Liste der Besitzungen der Grafen von Veringen

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Die Karte des Herzogtums Schwaben zeigt die Herrschaftsgebiete der Grafen von Veringen: den Eritgau und die Folcholtsbaar nördlich des Bodensees
Wappen der Grafen von Veringen in der Zürcher Wappenrolle, ca. 1340

Die Grafen von Veringen waren eine der begütertsten und angesehensten Dynastenfamilien des 11. und 12. Jahrhunderts im süddeutschen Raum.[1] Ihr Stammsitz lag in Veringenstadt auf der Schwäbischen Alb, bei Sigmaringen. Hier umfließt die Lauchert in großem Bogen einen Felssporn, auf dessen breiten Rücken die Ruine der Burg Veringen steht. Eigentliche Grafen von Veringen, das heißt solche, die hier wohnten und sich selbst diesen Namen beilegten, erscheinen urkundlich in den Jahren 1130 bis 1415.

Das Wappen der Grafen von Veringen mit den drei Hirschstangen erscheint auch heute noch in vielen Wappen: z. B. Württemberg, vielen Gemeindewappen, Porsche, VfB Stuttgart. Die folgende Liste gibt einen Überblick über die verstreut liegenden, urkundlich belegten Besitzungen und Einflussgebiete des Geschlechts der Grafen von Veringen im 11. bis 13. Jahrhundert. (Die passende interaktive Karte zu dieser Liste gibt es hier.)

Ort und historische Ortsnamen Ortslage Art der Besitzungen, Bemerkungen und Quelle Nachfolgende Besitzer
Achberg Gemeinde im Landkreis Ravensburg Die Herren von Achberg waren 1197 und 1239 Vasallen der Grafen von Veringen. (Bradler, S. 236.[2]) Truchsessen von Waldburg
Adelegg, mons Adilegg Östlich von Isny Das Berggebiet Adelegg ist der nördlichste Ausläufer der Allgäuer Alpen. Die 112 km² große und überwiegend bewaldete Berglandschaft liegt in den Landkreisen Ravensburg und Oberallgäu. Seine höchste Erhebung ist der Schwarze Grat (1118 m), gleichzeitig ist er auch der höchste Berg von Württemberg.[1]
Burg Aderzhofen, Adalharteshoua Östlich von Unlingen bei Riedlingen Die Herren von Aderzhofen waren 1166 bis 1286 Vasallen der Grafen von Veringen.[3]
Alleshausen, Aleshusin, Alshausen, Alashusen Am Federsee bei Bad Buchau Grafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus.[4]
Burg Altenburg[5], Alte Burg, Altemburg 1 km südl. von Veringendorf 1310 die Gräfin Verena von Veringen (Witwe des Grafen Heinrich von Veringen) vermacht das sogenannte Gut zu Altenburg ihrer Tochter Anna.[1]
Altheim (bei Riedlingen) 3 km südwestl. von Riedlingen Marquard von Veringen amtiert 1150 in Altheim als Graf des Apphagaues. Graf Heinrich von Veringen übereignete 1363 ein Gut zu Altheim an das Kloster Kreuztal."[6]
Altmannshofen, Altmannishovin Gemeinde Aichstetten im Landkreis Ravensburg. Ministerialien der Grafen von Veringen. (Bradler S. 237.[2])
Altshausen, Aishusen, Aleshusen Im nördlichen Landkreis Ravensburg zwischen Donau und Bodensee Altshausen war der ursprüngliche Stammsitz der Grafen Altshausen-Veringen. Dorf und Kirchenpatronat war im Besitz der Grafen von Veringen. 1246 erfolgte der Verkauf von Gütern in und um Altshausen an den Deutschen Orden durch Graf Hartmann von Veringen.[1] Deutschen Orden
Andelfingen, Antolvinga 1 km östl. von Langenenslingen bei Riedlingen Die Herren von Andelfingen waren Vasallen der Grafen von Veringen und später Grüningen-Landau.[6] Am 24. Juni 1264 verkaufte Graf Wolfrad Junior von Veringen ein Gut zu Andelfingen. Die Urkunde wurde auf der Burg Hettingen ausgestellt.[7] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Apphagau, Appa, Apsagau, Affa, Affagau, Eriggeuue oder Huntare Marquard von Veringen amtiert 1150 als Graf des Apphagaues: Altzheim, Andelfingen, Bechingen, Friedingen bei Riedlingen, Gauingen, Hayingen, Riedlingen, Mörsingen, Ostheim, Waldhausen, Zwiefalten.[4]
Aßmannshardt[8], Asmundeshart(?), Hasmanshart Gemeinde Schemmerhofen 7 km nordwestl. von Biberach [6] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Aulendorf, Alegedorf, Alidorf, Aligedorf Im alten Dekanat Buchau Grafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus.[4]
Bad Buchau, Buochau, Buochaugiensi, Puahauua, Puochowa Grafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus.[4]
Burg Baldenstein Südlich von Gammertingen Graf Heinrich von Veringen hält Burg und Hof Baldenstein.[1]
Bächingen an der Brenz Landkreis Dillingen an der Donau Graf Heinrich von Veringen übertrug 1359 einen Teil des dortigen Zehnten an das Kloster Salem.[1] Kloster Salem
Burg Baumburg Hundersingen (Herbertingen) Gutsbesitz. Der vor 1150 genannte Graf Mangold von Hundersingen, stammt vermutlich aus dem Hause Veringen.[9][6] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Burg Baustetten, Buchstetin, Busteten, Bustetten 3 Kilometer südlich Laupheim im Landkreis Biberach [6] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Bechingen Nördlich von Riedlingen Graf Heinrich von Veringen übertrug 1302 Lehengüter zu Bechingen dem Kloster Zwiefalten. Ritter Otto von Grüningen verkauft mit Zustimmung seiner Ehefrau Anna und seiner Söhne Albert, Konrad und Otto um 212 fl. Hlr. alle Besitzungen zu Bechingen, die er von dem Grafen Heinrich von Veringen zu Lehen hatte, an das Kloster Salem.[3]
Benningen am Neckar, Buninga, Bunninga, Bunningheim Landkreis Ludwigsburg Bis 1346 hatten die Grafen von Veringen das Patronatsrecht über die Pfarrei Benningen. Katharina von Veringen übergab 1351 ihren Anteil an Benningen an die Grafen von Württemberg.[10] Beschreibung des Oberamts Ludwigsburg/Kapitel B 5 Grafen von Württemberg
Benzingen, Banzingen Landkreis Sigmaringen Anfang des 13. Jahrhunderts kam der Ort über die Grafen von Gammertingen an die Grafen von Veringen und in die Grafschaft Veringen.[1]
Bernegg Ortsteil der Gemeinde Hinwil Bernegg wurde als Lehen der Grafen von Veringen einerseits, Eigengut und Lehen der „Herren von Klingen“ andererseits genannt. 1277 wurde ein großer Teil des Besitzes für 86 Mark Silber an das Johanniterhaus in Bubikon verkauft.[1] Johanniterhaus in Bubikon
Bernried Gemeinde Neukirch, Bodenseekreis, Baden-Württemberg. Ca. 8 km östlich von Tettnang. 1172 war der Freie Bernhardus de Bernried ein Ministerialer der Grafen von Veringen. (Bradler S. 238.[2])
Bernweiler (Ostrach) Bernwilaer, Bernwilar, Bärenweiler, Bernwils, Berenwiler, Bernwyler und Bernnweiler Gemeinde Ostrach im Landkreis Sigmaringen 1262 lag Bernweiler in der Grafschaft des Grafen Wolfrad von Veringen (senior) und gehörte den Brüdern von Schiltau.[11] Die landeshoheitlichen Rechte von Bernweiler gingen zwischen 1262 und 1303 von Graf Wolfrad von Veringen sen. an Heinrich von Magenbuch über.
