Liste der Baudenkmale in Luckenwalde

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In der Liste der Baudenkmale in Luckenwalde sind alle Baudenkmale der brandenburgischen Stadt Luckenwalde und ihrer Ortsteile aufgelistet. Grundlage ist die Veröffentlichung der Landesdenkmalliste mit dem Stand vom 31. Dezember 2017.

Baudenkmale in den Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Spalten befinden sich folgende Informationen:

  • ID-Nr: Die Nummer wird vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege für Denkmalpflege vergeben. Ein Link hinter der Nummer führt zum Eintrag über das Denkmal in der Denkmaldatenbank.
  • Lage: die Adresse des Denkmales und die geographischen Koordinaten
  • Offizielle Bezeichnung: Bezeichnung in den offiziellen Listen des Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege. Ein Link hinter der Bezeichnung führt zum Wikipedia-Artikel über das Denkmal.
  • Beschreibung: die Beschreibung des Denkmales
  • Bild: ein Bild des Denkmales

Frankenfelde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09105429 (Lage) Dorfkirche Die evangelische Kirche stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Der ehemalige Kanzelaltar stammt aus der Zeit um 1700, allerdings ist nur der Kanzelkorb erhalten. Die Orgel hat ein klassizistisches Prospekt und stammt aus dem Jahre 1824.
Dorfkirche
09105951 Dorfstraße 35
(Lage)
Gehöft, bestehend aus Torhaus, Oberlaubenstall, rechtem Stallgebäude, Scheune sowie Wohnhaus (Äußeres) BW
09106001 Dorfstraße 71
(Lage)
Oberlaubenstall BW
09105431 Zapfholzweg
(Lage)
Areal des Kriegsgefangenenlagers Stalag III A mit Ehrenfriedhöfen Nach Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde im September 1939 das Kriegsgefangenenlagers Stalag III A errichtet. Ungefähr 200.000 Kriegsgefangene aus zehn verschiedenen Nationen durchliefen das Lager. Untersuchungen ergaben, dass im Lager rund 5.000 bis 6.000 Gefangene im Winter 1941/1942 einer Fleckfieberepidemie zum Opfer fielen.
Areal des Kriegsgefangenenlagers Stalag III A mit Ehrenfriedhöfen

Kolzenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09105859 Chausseestraße 1
(Lage)
Villa und Park Lindenberg
Villa und Park Lindenberg

Luckenwalde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09105390 (Lage) Stadtkern Luckenwalde Das Denkmal besteht aus dem historischen Kern der Stadtanlage LuckenwaIde: Baruther Straße 1- 47, Beelitzer Straße 23, Breite Straße 1 - 51, Dahmer Straße (zwischen Breite Straße und Kleiner Haag), Haag 1- 5, 21 - 30, Markt 1- 34, Rudolf-Breitscheid-Straße 1 - 7 und 157 - 161, Theaterstraße (zwischen Breite Straße und Kleiner Haag), Trebbiner Straße 16[1]
Stadtkern Luckenwalde
09105182 Ackerstraße 12
(Lage)
Mietwohnhaus
Mietwohnhaus
09105183 Am Anger 1-34, Am Eiserhorstweg 1–10, Am Neuen Damm 1–18, Am Wall 1–12, Jänickendorfer Straße 16, 17
(Lage)
Siedlung „Am Anger“ Die Siedlung entstand im Zuge der Industrialisierung Luckenwaldes. Sie sollte den Arbeitern Wohnraum und Ruhe zur Erholung bieten.
Siedlung „Am Anger“
09105183 Am Eiserhorstweg 1–10
(Lage)
siehe Am Anger 1–34
siehe Am Anger 1–34
09105183 Am Neuen Damm 1–18
(Lage)
siehe Am Anger 1–34
siehe Am Anger 1–34
09105189 Am Nuthepark 1
(Lage)
Stallgebäude der Brauerei Die Remise war einst Teil der Fähndrischen Brauerei.[2]
Stallgebäude der Brauerei
09105183 Am Wall 1–12
(Lage)
siehe Am Anger 1–34
siehe Am Anger 1–34
09105183 An den Giebeln 1–12, 21–31
(Lage)
siehe Auf dem Sande 1–52
siehe Auf dem Sande 1–52
09105775 Arndtstraße 17
(Lage)
Kindergarten In diesem Gebäude befindet sich seit Januar 1971 die Kindertagesstätte „Rundbau“[3][4]
Kindergarten
09105183 Auf dem Sande 1–52, Alex-Sailer-Straße 1–11, An den Giebeln 1–12, 21–31, Grundweg 2–4, 6, Jüterboger Tor 2–7, Rothe Straße 1–4, 6, 8, Rudolf-Breitscheid-Straße 80–110, Schieferling 1–10
(Lage)
Siedlung „Auf dem Sande“
Siedlung „Auf dem Sande“
09105426 August-Bebel-Platz 1–14, Dahmer Straße 27, 27a, 28, Gottower Straße 1–8, Jänickendorfer Straße 81–89, Karl-Marx-Straße 1–15, Theaterstraße 28–30, Wilhelm-Liebknecht-Straße 2–12
(Lage)
Wohnsiedlung (Volksheimsiedlung) Die Volksheimsiedlung wurde von 1928 bis 1932 von Willy Ludewig erbaut. In der gesamten Siedlung entstanden 350 Wohnungen. Die Grundstruktur sah einen trapezförmigen Platz mit einer Waschküche, einem Spielplatz sowie einem Heizhaus vor. 1998 wurden die Wohnungen renoviert und neu aufgeteilt.
Wohnsiedlung (Volksheimsiedlung)
09105216 Auguststraße 44
(Lage)
Arbeitersiechenheim „Carlsche Stiftung“ Tuchfabrikant Carl stiftete 1841 den Carlschen Stift für invalide Fabrikarbeiter in der Auguststraße 44.[5]
Arbeitersiechenheim „Carlsche Stiftung“
09105747 Bahnhofsplatz 5
(Lage)
Empfangsgebäude, Post- und Güterbahnhof des Hauptbahnhofs Der Geheime Kommerzienrat von Carl setzte sich für den Anschluss Luckenwaldes an die Bahnstrecke nach Berlin ein. 1841 wurde die Strecke eröffnet. Das heute Bahnhofsgebäude entstand mit der Hochlegung der Bahnstrecke um das Jahr 2015. Die Stadt sanierte das Bauwerk im Jahr 2008, um es anschließend als Stadtbibliothek zu nutzen.
Empfangsgebäude, Post- und Güterbahnhof des Hauptbahnhofs
09105922 Bahnhofstraße 5
(Lage)
Villa (ehemalige königlich preußische Forstverwaltung)
Villa (ehemalige königlich preußische Forstverwaltung)
09106277 Bahnhofstraße 11
(Lage)
Papptellerfabrik („Papierwarenfabrik Henschel“), bestehend aus Fabrikgebäude, Wohnhaus, Fabrik- und Lagergebäude, Kesselhaus sowie Wohn- und Bürogebäude 1867 gründete Hermann Henschel eine Buchbinderei und ein Bijouteriewarengeschäft in Luckenwalde. Henschel versuchte, eine hygienische Verpackung zu entwickeln, die das Verpacken von Lebensmittel in Zeitungspapier überflüssig machen sollte. 1867 stellte er den ersten Pappteller der Welt her. Henschel zeichnet sich auch für die Werbung auf Bierdeckeln verantwortlich.
Papptellerfabrik („Papierwarenfabrik Henschel“), bestehend aus Fabrikgebäude, Wohnhaus, Fabrik- und Lagergebäude, Kesselhaus sowie Wohn- und Bürogebäude
09106316 Baruther Straße 5
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09105967 Baruther Straße 17
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus mit Nebengebäuden
Wohn- und Geschäftshaus mit Nebengebäuden
09105187 Baruther Straße 26
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09106452 Baruther Straße 43
(Lage)
Wohnhaus BW
09105188 Baruther Straße 44
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09105755 Beelitzer Straße 3
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09105854 Beelitzer Straße 35a
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09105796 Beelitzer Tor 10
(Lage)
Wohnhaus („Villa Mithoff“)
Wohnhaus („Villa Mithoff“)
09105795 Bergstraße 10
(Lage)
Kleinbahnhof
Kleinbahnhof
09105945 Berliner Straße 3
(Lage)
Eichamt
Eichamt
09105797 Berliner Straße 64/65
(Lage)
Gebäude des städtischen Schlachthofs, mit Wohn- und Verwaltungsgebäude, städtischer Badeanstalt, Wohn- und Verwaltungsgebäude und Wasserturm
Gebäude des städtischen Schlachthofs, mit Wohn- und Verwaltungsgebäude, städtischer Badeanstalt, Wohn- und Verwaltungsgebäude und Wasserturm
09105829 Brandenburger Straße 13
(Lage)
Wohnhaus mit Einfriedung Das Gebäude gehörte als Direktorenvilla zum ehemaligen Gaswerk, es stand bis zur Errichtung des Bahndamms im Jahre 1917 frei. Alle seine vier Seiten der Fassade sind als attraktive Sichtseiten ausgebildet.[6]
Wohnhaus mit Einfriedung
09105943 Brandenburger Straße 35
(Lage)
Mietwohnhaus
Mietwohnhaus
09106205 Breite Straße
(Lage)
Fußgängerzonengestaltung („Boulevard“) zwischen Parkstraße und Theaterstraße
Fußgängerzonengestaltung („Boulevard“) zwischen Parkstraße und Theaterstraße
09105190 Breite Straße 19, 20
(Lage)
Mietwohn- und Geschäftshaus
Mietwohn- und Geschäftshaus
09105191 Breite Straße 23
(Lage)
Mietwohn- und Geschäftshaus
Mietwohn- und Geschäftshaus
09106290 Breite Straße 31
(Lage)
Mietwohn- und Geschäftshaus mit Seitenflügel
Mietwohn- und Geschäftshaus mit Seitenflügel
09105764 Breite Straße 49
(Lage)
Wohnhaus Bis 1882 vermutlich vollständig in Fachwerk errichtetes Ackerbürgerhaus. Dann Umbau (massiv gemauerte Straßenfassade) für Ladennutzung im EG mit großen Schaufenstern. 1908/1912 erneute Überformung im heutigen Erscheinungsbild und Umbau zu reinem Wohnhaus. Ab 2000 Leerstand und zunehmender Verfall. 2014 Instandsetzung durch Architektur + Restaurierung und Nutzung als Wohnhaus.
Wohnhaus
09106454 Breite Straße 50
(Lage)
Ackerbürgergehöft, bestehend aus Wohnhaus, drei Stallgebäuden, Scheune und Garage BW
09105002 Breite Straße 51
(Lage)
Wohnhaus und Stallgebäude mit Oberlaube
Wohnhaus und Stallgebäude mit Oberlaube
09105193 Bussestraße 26, 27
(Lage)
Kreiskonsumverwaltung Die Bauhütte Luckenwalde errichtete in den Jahren 1929 und 1930 das Bauwerk nach Plänen von Paul Backes. Unter Denkmalschutz stehen das Vorderhaus und das dahinter liegende Lagergebäude.
Kreiskonsumverwaltung
09105194 Dahmer Straße 1
(Lage)
Hut- und Tuchfabrik Steinberg, mit Wohn-, Verwaltungs- und Produktionsgebäude (heute Kreissparkasse) Erich Mendelsohn entwarf in den Jahren 1922 und 1923 einen Komplex mit Färberei, Kraftstation und Torhäusern. Die expressive Mauergestaltung weist ein trapezförmiges Oberdach auf.
Hut- und Tuchfabrik Steinberg, mit Wohn-, Verwaltungs- und Produktionsgebäude (heute Kreissparkasse)
09105195 Dahmer Straße 2
(Lage)
Villa
Villa
09105426 Dahmer Straße 27, 27a, 28
(Lage)
siehe August-Bebel-Platz 1–14
siehe August-Bebel-Platz 1–14
09105196 Dahmer Straße 51
(Lage)
Villa
Villa
09105197 Dessauer Straße 23
(Lage)
Mietwohnhaus
Mietwohnhaus
09105748 Elsthal 1
(Lage)
Villa mit Wirtschaftsgebäude
Villa mit Wirtschaftsgebäude
09105399 Forststraße 17
(Lage)
Wandgestaltung in der Mensa der ehemaligen Pädagogischen Fachschule
Wandgestaltung in der Mensa der ehemaligen Pädagogischen Fachschule
09105421 Frankenstraße 10
(Lage)
Kirche St. Petri Die neugotische Kirche mit einem weit heruntergezogenen Satteldach war erforderlich, nachdem die Einwohnerzahl Luckenwaldes Ende des 19. Jahrhunderts erheblich anstieg. Die Grundsteinlegung fand auf Initiative des Superintendenten Zander am 14. September 1890 statt; die Kirchweihe am 28. April 1892.
