Liste der Baudenkmäler in Waldsassen

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der Oberpfälzer Stadt Waldsassen zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Waldsassen
Alte Ansicht von Waldsassen

Ensemble Kloster Waldsassen mit Manufaktursiedlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kloster Waldsassen.jpg

Aktenzeichen: E-3-77-158-1

Das Ensemble der Kloster-Stadt zeigt die einzigartige Kombination der Stiftsanlage einer im 12. Jahrhundert gegründeten Zisterzienserabtei mit einer kalvinistischen Manufaktursiedlung des frühen 17. Jahrhunderts. Nachdem 1548 das Stiftland seine Selbständigkeit verloren und 1556 nach Angliederung an die Oberpfalz das evangelische Bekenntnis angenommen hatte, wurde von Kurfürst Friedrich III. auch das Kloster Waldsassen aufgelöst. 1613 erhielten die drei Brüder Geisel, die sich als kalvinistische Glaubensflüchtlinge zuerst in Tirschenreuth niedergelassen hatten, den kurfürstlichen Auftrag, in diesem wirtschaftlich darniederliegenden Waldsassen 40 Häuser zu errichten und eine Tuchindustrie aufzubauen.

Bis 1630 hatten sie in klarer Rastergeometrie auf dem von der Wondreb leicht ansteigenden Gelände 42 Häuser in schlichter zweigeschossiger Verputzbauweise mit traufseitigen Satteldächern erstellen können, die im Kern der heutigen Bebauung noch bestehen. Entgegen barocker Gepflogenheit nahm die Manufaktur-Stadt weder im Rechtecksystem noch in einer zentralen Blickachse Bezug auf die damals ihres Sinnes entleerte Klosteranlage, obwohl sie in sich selbst großzügig angelegt und auf breite Straßenachsen und gute Proportionalität bedacht ist.

Auch als das durch Kurfürst Ferdinand Maria 1661 wieder ins Leben gerufene Kloster gegen Ende des 17. Jahrhunderts seine Konvent- und Kirchengebäude in eindrucksvoll dominanter Form erneuerte, konnte dieser Integrationsmangel nicht mehr ausgeglichen werden; die Achse des Klosters und somit die verquerte Lage gegenüber dem Rastersystem musste beibehalten werden. Dessen keilförmige Verschneidungen und Abrundungen an den Außenbereichen sind bedingt durch den äußeren Verlauf der Ringmauer, welche seit der Zeit der Hussiteneinfälle in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts ein ausgedehntes Areal mit landwirtschaftlichen Betriebsgebäuden, Wiesen-, Wildgarten- und Teichflächen mit einschloss und durch die große Kapazität an unbebauten, aber dennoch geschützten Grundstücken sicher die Verlegung der Geiselschen Tuchfabrikation von Tirschenreuth nach Waldsassen beeinflusste.

Das Rastersystem wurde auf optimale Nutzung der ummauerten Grundfläche ausgerichtet: im rechten Winkel zur Wondreb und parallel zur Klostermauer zwischen Abtei, Schloss und Pfarrhof – in seiner funktionalistischen Denkweise eines der frühesten Beispiele künftigen Industriebauwesens. Der barocke Idealplan einer dreifach größeren Industriestadt, umgeben von einer zehngliedrigen symmetrischen Sternwerksbefestigung, kam nicht mehr zur Ausführung, als 1620 nach der Niederlage am Weißen Berg die Oberpfalz von Kurfürst Friedrich V. an Herzog Maximilian von Bayern überging, und die Gebrüder Geisel bei der Rekatholisierung von ihrem kalvinistischen Bekenntnis nicht abgehen wollten.

Da nun die Abtragung der Ringmauer und die Anlegung eines geplanten Rechteckplatzes an der Kreuzung der mittleren Straßenachsen unterbleiben musste (heute Kreuzung Kolpingstraße/Prinzregent-Luitpold-Straße), wurde nur noch im Südwesten und Westen parallel zur Mauer eine geschlossene Reihe von Traufseithäusern erbaut, die 1670 als Vorstadt bezeichnet wurde und von denen die Außenreihe an der Karolinenstraße noch weitgehend erhalten blieb. Als Teil der barocken Neugestaltung des Klosters erfolgte unter Abt Eugen Schmid (1724–44) die Anlage der Neuen Gärten jenseits der Wondreb, wozu die Ringmauer nach Südosten erweitert und mit repräsentativen Portalen ausgestattet wurde.