Betzenweiler, Bencewiller, Bentzenwiler Landkreis Biberach Grafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus.[4] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Billafingen (Langenenslingen) Landkreis Biberach, 5 km westl. von Langenenslingen [6] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Bingen (bei Sigmaringen) Landkreis Sigmaringen Ritter Bruno von Hertenstein verkaufte 1385 ein Gut in Bingen, das Lehen von Graf Wolfrad von Veringen war.[1]
Binzwangen (Ertingen) 8 km südwestl. von Riedlingen Der ganze Ort gehörte den Grafen von Veringen und wurde 1282 mit der Grafschaft Friedberg-Scheer an das Haus Habsburg verkauft.[6] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Bittelschieß Teilort der Gemeinde Krauchenwies Graf Heinrich von Veringen beurkundet und vollzieht die Seelgerätstiftung seines Eigenmannes Albrecht von Bittelschieß im Frauenkloster Zwiefalten.[12]
Bitzenhofen (Oberteuringen) Gemeinde Oberteuringen östlich von Markdorf im baden-württembergischen Bodenseekreis 1263 überlässt Graf Wolfrad der ältere von Veringen dem Kloster Kreuzlingen sein Eigentumsrecht an den Besitzungen zu Bitzenhofen, die sein Eigenmann, Ritter Heinrich von Kappel, um 21 Mark Silber dahin verkauft hat.[13] Kloster Kreuzlingen
Bolsterlang Im Oberallgäu zwischen Sonthofen und Oberstdorf Priester Wernher, ein Ministerialer des Grafen Wolfrad von Veringen, gab 1169 mit des Grafen Hand ein Gut in Bolsterlang an das Kloster Isny. Zugleich gab Graf Wolfrad dem Kloster eine Taferne. ([1], Bradler S. 238.[2]) Kloster Isny
Boms, Bams Boms grenzt an Bad Saulgau im Landkreis Sigmaringen Grafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus.[4]
Boos (Ebersbach-Musbach) Im Landkreis Ravensburg, grenzt an die Gemeinde Altshausen Grafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus.[4]
Braunenweiler, Brunnenweiler Ortsteil von Bad Saulgau Grafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus.[4]
Bronnen (Gammertingen) [1]
Burgau (Dürmentingen) Am Bussen im Landkreis Biberach Grafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus.[3] Herrschaft Dürmentingen
Herrschaft Bussen, Pusso mit dem Berg Bussen Bei Uttenweiler im Landkreis Biberach Besitzer der Vorder- und Hinterburg.[4]
Butzkofen, Butzikoven Im Umfeld von Heiligkreuztal im Landkreis Biberach. Genau Lage unbekannt Am 1. August 1273 übergibt Graf Heinrich von Veringen ein Gut in Butzikoven.[14]
Buxach Südwestlicher Ortsteil von Memmingen [6] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Buxheim (Schwaben) 3 km westlich von Memmingen Exklave des Landkreis Unterallgäu [6] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Christazhofen, Christanihofen Gemeinde Argenbühl Herr Heinrich von Christazhofen war Vasall der Grafen von Veringen. Christazhofen gehörten zu den Ministerialien der Grafen von Veringen.[15]
Dachdorf, Ober- und Niederdachdorf, Dhahdhorf Wüstung südlich von Obermarchtal zwischen oberem Marbach und Burg Dachsberg. Alb-Donau-Kreis etwa 15 Kilometer südwestlich von Ehingen. Besitzer des Ortes waren im 12. Jahrhundert die Grafen von Veringen und örtliche Ritterfamilien.[16]
Datthausen, Dattenhusav, Zattenhusa, Oberdahtor Obermarchtal, Alb-Donau-Kreis etwa 15 Kilometer südwestlich von Ehingen 1224 Graf Wolfrad von Veringen überlässt der Kirche in (Ober-)Marchthal alle seine Besitzungen in Datthausen.[15]
Daugendorf, Taugindorf, Taukindorf 3 km nördl. von Riedlingen Graf Wölfflin von Veringen übereignete 1407 ihm zu Lehen rührenden Güter zu Daugendorf.[3] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Dengeltshofen Neutrauchburg Isny im Allgäu Edelfreie oder veringische Ministeriale. 1169 übergab Graf Wolfrad von Veringen dem Kloster eine Wiese bei Dengeltshofen. ([1], Bradler S. 238.[2]) Kloster Isny
Dentingen, Tantinga 5 km östlich von Riedlingen Hofbesitz [3] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Deutstetten, Titstetten, Tittstetten, Tylstetten, Dylstetten, Digtstetten, Dillstetten, Dulstetten Gemeinde Veringenstadt 1292 zu Titstetten den Sennehof mit zugehörigem Widdemgut, Kirchensatz, Zehnten, Wiesen etc., des Krüglins- (Siegelins-) Hof, Stranners und Fridingers-Gut.[1]
Diepoldshofen, Diepolteshoven, Dipoldeshoven Stadtteil von Leutkirch im Allgäu, Landkreis Ravensburg Die Grundherrschaft über Diepoldshofen kam im 13. Jh. von den Grafen von Veringen, mit ihrem Vasallen, dem Edelfreien Berthold von Trauchburg, an die Grafschaft Zeil. (Bradler S. 239f.[2]) Waldburg-Zeil
Dietelhofen, Detilhouen 7 km östl. von Riedlingen [3] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Dornhan, Dorinheim, Turnheim Landkreis Rottweil 1252 übergab Graf Wolfrad von Veringen der Propstei Reichenbach mehrere Güter im Schwarzwald, darunter auch solche in Dornhan.[1] Kloster Reichenbach am Regen
Dürmentingen, Tiermuntinga, Tiermindingin, Dirmendingen 5 km südöstl. v. Riedlingen [3]
Dürnau (Landkreis Biberach) Dornon, Durnau Bad Buchau Grafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus. Graf Heinrich v. Veringen eignete 1386 dem Ritter Ludwig von Hornstein einen Hof zu Dürnau. Die Herren von Dürnau waren Ministerialen der Grafen von Veringen bzw. der Grafen von Württemberg-Grüningen [4] Württemberg-Grüningen
Dürrenbach Gemeinde Großholzleute, Landkreis Ravensburg Veringische Ministeriale. Die Brüder Burkhart und Berthold übergeben 1170 dem Kloster Isny zusammen mit Graf Wolfrad von Veringen ihr praedium in Dürrenbach (Bradler S. 240.[2]) Kloster Isny
Ebenweiler, Ebenwilare 5 km westlich von Bad Buchau. In der Grafschaft Friedberg [3]
Ebersbach Bad Buchau Landkreis Ravensburg [4]
Egelfingen 7 km westlich von Langenenslingen [3]
Ehnhofen 1 km südwestlich von Langenenslingen [3] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Eisenbach Tettnang, Bodenseekreis Dieto de Eisenbach ist 1172 Veringischer Ministeriale (Bradler S. 240.[2])
Eisighof 1 km südwestlich von Langenenslingen [3] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Ellwangen Leutkirch 6 km südl. Rot an der Rot, zwischen Memmingen und Biberach [6] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Engelhirsch Gemeinde Weitnau zwischen Isny und Kempten Die Freien und veringischen Ministeriale Conradus und Kuno geben 1187 Besitz in Engelhirsch an das Kloster Isny. In Engelhirsch waren auch die Veringer Nobiles von Trauchburg und Sonthofen begütert. (Bradler S. 240.[2]) Kloster Isny
Ensmad (Langenenslingen) Bei Ittenhausen, Gemeinde Langenenslingen, nordöstl. von Inneringen Die Brüder Graf Wölflin von Veringen und Graf Fritz von Veringen verliehen 1378 ihre Kapelle zu Ensmad. Die Grafen bedingen sich dabei das Vogtrecht vor.[3]
Entringen, Antringen, Antringin Teilort und Verwaltungssitz der Gemeinde Ammerbuch im Landkreis Tübingen 1300 übergibt Graf Heinrich von Veringen dem Kloster Bebenhausen das Eigentumsrecht der Weingärten am Hertrichsberg oder anderswo im Entringer Bann sowie allen anderen ihm daselbst gehörigen Grund und Boden mit allen Rechten und Zubehör.[17] Kloster Bebenhausen
Emeringen, Emiringen Südwestlich von Ulm Berhtolt der Dachs von Dachsberg war 1292 Dienstmann der Grafen von Veringen.[18]
Eritgau, Heregau, Herigzur, Heriggau Rechte Seite der Donau gelegene Teil des Oberamts Riedlingen und das Oberamt Saulgau. Es entspricht dem alten Dekanat Buchau (Freib. Diöcesan-Arch. I, 109) mit den Orten Alshausen, Aulendorf, Betzenweiler, Bolstern, Boms, Boos, Braunenweiler, Buchau, Bussen, Möhringen, Offingen, Canzach, Cappel, Dürmentingen, Durnau, Ebenweiler, Ebersbach, Eratskirch, Ertingen, Fulgenstadt, Göffingen, Hailtingen, Herbertingen, Hochberg, Mieterlingen, Moosheim, Neufra, Otterswang, Reichenbach, Renartsweiler, Schussenried, Schwarzach, Süssen, Saulgau.[4]
Erisdorf, Eringsdorf, Erißdorf Gemeinde Ertingen, 5 km südöstl. von Riedlingen, Landkreis Biberach Ritter Heinrich (genannt: Fleke/Flekk) verkaufte im Jahre 1311 seinen Besitz an Erisdorf an den Grafen Wolfrad von Veringen.[1] Johann von Hornstein
Ertingen 6 km südl. von Riedlingen Ertingen, der Hauptort des Eritgaus, war bis 1265 im Besitz der Grafen von Veringen-Altshausen. [2] [3] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Eschach 4 km südl. von Ravensburg [6] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Feldhausen Gammertingen Graf Wölfli von Veringen vermachte 1407 auf den Fall seines Todes dem Heinrich von Hohenrechberg, „siner lieben swöster sune,“ die Herrschaft Gammertingen, und zwar „Velthusen, Harthusen und Ittenhusen, mit allen rehten und zugehörden für ledig aigen, darzuo die pfantschaft an lichtenstain der vesti.“ [1] Heinrich von Hohenrechberg
Folcholtsbaar [1]
Friedberg mit Grafschaft Friedberg Teilort von Saulgau Friedbergs erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1247, als Graf Mangold von Nellenburg (aus der Manneslinie der Grafen von Veringen) in der Burg „Vriedeberch“ eine Urkunde ausstellte. Das Dorf war einst Zentralort der gleichnamigen Grafschaft Friedberg. Derselbe Graf verkaufte die Grafschaft 1282 an König Rudolf von Habsburg um 1480 Mark Silber.[1]
Friedingen (Langenenslingen), Fridingon 5 km nördlich von Langenenslingen Gräfin Sophia von Veringen schenkte 1278 dem Kloster Heiligkreuztal ein Gut zu Friedingen. Graf Heinrich von Veringen verkaufte 1286 alle seine Besitzungen zu Friedingen mit allen Rechten an das Kloster Heiligkreuztal für 130 Mark Silber.[3] Kloster Heiligkreuztal
Friesenhofen (Leutkirch im Allgäu) Gemeinde Leutkirch im Allgäu Freie und veringische Ministeriale. 1177 übertrug Ratpoto in Otinheim (unbekannt) sein praedium in Friesenhofen an das Kloster St. Georg (Isny) (Bradler S. 240.[2]) Kloster Isny
Fulgenstadt, Fuligunstat Westlich v. Saulgau [4] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Gammertingen, Gamertingen, Gamirtingin Landkreis Sigmaringen Anfang des 13. Jahrhunderts fiel die Herrschaft der Grafen von Gammertingen an die Grafen von Veringen. Diese nutzten die günstige Lage an der Straße vom Burladinger Pass zur Donau um eine Stadt mit Mauern und Wassergraben zu gründen. Die Grafen von Veringen waren 1275 die Kirchherren von Gammertingen. Graf Wölfli von Veringen vermachte 1407 auf den Fall seines Todes dem Heinrich von Hohenrechberg, siner lieben swöster sune, die Herrschaft Gammertingen.[1] Heinrich von Hohenrechberg
Gauingen, Gouuigon Pfronstetten Adelheid, die Witwe des Grafen Heinrich von Veringen verkaufte 1368 die Vogtrechte der Orte Huldstetten, Geisingen, Gauingen, Hochberg und Wimsheim für 100pfd. hlr. an die Freiherrn von Rechberg.[1] Freiherr von Rechberg
Gebrazhofen Gemeinde Leutkirch im Allgäu Freie und Veringische Ministeriale. 1280, 1290, 1291 hatte Berthold von Neideck Lehen in Gebrazhofen. (Bradler S. 242.[2])
Gebratsweiler[19], Geberatswiller Braunenweiler Gemeinde Saulgau 1262 Besitzungen in Geberatsweiler.[1]
Geisingen, Gisingin Zwiefalten Adelheid, die Witwe des Grafen Heinrich von Veringen verkaufte 1368 die Vogtrechte der Orte Huldstetten, Geisingen, Gauingen, Hochberg und Wimsheim für 100pfd. hlr. an die Freiherrn von Rechberg.[1] Freiherr von Rechberg
Göffingen, Geffingin, Gephingin Ortsteil von Unlingen, nordöstlich von Riedlingen [3]
Gornhofen, Gailenhoven, Gairnhoffen 6 km südöstlich von Ravensburg [6] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Gossenzugen[20] Im Tal der Zwiefalter Aach, nordwestlich von Zwiefalten Anfang des 14. Jahrhunderts fiel das ursprünglich zu Veringen gehörende Gossenzugen an das Kloster Zwiefalten.[1] Kloster Zwiefalten
Gottlishofen, Gottlinishofen, Göttlishofen Gemeinde Argenbühl im Allgäu 1171 erwirbt das Gotteshaus Isny von Graf Wolfrad von Veringen ein Gut in „Gottlinishofen“.[15]
Gottrazhofen, Goterameshoven, Goteramshoven Nördl. von Isny im Allgäu 1239 waren Marquardus und Conradus de Goterameshoven nobiles bei Graf Wolfrad von Veringen. (Bradler S. 242.[2])
Großholzleute, Holzleute, Groß Holtzlüten, Holzlüten maiori, villa holzlutin, zu den meren Holtzlüten Östlich von Isny im Allgäu Graf Wolfrad schenkt Güter in (Groß-)Holzleute und Razenhofen an das Kloster St. Georg (Isny).[1]
Grüningen 2 km nordwestl. von Riedlingen Graf Heinrich von Veringen schenkte dem Kloster Kreuztal das Obereigenthum des Hofes zu Grüningen.[3] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Gumpeltshofen Nordwestlich von Isny 1250 waren laut Zinsliste des Klosters Isny Veringische Freie in Gumpeltshofen. Außerdem befand sich dort eine curia comitis.[21]
Burg Habsberg Habsburg Bei Emerfeld / Langenenslingen [6] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Hagenbuch Östlicher Stadtteil von Biberach [6] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Hailtingen, Haitingin, Haltingen Ortsteil der Gemeinde Dürmentingen, 3 km westlich von Riedlingen [3]
Oberharprecht, Harprechts, Hartprehtis, superius Harpreches Gemeinde Argenbühl, westlich von Isny Veringer Freie und Besitz von Edelfreien. 1171 kaufte das Kloster Isny mancipia der Grafen von Veringen (Bradler S. 243.[2])
Hart Am südwestlichen Stadtrand von Memmingen [6] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Harthausen (Ulm) 5 km westl. v. Ulm [6] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Harthausen auf der Scher, Hart­husen uff der Scherr Gemeinde Winterlingen im Zollernalbkreis Die Grafen von Veringen gelangten durch Heirat in den Besitz von Teilen der Grafschaft Gammertingen. Dadurch gehörten Benzingen und Harthausen seit Ende des 13. Jahrhunderts zur Grafschaft Veringen.[1]
Harthausen bei Feldhausen, Harthusen, Harthusen bei Veithusen Gammertingen im Landkreis Sigmaringen Graf Wölfli von Veringen vermachte 1407 auf den Fall seines Todes dem Heinrich von Hohenrechberg, „siner lieben swöster sune“, die Herrschaft Gammertingen, und zwar „Velthusen, Harthusen und Ittenhusen, mit allen rehten und zugehörden für ledig aigen, darzuo die pfantschaft an lichtenstain der vesti.“[6] Heinrich von Hohenrechberg
Hausen Lichtenstein (Württemberg) Graf Heinrich schenkte 1289 dem Klarissenkloster in Pfullingen das Eigenthumsrecht einer Wiese in Hausen.[1] Klarissenkloster Pfullingen
Heggelbach Gemeinde Herdwangen-Schönach, zwischen Pfullendorf und Überlingen 1290 und 1291 war Jakob von Heggelbach Veringer Ministeriale (Bradler S. 243.[2])
Herbertingen, Heriprehttinga Bad Buchau Grafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus. 1286 Albert von Ruolfingen gibt ein seit uralten Zeiten als Lehen besessenes Gut zu Herbertingen an den Grafen Heinrich von Veringen zurück, worauf dieser das Gut um seiner und seiner Voreltern Seelenheiles willen an das Kloster Habstal stiftet.[4] Kloster Habsthal
Herbrechtingen, Hagrebertingas, Haribertingas Landkreis Heidenheim 1295 überträgt Graf Heinrich von Veringen dem Kloster Heiligkreuztal das Eigenrecht der Mühle in Herbrechtingen in der Mitte der Stadt.[1] Kloster Heiligkreuztal
Herlazhofen, Erlandishovin, Herlandeshoven Leutkirch im Allgäu 1246 war Heinricus de Erlandishovin Veringer Ministeriale (Bradler S. 244.[2])
Hermentingen, Hermindingen Veringenstadt im Landkreis Sigmaringen Graf Wolfrad verkaufte 1372 seinen halben Hof zu Hermentingen.[1]
Hindelwangen bei Stockach Manegoldus comes de Nellenburg überließ 1288 dem Stifte St. Blasien für eine Geldschuld von 32 M. S. seine Mühle zu Hindelwangen.[1] Stift St. Blasien
Hegheim, Hegehaeiem Abgegangener Ort bei Ertingen 6 km südl. von Riedlingen [6] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Heratskirch, Herateskirchun Bad Buchau Grafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus.[4]
Burg Hertenstein, Hertinstain, Hartenstein, Altes Schloss Im Landkreis Sigmaringen zwischen Jungnau und Bingen (nördl. vom Nollhof). Die wenigen Überreste der ehemaligen Ritterburgen Jsigkofen und Hartenstein liegen auf zwei schönen einander gegenüber liegenden und durch die Lauchert getrennten Felsen. Die Brüder Heinrich und Albrecht von Hertenstein werden 1250 als Dienstmannen von Graf Wolfrad von Veringen genannt.[22][23]
Hettingen, Haetingen, Hatingin Landkreis Sigmaringen Anfang des 13. Jahrhunderts fiel die Herrschaft der Grafen von Gammertingen über Gammertingen und Hettingen an die Grafen von Veringen, die vermutlich die 1267 erwähnte Burg auf dem Bergrücken über dem Dorf erbauten. Im 13. Jahrhundert wurde von den Veringern unterhalb der Burg eine städtische Siedlung gegründet.[1]
Heudorf am Bussen, Hödorf Gemeinde Dürmentingen Vogtei Dürmentingen. Die Burg Heudorf am Bussen war ursprünglich im Besitz des Ortsadels. Als veringischer Besitz kam sie an die Habsburger.[3] Habsburg
Hinang[24], Hinnang, Hinznang, Hugnank Südlichster Ortsteil von Sonthofen Veringer Edelfreie. 1166 war Adelbertus de Hinnang im Gefolge der Veringer Grafen. (Bradler S. 244.[2])
Hirschlatt Stadtteil von Friedrichshafen am Bodensee, der zur Ortschaft Ettenkirch gehört. 1172 Ministeriale der Grafen von Veringen (Bradler S. 587.[2])
Hitzkofen, Hicinchoven Landkreis Sigmaringen [1]
Hochberg (Bad Saulgau) Bad Buchau Grafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus. Adelheid, die Witwe des Grafen Heinrich von Veringen verkaufte 1368 die Vogtrechte über Hochberg an die Freiherrn von Rechberg.[4] Freiherrn von Rechberg
Hoheneck Dorf bei Marbach Landkreis Ludwigsburg [10]
Burg Hohenegg (Allgäu) Hohenegge mit der Herrschaft Hohenegg Burg Hohenegg ist eine abgegangene Spornburg im Westallgäu auf dem 750 m ü. NN hohen Hoheneggerberg über dem Eistobel genannten Tal der Oberen Argen. Sie liegt nördlich des Weilers Schüttentobel der Gemeinde Grünenbach im Landkreis Lindau (Bodensee) in Bayern. 1171 war Heinrich von Hohenegg ein Ministeriale von Graf Wolfrad von Veringen. (Bradler S. 244.[2])
Burg Hohentann mit der Herrschaft Hohentann Kimratshofen, Gemeinde Altusried, Landkreis Oberallgäu Der edelfreie Konrad von Hohentann stand 1269 im Gefolge der Grafen von Veringen. (Bradler S. 245f.[2])
Hohentengen (Oberschwaben), Diengen Landkreis Sigmaringen 1250 standen die Vogt- und Patronatsrechte über die Pfarrkirche Hohentengen dem Grafen Wolfrad senior zu.[11]
Huldstetten, Hulfstetin, Hulstetin Pfronstetten im Landkreis Reutlingen Adelhild (Adelheid), die Witwe des Grafen Heinrich von Veringen verkaufte 1368 die Vogtrechte von Huldstetten an die Freiherrn von Rechberg.[1] Freiherrn von Rechberg
Huseberg, Huseberch Gemeinde Ertingen Landkreis Biberach [3]
Igelswies, Igelswis Teilort der Stadt Meßkirch und liegt etwa zwei Kilometer östlich der Kernstadt am Fluss Ablach im Landkreis Sigmaringen 1274 verkauft Konrad Hasenbein der Äbtissin Hedwig und dem Kloster Wald ein Gut zu Igelswies mit Bewilligung seines Lehensherrn, des Grafen Heinrich von Veringen.[1]
Immenstadt Landkreis Oberallgäu Soweit die Geschichte zurückreicht, gehörte Immenstadt dynastisch zum Teil den Grafen von Veringen.[25]
Inneringen, Inaringen Östlich von Veringenstadt in der Gemeinde Hettingen Vom 13. Jahrhundert an werden die Herren von Schiltau als Ortsherren von Inneringen angesehen die zeitweise im Dienst der Grafen von Veringen standen. Das Patronatsrecht von Inneringen lag bei den Grafen von Veringen.[26][1]
Isny im Allgäu, opido Ysne, villae Ysni, villa Ysininensi Am 7. Feb. 1096 stiften Graf Mangold, seine Söhne Walther und Wolfrad, seine Gattin Lietphild viele Güter und Einkünfte, um damit eine Abtei zu gründen. Darunter den halben Ort Isny mit allem, was dazu gehört.[1] Schenkung an das Kloster Isny
Ittenhausen (Langenenslingen), Jttenhusen Gemeinde Langenenslingen, nordöstl. von Inneringen Graf Wölfli von Veringen vermachte 1407 auf den Fall seines Todes dem Heinrich von Hohenrechberg, siner lieben swöster sune den Ort Ittenhausen.[3] Freiherrn von Rechberg
Kanzach Bad Buchau Grafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus.[4]
Kappel (Bad Buchau) Kappel/Dürnau 6 km westlich von Bad Buchau. In der Grafschaft Friedberg Grafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus.[3]
Kettenacker, Ketenach(er), Kettenacher, Kettenakker Gammertingen Landkreis Sigmaringen Graf Wolfrad von Veringen belehnte 1372 Katharina der Söpperin ein Gut zu Kettenacker.[1]
Kimratshofen Gemeinde Altusried, Landkreis Oberallgäu Nach 1167 Freie im Gefolge der Grafen von Veringen. (Bradler S. 248.[2])
Klingnau, Klingen Bezirk Zurzach des Schweizer Kantons Aargau im unteren Aaretal, rund vier Kilometer südlich der Grenze zu Deutschland. Graf Heinrich von Veringen heiratete Verena von Klingen, Tochter des Ritters und Minnesängers Walther von Klingen, die Besitzungen in Klingnau in die Ehe einbrachte.[1] Verkauf am 20. Mai 1269 an das Hochstift Konstanz
Knetzenweiler, Knehtenwiler, Chnuzesvilare, Knettenwiller Unterschwarzach, nördlich von Bad Wurzach Graf Heinrich verkauft 1295 mit seinem Vetter Eberhard das Eigentumsrecht der Güter in Knetzenweiler, um 24 Mark Silber an das Kloster Salem.[1] Kloster Salem
Kornau[27], Corneya Gemeinde Oberstdorf 1166 übertrug der Freie Pillingerus (Aus dem Gefolge der Grafen von Veringen) sein praedium bei Corneya an das Kloster Isny. (Bradler S. 248.[2])
Langenargen, Arguna villa, zu Langen Argen östlich von Friedrichshafen im Bodenseekreis 1193 war Heinrich von Veringen „Custos et Cellarius“ der Kirche Langenargen (ecclesiae Argeninensis). Seit 1290 im Besitz der Grafen von Montfort.[1] Grafen von Montfort
Lautrach, Lauternach Landkreis Unterallgäu 1247, 1269, 1273: Diepold und Heinrich von Lautrach treten gemeinsam mit den Edelfreien von Trauchburg in der Gefolgschaft der Grafen von Veringen auf. (Bradler S. 248.[2])
Langenenslingen, Enselingen, Ensilingen Westlich von Riedlingen, Landkreis Biberach Lag in der Grafschaft Veringen. ([3], Bradler S. 249.[2])
Legau Östlich von Leutkirch im Landkreis Unterallgäu. Der Freie Peter von Legau war 1287 bei Konrad von Hohentann im Gefolge der Grafen von Veringen. ([3], Bradler S. 249.[2])
Leutfritz Gemeinde Weitnau südöstlich von Isny im Allgäu im Landkreis Oberallgäu. Der Freie Swigger de Lutfridis übergab 1176 einen Hof an Kloster Isny. Marquard, der Bruder des Berthold von Matzen, übergab 1176 dem Kloster Isny Güter in Leutfritz. Beide standen im Gefolge der Grafen von Veringen. ([3], Bradler S. 249.[2])
Burg Lichtenstein Landkreis Sigmaringen Graf Wölfli von Veringen vermachte 1407 auf den Fall seines Todes dem Heinrich von Hohenrechberg, „siner lieben swöster sune,“ die Herrschaft Gammertingen, und zwar „Velthusen, Harthusen und Ittenhusen, mit allen rehten und zugehörden für ledig aigen, darzuo die pfantschaft an lichtenstain der vesti.“[1] Heinrich von Hohenrechberg
Maggmannshofen, Macalmshoven, Makalmshoven Gemeinde Altusried südöstlich von Leutkirch Landkreis Oberallgäu Abt Burchard von Kempten verlieh 1346 an Kloster Isny Leute, für die Johann von Makalmshoven, Bürger zu Isny, Lehensträger ist. ([3], Bradler S. 250.[2])
Malterdingen, Maltertinga, Maltertingin Landkreis Emmendingen 1297 verkauften Graf Heinrich von Veringen und seine Brüder Manegold und Vollrad der Jüngere den Brüdern Heinrich und Rudolf von Hochberg ihre Besitzungen und Rechte zu Malterdingen um 60 Mark Silber.[1][28] Brüder Heinrich und Rudolf von Hochberg
Marbach (Herbertingen), Marpach Herbertingen, Landkreis Sigmaringen [6] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Mariaberg (Gammertingen) Landkreis Sigmaringen 1265 übergibt Graf Wolfrad der Ältere von Veringen das Eigentum mit der Vogtei eines Hofes des Klosters Mariaberg samt Zubehör an die Priorin und den Konvent Mariaberg. Weltliche Schutzvögte waren bis zum Beginn des 15. Jh. die Grafen von Veringen.[29] Mariaberg
Maselheim, Masilhain 6 km nordöstlich von Biberach [6] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Matzen Eisenharz Gemeinde Argenbühl, Landkreis Ravensburg Der Edelfreie Bertholdus de Azin übergab 1176 dem Kloster Isny Güter. Sein Bruder Marquardt übergab 1177 Güter in Matzen und in Leutfritz an das Kloster Isny. 1177 tauschte Adilheida, die Schwester des Priesters Ratpoto, Matzen gegen Friesenhofen mit dem Kloster Isny. (Bradler S. 250.[2]) Kloster Isny
Memhölz Gemeinde Waltenhofen, 7 km südlich von Kempten (Allgäu), Landkreis Oberallgäu Lehensherr des Konrad des Ritzners von Memhölz war 1339 Rudolf von Trauchburg. (Bradler S. 250.[2])
Mengen, Maginga, Maingen »in pago Ratolvesbuoch«, Vriemaeingen [6]
Merazhofen Gebrazhofen, Teilgemeinde von Leutkirch im Allgäu Die Frygen von Merazhofen standen im Gefolge der Grafen von Veringen. (Bradler S. 251.[2])
Mieterlingen Im alten Dekanat Buchau [4]
Möhringen, Meringa Gemeinde Unlingen [3]
Möhringen (Bad Buchau), Puahauua, Puochowa [4]
Moosheim, Moseheim Bad Buchau [4]
Munderkingen, Munderichingen [1]
Muthmannshofen, Mutwigishofen Gemeinde Altusried, Landkreis Oberallgäu Der Edelfreie Bertholdus de Muthmannshofen trat 1169 im Gefolge der Grafen von Veringen als Zeuge auf. (Bradler S. 251f.[2])
Burg Neideck (Allgäu) Bei Christazhofen, Gemeinde Argenbühl, Landkreis Ravensburg Ritter Heinrich von Neideck war 1239 im Gefolge von Graf Wolfrad von Veringen beim Leutkircher Vertrag zwischen den Klöstern Isny und Kempten. (Bradler S. 252.[2])
Neufra (Riedlingen) Riedlingen [4]
Neutrauchburg, Mechensee, mechinsei, Mechinsowe Gemeinde Isny im Allgäu Neutrauchburg war Bestandteil der Herrschaft Trauchburg, die 1306 die Truchsessen von Wald­burg von den Grafen von Veringen erwarben.[3] Graf Mangold, seine Söhne Walther und Wolfrad, sowie seine Gattin Lietphild stifteten 1096 viele Güter und Einkünfte, um damit eine Abtei zu gründen. Darunter den halben Ort Isny mit allem, was dazu gehört.[1] Schenkung an das Kloster Isny
Niederhofen Wuchzenhofen Gemeinde Leutkirch im Allgäu 1166 übergaben Ripertus von Niederhofen (Ministeriale der Grafen von Veringen) und sein Sohn Berthold ihr Rittergut (praedium) in Rimpach und ihren Teil an der Kirche in Enkenhofen dem Kloster Isny. (Bradler S. 254.[2])
Nonnenweiler, Nunnewillare Eritgau Grafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus.[4]
Ölkofen, Ellinkovin Bei Hohentengen (Oberschwaben) 1254 Graf Wolfrad hatte in Ölkofen Besitzungen als Lehen.[1] Kloster Salem
Offingen Riedlingen Die Hochgerichtsbarkeit gehörte zur Herrschaft Bussen.[30][4]
Obermarchtal, Marchcthala, Marchotala, Marahtale, Marhtale Alb-Donau-Kreis etwa 15 Kilometer südwestlich von Ehingen Die Grafen von Veringen verfügten im 12. Jahrhundert über alten Besitz vor allem südlich und westlich von Obermarchtal.[31]
Oggelsbeuren, Oberspeiren, Ogelspurren Gemeinde Attenweiler. 12 km nordwestlich von Biberach [6] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Ohnhülben Bei Dürrenwaldstetten Gemeinde Langenenslingen [3]
Otterswang Bad Buchau [4]
Pfraunstetten, Phlunsteten Gemeinde Allmendingen im Alb-Donau-Kreis etwa 25 Kilometer westlich von Ulm und 4 km nördlich von Ehingen (Donau). 1302 Graf Hainrich von Veringen und sein Sohn Wolfrad eignen dem Kloster Söflingen ihr Lehengut zu Pfraunstetten.[1] Kloster Söflingen
Pflummern 5 km westl. von Riedlingen Die Burg Pflummern war von dem seit 1183 nachgewiesenen Ortsadel an die Veringer übergegangen. 1302 übergab sie Graf Mangold von Nellenburg mit weiteren Gütern an das Kloster Reichenau.[3] Kloster Reichenau
Ratzenhofen, Razenhofen, Ratineshova, Ratzinhofin Isny Graf Wolfrad schenkt Güter in Holzleute und Ratzenhofen an das Kloster Isny.[1] Kloster St. Georg (Isny)
Reichenbach (Bad Schussenried), Rihichinbah, Rinchinbah, Rihchinbach Bad Buchau [4]
Rengetsweiler Teilort der Stadt Meßkirch 1258 gab die Witwe Ita des Ritters Albon von Nenzingen ihren Hof zu Rengetsweiler mit Zustimmung des Lehensherrn Grafen Wolfrad von Veringen um 25 Mark Silber an Wald.[1] Kloster Wald
Renhardsweiler, Reinholzwiler Bad Buchau [1]
Reute (Bad Waldsee) Südwestl. von Bad Waldsee 1295 Heinrich Graf von Neuveringen schenkt dem Deutschen Orden zu Altshausen einen Hof zu Reute.[32] Deutscher Orden
Reutlingen, Rutelingin Reutlingen, als zur Comita Friedberg gehörig, lag im Banne der Grafen von Veringen. Die Grafen hatten selbst einen Hof und Güter zu Reutlingen, die sie 1290 an Österreich verkauften.[1] Habsburger Vorderösterreich
Reutlingendorf, Riutlinga, Riutlingen Südlich von Obermachtal [3]
Riedetsweiler (Wald), Rvozelinswillaer, Ruozelinswiler Gemeinde Wald (Hohenzollern) im Landkreis Sigmaringen Graf Heinrich von Veringen übergab 1287 dem Kloster Wald diejenigen Güter in Riedetsweiler, die Burchard von Reischach bisher von ihm als Mannlehen besaß.[1] Kloster Wald
Riedlingen, Hruotinga, Rüedlingen, Rodelingen Zwischen 1247 und 1255 Gründung der Stadt durch die Grafen von Veringen.[3]
Rimpach, Rimbach, Rindpach Friesenhofen (Leutkirch im Allgäu), Landkreis Ravensburg 1160 übertrug der Freie Ripert (im Gefolge der Grafen von Veringen) und sein Sohn Berthold von Niederhofen ihr praedium in Rimpach an das Kloster Isny. (Bradler S. 252.[2])
Ringwil Bei Hinwil im Kanton Zürich Vogtei und Lehengut der Grafen von Veringen. Graf Heinrich von Veringen heiratete Verena von Klingen, Tochter des Ritters und Minnesängers Walther von Klingen, die Besitzungen in Ringwil in die Ehe einbrachte.[1]
Saulgau, Sologau Bad Buchau Grafen von Veringen seit Beginn des 11. Jh. Grafen des Eritgaus. 1415 stirbt mit Graf Wolfrad oder Wölflin, der letzte Graf von Veringen in Saulgau.[4] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Schalksburg (Württemberg) Schaltzburg, Schalksberg 6 Kilometer südöstlich von Balingen zwischen den Albstädter Stadtteilen Burgfelden und Laufen an der Eyach Ritterherrschaft Wilflingen waren Vasallen der Grafen von Veringen.[33]
Burg Schatzberg Schaltzburg, Schalksberg 8 km westlich von Langenenslingen im Landkreis Biberach Ritterherrschaft Wilflingen waren Vasallen der Grafen von Veringen.[3]
Schernbach[34], Scerben, Schermen, Schirme Gemeinde Seewald im nördlichen Schwarzwald in Baden-Württemberg im Landkreis Freudenstadt Graf Wolfrad Graf von Veringen und seine Söhne übergeben 1252 dem Kloster Reichenbach Güter zu Schernbach und Urnagold.[1] Kloster Reichenbach
Burg Schiltau, Schiltow oder Schiltowe Jungnau Die Edlen von Schiltau waren ein Ministerialgeschlecht, das zeitweise im Dienst der Grafen von Veringen standen.[1]
Schnerkingen Ortsteil von Meßkirch Die Herren von Schnerkingen „fidelis“ der Grafen von Veringen.[1]
Schussenried, Schuzen, Schuzenriet, Shuzenriet Bad Buchau [4]
Schwarzach 3 km nordwestlich von Bad Saulgau [4] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Schwarzensee, Schwarzenberg Gemeinde Hergatz, südlich von Wangen im Allgäu, Landkreis Lindau (Bodensee) Veringische Ministeriale. (Bradler S. 577.[2])
Sederlitz, Sadirlinswilare Dürnast, Taldorf, Ortschaft der Stadt Ravensburg 1189 tauschte eine nobilis homo de Sadirlinswilare aus der Gefolgschaft der Grafen von Veringen, mit Kloster Isny Besitz in Taldorf. (Bradler S. 258.[2])
Seekirch, basilica … ad See, Sekilche am Federsee Die hohe Obrigkeit waren die Grafen von Veringen.[3]
Siggen Gemeinde Argenbühl Landkreis Ravensburg Adalbert von Willatz, aus dem Gefolge der Grafen von Veringen, schenkte 1094 einen Teil der Kirche von Siggen an das Kloster Allerheiligen Schaffhausen. (Bradler S. 258.[2]) Kloster Allerheiligen Schaffhausen
Sigmaringen, Sigimaringin Graf Heinrich von Veringen hatte die Fischerei zu Sigmaringen inne.[1]
Sigmaringendorf Landkreis Sigmaringen Fischentz im Dorf Sigmaringen.[35]
Burg Siegeberg, Siegberg, Heineburg Im Geisinger Tal nordöstlich von Upflamör (Zwiefalten) im Landkreis Reutlingen [3][36]
Sießen Bad Saulgau [4]
Sommersbach Nordwestlich von Isny im Allgäu 1171 übergab Walter von Sommersbach, aus dem Gefolge der Grafen von Veringen als Zeuge, dem Kloster Isny ein Rittergut (praedium) in seiner villa Sommersbach. (Bradler S. 258.[2])
Sonthofen Landkreis Oberallgäu 1173 schenkte Konrad von Sonthofen, aus dem Gefolge der Grafen von Veringen, Güter in Engelhirsch an das Kloster Isny. (Bradler S. 259.[2]) Kloster Isny1
Oberstaufen, Staufen Landkreis Oberallgäu Ehemals im Alpegau, Albegau Staufen war Bestandteil des großen Alpegaus, der zu den Grafen von Veringen gehörte.[37]
Steinenbach, Stenowe, Stambach, Steinibach Gemeinde Aulendorf Am 7. Feb. 1096 stiften Graf Mangold, seine Söhne Walther und Wolfrad, seine Gattin Lietphild viele Güter und Einkünfte, um damit eine Abtei zu gründen. Darunter seine Lehengüter im Eritgau in Steinenbach.[4] Schenkung an das Kloster St. Georg (Isny)
Stetten bei Ehingen 5 km südwestl. von Ehingen [6] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Tafertsweiler, Tagebechtswiler, Tagebreteswilare Teilort von Ostrach Landkreis Sigmaringen Graf Heinrich von Veringen hat das Patronatsrecht in Tafertsweiler.[1]
Tamm, Thamm, Damme, Tamme Landkreis Ludwigsburg [10]
Tannenfels Burg Tannenfels stand im Allgäu gegenüber der Burg Eglofs. Gemeinde Argenbühl im Landkreis Ravensburg Eine Adelsfamilie von Tannenfels hatte unter anderem Besitz in Aigeltshofen und Rohrdorf (Isny). Sie waren Ministeriale der Grafen von Veringen. (Bradler S. 317-319 und 577.[2])
Tautenhofen, Tutenhofen Wolfrad von Tautenhofen, aus der Gefolgschaft der Grafen von Veringen, übertrug nach 1094 Tautenhofen an das Kloster Allerheiligen Schaffhausen. Kloster Allerheiligen Schaffhausen
Tigerfeld, Tigerfelt, Tygirinvelt Gemeinde Pfronstetten im Landkreis Reutlingen Graf Heinrich von Veringen verkaufte 1287 dem Kloster Bebenhausen ein Gut zu Tigerfeld. 1297 schenkt er gemeinsam mit seinem Sohn Wolfrad dem Kloster Bebenhausen weitere Güter in Tigerfeld.[1] Kloster Bebenhausen
Großtissen, Tissen, Tussin Nördl. von Bad Saulgau [3] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Untermarchtal Alb-Donau-Kreis etwa 15 Kilometer südwestlich von Ehingen. Die Grafen von Veringen hatten als Lehen vergebenen Besitz am Ort.[38]
Trauchburg (Grafschaft) Bei Isny 1168 war Berthold von Trauchburg unter den Ministerialen des Grafen Wolfrad von Veringen.[1] (Bradler S. 260ff.[2]) 1306 Verkauf an Waldburg
Trutzenweiler Schmalegg, nordwestl. von Ravensburg (Bradler S. 578.[2])
Überlingen, Hibirlingen, Iburinga, Iburninga Graf Wolfrad von Veringen übergibt 1257 einen ihm und seinem Onkel, dem Grafen Mangold von Nellenburg vom Kaiser zu Lehen gehenden, dem Reichskämmerer Heinrich von Biegenburg als Afterlehen verliehenen Hof zu Überlingen an das Johanniterspital.[39] Johanniterspital (Überlingen)
Uigendorf, Ugendorf 10 km östl. von Riedlingen [3] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Unlingen, Unlaingen, Unlaengen, Unlangen, Vlleingen Mitte des 13. Jahrhunderts befanden sich reichenauische Besitzungen in Unlingen als Lehen in den Händen der Grafen von Veringen.[40][3]
Unterhausen an der Hohnauer Steige Landkreis Reutlingen Graf Heinrich von Veringen verkaufte 1331 den Widemhof zu „Husen under Honowerstaige“ nebst dem Patronatsrechte der Kirche.[1]
Upflamör mit Burg Siegeberg, Ufpflumern, villa Uplumare Zwiefalten Graf Wolfrad und Graf Heinrich, Kirchherr zu Veringen, Graf Heinrichs Söhne, und ihre Schwester Katherine verkauften 1311 die Burg Siegeberg und alles was dazu gehört an das Kloster Zwiefalten.[3] Kloster Zwiefalten
Urlau, Urallon (Bradler S. 260ff.[2])
Urnagold[41], Inrenagolt, Nagelta Gemeinde Seewald im nördlichen Schwarzwald in Baden-Württemberg im Landkreis Freudenstadt Graf Wolfrad Graf von Veringen und seine Söhne übergeben 1252 dem Kloster Reichenbach Güter zu Scherbbach und Urnagold.[1] Kloster Reichenbach
Burg Neu-Veringen Am nordöstlich Rand der Stadt Riedlingen im Landkreis Biberach Gründung durch die Grafen von Veringen.[3]
Veringendorf, Niederveringen, Unterveringen, Veringen das Dorf, Veringin, villa veringen Gemeinde Veringenstadt Graf Heinrich von Veringen verkaufte 1344 den Grafen Eberhard und Ulrich von Württemberg seine Rechte an der Burg und Stadt Veringen.[1] Eberhard und Ulrich von Württemberg Haus Württemberg
Veringenstadt, Veringin, Veriga, Veringen, Vöhringen, Vöhringen die Stadt, Weringen Stammsitz der Grafen von Veringen. Graf Heinrich von Veringen verkaufte 1344 den Grafen Eberhard und Ulrich von Württemberg seine Rechte an der Burg und Stadt Veringen.[1] Eberhard und Ulrich von Württemberg Haus Württemberg
Vorsee, Forchsei, Forse, Vorhse Gemeinde Wolpertswende, 5 km südöstl. von Altshausen im Landkreis Ravensburg Die Grafen M. von Nellenburg, Heinrich von Altveringen und Heinrich von Neu-Veringen schenken 1277 dem Deutschen Orden zu Altshausen ein Gut in Vorsee.[1] Deutscher Orden zu Altshausen
Wald, advocatia Walde, silva benedicta, Walde Königseggwald Hezelo übergab den Ort Wald (Königseggwald) in den Schutz des Grafen Mangold von Alshausen-Veringen.[1]
Waldhausen (Altheim), Waldhusin Teilort von Altheim südwestlich von Riedlingen [6] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Waltrams Gemeinde Weitnau, Landkreis Oberallgäu 1258 tritt Heinrich von Waltrams im Gefolge der Grafen von Veringen auf. (Bradler S. 266.[2])
Wahlwies, Vvalahvis, Vvalawis, Walewis, Walwis Teilort von Stockach [6]
Warmtal mit Burg Weiler auf Markung Emerfeld Richtung Langenenslingen [3] Durch Heirat nach 1250 an die Grafen Grüningen-Landau
Watt (Hoßkirch) Gemeinde Hoßkirch westl. von Altshausen Am 7. Feb. 1096 stiften Graf Mangold, seine Söhne Walther und Wolfrad, seine Gattin Lietphild viele Güter und Einkünfte, um damit eine Abtei zu gründen. Darunter seine Lehengüter im Eritgau in Watt.[1] Schenkung an das Kloster St. Georg (Isny)
Weildorf (Salem) Ortsteil der Gemeinde Salem im Bodenseekreis Graf Wolfradus junior verkauft an das Kloster Salem für 60 Mark Silber seine Güter und Lehen in Weildorf.[1] Reichsabtei Salem
Wielazhofen 5 km östlich von Leutkirch im Allgäu (Bradler S. 267.[2])
Wilflingen 1 km südwestlich von Langenenslingen 1085 urkundlich erwähnt, gehörte Wilflingen den Grafen von Veringen. 1267 Ritter Heinrich von Gundelfingen hatte vier Höfe von den Grafen von Veringen als Lehen.[3] Kloster Salem
Willatz Gemeinde Argenbühl (Bradler S. 267.[2])
Wilsingen Südöstlich von Trochtelfingen 1286–1288 Heinrich von Veringen übergibt dem Kloster Zwiefalten mehrere Güter in Wilsingen.[1] Kloster Zwiefalten
Willeratzhofen Herlazhofen bei Leutkirch im Allgäu, Kreis Ravensburg Berthold von Willerazhofen war 1274 Ministerialer der Grafen von Veringen. (Bradler S. 250.[2])[42]
Wimsheim (Zwiefalten) Gemeinde Zwiefalten Hof und Mühle zu Wimsheim. Adelheid, die Witwe des Grafen Heinrich von Veringen verkaufte 1368 die Vogtrechte von Wimsheim an die Freiherrn von Rechberg.[1] Freiherrn von Rechberg
Wirnsweiler, Wernzwiler, Wirenschweiler, Wirnschweiler Teilort Tafertsweiler in der Gemeinde Ostrach 1250 kauft Graf Konrad von Veringen "monachus de Salem" seinem Kloster "pro 30 solidis et uno modio siliginis" Besitzungen in Wirnsweiler das sogenannte "Colengut et Albert Waibelsguet" von Konrad Grämlich von Pfullendorf.[1]
Wuchzenhofen Teilgemeinde von Leutkirch im Allgäu, Landkreis Ravensburg (Bradler S. 267.[2])
Würenlingen, Wirnalingen, Würelinge Im Bezirk Baden im Schweizer Kanton Aargau im unteren Aaretal zwischen Brugg und Waldshut (Deutschland) 1282 verkauft Graf Heinrich von Veringen seinen Anteil an der Vogtei zu Wirnalingen.[1] Albrecht und Rudolf von Habsburg, Söhne des Königs Rudolph I.
Zeil (Grafschaft) Leutkirch im Allgäu 1172 Vasallen der Grafen von Veringen. (Bradler S. 267, 588.[2])
Zell Nördlich von Isny im Allgäu Am 7. Feb. 1096 stiftet Graf Mangold unter anderem den Ort Zell, um damit eine Abtei zu gründen.[1] Schenkung an das Kloster Isny.
Zollenhausen, Zolenhausen, Zolnhausen unklar Hans von Hornstein verkaufte 1343 ein Lehengut zu Zolnhausen von Graf Heinrich von Veringen an das Kloster Heiligkreuztal.
Kloster Zwiefalten, Zvivaltun Die Grafenbrüder Liuthold und Kuno von Achalm fürchteten, dass aus Ermangelung erbberechtigter Nachkommen gegen das Kloster Gewalt und Zwang ausgeübt werden könnte, wenn, sie es auch weiterhin unter ihrer Herrschaft behielten. (In Kunos Hand lag auch das Recht der Vogtei und Schirmherrschaft.) Daher übertrugen sie 1092 dem Grafen Mangold von Veringen das Eigentumsrecht unter der Bedingung, dass er zum Apostolischen Stuhl nach Rom ginge und das Kloster der Jungfrau Maria dem Schutz und der Herrschaft der römischen Kirche unterstelle.[43]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am an ao ap aq ar as at au av aw ax ay az ba bb bc bd be bf bg bh bi bj bk bl bm bn bo bp bq br bs bt Sebastian Locher: Regesten zur Geschichte der Grafen zu Veringen. Sigmaringen 1872.
  2. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am an ao ap aq ar as at au av Günther Bradler: Studien zur Geschichte der Ministerialität im Allgäu und in Oberschwaben. Göppingen 1973.
  3. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am an J. D. G. Memminger: Beschreibung des Oberamts Riedlingen
  4. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad Christoph Friedrich von Stälin: Schwaben und Südfranken: von der Urzeit bis 1080. Wirtembergische Geschichte, Band 1. Verlag Cotta, Stuttgart/Tübingen. 1841. books.google.de (online) abgerufen am 31. Oktober 2015. Nachdruck unter dem Titel: Christoph Friedrich von Stälin: Württembergische Geschichte.
  5. Altenburg bei leobw
  6. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y Ursula Mereb: Studien zur Besitzgeschichte der Grafen und Herren von Grüningen-Landau von ca. 1250 bis ca. 1500. Tübingen 1970.
  7. Ludwig Friedrich Heyd: Geschichte der Grafen von Gröningen. 1829. Vorredes S. VI.[1]
  8. Geschichte Aßmannshardts
  9. Hundersingen bei leobw
  10. a b c Karl Eduard Paulus: Beschreibung des Oberamts Ludwigsburg. 1859.
  11. a b Hohenzollerische Heimat. 43. Jahrg. Nr. 1. 1993. Seite 3 (online als pdf)
  12. Landesarchiv Baden-Württemberg: Württembergisches Urkundenbuch Online Band IX., Nr. 3732; Stand 16. November 2015 (online)
  13. leobw: „Graf Wolfrad der ältere von Veringen überlässt dem Kloster Kreuzlingen sein Eigentumsrecht an den Besitzungen zu Bitzenhofen“
  14. Ludwig Friedrich Heyd: Geschichte der Grafen von Gröningen. 1829. S. 30.
  15. a b c August Friedrich Pauly: Beschreibung des Oberamts Wangen 1841.
  16. Herausgeber: Akademie der Wissenschaften zu Göttingen: Germania Sacra. Die Kirche des alten Reiches und ihre Institutionen. Das Reichsunmittelbare Prämonstratenserstift Marchtal. De Gruyter Berlin/Boston 2012. S. 468.(Online)
  17. Landesarchiv BW (A 474 U 607): „Graf Heinrich von Veringen vergabt dem Kloster Bebenhausen das Eigentumsrecht der Weingärten am Hertrichsberg“
  18. Orig.-Urk. Arch. Stuttgart. (Das Siegel des Markgrafen hängt an.) Vgl. Sulger 247.
  19. leobw: Gebratsweiler
  20. Geschichte Gossenzugen
  21. Zinsliste des Kloster Isny I und II
  22. Thomas Fink: Materialsammlung zur Geschichte der Stadt Veringen. Band: Regesten der Grafen von Veringen 1004–1464.
  23. Albert Fischer: Geographie, Statistik und Topographie des Königreichs Würtemberg und der Fürstenthümer Hohenzollern Hechingen und Simaringen, Fränkel, 1838, S. 22 (online)
  24. Hinag im Internetauftritt der Stadt Sonthofen
  25. Georg Friedrich Kramer: Topographisch-Historisches Handbuch für den Regierungs-Bezirk von Schwaben und Neuburg. Augsburg 1841. Seite 107. (Online)
  26. Geschichte von Inneringen
  27. Obersdorf Kornau
  28. Graf Heinrich von Veringen, die Brüder Manegold und Vollrad der Jüngere verkaufen den Brüdern Heinrich und Rudolf von Hochberg ihre Besitzungen und Rechte zu Malterdingen um 60 Mark Silber. in der Deutschen Digitalen Bibliothek
  29. leobw: „Graf Wolfrad der Ältere von Veringen übergibt das Eigentum mit der Vogtei eines Hofes des Klosters Mariaberg samt Zugehörden“
  30. Ortslexikon Baden-Württemberg: Wohnplatz Offingen
  31. Herausgeber: Akademie der Wissenschaften zu Göttingen: Germania Sacra. Die Kirche des alten Reiches und ihre Institutionen. Das Reichsunmittelbare Prämonstratenserstift Marchtal. De Gruyter Berlin/Boston 2012. S. 111.(online)
  32. Johann Daniel Georg von Memminger: Beschreibung des Oberamts Saulgau. 1829. (online)
  33. Hohenzollerische Heimat; 59. Jahrgang, 2009, Seite 33 f..
  34. Seewald-Schernbach
  35. Graf Heinrich von Veringen verkauft an die Grafen Eberhard und Ulrich von Württemberg die Pfandschaften und alle Rechte an Burg und Stadt Veringen mit allem Zubehör in der Deutschen Digitalen Bibliothek
  36. Rudolph Friedrich von Moser: Vollständige Beschreibung von Württemberg: in allen seinen Städten, Dörfern usw. Scheible, Rieger und Sattler, 1843, S. 654 (online)
  37. Aloys Adalbert Waibel: Die Reichsgrafschaft Königsegg Rotenfels und die Herrschaft Staufen. Kempten, 1851. (online)
  38. Herausgeber: Akademie der Wissenschaften zu Göttingen: Germania Sacra. Die Kirche des alten Reiches und ihre Institutionen. Das Reichsunmittelbare Prämonstratenserstift Marchtal. De Gruyter Berlin/Boston 2012. S. 435.(online)
  39. „Graf Wolfrad von Veringen übergibt einen ihm und seinem Oheim dem Grafen Mangold von Nellenburg vom Kaiser zu Lehen gehenden, dem Reichskämmerer Heinrich von Biegenburg als Afterlehen verliehenen Hof zu Überlingen an das Johanniterspital“
  40. Geschichte der Gemeinde Unlingen
  41. Seewald-Urnagold
  42. leobw: Willerazhofen [Wohnplatz]
  43. Hohenzollerische Heimat 1961, Seite 14.