Liste der Baudenkmäler in Trudering

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler im Münchner Stadtteil Trudering im Stadtbezirk 15 Trudering-Riem aufgelistet. Zu diesen Baudenkmälern gibt es auch eine Bildersammlung und ein Fotoalbum mit ausgewählten Bildern. Diese Liste ist Teil der Liste der Baudenkmäler in München. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt und aktualisiert wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Einzelbauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Birthälmer Straße 80
(Standort)
Walmdachhaus spätklassizistisch, Mitte 19. Jahrhundert; Baugruppe mit Kirchtruderinger Straße 2. D-1-62-000-767 Walmdachhaus
Bürgermeister-Keller-Straße 1
(Standort)
Wohnhaus erdgeschossiger Mansardsatteldachbau mit Zwerchhausvorbau und zwei Erkern mit zwischengespanntem Balkon, im Reformstil, vom Baugeschäft Hans Schatz, 1914 D-1-62-000-10044 BW
Corinthstraße 13
(Standort)
Kriegergedächtniskapelle Michaeliburg neugotisch, 1898; mit Ausstattung. D-1-62-000-1118 Kriegergedächtniskapelle Michaeliburg
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Damaschkestraße 46
(Standort)
Schnitterin-Brunnen mit Steinfigur, 1939 von Georg Gardi nach Entwurf von Simon Leibl. D-1-62-000-1212 Schnitterin-Brunnen
Emplstraße 2
(Standort)
Stattlicher Bauernhof Einfirsthof, zweigeschossiger, giebelständiger Satteldachbau mit Eisenbalkon, Wohnteil barockisierend, 1907; Hausmadonna, Anfang 20. Jahrhundert D-1-62-000-1536 Stattlicher Bauernhof
Emplstraße 5
(Standort)
Bauernhaus erdgeschossig, Wageneinfahrt vom Typ Froschmaul, um 1840.
in der aktuellen Denkmalliste nicht verzeichnet
D-1-62-000-1538 Bauernhaus
Nähe Fauststraße
(Standort)
Lourdes-Grotte mit Marienfigur im Strahlenkranz parabolisch geöffnete Konche aus Natursteinen, 1933; Rest des ehemaligen Kardinal-Faulhaber-Walderholungsplatzes D-1-62-000-9869 Lourdes-Grotte mit Marienfigur im Strahlenkranz
Hochkönigstraße 12
(Standort)
Friedrich-Ebert-Brunnen um 1925/30 mit späterer Plakette; Ecke Sulzer-Belchen-Weg. D-1-62-000-2692 Friedrich-Ebert-Brunnen
Kirchtruderinger Straße 2
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul mittelalterlicher Sattelturm, sonst Neubau 1935–36 von Hans Döllgast; mit Ausstattung; im Ortskern von Kirchtrudering. D-1-62-000-3451 Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul
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Kirchtruderinger Straße
(Standort)
Kriegerdenkmal Muttergottesstandbild, bezeichnet Paul Hänisch 1920, auf hohem Sockelbau; Ecke Lehrer-Götz-Weg gegenüber der Kirche. D-1-62-000-3454 Kriegerdenkmal
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Kirchtruderinger Straße 17
(Standort)
Gasthof Göttler zweigeschossige Anlage mit dreigeschossigen Ecktürmen, um 1900. D-1-62-000-3452 Gasthof Göttler
Kirchtruderinger Straße 20
(Standort)
Kilihof Bauernhaus, spätes 19. Jahrhundert. D-1-62-000-3453 Kilihof
Lachenmeyrstraße 14/16/18
(Standort)
Reihenhausgruppe barockisierend, mit Mansarddach; Teil einer geplanten Landhauskolonie Waldtrudering, 1911; mit Oberhuberstraße 11. D-1-62-000-4892 Reihenhausgruppe
Lohnrößlerweg 8
(Standort)
Hochbunker als viergeschossiger Turm über achteckigem Grundriss mit Zeltdach in der Tradition des spätmittelalterlich-frühneuzeitlichen Wehrbaus nach Plänen von Karl Meitinger aus dem Jahr 1941 errichtet (vormals Luftschutzbunker Nr. 6), Zugang über Freitreppe; an Straßengabelung freistehend. D-1-62-000-7827 Hochbunker
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Oberhuberstraße 11
(Standort)
Reihenhaus barockisierend, mit Mansarddach; Teil einer geplanten Landhauskolonie Waldtrudering, 1911, mit Lachenmeyerstraße 14/16/18. D-1-62-000-4892 Reihenhaus
Solalindenstraße nahe Nr. 25
(Standort)
Druden-Brunnen 1929 von Josef Kaltenbach. D-1-62-000-6555 Druden-Brunnen
Truderinger Straße 265
(Standort)
Ehemaliger Weinkeller mit Kelterei 1897 von Josef Lutz für das Münchner Weinhaus Neuner als stattlicher Gewerbebau in historisierenden Formen errichtet; Standortwahl aus Gründen von Bahnverbindung und damaligen Zollbestimmungen. D-1-62-000-6990 Ehemaliger Weinkeller mit Kelterei
Truderinger Straße 293
(Standort)
Bauernhaus Bognerhof mit Putzbändern, Balusterbalkon, wohl 1. Hälfte 19. Jahrhundert (im Kern älter). D-1-62-000-6991 Bauernhaus Bognerhof
Truderinger Straße 295
(Standort)
Erdgeschossiges Kleinhaus 2. Hälfte 19. Jahrhundert; ehemaliges Austraghäusl zu Nr. 293. D-1-62-000-6992 Erdgeschossiges Kleinhaus
Truderinger Straße 306
(Standort)
Gasthof Obermeier Traufseitbau, im Kern 18./19. Jahrhundert. D-1-62-000-6993 Gasthof Obermeier
Turnerstraße 46
(Standort)
Ehemalige Volksschule sogenannte Ostmark-Schule, jetzt Grundschule an der Turnerstraße, dreigeschossiger Satteldachbau mit weit überstehendem Dach und niedrigem Nebenflügel mit Turnhalle, im Heimat- bzw. Heimatschutzstil, von Hermann Leitenstorfer, 1937/38. D-1-62-000-9793 Ehemalige Volksschule
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Waldschulstraße 20
(Standort)
Ehemalige Volksschule, sogenannte Waldschule, jetzt Kindertagesstätte zweigeschossiger Bau über hohem Sockelgeschoss mit flachem Walmdach und breitem Traufüberstand, horizontale Bändergliederung und bänderartig zusammengefasste Fenster, in Formen der Neuen Sachlichkeit, von M. R. Berthold, 1929/30 D-1-62-000-9799 Ehemalige Volksschule, sogenannte Waldschule, jetzt Kindertagesstätte
Waldtruderinger Straße 60
(Standort)
Uta-Brunnen bildstockartig mit Reliefs, 1914 von August Erlacher. D-1-62-000-7318 Uta-Brunnen

Ehemalige Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem Abschnitt sind Objekte aufgeführt, die früher einmal in der Denkmalliste eingetragen waren.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Emplstraße 4
(Standort)
Bauernhaus aus der Zeit um 1850; 2012 aus der Denkmalliste gestrichen, da nicht mehr anschaulich erhalten[1] BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinrich Habel, Helga Hiemen: München. In: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): Denkmäler in Bayern - Regierungsbezirke. 3. verbesserte und erweiterte Auflage. Band I.1. R. Oldenbourg Verlag, München 1991, ISBN 3-486-52399-6.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 40 Jahre Bayerisches Denkmalschutzgesetz; Die Münchner Denkmalliste, Nachträge und Streichungen seit 1989 (PDF; 2,1 MB) Referat für Stadtplanung und Bauordnung. RatsInformationsSystem der Stadt München; Abgerufen am 12. Oktober 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Baudenkmäler in Trudering – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien