Liste der Baudenkmäler in Steinach (Niederbayern)

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der niederbayerischen Gemeinde Steinach aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Steinach
Wening: Schloss Steinach

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steinach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
August-Schmieder-Straße 21; Nähe August-Schmieder-Straße
(Standort)
Schloss Steinach Zweigeschossige Anlage mit Polygontürmchen an der Südecke und Schlosskapelle im nördlichen Erdgeschoss, ab 1549 westlich von einem Vorgängerbau errichtet, 1902/08 nach Plänen von Gabriel von Seidl umgebaut; mit Ausstattung

Wirtschaftsgebäude des Schloss- und Betriebshofes:

Ehemaliger Ross- und Ochsenstall, erdgeschossiger abgewinkelter Satteldachbau mit böhmischen Gewölben, erste Hälfte 19. Jahrhundert, 1906 erweitert, an der Südseite des Schlosshofes

Ehemaliger Kuhstall (Schweizerei), langgestreckter Satteldachbau, 1906 von Iwan Bartky nach Plänen Gabriel von Seidls errichtet, an der Ostseite des Schlosshofes

Ehemalige Scheune, gemauerter Satteldachbau mit ursprünglich offenen Erdgeschossarkaden, erste Hälfte 19. Jahrhundert, an der Nordseite des Betriebshofes

D-2-78-190-1 Schloss Steinach
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August-Schmieder-Straße 38
(Standort)
Ehemaliges Benefiziatenhaus zweigeschossiger Putzbau mit Krüppelwalmdach, Ende 18. Jahrhundert; hier lebte und wirkte der Volkskundler und Heimatforscher Pfarrer Josef Schlicht D-2-78-190-16 Ehemaliges Benefiziatenhaus
Hafnerstraße 3a
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Michael Chor und Langhaus spätgotisch, nach Westen modern verlängert, Turm barockisiert; mit Ausstattung D-2-78-190-2 Katholische Pfarrkirche St. Michael
(Standort) Feldkapelle beim Hohen Kreuz, zweite Hälfte 18. Jahrhundert D-2-78-190-3 Feldkapelle

Agendorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Mitterfelser Straße 4
(Standort)
Gasthof Kinsachtal stattlicher Bau mit Schopfwalmdach, Ende 18. Jahrhundert D-2-78-190-4 Gasthof Kinsachtal

Helmberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Wolfsdrüssel 2; Helmberg 2; Riedstraße 13
(Standort)
Neues Schloss Steinach Schlossanlage im Stil des Historismus, mit Nebengebäuden und Park, 1905–08 für August von Schmieder nach Plänen des Münchner Architekten Gabriel von Seidl errichtet, Parkgestaltung von Paul Lorenz, Hauptgebäude 1945 und 1955 in Teilen zerstört

Erhaltene Teile des Hauptgebäudes, siebengeschossiger Turm mit Pyramidendach und Neurenaissancegliederung, ein- und zweigeschossige Tor- und Bedienstetenhäuser mit Walm- und Satteldächern, Terrassen- und Kelleranlagen; unteres Torhaus, zweigeschossiger und giebelständiger Satteldachbau mit neugotischer Blendarkatur und anschließendem eingeschossigem Traufseitbau, 1907

Ehemaliges Stall- und Garagengebäude, dreiflügeliger Walmdachbau, Mittelbau zweigeschossig mit Dreiecksgiebeln, Seitenflügel eingeschossig, 1907/08

Ehemaliges Gärtnerhaus, langgestreckter zweigeschossiger Schopfwalmdachbau, Zwerchgiebel mit Rundbogen, 1905–07 durch Umbau eines Vorgängerbaus

Ehemaliges Forsthaus, eingeschossiger Satteldachbau mit Zwerchhaus, 1905

Parkanlage, Mischung aus Nutzgarten und Landschaftspark mit Weiher, Vogelhaus und Laubengang, Wegesystem mit Regenrinnen aus Donaukieseln

D-2-78-190-6 Neues Schloss Steinach
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Kapflberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kapflberg 2
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Stephan im Kern 15. Jahrhundert, 1845 überarbeitet; mit Ausstattung. D-2-78-190-7 Katholische Filialkirche St. Stephan

Münster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Buchberg
(Standort)
Feldkapelle 18. Jahrhundert; südlich des Dorfes. D-2-78-190-11 Feldkapelle
Tassilostraße 6
(Standort)
Katholische Pfarrkirche (ehem. Stiftskirche) St. Tiburtius, dreischiffige romanische Basilika, Ende 12. Jahrhundert, Turm 1738 erhöht; mit Ausstattung; Friedhofstore, mittelalterlich; im Friedhof schmiedeeiserne Grabkreuze des 18./19. Jahrhunderts D-2-78-190-9 Katholische Pfarrkirche
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Tassilostraße 6
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Martin romanischer Bau des späten 12. Jahrhunderts, Turmgiebel spätgotisch, im 18. Jahrhundert barockisiert, jetzt Leichenhaus; mit Ausstattung. D-2-78-190-8 Katholische Filialkirche St. Martin
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Tassilostraße 8
(Standort)
Pfarrhaus spätgotischer Bau mit Erker, Wappenstein und Treppengiebel, um 1500; Ökonomiegebäude, verputzter Ziegelbau mit gewölbtem Stall, Stadel und Wagenremise, Ende 19. Jahrhundert. D-2-78-190-10 BW

Pellham[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Pellham 4
(Standort)
Traidkasten Hierzu Traidkasten mit Steilsatteldach, Blockbau, 2. Viertel 19. Jahrhundert D-2-78-190-12 Traidkasten

Wolferszell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Chamer Straße 1
(Standort)
Wegkapelle 19. Jahrhundert; mit Totenbrett; am südlichen Ortsrand. D-2-78-190-15 Wegkapelle

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]