Liste der Denkmäler in Krefeld

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler in der Innenstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Graf Hermann von Neuenahr-Moers Standbild[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Graf Hermann von Neuenahr-Moers Standbild
Denkmalart: Standbild
Widmung: Graf Hermann von Neuenahr und Moers
Ursprungsstandort: Neben dem Hauptportal der Alten Kirche Krefeld
Heutiger Standort: am Standort erhalten
Entwurf:  ?
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):
Verwendetes Material:
  • Granit/Basalt?
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber:
Finanzierung:
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum
Widmungsinschriften:
Sonstige Anmerkungen:

Otto-von-Bismarck-Standbild[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Otto-von-Bismarck-Standbild
Denkmalart: Standbild
Widmung: Reichskanzler Otto von Bismarck
Ursprungsstandort: Bismarckstraße
Heutiger Standort: Bismarckplatz
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: Das Standbild wurde 1940 zur Materialgewinnung eingeschmolzen. Bei den Aufräumarbeiten nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Graben in der Mitte der Bismarckstraße mit Schutt und Trümmer verfüllt. Dabei wurde auch der leere Sockel verscharrt. Bei Erdarbeiten der Deutschen Bundespost wiederentdeckt, grub man ihn dann wieder aus und stellte ihn 1987 auf dem Bismarckplatz ohne Unterbau wieder auf.
Entwurf: Bildhauer Gustav Eberlein
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):
  • Stufenunterbau: Granitschleiferei Wölffel & Herold, Bayreuth
  • Sockel: Granitschleiferei Wölffel & Herold, Bayreuth
  • Standbild: Aktiengesellschaft vormals Hermann Gladenbeck & Sohn, Friedrichshagen b. Berlin
Verwendetes Material:
  • Stufenunterbau: grauschwarzer Syenit
  • Sockel: roter schwedischer Granit
  • Standbild: Bronzeguss
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Bürgerschaft der Stadt Krefeld
Finanzierung: Sammlungen freiwilliger Spenden
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum Sonntag, 31. März 1895, dem Vortag von Bismarcks Geburtstag, in Anwesenheit von 28 Kriegervereinen, 28 Bürgervereinen, 20 Gesangsvereinen und 21 Musikkapellen, voran die Musiker vom 16. Infanterie-Regiment
Widmungsinschriften:  ?
Sonstige Anmerkungen: Vor dem Sockel ist im Bürgersteig eine Metallplatte eingelassen mit der Inschrift:

Errichtet von der Stadt Krefeld im Jahre 1895. Die Bronze-Figur zur Gewinnung von Kriegsmaterial von den Nationalsozialisten abgeräumt im Jahre 1940. Die Reste des Denkmals verscharrt nach 1963. Sockel wiedergefunden und aufgestellt im Jahr 1987. Unter Denkmalschutz gestellt 1996 – als schmerzliche Erinnerung unserer Geschichte. Krefelder Baudenkmal- Stiftung. Treuhänder Deutsche Stiftung Denkmalschutz.
Bild 2 zeigt den Bismarckplatz mit Denkmal im Hintergrund um 1925.

Kriegerdenkmal 1870/71[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriegerdenkmal 1870/71
Denkmalart: Kriegerdenkmal mit einem Germania-Standbild auf dem Sockel 9-GA-2 - Krefeld (0NW).jpg
Widmung: unbekannt
Ursprungsstandort: Friedrichsplatz
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: Während des Zweiten Weltkrieges für die Metallspende demontiert, wurde die Germania erst nach Kriegsende eingeschmolzen.
Entwurf: Bildhauer Heinrich Walger, Berlin
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):
  • Stufenunterbau: -?-
  • Sockel: -?-
  • Adler, allegorisches Beiwerk, Germania-Standbild: Aktiengesellschaft vormals Hermann Gladenbeck & Sohn, Friedrichshagen b. Berlin
Verwendetes Material:
  • Fundamentplatte: Sandstein
  • Stufenunterbau: polierter dunkelgrüner Porphyr-Granit
  • Sockel: -?-
  • Germania-Standbild: Bronzeguss
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Bürgerschaft der Stadt Krefeld
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum 19. Juni 1875
Widmungsinschriften: Ihren 1870/71 gefallenen Söhnen

die Stadt Crefeld und das
4. Westphälische Infanterie-Regiment No. 17

De-Greiff-Säule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

De-Greiff-Säule
Widmung: Cornelius de Greiff, einem der größten Gönner und Wohltäter der Stadt Krefeld. Cornelius1.JPG
Ursprungsstandort: Ostwall in Höhe Dampfmühlenweg
Heutiger Standort: Bauhof der Stadt Krefeld
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: Die Säule wurde bei einem Luftangriff der Alliierten auf Krefeld im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und stürzte um. Sie wurde von der Stadtverwaltung abtransportiert und auf dem städtischen Bauhof deponiert. Dort liegt sie noch heute; ihre Restaurierung steht immer noch aus.
Entwurf: Julius Moser

Ludwig-Friedrich-Seyffardt-Denkmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ludwig-Friedrich-Seyffardt-Denkmal
Widmung: Ludwig Friedrich Seyffardt
Ursprungsstandort: Ostwall
Heutiger Standort: Leyentalstraße
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: Die figürlichen Darstellungen aus Bronze am Sockel wurden zur Metallgewinnung im Zweiten Weltkrieg demontiert. Die Reste des Denkmals wurden in einer wenig beachteten Ecke Krefelds „versteckt“ wieder aufgestellt.
Entwurf: Bildhauer Gustav Rutz, Düsseldorf
Verwendetes Material: Relief, allegorische Figuren: Bronzeguss
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Bürgerschaft der Stadt Krefeld
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum 1905
Widmungsinschriften: Dem tatkräftigen Förderer

der Wohltätigkeit und Volksbildung
dem treuen Vaterlandsfreunde (1827–1901).
Errichtet im Jahre 1905
von seinen Mitbürgern und Freunden.

König-Friedrich-II.-der-Große-Standbild[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

König-Friedrich-II.-der-Große-Standbild
Denkmalart: Standbild
Widmung: König Friedrich II. von Preußen
Ursprungsstandort: Nauenweg, im Biergarten der Gastwirtschaft „Alter Fritz“, Besitzer: Fritz von Kempen
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: verschollen
Entwurf: unbekannt
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Fritz von Kempen(?)
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum unbekannt
Widmungsinschriften: unbekannt

Kaiser-Wilhelm-I.-Standbilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kaiser-Wilhelm-I.-Standbild
Denkmalart: Standbild
Widmung: Kaiser Wilhelm I.
Ursprungsstandort: im Treppenhaus des Kaiser-Wilhelm-Museums
Heutiger Standort: Karlplatz, neben dem Kaiser-Wilhelm-Museum (Nordseite)
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: permanent der Witterung ausgesetzt; häufig beschmiert
Entwurf: Bildhauer Gustav Eberlein, Berlin
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):
  • Standbild: Bildhaueratelier Gustav Eberlein, Berlin
Verwendetes Material:
  • Sockel: grauer Marmor
  • Standbild: Laaser Marmor
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Ausschuss für die Errichtung eines Kaiser Wilhelm-Denkmals
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum Einweihung des Museums: 5. September 1899 (keine gesonderte Enthüllung des Denkmals)
Widmungsinschriften:  ?
Kaiser-Wilhelm-I.-Standbild
Denkmalart: Standbild
Widmung: Kaiser Wilhelm I.
Ursprungsstandort: Stadtgarten an der St.-Anton-Straße
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: Im Zweiten Weltkrieg wurde das Denkmal durch Bombentreffer in Teilen zerstört, im Jahr 1950 erfolgte die Beseitigung der Überreste.
Entwurf: Joseph Ossendorf
Verwendetes Material:
  • Standbild: Bronzeguss
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Kriegervereinigung der Stadt und des Landkreises Crefeld
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum 27. Juni 1880 (noch zu Lebzeiten des Kaisers)
Widmungsinschriften: Sr. Majestät dem allergnädigsten Kaiser von Deutschland und König von Preußen, Wilhelm, dem glorreichen Führer in den Jahren 1848 und 1849, gewidmet von der Kriegervereinigung des Stadt- und Landkreises Crefeld
Sonstige Anmerkungen: 1863 kam es zu einem Eklat beim Besuch von König Wilhelm I. in Krefeld. Außer den Mitgliedern des Preußenvereins verweigerten die meisten Krefelder dem König die üblichen Ehrenbezeugungen und blieben einfach zu Hause. Als ihm 1870 (?) dieses Denkmal gesetzt werden sollte, verlangte Wilhelm, der die Beleidigung nicht vergessen hatte, es müsse der Stadt den Rücken zukehren.

Veteranendenkmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veteranendenkmal
Denkmalart:  ?
Widmung: Andenken an die heimgekehrten Krefelder Soldaten Napoleons
Ursprungsstandort: Stadtgarten (bis 1879 Friedhofsgelände) an der St.-Anton-Straße
Heutiger Standort: am Standort erhalten
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand:  ?
Entwurf: Friedrich von Schmidt (Dombaumeister Köln)
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):  ?
  • Stufenunterbau:
  • Sockel:
Verwendetes Material:
  • Sandstein, ca. 4 m hoch
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Veteranenverein[1]
Finanzierung:  ?
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum 18. August 1852
Widmungsinschriften: „Zum Andenken an die aus Napoleons Armeen in die Heimath zurückgekehrten Krieger der Stadt und des Kreises Crefeld. Errichtet am 18. August 1852.“

Weiter sind die Namen der 123 aus Napoleons Armeen zurückgekehrten Krieger jeweils mit ihrem Todesjahr eingemeißelt.

Sonstige Anmerkungen: Inschriften sind z.T. nicht mehr lesbar, Zaun und Denkmal in schlechtem Zustand.

Karl-Wilhelm-Denkmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Widmung: Karl Wilhelm
Ursprungsstandort: Ostwall
Weiterer Standort: Ecke Jungfernweg / Dampfmühlenweg
Heutiger Standort: Stadtgarten an der St.-Anton-Straße
Entwurf: Bronzebüste, 1877: Heinrich Walger
Kopie der Büste in Keramik, 1953: Peter Bertlings
Verwendetes Material: Sandsteinsockel, polierter Marmorpfeiler
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Stadt Krefeld und Freunde
Enthüllungs- / Einweihungsdatum: 2. September 1877
Widmungsinschriften: CARL WILHELM

DEM BEGEISTERTEN TONDICHTER VATERLAENDISCHER LIEDER DEM SAENGER DER WACHT AM RHEIN SEINE FREUNDE
und
GEB. SCHMALKALDEN 5. SEPT. 1850, LEBTE UND WIRKTE IN CREFELD 1840–1855

Sonstige Anmerkungen: Die originale Bronzebüste befindet sich im Kaiser-Wilhelm-Museum

Husaren-Denkmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Husaren-Denkmal
Denkmalart:
Widmung: Regimentsdenkmal 1914–1918 des 2. Westfälischen Husaren-Regiments Nr. 11 (im Volksmund genannt „Krefelder Tanzhusaren“)
Ursprungsstandort: Grafschaftsplatz an der Hohenzollernallee
Heutiger Standort: am Standort erhalten
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand:
Entwurf:
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):  ?
Verwendetes Material:
  • Stufenunterbau, Sockel: Muschelkalkstein
  • Standbild: Bronzeguss
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Offiziervereinigung des ehem. Husaren-Regiments
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum: 2. Juni 1929
Widmungsinschriften: „UNSEREN / GEFALLENEN / 1914–18–29“

Kaiser-Friedrich-Denkmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Widmung: Kaiser Friedrich III.
Ursprungsstandort: „Kaiser-Friedrich-Hain“ an der Steckendorfer Straße
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: Im Zweiten Weltkrieg wurde der Park durch mehrere schwere Bombentreffer stark zerstört. Eine große Sprengbombe hinterließ einen gewaltigen Trichter inmitten der eher kleinen, aber mit dichtem Baumbestand bepflanzten Parkanlage. Diese Fläche ist noch heute nur mit einer Wiese bewachsen. Der Verbleib der Bronzebüste ist unklar, sie gilt als verschollen. Da sie nicht offiziell zum Einschmelzen abgegeben wurde, wird vermutet, dass sie in den Nachkriegswirren entwendet worden ist.
Entwurf:
Enthüllungs- / Einweihungsdatum: 1915
Sonstige Anmerkungen: Die Bilder zeigen den Tempel, sowie den leeren Sockel im Inneren, auf dem bis 1945 die Bronzebüste stand. Das Bauwerk ist stark sanierungsbedürftig.

Nymphe im Kaiser-Friedrich-Hain[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalart: Standbild
Widmung:  ?
Ursprungsstandort: Kaiser-Friedrich-Hain
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: Im Zweiten Weltkrieg wird der Park durch mehrere schwere Bombentreffer stark zerstört, das Standbild Nymphe wahrscheinlich auch.
Entwurf:  ?
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):

?

Verwendetes Material:

?

Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber:  ?
Finanzierung:  ?
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum  ?
Widmungsinschriften:  ?
Sonstige Anmerkungen: Bild etwa aus dem Jahr 1910

Weberdenkmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Widmung: Den Krefelder Seidenwebern
Ursprungsstandort: Südwall Nähe Hochstraße
Heutiger Standort: Ostwall Ecke Südwall
Entwurf: Johannes Stiegemann
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Gestiftet vom Verschönerungsverein 1910
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum 1911
Sonstige Anmerkungen: Die Bilder zeigen das Denkmal um 1920 und 2007. Auf der Platte im Sockel ist eine typische Weberstube als Relief dargestellt. Im Krefelder Volksmund wird dieses Denkmal auch „Meister Ponzelaer“ genannt.

Helmut-von-Moltke-Denkmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalart: Standbild
Widmung: Generalfeldmarschall Helmuth Karl Bernhard von Moltke
Ursprungsstandort: Ostwall
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: 1940 wurden die Metallteile zur Einschmelzung demontiert und abgegeben. Der Sockel wurde nach 1945 aus verkehrstechnischen Gründen entfernt.
Entwurf: Bildhauer Wilhelm Albermann, Köln
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):
  • Stufenunterbau: Granitschleiferei Wölffel & Herold, Bayreuth
  • Sockel: Granitschleiferei Wölffel & Herold, Bayreuth
  • Standbild: Aktiengesellschaft vormals Hermann Gladenbeck & Sohn, Friedrichshagen b. Berlin
Verwendetes Material:
  • Standbild: Bronzeguss
Enthüllungs- / Einweihungsdatum: 24. April 1897
Widmungsinschriften:  ?

Mariensäule, Marienbrunnen Dionysiusplatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalart: Säule
Widmung: Heilige Maria
Ursprungsstandort: Dionysiusplatz
Heutiger Standort: am Standort erhalten
Entwurf:
  • Architekt M. E. Schneiders, Stadtbauamt Krefeld
  • Bildhauer Wilhelm Ohly, München
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei): Standbild: Gießerei Brandstetter, München
Verwendetes Material: Bronzeguss
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Denkmalausschuss unter Vorsitz von Dechant Monsignore Flecken sammelte Spendengelder in der Bürgerschaft.
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum: 23. Juli 1922
Widmungsinschrift: Zwei achteckige Brunnenbecken erheben sich auf einem Sockel, das größere trägt die folgende Inschrift:

ERRICHTET NACH DEM
WELTKRIEGE 1914/1918
IM JAHRE 1922
VON DEN KATHOLIKEN CREFELDS
FRIEDENSKÖNIGIN BITT’ FÜR UNS
DIE VIELEN WASSER DER TRUEBSAL
KONNTEN NICHT AUSLOESCHEN
DIE LIEBE ZU DIR O MARIA

Synagogendenkmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprungsstandort: Marktstraße
Heutiger Standort: am Standort erhalten
Widmungsinschriften: UNWEIT DIESES MAHNMALS STAND DIE SYNAGOGE DER JÜDISCHEN GEMEINDE KREFELD AUS DEM JAHR 1903. MENSCHENVERACHTENDE WILLKÜR ZERSTÖRTE SIE IN DER „REICHSKRISTALLNACHT“ AM 9. NOVEMBER 1933.

Kriegerehrenmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriegerehrenmal für die Gefallenen des Krefelder Turnverein 1855
Denkmalart: Findlingsblock mit davor stehender Schriftplatte
Widmung: Unseren Gefallenen
Ursprungsstandort: Moerser Straße bei Haus Nr. 40 (Haus Blumental)
Heutiger Standort: am Standort erhalten
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: Stein und Schriftplatte erhalten
Entwurf:
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):
Verwendetes Material: Findlingsblock aus Braunkohlensandstein, Schriftplatte aus Sandstein. Der Braunkohlesandstein wurde in der Wankumer Heide gefunden und wiegt ca. 160 Zentner.
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Krefelder Turnverein 1855
Finanzierung:
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum 1930/1931
Widmungsinschriften: Schriftplatte: UNSEREN GEFALLENEN, Wappenschild im Achteck, links ein K, rechts eine 55, re und li. Eichenlaub
Sonstige Anmerkungen: Der Findlingsblock und nicht die Schrifttafel ist der Gedenkstein des Krefelder Turnvereins 1855. Der Krefelder Turnverein fusionierte im Jahr 1945 mit dem VfL Preußen 1895 zum heutigen KTSV Preußen Krefeld 1855. Die Schrifttafel könnte eine Nachwidmung im Anschluss an die Fusion darstellen.

