Liste der Baudenkmäler in Tann (Niederbayern)

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der niederbayerischen Gemeinde Tann aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Tann[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Ortskern Tann
(Standort)
Ensemble Ortskern Tann Das Ensemble Ortskern Tann umfasst den Marktplatz, die westlich parallel zu ihm liegende Bachstraße und die im rechten Winkel zu beiden nach Westen ansteigende Kirchgasse. Tann, um 1070 erstmals urkundlich erwähnt, 1234 mit dem Marktrecht ausgestattet und seit 1696 Wallfahrtsort, war jahrhundertelang ein vielbesuchter Handelsort Niederbayerns. Der Marktplatz repräsentiert den Typus südostbayerischer Straßenmärkte des Inntales und erstreckt sich östlich des Tanner Baches in Nord-Süd-Richtung als platzartige Ausweitung der Straße von Pfarrkirchen nach Stammham. Die Bebauung auf spätmittelalterlichem Grundriss zeigt einfache, meist dreigeschossige gemauerte Wohnhäuser, die sich platzwandartig zusammenschließen. Die Bauten stammen aus der Zeit nach der Brandkatastrophe von 1785, die Fassaden gehören dem 19. und 20. Jahrhundert an. Im Aufriss wechseln vorkragende Flachsatteldächer und Giebelabschlüsse mit waagrechten Vorschussmauern. Die Bachstraße mit dem – heute verrohrten – Bach dürfte der ursprüngliche Marktplatz gewesen sein. Hier waren noch im 19. Jahrhundert vor allem Tuchmacher und Weber angesiedelt, denen der Ort im Mittelalter seine überregionale Bedeutung verdankte. In engem Abstand aneinandergereiht begrenzen giebelständige Wohn- und Wirtschaftsgebäude überwiegend des 19. Jahrhunderts den platzartigen Straßenraum. Die Kirchgasse, wohl die Urzelle des Marktes, zweigt in nördlicher Richtung von der Bachstraße ab und führt nach rechtwinkliger Krümmung steil zur hoch über dem Ort gelegenen Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Peter und Paul hinauf. Sie ist mit zweigeschossigen Wohnhäusern des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts bebaut, die teils vorkragende Flachsatteldächer, teils traufseitige Dachabschlüsse zeigen. Blickpunkt der malerischen Gasse ist der stattliche Pfarrhof westlich vor der Kirche. E-2-77-148-1 Ensemble Ortskern Tann
Dr.-Heuwieser-Straße 5
(Standort)
Ehemaliges Haus eines Tuchwebers mit Nebengebäude 1839; Wohnhaus zweigeschossig mit Schopfwalmdach, horizontale Putzgliederungen, Erdgeschoss mit Putzbänderung; Nebengebäude mit Stall, Remise und Kutscherwohnung, zweigeschossiger Putzbau mit Bundwerkwand und Schopfwalmdach D-2-77-148-59 BW
Dr.-Heuwieser-Straße 25
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger Walmdachbau mit Gesimsgliederung und profilierten Fensterrahmungen, um 1850 D-2-77-148-61 BW
Eichhornsecker Straße 1
(Standort)
Gasthof Weideneder großer, zweigeschossiger Satteldachbau, mit profiliertem Traufgesims, Giebelbändern und segmentbogigen Fenstern, Ende 19. Jahrhundert D-2-77-148-4 BW
In Tann
(Standort)
Denkmal der Heimatvertriebenen grob zugerichtete Granitsteine, mit schmiedeeisernen Wappen und Inschriften, 1952. D-2-77-148-65 BW
In Tann
(Standort)
