Liste der Baudenkmale in Neuhardenberg

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In der Liste der Baudenkmale in Neuhardenberg sind alle denkmalgeschützten Gebäude der brandenburgischen Gemeinde Neuhardenberg und ihrer Ortsteile aufgelistet. Grundlage ist die Veröffentlichung der Landesdenkmalliste mit dem Stand vom 31. Dezember 2016.

Legende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Spalten befinden sich folgende Informationen:

  • ID-Nr: Die Nummer wird vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege vergeben. Ein Link hinter der Nummer führt zum Eintrag über das Denkmal in der Denkmaldatenbank.
  • Lage: die Adresse des Denkmales und die geographischen Koordinaten
  • Offizielle Bezeichnung: Bezeichnung in den offiziellen Listen des Brandenburgischen Landesamts für Denkmalpflege
  • Beschreibung: die Beschreibung des Denkmales
  • Bild: ein Bild des Denkmales

Allgemein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09180219 Neuhardenberg
(Lage)
Ortserneuerung Neuhardenberg. Denkmalbereichssatzung für die historische Ortslage[1] Die Dorfkirche uwree von 1804 bis 1809 und das Schloss von 1820 bis 1822 nach Entwürfen Schinkel erbaut. Ab 1814 war das Dorf im Besitz des Staatskanzlers Karl August Fürst von Hardenberg, in diesem Zeitraum wurde das Dorf in Neuhardenberg umbenannt.[2]
Ortserneuerung Neuhardenberg. Denkmalbereichssatzung für die historische Ortslage[1]

Baudenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altfriedland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09180822 (Koordinaten fehlen! Hilf mit.) Grabstätte der Luise von Oppen, geb. Gräfin von Itzenplitz, auf dem Friedhof
09181017 Fischerstraße 22
(Lage)
Wohnhaus mit Wasch- und Backhaus, Stallgebäude und straßenseitiger Grundstückseinfriedung BW
09180821 Fischerstraße 36-39
(Lage)
Gutsanlage mit Gutshaus, Röbelschem Haus, Scheune, straßenseitiger Grundstückseinfriedung und Gutspark BW
09180263 Klosterstraße
(Lage)
Klosterkirche der Zisterzienserinnen-Klosteranlage mit Refektorium und Klostergarten Die ehemalige Zisterzienserinnenklosterkirche ist heute die evangelische Kirche. Das Kloster Friedland wurde 1271 das erste Mal erwähnt, im Jahre 1546 wird das Kloster aufgehoben. Die Nonnen ziehen 1568 aus dem Kloster aus, danach verfällt die Kirche. Im Jahre 1734 wird die Kirche erneuert. Im Zweiten Weltkrieg wird die Kirche stark beschädigt, bis 1950 ist sie wieder aufgebaut.[2]
Klosterkirche der Zisterzienserinnen-Klosteranlage mit Refektorium und Klostergarten
09180266 Meirangasse 1
(Lage)
Pfarrhaus Das Pfarrhaus stammt aus dem Jahr 1633. Das eingeschossige Haus mit einem Krüppelwalmdach steht gegenüber der Kirche.[2]
Pfarrhaus

Bärwinkel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09180582 Bärwinkel
(Lage)
Vorwerk Bärwinkel mit Verwalter- und Molkenhaus sowie den vorhandenen Resten zweier Ställe und einer Scheune Das Vorwerk Bärwinkel gehörte zum Gut Vorwerk. Erbaut wurde der Hof von 1801 bis 1803. Es ist ein sechsseitiger Hof, der Entwurf stammt von Schinkel. Erste Teile des Vorhofes verfilen bereits Ende des 19. Jahrhunderts, weitere Teile wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört. Erhalten geblieben ist das Verwalter und das Molkenhaus.[2]
Vorwerk Bärwinkel mit Verwalter- und Molkenhaus sowie den vorhandenen Resten zweier Ställe und einer Scheune

Neuhardenberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09180573 Karl-Marx-Allee 26
(Lage)
Dorfkirche mit Anbau, Grabmal für Fürst von Hardenberg und Grabstätten der Familie von Hardenberg Die evangelische Kirche wurde von 1815 bis 1817 von Schinkel errichtet, nachdem die Vorgängerkirche 1801 bei einem Brand zerstört wurde. An der Ostseite befindet sich die Grabstätte von Hardenberg. Die Kirchendecke ist nach Schinkel mit einem Sternenhimmel ausgemalt. Der Taufständer ist ebenfalls von Schinkel gestaltet worden.[2]
Dorfkirche mit Anbau, Grabmal für Fürst von Hardenberg und Grabstätten der Familie von Hardenberg
09180144 Karl-Marx-Allee 51
(Lage)
Wohnstallhaus
Wohnstallhaus
09180580 Karl-Marx-Allee 77
(Lage)
Wohnhaus mit Scheune und Stall BW
09180790 Karl-Marx-Allee 82
(Lage)
Wohnhaus mit Scheune Giebelständiges Mittelflurhaus, 1803 als Wohnstallhaus in Fachwerkbauweise errichtet. Ursprünglich mit schwarzer Küche, Mantelschornstein und Reetdach.
Wohnhaus mit Scheune
09180902 Karl-Marx-Allee 134
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09180930 Neudorf 28
(Lage)
Hofanlage mit Wohnhaus, Backhaus, Stallgebäude, Scheune und straßenseitiger Einfriedung
Hofanlage mit Wohnhaus, Backhaus, Stallgebäude, Scheune und straßenseitiger Einfriedung
09180581 Neudorf 36
(Lage)
Wohnhaus und Stall
Wohnhaus und Stall
09180852 Oderbruchstraße 3
(Lage)
Hofanlage, bestehend aus Wohnhaus, drei Wirtschaftsgebäuden und Einfriedung
Hofanlage, bestehend aus Wohnhaus, drei Wirtschaftsgebäuden und Einfriedung
09180574 Schinkelplatz 4-6, 8
(Lage)
Gutsanlage mit Schloss, zwei Kavaliergebäuden, Orangerie sowie Schlosspark mit Eiskeller und Denkmal für Friedrich II. Das Schloss wurde 1786 erbaut, das heißt im Todesjahr Friedrichs des Großen, möglicherweise aber auch schon früher, denn laut Theodor Fontane soll Friedrich der Große bemerkt haben: „Er baut ja ein Schloss! Er will ja hoch hinaus!“, woraufhin Joachim Bernhard von Prittwitz auf die Beletage verzichtet haben soll und es bei einer eingeschossigen Dreiflügelanlage mit hohem Mansarddach beließ. 1792 wurde im Park nach Entwürfen von Johann Wilhelm Meil (1733–1805) ein Denkmal für Friedrich den Großen errichtet.
Gutsanlage mit Schloss, zwei Kavaliergebäuden, Orangerie sowie Schlosspark mit Eiskeller und Denkmal für Friedrich II.

Quappendorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09180011 Lindenstraße 2
(Lage)
Alte Schule
Alte Schule
09180626, Lindenstraße 4
(Lage)
Wohnhaus mit Hofgebäude BW
09180625 Oderweg 1
(Lage)
Wohnhaus BW
09180225 Oderweg 2
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus

Wulkow[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09180742 Hauptstraße 40
(Lage)
Dorfkirche Die Kirche wurde zu Beginn des 16. Jahrhundert erbaut. Es ist ein Feldsteinbau im Stil der Spätgotik, der Turm ist ein Fachwerkturm. Das Innere stammt aus dem Jahr 1709. Es ist ein Kanzelaltar mit einem Abendmahlgemälde und einem Kanzelkorb mit Akanthusschnitzwerk.[2]
Dorfkirche
09180870 Hauptstraße 44-48
(Lage)
Wohnhäuser (sogenannte Gipshäuser)
Wohnhäuser (sogenannte Gipshäuser)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kulturdenkmale in Neuhardenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amtsblatt des Amtes Neuhardenberg, 4. Jg., Nr. 43 vom 01.11.1996
  2. a b c d e f Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Begründet vom Tag für Denkmalpflege 1900, Fortgeführt von Ernst Gall, Neubearbeitung besorgt durch die Dehio-Vereinigung und die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum. Brandenburg: bearbeitet von Gerhard Vinken und anderen, durchgesehen von Barbara Rimpel. Deutscher Kunstverlag, München/ Berlin 2012, ISBN 978-3-422-03123-4.