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Waldsassen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Basilikaplatz
(Standort)
Kriegerdenkmal Brunnen mit Figur des Markgrafen Diepold III., oktogonalem Becken mit Reliefs und hohem Brunnenstock, aus Granit, von M. Raider, 1922 D-3-77-158-93 Kriegerdenkmal
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Basilikaplatz 4, 6 und 8; Neualbenreuther Straße 3; Nähe Brauhausstraße; Brauhausstraße 5
(Standort)
Ehemaliges Zisterzienserkloster Gegründet 1133, nach Reformationszeit wiederbegründet 1661, säkularisiert 1803, seit 1863 von Zisterzienserinnen aus Landshut-Seligenthal als Filialkloster besiedelt, selbstständige Abtei seit 1925

Ehemalige Abteikirche, heute katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt und St. Johannes Evangelista, mächtige Wandpfeilerkirche, Vierung mit Pendentivkuppel, eingezogenem Langchor, 1685/89-1704 nach Plänen von Abraham Leuthner und Georg Dientzenhofer, Zweiturmfassade ab 1697 von Bernhard Schießer, an der Nordseite sind zwei Geschosse eines Turms ausgeführt, mit Dachreiter, unter der Kirche dreischiffige Gruftanlage; mit reicher Ausstattung

Kloster, drei- bzw. viergeschossige Trakte um annähernd quadratischen Innenhof, verputzter Massivbauten mit Putzgliederung, Ostflügel mit Sakristei und Kapitelsaal, der Westflügel mit Bibliothek und ehemaligem Refektorium, 1681–1704; mit Ausstattung

Klosterkirche der Schwestern Mariae Himmelfahrt im Kreuzgarten an den westlichen Flügel angebaut, neubarocke Saalkirche, verputzter Massivbau mit Walmdach und eingezogenem Rechteckchor, Putzgliederung, von Hans Schnurr 1924; mit Ausstattung

Ehemaliges Gästehaus des Klosters, seit 1803 katholisches Pfarrhaus, langgestreckter, zweigeschossiger und verputzter Satteldachbau, letztes Viertel 17. Jahrhundert, Umbauten 1974/75; mit Ausstattung

Ehemaliges Gärtnerhaus, zweigeschossiger Mansardwalmdachbau, letztes Viertel 18. Jahrhundert

Sogenanntes Beichtvaterhaus, zweigeschossiger Mansardwalmdachbau, letztes Viertel 18. Jahrhundert

Sogenannte Neue Gärten, Klostergärten südlich der Wondreb, um 1730, heute überformt, mit langer Begrenzungsmauer mit Blendbögen und Portalen, in den Gärten an der Südmauer Grabkapelle für Amanda Gräfin Raigersberg mit Eckpilastern, geschweiftem Giebel und großem Rundbogenportal, 1873, im Zentrum gusseiserner Brunnen, bezeichnet mit „1880“

Schulgebäude, zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Schweifgiebeln, Zwerchhaus und Hausfigur, bezeichnet mit „1909“; mit bauzeitlicher wandfester Ausstattung

In den Klostergärten, Nebengebäude, eingeschossiger Flachsatteldachbau mit einfacher Putzgliederung, wohl zweite Hälfte 19. Jahrhundert

In den Klostergärten; zweibogige Steinbrücke über die Wondreb, Granitquader, 1730 von Philipp Muttone

Teile der Klosterbefestigung, 15. Jahrhundert, gegenüber Haus Nr. 68 mit erneuerten Blendarkaden und kapellenartiger Nische für Ölberggruppe mit Satteldach und Schweifgiebel, um 1760, vereinfachend erneuert

D-3-77-158-2 Ehemaliges Zisterzienserkloster
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Basilikaplatz 3
(Standort)
Ehemalige Volksschule, seit 1972/73 Rathaus Dreigeschossiger Massivbau, abgewinkelter Flügelbau mit Satteldächern und Schweifgiebel mit Voluten, neubarock, um 1910 D-3-77-158-3 Ehemalige Volksschule, seit 1972/73 Rathaus
Basilikaplatz 5
(Standort)
Ehemalige Pfälzer Amtsschreiberei Zweigeschossiger, zweiflügeliger und verputzter Massivbau mit Satteldächern und Granitgewänden, 18. Jahrhundert D-3-77-158-15 Ehemalige Pfälzer Amtsschreiberei
Basilikaplatz 8; Basilikaplatz 10
(Standort)
Ehemaliges Abteischloss Dreigeschossiger, verputzter Massivbau mit Steildach, gekehltem Steinportal des 15. Jahrhunderts sowie Eisentür mit Beschlagwerk, um 1680, und angeschlossener, dreigeschossiger Zwischentrakt zum Pfarrhaus, 1676 unter Verwendung von mittelalterlichem Mauerbestand errichtet, 1976/77 mit Verputz, Bänderung und Eckrustizierung wiederhergestellt; mit Ausstattung

