Liste der Baudenkmale in Kloster Lehnin

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In der Liste der Baudenkmale in Kloster Lehnin sind alle Baudenkmale der brandenburgischen Gemeinde Kloster Lehnin und ihrer Ortsteile aufgelistet. Grundlage ist die Veröffentlichung der Landesdenkmalliste mit dem Stand vom 31. Dezember 2020. Die Bodendenkmale sind in der Liste der Bodendenkmale in Kloster Lehnin aufgeführt.

Baudenkmale in den Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Spalten befinden sich folgende Informationen:

  • ID-Nr.: Die Nummer wird vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege vergeben. Ein Link hinter der Nummer führt zum Eintrag über das Denkmal in der Denkmaldatenbank. In dieser Spalte kann sich zusätzlich das Wort Wikidata befinden, der entsprechende Link führt zu Angaben zu diesem Denkmal bei Wikidata.
  • Lage: die Adresse des Denkmales und die geographischen Koordinaten. Link zu einem Kartenansichtstool, um Koordinaten zu setzen. In der Kartenansicht sind Denkmale ohne Koordinaten mit einem roten beziehungsweise orangen Marker dargestellt und können in der Karte gesetzt werden. Denkmale ohne Bild sind mit einem blauen bzw. roten Marker gekennzeichnet, Denkmale mit Bild mit einem grünen beziehungsweise orangen Marker.
  • Bezeichnung: Bezeichnung in den offiziellen Listen des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege. Ein Link hinter der Bezeichnung führt zum Wikipedia-Artikel über das Denkmal.
  • Beschreibung: die Beschreibung des Denkmales
  • Bild: ein Bild des Denkmales und gegebenenfalls einen Link zu weiteren Fotos des Baudenkmals im Medienarchiv Wikimedia Commons

Damsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Bezeichnung Beschreibung Bild
09191108 Alte Lindenstraße 4
(Lage)
Dorfschmiede
Dorfschmiede
09191125 Alte Lindenstraße 6, 7
(Lage)
Amtsvorwerk, bestehend aus zwei Wohnhäusern und zwei Wirtschaftsgebäuden
Amtsvorwerk, bestehend aus zwei Wohnhäusern und zwei Wirtschaftsgebäuden
09190688 Am Chausseehaus, Alte Berliner Straße
(Lage)
Chausseehaus Das Haus wurde in den 1880er Jahren errichtet und bis 1914 als Chausseegeld-Hebestelle genutzt. Es ist ein eingeschossiges Haus mit einem Satteldach. Erbaut wurde es aus gelben Ziegel.[1]
Chausseehaus
09190132 Damsdorfer Dorfstraße
(Lage)
Dorfkirche Der Bau wurde 1776/77 an der Stelle einer kleinen baufälligen Feldsteinkirche mit hölzernem Turmaufsatz errichtet. Der Turmunterbau wurden in den Neubau einbezogen. In den Jahren 1903/04 wurde die Kirche nach einem Blitzeinschlag renoviert. Eine weitere Renovierung fand von 1999 bis 2004 statt. Dabei wurde auch der Innenraum erneuert.[2]
Dorfkirche

Emstal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Bezeichnung Beschreibung Bild
09191021 Emstaler Hauptstraße
(Lage)
Dorfkirche 1875 bis 1891 aus Umbau eines Vorgängerbaus aus Fachwerk hervorgegangen. Ein Vorgängerbau brannte 1709 nieder, an seiner Stelle wurde 1711 eine Fachwerkkirche errichtet
Dorfkirche
09190142 Emstaler Hauptstraße / Alte Lehniner Straße
(Lage)
Vier Backöfen, auf dem Dorfplatz Die Backöfen wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet. Diese Backöfen wurden von Büdner und Schifferstellen genutzt. Je zwei Familien telten sich ein Backofen. Die Öfen waren bis in die 1950er Jahre in Betrieb, danach verfielen sie. Ab 1995 wurden sie wieder instand gesetzt, seit 2001 gibt es das Backofenmuseum.[3]
Vier Backöfen, auf dem Dorfplatz

Göhlsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Bezeichnung Beschreibung Bild
09190173 Kirchstraße
(Lage)
Dorfkirche Neoromanische Kirche, 1865 bis 1867 anstelle eines Vorgängerbaus aus Feldsteinen errichtet, dessen Turm in den Neubau einbezogen wurde. Steine des abgebrochenen Schiffes wurden als Baumaterial wieder verwendet.
Dorfkirche

Grebs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Bezeichnung Beschreibung Bild
09190199 Dorfanger
(Lage)
Dorfkirche 1903/04 an Stelle einer Fachwerkkirche von etwa 1720 errichtet. Die alte Kirche wurde abgebrochen. Neubau in stilisierten neugotischen Formen.
Dorfkirche
09191514 Dorfanger 20
(Lage)
Stallgebäude
Stallgebäude
09191176 Görnseestraße 11
(Lage)
Wohnhaus 1908 errichtet, mit historischer Stuckfassade.
Wohnhaus

Krahne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Bezeichnung Beschreibung Bild
09190249 Am Dorfanger
(Lage)
Dorfkirche Die Dorfkirche wurde von 1764 bis 1773 erbaut, die Wetterfahne zeigt das Jahr 1767. Bei einem Brand im Jahre 1813 wurde die Kirche stark beschädigt, auch die Glocken wurden zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte von 1821 bis 1824. Im Jahre 1904 kam es zu Umbau- und Erweiterungsarbeiten. Die Kirche hat einen kreuzförmigen Grundriss mit einem Satteldach. Der Turm ist aufgesetzt, dieser hat ein Zeltdach. Der Ostschluss hat drei Seiten und einen Anbau. Wesentliche Ausstattungsgegenstände sind aus dem Jahr 1904, die Glocken wurden 1921 gegossen.[4]
Dorfkirche
09190250 Am Dorfanger 2
(Lage)
Pfarrhaus
Pfarrhaus
09190657 Krahner Hauptstraße 7
(Lage)
Gutsanlage mit Gutshaus, Stallgebäude auf dem Hof, Neue Scheune, Stallgebäude und Gutspark mit Grabmal Krahne war seit 1351 im Besitz der Familie von Rochow, allerdings wurde erst 1801 ein Gut in Krahne erwähnt. Im Keller des Gutshauses befinden sich Hinweise, dass der Keller bereits Ende des 17., Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut wurde. Das heutige Gutshaus wurde 1880 erbaut, es ist ein zweigeschossiger, neunachsiger Sichtziegelbau. Im Gutspark wurde stark verändert, hier befindet sich das Grabmal für Friedrich Ludwig von Rochow-Plessow.[5]
Gutsanlage mit Gutshaus, Stallgebäude auf dem Hof, Neue Scheune, Stallgebäude und Gutspark mit Grabmal
09191046 Krahner Hauptstraße 14a
(Lage)
Gehöft, bestehend aus Wohnhaus mit Stallgebäude
Gehöft, bestehend aus Wohnhaus mit Stallgebäude

Lehnin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Bezeichnung Beschreibung Bild
09190619 Am Bahnhof
(Lage)
Bahnhofs- und Empfangsgebäude der Kleinbahnstrecke Lehnin-Groß Kreutz Endstation der 1899 eingeweihten Nebenstrecke zwischen Groß Kreutz und Lehnin.
Bahnhofs- und Empfangsgebäude der Kleinbahnstrecke Lehnin-Groß Kreutz
09190263 Am Fischersberg 6
(Lage)
Revierförsterei Klosterheide mit Wohnhaus, Scheune und zwei Stallgebäuden Wohnhaus mit Stall und Scheune 1757 errichtet, 1979 und 1993 modernisiert.
Revierförsterei Klosterheide mit Wohnhaus, Scheune und zwei Stallgebäuden
09190687 Am Klostersee 11
(Lage)
Wohnhaus Um 1900/10 erbauter villenartiger Bau am Klostersee, 2000/01 saniert.
Wohnhaus
09190266 Bahnhofstraße / Kaltenhausen
(Lage)
Sowjetisches Ehrenmal Ehemaliger Friedhof von Kaltenhausen. Das sowjetische Ehrenmal erinnert an 17 sowjetische Soldaten, die am Ende des Zweiten Weltkriegs im Raum Lehnin gefallen sind. Im Jahre 1971 wurde es eingeweiht.
Sowjetisches Ehrenmal
09191058 Bahnhofstraße 19
(Lage)
Wohnhaus mit Nebengebäuden um 2013 abgerissen BWein Bild hochladen
09190741 Goethestraße 16-18
(Lage)
Diesterwegschule 1914/15 nach einem Entwurf von Regierungsbaumeister Conrad Dammeier errichtet. Bis 1956 Volksschule, dann zehnklassige Zentral- und Mittelschule, 1980 Sonder- und Förderschule "F.A. Diesterweg", jetzt Schulcampus Lehnin.
Diesterwegschule
09190262 Hirsebergstraße 12
(Lage)
Wohnhaus Um 1925 mit neobarocken Formen erbaut.
Wohnhaus
09190260 Klosterkirchplatz 1-20, An der Reiherheide
(Lage)
Klosteranlage Lehnin mit den Gebäuden des Zisterzienserklosters, des Amts und Stifts, den zugehörigen Freiflächen und Mauerzügen sowie dem Schwesternfriedhof und der darauf zuführenden Allee
Klosteranlage Lehnin mit den Gebäuden des Zisterzienserklosters, des Amts und Stifts, den zugehörigen Freiflächen und Mauerzügen sowie dem Schwesternfriedhof und der darauf zuführenden Allee
09190261 Kurfürstenstraße 22
(Lage)
Poststation, bestehend aus Hauptgebäude und Oberlaubenstall Der alte Krug, auch als alte Poststation bezeichnet, ist das älteste Anwesen Lehnins außerhalb der Klostermauern. Das jetzige Gebäude wurde am Ende des 18. Jahrhunderts errichtet, Sanierung ab 1992. Jetzt als Altenhof für betreutes Wohnen des Luise-Henrietten-Stifts genutzt.
Poststation, bestehend aus Hauptgebäude und Oberlaubenstall
09190769 Kurfürstenstraße 27
(Lage)
Klostermühle, bestehend aus Wohnhaus, Mühlengebäude, Speicher, zwei Stallgebäuden und Gartenhaus Durch das Zisterzienserkloster im 13. Jahrhundert zwischen Mühlenteich und Klostersee angelegt. 1662 als neue Schneidemühle und 1745 Wassermühle, 1962 stillgelegt. Rechts an das Wohnhaus anschließender 2-geschossiger Ziegelbau.
Klostermühle, bestehend aus Wohnhaus, Mühlengebäude, Speicher, zwei Stallgebäuden und Gartenhaus
09190705 Kurfürstenstraße 37
(Lage)
Hotel zur Post Gasthaus zur Post, im späten 19. Jahrhundert erbaut, Sanierung 2008. Im baulichen Zustand überliefertes Gasthaus der Kaiserzeit.
Hotel zur Post
09190892 Lindenstraße 22
(Lage)
Wohnhaus 1929–1930 erbaut. Alle Seiten des Hauses unterschiedlich gestaltet, mächtiges Mansardendach.
Wohnhaus
09191134 Potsdamer Straße 3
(Lage)
Försterei Mittelheide, bestehend aus Forsthaus und Scheune Auf einer Waldlichtung 1895 als Wohnplatz des Gutsbezirks Forst Lehnin errichtet.
Försterei Mittelheide, bestehend aus Forsthaus und Scheune
09190265 Puschkinallee
(Lage)
Gedenkstein für Willibald Alexis, am Haupteingang zum Friedhof Der Initiator des Denkmals war Heimatschriftsteller Georg Eugen Kitzler, am 17. Mai 1914 wurde das Denkmal enthüllt. Es besteht aus Findlingen mit eingelassener Bronzeplakette des Dichters Willibald Alexis. Die Plakette wurde von Paul Matzdorf erstellt, Vorbild war ein Bild aus dem Jahr 1841. Im Jahr 1955 wurde das Denkmal neugestaltet, 2006 erfolgte eine Sanierung des Denkmals.[6]
Gedenkstein für Willibald Alexis, am Haupteingang zum Friedhof
09190264 Puschkinstraße 2, 3
(Lage)
Doppelwohnhaus Das Doppelwohnhaus wurde 1906 erbaut. Es ist ein eingeschossiger Bau mit einem Krüppelwalmdach. Auffällig sind die unterschiedlich gestalteten Zwerchhäuser, bei Zwerchhäuser zeigen Fachwerk. Das linke Zwerchhaus hat ein abgewalmtes Dach, das rechte Zwerchhaus ein Dreiecksgiebel.[7]
Doppelwohnhaus

Meßdunk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Bezeichnung Beschreibung Bild
09191615 Meßdunker Straße
(Lage)
Dorfkirche Die jetzige Kirche wurde von 1867 bis 1868 erbaut, sie ersetzte einen Vorgängerbau. Es ist eine neuromanische Kirche, sie steht am nordöstlichen Ortsrand. Im Jahre 1963 wurde die Kirche von einem Blitzschlag beschädigt, anschließend verfiel die Kirche. Eigentlich sollte die Kirche 1980 abgerissen werden, sie wurde aber von 1990 bis 1993 instand gesetzt. Heute finden hier Veranstaltungen statt.[8]
Dorfkirche

Michelsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Bezeichnung Beschreibung Bild
09190290 Alte Dorfstraße
(Lage)
Dorfkirche Die romanische Feldsteinkirche wurde im Kern Ende des 12. Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut. Der Saalbau besteht aus einem Schiff, einem eingezogenen Chor und einer kleinen Apsis. Der Westturm hat Schiffsbreiteund überragt die Kirche nur unwesentlich. An der Südseite der Kirche befindet sich eine Priesterpforte. Im Inneren befindet sich Reste einer Ausmalung aus dem Jahr 1946, es zeigt zwei Engel. Der Altar wurde 1946 aus Sandsteinplatten erstellt. Die Orgel hat Gottlieb Heise aus Potsdam erbaut. Eine kleine Bronzeglocke wurde 1701 gegossen, eine große Glocke wurde 1962 aus Gussstahl gegossen.[9]
Dorfkirche

Nahmitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Bezeichnung Beschreibung Bild
09190297 Dorfstraße, Alte Göhlsdorfer Straße
(Lage)
Dorfkirche Die Kirche wurde 1744 anstelle eines Vorgängerbaus errichtet. Eine Sanierung erfolgte von 1997 bis 2005. Die barocke Ausstattung einschließlich des Kanzelaltars ist erhalten.[10]
Dorfkirche
09190998 Dorfstraße 31
(Lage)
Gasthof, bestehend aus Gasthaus mit Saalanbau, Stall und Scheune Seit 1801 gibt es hier ein Gasthaus mit Saalanbau, Stall und Scheune, um 1886 war der Gasthof im Besitz von D. Schmidt. Der heutige Bau wurde um 1900 erbaut. Der linke Teil des Gebäudes ist ein eingeschossiger Bau mit sechs Achsen, die mitterlen Achsen bilden einen zweigeschossigen Mittelrisalit. Der rechte Teil ist ein eingeschossiger dreiachsiger Saalanbau, beide Gebäudeteile befinden sich unter einem Satteldach. Der Eingang befindet sich in der Rechten Achse des linken Bauteiles, vor dem Eingang befindet sich eine Freitreppe.[11]
Gasthof, bestehend aus Gasthaus mit Saalanbau, Stall und Scheune

Netzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Bezeichnung Beschreibung Bild
09191172 Am See 2
(Lage)
Wohnhaus Südlich des ehemaligen Ziegelei-Areals am Netzener See 1870 südlich der Ziegelei Grothe errichtet. Vermutlich Wohnhaus des Ziegeleibesitzers. Fassade mit spätklassizistischer Stuckgliederung
Wohnhaus
09191274 Lehniner Chaussee 17
(Lage)
Gasthof Spätes 19. Jahrhundert, gegliederte Putzfassade, links Wohnteil mit Gaststube und Vereinszimmer, rechts Saal, jetzt Leerstand
Gasthof
09190833 Netzener Dorfstraße, Mühlendamm 1-10, Seestraße 1–4, Straße zum Kombinat 2
(Lage)
Dorfstraße mit Ziegelpflasterung Die Straße mit Ziegelpflaster von 1914 besteht aus hochkant im Sandbett verlegten gelblichen Ziegeln. Die Ziegel sind diagonal, in der Mitte zusammenstoßend, in Schalbenschwanzmuster verlegt.
Dorfstraße mit Ziegelpflasterung
09190300 Netzener Dorfstraße
(Lage)
Dorfkirche Die bereits 1190 vorhandene Kirche wurde im Spätmittelalter durch einen Neubau ersetzt. Gotischer Backstein-Saalbau mit Westturm aus Mischmauerwerk. Im frühen 18. Jahrhundert Verlängerung nach Osten. In der Mitte der Südseite Spitzbogenportal und hochsitzende Rundblenden.
Dorfkirche
09191429 Netzener Dorfstraße 2
(Lage)
Stallgebäude des ehemaligen Dorfkruges
Stallgebäude des ehemaligen Dorfkruges
09190989 Netzener Dorfstraße 12
(Lage)
Pfarrgehöft, bestehend aus Pfarrhaus, linkem Stallgebäude und Scheune 1893–1895 errichtet anstelle eines Vorgängerbaus aus Ziegelmauerwerk, links Stallgebäude, rückwärtig Einfahrts-Scheune
Pfarrgehöft, bestehend aus Pfarrhaus, linkem Stallgebäude und Scheune
09191173 Netzener Dorfstraße 15
(Lage)
Schulgehöft, bestehend aus Schulhaus und Nebengebäude Am Ende der Dorfstraße 1855 errichtete Schule. Nach Inbetriebnahme der neuen Schule in der Schulstraße 1895 Lehrerwohnung.
Schulgehöft, bestehend aus Schulhaus und Nebengebäude
09191430 Netzener Dorfstraße 19
(Lage)
Wirtschaftsgebäude eines Vierseithofs (zwei Stallgebäude und Scheune)
Wirtschaftsgebäude eines Vierseithofs (zwei Stallgebäude und Scheune)

Prützke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Bezeichnung Beschreibung Bild
09190345 Altes Dorf
(Lage)
Dorfkirche Die evangelische Kirche wurde 1747 erbaut. Die Ausstattung im Inneren ist ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert.
Dorfkirche
09190346 Altes Dorf, Grebser Straße
(Lage)
Gedenkstein für Ernst Thälmann, auf dem Vorplatz des Friedhofs
Gedenkstein für Ernst Thälmann, auf dem Vorplatz des Friedhofs
09191034 Altes Dorf 37
(Lage)
Schulgehöft, bestehend aus Hauptgebäude und Stall 1900/01 errichtet, eingeschossiger roter Ziegelbau, ab etwa 1964 Arztpraxis, umgebaut. Südlich, auf dem Friedhof, befindet sich ein kleiner Stall.
Schulgehöft, bestehend aus Hauptgebäude und Stall

Rädel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Bezeichnung Beschreibung Bild
09190349 (Lage) Dorfkirche Die evangelische Kirche wurde im 18. Jahrhundert erbaut. In den Jahren 1912 bis 1913 wurde der Turm errichtet. Die Ausstattung im Inneren ist im neubarocken Stil gehalten.
Dorfkirche
09190677 Hauptstraße 3
(Lage)
Ziegelei-Ringofen Der Ringofen wurde im dritten Drittel des 19. Jahrhunderts erbaut. 1905 wurde der Ofen erweitert. Er hatte dann 17. Kammern und konnte 250.000 Steine verarbeiten. Hergestellt wurden hier nur Hintermauerungsziegel, das Tonmaterial war für Verblendziegel zu schlecht. Im Jahre 1963 wurde der Ofen stillgelegt, er zerfiel und wurde 1980 zum Abriss freigegeben. Seit 1998 ist es ein technisches Denkmal.[12]
Ziegelei-Ringofen

Reckahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Bezeichnung Beschreibung Bild
09190363 (Lage) Steinpyramide, auf dem Krähenberg nordöstlich des Ortes
Steinpyramide, auf dem Krähenberg nordöstlich des Ortes
09190355 Reckahner Dorfstraße
(Lage)
Dorfkirche Die Dorfkirche wurde im Jahre 1739 im barocken Stil erbaut. Die Ausstattung im Inneren ist aus der Bauzeit.
Dorfkirche
09190362 Reckahner Dorfstraße
(Lage)
Grabstätte Heinrich Julius Bruns, auf dem Kirchhof Der Lehrer Heinrich Julius Bruns starb am 23. September 1794 in Reckahn.
Grabstätte Heinrich Julius Bruns, auf dem Kirchhof
09190358 Reckahner Dorfstraße
(Lage)
Gutspark
Gutspark
09190360 Reckahner Dorfstraße
(Lage)
Erbbegräbnis von Rochow, im Gutspark
Erbbegräbnis von Rochow, im Gutspark
09190361 Reckahner Dorfstraße/ Krahner Straße
(Lage)
Neuer Friedhof mit den Grabstätten der Familien von Rochow und von Olearius Der Friedhof wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts angelegt. Es ist eine kleine Anlage mit einer Umrandung aus Feldstein. Hier befinden sich die Grabdenkmale von Friedrich Eberhard von Rochow und der Ehefrau Christiabe Louise geborene von Bose. Diese Grabmale befinden sich an der Ostseite des Friedhofes. Links davon befindet sich das Grabmal von dem Land- und Regierungsrat Caesar von Olearius und dessen Ehefrau Rosa, geborene von Hayn. Weiter ist hier der preußische Staatsminister Gustav Adolf Rochus von Rochow und dessen Ehefrau Caroline Luise Albertine geborene von der Marwitz beerdigt.[13]
Neuer Friedhof mit den Grabstätten der Familien von Rochow und von Olearius
09190359 Reckahner Dorfstraße 23
(Lage)
Schulhaus
Schulhaus
09190356 Reckahner Dorfstraße 27
(Lage)
Gutshaus (Schloss) Das Schloss wurde 1726 bis 1730 erbaut. Es ist eine eingeschossige Anlage, errichtet in der Nachfolge von Schlüter.
Gutshaus (Schloss)
09190357 Reckahner Dorfstraße 33-39 (ungerade)
(Lage)
Altes Gutshaus (später Wirtschaftsgebäude)
Altes Gutshaus (später Wirtschaftsgebäude)

Rietz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Bezeichnung Beschreibung Bild
09190370 Rietzer Dorfstraße
(Lage)
Dorfkirche Die Dorfkirche wurde zum Ende des 18. Jahrhunderts erbaut. Es ist ein Saalbau mit einem dreiseitigen Ostschluss und einen eingezogenen Westturm. Der Turm hat einen quadratischen Grundriss, der Unterbau geht auf einen Vorgängerbau aus dem 15. Jahrhundert zurück. Der Altar wurde 1956/1957 wurde eingebaut, der alte barocke Kanzelaltar wurde dabei entfernt. Die Taufe stammt ebenfalls aus den Jahren 1956/1957, die Taufschale wurde laut Inschrift 1700 gestiftet. Die zwei Glocken wurden 1918 gegossen.[14]
Dorfkirche

Trechwitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Bezeichnung Beschreibung Bild
09190431 Von-Knobelsdorff-Straße 7
(Lage)
Dorfkirche Die evangelische Dorfkirche ist die ehemalige Patronatskirche der Familie Rochow. Die Kirche wurde im Jahre 1750 unter Verwendungen eines Vorgängerbaues erbaut. Die Ausstattung im Inneren ist aus dem 18. Jahrhundert.[15]
Dorfkirche

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Begründet vom Tag für Denkmalpflege 1900, Fortgeführt von Ernst Gall, Neubearbeitung besorgt durch die Dehio-Vereinigung und die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum. Brandenburg: bearbeitet von Gerhard Vinken und anderen, durchgesehen von Barbara Rimpel. Deutscher Kunstverlag, München/ Berlin 2012, ISBN 978-3-422-03123-4.
  • Marie-Luise Buchinger und Marcus Cante: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg Band 14.1, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Teil 1 Nördliche Zauche. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2009.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Kulturdenkmale in Kloster Lehnin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Denkmale in Brandenburg, Potsdam-Mittelmark. Teil 1: Marie-Luise Buchinger, Marcus Cante: Nördliche Zauche. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, 2009, ISBN 978-3-88462-285-8, Seite 103–104.
  2. Denkmale in Brandenburg, Potsdam-Mittelmark. Teil 1: Marie-Luise Buchinger, Marcus Cante: Nördliche Zauche. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, 2009, ISBN 978-3-88462-285-8, Seite 106.
  3. Denkmale in Brandenburg, Potsdam-Mittelmark. Teil 1: Marie-Luise Buchinger, Marcus Cante: Nördliche Zauche. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, 2009, ISBN 978-3-88462-285-8, Seite 129.
  4. Denkmale in Brandenburg, Potsdam-Mittelmark. Teil 1: Marie-Luise Buchinger, Marcus Cante: Nördliche Zauche. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, 2009, ISBN 978-3-88462-285-8, Seite 276–278.
  5. Denkmale in Brandenburg, Potsdam-Mittelmark. Teil 1: Marie-Luise Buchinger, Marcus Cante: Nördliche Zauche. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, 2009, ISBN 978-3-88462-285-8, Seite 278–281.
  6. Denkmale in Brandenburg, Potsdam-Mittelmark. Teil 1: Marie-Luise Buchinger, Marcus Cante: Nördliche Zauche. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, 2009, ISBN 978-3-88462-285-8, Seite 380–381.
  7. Denkmale in Brandenburg, Potsdam-Mittelmark. Teil 1: Marie-Luise Buchinger, Marcus Cante: Nördliche Zauche. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, 2009, ISBN 978-3-88462-285-8, Seite 381.
  8. Denkmale in Brandenburg, Potsdam-Mittelmark. Teil 1: Marie-Luise Buchinger, Marcus Cante: Nördliche Zauche. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, 2009, ISBN 978-3-88462-285-8, Seite 384–385.
  9. Denkmale in Brandenburg, Potsdam-Mittelmark. Teil 1: Marie-Luise Buchinger, Marcus Cante: Nördliche Zauche. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, 2009, ISBN 978-3-88462-285-8, Seite 387–390.
  10. Denkmale in Brandenburg, Potsdam-Mittelmark. Teil 1: Marie-Luise Buchinger, Marcus Cante: Nördliche Zauche. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, 2009, ISBN 978-3-88462-285-8, Seite 402–403.
  11. Denkmale in Brandenburg, Potsdam-Mittelmark. Teil 1: Marie-Luise Buchinger, Marcus Cante: Nördliche Zauche. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, 2009, ISBN 978-3-88462-285-8, Seite 403–404.
  12. Denkmale in Brandenburg, Potsdam-Mittelmark. Teil 1: Marie-Luise Buchinger, Marcus Cante: Nördliche Zauche. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, 2009, ISBN 978-3-88462-285-8, Seite 474–475.
  13. Denkmale in Brandenburg, Potsdam-Mittelmark. Teil 1: Marie-Luise Buchinger, Marcus Cante: Nördliche Zauche. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, 2009, ISBN 978-3-88462-285-8, Seite 493.
  14. Denkmale in Brandenburg, Potsdam-Mittelmark. Teil 1: Marie-Luise Buchinger, Marcus Cante: Nördliche Zauche. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, 2009, ISBN 978-3-88462-285-8, Seite 498–501.
  15. Denkmale in Brandenburg, Potsdam-Mittelmark. Teil 1: Marie-Luise Buchinger, Marcus Cante: Nördliche Zauche. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein, 2009, ISBN 978-3-88462-285-8, Seite 528–532.