Wegkapelle Putzbau über achteckigem Grundriss, wohl 19. Jahrhundert; mit Ausstattung. D-2-77-148-16 BW
Kirchengasse 5
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossig mit vorkragendem flach geneigtem Satteldach, äußere Erscheinung 19. Jahrhundert, im Kern wohl 18. Jahrhundert D-2-77-148-5 BW
Kirchengasse 8
(Standort)
Wohnhaus zweieinhalbgeschossig mit Gesimsgliederungen und flach geneigtem Satteldach, äußere Erscheinung 19. Jahrhundert, im Kern wohl 18. Jahrhundert D-2-77-148-6 BW
Kirchengasse 15; Kirchengasse 17
(Standort)
Pfarrhaus zweigeschossiger Walmdachbau, mit Lisenengliederung und profiliertem Traufgesims, Ende 18. Jahrhundert D-2-77-148-7 BW
Kirchengasse 16
(Standort)
Gasthaus Kirchenwirt zweigeschossiger, verputzter Eckbau mit Schweifgiebel nach Westen, im Kern zweigeschossiger Blockbau des 18. Jahrhunderts, Erweiterung und Dach mit Giebel, frühes 19. Jahrhundert D-2-77-148-94 Gasthaus Kirchenwirt
Kirchengasse 19
(Standort)
Katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Peter und Paul einschiffige gewestete Saalkirche mit eingezogenem Chor und Ostturm in der Mittelachse, klassizistisch, von Maurermeister Martin Desch aus Pfarrkirchen, 1798–1801; mit Ausstattung; Friedhofsmauer und Korbbogentor mit Giebelaufsatz, 18. Jahrhundert D-2-77-148-8 Katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Peter und Paul
Marktplatz 2
(Standort)
Gasthaus zweigeschossiger Putzbau mit stichbogigen Fenstern im Erdgeschoss und flach geneigtem Satteldach, 17./18. Jahrhundert D-2-77-148-9 BW
Marktplatz 4; Martin-Grainer-Platz 2
(Standort)
Gasthof freistehender, großer, dreigeschossiger Walmdachbau mit Mezzaningeschoss, Gliederung durch Lisenen und Gesimse, Ende 19. Jahrhundert D-2-77-148-10 BW
Marktplatz 6
(Standort)
Rathaus dreigeschossiger Eckbau mit Dachreiter, klassizistische Fassadengliederung, im Kern wohl 17./18. Jahrhundert, eingemauerter Stein mit Hochwasserstand 1702. D-2-77-148-11 Rathaus
Marktplatz 34
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus zweigeschossiger Giebelbau, im Kern wohl 18. Jahrhundert, Fassadengliederung und Giebelzinnen, 19. Jahrhundert D-2-77-148-12 BW
Marktplatz 39
(Standort)
Brauereiwohnhaus zweigeschossig, mit flach geneigtem Satteldach, Vorschussmauer und stichbogiger Durchfahrt, 17./18. Jahrhundert; Rotmarmorgrabplatte, 16. Jahrhundert, in der Außenwand. D-2-77-148-13 BW
Marktplatz 42
(Standort)
Gasthof zweigeschossiger Traufseitbau mit Krüppelwalmdach und Rundbogenfenstern im Obergeschoss, 18./19. Jahrhundert D-2-77-148-14 BW
Mitterfeldstraße 7
(Standort)
Evang.-Luth. Dreieinigkeitskirche Kirchenbau über ovaloidem Grundriss, eingeschossig, mit gestrecktem Zeltdach, östlich freigestellter Campanile mit schlichtem Übergangsbau, von Hanns Egon Wörlen, 1958/59; im Innern Mosaik von Adolf Kleemann, gleichzeitig. D-2-77-148-64 BW
Pfarrkirchener Straße 17
(Standort)
Mariensäule mit Brunnen vergoldete Marienfigur auf neubarock verziertem Metallpfeiler, achteckiges Brunnenbecken aus Metall, um 1900. D-2-77-148-67 BW
Simbacher Straße 24
(Standort)
Ehem. Tuchmacherhaus zweigeschossig mit Mansardwalmdach, bezeichnet 1803. D-2-77-148-15 BW

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bernatzöd[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bernatzöd 1
(Standort)
Bauernhaus eines Vierseithofes ehemaliges Wohnstallhaus mit Blockbau-Obergeschoss, Traufschrot und flach geneigtem Satteldach, 1. Drittel 19. Jahrhundert D-2-77-148-19 BW

Burgstall[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Nähe Burgstall
(Standort)
Wegkapelle Putzbau mit halbrunder Apsis, 1. Viertel 19. Jahrhundert; mit Ausstattung. D-2-77-148-20 BW

Damreiher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Damreiher 1
(Standort)
Vierseithof Wohnstallhaus, zweigeschossiger Ziegelbau mit Satteldach, um 1920, Stalleinbau 1960er Jahre; Remise und Stadel, Blockbau, Traufschrot, mit profilierten Pfosten und Vierpassöffnungen, Mitte 19. Jahrhundert; Stadel, mit flach geneigtem Satteldach und Ständerbohlen-Bundwerk, Giebel gemauert mit senkrechten Lüftungsschlitzen, bezeichnet 1847; Stall, zweigeschossiger Ziegelbau, 2. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-77-148-60 BW

Denharten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Denharten 1
(Standort)
Vierseithof um 1850; Bauernhaus, zweigeschossiger Backsteinbau mit Treppengiebel, bezeichnet 1853; Remise, Ziegelbau mit teilweise offenen Arkaden; Stadel, mit flach geneigtem Satteldach und geziegelten Zinnengiebel; Stall, zweigeschossiger Ziegelbau mit Halbwalmdach. D-2-77-148-21 BW

Dorn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Dorn 1
(Standort)
Wohnstallhaus eines Vierseithofes mit zum Teil verbrettertem Blockbau-Obergeschoss, im Kern 1. Drittel 19. Jahrhundert, Dach später. D-2-77-148-22 BW

Eiberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Dorfstraße 4
(Standort)
Ehem. Gasthof Prinz großer, dreigeschossiger Satteldachbau in Neurenaissanceformen, mit Pilastergliederung, 1907. D-2-77-148-62 BW
Dorfstraße 21
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossig mit Satteldach und straßenseitigem Zwerchgiebel, neubarocke Fassadengliederung mit Jugendstilelementen, 1909. D-2-77-148-63 BW
Hiltrachinger Straße 3
(Standort)
Südflügel eines Vierseithofes Remise mit Traidkasten und hofseitigem Schrot und Steildach, 1. Drittel 19. Jahrhundert; Stallstadel mit hofseitiger Ständerbohlenwand und Bundwerk, gleichzeitig. D-2-77-148-24 BW
Kirchenstraße 5
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Petrus einschiffiger Massivbau mit südseitigen Turm, erbaut im 15. Jahrhundert, im 18. Jahrhundert barockisiert, 1843/44 erweitert und überformt; mit Ausstattung. D-2-77-148-23 BW
Thaler Feld
(Standort)
Wegkapelle Holzbau mit Satteldach, wohl noch 18. Jahrhundert; mit Ausstattung. D-2-77-148-69 BW

Eichhornseck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Brunnauer Holz
(Standort)
Wegkapelle sog. Kümmerniskapelle, hoher Backsteinbau mit Satteldach und halbrundem Schluss, am Gitter bezeichnet 1866; mit Ausstattung; im südlichen D-2-77-148-2 BW
Eichhornseck 5
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Leonhard unverputzter einschiffiger Backsteinbau mit kaum eingezogenem Chor und südseitigem Turm, 2. Hälfte 15. Jahrhundert, Langhausmauern im Kern 13./14. Jahrhundert; mit Ausstattung. D-2-77-148-1 BW

Fraunleiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Fraunleiten 7
(Standort)
Kleiner Einfirsthof Eckfletzhaus mit zweigeschossigem Blockbau, Giebelschrot und flach geneigtem Satteldach, an der Firstpfette bezeichnet 1777; quer angesetzter Stadel mit Ständerbohlen-Bundwerk und flach geneigtem Satteldach, bezeichnet 1780. D-2-77-148-25 BW

Giltshof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Giltshof 3
(Standort)
Stadel Ziegelbau mit Satteldach, im Erdgeschoss teilweise mit Arkaden, 1. Drittel 19. Jahrhundert D-2-77-148-26 BW

Haag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haag 1
(Standort)
Zugehörig kleiner Stadel mit flach geneigtem Satteldach und Bundwerkzone, 1. Drittel 19. Jahrhundert, 1950 Umbau zum Stallstadel. D-2-77-148-27 BW

Haberzagl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Haberzagl
(Standort)
Zugehöriges Mühlengebäude zweigeschossiger Ziegelbau mit Kniestock und Satteldach, um 1900. D-2-77-148-66 BW

Haupold[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haupold 1
(Standort)
Zugehöriger Stadel zweitenniger verbretterter Ständerbohlenbau mit Satteldach, 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-77-148-29 BW

Hirschdobl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hirschdobl 7
(Standort)
Dreiseithof Wohnstallhaus, zweigeschossiger Blockbau mit Traufschrot, Erdgeschoss teilweise ausgemauert, Satteldach nachträglich in Firstrichtung gedreht, gegen Mitte 19. Jahrhundert; Stallstadel, mit Ständerbohlen-Obergeschoss, gleichzeitig; Stadel, eintennig, mit Ständerbohlenwänden und Bundwerk, gleichzeitig. D-2-77-148-30 BW

Kollbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kollbach 2
(Standort)
Wohnstallhaus eines Vierseithofes breit gelagerter Bau mit zum Teil verputztem Blockbau-Obergeschoss und flach geneigtem Satteldach, Ende 18. Jahrhundert; Westflügel, Stallstadel mit hofseitigem Bundwerk über massivem Erdgeschoss, Mitte 19. Jahrhundert D-2-77-148-31 BW

Kreil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kreil 1
(Standort)
Wohnstallhaus mit Blockbau-Obergeschoss, Bundwerk-Teilen und flach geneigtem Satteldach, 2. Viertel 19. Jahrhundert D-2-77-148-32 BW

Krottenbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Krottenbach 2; Krottenbach 3; Nähe Krottenbach
(Standort)
Wohnstallhaus eines Vierseithofes zum Teil in offenem Blockbau, mit flach geneigtem Satteldach, im Kern Ende 18. Jahrhundert; Stallstadel, unverputzter Backsteinbau mit Ständerbohlen-Bundwerk, Mitte 19. Jahrhundert; Stadel, eintennig, mit Ständerbohlen-Bundwerk und geziegelten Giebelseiten, Mitte 19. Jahrhundert; Remise, verbretterter Ständerbau, Mitte 19. Jahrhundert D-2-77-148-34 BW

Langeneck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Langeneck 2
(Standort)
Wegkapelle gemauerter Satteldachbau mit halbrundem Abschluss, Mitte 19. Jahrhundert D-2-77-148-35 BW

Madlau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Madlau 1; Madlau 1 b
(Standort)
Bauernhaus eines Vierseithofes mit Blockbau-Obergeschoss, Traufschrot und nachträglich gedrehtem Dach, Anfang 19. Jahrhundert; Ostflügel mit Blockbauteil (Traidkasten) und Gitterbundwerk, 2. Viertel 19. Jahrhundert; Westflügel, mit Ständerbohlenwand auf der Hofseite, 2. Viertel 19. Jahrhundert D-2-77-148-36 BW

Münzenhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Flur Münzenhof
(Standort)
Wegkapelle verputzter Ziegelbau mit halbrunder Apsis, Mitte 19. Jahrhundert D-2-77-148-18 BW

Obending[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Obending 1
(Standort)
Rottaler Wohnstallhaus eines Vierseithofes zweigeschossiger Blockbau mit zwei Giebelschroten, Spuren von Bemalung und flach geneigtem Satteldach, bezeichnet 1779; Remise, mit Ziegel-Erdgeschoss und Ständerbohlen-Bundwerk, nach Mitte 19. Jahrhundert; Stadel, zweitennig, mit Ständerbohlen-Bundwerk und geziegelten Giebelseiten, nach Mitte 19. Jahrhundert D-2-77-148-37 BW

Reichzaun[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Reichzaun 1
(Standort)
Zugehörig Südflügel mit lang gestrecktem Traidkasten im Obergeschoss und flach geneigtem Satteldach, 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-2-77-148-38 BW

Scheften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Scheften 1
(Standort)
Wohnstallhaus eines Dreiseithofes Rottaler Bauernhaus, mit zweigeschossigem Blockbau, Schroten und flach geneigtem Satteldach, bezeichnet 1771. D-2-77-148-39 BW

Schleindlsberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Schleindlsberg 2
(Standort)
Wohnstallhaus mit Blockbau-Obergeschoss zum Teil verbrettert, mit flach geneigtem Satteldach, 2. Viertel 19. Jahrhundert; zugehörig lang gestreckter Stadel mit Bundwerk am Obergeschoss, Traufschrot und flach geneigtem Satteldach, gleichzeitig. D-2-77-148-40 BW

Schmidhub[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Schmidhub 2
(Standort)
Wohnstallhaus Rottaler Bauernhaus mit Blockbau-Obergeschoss, Schroten und flach geneigtem Satteldach, Ende 18. Jahrhundert, 1849 (bezeichnet) Erdgeschoss massiv verändert; zugehörig Traidkasten über Wagenschupfen, mit Bemalung und flach geneigtem Satteldach, Anfang 19. Jahrhundert D-2-77-148-41 BW

Solling[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Solling 6
(Standort)
Dreiseithof Bauernhaus, zweigeschossiger Blockbau mit flach geneigtem Satteldach, im Kern 2. Hälfte 18. Jahrhundert; Stadel mit Ständerbohlenfront und flach geneigtem Satteldach, 1. Viertel 19. Jahrhundert; Stallstadel, mit geziegeltem Erdgeschoss, Mitte 19. Jahrhundert D-2-77-148-42 BW

