Liste der Baudenkmale in Guben

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In der Liste der Baudenkmale in Guben sind alle Baudenkmale der brandenburgischen Stadt Guben und ihrer Ortsteile aufgelistet. Grundlage ist die Veröffentlichung der Landesdenkmalliste mit dem Stand vom 31. Dezember 2018. Die Bodendenkmale sind in der Liste der Bodendenkmale in Guben aufgeführt.

Baudenkmale in den Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Spalten befinden sich folgende Informationen:

  • ID-Nr.: Die Nummer wird vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege vergeben. Ein Link hinter der Nummer führt zum Eintrag über das Denkmal in der Denkmaldatenbank.
  • Lage: die Adresse des Denkmales und die geographischen Koordinaten
  • Offizielle Bezeichnung: Bezeichnung in den offiziellen Listen des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege. Ein Link hinter der Bezeichnung führt zum Wikipedia-Artikel über das Denkmal.
  • Beschreibung: die Beschreibung des Denkmales
  • Bild: ein Bild des Denkmales

Bresinchen (Bŕazynka)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09125469
 
Neuzeller Straße 1
(Lage)
Gehöft, bestehend aus Stallspeicher, Scheune und Hofmauer Das Gehöft ist ein Dreiseithof, der im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts erbaut wurde. er Stallspeicher ist ein zweigeschossiges, giebelständiges Gebäude. Im Giebel steht die Jahreszahl 1924. Die Durchfahrtscheune befindet sich an der Rückseite des Hofes. Der Hof wird mit der Hofmauer zur Straße abgeschlossen.[1]
Gehöft, bestehend aus Stallspeicher, Scheune und Hofmauer

Deulowitz (Dulojce)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09125184
 
Alt-Deulowitz 26
(Lage)
Herrenhaus Das Herrenhaus wurde 1788 erbaut. Das Haus ist zweigeschossig und an der Längsseite sieben und an Querseite vier Achsen. Über dem Eingang befindet sich ein Allianzwappen des Bauherren von Elterlein und seiner Frau Friederike Charlotte Tugendreich von Klitzing. Genutzt wird das Haus seit 2006 als Seniorenwohn- und Pflegeheim. BW

Groß Breesen (Bŕazyna)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Groß Breesen liegt an der B 112 etwa 5 Kilometer nordwestlich von Guben. Bereits in der Altsteinzeit lebten hier Menschen, es wurden entsprechende Funde in der Nähe von Groß Breesen gemacht. Westlich des Ortes befindet sich ein slawischer Burgwall aus dem 9./10. Jahrhundert. Der heutige Ort wurde 1293 angelegt. Im Jahre 1950 wurde der Ort nach Guben eingemeindet. 2007 lebten hier 950 Einwohner.[2]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09125872
 
Groß Breesener Straße
(Lage)
Kriegerdenkmal Das Kriegerdenkmal befindet sich südlich der Kirche. Es wurde 1921 errichtet und gedenkt an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Es ist ein Granitpfeiler mit einer runden Haube. Das Postament ist dreistufig. Zur Straße befindet sich eine Tafel mit den Namen von 38 Gefallenen, darüber die Inschrift Unsere Helden.[3] BW
09125143
 
Groß Breesener Straße 10b
(Lage)
Dorfkirche und Friedhofstoranlage Die evangelische Dorfkirche wurde laut einer Inschrift im Jahre 1852 erbaut. Der Turm und die Vorhalle wurden 1883 hinzugefügt. Im Innern befindet sich ein Kanzelaltar aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Teile der Kanzel stammen aus dem Ende des 16. Jahrhunderts.[4]
Dorfkirche und Friedhofstoranlage
09125873
 
Groß Breesener Straße 106
(Lage)
Pfarrhaus Das Pfarrhaus wurde von 1899 bis 1900 anstelle eines Vorgängerbaues errichtet. Es ist ein eingeschossiges Putzbau mit einem Satteldach. Die Treppe im Inneren ist aus der Bauzeit.[5] BW

Guben (Gubin)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09125501
 
Alte Poststraße 9/10
(Lage)
Tuchfabrik (Carl Lehmanns Wwe & Sohn, später Werk I des VEB Gubener Wolle) mit Produktionsgebäude (Haus D), Verwalterhaus, Wolllager (Haus A) und Einfriedung
Tuchfabrik (Carl Lehmanns Wwe & Sohn, später Werk I des VEB Gubener Wolle) mit Produktionsgebäude (Haus D), Verwalterhaus, Wolllager (Haus A) und Einfriedung
09125445
 
Alte Poststraße 26
(Lage)
Tuchfabrik Lehmann & Richter mit Hofbefestigung und Villa mit Einfriedung
Tuchfabrik Lehmann & Richter mit Hofbefestigung und Villa mit Einfriedung
09125175
 
Alte Poststraße 31a, 31b
(Lage)
Zwei Wohnblöcke
Zwei Wohnblöcke
09125169
 
Alte Poststraße 32
(Lage)
Villa Die Villa wurde im Jahre 1882 erbaut. von 1897 bis 1938 wohnte hier der Hutfabrikant Berthold Lißner. Zur Zeit der DDR befand sich hier die SED-Kreisleitung. Das Haus hat zwei Geschosse und ein Berliner Dach.
Villa
09125177
 
Alte Poststraße 33
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09125517
 
Alte Poststraße 46
(Lage)
Mietwohnhaus BW
09125503
 
Alte Poststraße 50
(Lage)
Kinderkrippe
Kinderkrippe
09125503
 
Alte Poststraße 59
(Lage)
Berlin-Gubener Hutfabrik AG, vorm. Apelius Cohn BW
09125472
 
Alte Poststraße 61
(Lage)
Villa Erbaut für Apelius Cohn, bis 1938 Wohnsitz von Alexander Lewin, Direktor der Berlin-Gubener Hutfabrik AG
Villa
09125473
 
Alte Poststraße 63
(Lage)
Villa
Villa
09125516
 
Alte Poststraße 64
(Lage)
Gerichtsgefängnis und Wohnhaus
Gerichtsgefängnis und Wohnhaus
09125160
 
Alte Poststraße 66
(Lage)
Gerichtsgebäude Das ehemalige Landgericht wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut. Von 1879 bis 1883 tagte hier das Landgericht, von 1883 bis 1953 das Amtsgericht und von 1953 bis 1993 das Kreisgericht. Seit 1993 sitzt hier wieder das Amtsgericht. Es ist ein dreigeschossiges Haus mit einem Satteldach.
Gerichtsgebäude
09125948
 
Am Sandberg 1
(Lage)
Brunnenskulptur BW
09125542
 
August-Bebel-Straße 4
(Lage)
Evangelisches Gemeindehaus
Evangelisches Gemeindehaus
09125140
 
Bahnhofstraße
(Lage)
Bahnhof Guben mit Bahnhofsempfangsgebäude, Bahnsteigüberdachungen der Bahnsteige 2 und 3, Wasserturm
Bahnhof Guben mit Bahnhofsempfangsgebäude, Bahnsteigüberdachungen der Bahnsteige 2 und 3, Wasserturm
09125178
 
Bahnhofstraße 1
(Lage)
Wohnhaus mit Zaun
Wohnhaus mit Zaun
09125146
 
Bahnhofstraße 2
(Lage)
Tuchfabrik (heute Schule) 1890 für die Gubener Hutfabrik Steinke & Co. erbaut. Ein Brand zerstörte 1938 Teilbereiche der Fabrik. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Ausrüstung demontiert. 1950 wurden in dem Gebäude eine Berufsschule und ein Lehrlingswohnheim eröffnet.
Tuchfabrik (heute Schule)
09125179
 
Berliner Straße 5a, 5b
(Lage)
Zwei Mietwohnhäuser
Zwei Mietwohnhäuser
09125316
 
Berliner Straße 11
(Lage)
Villa
Villa
09125173
 
Berliner Straße 14
(Lage)
Villa
Villa
09125474
 
Berliner Straße 15, 16
(Lage)
Villa
Villa
09125172
 
Berliner Straße 24
(Lage)
Villa BW
09125518
 
Berliner Straße 29b
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus BW
09125854
 
Berliner Straße 30
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus BW
09125468
 
Berliner Straße 35
(Lage)
Villa von Friedrich Wilke, jetzt Begegnungszentrum Volkssolidarität Spree-Neiße e.V. Die Villa wurde um 1890 erbaut. Der Eigentümer war der Sohn des Gründers der Hutfarbrik Carl Gottlob Wilke, Friedrich Wilke. Nach dem Tod (1908) wurde die Villa der Stadt Guben übertragen, diese richtete hier ein Jugendheim ein. Es ist ein eingeschossiger Bau mit einem Turmbau und einem Seitenflügel. Im Seitenflügel befinden sich Küche und Saal.[6]
Villa von Friedrich Wilke, jetzt Begegnungszentrum Volkssolidarität Spree-Neiße e.V.
09125497
 
Berliner Straße 35a
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus
Wohn- und Geschäftshaus
09125170
 
Berliner Straße 36
(Lage)
Villa
Villa
09125171
 
Berliner Straße 37
(Lage)
Villa
Villa
09125182
 
Berliner Straße 45
(Lage)
Wohnhaus und Tor
Wohnhaus und Tor
09125841
 
Cottbuser Straße
(Lage)
Bahnhofsbergbrücke BW
09125155
 
Cottbuser Straße 1
(Lage)
Tuchfabrik F. M. Huschke, bestehend aus Wohngebäude, Pförtnerhaus mit einem Fragment der Einfriedung, einem Teil des Fabrikgebäudes 3 und Resten der Gartenanlage Wohnhaus und Betriebsstätte der ehemaligen Wollspinnerei von William Cockerill, Junior BW
09125158
 
Cottbuser Straße 54b
(Lage)
Jüdischer Friedhof mit Trauerhalle und Kriegerdenkmal
Jüdischer Friedhof mit Trauerhalle und Kriegerdenkmal
09125154
 
Damaschkestraße 43
(Lage)
Kindergarten Der Kindergarten wurde am 23. Januar 1953 eingeweiht. Bis 2004 wurde das Gebäude als Kindergarten genutzt, danach vom Verein Gubener Radsport e.V. BW
09125202
 
Dr.-Ayrer-Straße 1-3, Wilkestraße 30
(Lage)
Naemi-Wilke-Stift und Nebenbauten Das Stift wurde im Jahre 1903 erbaut. Sie ist die größte diakonische Einrichtung der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche.
Naemi-Wilke-Stift und Nebenbauten
09125152
 
Dr.-Ayrer-Straße 18
(Lage)
Friedenskirche
Friedenskirche
09125325
 
Forster Straße 31, 33
(Lage)
Poliklinik Die Poliklinik für das Gubener Chemiefaserwerk entstand Mitte der 1960er Jahre. Auf der südlichen Schmalseite entstand um 1970 ein Relief des Rostocker Künstlers Jo Jastram („Die Vielfalt unseres Lebens“)
Poliklinik
09125537
 
Frankfurter Straße 1
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus
Wohn- und Geschäftshaus
09125538
 
Frankfurter Straße 2
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus
Wohn- und Geschäftshaus
09125539
 
Frankfurter Straße 17
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus
Wohn- und Geschäftshaus
09125540
 
Frankfurter Straße 18
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus
Wohn- und Geschäftshaus
09125540
 
Frankfurter Straße 29
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus BW
09125461
 
Frankfurter Straße 34
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus
Wohn- und Geschäftshaus
09125495
 
Frankfurter Straße 42
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus
Wohn- und Geschäftshaus
09125496
 
Frankfurter Straße 43
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus
Wohn- und Geschäftshaus
09125498
 
Frankfurter Straße 45
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus
Wohn- und Geschäftshaus
09125156
 
Friedrich-Engels-Straße 1-14, 16, 64-70 (gerade), Hegelstraße 1, 1a, 2-6, 8, 10, Kaltenborner Straße 57a, Karl-Liebknecht-Straße 2-20 (gerade), Karl-Marx-Straße 15-37 (ungerade), 33a, 32-56 (gerade), Rosa-Luxemburg-Straße 31-37 (ungerade)
(Lage)
Wohngebiet
Wohngebiet
09125301
 
Friedrich-Engels-Straße 64-70 (gerade)
(Lage)
Wohnblock
Wohnblock
09125300
 
Friedrich-Engels-Straße 72
(Lage)
Schulgebäude und Turnhalle mit Gedenktafel BW
09125388
 
Gasstraße 4-7
(Lage)
Hutfabrik C. G. Wilke Gegründet wurde die Hutfabrik von C. G. Wilke im Jahr 1864. Bis 2000 wurden hier Hüte gefertigt. Seit 2006 befindet sich hier ein Verwaltungszentrum, ein Stadt- und Industriemuseum, eine Musikschule und eine Bibliothek. Die Hutfabrik besteht aus mehreren Gebäuden, diese haben in der Regel ein flaches Satteldach. Das auffälligste Gebäude ist die „Alte Färberei“ mit drei hohen Schornsteinen mit auffälligen Ablufthauben.[7]
Hutfabrik C. G. Wilke
09125875
 
Gasstraße 11
(Lage)
Verwaltungsgebäude und Maschinenhaus des Gaswerks Das Gaswerk wurden 1857 erbaut. In den Jahren 1903, 1909/1910 und 1913 wurde die Kapazität des Gaswerkes wesentlich erweitert. Die zwei Gasbehälter wurden 1977 und 1996 abgerissen. Das Verwaltungsgebäude wurde wahrscheinlich 1897 erbaut. Es ist ein zweigeschossiger Ziegelbau mit einem Satteldach. Zur Straßenseite befindet sich ein Eckrisalit mit einem Staffelgiebel. Der Eingang befindet sich an der Hofseite in einem Mittelrisalit. Dieser Risalit ist wie die Ecken mit Türmen besetzt. Das Maschinenhaus ist ein eingeschossiger Ziegelbau mit einem Satteldach.[8]
Verwaltungsgebäude und Maschinenhaus des Gaswerks
09125877
 
Gasstraße 15
(Lage)
Wohnhaus und Scheune Das Haus wurde um 1890 erbaut. Es ist ein viergeschossiges Haus im Stil der späten Gründerzeit mit einem Satteldach. Die Fassade im Erdgeschoss ist symmetrisch gestaltet, in der Mitte befindet sich ein Risalit. Im Erdgeschoss befindet sich ein Tor über die Breite des Risalites. Im ersten Obergeschoss über den Eingang befindet sich zwei Reliefs, diese stellen mit Pferden gezogene Wagen da. Die Fenster im ersten Stock sind bis auf die Fenster im Risalit mit einem Dreiecksgiebel überdacht, die Fenster im Risalit sind mit einem Segmentbogen überdacht.[9] BW
09125938
 
Grunewalder Straße 2
(Lage)
Gedenktafel für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs BW
09125370
 
Hegelstraße 1a
(Lage)
Ehemalige Wilhelm-Pieck-Schule mit Wilhelm-Pieck-Büste
Ehemalige Wilhelm-Pieck-Schule mit Wilhelm-Pieck-Büste
09125986
 
Kaltenborner Straße 91
(Lage)
Wasserwerk mit Pumpstation, Brunnenhäuschen und Filterhalle BW
09125148
 
Karl-Liebknecht-Straße, Karl-Marx-Straße, Friedrich-Engels-Straße, Kaltenborner Straße
(Lage)
Platz des Gedenkens – Grünanlage mit sowjetischem Ehrenfriedhof und Gedenkstein für Opfer des Kapp-Putsches
Platz des Gedenkens – Grünanlage mit sowjetischem Ehrenfriedhof und Gedenkstein für Opfer des Kapp-Putsches
09125604
 
Karl-Marx-Straße 32-40 (gerade)
(Lage)
Wohnblock
Wohnblock
09125299
 
Karl-Marx-Straße 52/54
(Lage)
Wohnblock mit Apotheke
Wohnblock mit Apotheke
09125502
 
Karl-Marx-Straße 56
(Lage)
Lichtspieltheater „Friedensgrenze“
Lichtspieltheater „Friedensgrenze“
09125159
 
Kirchstraße 1, Alte Poststraße 67
(Lage)
Klosterkirche Die evangelische Klosterkirche wurde von 1860 bis 1862 anstelle eines im 12. Jahrhundert gegründeten und 1564 aufgegebenen Benediktinerklosters backsteinsichtig im neugotischen Stil errichtet. Die Empore und die Orgel stammen aus der Zeit um 1900.[4]
Klosterkirche
09125164
 
Kirchstraße 1, Alte Poststraße 67
(Lage)
Reste der Klostermauer BW
09125174
 
Klaus-Herrmann-Straße
(Lage)
Wilhelm-Pieck-Denkmal Das Denkmal wurde 1976 nach einem Entwurf des Bildhauers Gerhard Thieme errichtet. Es ist eine Eisenbetonkonstruktion mit Bronzetafeln die auf einem Podest steht. Auf den Bronzetafel sind entschiedene Szenen aus dem Leben von Wilhelm Pieck dargestellt, er ist in Guben geboren. Im Mittelpunkt der Anlage befindet sich zwei Betonblöcke die das Denkmal überragen. Hier befindet sich auch Zitat Wilhelm Piecks vom 5. Oktober 1950: „WIR WOLLEN / DOCH ALLE / IN FRIEDEN LEBEN / UND DAS RECHT / AUF FRIEDEN / HAT JEDES VOLK / 5.10.1950 W. PIECK“. [10]
Wilhelm-Pieck-Denkmal
09125859
 
Mittelstraße 6
(Lage)
Mietwohnhaus BW
09125167
 
Mühlenstraße 5
(Lage)
Sprucker Mühle BW
09125163
 
Mühlenstraße 5
(Lage)
Postmeilensäule
Postmeilensäule
09125879
 
Pestalozzistraße 10
(Lage)
Mietwohnhaus BW
09125475
 
Reichenbacher Straße 24
(Lage)
Sägegatter mit technischen Nebeneinrichtungen (Diesel-, Elektromotor, Transmission), aus Horno BW
09125157
 
Rosa-Luxemburg-Straße 31-37 (ungerade)
(Lage)
Wohnblock BW
09125021
 
Rosa-Luxemburg-Straße 40a-d, 42a-c, 44a-d, 46a-d, 48a-c, 50a-d
(Lage)
Ludewig-Siedlung BW
09125949
 
Rosenweg 14
(Lage)
Katholische Kirche „Maria, Mutter der Christenheit“ (Marienkirche) BW
09125149
 
Straupitzstraße 1
(Lage)
Kirche des Guten Hirten Die Kirche „Des guten Hirten“ wurde nach Plänen von Otto Spalding und Alfred Grenander von 1902 bis 1903 im Jugendstil errichtet. Die Kirchengemeinde gehört zur Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). Sie ist eine Stiftung des Gubener Hutfabrikanten Friedrich Wilke.[4]
Kirche des Guten Hirten
09125181
 
Straupitzstraße 2
(Lage)
Villa Die Villa wurde im Jahre 1902 erbaut. Es ist ein zweigeschossiger Putzbau im historistischen Stil. An der Süd- und Ostseite befindet sich je ein Mittelrisalit, über den Risaliten ist je ein Schweifgiebel. An der südöstlichen Ecke befindet sich ein Erker mit Turm und einer Haube mit Wetterfahne.[11]
Villa
09125162
 
Uferstraße, Bahnhofstraße
(Lage)
Volkshausgarten BW
09125144
 
Uferstraße 9
(Lage)
Fabrikantenvilla
Fabrikantenvilla
09125145
 
Uferstraße 11
(Lage)
Villa, Remise, Einfriedung und Garten Die Villa wurde im Jahre 1898 erbaut, dort befindet sich das Deutsch-Slawische-Kulturzentrum der Stadt.
Villa, Remise, Einfriedung und Garten
09125456
 
Uferstraße 20-28 (gerade)
(Lage)
Berlin-Gubener Hutfabrik AG, vormals Apelius Cohn Das Fabrikgebäude wurde im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts für die Berlin-Gubener Hutfabrik AG, vormals Apelius Cohn AG erbaut. Ende der 1920er Jahre arbeiten hier etwa 5000 Arbeiter. Heute befindet sich hier Plastinarium von Gunther von Hagens.[12]
Berlin-Gubener Hutfabrik AG, vormals Apelius Cohn
09125513
 
Uferstraße 40
(Lage)
Villa BW
09125180
 
Wilkestraße 1
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus

Kaltenborn (Stuźonk)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09125985
 
Dorfstraße/Waldweg
(Lage)
Kriegerdenkmal BW
09125963
 
Dorfstraße 10
(Lage)
Torhaus und Stallspeicher BW
09125962
 
Dorfstraße 11
(Lage)
Wirtschaftsgebäude Das Wirtschaftsgebäude wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut. Es ist ein zweigeschossiger Bau aus unverputzten Ziegeln. Die schmale Seite des Gebäude ist verputzt.[13] BW
09125185
 
Dorfstraße 19
(Lage)
Scheune Die Scheune wurde im Jahre 1847 erbaut. Es ist ein traufständiger Fachwerkbau mit einem Satteldach.[14] BW

Schlagsdorf (Sławkojce)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09125883
 
Hauptstraße 1
(Lage)
Bahnhof Der Bahnhof in exponierter Lage auf freiem Feld südlich des Dorfes wurde im Jahr 1904 mit der Bahnstrecke Guben–Forst eröffnet, aus dieser Zeit stammt das Empfangsgebäude. Es ist ein zweigeschossiger Ziegelbau mit weit überstehendem Satteldach. Ein eingeschossiger Güterschuppen aus Ziegeln mit Fachwerk schließt sich an. Der Personenverkehr auf der Strecke endete im Jahr 1981, der Güterverkehr 1995, wurde allerdings im Bereich Schlagsdorf 2008 wieder aufgenommen. Das Bahnhofsgebäude wurde modernisiert und beherbergt Büros.[15]
Bahnhof
09125913
 
Hauptstraße 14
(Lage)
Wirtschaftsgebäude Das Gebäude entstand um das Jahr 1900 als Teil eines Vierseithofs. Es ist ein zweigeschossiger Ziegelbau mit Satteldach und flachbogiger Durchfahrt auf der Längsseite.[16] BW

Ehemalige Baudenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09125161
 
Guben
Hinter dem Turnerwäldchen
(Lage)
Turnerwäldchen Der Eichenwald wurde 1844 als Turnplatz angelegt, nachdem Turnvater Jahn die Freiluftbewegung initiierte. Bis etwa 1945 stand im Wald noch ein Reck, es war das letzte Turngerät. Im Jahr 1949 wurde der Wald in Goethe-Hain umbenannt, der Hauptweg des inzwischen verwilderten Waldes heißt weiter Hinter dem Turnwäldchen.[17]
Turnerwäldchen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Baudenkmale in Guben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dieter Hübener: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 16.1: Landkreis Spree-Neiße. Teil 1: Städte Forst (Lausitz) und Guben, Amt Peitz und Gemeinde Schenkendöbern. 1. Auflage. Wernersche Verlagsgesellschaft und Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, 2012, ISBN 978-3-88462-334-3, Seite44-45
  2. Dieter Hübener: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 16.1: Landkreis Spree-Neiße. Teil 1: Städte Forst (Lausitz) und Guben, Amt Peitz und Gemeinde Schenkendöbern. 1. Auflage. Wernersche Verlagsgesellschaft und Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, 2012, ISBN 978-3-88462-334-3, Seite 181–185
  3. Dieter Hübener: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 16.1: Landkreis Spree-Neiße. Teil 1: Städte Forst (Lausitz) und Guben, Amt Peitz und Gemeinde Schenkendöbern. 1. Auflage. Wernersche Verlagsgesellschaft und Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, 2012, ISBN 978-3-88462-334-3, Seite 184
  4. a b c Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Begründet vom Tag für Denkmalpflege 1900, Fortgeführt von Ernst Gall, Neubearbeitung besorgt durch die Dehio-Vereinigung und die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum. Brandenburg: bearbeitet von Gerhard Vinken und anderen, durchgesehen von Barbara Rimpel. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2012, ISBN 978-3-422-03123-4
  5. Dieter Hübener: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 16.1: Landkreis Spree-Neiße. Teil 1: Städte Forst (Lausitz) und Guben, Amt Peitz und Gemeinde Schenkendöbern. 1. Auflage. Wernersche Verlagsgesellschaft und Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, 2012, ISBN 978-3-88462-334-3, Seite 184–185
  6. Dieter Hübener: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 16.1: Landkreis Spree-Neiße. Teil 1: Städte Forst (Lausitz) und Guben, Amt Peitz und Gemeinde Schenkendöbern. 1. Auflage. Wernersche Verlagsgesellschaft und Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, 2012, ISBN 978-3-88462-334-3, Seite 220
  7. Dieter Hübener: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 16.1: Landkreis Spree-Neiße. Teil 1: Städte Forst (Lausitz) und Guben, Amt Peitz und Gemeinde Schenkendöbern. 1. Auflage. Wernersche Verlagsgesellschaft und Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, 2012, ISBN 978-3-88462-334-3, Seite 238–239
  8. Dieter Hübener: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 16.1: Landkreis Spree-Neiße. Teil 1: Städte Forst (Lausitz) und Guben, Amt Peitz und Gemeinde Schenkendöbern. 1. Auflage. Wernersche Verlagsgesellschaft und Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, 2012, ISBN 978-3-88462-334-3, Seite 239–240
  9. Dieter Hübener: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 16.1: Landkreis Spree-Neiße. Teil 1: Städte Forst (Lausitz) und Guben, Amt Peitz und Gemeinde Schenkendöbern. 1. Auflage. Wernersche Verlagsgesellschaft und Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, 2012, ISBN 978-3-88462-334-3, Seite 240–241
  10. Dieter Hübener: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 16.1: Landkreis Spree-Neiße. Teil 1: Städte Forst (Lausitz) und Guben, Amt Peitz und Gemeinde Schenkendöbern. 1. Auflage. Wernersche Verlagsgesellschaft und Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, 2012, ISBN 978-3-88462-334-3, Seite 249–250
  11. Dieter Hübener: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 16.1: Landkreis Spree-Neiße. Teil 1: Städte Forst (Lausitz) und Guben, Amt Peitz und Gemeinde Schenkendöbern. 1. Auflage. Wernersche Verlagsgesellschaft und Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, 2012, ISBN 978-3-88462-334-3, Seite 257
  12. Dieter Hübener: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 16.1: Landkreis Spree-Neiße. Teil 1: Städte Forst (Lausitz) und Guben, Amt Peitz und Gemeinde Schenkendöbern. 1. Auflage. Wernersche Verlagsgesellschaft und Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, 2012, ISBN 978-3-88462-334-3, Seite 259–260
  13. Dieter Hübener: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 16.1: Landkreis Spree-Neiße. Teil 1: Städte Forst (Lausitz) und Guben, Amt Peitz und Gemeinde Schenkendöbern. 1. Auflage. Wernersche Verlagsgesellschaft und Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, 2012, ISBN 978-3-88462-334-3, Seite 272
  14. Dieter Hübener: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 16.1: Landkreis Spree-Neiße. Teil 1: Städte Forst (Lausitz) und Guben, Amt Peitz und Gemeinde Schenkendöbern. 1. Auflage. Wernersche Verlagsgesellschaft und Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, 2012, ISBN 978-3-88462-334-3, Seite 272
  15. Dieter Hübener: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 16.1: Landkreis Spree-Neiße. Teil 1: Städte Forst (Lausitz) und Guben, Amt Peitz und Gemeinde Schenkendöbern. 1. Auflage. Wernersche Verlagsgesellschaft und Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, 2012, ISBN 978-3-88462-334-3, Seite 357–358
  16. Dieter Hübener: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 16.1: Landkreis Spree-Neiße. Teil 1: Städte Forst (Lausitz) und Guben, Amt Peitz und Gemeinde Schenkendöbern. 1. Auflage. Wernersche Verlagsgesellschaft und Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, 2012, ISBN 978-3-88462-334-3, Seite 358
  17. Dieter Hübener: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 16.1: Landkreis Spree-Neiße. Teil 1: Städte Forst (Lausitz) und Guben, Amt Peitz und Gemeinde Schenkendöbern. 1. Auflage. Wernersche Verlagsgesellschaft und Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, 2012, ISBN 978-3-88462-334-3, Seite 242–243