Liste der Baudenkmale in Bernau bei Berlin

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In der Liste der Baudenkmale in Bernau bei Berlin sind alle denkmalgeschützten Gebäude der brandenburgischen Stadt Bernau bei Berlin sowie ihrer Ortsteile Birkholz, Börnicke, Ladeburg und Schönow aufgeführt. Grundlage ist die Landesdenkmalliste mit dem Stand vom 31. Dezember 2017. Die Bodendenkmale sind in der Liste der Bodendenkmale in Bernau bei Berlin aufgeführt.

Legende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Spalten befinden sich folgende Informationen:

  • ID-Nr: Die Nummer wird vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege für Denkmalpflege vergeben. Ein Link hinter der Nummer führt zum Eintrag über das Denkmal in der Denkmaldatenbank.
  • Lage: die Adresse des Denkmales und die geographischen Koordinaten
  • Offizielle Bezeichnung: Bezeichnung in den offiziellen Listen des Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege. Ein Link hinter der Bezeichnung führt zum Wikipedia-Artikel über das Denkmal.
  • Beschreibung: die Beschreibung des Denkmales
  • Bild: ein Bild des Denkmales

Allgemein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09175022 Bernau bei Berlin
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Satzung zum Schutz des Denkmalbereichs Stadtkern Bernau[1]
Satzung zum Schutz des Denkmalbereichs Stadtkern Bernau[1]
09175942 Bernau bei Berlin
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Satzung zum Schutz des Denkmalbereichs „Bauhausdenkmal Bundesschule Bernau“[2]
Satzung zum Schutz des Denkmalbereichs „Bauhausdenkmal Bundesschule Bernau“[2]
09175652 Börnicke, Bernau bei Berlin
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Satzung der Stadt Bernau bei Berlin zum Schutz des Denkmalbereiches des Ortsteiles Börnicke[3]
Satzung der Stadt Bernau bei Berlin zum Schutz des Denkmalbereiches des Ortsteiles Börnicke[3]

Baudenkmale nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bernau bei Berlin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09175024 (Koordinaten fehlen! Hilf mit.) Stadtbefestigung, bestehend aus Mauerring mit Steintor, Hungerturm, Pulverturm und Wallanlagen Eine erste Stadtmauer bauten die Einwohner im Mittelalter aus Feldsteinen. Die bis zu 8 m hohe und 1500 m lange Mauer besaß an den drei Ausfallstraßen je ein Stadttor, und entlang der Befestigung gab es 42 Lughäuser (Wehrtürme) sowie zwei Rundtürme. Erhalten sind einige Lughäuser sowie das Steintor (siehe Bild). Im Jahr 2012 wurde das Mühlentor nach historischen Unterlagen wieder errichtet.
Stadtbefestigung, bestehend aus Mauerring mit Steintor, Hungerturm, Pulverturm und Wallanlagen
09175333 (Lage) Gedenkstein für Wilhelm Külz, im Külzpark am Steintor Der Gedenkstein für Wilhelm Külz ist ein etwa 50 Zentimeter hoher Gedenkstein aus behauenem Granit und steht am Rande der historischen Altstadt. Er wurde in Erinnerung an den deutschen Politiker und Gründungsvorsitzenden der Liberal-Demokratischen Partei Deutschlands Wilhelm Külz in der nach ihm benannten Parkanlage errichtet.
Gedenkstein für Wilhelm Külz, im Külzpark am Steintor
09175070 Alte Goethestraße 6
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Wohnhaus
Wohnhaus
09175071 Alte Goethestraße 8
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Wohnhaus
Wohnhaus
09175666 Am Bahnhof 4
(Lage)
Reparaturhalle mit Einfahrtsgleisen, am S-Bahnhof Bernau BW
09175023 Am Henkerhaus 1
(Lage)
Henkerhaus Das Henkerhaus wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts als Fachwerkhaus in Ständerbauweise errichtet. Beim Umbau des Gebäudes im 19. Jahrhundert erhielt es seine noch heute vorhandene Putzfassade.
Henkerhaus
09175562 An der Stadtmauer 14
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Wohnhaus
Wohnhaus
09175442 An der Stadtmauer 15
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09175489 Bahnhofsvorplatz
(Lage)
Denkmal für die Opfer des Faschismus (OdF) Das Denkmal für die Opfer des Faschismus erinnert an die Befreiung der Stadt von den Nationalsozialisten am 20./21. April 1945.
Denkmal für die Opfer des Faschismus (OdF)
09175311 Bahnhofstraße 9, Börnicker Straße 12
(Lage)
Katholische Herz-Jesu-Kirche mit Pfarr- und Gemeindehaus (Nr. 12) Grundstückseinfriedung mit integriertem Hofgebäude Die Herz-Jesu-Kirche wurde in den Jahren 1907/1908 nach Plänen des Charlottenburger Architekten Paul Ueberholz als einschiffige Hallenkirche im Stil norddeutscher Backsteingotik erbaut.
Katholische Herz-Jesu-Kirche mit Pfarr- und Gemeindehaus (Nr. 12) Grundstückseinfriedung mit integriertem Hofgebäude
09175050 Berliner Straße 33
(Lage)
Gaststätte „Schwarzer Adler“ Die heutige Gaststätte „Schwarzer Adler“ diente früher als Versammlungsort der Kalandbrüderschaften.[4] In der DDR-Zeit war das Restaurant für sein Angebot an Pferdefleisch-Gerichten bekannt.
Gaststätte „Schwarzer Adler“
09175090 Berliner Straße 37
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09175051 Berliner Straße 77, 79, Weißenseer Straße 1–11 (ungerade)
(Lage)
Bauensemble Die Gebäude der Berliner Straße reichen bis vor zur Weißenseer Straße. Direkt angebaut sind die Aufgänge Weißenseer Straße 1, 3 und 5. Dann folgt ein Durchgang zum Hof und versetzt, näher zur Straße hin, schließt sich der Trakt Weißenseer Straße 7, 9 und 11 an (unteres Bild). Direkt an der Ecke gab es bis in die 1990er Jahre die Bernauer Niederlassung des Konsums Berlin und Umgebung. Das umgebaute Ladengeschäft beherbergt seitdem die Parteizentrale der CDU Bernau. Genau gegenüber steht der denkmalgeschützte Gasometer.
Bauensemble
09175997 Brandenburgallee, Bussardweg 1-6, Habichtweg 1-7, Eichelhäherweg 1a, 2-7, Kurallee 49
(Lage)
Waldsiedlung Wandlitz (Wohnsitz der Mitglieder und Kandidaten des SED-Politbüros) mit: Haupttor/Wachgebäude, Abschnitten der Innenringmauer, 20 Funktionärswohnhäusern, Veranstaltungssaal des Funktionärsclubs, Frei- und Grünflächen sowie bildkünstlerischer Ausstattung
Waldsiedlung Wandlitz (Wohnsitz der Mitglieder und Kandidaten des SED-Politbüros) mit: Haupttor/Wachgebäude, Abschnitten der Innenringmauer, 20 Funktionärswohnhäusern, Veranstaltungssaal des Funktionärsclubs, Frei- und Grünflächen sowie bildkünstlerischer Ausstattung
09175318 Brauerstraße 12
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09175319 Brauerstraße 14
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09175332 Brauerstraße 16, 18
(Lage)
Mittelalterlicher Feldsteinkeller BW
09175053 Brauerstraße 20
(Lage)
Haus „Goldener Löwe“
Haus „Goldener Löwe“
09175120 Breitscheidstraße 2
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09175055 Breitscheidstraße 11
(Lage)
Postamt
Postamt
09175057 Breitscheidstraße 32
(Lage)
Wohnhaus „Kaisergarten“
Wohnhaus „Kaisergarten“
09175059 Breitscheidstraße 35
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09175060 Breitscheidstraße 37
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09175061 Breitscheidstraße 38
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09175062 Breitscheidstraße 40
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09175063 Breitscheidstraße 42
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09175064 Breitscheidstraße 49
(Lage)
Villa
Villa
09175065 Breitscheidstraße 50
(Lage)
Amtsgericht Das Amtsgericht – errichtet als neogotischer Backsteinbau – wurde 1903 fertiggestellt. Zum Gebäudekomplex gehört ein Erweiterungsbau aus dem Jahr 2003, der jedoch nicht unter Denkmalschutz steht.
Amtsgericht
09175067 Breitscheidstraße 58
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09175316 Brüderstraße 14
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09175436 Brüderstraße 16
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09175996 Brüderstraße 28/30, Parkstraße 1/3
(Lage)
Eckbebauung mit Vorgärten und Gemeinschaftshof BW
09175068 Bürgermeisterstraße 8
(Lage)
Adler-Apotheke Die Adler-Apotheke ist die älteste Apotheke der Stadt. An ihrem heutigen Standort gab es 1698 die königliche Privatapothek. Das heutige steinerne Gebäude wurde im Jahre 1901 erbaut und erhielt nach zahlreichen Renovierungen und Umbauten ihr derzeitiges Aussehen.[5]
Adler-Apotheke
09175434 Hannes-Meyer-Campus 1, 1a, 5, 6, 8–11
