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Liste der Baudenkmale in Wangerooge

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In der Liste der Baudenkmale in Wangerooge sind die Baudenkmale der niedersächsischen Gemeinde Wangerooge und ihrer Ortsteile aufgelistet. Der Stand der Liste ist der 28. Oktober 2025. Die Quelle der Baudenkmale ist der Denkmalatlas Niedersachsen.[1]

In den Spalten befinden sich folgende Informationen:

  • Lage: die Adresse des Baudenkmales und die geographischen Koordinaten. Kartenansicht, um Koordinaten zu setzen. In der Kartenansicht sind Baudenkmale ohne Koordinaten mit einem roten Marker dargestellt und können in der Karte gesetzt werden. Baudenkmale ohne Bild sind mit einem blauen Marker gekennzeichnet, Baudenkmale mit Bild mit einem grünen Marker.
  • Bezeichnung: Bezeichnung des Baudenkmales
  • Beschreibung: die Beschreibung des Baudenkmales. Unter § 3 Abs. 2 NDSchG werden Einzeldenkmale und unter § 3 Abs. 3 NDSchG Gruppen baulicher Anlagen und deren Bestandteile ausgewiesen.
  • ID: die ADABweb-ID des Baudenkmales gemäß Denkmalatlas Niedersachsen, ggfs. auch ein Link zum Wikidata-Objekt
  • Bild: ein Bild des Baudenkmales, ggf. zusätzlich mit einem Link zu weiteren Fotos des Baudenkmals im Medienarchiv Wikimedia Commons. Wenn man auf das Kamerasymbol klickt, können Fotos zu Baudenkmalen aus dieser Liste hochgeladen werden: Datei hochladen

Obere Strandpromenade/Zedeliusstraße

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  • ID 35671263
  • Runde Platzanlage am nördlichen Ende der Zedeliusstraße. Zentrum bildet das auf einem Hügel stehende „Cafe Pudding“, seitliche Bebauung mit Hotelgebäuden. Nördlich Treppenanlage als Zugang zum Strand.
Lage Bezeichnung Beschreibung

ID

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Untere Strandpromenade
53° 47′ 37″ N, 7° 54′ 0″ O
Treppenanlage Zweiarmige vierläufige Treppenanlage mit gemauerten Wangen aus Klinkermauerwerk, Uhrenturm ebenfalls aus Klinkermauerwerk, erbaut ca. 1930, Uhrenturm ca. 1950 35696796
 
Obere Strandpromenade
53° 47′ 35″ N, 7° 54′ 0″ O
Pavillon Café Pudding Auf einem Hügel (Dünenrest) stehender Rundbau unter einem flachen Dach mit Laterne. Verglaste Außenwände. Im Kern Bunker aus dem 2. Weltkrieg, 1949 errichteter Pavillon, der 1971 umgebaut und vergrößert wurde. 35696458
 
Obere Strandpromenade 19
53° 47′ 34″ N, 7° 53′ 59″ O
Hotel Viergeschossiger Putzbau mit flachem Walmdach an der Ostseite eingeschossige Vorbauten. 1909–11 als Erweiterungsbau des Hotels Monopol, das im Krieg zerstört und von einem Neubau ersetzt wurde, errichtet. 35696897
 
Obere Strandpromenade 21
53° 47′ 35″ N, 7° 54′ 2″ O
Hotel Erbaut 1891 als Strandhotel Gerken mit großherzoglichem Wappen über dem Eingang, 1901 durch Theodor Eilers erweitert. 35696921
 

Zedeliusstraße 29 und 31

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  • ID 35671246
  • Gruppe zweier Häuser an der Ostseite der Zedeliusstraße / Ecke Charlottenstraße
Lage Bezeichnung Beschreibung

ID

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Zedeliusstraße 29
53° 47′ 28″ N, 7° 53′ 59″ O
Wohn-/ Geschäftshaus Eineinhalbgeschossiger Putzbau unter giebelständigem Krüppelwalmdach. Erbaut 1925. 35697159
 
Zedeliusstraße 31
53° 47′ 29″ N, 7° 53′ 59″ O
Wohn-/ Geschäftshaus Zweigeschossiger Putzbau an der Ecke zur Charlottenstraße unter Mansardwalmdach. Ecksituation durch kleines Dachtürmchen unter Zeltdach und Säule im Erdgeschoss betont. Bauzeitliche Fenster erhalten. 1912 von Theodor Eilers errichtet. 35697183
 

Wohnhausensemble Zedeliusstraße

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  • ID 35670461
  • Zwei eingeschossige Traufenhäuser mit mittigem zweigeschossigem Mittelrisalit an der Westseite der Zedeliusstraße.
Lage Bezeichnung Beschreibung

ID

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Zedeliusstraße 26
53° 47′ 28″ N, 7° 53′ 57″ O
Wohnhaus Eingeschossiger Putzbau unter traufständigem Satteldach. Fünfachsige Fassade mit zweigeschossigem Mittelrisalit, dort Eingang. Ende des 19. Jh. errichtet. 35696991
 
Zedeliusstraße 24
53° 47′ 27″ N, 7° 53′ 57″ O
Wohnhaus Eingeschossiger Putzbau unter traufständigem Satteldach. Fünfachsige Fassade mit zweigeschossigem Mittelrisalit, dort Eingang. Erbaut 1897. Vorgarten. 35696846
 
  • ID 35671279

Im Zentrum von Wangerooge gelegener Platz, der als Grünanlage gestaltet ist. Längsrechtige Anlage in Nord-Süd-Ausrichtung. Im Norden von einem Hotelbau, im Süden von der evangelischen Kirche begrenzt. Gegenüber der Kirche nach dem 1. Weltkrieg ein Gefallenendenkmal errichtet. Grünflache gegenüber der umgebenden Bebauung abgesenkt. An den Längsseiten ursprünglich Bebauung mit eingeschossigen Wohnhäusern aus den 1860er Jahren. Ursprungsbebauung an der Westseite erhalten.

Lage Bezeichnung Beschreibung

ID

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Dorfplatz 10
53° 47′ 23″ N, 7° 53′ 58″ O
Wohnhaus Eingeschossiger Ziegelbau unter traufständigem Krüppelwalmdach, mit niedrigerem Stallteil. 1863 errichtet. 35696668
 
Dorfplatz 14
53° 47′ 25″ N, 7° 53′ 59″ O
Wohnhaus Verputzter Ziegelbau unter traufständigem Satteldach mit einem niedrigeren am Giebel angebauten Stallteil. 1876/77 an der Nordseite des Dorfplatzes errichtet. 35696690
 
Dorfplatz 16
53° 47′ 25″ N, 7° 54′ 1″ O
Hotel 1900 für Jürgen Ulfers Jürgens von Theodor Eilers an der Nordseite des Dorfplatzes errichtetes Hotelgebäude. Zweigeschossiger, verputzter Bau mit dreigeschossigem Seitentrakt, dieser vierachsig mit Dreiecksgiebel. 35697257
 
Dorfplatz
53° 47′ 23″ N, 7° 54′ 0″ O
Grünanlage Abgesenkte Grünanlage auf dem Dorfplatz. 35697232
 
Dorfplatz 32
53° 47′ 19″ N, 7° 54′ 1″ O
Kirche 1909/10 an der Stelle des Vorgängerbaus von 1866/86 an der Südseite des Dorfplatzes errichtet, Entwurf: Theodor Eilers. Ziegelbau mit eingerücktem, niedrigerem Chorteil (gerader Ostabschluss) unter Satteldächern. Gliederung durch abgestufte Strebepfeiler. Integrierter Westturm mit Zeltdach. Flachgedeckte Saalkirche, Fenster von Kirchenmaler Hermann Oetken gestaltet. Einfriedung des Kirchhofs durch Ziegelmauer mit rautenförmigen Öffnungen.

Am 19. Juni 1910 konnte die heutige evangelisch-lutheranische Kirche eingeweiht werden. Auf Anregung des Ollenburger Kring bekam die Kirche im Jahre 1929 den Namen Nikolai-Kirche wieder, 1950 erneuert.

