Liste der Baudenkmäler in Vilsheim

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der niederbayerischen Gemeinde Vilsheim aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Vilsheim

Baudenkmäler in Vilsheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Ulrich-von-Pusch-Straße 2
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Castulus Saalkirche mit eingezogenem Chor, spätgotische Anlage anstelle einer älteren Vorgängerkirche, Backsteinbau, gegliedert durch Strebepfeiler am Langhaus und Dreieckslisenen am Chor, südseitig fünfgeschossiger Chorflankenturm mit Spitzbogenblenden und Spitzhelm, Mitte 15. Jahrhundert, Barockisierung ab 1730, Langhaus 1862 durch den Landshuter Maurermeister Simon Pausinger um ein Joch verlängert, Regotisierung 1875–93; mit Ausstattung. D-2-74-185-1
Katholische Pfarrkirche St. Castulus
Ulrich-von-Pusch-Straße 3
(Standort)
Wohnhaus zum ehemaligen Schloss gehörig, zweigeschossiger Steilsatteldachbau mit abgesetztem, leicht vorkragendem Giebel, gewölbte Erdgeschossräume, 17./18. Jahrhundert. D-2-74-185-2
Wohnhaus
Ulrich-von-Pusch-Straße 4
(Standort)
Schulhaus ausgedehnte Anlage mit Walmdächern und Putzdekor, zweigeschossiger Bau, teilweise über Sockelgeschoss mit Arkaden, südöstlich Erkerturm mit Zeltdach, Dekor mit Stilelementen des Historismus, 1909; am Platz des ehemaligen Schlosses. D-2-74-185-3
Schulhaus
Zwischen Ulrich-von-Pusch-Straße 2 und 6
(Standort)
Kriegerdenkmal der Weltkriege 1914–18 und 1939–45 kniende Soldatenfigur über Steinsockel, errichtet 1914, erweitert 1956. D-2-74-185-18
Kriegerdenkmal der Weltkriege 1914–18 und 1939–45

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haus Nr. 7
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Nikolaus Saalkirche, gotische Anlage, barock ausgebaut, erneuert 1870, einfacher kleiner Bau mit eingezogenem Chor, westlich vorgesetzt kleiner Turm mit Zwiebelhaube; mit Ausstattung. D-2-74-185-4 BW

Freiing[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haus Nr. 3
(Standort)
Stadel Steildachbau in Ständerbohlenbauweise, Anfang 19. Jahrhundert. D-2-74-185-5 BW

Gessendorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haus Nr. 5
(Standort)
Filialkirche St. Moritz Saalkirche, spätgotische Anlage mit Westturm, Ende 15. Jahrhundert, mit romanischer Apsis, Gliederung durch Strebepfeiler und Mittelstreben, fünfgeschossiger Turm mit Spitzbogenblenden und Satteldachabschluss mit Schwalbenschwanzzinnen; mit Ausstattung. D-2-74-185-6 BW

Gundihausen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Vilstalstraße 26
(Standort)
Pfarrkirche St. Maria spätgotische Staffelhalle mit Westturm, zweiten Hälfte 15. Jahrhundert, Fenster barock verändert, Gliederung durch Dreieckstreben und Kaffgesims am Chor sowie Dachfries und umlaufenden Sockel, Turm mit Geschossgliederung, mit krönenden Eckzinnen und geschindeltem Spitzhelm; mit Ausstattung. (Geschütztes Kulturgut) D-2-74-185-8
Pfarrkirche St. Maria
weitere Bilder

Kapfing[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Aster Straße 2
(Standort)
Ehemaliges Gasthaus wohl ehemaliger Edelsitz, Wohngebäude, zweigeschossiger kubischer Blockbau mit Zeltdach, 17. Jahrhundert. D-2-74-185-9
Ehemaliges Gasthaus
Schloßstraße 5
(Standort)
Schloss Kapfing Vierflügelanlage, dreigeschossiger Walmdachbau mit zwei Rundtürmen, barocke Anlage um 1720, Rundtürme mit Haubendächern von 1910/11, im südöstlichen Flügel Schlosskapelle St. Joseph von 1721 mit Ausstattung;

Schlosspark im englischen Stil, 18./19. Jahrhundert.

D-2-74-185-10
Schloss Kapfing

Kemoden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kirchweg 1
(Standort)
Filialkirche St. Leonhard Saalkirche mit vorgesetztem Westturm, Gliederung durch Lisenen und umlaufendes Gesims, Turm mit Geschossgliederung und Kuppelhaube, barocke Anlage von 1696–1707; mit Ausstattung. D-2-74-185-11
Filialkirche St. Leonhard

Matzenau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haus Nr. 2
(Standort)
Stadel eines Dreiseithofs Steildachbau in Ständerriegelbauweise mit Bundwerk, erbaut 1788. D-2-74-185-12 BW

Münchsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Von-Plankh-Straße 26
(Standort)
Filialkirche St. Maria von Einsiedeln Dreikonchenanlage mit vorgelegtem Westturm, Turm über Eingangsvorhalle mit Geschoss- und Putzgliederung, mit Spitzhelm, 1703/04 erbaut, 1818 nach Brandschaden in teilweise vereinfachter Form wiederhergestellt; mit Ausstattung. D-2-74-185-13
Filialkirche St. Maria von Einsiedeln
Vilsbrücke
(Standort)
Bildstock Figur des Hl. Johann von Nepomuk, Mitte 18. Jahrhundert; in modernem Bildstock an der Vilsbrücke. D-2-74-185-14
Bildstock

Reichersdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haus Nr. 27
(Standort)
Filialkirche St. Georg Saalkirche mit eingezogenem Chor und Westturm, Rokokobau von 1750, Gliederung durch Lisenen, Sockelband und Putzdekor, Turm mit Geschossgliederung und Spitzhelm; mit Ausstattung. D-2-74-185-15 BW

Schweiberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haus Nr. 3
(Standort)
Wohnstallhaus eingeschossiges Gebäude mit steilem Halbwalmdach und giebelseitiger „Hennagred“, erbaut 1711, erneuert 1985. D-2-74-185-16
Wohnstallhaus

Ehemalige Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Objekte existieren zwar noch, wurden aber aus der Bayerischen Denkmalliste gestrichen.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Gundihausen, Schmiedweg 2
(Standort)
Wohnstallhaus mit Stüberlvorbau, eingeschossiger Blockbau mit verschaltem Giebel, im Kern Anfang 19. Jahrhundert. D-2-74-185-7 BW
Unterfroschham, Haus Nr. 3
(Standort)
Traidkasten Satteldachbau in Blockbauweise über Ziegelsockel, mit Schrot, 17./18. Jahrhundert. D-2-74-185-17 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Vilsheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien