Liste der Baudenkmale in Schönefeld

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Die Liste der Baudenkmale in Schönefeld enthält alle Baudenkmale der brandenburgischen Gemeinde Schönefeld und ihrer Ortsteile. Grundlage ist die Landesdenkmalliste mit dem Stand vom 31. Dezember 2017. Die Bodendenkmale sind in der Liste der Bodendenkmale in Schönefeld aufgeführt.

Baudenkmale in den Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Spalten befinden sich folgende Informationen:

  • ID-Nr: Die Nummer wird vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege vergeben. Ein Link hinter der Nummer führt zum Eintrag über das Denkmal in der Denkmaldatenbank.
  • Lage: die Adresse des Denkmales und die geographischen Koordinaten
  • Offizielle Bezeichnung: Bezeichnung in den offiziellen Listen des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege. Ein Link hinter der Bezeichnung führt zum Wikipedia-Artikel über das Denkmal.
  • Beschreibung: die Beschreibung des Denkmales
  • Bild: ein Bild des Denkmales

Großziethen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09140525 Alt Großziethen 7
(Lage)
Wohnhaus Das frühere Tagerlöhnerhaus auf dem Dorfanger von Großziethen gilt als das älteste erhaltene Wohnhaus des Ortes. Heute wird es von der Gemeinde Schönefeld als Veranstaltungsraum und für Trauungen genutzt.
Wohnhaus
09140122 Alt Großziethen 29
(Lage)
Dorfkirche Dorfkirche Großziethen
Dorfkirche
09140331 Friedhofsweg
(Lage)
Grabstätte für vier sowjetische Soldaten und etwa 200 sowjetische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, auf dem Friedhof Großziethen
Grabstätte für vier sowjetische Soldaten und etwa 200 sowjetische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, auf dem Friedhof Großziethen
09140119 Karl-Marx-Straße
(Lage)
Gedenkstein für Ernst Thälmann
Gedenkstein für Ernst Thälmann

Kiekebusch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09140446 Kiekebuscher Dorfstraße 16
(Lage)
Dorfkirche mit Kirchhof sowie Kirchhofsmauer Die Feldsteinkirche entstand vermutlich im 14. Jahrhundert und wurde in den Jahren 1693 und 1694 nach Süden hin durch den Anbau einer Patronatsloge erweitert. In seinem Innern steht unter anderem ein Altar aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.
Dorfkirche mit Kirchhof sowie Kirchhofsmauer

Rotberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09140264 Rotberger Dorfstraße
(Lage)
Dorfkirche mit Kirchhof, Spritzenhaus und Grabmal für Wilhelm Zacher sowie Resten der Feldsteinmauer Die Dorfkirche aus Feldstein stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde 1860 im neugotischen Stil umgebaut.
Dorfkirche mit Kirchhof, Spritzenhaus und Grabmal für Wilhelm Zacher sowie Resten der Feldsteinmauer

Schönefeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09140388 (Lage) Generalshotel: Sonderanfertigung für Generäle und Persönlichkeiten der Politik und Wirtschaft, auf dem Flughafengelände Im Jahr 2011 erteilte das Brandenburgische Infrastrukturministerium die Abrissgenehmigung, weil der Komplex dem Neubau des Regierungsterminals im Wege steht. Das äußerlich eher unscheinbare Hotel wurde kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs errichtet und diente zunächst der Unterbringung höherer Chargen der sowjetischen Armee. 1961 kam es zusammen mit der Umwandlung des Flugplatzes in einen zivilen Airport in den Besitz der DDR. Über dieses Gebäude wurden nun die Regierungsflüge abgewickelt und hohe Staatsgäste wurden hier begrüßt. Nach der Wende zog die Bundespolizei hier ein und nutzt es noch immer. Das Innere ist aufwändig mit Marmor, Travertin, Stofftapeten, teilweise farbigen Kassettendecken gestaltet und mit Kronleuchtern ausgestattet. Das Denkmalamt hatte gegen den Abriss gestimmt, konnte aber erreichen, dass Alles zuvor genauestens dokumentiert wird. Einzelne Bauteile wie große Kronleuchter, das schmiedeeiserne Geländer des Foyers oder Wandschränke der ehemaligen Generalssuite sollen ausgebaut und der Nachwelt erhalten bleiben.[1]
Generalshotel: Sonderanfertigung für Generäle und Persönlichkeiten der Politik und Wirtschaft, auf dem Flughafengelände
09140524 Kirchstraße
(Lage)
Friedhofskapelle Die Friedhofskapelle wurde um 1910 erbaut. Es ist Kapelle aus Bruchstein mit einem dreiseitigen Chorschluss. Die Fassade ist mit rötlichen Ziegel geschmückt.[2]
Friedhofskapelle
09140540 Kirchstraße
(Lage)
Friedhof Schönefeld: drei Erbbegräbnisreihen, bestehend aus Grabwänden und Grabstelen
Friedhof Schönefeld: drei Erbbegräbnisreihen, bestehend aus Grabwänden und Grabstelen
09140853 Kirchstraße 2 a
(Lage)
Dorfkirche mit Sakristei und Familiengrablege Wrede, davorstehendem Eisengussgrabmal für Philipp Gröschel sowie Einfriedung der West- und Ostseite des Kirchhofs Die Dorfkirche ist ein im Ursprung spätromanischer Saalbau aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. In den Jahren 1904 bis 1905 wurde die Kirche renoviert, der Westturm und die Sakristei wurden angebaut.[2] Auf dem Kirchhof befindet sich ein Denkmal an die Personen, die beim Flugzeugabsturz des Alas-Nacionales-Fluges 301 verstarben.
Dorfkirche mit Sakristei und Familiengrablege Wrede, davorstehendem Eisengussgrabmal für Philipp Gröschel sowie Einfriedung der West- und Ostseite des Kirchhofs

Selchow[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09140277 Alte Selchower Straße 9
(Lage)
Dorfkirche mit Kirchhofmauer, Grabmalen, Erbbegräbnissen der Gutsbesitzer Schneider und Neuhaus sowie Gefallendenkmal Die Kirche ist eine romanische Feldsteinkirche aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Fenster wurden um 1700 zum Teil vergrößert; das Bauwerk in den Jahren 1972 und 1973 restauriert. Im Innern befinden sich unter anderem ein zweigeschossiger Kanzelaltar und eine Fünte aus dem Jahr 1710 sowie ein Kruzifix, dass Ende des 15. Jahrhunderts geschaffen wurde.
Dorfkirche mit Kirchhofmauer, Grabmalen, Erbbegräbnissen der Gutsbesitzer Schneider und Neuhaus sowie Gefallendenkmal
09140278 Mittenwalder Straße
(Lage)
Gedenkstein für sieben polnische Zwangsarbeiter, auf dem Friedhof
Gedenkstein für sieben polnische Zwangsarbeiter, auf dem Friedhof

Waltersdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09140301 Diepenseer Straße 2
(Lage)
Dorfkirche Die evangelische Kirche stammt aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Es ist ein Saalbau aus Feldsteinmit Chor, Apsis und einem schiffsbreiten Turm.[2]
Dorfkirche
09140418 Schulzendorfer Straße 7
(Lage)
Wohnhaus Das Wohnhaus ist ein klassizistischer Bau aus dem 19. Jahrhundert, errichtet nach einem Entwurf von Carl Gotthard Langhans.
Wohnhaus

Waßmannsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09140127 (Lage) Postmeilensäule, an der Straße von Waßmannsdorf nach Kleinziethen
Postmeilensäule, an der Straße von Waßmannsdorf nach Kleinziethen
09140299 Dorfstraße 41
(Lage)
Dorfkirche Die evangelische Dorfkirche stammt aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.
Dorfkirche
09140594 Rudower Straße 16/17
(Lage)
Grenztruppenkaserne für zwei Kompanien des Grenzregiments 42, bestehend aus zwei Unterkunftsgebäuden, der Garage mit offener Unterstellhalle, der Waschrampe, drei Materiallagern, der Hundezwingeranlage, zwei Nebengebäuden, der Wache mit Postenhaus, der Toranlage, der Kläranlage mit Pumpenhaus, den befestigten Straßen und Wegen, den Einfriedungen, sowie der Eingrünung des Kasernengeländes und den dazugehörigen Freiflächen; einschließlich des Sperrgebiets-Markierungspfostens nördlich der Kaserne
Grenztruppenkaserne für zwei Kompanien des Grenzregiments 42, bestehend aus zwei Unterkunftsgebäuden, der Garage mit offener Unterstellhalle, der Waschrampe, drei Materiallagern, der Hundezwingeranlage, zwei Nebengebäuden, der Wache mit Postenhaus, der Toranlage, der Kläranlage mit Pumpenhaus, den befestigten Straßen und Wegen, den Einfriedungen, sowie der Eingrünung des Kasernengeländes und den dazugehörigen Freiflächen; einschließlich des Sperrgebiets-Markierungspfostens nördlich der Kaserne

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kulturdenkmale in Schönefeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ulrich Paul: Abriss ist beschlossen. Das denkmalgeschützte Generalshotel muss für den neuen Regierungsterminal in Schönefeld weichen.; In: Berliner Zeitung vom 14. November 2011, S. 15
  2. a b c Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Begründet vom Tag für Denkmalpflege 1900, Fortgeführt von Ernst Gall, Neubearbeitung besorgt durch die Dehio-Vereinigung und die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum. Brandenburg: bearbeitet von Gerhard Vinken und anderen, durchgesehen von Barbara Rimpel. Deutscher Kunstverlag, München/ Berlin 2012, ISBN 978-3-422-03123-4.