35696716
 

Weitere Bilder
  • ID 35670479
  • Die 1914 errichtete Kasernenanlage besteht überwiegend aus zweigeschossigen Ziegelbauten, Mannschaftsunterkünfte und Mehrfamilienhäuser für Offiziere an der Charlotten- und Rösingstraße. Auf dem Eckgrundstück beider Straßen das Hauptgebäude (Charlottenstraße 33), später als Schule genutzt. Zusammengefasst werden die Bauten durch niedrige Einfriedungen in Form von Ziegelmauern. Den Hauptzugang zum Kasernengelände markiert ein pavillonartiges Wachhäuschen an der Charlottenstraße 37.
Lage Bezeichnung Beschreibung

ID

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Charlottenstraße 27
53° 47′ 28″ N, 7° 54′ 10″ O
Wohnhaus Zweigeschossiger Ziegelbau unter Walmdach, ehem. Offizierswohnungen. 35697309
 
Charlottenstraße 29
53° 47′ 28″ N, 7° 54′ 11″ O
Wohnhaus Zweigeschossiger Ziegelbau unter Walmdach, ehem. Offizierswohnungen 35697336
 
Charlottenstraße 31
53° 47′ 28″ N, 7° 54′ 13″ O
Wohnhaus Zweigeschossiger Ziegelbau unter Walmdach, ehem. Offizierswohnungen. 35697363
 
Charlottenstraße 33
53° 47′ 27″ N, 7° 54′ 15″ O
Kasernengebäude Zweigeschossiger Ziegelbau auf Z-förmigem Grundriss. Abgesetzte Gebäudeteile unter getrennten Walmdächern. Gliederung durch Sohlbank- und Traufgesims. An der Charlottenstraße zurückgesetzter Haupteingang in einer Vorhalle mit Pfeilern. 1914 errichtet. Ziegelmauern als Einfriedung. ehem. Jade-Kaserne. 35696607
 
Charlottenstraße 35
53° 47′ 27″ N, 7° 54′ 17″ O
Kasernengebäude Zweigeschossiger Ziegelbau in Sichtmauerwerk unter Walmdach, polygonales Treppenhaus mit Turmhelm, mittig als Eingang, Traufgesims, Walmdach. 1914 erbaut. 35696637
 
Charlottenstraße 37
53° 47′ 26″ N, 7° 54′ 18″ O
Kasernengebäude Zweigeschossiger Ziegelbau unter Walmdach, Gliederung der Fassaden durch umlaufendes Sohlbank- und Traufgesims, mittiger Eingang mit Ziegelrahmung. An der Ostseite Ziegelmauer mit pavillonartigem Wachhäuschen. 1914 errichetet. 35696553
 
Jadehörn 21 a
53° 47′ 24″ N, 7° 54′ 15″ O
Kasernengebäude Zweigeschossiger Ziegelbau unter Walmdach. An der Längsseite zur Straße „Jadehörn“ vierachsiger Mittelrisalit. 35697417
 
Rösingstraße 20
53° 47′ 25″ N, 7° 54′ 12″ O
Wohnhaus Zweigeschossiger Ziegelbau unter Walmdach, ehem. Offizierswohnungen. 35697390
 
Rösingstraße 21
53° 47′ 25″ N, 7° 54′ 14″ O
Kasernengebäude Eingeschossiger Ziegelbau über t-förmigem Grundriss auf dem Eckgrundstück zum „Jadehörn“. 35697443
 
Rösingstraße 22
53° 47′ 26″ N, 7° 54′ 12″ O
Wohnhaus Zweigeschossiger Ziegelbau unter Walmdach. 49971378
 
Jadehörn
53° 47′ 23″ N, 7° 54′ 16″ O
Kasernengebäude Jadekaserne (Nebengebäude I) Eingeschossiger Ziegelbau unter Walmdach. 35697469
 
Jadehörn
53° 47′ 23″ N, 7° 54′ 17″ O
Kasernengebäude Jadekaserne (Nebengebäude II) Eingeschossiger Ziegelbau unter Walmdach. 35697495
 

Baudenkmale (Einzeln)

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Lage Bezeichnung Beschreibung

ID

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Bahnhofstraße 6
53° 47′ 17″ N, 7° 53′ 56″ O
Empfangsgebäude Zweigeschossiger Ziegelbau unter Krüppelwalmdach, an der Ostseite turmartiger Vorbau mit quadratischem Grundriss. An der Südost-Ecke direkt an dem Turm und Empfangsgebäude kleiner Vorbau. 35696504
 
Bahnhofstraße 6 b
53° 47′ 15″ N, 7° 53′ 57″ O
Lokschuppen Eingeschossiger Ziegelbau unter Satteldach, Gebäude von der Nordostseite mit zwei Längseinfahrten unter korbbogigen Stürzen. An der Längsseite Gebäude durch Lisenen gegliedert. 35696529
 
Charlottenstraße 23
53° 47′ 28″ N, 7° 54′ 6″ O
Kinderheim Zweigeschossiger verputzter Massivbau unter Satteldächern auf hohem Sockelgeschoss, Gurtgesimse und Fenstereinfassungen aus Ziegeln, heute hell überstrichen. Erbaut 1896, erweitert 1900. 35696583
 
Elisabeth-Anna-Straße 20
53° 47′ 32″ N, 7° 54′ 1″ O
Wohnhaus Eineinhalbgeschossiger Putzbau unter flachem, traufständigem Satteldach. 9-achisge Fassade mit mittigem Eingang. Dekor in Form von horizontalen Verdachungen, darüber segmentbogenförmige Felder. 35697066
 
Im Westen
53° 47′ 5″ N, 7° 51′ 27″ O
Turm Der Westturm ist ein wuchtiger Ziegelbau in Sichtmauerwerk, annähernd quadratischer Grundriss, acht Geschosse, steiles Zeltdach in drei Spitzen auslaufend, mittlere als Aussichtsturm in Kupfer, heute Jugendherberge 35696769
 

Weitere Bilder
Jadestraße
53° 47′ 30″ N, 7° 54′ 21″ O
Bunker Lazarettbunker von dem nur die Südseite sichtbar ist, der übrige Teil ist unter Erdreich verborgen. 35697137
 
Norddünen
53° 47′ 34″ N, 7° 53′ 11″ O
Gedenkstätte Ringförmige Anlage von Mauer umgeben. Im Inneren des Rings tiefer angelegte Fläche mit Grab- und Gedenkplatten, im Zentrum Bepflanzung. 1951 wurden hier 238 Opfer des Bombenangriffs vom 25.04.1945 bestattet. 35697088
 
Nordstrand
53° 47′ 37″ N, 7° 53′ 32″ O
Gedenkstätte In den Norddünen gelegene Reste eines Bunkers, Freitreppe führt zu einem Platz, der ursprünglich die Decke des Bunkers war. Gedenktafel. Die Stelle in den Dünen ist mit einem großen Kreuz weithin sichtbar markiert. 35697113
 
Schulstraße 2
53° 47′ 22″ N, 7° 53′ 52″ O
Schule An Ecke zur Kapitän-Wittenberg-Straße gelegener 1½-geschossiger Ziegelbau unter Krüppelwalmdach. Gliederung durch Putz-/Ziegelflächen. Um 1905 errichtet, späterer an der Ostseite. Nördlich auf dem Grundstück Toilettenhäuschen (Ziegelbau mit Flachdach). Einfriedung in Form einer Ziegelmauer. 35697043
 
Zedeliusstraße 3
53° 47′ 20″ N, 7° 53′ 57″ O
Leuchtturm Schlanker Turm mit kreisförmigem Querschnitt, Ziegelbau in den Obergeschossen verputzt, Leuchtfeuer ursprünglich mit Petroleum gespeist, ab 1927 Elektro, 1926 um 5 Meter erhöht 35696819
 
Zedeliusstraße 32
53° 47′ 30″ N, 7° 53′ 58″ O
Hotel Ursprünglich dreigeschossiger verputzter Massivbau unter ausgebautem Mansarddach aus dem Jahr 1912, heute viergeschossig unter Walmdach, Verandavorbau zur Zedeliusstraße verändert, ehemaliger mittiger Eingang 35696874
 

Ehemalige Baudenkmale

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Lage Bezeichnung Beschreibung

ID

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Im Osten
53° 46′ 39″ N, 7° 57′ 44″ O
Stundenglasbake Eine ursprüngliche Stundenglasbake von 1865, mehrfach versetzt, seit 1907 am letzten Standort, hölzerner Nachbau. Unterbau später ergänzt. Im Juni 2013 wurde die Bake abgerissen.
 

Weitere Bilder
Anton-Günther-Straße 2
53° 47′ 36″ N, 7° 53′ 44″ O
Signalstation Neubau von 1936; ursprünglich 1876 erbaut, dann mehrfach völlig umgestaltet.
 
Commons: Bilder zu den Baudenkmale in Wangerooge – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Denkmalatlas Niedersachsen