Liste der Baudenkmäler in Wonsees

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In dieser Liste der Baudenkmäler in Wonsees sind die Baudenkmäler des oberfränkischen Marktes Wonsees aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt und aktualisiert wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde.[Anm. 1] Diese Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 19. August 2014 wieder und enthält 86 Baudenkmäler.

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten]

Wonsees[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kulmbacher Straße 2
(Standort)
Zweites evangelisch-lutherisches Pfarrhaus Stattlicher zweigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Mezzanin, Walmdach, um 1850–60; Nebengebäude, Sandsteinquaderbau, Walmdach D-4-77-164-10
Zweites evangelisch-lutherisches Pfarrhaus
Marktplatz 1
(Standort)
Wohnstallhaus Eingeschossiger Giebelbau, erstes Viertel 19. Jahrhundert D-4-77-164-11 BW
Marktplatz 3
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Giebelbau, bezeichnet „1873“ D-4-77-164-12 BW
Marktplatz 4, an der Fassade des Rathaus-Neubaus
(Standort)
Tafel mit Inschrift und Wappen Bezeichnet „1355“ und „1760“ D-4-77-164-13 BW
Marktplatz 4, in der Eingangshalle des Rathauses
(Standort)
Taubmanngedenksteine Bezeichnet „1765“ und „um 1900“ D-4-77-164-35 BW
Marktplatz 9
(Standort)
Gasthaus Zweigeschossiger Traufseitbau, Türrahmung bezeichnet „1724“ D-4-77-164-7 BW
Marktplatz 16
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Ehemaliges Schul- bzw. Kantoratsgebäude An die innere Kirchhofmauer anschließender Halbwalmdachbau mit hohem Kellergeschoss, Tordurchfahrt, zweite Hälfte 19. Jahrhundert, im Kern älter

Inschrifttafel, bezeichnet „1755“

D-4-77-164-9
Ehemaliges Schul- bzw. Kantoratsgebäude
Marktplatz 17
(Standort)
Evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Laurentius Saalkirche mit spätgotischem Westturm, Langhaus 1725/29 umgebaut, angebautes Beinhaus 15. Jahrhundert; mit Ausstattung D-4-77-164-1
Evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Laurentius
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Marktplatz 17
(Standort)
Kirchhof Mauer des ehemals befestigten Kirchhofs D-4-77-164-2
Kirchhof
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Marktplatz 17
(Standort)
Kirchhof Grabdenkmäler des 16., 18. und frühen 19. Jahrhunderts D-4-77-164-2
Kirchhof
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Marktplatz 17, im neuen Teil des an den Kirchhof anschließenden Friedhofs
(Standort)
Kriegerdenkmal für die Opfer von 1914/18 1922 errichtet D-4-77-164-3
Kriegerdenkmal für die Opfer von 1914/18
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Marktplatz 18, an die Kirchhof-Ummauerung angebaut
(Standort)
Evangelisch-lutherisches Pfarrhaus Stattlicher Walmdachbau mit hohem Kellergeschoss, bezeichnet „1766“ D-4-77-164-8 BW
Am Marktplatz
(Standort)
Prangersäule Stein, vermutlich zweite Hälfte 14. Jahrhundert D-4-77-164-15 BW
Taubmannstraße 1
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Sogenannte Markt-Mühle Stattlicher zweigeschossiger Bau mit verschiefertem Giebel, Türrahmung bezeichnet „1730“, im Kern wohl älter

Zweigeschossiges gestrecktes Nebengebäude, Fachwerk, Ende 19. Jahrhundert

D-4-77-164-5
Taubmannstraße 2
(Standort)
Ehemaliges Schulhaus und Gerberei Giebelseitiger zweigeschossiger Bau, verputztes Fachwerk, Türrahmung bezeichnet „1848“ D-4-77-164-6 BW
Thurnauer Straße 2
(Standort)
Türsturz Sandstein, bezeichnet „1782“ D-4-77-164-4 BW
Thurnauer Straße 9
(Standort)
Feuerwehrgerätehaus Eingeschossiger giebelständiger Bau, Toreinfahrt bezeichnet „1826“ D-4-77-164-14 BW

Großenhül[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Großenhül 5
(Standort)
Wohnstallhaus Giebelständiger zweigeschossiger Sandsteinquaderbau, bezeichnet „1868“ D-4-77-164-16 BW
Fuhrweg Großenhül – Leesau
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Grenzstein Von 1699; „Nr. 16: Am Weg so von Großenhül auf Neudorff gehet“; nicht nachqualifiziert, im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht kartiert D-4-77-164-17

Kleinhül[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kleinhül 2
(Standort)
Wohnstallhaus Zweigeschossiger Satteldachbau, bezeichnet „1904–07“ D-4-77-164-37 BW
Kleinhül 8
(Standort)
Wohnstallhaus Zweigeschossiger Sandsteinquaderbau unter Satteldach, Giebel verschiefert, bezeichnet „1862“ D-4-77-164-18 BW
Kleinhül 12
(Standort)
Wohnstallhaus Eingeschossiger Sandsteinquaderbau unter Satteldach, bezeichnet „1847“ D-4-77-164-19 BW
An der Straße nach Großenhül, 200 m vom Ortsausgang
(Standort)
Kriegerdenkmal für die Gefallenen von 1914/18 Aus Granit-Findlingen zusammengesetzt D-4-77-164-20 BW

Sanspareil[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Sanspareil
(Standort)
Brunnen Mit quadratischem Steinbecken und gusseisernem Pfeiler, 1891 D-4-77-164-31
Brunnen
In Sanspareil, vor. Nr. 4
(Standort)
Brunnen Rechteckiges Steinbecken mit gusseisernem Pfeiler, 1891 D-4-77-164-30 BW
Sanspareil 10
(Standort)
Wohnstallhaus Mit massivem Erdgeschoss und Fachwerkobergeschoss, wohl Anfang 19. Jahrhundert; Backhaus D-4-77-164-27 BW
Sanspareil 14
(Standort)
Ehemaliger Burgbrunnen In den Felsen gehauener Brunnenschacht, wohl 13. Jahrhundert mit quadratischer Umrandung des ehemaligen Brunnenhäuschens, wohl 18./19. Jahrhundert D-4-77-164-32 BW
Sanspareil 17
(Standort)
Wohnstallhaus Zweigeschossiger Bau mit Fachwerkobergeschoss und verschiefertem Giebel, erste Hälfte 19. Jahrhundert, Westflügel des Dreiseithofes

Zugehörig Nord- und Ostflügel mit Fachwerkobergeschossen

D-4-77-164-26 BW
Sanspareil 29
(Standort)
Burg Zwernitz Gestreckte Gesamtanlage mit Vorburg, Niederburg und Hochburg, Archivbau und Bergfried im Kern um 1200, Erweiterungen und Erneuerungen 15. und 17. Jahrhundert, 1746/47 Instandsetzung als Staffage für Felsengarten Sanspareil; mit Ausstattung D-4-77-164-21
Burg Zwernitz
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Sanspareil 31
(Standort)
Ehemaliges Kastenamt der Burg Eingeschossiger Krüppelwalmdachbau, 15./16. Jahrhundert, im 18. Jahrhundert erneuert

Toranbau mit Stützmauerung, ehemaliges äußeres Burgtor

D-4-77-164-25
Ehemaliges Kastenamt der Burg
Sanspareil 33
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Traufseitbau, im Kern wohl 16./17. Jahrhundert, Außenerscheinung 18. Jahrhundert

Angebaute giebelständige Scheune

D-4-77-164-24
Wohnhaus
Sanspareil 34
(Standort)
Felsengarten 1434 erstmals erwähnt, 1745–48 im Auftrag von Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth von Joseph Saint-Pierre als Felsen- und Landschaftsgarten mit zahlreichen Parkbauten sowie Grotten und Felsen gestaltet, erhalten sind der Morgenländische Bau (Hainbau), der ehemalige Küchenbau und das Felsentheater; mit Ausstattung D-4-77-164-22
Felsengarten
weitere Bilder
Sanspareil 34
(Standort)
Sogenannter Hainbau oder Morgenländischer Bau Ehemaliges Nebengebäude der zum Felsengarten gehörigen Bauten, eingeschossiger Sandsteinquaderbau, wohl 18./19. Jahrhundert D-4-77-164-28
Sogenannter Hainbau oder Morgenländischer Bau
weitere Bilder
Sanspareil 35
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Traufseitbau, im Kern wohl 16./17. Jahrhundert, Außenerscheinung 18. Jahrhundert D-4-77-164-23
Wohnhaus
Sanspareil 35
(Standort)
Scheune Zugehörig, traufständig D-4-77-164-23
Scheune
Schwalbach
(Standort)
Wasserwerk mit Pumpenanlage Über einem Wasserlauf errichteter eingeschossiger Satteldachbau mit technischer Ausstattung von 1891 D-4-77-164-29 BW

Schirradorf[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
(Standort) Kriegerdenkmal für die Gefallenen von 1939–45 Achtseitiger Pfeiler, Stein D-4-77-164-33 BW

Zedersitz[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Zedersitz 4
(Standort)
Wohnstallhaus Eingeschossiger Giebelbau, erste Hälfte 19. Jahrhundert D-4-77-164-34 BW

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Diese ist über die unter Weblinks angegebene pdf-Datei im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht.
    Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (DSchG) definiert und hängt nicht von der Eintragung in die Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein. Eine verbindliche Auskunft erteilt allein das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Wonsees – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM oder Bing