Liste der Baudenkmäler in Wenzenbach

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der bayerischen Gemeinde Wenzenbach zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Wenzenbach

Baudenkmäler in Wenzenbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Schloß 2; Am Schloß 4; Am Schloß 6
(Standort)
Schloss Schönberg Dreigeschossiger Walmdachbau über nach Süden unregelmäßig gebrochenem Grundriss mit Erker, Kernbau 1253/54 (dendro. dat.) mit mittelalterlicher Erweiterung, prägende Umbauten vom späten 17. bis frühen 18. Jahrhundert und um 1770/71 (dendro. dat.), Dachstuhl 1820/23 bez., Schlosskapelle St. Joseph; mit Ausstattung;

Kelleranlage eines ehem., in Fragmenten erhaltenen Nebengebäudes, zwei parallele tonnengewölbte Keller aus Bruchsteinmauerwerk, wohl zweite Hälfte 16. Jahrhundert;

Teile der Ringmauer mit Schalentürmen;

Zwingermauer mit Graben und äußere Mauer, Granitbruchstein, wohl spätmittelalterlich

D-3-75-208-2 Schloss Schönberg
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Hauptstraße 14
(Standort)
Polygonalchor und Flankenturm der kath. Pfarrkirche St. Peter Spätgotisch, 1477 (dendro. dat.), neugotisch überformt; mit Resten der historischen Ausstattung D-3-75-208-4 Polygonalchor und Flankenturm der kath. Pfarrkirche St. Peter


Nähe Kapellenweg
(Standort)
Figur des hl. Johannes Nepomuk Figur zwischen zwei Engeln, auf gespiegeltem Sockel mit Opferstock, spätbarock, bez. 1728 D-3-75-208-3 Figur des hl. Johannes Nepomuk


Pestalozzistraße
(Standort)
Hohe Kreuzsäule Dreinageltypus auf Achteckpfeiler mit Reliefs und rückseitiger Inschrift, Kalkstein, spätgotisch, 15. Jahrhundert D-3-75-208-5 Hohe Kreuzsäule


Pestalozzistraße
(Standort)
Steinkreuz Griechische Form mit verbreiterten Enden, Sandstein, spätmittelalterlich D-3-75-208-19 Steinkreuz

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abbachhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Abbachhof 1
(Standort)
Profanierte Kirche des ehem. Gutshofes Gestelzter Saalbau mit Satteldach, Granitquader, 12. Jahrhundert;

Wegkapelle, giebelständiger Satteldachbau, neugotisch, um 1875

D-3-75-208-6 Profanierte Kirche des ehem. Gutshofes

Birkenhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Birkenhof 1
(Standort)
Kath. Kapelle St. Andreas Giebelständiger Saalbau mit eingezogener Apsis und verschindeltem Giebeldachreiter, romanischer Granitquaderbau, 12. Jahrhundert; mit Ausstattung D-3-75-208-7 Kath. Kapelle St. Andreas

Gonnersdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Böhmerwaldstraße 21
(Standort)
Wegkapelle Traufständiger Satteldachbau mit Vordach auf Pfeilern und Putzgliederungen, Ende 19. Jahrhundert D-3-75-208-8 Wegkapelle

Grünthal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Brandlbergstraße 3
(Standort)
Kriegergedächtniskapelle Oktogonbau mit Dachreiter, Vordach auf Säulen und Putzgliederungen, neubarock, 1923; mit Ausstattung D-3-75-208-9 Kriegergedächtniskapelle

Hauzenstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Gambach
(Standort)
Brückenfigur des hl. Johannes Nepomuk Figur auf Sockel mit Inschriften und Wappen, Kalkstein, neugotisch, bez. 1872 D-3-75-208-11 Brückenfigur des hl. Johannes Nepomuk


Schloßstraße 4
(Standort)
Schloss Dreigeschossiger Walmdachbau mit Flankenturm, Zwiebelhaube und Putzgliederungen, rückwärtig zweigeschossiger Flügel mit Satteldach und zweigeschossiger Mansarddachbau mit Zwerchhaus, 17./18. Jahrhundert, Umbauten 1915, Schlosskapelle im Erdgeschoss, 1835; mit Ausstattung;

Torpfosten mit sitzenden Löwen und Gusseisenzaun, um 1870;

Ehem. Verwalterhaus, zweigeschossiger, gruppierter Massivbau mit Schopfwalmdächern und Putzgliederung, bez. 1902 (Schloßstraße 3)

D-3-75-208-10 Schloss

Hölzlhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hölzlhof 1; Spitzbreite
(Standort)
Wohnhaus des ehem. Gutshofes Zweigeschossiger, gestelzter und traufständiger Satteldachbau mit Treppengiebel, Ende 19. Jahrhundert, im Kern 16. Jahrhundert, Portal klassizistisch; Gartenhaus, zweigeschossiger Mansardwalmdachbau, 2. Hälfte 18. Jahrhundert;

Gartenmauer mit kugelbekrönten Pfeilern, barock, wohl 18. Jahrhundert;

Hofkapelle, traufständiger Satteldachbau mit Dachreiter, bez. 1912; mit Ausstattung

D-3-75-208-12 Wohnhaus des ehem. Gutshofes

Irlbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Grünthaler Straße 5
(Standort)
Pfarrhof Zweigeschossiger, gestelzter und traufständiger Satteldachbau, um 1600, Umbau 1791;

Gartenmauer mit Hoftor, 18. Jahrhundert

D-3-75-208-13 Pfarrhof


Grünthaler Straße 7
(Standort)
Historische Teile der kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Polygonaler Chor und Chorflankenturm mit Treppengiebel, 1347, im Kern romanisch, Turm noch mittelalterlich, und Sakristei, bez. 1787; mit Ausstattung (teilweise auch im Neubau 2003-06) D-3-75-208-14 Historische Teile der kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Thanhausen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hauzensteiner Straße 35
(Standort)
Kapelle zum Gegeißelten Heiland Giebelständiger und abgewalmter Satteldachbau mit Dachreiter und Putzgliederungen, 18. Jahrhundert; mit Ausstattung D-3-75-208-15 Kapelle zum Gegeißelten Heiland


Stockäcker
(Standort)
Stundenstein Stele mit Markierung von drei Wegstunden nach Regensburg, Sandstein, wohl mittelalterlich D-3-75-208-16 Stundenstein

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]