Gartenpavillon, eingeschossiger Rundbau mit Ringpultdach und Laterne, um 1730, im Kern Befestigungsturm; erhaltene Teilstücke der Ummauerung und der Mauertürme

Bogenbrücke über den eingeebneten Wassergraben, Bruchsteinmauerwerk

D-3-77-158-6 Ehemaliges Abteischloss
Brauhausstraße 1
(Standort)
Ehemalige Laienbrüderunterkunft des Klosters Zweiflügeliger, ein- und zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Satteldächern und Aufzugsgaube, im Kern 15./16. Jahrhundert, teilweise modern überformt D-3-77-158-7 Ehemalige Laienbrüderunterkunft des Klosters
Brauhausstraße 4
(Standort)
Ehemaliges Brauhaus des Klosters Eingeschossiger, verputzter Bruchsteinbau mit einseitig abgewalmtem Satteldach und Aufzugsgaube, bezeichnet mit „1726“ D-3-77-158-94 Ehemaliges Brauhaus des Klosters
Brauhausstraße 6
(Standort)
Ehemalige Mühle Zweifach abgewinkelter Massivbau mit Satteldächern, gekuppelten Fenstern mit geohrten Faschen und zwei Toreinfahrten, 18. Jahrhundert, verändert im 19. Jahrhundert D-3-77-158-96 Ehemalige Mühle
Dr.-Otto-Seidl-Straße 13
(Standort)
Nischenfigur Madonna, um 1920/30 D-3-77-158-10 Nischenfigur
Dr.-Otto-Seidl-Straße 15
(Standort)
Wohnhaus Zweiflügeliger, verputzter Massivbau mit Walmdach in Ecklage, 18. Jahrhundert, Erneuerungen im 19. Jahrhundert D-3-77-158-11 Wohnhaus
Johannisplatz 4
(Standort)
Ehemaliges Schulhaus des Stifts, sogenannte Deutsche Schule Zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Mansardwalmdach und Gauben, zweite Hälfte 18. Jahrhundert D-3-77-158-12 BW
Johannisplatz 5; Johannisplatz 7; Johannisplatz 9; Johannisplatz 11; Johannisplatz 13; Johannisplatz 15
(Standort)
Ehemaliges Kastenamtsgebäude mit Pfarrkirche Langer, dreigeschossiger und verputzter Massivbau mit Satteldach und Putzgliederung, die östliche Giebelseite reich gegliedert mit Portal mit gesprengtem Giebel und geschweiftem Kranzgesims, 1732–37 von Philipp Muttone, im westlichen Teil evangelisch-lutherische Pfarrkirche mit Dachreiter und spitzbogigen Fenstern, 1861 integriert, östlicher Teil jetzt Finanzamt

Mit Hausfigur des heiligen Florian, Johann Karl Stilp zugeschrieben

D-3-77-158-13 Ehemaliges Kastenamtsgebäude mit Pfarrkirche
Johannisplatz 10
(Standort)
Ehemaliges Torwächterhaus Zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Walmdach, 18./19. Jahrhundert D-3-77-158-14 Ehemaliges Torwächterhaus
Nähe Karolinenstraße, rechts der Wondreb an der Brücke
(Standort)
Brückenfigur des heiligen Johannes Nepomuk Sockel bezeichnet mit „1746“

Umfangen von halbkreisförmiger Steinbalustrade und schmiedeeisernem Gitter, wohl gleichzeitig

D-3-77-158-18 Brückenfigur des heiligen Johannes Nepomuk
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Kirchenstraße 2
(Standort)
Rückgebäude der ehemalige Brauerei und Mälzerei Verputzter Massivbau mit Satteldach und Granitfaschen, wohl erstes Viertel 17. Jahrhundert D-3-77-158-19 BW
Kolpingstraße 6
(Standort)
Hausfigur Holzgeschnitzte Madonna, 18. Jahrhundert D-3-77-158-20 Hausfigur
Kolpingstraße 17
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger, traufständiger und verputzter Massivbau mit erneuertem Satteldach, geohrten Faschen und rundbogiger Toreinfahrt, 18. Jahrhundert D-3-77-158-21 Wohnhaus
Kolpingstraße 23
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger, verputzter Massivbau in Ecklage mit Steildach und Fassadengestaltung im Stil des Biedermeier, im Kern 16./17. Jahrhundert