(Lage)
Bundesschule des ADGB (einschließlich Lehrerwohnhäusern) mit Ergänzungsbauten aus den 1950er Jahren Die Bundesschule des ADGB ist ein Komplex von Lehr- und Verwaltungsgebäuden, der zwischen 1928 und 1930 im Norden von Bernau bei Berlin errichtet wurde.
Bundesschule des ADGB (einschließlich Lehrerwohnhäusern) mit Ergänzungsbauten aus den 1950er Jahren
09175330 Heinersdorfer Straße 2–6 (gerade)
(Lage)
Gaswerk mit BAMAG-Kolbengasbehälter und Funktionsgebäuden, Wohn- und Verwalterhaus sowie Werkstatt- und Lagergebäude Das Werk mit dem auffälligen Gasometer entstand im Jahr 1867, wie einem Giebelbild am nebenstehenden Gebäude zu entnehmen ist. Der etwa 9 m hohe Behälter ist auch von der vorbeiführenden Bundesstraße 2 gut zu sehen. Jedes Frühjahr wird am Behälter großflächig für das über Bernau hinaus bekannte Hussitenfest geworben.
Gaswerk mit BAMAG-Kolbengasbehälter und Funktionsgebäuden, Wohn- und Verwalterhaus sowie Werkstatt- und Lagergebäude
09175315 Hohe-Stein-Straße 26–34 (gerade)
(Lage)
Straßenabschnitt Katzenellenbogen mit Pflasterung sowie Wohnhäusern und Hofbebauung der Grundstücke Hohe-Stein-Straße 26–34
Straßenabschnitt Katzenellenbogen mit Pflasterung sowie Wohnhäusern und Hofbebauung der Grundstücke Hohe-Stein-Straße 26–34
09175561 Jahnstraße / Rüdnitzer Chaussee
(Lage)
Friedhofskapelle und neun Erbbegräbnisse: Familie Blanke, Familien Geesdorf und Griese, Familie Mühlenhaupt, Familien Altmann und Bach, Familie Schneider, Familie Alwin Bach, Familie Bach, zwei unbekannte Familien
Friedhofskapelle und neun Erbbegräbnisse: Familie Blanke, Familien Geesdorf und Griese, Familie Mühlenhaupt, Familien Altmann und Bach, Familie Schneider, Familie Alwin Bach, Familie Bach, zwei unbekannte Familien
09175324 Karl-Marx-Straße 53–71, Schönower Chaussee 21, 23, Im Blumenhag  1–7 (ungerade), Anemonenstraße 24–30 (gerade)
(Lage)
Genossenschaftssiedlung
Genossenschaftssiedlung
09175045 Kirchgasse 2
(Lage)
Schulhaus
Schulhaus
09175044 Kirchplatz
(Lage)
Stadtpfarrkirche St. Marien Die Stadtpfarrkirche St. Marien ist die evangelische Stadtpfarrkirche. Sie entstand vermutlich um das Jahr 1240 als romanische Basilika. Ein zweiter Kirchenbau entstand um das Jahr 1280 im Stil der Gotik. Zwischen 1400 und 1519 wurde die gotische Basilika in eine spätgotische Hallenkirche umgebaut. Der Feldsteinturm wurde 1839 abgerissen, an seiner Stelle 1846 errichtete die Kirchengemeinde bis 1846 den noch heute vorhandenen 57,4 Meter hohen Backsteinturm.
Stadtpfarrkirche St. Marien
09175046 Kirchplatz 2
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Pfarrhaus
Pfarrhaus
09175047 Kirchplatz 6
(Lage)
Pfarrhaus
Pfarrhaus
09175048 Kirchplatz 8
(Lage)
Superintendentur mit Kirchgarten, Einfriedung und Heizhaus sowie Wegepflasterung
Superintendentur mit Kirchgarten, Einfriedung und Heizhaus sowie Wegepflasterung
09175049 Kirchplatz 10
(Lage)
Lateinschule
Lateinschule
09175320 Klementstraße 4, 6
(Lage)
Wohnhäuser
Wohnhäuser
09175043 Marktplatz 2
(Lage)
Rathaus
Rathaus
09175326 Marktplatz 3, 5
(Lage)
Wohnhäuser
Wohnhäuser
09175312 Mühlenstraße
(Lage)
Ehrenfriedhof für Gefallene der Roten Armee Der Ehrenfriedhof für Gefallene der Roten Armee wurde 1947 in den Wallanlagen vor der nördlichen Stadtmauer gegenüber dem Kriegerdenkmal errichtet. Entworfen wurde die Anlage in den Kunstwerkstätten von Professor Lauermann. Zentrum des Ehrenmals ist ein etwa sechs Meter hoher steinerner Obelisk. Dessen Abschluss bildet eine Kanonenkugel, darauf ein vergoldeter Sowjetstern. An den Sockel des Obelisken angelehnt sind zwei bronzene Ehrenkränze.
Ehrenfriedhof für Gefallene der Roten Armee
09175313 Mühlenstraße
(Lage)
Denkmal für Gefallene der Kriege 1813, 1871, 1914–1918 Das Kriegerdenkmal zeigt eine auf einer Säule stehende Statue der Siegesgöttin Viktoria. Es wurde 1890 am nördlichen Durchlass der historischen Stadtmauer nach Plänen des Bildhauers Friedrich Thiele im wilhelminischen Stil errichtet und am 19. Oktober 1890 eingeweiht. Ursprünglich erinnerte das Denkmal an die gefallenen Soldaten der Stadt aus dem Deutsch-Dänischen Krieg 1864, dem Preußisch-Österreichischen Krieg 1866 sowie dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71.
Denkmal für Gefallene der Kriege 1813, 1871, 1914–1918
09175328 Mühlenstraße
(Lage)
Grabanlage und Grabstein für August Wernicke Die Grabanlage und Grabstein für August Wernicke besteht aus einem Grabstein aus schwarzem Marmor und ehrt den Stadtvorsteher August Wernicke.
Grabanlage und Grabstein für August Wernicke
09175327 Mühlenstraße 8, 10
(Lage)
Wohnhäuser
Wohnhäuser
09175329 Mühlenstraße 19
(Lage)
Schule
Schule
09175310 Mühlenstraße 20–26
(Lage)
Hospital St. Georg mit Hospitalgebäude und Kapelle sowie Einfriedung Hospital St. Georg
Hospital St. Georg mit Hospitalgebäude und Kapelle sowie Einfriedung
09175331 Schönower Chaussee / Oranienburger Straße
(Lage)
Wasserturm Der Wasserturm entstand 1909/1910 nach Plänen des Berliner Architekten Emil Prinz im Stil der Backsteingotik. Der Turm diente bis 1993 der Versorgung der Einwohner mit Trinkwasser. Dazu befand sich in seinem Turmkopf ein stählernes Wasserbecken mit einem Durchmesser von acht Metern und einer maximalen Füllhöhe von sieben Metern.
Wasserturm
09175609 Schwanebecker Chaussee
(Lage)
Heeresbekleidungsamt Bernau mit: Hauptgebäude, zwei seitlichen Riegelbauten, Magazingebäude, Haupteingang mit Vorplatz, zwei Wachhäuschen und angrenzenden Mauerabschnitten, zentraler Freifläche einschließlich gärtnerischer Gestaltung Gebaut von der Wehrmacht, von 1945 bis 1991 von der Roten Armee genutzt. Seit dem Abzug der Sowjetischen Truppen stehen die genannten Gebäude leer.
Heeresbekleidungsamt Bernau mit: Hauptgebäude, zwei seitlichen Riegelbauten, Magazingebäude, Haupteingang mit Vorplatz, zwei Wachhäuschen und angrenzenden Mauerabschnitten, zentraler Freifläche einschließlich gärtnerischer Gestaltung
09175317 Tuchmacherstraße 13
(Lage)
Kantorhaus Das Kantorhaus wurde im Jahre 1583 in Ständerbauweise errichtet. Es ist das älteste erhaltene Fachwerkgebäude der Stadt.
Kantorhaus
09175323 Ulitzkastraße 9
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09175563 Weinbergstraße 67
(Lage)
Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude
Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude

Birkholz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09175346 Birkholzer Dorfstraße
(Lage)
Kirche Die Dorfkirche Birkholz wurde im 3. Viertel des 13. Jahrhunderts aus sorgfältig behauenen Feldsteinen errichtet. Die dendrochronologische Untersuchung des erhaltenen Chordachstuhls ergab eine Datierung der Hölzer in das Jahr 1266. Bis zum Jahr 1972 führte Befall mit Hausschwamm zu einer starken Neigung des Turmhelms, der deshalb „vorsorglich“ durch Beschluss des Gemeindekirchenrats Schwanebeck/Birkholz gesprengt wurde – dabei entstand jedoch großer Schaden am eigentlichen Gotteshaus, an dem nicht vorher geräumten historischen Inventar und den wertvollen Kulturschätzen. Nur die Chorseite blieb erhalten[6] und konnte eingeschränkt ab 1992 nach Restaurierung und Sicherung für Gottesdienste, Konzerte und ähnliches genutzt werden. 1993 wurde die Dorfkirche Birkholz zum Denkmal erklärt. 2002 gründete sich ein Förderverein, sorgte für die Eindeckung des offenen Langschiffs mit einem provisorischen Glasdach und hat den originalgetreuen Wiederaufbau der Kirche und ihres Turmes zum Ziel. Dieser klassizistische Turm wurde 1829 vom Regierungsbauinspektor Salomo Sachs entworfen und unter seiner Bauleitung errichtet. Er war Mitarbeiter von Karl Friedrich Schinkel und neben Meno Burg der einzige Jude im preußischen Staatsdienst. An dem Turmprojekt waren auch Carl-Justus Heckmann als Kupferschmied und der Vergolder Carl August Mencke[7] aus Berlin beteiligt.[8]
Kirche

Börnicke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09175457 Börnicker Dorfstraße 5
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09175083 Börnicker Dorfstraße 20
(Lage)
Gutsarbeiterhaus
Gutsarbeiterhaus
09175353 Ernst-Thälmann-Straße
(Lage)
Kirche
Kirche
09175073 Ernst-Thälmann-Straße 1, 2, 2a
(Lage)
Gutsanlage, bestehend aus altem Gutshaus, neuem Gutshaus (Schloss), Gärtnerwohnhaus, Orangerie, Wirtschaftshof, Park und Einfriedung Das Gutshaus (Schloss) entstand in den Jahren von 1909/11 in einem für die damalige Zeit modern wirkenden Stil, da er nicht in der üblichen wilhelminischen Bauweise errichtet wurde.
Gutsanlage, bestehend aus altem Gutshaus, neuem Gutshaus (Schloss), Gärtnerwohnhaus, Orangerie, Wirtschaftshof, Park und Einfriedung

Ladeburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09175835 Alte Lanker Straße
(Lage)
Anlagen und Gebäude der ehemaligen Luftwaffenkaserne, bestehend aus einem Stabsgebäude mit Funkturm, sieben Schutzbauwerken (Bunker) und einer KFZ-Halle BW
09175084 Alte Lanker Straße 31
(Lage)
Zollhaus mit Hofbebauung
Zollhaus mit Hofbebauung
09175080 Alte Lanker Straße 34
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Wohnhaus
Wohnhaus
09175367 An der Kirche
(Lage)
Kirche Die evangelische Kirche wurde Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde sie erneuert und um Turm, Vorhalle und Apsis ergänzt.
Kirche
09175087 An der Kirche 6
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09175452 Rüdnitzer Straße 4
(Lage)
Hofanlage mit Wohnhaus und Wirtschaftsgebäuden
Hofanlage mit Wohnhaus und Wirtschaftsgebäuden