Kirche St. Petri
09105970 Frohe Zukunft 15
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09105577 Gartenstraße 9b
(Lage)
Villa mit Einfriedung, Garage und Kontorgebäude
Villa mit Einfriedung, Garage und Kontorgebäude
09105198 Goethestraße 7
(Lage)
Jugendheim des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes Der dreigeschossige Putzbau wurde nach Formen des Neuen Bauens im Jahr 1928 nach Plänen von Paul Backes errichtet. Es war das erste Jugendheim des ADGB. Heute ist es das Kinder- und Jugendheim KLAB.
Jugendheim des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes
09105400 Goethestraße 7
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Gedenktafel für antifaschistische Widerstandskämpfer Die Gedenktafel ist nicht öffentlich zugänglich.
Gedenktafel für antifaschistische Widerstandskämpfer
09105426 Gottower Straße 1-8
(Lage)
siehe August-Bebel-Platz 1-14
siehe August-Bebel-Platz 1-14
09105427 Gottower Straße 39–56, Upstallweg 1–12
(Lage)
Wohnsiedlung (Mendelsohn-Siedlung)
Wohnsiedlung (Mendelsohn-Siedlung)
09105842 Gottower Straße 57, 58, 59
(Lage)
Wohnanlage, bestehend aus drei Mietwohnhäusern
Wohnanlage, bestehend aus drei Mietwohnhäusern
09106374 Gottower Straße 69
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09106230 Grabenstraße 1
(Lage)
Wohnhaus Lehmann
Wohnhaus Lehmann
09106231 Grabenstraße 4
(Lage)
Wohnhaus Lehmann
Wohnhaus Lehmann
09106462 Grabenstraße 6-7
(Lage)
Wohnhaus mit Gewerbehof BW
09105765 Grabenstraße 19
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09106220 Grabenstraße 34
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Wohnhaus
Wohnhaus
09105766 Große Weinbergstraße 11a
(Lage)
Mietwohnhaus
Mietwohnhaus
09105199 Große Weinbergstraße 42
(Lage)
Arbeitsamt (Wohn- und Verwaltungsgebäude) Der zweigeschossige Bau mit Walmdach entstand im Jahr 1929 nach Plänen von Paul Backes. Im Erdgeschoss ist ein auffälliges Klinkerband zu sehen, das die Fenster gliedert. Es wird im 21. Jahrhundert als Frauenhaus genutzt.
Arbeitsamt (Wohn- und Verwaltungsgebäude)
09105183 Grundweg 2–4, 6
(Lage)
siehe Auf dem Sande 1-52
siehe Auf dem Sande 1-52
09105404 Haag
(Lage)
Denkmal für die Gefallenen der Schleswig-Holsteinischen Kriege 1848 und 1864 Das Denkmal aus Sandstein erinnert an die gefallenen Soldaten der Kriege 1848 und 1864. Es wurde am 30. April 1905 vom Kriegerverein an die Stadt übergeben.
Denkmal für die Gefallenen der Schleswig-Holsteinischen Kriege 1848 und 1864
09105014 Haag
(Lage)
Denkmal für die Gefallenen der Kriege 1866 und 1870/71 Im Juni 2004 wurde die Restauration der beiden Denkmale mit dem Aufstellen der „Viktoria“ auf diesem Denkmal abgeschlossen. Die Nachbildung der originalen Statue wurde durch Stadtmittel und Spenden ermöglicht.[7]
Denkmal für die Gefallenen der Kriege 1866 und 1870/71
09105750 Haag 12
(Lage)
Buckskin-Fabrik In der Fabrik wurde Buckskin gefertigt.
Buckskin-Fabrik
09105403 Haag 19, 20
(Lage)
Textilmanufaktur (Vierseithof) In der ehemaligen Tuchfabrik befindet sich heute ein Hotel. Im Ursprung stammt das Haus aus den Jahren 1792 bis 1795. Der Stil ist der eines barocken Herrenhauses.
Textilmanufaktur (Vierseithof)
09105754 Haag 27
(Lage)
Wohnhaus Das Objekt ist ein Fachwerkbau aus dem 18. Jahrhundert und zählt zu den ältesten Häusern in Luckenwalde. Eine Besonderheit ist seine schwarze Küche mit Mantelschornstein aus Fachwerk.
Wohnhaus
09105857 Heidestraße 15a
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09105767 Heidestraße 28
(Lage)
Mietwohnhaus
Mietwohnhaus
09105405 Industriestraße 1 a-d
(Lage)
Gebäude der Hutfabrik Friedrich Steinberg, Herrmann & Co. (Mendelsohnhalle), bzw. der Norddeutschen Maschinenbau AG: Toreinfahrt, Veranstaltungsgebäude, Produktionsgebäude, Kessel- und Maschinenhaus sowie Reste der Werkseinfahrt Die ehemalige Hutfabrik wurde 1922 bis 1923 nach einem Entwurf von Erich Mendelsohn erbaut. Es entstanden vier Produktionshallen, ein Kessel- und ein Turbinenhaus sowie zwei Torbauten. Ab 1935 wurden in dem Gebäude Waffen produziert. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Maschinenbestand als Reparationszahlung in die Sowjetunion transportiert. Von 1957 bis 1989 produzierte die VEB Walzläger in dem Gebäude Maschinenteile.
Gebäude der Hutfabrik Friedrich Steinberg, Herrmann & Co. (Mendelsohnhalle), bzw. der Norddeutschen Maschinenbau AG: Toreinfahrt, Veranstaltungsgebäude, Produktionsgebäude, Kessel- und Maschinenhaus sowie Reste der Werkseinfahrt
09106485 Industriestraße 1 e
(Lage)
Wohn- und Bürohaus Hiltmann BW
09105798 Jänickendorfer Straße 8
(Lage)
Villa Kessler
Villa Kessler
09105183 Jänickendorfer Straße 16, 17
(Lage)
siehe Am Anger 1–34
siehe Am Anger 1–34
09105426 Jänickendorfer Straße 81–89
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
siehe August-Bebel-Platz 1–14
siehe August-Bebel-Platz 1–14
09105183 Jüterboger Tor 2–7
(Lage)
siehe Auf dem Sande 1–52
siehe Auf dem Sande 1–52
09105830 Jüterboger Tor 17
(Lage)
Wohnhaus mit Gartenpavillon
Wohnhaus mit Gartenpavillon
09106417 Jüterboger Tor 30
(Lage)
Friedhof vor dem Jüterboger Tor mit folgenden Bestandteilen - Südliche Einfriedungsmauer mit Erbbegräbnissen - Westliche Einfriedungsmauer mit Erbbegräbnissen (teilweise) - Ausgewählte Grabstätten an Nebenwegen - Ehemalige Leichenhalle
Friedhof vor dem Jüterboger Tor mit folgenden Bestandteilen - Südliche Einfriedungsmauer mit Erbbegräbnissen - Westliche Einfriedungsmauer mit Erbbegräbnissen (teilweise) - Ausgewählte Grabstätten an Nebenwegen - Ehemalige Leichenhalle
09105202 Jüterboger Tor 30
(Lage)
Friedhofskapelle des Friedhofs „Vor dem Jüterboger Tor“
Friedhofskapelle des Friedhofs „Vor dem Jüterboger Tor“
09105201 Jüterboger Tor 30
(Lage)
Erbbegräbnis der Familien Busse und von Carl, auf dem Friedhof
Erbbegräbnis der Familien Busse und von Carl, auf dem Friedhof
09105406 Jüterboger Tor 30
(Lage)
Grab- und Gedenkstätte Ernst Kloß, auf dem Friedhof Der Sportler Ernst Kloß wurde am 12. April 1933 von den Nazis ermordet. An der Friedhofsmauer links vom Eingang hängt eine Gedenktafel. Das Grab befindet sich auf dem Friedhof.
Grab- und Gedenkstätte Ernst Kloß, auf dem Friedhof
09105426 Karl-Marx-Straße 1–15
(Lage)
siehe August-Bebel-Platz 1–14
siehe August-Bebel-Platz 1–14
09105763 Käthe-Kollwitz-Straße 31
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Wohnhaus
Wohnhaus
09106395 Kirchhofsweg 1, 2
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Kirchhof vor dem Baruther Tor mit folgenden Bestandteilen:Einfriedungsmauern und Wegesystem mit Baumbestand, Grabstätten mit Gittern an der Hauptallee und den beiden parallel zu ihr verlaufenden Nebenwegen Grabstätten mit Gittern an der nördlichen, westlichen und südlichen Friedhofsmauer, Wärterhaus mit ehemaliger Leichenhalle (jetzt Friedhofsverwaltung), Friedhofskapelle, Leichenhalle Der älteste Luckenwalde Friedhof wurde im November 1822 neu geweiht, nachdem der Friedhof um die Johanniskirche aufgehoben worden war. Die Friedhofskapelle wurde 1897 eingeweiht. Heute ist es ein evangelischer Friedhof und der einzige konfessionelle Friedhof in Luckenwalde.[8][9]
Kirchhof vor dem Baruther Tor mit folgenden Bestandteilen:Einfriedungsmauern und Wegesystem mit Baumbestand, Grabstätten mit Gittern an der Hauptallee und den beiden parallel zu ihr verlaufenden Nebenwegen Grabstätten mit Gittern an der nördlichen, westlichen und südlichen Friedhofsmauer, Wärterhaus mit ehemaliger Leichenhalle (jetzt Friedhofsverwaltung), Friedhofskapelle, Leichenhalle
09105398 Kirchhofsweg 1, 2
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Gedenkstätte für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, auf dem Friedhof „Vor dem Baruther Tor“
Gedenkstätte für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, auf dem Friedhof „Vor dem Baruther Tor“
09105799 Kurze Straße 1
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09105203 Lindenallee 3–5
(Lage)
Katholische Pfarrkirche St. Joseph Die katholische Kirche St. Joseph wurde in den Jahren 1913 bis 1914 im neugotischen Stil erbaut. Im Süden der Kirche befindet sich ein Doppelturm. Neben der Kirche befindet sich das Pfarrhaus aus dem Jahr 1908 und 1909.
Katholische Pfarrkirche St. Joseph
09105408 Lindenallee 13–15
(Lage)
AWG-Wohnblock
AWG-Wohnblock
09105204 Lindenallee 16
(Lage)
Amtsgericht Das Amtsgericht wurde 1913 erbaut. Der Putzbau kombiniert Formen des Barocks sowie des Bauens um 1800 auf.
Amtsgericht
09105410 Lindenstraße 3
(Lage)
Heinrich-Stift mit straßenseitiger Einfriedung und gärtnerisch gestalteter Freifläche Das neugotische Bauwerk entstand 1899 als Stiftung der Tuchmacher Ferdinand und Wilhelm Heinrich. Es diente als Hospital für invalide Arbeiter, die mindestens zehn Jahre in deren Fabriken gearbeitet hatten. Außerdem wurden auch deren Witwen aufgenommen. Im Jahr 2001 war in dem Gebäude ein Pflegeheim untergebracht. Im Jahr 2014 sucht die Stadt nach einer Nachnutzung.
Heinrich-Stift mit straßenseitiger Einfriedung und gärtnerisch gestalteter Freifläche
09105414 Markt
(Lage)
Stadtkirche St. Johannis Der Sakralbau stammt aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und basiert auf dem Fundament eines Vorgängerbaus. Die zweischiffige Halle mit fünf Jochen wurde in den Jahren 1901 bis 1902 erheblich umgebaut. 2008 erfolgte eine Sanierung.
Stadtkirche St. Johannis
09105415 Markt
(Lage)
Marktturm Der romanisch/frühgotische Turm ist das älteste erhaltene Bauwerk der Stadt und auch ihr Wahrzeichen. Er wurde gegen Ende des 12. bis Anfang des 13. Jahrhunderts errichtet, seine ursprüngliche Funktion ist nicht genau überliefert. Sein bau jedoch steht in keinem Zusammenhang zur Johanniskirche. Seit 1484 dient er als Glockenturm der Johanniskirche. Der Turm wurde am 10. Februar 1625 schwer beschädigt, auch die beiden Glocken stürzten ab. Erst im Jahre 1766 wurde er wieder hergestellt und erhielt seine heutige Höhe vom 38 m. 1730 baute die Kirchengemeinde den Turm um und er erhielt eine barocke Turmhaube. Im Jahr 1995 sanierte die Stadt das Wahrzeichen. [10]
Marktturm
09105837 Markt
(Lage)
Schlauchturm des Feuerwehrhauses Der fünfgeschossige Schlauchturm wurde mit dem Feuerwehrhaus um 1900 errichtet, sein Dach trägt eine Biberschwanzdoppeldeckung.[11]
Schlauchturm des Feuerwehrhauses
09105923 Markt 4
(Lage)
Pelikan-Apotheke Der Apotheker Rudolf Lehmann erbaute 1894 die Apotheke anstelle eines Vorgängerbaus.
Pelikan-Apotheke
09105411 Markt 10, Breite Straße 1-3
(Lage)
Rathaus Der dreigeschossige, klassizistische Putzbau entstand in den Jahren 1843 und 1844. Die Einweihung fand am 15. Oktober 1844 statt. Der Bau ersetzt einen Vorgängerbau, der bei einem Brand 1674 zerstört wurde.
Rathaus
09105412 Markt 11
(Lage)
Alte Yorckschule (heute Heimatmuseum)
Alte Yorckschule (heute Heimatmuseum)
09105413 Markt 12a
(Lage)
Fachwerkhaus Das Fachwerkgebäude wurde 1778 als Schulhaus errichtet.[12]
Fachwerkhaus
09105743 Markt 16
(Lage)
Kino „Alhambra“
Kino „Alhambra“
09105205 Markt 17, 18
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus (Alte Post)
Wohn- und Geschäftshaus (Alte Post)
09106384 Markt 20
(Lage)
Wohnhaus Wohnhaus mit zwei Wirtschaftsgebäuden und Scheune
Wohnhaus
09105207 Markt 21
(Lage)
Wohnhaus Das Objekt ist ein Fachwerkhaus mit vorgesetzter Schmuckfassade. Es bestanden insbesondere im Giebelbereich erhebliche Bauschäden, das Haus soll für etwa 400000 € saniert werden. In dem Haus befand sich einst eine Drogerie und von circa 1828 bis 2014 auch eine Bäckerei.[13]
Wohnhaus
09105208 Markt 25, 27
(Lage)
Villa (heute Polizei) Die insgesamt 1400 m² große Villa Fähndrich ließ 1875 der bedeutende Textilfabrikant Wilhelm Fähndrich erbauen. Bis heute diente es als Wohnhaus für vermutlich zwei Familien, als Polizeiwache, angeblich als Flüchtlingslager, als Kommandantur der Luftwache. Es wurde seit 2005 für ca. 1,4 Millionen € renoviert: Risse und Dachschäden wurden ausgebessert, der Anstrich erneuert, neue Türen und eine zweite Treppe eingebaut und im Keller die Decken gestützt. Im April 2011 wurde es übergeben, so dass es wieder als Polizeiwache genutzt wird.[14][15]
Villa (heute Polizei)
09105973 Mühlenweg 6
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Villa
Villa
09105209 Neue Beelitzer Straße 1
(Lage)
Mietwohn- und Geschäftshaus
Mietwohn- und Geschäftshaus
09105416 Parkstraße
(Lage)
Stadtpark Der Park wurde im Jahr 1904 vom Gartenmeister Gierlich angelegt und 1936 von Hellmuth Späth aus Berlin erweitert.
Stadtpark
09105418 Parkstraße
(Lage)
Zentraler Ehrenhain am Stadtpark (Gedenkstätte der antifaschistischen Widerstandskämpfer) Dieses Denkmal erinnert an die Opfer des Kriegsgefangenenlagers Stalag III A. Auf Beschluss der Stadt 1975 und nach dem Entwurf von Kurt-Hermann Kühn wurde das Denkmal am 3. November 1978 eingeweiht. Der Sockel trägt die Inschriften „Im Stalag fielen dem faschistischen Terror zum Opfer Bürger der Sowjetunion, aus Polen, Jugoslawien, Italien und Frankreich. Menschen, die wir nie vergessen.“ und „Ewiger Ruhm den im Kampf für die Freiheit und Unabhängigkeit unserer Heimat gefallenen sowjetischen Helden.“ sowie „Wer den Mut hat, zu seinem Schicksal zu stehen, der wird mit seinen Leiden zugleich triumphieren.“ Im Jahre 2010 wurde das Denkmal saniert.[16]
Zentraler Ehrenhain am Stadtpark (Gedenkstätte der antifaschistischen Widerstandskämpfer)
09105939 Parkstraße 5
(Lage)
Mietwohnhaus
Mietwohnhaus
09106336 Parkstraße 6-9
(Lage)
Gruppe von Mietwohnhäusern
Gruppe von Mietwohnhäusern
09105210 Parkstraße 15
(Lage)
Mietwohnhaus
Mietwohnhaus
09105211 Parkstraße 59
(Lage)
Friedrichsschule (Gymnasium) Der zweiflügelige Putzbau mit einem asymmetrischen Neurenaissancegiebel und einem markanten Hauptportal wurde am 22. Januar 1910 eingeweiht und dient im 21. Jahrhundert noch als Gymnasium. Ein bekannter Schüler war Rudi Dutschke.
Friedrichsschule (Gymnasium)
09106341 Parkstraße 60, 61, 62
(Lage)
Gruppe von Mietwohnhäusern
Gruppe von Mietwohnhäusern
09106370 Parkstraße 64, 65, 66
(Lage)
Gruppe von Mietwohnhäusern
Gruppe von Mietwohnhäusern
09105212 Parkstraße 71
(Lage)
Mietwohnhaus
Mietwohnhaus
09106368 Poststraße 5
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Wohnhaus
Wohnhaus
09105855 Poststraße 12
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Wohnhaus
Wohnhaus
09105422 Poststraße 19
(Lage)
Postgebäude mit Einfriedung und Hofpflasterung Das Postgebäude im Stil der Neorenaissance entstand in den Jahren 1890 und 1891. Der Postbetrieb wurde im Jahr 1997 eingestellt.