Zugehörig eingeschossiges Wirtschaftsgebäude mit Satteldach

D-3-77-158-22 Wohnhaus
Alter Finkenbühl; Finkenbühl; Nähe Mitterteicher Straße; Küchenwiesen; Bahnlinie Wiesau-Eger; Forellenteich; Eichendorffstraße 16 und 20; Roßwiesen; An der Papiermühle; Papierrangen; Hatzenwinkel; Sammelbrunnen
(Standort)
Marktrainsteine, sogenannte CM-Steine (Curiae Marca) Grenzsteine der Hofmarksbegrenzung, überwiegend bezeichnet mit den Buchstaben „CM“ und der jeweiligen Nummer, Granit, 1693

Von den ursprünglich 70 Steinen drei im Stiftlandmuseum, in der Flur rings um Waldsassen noch die Nummern 1, 2, 8, 9, 14, 23, 25, 27, 28, 35, 39, 50, 59 und 69 erhalten

D-3-77-158-36 [[Vorlage:Bilderwunsch/code!/O:Marktrainsteine (Waldsassen)!/C:50.01109,12.33399!/D:Alter Finkenbühl; Finkenbühl; Nähe Mitterteicher Straße; Küchenwiesen; Bahnlinie Wiesau-Eger; Forellenteich; Eichendorffstraße 16 und 20; Roßwiesen; An der Papiermühle; Papierrangen; Hatzenwinkel; Sammelbrunnen, Marktrainsteine, sogenannte CM-Steine (Curiae Marca)!/|BW]]
Mitterteicher Straße, bei Haus Nummer 38 an der Einmündung des Kondrauer Quellenweges
(Standort)
Blechkruzifix mit Mater dolorosa Spätes 19. Jahrhundert, großes Steinkreuz, mittelalterlich D-3-77-158-24 Blechkruzifix mit Mater dolorosa
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Mitterteicher Straße 31
(Standort)
Industriellenvilla Symmetrisches Doppelhaus mit Walmdach, säulengestützten Vordächern, Treppenhaus- und Eckerkern, in modern-historisierenden Formen, bezeichnet „1923“ D-3-77-158-95 Industriellenvilla
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Museumsstraße 2
(Standort)
Maria Immaculata 18. Jahrhundert

nicht nachqualifiziert

D-3-77-158-25 Maria Immaculata
Nähe Karolinenstraße, gegenüber Haus Nummer 68
(Standort)
Reste der ehemaligen Klostermauer 15. Jahrhundert, mit erneuerten Blendarkaden und kapellenartiger Nische für Ölberggruppe, um 1760 D-3-77-158-17 Reste der ehemaligen Klostermauer
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Neualbenreuther Straße 3; Nähe Brauhausstraße
(Standort)
Klostergarten Letztes Viertel 18. Jahrhundert, Mansarddachbau, Gegenstück zu Brauhausstraße 5

Anschließend die Neuen Gärten, mit langer Begrenzungsmauer und Portalen, erste Hälfte 18. Jahrhundert

An der Südmauer im Garten Grabkapelle für Amanda Gräfin Raigersberg, gestorben 1873, mit barockem Baubestand

Im Norden gusseiserner Brunnen in Formen der Neugotik und Neurenaissance, bezeichnet „1880“

D-3-77-158-27 Klostergarten
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Pfaffenreuther Straße 1a, Nähe Am Hamannsgarten
(Standort)
Bildstock Bildstock, toskanische Säule mit Aufsatz und vier Bildnischen, Granit, 18. Jahrhundert D-3-77-158-28 Bildstock
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Pfuder- oder Jesuitenforst, nordwestlich von Poxdorf
(Standort)
Sogenannte Forstkapelle Wohl erste Hälfte 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-3-77-158-64 BW
Pötzlstraße 2
(Standort)
Mietshaus Dreigeschossiger Eckbau mit reicher neubarocker Putzgliederung, 1905 D-3-77-158-29 Mietshaus
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Prinzregent-Luitpold-Straße 1
(Standort)
Gedenkstein Bezeichnet „1631“; eingemauert