Spöck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Spöck 2
(Standort)
Wohnstallhaus eines Vierseithofes Rottaler Bauernhaus mit Blockbau-Obergeschoss, Giebelschrot und flach geneigtem Satteldach, Anfang 19. Jahrhundert; freistehender Traidkasten, mit geständertem Blockbau-Obergeschoss und flach geneigtem Satteldach, Anfang 18. Jahrhundert D-2-77-148-43 BW

Steinbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Steinbach 1
(Standort)
Wohnstallhaus eines Dreiseithofes Halbstockhaus, zweigeschossiger Blockbau mit gemauertem Stallteil und flach geneigtem Satteldach, bezeichnet 1614, 1907 erneuert. D-2-77-148-44 BW

Stritzlöd[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Stritzlöd 1
(Standort)
Zugehöriger Westflügel Stadel mit hofseitigem Rautengitter-Bundwerk, geziegelter Giebelseite und flach geneigtem Satteldach, Mitte 19. Jahrhundert D-2-77-148-45 BW

Tremmelhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Tremmelhof 1
(Standort)
Wohnstallhaus eines Vierseithofes Querstockhaus, zweigeschossiger Satteldachbau mit Backsteingliederung, Gesimsen und Giebelaufsätzen, um 1850/60; Stadel, zweitenniger Bau mit Backsteingliederung und weiß gefassten Putzfeldern, um 1850/60; Stadel mit ehem. Saustall, Backsteinbau, um 1850/60, Dach nachträglich etwas erhöht. D-2-77-148-47 BW

Walburgskirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Kirchgraben 5
(Standort)
Bauernhaus ehem. Pfarrhof, Einfirsthof und Mittertennbau, Wohnteil weitgehend in Blockbauweise, verbrettert, wohl 18. Jahrhundert, aufgesteiltes Dach Ende 19. Jahrhundert D-2-77-148-50 BW
Dorfplatz 2
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Walburga einschiffiger spätgotischer Backsteinbau mit leicht eingezogenem Chor und nordseitigem Turm, 2. Hälfte 15. Jahrhundert, Turm wohl 14. Jahrhundert, Langhauserweiterung 1882; mit Ausstattung. D-2-77-148-48 Katholische Pfarrkirche St. Walburga
Schmiedfeldhöhe 6
(Standort)
Wohnstallhaus Rottaler Bauernhaus, zweigeschossiger Blockbau mit flach geneigtem Satteldach, Erdgeschoss teilweise ausgemauert, 18. Jahrhundert D-2-77-148-54 BW
Zum Ederkreuz 2
(Standort)
Ehem. Einfirsthof (Altbau des Vierseithofes) Mitterstallbau mit zweigeschossigem Blockbau am Wohnteil und flach geneigtem Satteldach, 18. Jahrhundert D-2-77-148-51 BW

Zaunsöd[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Zaunsöder Weg 6
(Standort)
Einfirsthof Mittertennbau, zweigeschossiger Blockbau mit flach geneigtem Satteldach, Erdgeschoss teilweise ausgemauert, 4. Viertel 18. Jahrhundert D-2-77-148-58 BW

Zimmern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Dr.-Eichinger-Straße 1; Am Pfarrhof 2; Am Pfarrhof 4
(Standort)
Ehem. Pfarrhof vordem Sitz der Deutschordenskommende von Gangkofen; Pfarrhaus, zweigeschossiger Massivbau mit Halbwalmdach, 1725; lang gestreckter Stallstadel mit Satteldach, 1849/51; Einfriedungsmauer mit Torpfeilern, im Kern wohl 18. Jahrhundert D-2-77-148-56 BW
Dr.-Eichinger-Straße 5
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Michael einschiffiger spätgotischer Bau mit südseitigem Turm und nördlicher Seitenkapelle, spätes 15. Jahrhundert, Chor und östlicher Teil der Seitenkapelle wohl noch 14. Jahrhundert; mit Ausstattung. D-2-77-148-55 Katholische Pfarrkirche St. Michael
Dr.-Eichinger-Straße 8
(Standort)
Gasthof zweigeschossiger Massivbau mit Figurennische und Halbwalmdach (erneuert), im Kern 2. Viertel 19. Jahrhundert D-2-77-148-57 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]