Liste der Baudenkmale in Stahnsdorf

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In der Liste der Baudenkmale in Stahnsdorf sind alle Baudenkmale der brandenburgischen Gemeinde Stahnsdorf und ihrer Ortsteile aufgelistet. Grundlage ist die Veröffentlichung der Landesdenkmalliste mit dem Stand vom 31. Dezember 2018. Die Bodendenkmale sind in der Liste der Bodendenkmale in Stahnsdorf aufgeführt.

Legende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Spalten befinden sich folgende Informationen:

  • ID-Nr.: Die Nummer wird vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege vergeben. Ein Link hinter der Nummer führt zum Eintrag über das Denkmal in der Denkmaldatenbank.
  • Lage: die Adresse des Denkmales und die geographischen Koordinaten
  • Offizielle Bezeichnung: Bezeichnung in den offiziellen Listen des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege. Ein Link hinter der Bezeichnung führt zum Wikipedia-Artikel über das Denkmal.
  • Beschreibung: die Beschreibung des Denkmales
  • Bild: ein Bild des Denkmales

Allgemein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09190606
 
Stahnsdorf
(Lage)
Satzung zum Schutz des Denkmalbereichs „Dorfanger Stahnsdorf“[1]
Satzung zum Schutz des Denkmalbereichs „Dorfanger Stahnsdorf“[1]

Denkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Güterfelde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09190846
 
Berliner Straße 3
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09190846
 
Kirchplatz 14
(Lage)
Dorfschule („Alte Schule“) mit Wirtschaftsgebäude BW
09190208
 
Kirchplatz 16
(Lage)
Dorfkirche Die evangelische Dorfkirche stammt aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.
Dorfkirche
09190209
 
Lindenallee 40-44
(Lage)
Gutshaus (Schloss Güterfelde) Das Gutshaus (Schloss Güterfelde) stammt im Kern aus den Jahren 1803/1804. Das Haus wurde von David Gilly entworfen. Im Jahre 1868 wurde es für Albrecht von Roon und 1873 für Gerson von Bleichröder umgebaut.
Gutshaus (Schloss Güterfelde)
09190210
 
Lindenallee 30-38
(Lage)
Erweiterungsbau am Gutshaus (Schloss Güterfelde), so genannter Lehmbau Das Gebäude wurde 1952 durch die Bauakademie der DDR errichtet, um die Möglichkeiten der Lehmstampfbauweise zu erproben.
Erweiterungsbau am Gutshaus (Schloss Güterfelde), so genannter Lehmbau
09190829
 
Potsdamer Damm 1
(Lage)
Lungenheilstätte, bestehend aus Heilstättengebäude, Parkanlage und Liegehalle
Lungenheilstätte, bestehend aus Heilstättengebäude, Parkanlage und Liegehalle
09190999
 
Potsdamer Damm 11, 11a-b
(Lage)
Waldfriedhof Güterfelde Im Jahre 1909 erwarb die Landgemeinde Friedenau ein Grundstück nahe dem seinerzeit eröffneten evangelischen Südwestkirchhof Stahnsdorf, um den Wilmersdorfer Waldfriedhof Güterfelde zu errichten. Die erste Beisetzung erfolgte im August 1913.
Waldfriedhof Güterfelde
09190819
 
Potsdamer Damm 11, 11a, 11b
(Lage)
Mausoleum Kurt Hoffmann auf dem Waldfriedhof Güterfelde
Mausoleum Kurt Hoffmann auf dem Waldfriedhof Güterfelde
09190212
 
Potsdamer Damm 11, 11a-b
(Lage)
Sowjetisches Ehrenmal, auf dem Waldfriedhof
Sowjetisches Ehrenmal, auf dem Waldfriedhof
09190744
 
Potsdamer Straße 16
(Lage)
Seeschule
Seeschule
09190754
 
Potsdamer Straße 17, 18
(Lage)
Gutsarbeiterhäuser
Gutsarbeiterhäuser
09190211
 
Potsdamer Straße 18
(Lage)
Postmeilensäule, vor dem Grundstück
Postmeilensäule, vor dem Grundstück

Schenkenhorst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09191465
 
(Lage) Rieselfeldanlage, bestehend aus Schlägen mit Tafeln, Be- und Entwässerungsgräben, Erschließungswegen, drei Absetzbecken, Standrohr sowie Gehölzbestand entlang der Erschließungswege und Bewässerungsgräben sowie um Standrohr und Absetzbecken herum [[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:52.343219,13.189603!/D:Rieselfeldanlage, bestehend aus Schlägen mit Tafeln, Be- und Entwässerungsgräben, Erschließungswegen, drei Absetzbecken, Standrohr sowie Gehölzbestand entlang der Erschließungswege und Bewässerungsgräben sowie um Standrohr und Absetzbecken herum!/|BW]]
09190378
 
Dorfstraße 16
(Lage)
Dorfkirche Die Feldsteinkirche entstand Ende des 13. Jahrhunderts. Sie wurde vermutlich im 16. Jahrhundert nach Osten hin verlängert. Vor der südlichen Wand des Kirchenschiffs ist eine Urnengrabstätte der Familie von Treplin. Der Innenraum ist von einer Renovierung in den Jahren 1911 und 1912 geprägt.[2]
Dorfkirche
09190379
 
Dorfstraße 18a, 18c
(Lage)
Landarbeiterhaus mit Stallgebäude
Landarbeiterhaus mit Stallgebäude
09190897
 
Dorfstraße 26
(Lage)
Schulhaus
Schulhaus
09190380
 
Potsdamer Straße 5
(Lage)
Landarbeiterhaus mit Stallgebäude
Landarbeiterhaus mit Stallgebäude

Sputendorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09191606
 
Ernst-Thälmann-Platz 1–4, 9–12
(Lage)
Zwei Landarbeiterhäuser mit Stallgebäude BW
09191330
 
Wilhelm-Pieck-Straße 13
(Lage)
Stadtgut Sputendorf (Rieselgut) mit Beamtenhaus, zwei Stallgebäuden und Scheune
Stadtgut Sputendorf (Rieselgut) mit Beamtenhaus, zwei Stallgebäuden und Scheune
09191438
 
Wilhelm-Pieck-Straße 14
(Lage)
Dorfschule mit Lehrerwohnung
Dorfschule mit Lehrerwohnung
09190394
 
Wilhelm-Pieck-Straße 24b
(Lage)
Dorfkirche Die Feldsteinkirche entstand im 13. Jahrhundert. Im Innern stehen unter anderem ein Kanzelaltar aus der Zeit um 1700 sowie eine Orgel aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Dorfkirche
09191627
 
Wilhelm-Pieck-Straße 27
(Lage)
Gehöft, bestehend aus Wohnhaus und zwei Stallgebäuden BW
09191633
 
Wilhelm-Pieck-Straße 28
(Lage)
Gehöft, bestehend aus Wohnhaus, zwei Stallgebäuden, Scheune, Gartenzaun und Hofeinfahrt BW

Stahnsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09190395
 
Dorfplatz
(Lage)
Dorfkirche Die Dorfkirche wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut. Es ist ein Feldsteinbau mit eingezogenen Chor und einer Apsis. Im Jahre 1696 wurde die Kirche um gebaut, der Turm wurde 1779 angebaut. Im Inneren befindet sich ein Schnitzaltar aus der Zeit um 1430.[2]
Dorfkirche
09190401
 
(Lage) Markow-Gedenkstein, vor der Heinrich-Zille-Schule Die Inschrift lautet: Inschrift: „DEM BEFREIER / STAHNSDORFS / WLADIMIR / MARKOW / HELD DER SU / 1923 – 1945“
Markow-Gedenkstein, vor der Heinrich-Zille-Schule
09190856
 
Alte Potsdamer Landstraße 54
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09190396
 
Anni-Krauß-Straße
(Lage)
Denkmal für die Opfer des Faschismus (OdF)
Denkmal für die Opfer des Faschismus (OdF)
09191611
 
Bachstraße 5
(Lage)
Wohnhaus (Haus Petzold) mit Einfriedung und Gartenlaube BW
09190398
 
Bahnhofstraße
(Lage)
Wilmersdorfer Waldfriedhof Der Wilmersdorfer Waldfriedhof ist ein landeseigener Friedhof des Landes Berlin, der vom Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf verwaltet wird. Die Größe des seit 1921 genutzten Friedhofs beträgt 28,1 Hektar.
Wilmersdorfer Waldfriedhof
09190397
 
Bahnhofstraße 2
(Lage)
Südwestfriedhof Die Eröffnung des Südwestfriedhofes erfolgte am 28. März 1909. Die hölzerne Friedhofskapelle wurde 1908 bis 1911, nach dem Vorbild norwegischer Stabkirchen, durch den Kirchenbaumeister Gustav Werner errichtet.[2]
Südwestfriedhof
09190844
 
Bahnhofstraße 3, 5, 7
(Lage)
Wohnanlage für Bahnbeschäftigte, mit Beamtenhaus, Arbeiterhaus, Vorsteherhaus, zwei Wirtschaftsgebäuden
Wohnanlage für Bahnbeschäftigte, mit Beamtenhaus, Arbeiterhaus, Vorsteherhaus, zwei Wirtschaftsgebäuden
09190637
 
Bahnhofstraße 11
(Lage)
Künstlerhaus (Grundstück wurde neu bebaut) BW
09191344
 
Bahnhofstraße 25
(Lage)
Gaststätte (ehemalige Bahnhofsgaststätte)
Gaststätte (ehemalige Bahnhofsgaststätte)
09190898
 
Dorfplatz 3
(Lage)
Pfarrhaus
Pfarrhaus
09190921
 
Dorfplatz 6
(Lage)
Gehöft, bestehend aus Wohnhaus, linkem und rechtem Stallgebäude sowie Einfriedung
Gehöft, bestehend aus Wohnhaus, linkem und rechtem Stallgebäude sowie Einfriedung
09190399
 
Dorfplatz 21
(Lage)
Landhaus
Landhaus
09191613
 
Eichenweg 35
(Lage)
Wohnhaus BW
09191609
 
Meisenweg 7
(Lage)
Wohnhaus, einschließlich Zufahrtsweg mit Ziegelpflasterung und Garage BW
09190400
 
Ruhlsdorfer Straße 95
(Lage)
Einstein-Denkmal, auf dem Betriebsgelände (Denkmal wurde demontiert) BW
09190659
 
Schenkendorfer Weg 1–9
(Lage)
Klärwerk Stahnsdorf, bestehend aus Dienstwohngebäude einschließlich Einfahrt und Haupterschließungsachse, Maschinenhaus (Maschinenhalle und Kopfbau) sowie technologischen Anlagenteilen (Elektroschieber zum Rieselfeld, Elektroschieber zur Biologie, Methangas-Flammrohrkessel, Schaltschrank im Wärmetauscherraum, Schalttafel im Maschinenhaus, Kreisel-Gebläse im Maschinenhaus) Das Klärwerk wurde von 1929 bis 1931 erbaut. Der Haupteingang wird von Wohnhäusern eingefasst. Das Hauptgebäude ist ein Stahlbetonbau und mit Ziegeln verkleidet.[2]
Klärwerk Stahnsdorf, bestehend aus Dienstwohngebäude einschließlich Einfahrt und Haupterschließungsachse, Maschinenhaus (Maschinenhalle und Kopfbau) sowie technologischen Anlagenteilen (Elektroschieber zum Rieselfeld, Elektroschieber zur Biologie, Methangas-Flammrohrkessel, Schaltschrank im Wärmetauscherraum, Schalttafel im Maschinenhaus, Kreisel-Gebläse im Maschinenhaus)
09190848
 
Wannseestraße 8
(Lage)
Post, bestehend aus Hauptgebäude, Garage, gepflastertem Hof und Einfriedung
Post, bestehend aus Hauptgebäude, Garage, gepflastertem Hof und Einfriedung
09190763
 
Wannseestraße 23
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09191149
 
Wilhelm-Külz-Straße 65
(Lage)
Mietwohnhaus
Mietwohnhaus

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Begründet vom Tag für Denkmalpflege 1900, Fortgeführt von Ernst Gall, Neubearbeitung besorgt durch die Dehio-Vereinigung und die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum. Brandenburg: bearbeitet von Gerhard Vinken und anderen, durchgesehen von Barbara Rimpel. Deutscher Kunstverlag, München/ Berlin 2012, ISBN 978-3-422-03123-4.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Kulturdenkmale in Stahnsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amtsblatt des Amtes Stahnsdorf für die Gemeinden Sputendorf, Güterfelde, Schenkenhorst und Stahnsdorf, 1. Jg., Nr. 6 vom 01.12.1993
  2. a b c d Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Begründet vom Tag für Denkmalpflege 1900, Fortgeführt von Ernst Gall, Neubearbeitung besorgt durch die Dehio-Vereinigung und die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum. Brandenburg: bearbeitet von Gerhard Vinken und anderen, durchgesehen von Barbara Rimpel. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2012, ISBN 978-3-422-03123-4.