nicht nachqualifiziert

D-3-77-158-30 Gedenkstein
Prinzregent-Luitpold-Straße 9
(Standort)
Ehemaliges Haus des stiftländischen Amtshauptmanns 18. Jahrhundert D-3-77-158-31 Ehemaliges Haus des stiftländischen Amtshauptmanns
Prinzregent-Luitpold-Straße 10, gegenüber Haus Nummer 6 und 8
(Standort)
Rest der ehemaligen Klostermauer Mit Stützmauer und Schalenturm, 15. Jahrhundert D-3-77-158-16 BW
Prinzregent-Luitpold-Straße 11
(Standort)
Eckgebäude mit Walmdach Wohnhaus, zweigeschossiger, verputzter Massivbau in Ecklage mit Walmdach und geohrten Faschen, Türsturz modern bez. 1628, Erneuerungen im frühen 19. Jahrhundert D-3-77-158-32 Eckgebäude mit Walmdach
Prinzregent-Luitpold-Straße 22
(Standort)
Wohngebäude, Herrenhaus, Stadtschreiberhaus Sogenanntes Herren- bzw. Marktschreiberhaus, zweigeschossiger, traufständiger Massivbau mit Satteldach, reicher Putzgliederung und schmiedeeisernem Balkon, spätklassizistisch, um 1870–80 D-3-77-158-34 Wohngebäude, Herrenhaus, Stadtschreiberhaus
Schützenstraße 1; Schützenstraße 1 a
(Standort)
Ofenhalle Mit hölzerner Fachwerkbinder-Konstruktion, 1906/07, teils erneuert

Verwaltungsgebäude, mit straßenseitiger Putzgliederung, 1906/07, Umbau 1934

D-3-77-158-97 BW
Stegwiesenstraße
(Standort)
Teile der Stadtmauer Im Kern 15. Jahrhundert; nicht nachqualifiziert, im BayernViewer-denkmal nicht kartiert D-3-77-158-35 BW

Egerteich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Egerteich 3
(Standort)
Vierseithof Frackdach-Wohnhaus mit Fachwerkgiebel und Zwerchbau, Mitte 18. Jahrhundert

Zweigeschossiger Schupfen, bezeichnet „1785“

D-3-77-158-65 BW

Hatzenreuth[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hatzenreuth 2
(Standort)
Bauernhaus Eingeschossiges ehemaliges Wohnstallhaus mit Umschrot, Satteldach und Fachwerkgiebel, 18./19. Jahrhundert D-3-77-158-66 BW
Hatzenreuth 3a
(Standort)
Remisen- und Stallgebäude Mit Frackdach, Blockbau mit Laube, 18./19. Jahrhundert; 1990–92 innerhalb des Ortes transferiert D-3-77-158-67 Remisen- und Stallgebäude
Hatzenreuth 7
(Standort)
Vierseithof Wohnstallhaus mit Umschrot, Satteldach und Fachwerkgiebel, wohl 18. Jahrhundert

Schupfen bezeichnet „1732“

D-3-77-158-68 BW
Hatzenreuth 11
(Standort)
Vierseithof Wohnteil eines ehemaligen Wohnstallhauses mit Umschrot, Frackdach und Fachwerkgiebel, zweite Hälfte 18. Jahrhundert D-3-77-158-69 BW

Kappl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kappl 2; Kappl
(Standort)
Dreifaltigkeitskirche Kappl Wallfahrtskirche Heilige Dreifaltigkeit; Zentralbau über dreipassförmigem Grundriss, drei Rundtürme, 1685–89 von Georg Dientzenhofer; mit Ausstattung

Eucharistie-Kapelle, um 1790

Fünfzehn gemauerte Rosenkranzstationen zwischen Waldsassen und Kappel, um 1698, die letzte Station bei der Eucharistie-Kapelle

D-3-77-158-71 Dreifaltigkeitskirche Kappl
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Kondrau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hauptstraße 8
(Standort)
Kapelle heiliger Florian Um 1880/82; bei Hauptstraße 8 D-3-77-158-73 Kapelle heiliger Florian
weitere Bilder
An der Straße nach Waldsassen
(Standort)
Zwei Steinkreuze Aus Granit D-3-77-158-74 Zwei Steinkreuze
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Mammersreuth[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Mammersreuth 2
(Standort)
Wohnstallhaus Wohnteil, erdgeschossig, mit Satteldach und Fachwerkgiebel, erste Hälfte 19. Jahrhundert D-3-77-158-75 BW

Mitterhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Lourdes-Grotte
(Standort)
Lourdes-Grotte Mit gemauerter Felsenhalle, um 1905 D-3-77-158-78 Lourdes-Grotte
Mitterhof 1; Nähe Mitterhof
(Standort)
Ökonomiegut des Klosters Waldsassen Großer Vierseithof, Wohnstallhaus, im Kern 16./17. Jahrhundert

Kapelle, 1832; an die Mauer des Gutshofes angebaut; mit Ausstattung

D-3-77-158-76 BW
Mitterhof 2
(Standort)
Ehemaliges Hirtenhaus Eingeschossig, mit vorkragendem Umschrot, 18. Jahrhundert D-3-77-158-77 BW

Münchenreuth[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Münchenreuth
(Standort)
Ehemaliger Vierseithof Eingeschossiges Wohnstallhaus mit Fachwerkgiebeln, 1802

Bruchsteinschupfen mit Umschrot und Fachwerk, bezeichnet „1802“

D-3-77-158-82 BW
Münchenreuth 26
(Standort)
Wohnstallhaus Mit Satteldach, um 1890; holzverschalter Stadel, bezeichnet „1882“

Massiver Schupfen aus Bruchsteinmauerwerk mit Umschrot und Fachwerkgiebel, bezeichnet „1813“

D-3-77-158-98 BW
Münchenreuth 34
(Standort)
Katholischer Pfarrhof Pfarrhaus, im Kern 17. Jahrhundert, um 1730 erweitert

Schupfen mit Laube, 18./19. Jahrhundert und später

D-3-77-158-83 BW
Münchenreuth 36
(Standort)
Kapelle oder Kirche ? Bezeichnet „1795“; mit Ausstattung


Kirchhof mit Ummauerung 17./18. Jahrhundert

D-3-77-158-80 BW
Münchenreuth 36
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Emmeram Gotische Chorturmanlage, in der Barockzeit entscheidend verändert, 1689 geweiht; mit Ausstattung D-3-77-158-79 Katholische Pfarrkirche St. Emmeram

Netzstahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
(Standort) Säulenbildstock Aus Granit, wohl 18. Jahrhundert

nicht nachqualifiziert, im BayernViewer-denkmal nicht kartiert

D-3-77-158-85 BW

Neusorg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Neusorg 1
(Standort)
Kleinhaus Mit vorkragendem Umschrot, 18. Jahrhundert; wohl Austragshaus zu Nr. 1 D-3-77-158-84 BW

Pechtnersreuth[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Pechtnersreuth
(Standort)
Säulenbildstock, sogenannte Rote Marter Holz, 19. Jahrhundert D-3-77-158-86 BW
Schirndinger Weg
(Standort)
Säulenbildstock mit Dreifaltigkeitsdarstellung, sogenannte Weiße Marter Granit, bezeichnet mit „1713“ D-3-77-158-87 BW

Pfudermühle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Pfudermühle 1
(Standort)
Wohnstallhaus und Mühle Giebel mit Gitterfachwerk, zweite Hälfte 18. Jahrhundert

Teile der Mühleneinrichtung bezeichnet „1865“, im Untergeschoss

D-3-77-158-88 BW

Querenbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Querenbach 3
(Standort)
Vierseithof Wohnstallhaus mit vorkragendem Umschrot und Fachwerk, zweite Hälfte 18. Jahrhundert D-3-77-158-89 BW
Querenbach 9
(Standort)
Vierseithof Wohnstallhaus mit abgeflachtem Satteldach, Blockbauteilen im Erdgeschoss und Fachwerk, bezeichnet „1764“ D-3-77-158-90 BW

Schottenhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Schottenhof 1
(Standort)
Zugehöriger Stadel Im Kern 1770 D-3-77-158-91 BW
Schottenhof 2
(Standort)
Zugehöriger Stadel Im Kern zweite Hälfte 18. Jahrhundert D-3-77-158-92 BW
Schottenhof 3
(Standort)
Vierseithof Erdgeschossiges Wohnstallhaus mit Umschrot und Fachwerkgiebel, zweite Hälfte 18. Jahrhundert

Holzverschalter Stadel, 18. Jahrhundert

D-3-77-158-99 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Detlef Knipping, Gabriele Raßhofer: Landkreis Tirschenreuth (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band III.45). Karl M. Lipp Verlag, Lindenberg i. Allgäu 2000, ISBN 3-87490-579-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Waldsassen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien