute Bandkeramik-Museum Eingeschossiger, giebelständiger Fachwerkbau mit Halbwalmdach, 18. Jahrhundert D-6-78-175-11 Ehemaliges Wohnstallhaus, heute Bandkeramik-Museum
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Pfarrgasse 6
(Standort)
Ehemaliger Pfarrhof Pfarrhaus, zweigeschossiger, verputzter Walmdachbau, im Kern um 1800, bereits mehrfach verändert D-6-78-175-12 Ehemaliger Pfarrhof
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Pfarrgasse 6
(Standort)
Ehemaliger Pfarrhof Scheune, eingeschossiger Fachwerkbau mit Halbwalmdach, 18./19. Jahrhundert D-6-78-175-12 Ehemaliger Pfarrhof
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Pfarrgasse 6
(Standort)
Ehemaliger Pfarrhof Backhaus, kleiner, verputzter Walmdachbau, im Kern 18. Jahrhundert D-6-78-175-12 Ehemaliger Pfarrhof
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Pfarrgasse 6
(Standort)
Ehemaliger Pfarrhof Hoftoranlage, Fußgängerpforte mit geohrtem Sandsteingewände und Kreuzschlepperfigur, Sandstein, bezeichnet „1754“ D-6-78-175-12 Ehemaliger Pfarrhof
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Pfarrgasse 6
(Standort)
Ehemaliger Pfarrhof Dorfbrunnen, runde Brunneneinfassung mit auf Säulen getragenem Zwiebeldach, 18. Jahrhundert D-6-78-175-12 Ehemaliger Pfarrhof
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Raiffeisenstraße; Hauptstraße, bei Nr. 58
(Standort)
Prozessionsaltar Rundbogiger, tonnengebölbter Nischenaufsatz auf Postament, weitreichend erneuert, Sandstein, 19. Jahrhundert D-6-78-175-5 BW
Raiffeisenstraße; Hauptstraße, bei Nr. 38
(Standort)
Prozessionsaltar Rundbogiger, tonnengewölbter Aufsatz mit Eisenkreuzbekrönung auf Postament, Sandstein, 19. Jahrhundert D-6-78-175-4 Prozessionsaltar
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Rathausplatz 4
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Michael Saalbau mit eingezogenem Chor und Querhauserweiterung von 1977, sowie südlichem Chorturm mit Spitzhelm, dieser im Untergeschoss von 1537, übriger Bau bezeichnet „1605“; mit Ausstattung D-6-78-175-13 Katholische Pfarrkirche St. Michael
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Rathausplatz 4
(Standort)
Kirchgadenanlage Eingeschossige Massivbauten mit Satteldächern, bezeichnet „1737“ und „1763“ D-6-78-175-13 Kirchgadenanlage
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Schellschlag
(Standort)
Steinkreuz Wetterkreuz mit Wappenschild und Rosette, Sandstein, Ende 17. Jahrhundert D-6-78-175-29 BW
Schloßgarten 1
(Standort)
Ehemalige Schlossgartenmauer Bruchsteinmauerwerk, teilweise modern verputzt, 18. Jahrhundert D-6-78-175-18 BW
Wipfelder Straße 4
(Standort)
Prozessionsaltar Auf Säulen getragener Nischenaufsatz mit Pietàbekrönungsfigur und Inschriftenkartusche, Rückwand mit Kreuzigungsrelief, über Tischsockel mit Inschriftenkartusche, Sandstein, bezeichnet „1704“ D-6-78-175-15 BW
Wipfelder Straße 10
(Standort)
Wohngebäude Eingeschossiger, verputzter Satteldachbau mit Volutengiebel, im Kern 17. Jahrhundert D-6-78-175-16 BW
Wipfelder Straße 17
(Standort)
Ehemalige Synagoge Zweigeschossiger, verputzter Halbwalmdachbau mit giebelseitigem, modernem Anbau, im Kern von 1786 D-6-78-175-27 BW
Wipfelder Straße 18
(Standort)
Wohngebäude, im Kern ehemaliges Nebengebäude des abgegangenen Schlosses Zweigeschossiger Massivbau mit Satteldach, mit Spolien des abgegangenen Schlosses (geohrte Fensterrahmungen des 18. Jahrhunderts, Wappensteine des 17./18. Jahrhunderts), im Kern 17./18. Jahrhundert, im 19. Jahrhundert Umbauten unter Spolienverwendung; nach Osten

anschließend barocker Sockel des abgegangenen Schlosses, Bruchstein, Sandstein, 18. Jahrhundert

D-6-78-175-17 BW
Wipfelder Straße 35
(Standort)
Bildstockaufsatz Vierseitiger Reliefaufsatz mit dreibogigem Abschluss und Kreuzbekrönung, Schauseite mit Kreuzigungsdarstellung, darunter Wappendarstellung, auf erneuertem Vierkantschaft und Sockel, Sandstein, bezeichnet „1619“ D-6-78-175-19 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Schwanfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien