Liste der Baudenkmäler in Wiesent

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der Oberpfälzer Gemeinde Wiesent zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Wiesent

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiesent[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bahnhofstraße 15
(Standort)
Grenzstein der ehem. Herrschaft Wiesent und des Hochstifts Regensburg rundbogig geschlossen, mit Wappen und Initialen, Grünsandstein, bez. 1598 D-3-75-209-21 Grenzstein der ehem. Herrschaft Wiesent und des Hochstifts Regensburg
Frauenzeller Straße 25
(Standort)
Wohnhaus eingeschossiger und giebelständiger Mansarddachbau mit Halbwalm, 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-3-75-209-1 Wohnhaus
Kirchweg 4
(Standort)
Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt polygonaler Chor mit Flankenturm mit Zwiebelhaube und Pilastergliederung, 1707 (Langhaus 1970); mit Ausstattung;

Reste der Friedhofsmauer, Granitbruchstein, Anfang 18. Jh;

31 Schmiedeisenkreuze um die Kirche, 17./18. Jahrhundert

D-3-75-209-3 Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
Lerchenhaubenweg 2
(Standort)
Steinkreuz griechische Form mit Wappen, auf rundem Sockel und polygonalem Schaft, Granit, bez. 1625 D-3-75-209-8 Steinkreuz
Nähe Schlossplatz
(Standort)
Kriegerdenkmal für die im deutsch-französischen Krieg 1870/71 Gefallenen Kriegerdenkmal für die 1870/71, 1914-18 und 1939-45 Gefallenen, Bronzefigur auf Inschriftpfeiler, Sandstein, 1895 von Josef Schöpperl, 1919 erhöht D-3-75-209-20 Kriegerdenkmal für die im deutsch-französischen Krieg 1870/71 Gefallenen
Nähe Schlossplatz
(Standort)
Figur des hl Nepomuk auf Wappensockel, Sandstein, spätbarock, um 1760 D-3-75-209-7 Figur des hl Nepomuk
Petersberger Straße 5; Petersberger Straße 7
(Standort)
Ehem. Bauernhaus zweigeschossiger und giebelständiger Blockbau mit Flachsatteldach, 18. Jahrhundert, östliche Hälfte weitgehend massiv erneuert D-3-75-209-4 Ehem. Bauernhaus
Regensburger Straße 16
(Standort)
Kath. Nebenkirche Mariä Heimsuchung sog. Lindenkapelle, giebelständiger Saalbau mit eingezogener Apsis, Giebeldachreiter mit Zwiebelhaube, Putzgliederungen und Schindeldachung, neugotisch, 1831-32; mit Ausstattung D-3-75-209-5 Kath. Nebenkirche Mariä Heimsuchung
Schlossplatz 1
(Standort)
Schloss Schloss, gegliederte Mehrflügelanlage, Südflügel zweigeschossiger Walmdachbau mit geknickter Fassade, Ecktürmen und gewölbter Durchfahrt mit rustiziertem Portal, bez. 1695;

Ostflügel, zweigeschossiger und gestelzter Walmdachbau mit Dreiecksgiebel, 1762, daran Nordostflügel zweigeschossiger Halbwalmdachbau mit Aufzugsgaube, 18. Jahrhundert;

Westflügel, eingeschossiger Wirtschaftsbau mit Walmdach und Aufzugsgaube, wohl 18. Jahrhundert;

Ehem. Remise, eingeschossiger Satteldachbau mit Halbwalm, mit Hoftor und Reststück der Schlossmauer, 18./19. Jahrhundert

D-3-75-209-6 Schloss

Dietersweg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Dietersweg 7; Dietersweg 9
(Standort)
Bauernhaus eingeschossiger und giebelständiger Satteldachbau mit Blockbau-Kniestock und Giebelschrot, 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-3-75-209-11 BW
Dietersweg 22
(Standort)
Kath. Nebenkirche St. Bartholomäus traufständiger Saalbau mit eingezogenem Chor und Fassadenturm mit Spitzdach, neugotisch, bez. 1896; mit Ausstattung D-3-75-209-9 Kath. Nebenkirche St. Bartholomäus
Dietersweg 40
(Standort)
Bauernhof ehem. Wohnhaus, zweigeschossiger und traufständiger Satteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss und Schrot, 18. Jahrhundert;

Austragshaus, Blockbau mit Satteldach, Halbwalm und Giebelschrot, 18. Jahrhundert, mit angebautem Schupfen, Ständerbau mit Satteldach

D-3-75-209-10 BW

Ettersdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Ettersdorf 1
(Standort)
Zugehöriges Wirtschaftsgebäude traufständiger Steildachbau, Bruchstein und Ziegel, 18. Jahrhundert D-3-75-209-12 Zugehöriges Wirtschaftsgebäude

Heilsberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Heilsberger Schloss
(Standort)
Burgruine Heilsberg-Pangerlhof mit Stumpf des Bergfrieds, Gussmauerwerk mit Buckelquaderverkleidung, Granit und Rest eines Mauerzugs mit Rundbogen, Granitbruchstein, 12. Jahrhundert, aufgeben um 1500;

mit System von Wällen und Gräben

D-3-75-209-13 Burgruine Heilsberg-Pangerlhof

Hermannsöd[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hermannsöd 1
(Standort)
Bauernhaus eingeschossiger Halbwalmdachbau mit verschindeltem Giebel und Fußwalm, Anfang 19. Jahrhundert D-3-75-209-14 BW
Hermannsöd 2
(Standort)
Kleinbauernhof Ehem. Wohnstallhaus, eingeschossiger Satteldachbau mit Zwerchhaus, Blockbau-Kniestock neu;

Stadel, verbretterter Ständerbau mit Satteldach;

Backofen, Flachsatteldachbau mit korbbogiger Wölbung, Bruchsteinmauerwerk, Granit; 19. Jahrhundert

D-3-75-209-19 BW

Kruckenberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kruckenberg 35
(Standort)
Kath. Filialkirche St. Matthäus Saalbau mit abgewalmtem Satteldach und Fassadenturm mit Spitzdach, klassizistisch, 1845; mit Ausstattung D-3-75-209-15 Kath. Filialkirche St. Matthäus
Lehmhofstraße
(Standort)
Wegkapelle giebelständiger Satteldachbau mit segmentbogiger Öffnung, Anfang 20. Jahrhundert, Versetzung und Neubau 1953 D-3-75-209-16 Wegkapelle

Lehmhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Lehmhof 1
(Standort)
Hofkapelle 14 Nothelfer giebelständiger Satteldachbau mit eingezogener Apsis und Giebelfront mit Putzgliederungen, neugotisch, um 1880; mit Ausstattung D-3-75-209-17 Hofkapelle 14 Nothelfer

Neumühle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Nähe Neumühle
(Standort)
Kleiner Altar Rokoko, wohl 1776; in der neuen Wegkapelle D-3-75-209-18 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]