Postgebäude mit Einfriedung und Hofpflasterung
09105213 Poststraße 21
(Lage)
Druckerei (Hofgebäude)
Druckerei (Hofgebäude)
09105749 Poststraße 24, 25, 26
(Lage)
Hutfabrik Carl Goldschmidt, bestehend aus Fabrikgebäude und zwei Wohnhäusern Das Fabrikgebäude entstand 1922 nach Plänen von Karl Stodieck. Anwohner protestieren seinerzeit gegen den Bau, der in der direkten Flucht der Mendelsohnschen Hutfabrik errichtet wurde.
Hutfabrik Carl Goldschmidt, bestehend aus Fabrikgebäude und zwei Wohnhäusern
09106481 Poststraße 30, Puschkinstraße 17b
(Lage)
Hutfabrik Goldschmidt mit Wohnhaus BW
09105960 Poststraße 30a, 31
(Lage)
Wohnhaus Goldschmidt mit Pförtnerhaus
Wohnhaus Goldschmidt mit Pförtnerhaus
09105946 Puschkinstraße 18
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus Cohn
Wohn- und Geschäftshaus Cohn
09105979 Puschkinstraße 19
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09106219 Puschkinstraße 21
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Wohnhaus
Wohnhaus
09105948 Puschkinstraße 22
(Lage)
Wohnhaus Heldenberg mit Toranlage
Wohnhaus Heldenberg mit Toranlage
09105214 Puschkinstraße 28
(Lage)
Wohnhaus Die Villa wurde um 1900 gebaut, das Gebäude daneben kam erst später hinzu. Sie gilt als ein Beispiel für das gehobene Wohnen in der Zeit um 1880, einer sich zunehmend entwickelnden wirtschaftlichen Blütezeit Luckenwaldes während der Kaiserzeit. Um 1910 wurde der Bau um schmiedeeiserne Gartentor und die Einfriedung erweitert. Zu Beginn der 1930er Jahre übernahm die Firma Steinberg, Herrmann & Co. als Eigentümerin die Villa samt Anbauten. Neben dieser volkskundlichen Bedeutung hat der bis heute ohne wesentliche Veränderungen erhalten gebliebene Ziegelbau auch eine wichtige baugeschichtliche Bedeutung. Seine hervorzuhebenden Merkmale neben der Stuckgliederung mit Stuckumrahmungen an Haustür und Fenstern sowie der axialen Symmetrie im Fassadenaufbau werden in folgendem Zitat trefflich so beschrieben: „Das Hauptgeschoss erhebt sich über einem verputzten Sockel mit einem übergiebelten Mittelrisalit. Der ebenfalls übergiebelte in der Tiefe liegende Eingang befindet sich auf der linken Schmalseite des Hauses.“[17][18]
Wohnhaus
09105963 Puschkinstraße 36
(Lage)
Wohn- und Kirchengebäude der evangelisch freikirchlichen Gemeinde
Wohn- und Kirchengebäude der evangelisch freikirchlichen Gemeinde
09105215 Puschkinstraße 38
(Lage)
Synagoge (heute Neuapostolische Kirche) Die Synagoge wurde am 4. Oktober 1897 an der damaligen Carlstraße eingeweiht. Die Fassade ist von der märkischen Backsteingotik beeinflusst und verfügt über eine übergiebelte Eingangsachse. In der Nacht vom 10. auf den 11. November 1938 wurden das Bauwerk und die Inneneinrichtung im Zuge der Novemberpogrome 1938 verwüstet. Der Befehl der SS, die Synagoge niederzubrennen, wurde nicht ausgeführt, weil Wohnhäuser an das Gebäude angrenzen.[19] Der zweigeschossige Sichtziegelbau nach Plänen von Gerstenberg wird im 21. Jahrhundert von der Neuapostolischen Kirche genutzt. Im rückwärtigen Hof befindet sich ein Saal.
Synagoge (heute Neuapostolische Kirche)
09105839 Puschkinstraße 57
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09105183 Rothe Straße 1-4, 6, 8
(Lage)
siehe auf dem Sande 1-52
siehe auf dem Sande 1-52
09105220 Rudolf-Breitscheid-Straße 4
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09105221 Rudolf-Breitscheid-Straße 6
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09105222 Rudolf-Breitscheid-Straße 11
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09105760 Rudolf-Breitscheid-Straße 33
(Lage)
Wohnhaus mit Gaststätte
Wohnhaus mit Gaststätte
09105722 Rudolf-Breitscheid-Straße 70
(Lage)
Villa
Villa
09105423 Rudolf-Breitscheid-Straße 72a
(Lage)
Stadtbad Das Hallenbad ist ein kubischer Eisenbetonbau und wurde am 22. Dezember 1928 eröffnet. Der Architekt war Hans Hertlein; die Betreiber waren die Stadt sowie ein privater Investor. Das 22,5 Meter lange Schwimmbecken ist wie auch die Ankleidekabinen in seiner ursprünglichen Form im 21. Jahrhundert noch erhalten geblieben.
Stadtbad
09105223 Rudolf-Breitscheid-Straße 73
(Lage)
Elektrizitätswerk, Fabrik und Verwaltungsgebäude 1913 erhielt Luckenwalde den Anschluss an ein eigenes Elektrizitätswerk. Der Luckenwalder Magistrat äußerte 1898 seine Pläne, ein solches Elektrizitätswerk zu errichten, jedoch erst 15 Jahre später konnte es eingeweiht werden. Weitreichende Bedenken und anhaltende Auseinandersetzungen verzögerten den Bau. Bemerkenswert sind neben der Dachgestaltung der im Putz verbaute Glimmer, die goldfarbene Kassettendecke und die symbolische Gestaltung über dem Eingang.[20]
Elektrizitätswerk, Fabrik und Verwaltungsgebäude
09105810 Rudolf-Breitscheid-Straße 78
(Lage)
Pianofabrik Niendorf, bestehend aus Fabrikgebäude, Pförtnerhaus, Fabrikantenvilla und Wohnhaus (sog. Schweizerhaus) Adolf Rave entwarf das Gebäude, das in den Jahren 1921 bis 1922 realisiert wurde. Der Entwurf stieß bei der Luckenwalder Baubehörde auf große Kritik. Es genehmigte schließlich den Bau mit der Aussage: „daß alles gethan war, um den Bau als möglichst minderwertig in Erscheinung treten zu lassen.“
Pianofabrik Niendorf, bestehend aus Fabrikgebäude, Pförtnerhaus, Fabrikantenvilla und Wohnhaus (sog. Schweizerhaus)
09105800 Rudolf-Breitscheid-Straße 79
(Lage)
Fabrikhalle der Firma Koebe Die Halle entstand in den Jahren 1923 bis 1925 nach Plänen von Hans Tiedt.
Fabrikhalle der Firma Koebe
09105183 Rudolf-Breitscheid-Straße 80–110
(Lage)
siehe Auf dem Sande 1–52
siehe Auf dem Sande 1–52
09106317 Rudolf-Breitscheid-Straße 134/135
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09105224 Rudolf-Breitscheid-Straße 157
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus
Wohn- und Geschäftshaus
09105985 Rudolf-Breitscheid-Straße 158
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09105424 Ruhlsdorfer Chaussee
(Lage)
Gedenkstein für die Befreiungskriege 1813
Gedenkstein für die Befreiungskriege 1813
09105183 Schieferling 1–10
(Lage)
siehe Auf dem Sande 1–52
siehe Auf dem Sande 1–52
09106276 Schützenstraße 9
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Villa
Villa
09106077 Schützenstraße 45
(Lage)
Wohnhaus mit Hofgebäude, Einfriedung und Hofpflasterung
Wohnhaus mit Hofgebäude, Einfriedung und Hofpflasterung
09105934 Schützenstraße 50
(Lage)
Mietwohnhaus
Mietwohnhaus
09106448 Schützenstraße 58
(Lage)
Villa mit Nebengebäude und Keller
Villa mit Nebengebäude und Keller
09105757 Schützenstraße 61
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Wohnhaus
Wohnhaus
09105012 Straße des Friedens 49, am Waldfriedhof
(Lage)
Waldfriedhof mit Pförtnerei und Gärtnerei (Toranlage) sowie Friedhofskapelle Der Waldfriedhof wurde in den Jahren 1921 bis 1922 unter der Leitung des Architekten Richard Neutra angelegt. Es war der erste Friedhof der Stadt, der allen Konfessionen offen stand. Der Grundriss erinnert an einen Skarabäus und soll damit an den altägyptischen Totenkult erinnern. Eine von Bischof entworfene und 1922 realisierte Rednerkanzel wurde 1937 durch eine Kapelle ersetzt, die Hans Graf entwarf.
Waldfriedhof mit Pförtnerei und Gärtnerei (Toranlage) sowie Friedhofskapelle
09105836 Straße des Friedens 41
(Lage)
Lokomobile aus Kummersdorf-Alexanderdorf
Lokomobile aus Kummersdorf-Alexanderdorf
09105420 Theaterstraße 15a
(Lage)
Stadttheater und Friedrich-Ebert-Grundschule Die Gebäudegruppe wurde in den Jahren 1927 bis 1930 unter der Leitung von Rudolf Brennecke, Paul Backes und Hans Graf. Das Bauwerk ist ein Beispiel für das Neue Bauen.
Stadttheater und Friedrich-Ebert-Grundschule
09106192 Theaterstraße 15a
(Lage)
Bunker Der Bunker Luckenwalde Salzgitter auf dem Schulhof der heutigen Friedrich-Ebert-Schule wurde im Zweiten Weltkrieg von der Organisation Todt gebaut und diente zum Lagern von Akten.
Bunker
09105968 Theaterstraße 16
(Lage)
Wohnhaus Die ältesten vorliegenden Pläne und Aufträge des Zimmerermeisters Hermann Burg gehen bis in das Jahr 1903 zurück, das Gebäude ist also etwa 100 Jahre alt. In den 1930er Jahren gab es einen Umbau, zu Zeiten der DDR war hier die Praktische Abteilung für Lungen- und Tuberkulosekrankheiten untergebracht. Seit der Wende stand es leer und wurde in den vergangenen Jahren umfassend saniert. Die Stadt förderte im Rahmen des Bund-Land-Stadt-Programms "Aktive Stadtzentren" mit einem 6-stelligen Betrag. Denkmalrelevante Besonderheiten sind etwa der alte Dielenfußboden, ein Buntglasfenster im Original, Ornamente an der Außenfassade, Innentüren und die holzvertäfelten Decken.[21][22]
Wohnhaus
09105218 Theaterstraße 16a
(Lage)
Wohnhaus Dr. Küster Der Klinkerbau entstand in den Jahren 1925 und 1926 nach Plänen des Luckenwalder Stadtbaurates Bischof.
Wohnhaus Dr. Küster
09105217 Theaterstraße 16d
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus (Katasteramt) Der dreigeschossige Bau mit expressionistischen Details entstand in den Jahren 1928 und 1929 nach Plänen von Paul Backes. Die horizontal gegliederte Fassade mit einem expressiven Formenschmuck weist Klinkerbänder in den Fensterzonen auf. Ladenlokale im Erdgeschoss sollten die Finanzierung des Gebäudes absichern. Weitere Besonderheiten sind die Fenstertür im Obergeschoss, der expressionistisch gestaltete Balkon und das obere Dreiecksfenster.[23][24] Es diente bereits als Sitz der SED-Kreisleitung, Amt für Immissionsschutz und als Verwaltungsgebäude. 2007 wurde eine umfassende Sanierung von Vertikalabdichtung, Fenstern, Außentüren, Toren, Dach, Außenputz, Balkone, Verfugung, Einfriedung und Torpfeiler sowie teilweise Auswechselung der Klinker in den Bereichen Fassade abgeschlossen.[25]
Wohn- und Geschäftshaus (Katasteramt)
09105426 Theaterstraße 28–30
(Lage)
siehe August-Bebel-Platz 1–14
siehe August-Bebel-Platz 1–14
09105959 Trebbiner Straße 3
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Wohnhaus Emisch
Wohnhaus Emisch
09105219 Trebbiner Straße 15
(Lage)
Likörfabrik Falkenthal, mit Hauptgebäude, Vorderteil des linken Seitenflügels und Straßenfassade des rechten Hofgebäudes
Likörfabrik Falkenthal, mit Hauptgebäude, Vorderteil des linken Seitenflügels und Straßenfassade des rechten Hofgebäudes
09105933 Trebbiner Straße 24
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09105955 Triftstraße 2
(Lage)
Wohnhaus Bartzik
Wohnhaus Bartzik
09105427 Upstallweg 1–12
(Lage)
siehe Gottower Straße 39–56
siehe Gottower Straße 39–56
09105769 Wiesenstraße 2
(Lage)
Mietwohnhaus
Mietwohnhaus
09105770 Wiesenstraße 3
(Lage)
Mietwohnhaus
Mietwohnhaus
09105964 Wiesenstraße 8
(Lage)
Mietwohnhaus
Mietwohnhaus
09105426 Wilhelm-Liebknecht-Straße 2–12
(Lage)
siehe August-Bebel-Platz 1–14
siehe August-Bebel-Platz 1–14
09105425 Zinnaer Straße
(Lage)
Kirche St. Jacobi Die evangelische Kirche St. Jacobi wurde als neugotischer Bau in Jahren 1892 bis 1894 erbaut. Die Hallenkirche mit einem quadratischen Westturm und vortretenden Querschiffsarmen sowie einem eingezogenen Rechteckchor bietet Platz für bis zu 1200 Personen. Sie wurde am 12. Dezember 1894 in Anwesenheit der Prinzessin Leopold von Preußen geweiht. Die Uhr stammt von der Berliner „Großuhrenfabrik C. F. Rochlitz“ und war 1894 auf der Weltausstellung in Chicago zu sehen. Seit 2006 kümmert sich ein Förderverein um den Erhalt des Sakralbaus. Im Innern befindet sich unter anderem eine Dinse-Orgel.
Kirche St. Jacobi
09106265 Zinnaer Straße 6
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Wohnhaus und Hofgebäude
Wohnhaus und Hofgebäude
09105226 Zinnaer Straße 35
(Lage)
Wohnhaus Das auch als „Ackerbürgerhaus“ bekannte Objekt gilt als das älteste Haus in Luckenwalde. Es wurde zwischen 2011 und 2013 für etwa 470000 € äußerlich saniert.[26]
Wohnhaus
09105822 Rudolf-Breitscheid-Straße 148a
(Lage)
Volksschule
Volksschule
09105227 Zinnaer Straße 44
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09105228 Zinnaer Straße 52, 52a
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09105734 Zinnaer Straße 52b
(Lage)
Pfarrhaus der Kirche St. Jakobi
Pfarrhaus der Kirche St. Jakobi

Ehemalige Baudenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
Beelitzer Straße 18
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Wohnhaus
Markt 10
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Gedenktafel, am Rathaus
Markt 33
(Lage)
Vereinshaus der Konsumgenossenschaft mit Saal Das Haus ist auch bekannt als die „Goldene 33“, es verfügt im Obergeschoss über einen 145 m² großen Saal. Der Konsumverein „Vorwärts“ kaufte 1870 das Gebäude, später befand sich hier die Konsumgenossenschaft der Luckenwalder Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung. Das Haus wurde bis ins Frühjahr 2015 entsprechend den Regeln des Landesamtes für Denkmalpflege renoviert, dann aber von der Denkmalliste gestrichen. Grund war, dass die Decke des Saales, die mit ihrem Putz und der Farbgebung den Denkmalwert im Inneren des Hauses ausmachte, nicht erhalten wurde.[27][28]
Vereinshaus der Konsumgenossenschaft mit Saal
Parkstraße
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Skulptur „Die Lesende“ im Stadtpark Dieses bewegliche Denkmal galt zwischenzeitlich als vermisst.[29] Es steht heute in der Staatsbibliothek Berlin.[30] Dort scheint es seinen Platz im Eingangsbereich des Standortes unter den Linden gefunden zu haben.[31]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Begründet vom Tag für Denkmalpflege 1900, fortgeführt von Ernst Gall, Neubearbeitung besorgt durch die Dehio-Vereinigung und die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum. Brandenburg: bearbeitet von Gerhard Vinken und anderen, 2000, Deutscher Kunstverlag München Berlin, ISBN 3-422-03054-9
  • Stadt Luckenwalde (Hrsg.): Stadt Luckenwalde – Historische Spaziergänge, Flyer, ohne Datumsangabe, S. 24
  • Stadt Luckenwalde (Hrsg.): Erich Mendelsohn und die Moderne in Luckenwalde, Ausstellungskatalog Luckenwalde – WerkStadt der Moderne aus den Jahren 2003 und 2004, S. 54

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmale in Luckenwalde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amtsblatt vom 11. September 2007
  2. Pelikan-Post vom 24. März 2009
  3. Pelikan-Post vom 25. Januar 2011
  4. Homepage der Kita Rundbau
  5. Amtsblatt vom 5. Juni 2007
  6. Amtsblatt vom 18 März 2008
  7. Amtsblatt vom 30. Juni 2004
  8. Amtsblatt vom 28. Oktober 2008
  9. MAZ-online vom 19. Juni 2015
  10. Amtsblatt vom 5. Oktober 2005
  11. Blickpunkt vom 1. November 2012
  12. Amtsblatt vom 19. Mai 2004
  13. MAZ-online vom 9. August 2014
  14. Pelikan-Post vom 5. Oktober 2010
  15. Pelikan-Post vom 5. April 2011
  16. Pelikan-Post vom 19. Oktober 2010
  17. Blickpunkt vom 5. Februar 2015
  18. MAZ-online vom 11. September 2014
  19. Amtsblatt vom 4. März 2008
  20. teltow-flaeming.de – Denkmal des Monats März 2013
  21. MAZ-online vom 14. Januar 2014
  22. MAZ-online vom 4. Mai 2015
  23. MAZ-online vom 14. Mai 2014
  24. Blickpunkt vom 8. Mai 2014
  25. Amtsblatt vom 23. Oktober 2007
  26. MAZ-online vom 7. Mai 2015
  27. MAZ-online vom 5. Januar 2015
  28. MAZ-online vom 15. Januar 2015
  29. Artikel in der Berliner Zeitung vom 17. Juli 2005
  30. Dokument des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport Teltow-Fläming vom 14. Februar 2013
  31. Foto auf flickr (Memento vom 7. März 2015 im Internet Archive)