Schönow[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09175608 Dorfstraße
(Lage)
Kaiserdenkmal Das Denkmal für die deutschen Kaiser Wilhelm I. und Friedrich III. wurde 1889 eingeweiht. Im Jahr 2007 wurde es von der Restauratorenwerkstatt Schötschel und Bluhm aus Biesenthal abgebaut und von Oliver Guhr denkmalgericht saniert. Mit einem Festakt und der Versenkung einer neuen Gründungsurkunde wurde es wieder eingeweiht.[9]
Kaiserdenkmal
09175386 Dorfstraße
(Lage)
Ehrenmal für ermordete Antifaschisten, auf dem Anger
Ehrenmal für ermordete Antifaschisten, auf dem Anger
09175387 Dorfstraße
(Lage)
Gedenktafel für Elli Voigt, auf der Rückseite des Ehrenmals für ermordete Antifaschisten Elli Voigt
Gedenktafel für Elli Voigt, auf der Rückseite des Ehrenmals für ermordete Antifaschisten
09175383 Dorfstraße 15
(Lage)
Kirche Um 1850 begann der Anbau des Westturmes und das Kirchengebäude wurde gotisierend verändert: Fensteröffnungen vergrößert, auf der Ostseite erhielt es eine Apsis. Auf dem Dach des Kirchenschiffes wurde ein Dachreiter für die Glocke aufgesetzt. Als um 1970 die Glockenaufhängung nicht mehr stabil genug war, kam sie in den Turm. Sie stammt aus dem Jahr 1847 und wurde nach der Inschrift von Theodor Voß aus Stettin gegossen.[10]
Kirche
09175384 Dorfstraße 17
(Lage)
Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude
Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude
09175385 Schulstraße 37b
(Lage)
Dorfschule
Dorfschule

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amtsblatt für die Stadt Bernau vom 17.12.1993
  2. Amtsblatt für die Stadt Bernau, Nr. 19, vom 17.11.2014
  3. Amtsblatt für die Stadt Bernau bei Berlin, 16. Jg., Nr. 8, vom 24.08.2006
  4. Restaurant Schwarzer Adler – Historie, zugegriffen am 28. September 2014
  5. Adler-Apotheke – Kleiner Abriss zur Geschichte, Zugriff am 31. Dezember 2009
  6. Eva Gonda: Mitteilungsblatt „Alte Kirchen“. Entdeckungen, Überraschungen und Fragen um ehrfurchtgebietende und verschwundene Türme. Die FAK-Exkursion auf den Barnim; abgerufen am 15. September 2010
  7. Vergolder Menke Auszug aus Fischer Pfarrerbuch II 734;zugriff am 27. Oktober 2016
  8. Förderverein der Dorfkirche Birkholz,zugriff am 17. Dezember 2014
  9. Kaiserdenkmal in Schönow restauriert;, Bürgerportal Bernau bei Berlin, abgerufen am 20. Dezember 2012
  10. Kirche Schönow auf uckermark-kirchen.de

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Begründet vom Tag für Denkmalpflege 1900, Fortgeführt von Ernst Gall, Neubearbeitung besorgt durch die Dehio-Vereinigung und die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum. Brandenburg: bearbeitet von Gerhard Vinken und anderen, 2000, Deutscher Kunstverlag München Berlin, ISBN 3-422-03054-9

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kulturdenkmale in Bernau bei Berlin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien