Liste der Kulturdenkmale in Hoppegarten

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In der Liste der Baudenkmale in Hoppegarten sind alle Baudenkmale der brandenburgischen Gemeinde Hoppegarten und ihrer Ortsteile aufgelistet. Grundlage ist die Veröffentlichung der Landesdenkmalliste mit dem Stand vom 31. Dezember 2012.

Denkmalbereiche[Bearbeiten]

Per Satzung zum Schutz des Denkmalbereiches historischer Dorfkern von Dahlwitz-Hoppegarten (Landkreis Märkisch-Oderland) ist der Dorfkern von Dahlwitz-Hoppegarten denkmalgeschützt[1].

Per Satzung zum Schutz des Denkmalbereiches Rennbahnanlagen in Dahlwitz-Hoppegarten (Landkreis Märkisch-Oderland) ist die Rennbahn denkmalgeschützt[2].

Baudenkmale[Bearbeiten]

Dahlwitz-Hoppegarten[Bearbeiten]

Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
Alte Berliner Straße 6a, 10a Manegebau mit zwei Stallgebäuden Stallgebäude Alte Berliner Straße 6a Hoppegarten.JPG
Am Stöhr 2 Schule Die Schule wurde 1912 im Heimatstil erbaut und bot Platz für 5 Klassenräume und die Schuldienerwohnung im Kellergeschoss. [3] Dahlwitz-Hoppegarten von-Canstein-Straße 2 School Building.jpg
An der Katholischen Kirche 2
Lage
Katholische Kirche St. Georg und Pfarrhaus Dahlwitz-Hoppegarten Katholische Kirche St.Georg.JPG
Berliner Straße 2/2a Gast- und Wohnhaus „Sonniges Eck“ Das Haus wurde 1896–1897 erbaut und diente als Wohnhaus und Gaststätte. Im Gastraum waren bis in die 1980er Jahre häufig die Zirkusleute vom Staatszirkus der DDR anzutreffen, die in der Nähe ihr Winterquartier hatten. Die gründerzeitliche Fassade und der Innenraum sind noch erhalten[4], doch steht das Gebäude leer. „Sonniges Eck“ Hoppegarten.JPG
Alte Berliner Straße 65 Wohnhaus mit rückwärtiger Grundstückseinfriedung Wohnhaus Alte Berliner Straße 65 Hoppegarten 2.JPG
Bahnhofstraße
Lage
Anlage des Kaiserbahnhofs mit Empfangsgebäude, Aufsichtsgebäude, Bahnsteig und gepflastertem Vorplatz Dahlwitz-Hoppegarten Kaiserbahnhof Train Station.jpg
Birkensteiner Straße, Thälmannstraße, An der Katholischen Kirche Idea-Trainierbahn (Birkensteiner Bahn) Idea-Trainierbahn Hoppegarten 2.JPG
Bollensdorfer Weg, Frankfurter Chaussee Bollensdorfer Trainierbahn (Neue Bahn) Bollensdorfer Trainierbahn 2.JPG
Goetheallee 1/3 Anlage der Galopprennbahn mit Rennbahn, Bollensdorfer Trainierbahn, Tribüne 1, 2, 3, 4, Haupteingang mit Eintrittskassen und Wohnhaus, Rechengebäude mit Rohrpost und alter Waage, Waagehaus mit Rennbahnverwaltung, Führring, Musikpavillon, zehn Totohäusern als Wettannahmestellen, Pumpenhaus, Sattelboxen, Hofanlage des Union-Gestüts mit vier Stallgebäuden, Henckel-Rennstall sowie Maschinenhaus mit Wohnhaus, Stall und Remise Galopprennbahn Hoppegarten Haupttribüne.jpg
Goetheallee 8-12 Rennstallanlage mit Villa, Wirtschafts- und Stallgebäude Für die Familie des englischen Trainers George Long wurde diese Villa mit Bedienstetenwohnhaus und Boxenstallgebäude 1895 erbaut. 1994/95 wurde die Villa restauriert.[5] Dahlwitz-Hoppegarten Goetheallee 8-12 Villa.jpg
Goetheallee 14-18 Rennstallanlage mit Villa, Wirtschafts- und Stallgebäuden, Trainingsgelände sowie straßenseitiger Grundstückseinfriedung Auftraggeber für diese Villa war der englische Pferdetrainer Harry Brown. 1895 wurde die Villa sowie ein Bedienstetenwohnhaus und ein Boxenstallgebäude errichtet. 1900 kam ein zweigeschossiges Wohnhaus für Stallpersonal hinzu.[6] Villa
Goetheallee 20 Wohnhaus mit Außenanlagen Rittmeister Werner Krause gab den Bau dieser Villa Prof. H. Straumer in Auftrag, der das Haus 1921 im Stil englischer Landhäuser entwarf.[7] Wohnhaus Goetheallee 20 Hoppegarten 1.JPG
Goetheallee 48 Logierhaus mit Hofanlage Im Logierhaus waren auswärtige Jockeys und Pferdebesitzer untergebracht. Außerdem diente das Haus mit seiner vorgelagerten Terrasse als Schankhaus. Wegen ungeklärter Besitzverhältnisse musste das Gasthaus wenige Jahre nach der Wende schließen.[8] Dahlwitz-Hoppegarten Goetheallee 48.jpg
Lindenallee 70 Rennstallanlage mit Villa, Wirtschafts- und Stallgebäude Das 1913 erbaute Ensemble besteht aus einer Villa im Heimatstil, einem Bedienstetenwohnhaus sowie einem Boxenstall-Gebäude. Der Architekt war Kurt Bachstiz. Villa
Rennbahnallee 93 Villenanlage „Villa Marie“ mit schmiedeeiserner Grundstückseinfriedung Dahlwitz-Hoppegarten Rennbahnallee 93.JPG
Rennbahnallee 107 Villa mit schmiedeeiserner Grundstückseinfriedung Villa ist heute Teil der Median-Klinik Hoppegarten Dahlwitz-Hoppegarten Rennbahnallee 107.JPG
Rennbahnallee 109 Villa Villa Rennbahnallee 109 Hoppegarten 4.JPG
Rennbahnallee 111 Villenanlage „Villa Luise“ mit Stall- und Remisengebäude Villa Luise wurde 1897 erbaut Dahlwitz-Hoppegarten Rennbahnallee 111.JPG
Rudolf-Breitscheid-Straße 25 Wohnhaus mit straßenseitiger Grundstückseinfriedung Wohnhaus Rudolf-Breitscheid-Straße 25 Hoppegarten 1.JPG
Rudolf-Breitscheid-Straße 34 Dorfkirche mit Gruft Die Kirche ist im Ursprung aus dem Mittelalter, in den Jahren 1732 bis 1735 wurde sie umfangreich umgebaut. Der Turmaufsatz stammt aus dem jahre 1748. Die Ausstattung im Inneren ist aus der Zeit um 1735. Dahlwitz-Hoppegarten Rudolf-Breitscheid-Straße 34 Village Church 2.jpg
Rudolf-Breitscheid-Straße 39, 41, 48 Schloss und Landschaftspark mit Einfriedung, Tordurchfahrten und Kutscherwohnhaus sowie Gutsbrennerei mit Magazin, Scheune und Kartoffelkeller Das ehemalige Gutshaus wurde 1856 erbaut. Dahlwitz-Hoppegarten Rudolf-Breitscheid-Straße 39 Schloss Dahlwitz back view.jpg

Hönow[Bearbeiten]

Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
Dorfstraße Dorfkirche Die evangelische Kirche stammt aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Hoenow kirche 20040604.jpg

Münchehofe[Bearbeiten]

Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
Dorfstraße 3 Dorfkirche Münchehofe Village Church.jpg

Bodendenkmale[Bearbeiten]

Lage Denkmal-
nummer
Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
Dahlwitz-Hoppegarten, Flur 6 60639 Siedlung Bronzezeit
Dahlwitz-Hoppegarten, Flur 4,5 60640 Siedlung Bronzezeit
Dahlwitz-Hoppegarten, Flur 5 60641 Gräberfeld Bronzezeit
Dahlwitz-Hoppegarten, Flur 7 60642 Siedlung Urgeschichte
Dahlwitz-Hoppegarten, Flur 7 60643 Siedlung Steinzeit, Siedlung Urgeschichte
Dahlwitz-Hoppegarten, Flur 4 60644 Siedlung Bronzezeit
Dahlwitz-Hoppegarten, Flur 7 60645 Siedlung Urgeschichte
Dahlwitz-Hoppegarten, Flur 4, 6 60646 Dorfkern deutsches Mittelalter, Siedlung Bronzezeit, Dorfkern Neuzeit
Dahlwitz-Hoppegarten, Flur 4 60648 Siedlung Bronzezeit
Dahlwitz-Hoppegarten, Flur 2, 3 60649 Siedlung Steinzeit
Dahlwitz-Hoppegarten, Flur 2 60889 Mühle Neuzeit, Mühle deutsches Mittelalter
Dahlwitz-Hoppegarten, Flur 5 60906 Siedlung Ur- und Frühgeschichte
Dahlwitz-Hoppegarten, Münchehofe, Flur 2,3,2 60888 Mühle deutsches Mittelalter, Mühle Neuzeit

Ehemalige Baudenkmale[Bearbeiten]

Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
13 Dahlwitz-Hoppegarten
Lindenallee 4
Villenanlage Blottnitz Ehemaliges Kinderheim mit seinen Außenanlagen, bei einem Brand zerstört
14 Dahlwitz-Hoppegarten
Lindenallee 38
Wohnhaus Dahlwitz-Hoppegarten Lindenallee 38 Villa.jpg

Quellen[Bearbeiten]

  1. Veröffentlicht durch Aushang vom 3.- 28. August 1998, bekanntgegeben im Amtsblatt für das Amt Hoppegarten, 4. Jg., Ausgabe 07/98 vom 24. Juli 1998
  2. Aushang vom 3.-28. August 1998, bekanntgegeben im Amtsblatt für das Amt Hoppegarten 4. Jg., Ausgabe 07/98 vom 24. Juli 1998
  3. http://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/villenwanderung.pdf
  4. http://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/villenwanderung.pdf
  5. http://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/villenwanderung.pdf
  6. http://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/villenwanderung.pdf
  7. http://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/villenwanderung.pdf
  8. http://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/b99239c793cdde7e0ce9e683925e158c_villenwanderung.pdf

Literatur[Bearbeiten]

  • Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Begründet vom Tag für Denkmalpflege 1900, Fortgeführt von Ernst Gall, Neubearbeitung besorgt durch die Dehio-Vereinigung und die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum. Brandenburg: bearbeitet von Gerhard Vinken und anderen, durchgesehen von Barbara Rimpel. Deutscher Kunstverlag, München/ Berlin 2012, ISBN 978-3-422-03123-4.

Weblinks[Bearbeiten]

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