Liste der Baudenkmale in Mark Landin

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In der Liste der Baudenkmale in Mark Landin sind alle Baudenkmale der brandenburgischen Gemeinde Mark Landin und ihrer Ortsteile aufgelistet. Grundlage ist die Veröffentlichung der Landesdenkmalliste mit dem Stand vom 31. Dezember 2017.

Baudenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Spalten befinden sich folgende Informationen:

  • ID-Nr: Die Nummer wird vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege für Denkmalpflege vergeben. Ein Link hinter der Nummer führt zum Eintrag über das Denkmal in der Denkmaldatenbank.
  • Lage: die Adresse des Denkmales und die geographischen Koordinaten
  • Offizielle Bezeichnung: Bezeichnung in den offiziellen Listen des Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege. Ein Link hinter der Bezeichnung führt zum Wikipedia-Artikel über das Denkmal.
  • Beschreibung: die Beschreibung des Denkmales
  • Bild: ein Bild des Denkmales

Grünow[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09130486 Dorfstraße
(Lage)
Kirche Die Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut. Es ist ein Feldsteinbau mit einem eingezogenen Rechteckchor mit Turm und einer Apsis.[1]
Kirche
09130487 Dorfstraße 17
(Lage)
Herrenhaus und Gutspark BW

Hohenlandin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09130537 Schlossstraße 7a
(Lage)
Gutsanlage, bestehend aus Gutshaus (Ruine), Gutspark, Wirtschaftshof Das ehemalige Schloss wurde 1861 im Tudorstil errichtet. Im Westen des Schlosses befindet sich der im Jahre 1822 von Lenné entworfene Park.[1]
Gutsanlage, bestehend aus Gutshaus (Ruine), Gutspark, Wirtschaftshof
09130836 Schlossstraße 14
(Lage)
Dorfschule
Dorfschule
09130535 Schlossstraße 12
(Lage)
Kirche Die evangelische Kirche stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Ausstattung im Inneren ist neugotisch.[1]
Kirche

Niederlandin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09130539 Am Hof 1
(Lage)
Reste der Schlossanlage (Treppenturm, Kellergewölbe) Von dem ehemaligen Gut Niederlandin sind nur noch Reste vorhanden. Wahrscheinlich geht das Gut auf das frühe 16. Jahrhundert zurück. Für 1767/1787 ist ein Herrenhaus belegt, der Treppenturm ist noch erhalten. Das sogenannte „Neue Schloss“ wurde wohl im 17. Jahrhundert errichtet und um 1860/1870 wesentlich erweitert. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges brannte das Herrenhaus ab.[2]
Reste der Schlossanlage (Treppenturm, Kellergewölbe)
09131252 Hauptstraße 1
(Lage)
Hofanlage, bestehend aus Wohnhaus, drei Wirtschaftsgebäuden und Grundstückseinfriedung mit Toreinfahrten Die Hofanlage befindet sich an der Ecke der Bahnhofstraße und ist somit prägend für das Dorfbild. Entstanden ist der Hof, ein ehemaliger Vierseithof, im 2. Drittel des 19. Jahrhundert. Das Wohnhaus ist ein eingeschossiger Bau mit einem Krüppelwalmdach. Umgebaut wurde das Haus um 1900. Westlich befindet sich ein Pferde- und Rinderstall. Südlich davon steht ein Schweinestall. Teile der Grundstückseinfriedung sit erhalten geblieben.[3]
Hofanlage, bestehend aus Wohnhaus, drei Wirtschaftsgebäuden und Grundstückseinfriedung mit Toreinfahrten
09130542 Hauptstraße 11
(Lage)
Hofanlage, bestehend aus Wohnhaus, Stallgebäude und Einfriedung Der ehemalige Dreiseithof wurde 1860/1870 errichtet. Er besteht aus Wohnhaus, Scheune und Stall. Das Wohnhaus ist ein eingeschossiges, giebelständiges Wohnhaus mit einem Satteldach. Die Giebelseite ist umfangreich durch Pilaster und Rehmungen gegliedert. Auf dem Hof befindet sich noch alte Kopfsteinpflasterung.[4]
Hofanlage, bestehend aus Wohnhaus, Stallgebäude und Einfriedung
09130538 Hauptstraße 27
(Lage)
Kirche
Kirche

Schönermark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09130621 Kirchgasse 1
(Lage)
Kirche Die evangelische Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhundert erbaut. Es ist ein rechteckiger Feldsteinbau mit einem Dachturm mit Pyramidendach. Im Inneren befindet sich ein Kanzelaltar aus der Zeit vor 1740. Die Orgel wurde 1876 eingebaut. An der Südostecke befindet sich ein Schachbrettstein.[1]
Kirche
09130625 Am Dorfanger 17
(Lage)
Gasthaus „Zur Linde“ Das ehemalige Gasthaus wurde in dem zweiten Drittel des 19. Jahrhundert erbaut. Es ist ein traufständiger Bau mit sechs Achsen und einem Satteldach. Zum Hof hin befindet sich ein Saalbau, dieser wurde 1912 erbaut. Heute wird das Gebäude von der Freiwilligen Feuerwehr genutzt. [5] BW
09130624 Am Dorfanger 48
(Lage)
Schule Das Schul- und Küsterhaus wurde 1827 als einklassige Dorfschule erbaut. Eine Wohnung für den Lehrer war in dem Gebäude vorhanden. Es ist ein sechsachsiges Wohnhaus, allerdings wurde die sechste Achse erst 1926/1927 hinzugefügt. Der usrprüngliche Bau ist ein Fachwerkhaus mit einem Sockel aus Feldstein und einem Satteldach. Bis 1953 wurde das Gebäude als Schule genutzt, danach war es ein Wohnhaus. Nach 1987 wurde es zum Heimatmuseum umgebaut. [6] BW
09130623 Biesenbrower Straße 15
(Lage)
Doppelstubenhaus Die Hofanlage wurde ab 1840 erbaut. Das Wohnhaus ist ein eingeschossiges, traufständiges Wohnhaus mit einem Satteldach. Die Straßenseite hat sechs Achsen, im Dach befindet isch eine breite Fledermausgaube, diese wurde allerdings erst 2012 eingebaut. [7] BW

Ehemalige Baudenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
Niederlandin
Hauptstraße 6
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Wohnhaus mit Stallanbau
Niederlandin
Hauptstraße 3
(Lage)
Giebeleingangshaus [[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:53.07829,14.1428!/D:Niederlandin
Hauptstraße 3, Giebeleingangshaus!/|BW]]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmale in Mark Landin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Begründet vom Tag für Denkmalpflege 1900, Fortgeführt von Ernst Gall, Neubearbeitung besorgt durch die Dehio-Vereinigung und die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum. Brandenburg: bearbeitet von Gerhard Vinken und anderen, durchgesehen von Barbara Rimpel. Deutscher Kunstverlag, München/ Berlin 2012, ISBN 978-3-422-03123-4.
  2. Ilona Rohowski und andere: Denkmale in Brandenburg, Landkreis Uckermark. Teil 1: Stadt Angermünde und Amt Oder Welse sowie die Orte Criewen und Zützen. Wernersche Verlagsgesellschaft, 2016, ISBN 978-3-88462-367-1, Seite 360–362
  3. Ilona Rohowski und andere: Denkmale in Brandenburg, Landkreis Uckermark. Teil 1: Stadt Angermünde und Amt Oder Welse sowie die Orte Criewen und Zützen. Wernersche Verlagsgesellschaft, 2016, ISBN 978-3-88462-367-1, Seite 363
  4. Ilona Rohowski und andere: Denkmale in Brandenburg, Landkreis Uckermark. Teil 1: Stadt Angermünde und Amt Oder Welse sowie die Orte Criewen und Zützen. Wernersche Verlagsgesellschaft, 2016, ISBN 978-3-88462-367-1, Seite 363
  5. Ilona Rohowski und andere: Denkmale in Brandenburg, Landkreis Uckermark. Teil 1: Stadt Angermünde und Amt Oder Welse sowie die Orte Criewen und Zützen. Wernersche Verlagsgesellschaft, 2016, ISBN 978-3-88462-367-1, Seite 413
  6. Ilona Rohowski und andere: Denkmale in Brandenburg, Landkreis Uckermark. Teil 1: Stadt Angermünde und Amt Oder Welse sowie die Orte Criewen und Zützen. Wernersche Verlagsgesellschaft, 2016, ISBN 978-3-88462-367-1, Seite 413
  7. Ilona Rohowski und andere: Denkmale in Brandenburg, Landkreis Uckermark. Teil 1: Stadt Angermünde und Amt Oder Welse sowie die Orte Criewen und Zützen. Wernersche Verlagsgesellschaft, 2016, ISBN 978-3-88462-367-1, Seite 414