Ehrenmal der Freien Fleischer-Innung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenmal der Fleischer-Innung
Denkmalart: Ehrenmal mit fallendem Soldaten (Militärmantel und Gewehr) auf einem Sockel. Die Widmungstafel trägt in der Mitte das Logo der Krefelder Fleischer: ein Opferlamm. Fleischer1-KR.jpg
Widmung: Den 32 Mitgliedern der Freien Fleischerinnung, die im Ersten Weltkrieg ums Leben kamen. Die Namensliste wurde auf einer Urkunde in den Sockel eingemauert. Ursprungsstandort: auf dem Gelände des Städtischen Schlachthofs
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: Nach dem Zweiten Weltkrieg um die Jahreszahlen 1939 - 1945 ergänzt. Denkmal an Ort und Stelle, Nähe Kufa, Umfeld ungepflegt.
Entwurf: Bildhauer Wilhelm Röttges, Krefeld
Verwendetes Material:
  • Sockel aus Klinkern
  • Figur des fallenden Kriegers aus Muschelkalk
  • Einfriedung durch ein „kunstvoll gearbeitetes“ Eisengitter
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Freie Fleischerinnung Krefeld
Enthüllungs- / Einweihungsdatum: 22. Oktober 1933 zum 50-jährigen Jubiläum der Fleischerinnung
Widmungsinschriften:

IHREN GEFALLENEN
1914 1918
DIE FREIE FLEISCHER
INNUNG KREFELD

Madonnenfigur mit Bronzeplatte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenmal Madonnenfigur mit Bronzeplatte
Denkmalart: Ehrenmal mit Madonnenfigur auf einem gemauerten Sockel Madonna1.jpg
Widmung: Den Gefallenen (wohl des ersten Weltkriegs) der Jünglingskongregation Liebfrauen
Ursprungsstandort: in der Liebfrauenkirche ?
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: Ostseite im Garten der Liebfrauenkirche
Entwurf:  ?
Verwendetes Material:
  • Sockel aus Klinkern
  • Madonnenfigur aus Muschelkalk
  • Einfriedung des Kirchgartens durch ein Eisengitter
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber:
Enthüllungs- / Einweihungsdatum:  ?
Widmungsinschriften:

DEN GEFALLENEN
DER JÜNGLINGS-
KONGREGATION
LIEBFRAUEN

Denkmäler auf Sportplätzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportler
Denkmalart: Standbild
Widmung: Zum 50-jährigen Bestehen des Krefelder Turnvereins 1905
Ursprungsstandort: Haus Blumental
Heutiger Standort: Ursprünglich vor dem Eingang auf einer Grünfläche. Leerer Sockel an Haus Blumental heute rechts vor dem Haus, Denkmal mit neuem Sockel auf der Hubert-Houben Kampfbahn, Appellweg.
Entwurf:
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei): Bronceguss Förster-Kracht, Düsseldorf
Verwendetes Material:

Bronze auf gemauertem Sockel

Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Die Frauen des Vereins
Finanzierung:
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum 1905
Widmungsinschriften:

ZUR 50JAEHRIGEN JUBELFEIER
DIE FRAUEN U. JUNGFRAUEN DES KREFELDER TURNVEREINS.

Sonstige Anmerkungen:

Ehrenmal des K.F.K. Preussen 1895[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenmal des K.F.K. Preußen
Denkmalart: Stele (Pfeiler) mit Preußenadler
Widmung: den Gefallenen des Vereins
Ursprungsstandort: „im grünen Hain am Eingang zum Klubhaus“ – wo war das?
Heutiger Standort:  ?
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: verschollen
Entwurf: Architekt Hugo Lechmig, Krefeld
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):  ?
Verwendetes Material: Stele in dunklen Klinkern mit vier Schrifttafeln aus Keramik, Bekrönung durch Preußenadler in glasierter Keramik
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: KFK Preussen 1895
Finanzierung:  ?
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum: 12. Oktober 1930
Widmungsinschriften: Die vier Tafeln trugen die Namen der 48 gefallenen Mitglieder (von insgesamt 150) des Vereins.
Sonstige Anmerkungen:

Marathonläufer 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marathonläufer
Denkmalart: Standbild
Widmung: Marathonläufer als Olympiadenkmal. Zur Erinnerung an den ersten Marathonlauf bei modernen Olympischen Spielen in Athen (Griechenland) 1896.
Ursprungsstandort: zwei gleiche Werke aufgestellt: Sportplatz Gladbacher Straße und Grotenburg-Kampfbahn
Heutiger Standort: Bezirkssportanlage Gladbacher Straße
Entwurf: Prof. Max Kruse, Berlin
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei): Gladenbeck GmbH Berlin
Verwendetes Material: Bronze auf gemauertem Sockel
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Deutsche Edelstahlwerke A.G.
Finanzierung:
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum 17. Januar 1936
Widmungsinschriften:

NENIKHKAMEN

Sonstige Anmerkungen: Der Siegesbote von Marathon - Freut euch, wir haben gesiegt

Marathonläufer 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marathonläufer
Denkmalart: Standbild
Widmung: Marathonläufer als Olympiadenkmal. Zur Erinnerung an den ersten Marathonlauf bei modernen Olympischen Spielen in Athen (Griechenland) 1896.
Ursprungsstandort: zwei gleiche Werke aufgestellt: Sportplatz Gladbacher Straße und Grotenburg-Kampfbahn
Heutiger Standort: Hubert-Houben Kampfbahn, Appellweg.
Entwurf: Prof. Max Kruse, Berlin
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):
Verwendetes Material: Bronze auf gemauertem Sockel
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Deutsche Edelstahlwerke A.G.
Finanzierung:
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum 17. Januar 1936
Widmungsinschriften:

MARATHON

Sonstige Anmerkungen:

Gedenkstein HFC[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedenkstein HFC
Widmung: HFC UNSEREN TOTEN Hfc-huels.jpg
Ursprungsstandort: Sportanlage Hegmannsloch Hüls
Heutiger Standort: am Ort vorhanden
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: Großer Findlingsblock mit Bronzelettern und Logo in einer kleinen Grünanlage am Platz. Der HFC (Hülser Fußballclub) fusionierte im Jahr 1981 mit dem Hülser Sportverein (HSV). Seitdem ist der HSV Pächter des Geländes bis zum Jahr 2024.
Entwurf:

Hauptfriedhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedenkstätte für die Opfer beider Weltkriege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedenkstätte für die Opfer beider Weltkriege
Denkmalart: Monumentalwerk
Widmung: Den Gefallenen
Ursprungsstandort: Hauptfriedhof Krefeld
Heutiger Standort: am Standort erhalten
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand:
Entwurf: Architekt Hugo Lechmig, Krefeld
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):  ?
Verwendetes Material: Muschelkalkstein
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber:
Finanzierung:  ?
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum: Volkstrauertag 1930
Widmungsinschriften: DEN GEFALLENEN EHRE UND DANK, Rückseitig: 1914+1918
Sonstige Anmerkungen: Das Werk wurde ursprünglich als Kriegergedächtnismal auf dem Krefelder Ehrenfriedhof errichtet.

Gedenkstätte für die verstorbenen Zwangsarbeiter/ innen 1941–1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedenkstätte für die verstorbenen Zwangsarbeiter/ innen 1941-1945
Denkmalart:
Widmung: Den verstorbenen ZwangsarbeiterInnen
Ursprungsstandort: Hauptfriedhof Krefeld "Alter" Teil
Heutiger Standort:
Entwurf: Frank Joergens
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):
Verwendetes Material:

Beton mit Schriftplatte

Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber:
Finanzierung:
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum 21. Februar 1988
Widmungsinschriften:

IM GEDENKEN AN DIE OPFER
DES NATIONALSOZIALISTISCHEN
TERRORS, DIE IN UNSERER STADT
ALS ZWANGSARBEITER UMKAMEN.
IHR TOD SEI UNS EINE MANHNUNG

Sonstige Anmerkungen:

Mahnmal für die Opfer des Bombenkriegs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Widmung: Opfer des Bombenkriegs
Ursprungsstandort: Hauptfriedhof Krefeld
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: am Ort erhalten
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):

Will Brüll

Verwendetes Material:

Edelstahl auf Natursteinsockel

Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber:  ?
Finanzierung:  ?
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum September 1988
Widmungsinschriften: DEN OPFERN DES BOMBENKRIEGES 1940-1945

Gedenkstätte für die Opfer der Konzentrationslager[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedenkstätte für die Opfer der Konzentrationslager
Denkmalart:
Widmung: Den Opfern der Konzentrationslager
Ursprungsstandort: Hauptfriedhof Krefeld "Neuer" Teil
Heutiger Standort:
Entwurf:
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):
Verwendetes Material:
  • Granitstein
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber:
Finanzierung:
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum
Widmungsinschriften: Vor dem Mahnmal ist in die Bodenplatten graviert:

IN EHRENDEM GEDENKEN AN DIE MITBÜRGERINNEN UND MITBÜRGER
DIE SICH DER NATIONALSOZIALISTISCHEN GEWALTHERRSCHAFT WIDERSETZTEN
UND FÜR IHREN FREIHEITSWILLEN
UND IHREN WIDERSTAND IHR LEBEN LASSEN MUSSTEN
In die Blöcke des Kreises sind die Namen, Geburts- und Sterbejahre sowie die Sterbeorte der Opfer eingraviert.

Sonstige Anmerkungen: An dieser Stelle wurden die Urnen nachfolgender Personen bestattet:

Johann Baumann (KZ Dachau), Josef Birgels (KZ Dachau), Johann Dörper (KZ Dachau), Katharina Dollbaum (KZ Auschwitz), Joseph Driessen (KZ Dachau), Heinrich Hackenbroich (KZ Buchenwald), Heinrich Hitzler (KZ Sachsenhausen), Elly Kessels (KZ Auschwitz), Walter Laurentius (KZ Dachau), Karl Lifters (KZ Dachau), Mathilde Pegels (KZ Auschwitz), Peter Pohlen (KZ Dachau), Paul Prison (KZ Groß-Rosen), Wilhelm Raades (KZ Buchenwald), Wilhelm Schaages (KZ Dachau), Friedrich Thissen (KZ Buchenwald), Auguste Trips (KZ Ravensbrück), Erich Weinberger (KZ Dachau).
Weiter wird folgender Personen gedacht: Peter Adams (Langenholthausen), Hans Amend (Zuchthaus Lüttringhausen), Werner Barkholt (KZ Dachau), Paula Billstein (nach KZ Lichtenburg), Hans Böckling (Gefängnis Düsseldorf), Dr. Jacob Bungart (Gefängnis Düsseldorf), Friedrich Ferlings (KZ Sachsenhausen), Hans Funger (Zuchthaus Celle), Karl Henning (KZ Buchenwald), Karl Hülser (KZ Sachsenhausen), Willi Jans (KZ Dachau), Ewald Jansen (Gefängnis Anrath), Franz Kammen (Zuchthaus Lüttringhausen), Peter Kersten (KZ Buchenwald), Josef Klais (Zuchthaus Lüttringhausen), Karl Krahwinkel (KZ Buchenwald), Hans Labey (KZ Sachsenhausen), Friedrich Lewerentz (KZ Sachsenhausen/KZ Bergen-Belsen), Josef Mahler (Gefängnis Düsseldorf), Johann Nolden (KZ Stutthof), Dr. Karl Wegerhoff (Gefängnis Essen), Heinrich Zöhren (KZ Dachau) und Heinrich Plum (nach KZ Buchenwald).

Denkmäler in Krefeld-Forstwald[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schlachtendenkmal 1758[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Widmung: zur Erinnerung an die Schlacht bei Krefeld am 23. Juni 1758 mit einem Reliefmedaillon des Prinzen Ferdinand von Braunschweig an der Vorderseite der Säule. Bekrönt wird das Denkmal von einem Adler mit ausgebreiteten Fittichen.
Ursprungsstandort: Hückelsmay, an der Gladbacher Straße
Weiterer Standort:
Heutiger Standort:
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand:
Entwurf: Bildhauer Adam Rützel, Krefeld
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Landwehrvereine von Crefeld, Viersen, St. Tönis, Anrath und Hüls
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum
Widmungsinschriften: Herzog Ferdinand von Braunschweig, /

Königl. Preußischer General der Infanterie, /
besiegte hier am 23. Juni 1758 /
mit 33000 verbündeten Preußen /
Hannoveranern, Braunschweigern und Hessen /
den Prinzen Louis von Bourbon-Condé, /
Grafen von Clermont mit 47000 Franzosen.

Denkmäler in Krefeld-Hüls[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johannes-Junkers-Denkmal (mit Relief)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johannes-Junkers-Denkmal (mit Relief)
Denkmalart: Pyramide aus Findlingsblöcken
Widmung: Johannes Junkers, Gründer des Krefelder Wanderbundes
nachgewidmet für Ehrenbaas Eugen Vogelsang
Ursprungsstandort: auf dem Hülser Berg, an der Bergschänke
Heutiger Standort: am Standort erhalten
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand:
Entwurf: Bildhauer Rudolf Maison
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):  ?
Verwendetes Material:
  • Bronzeguss
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Krefelder Wanderbund
Finanzierung:  ?
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum 1900
Widmungsinschriften: JOHANN JUNKERS /
SEINEM BEGRÜNDER /
GEWIDMET VOM /
KREFELDER HEIMATBUND /
1900
Sonstige Anmerkungen:

Reichskanzler-Bismarck-Denkmal (mit Relief)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprungsstandort: Hülser Berg, Am Rennstieg 3, in einem Privatgarten
Heutiger Standort: am Standort erhalten
Entwurf: Arthur Winkler
Verwendetes Material: imitierter Fels mit Bronzebildnis
Enthüllungs- / Einweihungsdatum: 1902
Widmungsinschriften: „BISMARCK / DES DEUTSCHEN / REICHES SCHMIED“
Sonstige Anmerkungen: Das Denkmal ist stark restaurierungsbedürftig.

Kriegerdenkmal 1866 und 1870/71[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Widmung: Den Gefallenen Soldaten 1866, 1870/71
Ursprungsstandort: Grünanlage an der Rektoratsstraße
Heutiger Standort: am Standort erhalten
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: Denkmal ist in einem guten Zustand. Ein eisernes Gitter, das ursprünglich vorhanden war, wurde entfernt. Die Bronzefigur eines sterbenden Kriegers am Fuß des Denkmals, wurde im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen.
Entwurf: Oskar Bodin, Steglitz
Verwendetes Material:
  • Figur, Relief, Adler: Bronzeguss
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Gardeverein Hüls
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum 16. September 1906
Widmungsinschriften:
„Es starben den Heldentod /
für das Vaterland /
1866 /
Ant. Alles /
Gottfr. v. Kessel /
Conr. Stegmanns /
1870/71 /
Jos. Husens /
Jos. Salmons /
Heinr. Weck /
P.H. Lickes“

Denkmal für die Gefallenen des Krieges 1914–18[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalart: Auf einem Hügel platziertes Denkmal mit einem Opferstein und umgeben von 24 als Kreuz geformte Einzelsteine mit Namen und Todesjahr der Gefallenen aus Hüls
Ursprungsstandort: Grünanlage am Hölschen Dyk auf einer Insel im Königspark
Heutiger Standort: am Standort erhalten
Entwurf: Architekt Franz Brantzky, Köln
Verwendetes Material:

Basalt

Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Initiator: Artillerieverein Hüls
Finanzierung: durch freiwillige Spenden
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum 1931
Widmungsinschriften: „DEN HELDEN VON HUELS 1914–1918“ (Umschrift am Gesims)

Kriegerdenkmal Hinterorbroich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Widmung: Den Gefallenen Soldaten 1864, 1866, 1870/71
Ursprungsstandort: Hinterorbroich, Wegekreuzung bei Haus Nr. 7
Heutiger Standort: am Standort erhalten
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Orbroicher Kriegerverein
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum 1883
Widmungsinschriften: „Dankbares Gedenken den tapferen Kämpfern 1864 1866 1870–1871 und den Heldensöhnen die Euch nie vergessenden Orbroicher. Es starben den Heldentod 1870–1871 Theodor Mühlenhaus, Heinrich Nellessen. An den Folgen des Krieges starb 1883 Konrad Hauses Major a.D.“

Kriegerdenkmal 1914–1918 der Zementfabrik Carstanjen & Cie.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalart: Kriegerdenkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Betriebsangehörigen der Zementwarenfabrik Carstanjen & Cie. (Duisburg), nachgewidmet den 1939–1945 gefallenen Mitarbeitern
Widmung: Den Gefallenen 1914–1918 und 1939–1945
Ursprungsstandort: Talring nähe Haus Nr. 49 / „Schlufftrasse“
Heutiger Standort: dort erhalten
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand:  ?
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei): (vermutlich durch Fa. Carstanjen & Cie. gefertigt)
Verwendetes Material: Kunststein
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Zementwarenfabrik Carstanjen & Cie.
Enthüllungs- / Einweihungsdatum: frühe 1920er Jahre
Widmungsinschriften: Bronzelettern am oberen Rand:
UNSEREN GEFALLENEN /
IN TREUEM GEDENKEN

auf der (neuen) Inschrifttafel:

1914–1918 /
1939–1945

am Fuß des Denkmals:

DUISBURGER ZEMENTWARENFABRIK CARSTANJEN CIE /
DUISBURG – WERK HÜLSERBERG.
Sonstige Anmerkungen: Das unmittelbare Umfeld des Denkmals wurde mit modernen Beton-Pflastersteinen dem Stil der Zeit „angepasst“. Ein Rückbau ist empfehlenswert.

Pottbäcker-Denkmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprungsstandort: Konventplatz
Weiterer Standort:
Heutiger Standort:
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand:
Entwurf: Bildhauer Prof. Theo Akkermann (1930)
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):
Verwendetes Material:

Sockel – Naturstein
Reliefs – Terrakotta-Fliesen

Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber:
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum
Widmungsinschriften: 1981 ERRICHTET VOM HEIMATVEREIN HÜLS

Heinrich Mertens Gedenkstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalart: Gedenkstein
Widmung: Heinrich Mertens
Ursprungsstandort: Hülser Berg, Weg zwischen Talring und Eremitenquelle (Heinrich Mertens Weg)
Heutiger Standort: hier erhalten
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):

?

Verwendetes Material:

Findlingsblock auf gemauertem Sockel

Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Verein Linker Niederrhein ??
Finanzierung:  ?
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum vor WK 2
Widmungsinschriften: Heinrich Mertens
Sonstige Anmerkungen: Heinrich Mertens war Lehrer und ein Förderer des Jugendwanderns, er wollte auch die schulentlassene Jugend für die Liebe zur Natur begeistern. Er war 1928 Mitbegründer des Vereins Linker Niederrhein (heute Verein Niederrhein).

Findlingsblock mit Inschrift[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalart: Findlingsstein
Widmung:  ?
Ursprungsstandort: Hülser Berg, an einem Waldweg
Heutiger Standort: am Standort erhalten
Verwendetes Material:

Findlingsstein mit Inschrift

Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber:  ?
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum  ?
Widmungsinschriften: zwei Kreuze im Abstand, dazwischenliegender Text nicht mehr erkennbar. dann: ich und mancher Kamerad …. Reinher …. dann seitlich: 1924 1944
Sonstige Anmerkungen: Das Umfeld ist dem Stein nicht angemessen und sollte etwas organisiert werden.

Herbert Casemir Gedenkstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herbert Casemir Gedenkstein
Denkmalart: Findling
Widmung: Dem Spinnenforscher Herbert Casemir zum Gedenken
Ursprungsstandort: Hülser Bruch, Falkenbergsdyk
Heutiger Standort: am Ort erhalten
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand:
Entwurf:
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):
  • Findlingsblock mit Inschrift
Verwendetes Material:
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Naturschutzbund (NABU) Krefeld-Viersen
Finanzierung: Spenden
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum Samstag, 29. Juni 1996
Widmungsinschriften: HERBERT CASEMIR
1905-1990
KREFELDER SPINNENFORSCHER
Sonstige Anmerkungen:

Denkmäler in Krefeld-Inrath[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedensengel „van’t Ennert“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Widmung: Mahnmal zum Gedenken der Toten des Zweiten Weltkriegs
Ursprungsstandort: kleine Parkanlage an der Hülser Straße
Heutiger Standort: am Standort erhalten
Entwurf: Prof. Theo Akkermann
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):

Gießerei Schnitzler, Frechen

Verwendetes Material:

Bronzeplastik auf Sockel

Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: VDK Krefeld-Nord, August Rundholz
Finanzierung: Spenden Inrather Vereine, Firmen und Bürger, Prof. Akkermann verzichtete auf ein Honorar
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum 25. November 1962
Widmungsinschriften: „Den Toten zum Gedenken – Den Lebenden zur Mahnung“

Denkmäler in Krefeld-Uerdingen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kaiser Friedrich III. Brunnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalart: Brunnen
Widmung: Kaiser Friedrich III.
Ursprungsstandort: Marktplatz
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: Wurde für den Bau eines Luftschutzkellers abgerissen.
Entwurf: Bildhauer Gustav Rutz
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Bürgermeister Aldehoff
Finanzierung: Spenden der Uerdinger Bürger

Kaiser-Wilhelm-I.- und Kriegerdenkmal 1870/71[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalart: Kaiser Wilhelm I.-Denkmal;
zugleich Kriegerdenkmal 1870/71
Entwurf:

Bildhauer Gelix Görling, Friedrichshagen b. Berlin

Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):
  • Stufenunterbau: -?-
  • Sockel: Fa. Nütten & Co, Düsseldorf
  • Standbild: Aktiengesellschaft vormals Hermann Gladenbeck & Sohn, Friedrichshagen b. Berlin
Material:
  • Stufenunterbau: -?-
  • Sockel: polierter schwarzer Syenit
  • Standbild: Aktiengesellschaft vormals Hermann Gladenbeck & Sohn, Friedrichshagen b. Berlin
Widmung: an der Vorderseite des Sockels:
   WILHELM I.
auf der Rückseite:
   Ihrer Vaterstadt gewidmet von Heinrich Mauritz und Frau Emilie geb. Dicke 1887.
Ursprungsstandort: Rheindamm
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: Standbild wurde eingeschmolzen, Sockel durch Luftmine zerstört.
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Kommerzienrat Heinrich Mauritz
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum 1889 - Auf eine Enthüllungsfeier wurde wegen Krankheit der Gattin des Stifters verzichtet.
Anmerkungen: Bei dem Standbild handelte es sich um Katalogware der Gladenbeck AG.
Standbilder nach demselben Modell wurden nach Berlin-Schöneberg, Berlin-Johannisthal, Berlin-Weissensee, Bochum-Westenfeld, Grünberg/Schlesien, Lüneburg und Oschersleben verkauft.

Ehrenmal „der Sämann“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenmal "der Sämann"
Denkmalart: Ehrenmal mit Standbild
Widmung: gewidmet den im Ersten Weltkrieg gefallenen Uerdingern
Ursprungsstandort: Wallgarten
Heutiger Standort: am Standort erhalten
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand:
Entwurf: Bildhauer Peter Stammen
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei): Bronzebildgiesserei Bischoff Düsseldorf-Oberkassel
Verwendetes Material: Bronzeguss
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber:  ?
Finanzierung:  ?
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum etwa 1930
Widmungsinschriften: IHREN GEFALLENEN HELDEN + IN EHRFURCHT UND DANKBARKEIT DIE STADT UERDINGEN A RHEIN

Namen der im Ersten Weltkrieg gefallenen Uerdinger, Nachgewidmet für die Opfer des Zweiten Weltkrieges und des Nationalsozialismus

Sonstige Anmerkungen:

Mariensäule in den Rheinanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalart: Säule mit Standbild
Widmung: Der Gottesmutter Maria
Ursprungsstandort: Rheinanlagen
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: am Ort erhalten
Entwurf: H. Platen Crefeld
Verwendetes Material:

Obernkirchener Sandstein

Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber:  ?
Finanzierung:  ?
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum 1894
Widmungsinschriften: Errichtet 1894

Mädchenstatue Brunnen Ter-Meer-Platz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mädchenstatue Brunnen Ter-Meer-Platz
Denkmalart: Statue
Widmung:  ?
Ursprungsstandort: Ter-Meer-Platz
Heutiger Standort: am Standort erhalten
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: Der Brunnen ist außer Betrieb, das Becken mit Erde aufgefüllt und bepflanzt
Entwurf:  ?
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):  ?
Verwendetes Material: Kirchheimer Muschelkalkstein, Bronze
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Geheimer Kommerzienrat Dr. phil. Edmund ter Meer (1852–1931, Chemie-Unternehmer in Fa. Chemische Fabriken vorm. Weiler & ter Meer AG)
Enthüllungs- / Einweihungsdatum: 1. August 1922
Widmungsinschriften: (ohne Hilfsmittel nicht leserlich)
Sonstige Anmerkungen: Das sechseckige Brunnenbecken ist aus Kirchheimer Muschelkalkstein-Quadern gebaut, aus der auch die Säule besteht. Die bronzene Mädchenstatue soll die Flora verkörpern, die die von der Arbeit heimkehrenden grüßt. Das Brunnenbecken ist stark restaurierungsbedürftig, die Pflanzen und Erde sollten aus dem Becken entfernt werden.

Kriegerehrenmal Hohenbudberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriegerehrenmal Hohenbudberg
Widmung: Den Verstorbenen der beiden Weltkriege
Ursprungsstandort: Vorplatz der Kirche St. Matthias Hohenbudberg (Nord-West-Ecke des ehemaligen Kirchhofgeländes)
Heutiger Standort: am Ort vorhanden
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: am Ort in gepflegten Zustand
Entwurf: Bildhauerin Eleonore Meiß, Krefeld
Verwendetes Material: Trachyt aus dem Westerwald (9 t schwer)
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Dorfgemeinschaft Hohenbudberg mit Unterstützung der Kirchengemeinde und der Firmen Siershahn und Bayer AG
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum 26. Juni 1960
Widmungsinschriften: In der Mitte des Ehrenmals befindet sich ein Kreuz, links Soldaten mit der Inschrift

DEN KRIEGSOPFERN ZUR EHRE
1914-1918
1939-1945
Rechts sieht man Mütter mit ihren Kindern und die Inschrift
DEN LEBENDEN ZUR MAHNUNG
HOHENBUDBERG 1959

Denkmäler in Krefeld-Linn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unseren Toten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalart: Kreuze
Widmung: den Toten der beiden Weltkriege
Ursprungsstandort: Grünanlage Rheinbabenstraße Ecke Hafenstraße (ehemaliger Friedhof am Landschaftsmuseum)
Heutiger Standort: am Ort erhalten
Entwurf:  ?
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):

3 Kreuze mit davorliegender Schriftplatte. Im Hintergrund der Fläche ist ein historisches Kreuz erhalten.

Verwendetes Material:

Basaltsteine

Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber:  ?
Finanzierung:  ?
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum  ?
Widmungsinschriften: UNSEREN TOTEN 1914-1918 1939-1945

„Eiserner Georg“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Eiserner Georg“
Denkmalart: Standbild, 3 m Höhe
Widmung: Unterstützung der Witwen und Waisen der im Ersten Weltkrieg gefallenen Familienväter und Ehrenmal für alle Gefallenen unserer Vaterstadt
Ursprungsstandort: Ostwall, gegenüber dem Hotel „Krefelder Hof“ (bis ca. Ende des Ersten Weltkrieges)
Heutiger Standort: seit 1930 im heutigen Museumszentrum Burg Linn, Ehrenhalle
Entwurf: Bildhauerin Helene von Beckerath
Verwendetes Material: gearbeitet aus einem Eichenholzstamm
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Reinhold Becker (1866–1924) (Montan-Unternehmer, u.a. in Stahlwerke Becker AG mit Standorten in Uerdingen und Willich)
Enthüllungs- / Einweihungsdatum 1915
Sonstige Anmerkungen: Darstellung des Heiligen Georg als Drachentöter. Der Eiserne Georg war eine so genannte Nagelfigur. Gegen eine Spende konnte man einen Nagel einschlagen. Größere Spenden wurden mit einem Namensschild am Sockel honoriert. Es finden sich die Namen einfacher Bürger, bekannte Namen wohlhabender und auch jüdischer Mitbürger.

Denkmäler in Krefeld-Bockum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Deuß-Tempel“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalart: Rundtempel (dorischer Monopteros)
Widmung: Wilhelm Deuß, Samt- und Seidenfabrikant
Ursprungsstandort: im Stadtwald, am Stadtwaldweiher
Heutiger Standort: hier erhalten
Entwurf:
Verwendetes Material: Kleinrinderfelder Muschelkalkstein, Bronzeguss
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Stadt Krefeld (?)
Enthüllungs- / Einweihungsdatum: 31. Oktober 1913
Widmungsinschriften: Plakette mit Inschrift „WILH. DEUSS / 1827–1911“
Sonstige Anmerkungen: Wilhelm Deuß hat der Stadt Krefeld eine Stiftung vermacht, aus deren Mitteln der Stadtwald angelegt wurde.

Kriegerdenkmal 1870/71[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriegerdenkmal 1870/71
Denkmalart:
Widmung:
Ursprungsstandort: Alter Friedhof an der Verberger Straße, heute eine Grünanlage
Heutiger Standort: Der Friedhof wurde 1948 entwidmet, da Bomben und Menschen diesen verwüstet hatten. Denkmal nicht mehr vorhanden.
Entwurf:
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):
Verwendetes Material:
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber:
Finanzierung:
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum
Widmungsinschriften:
Sonstige Anmerkungen:

Denkmäler in Krefeld-Fischeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriegerehrenmal „Fünf Jahre – Fünf Schwerter“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalart: Ehrenmal
Widmung: Den Gefallenen des Ersten Weltkriegs
Ursprungsstandort: auf dem Friedhof Fischeln, an der Stelle der heutigen Leichenhalle
Heutiger Standort: nach erheblichen Kriegsschäden 1953/1954 abgebrochen
Entwurf: Bildhauer Kurt Schwippert, Düsseldorf
Verwendetes Material: fünf Kreuzschwerter (4,10 m hoch) in Eisenbeton, mit rot glasierten Keramikplatten verkleidet
Enthüllungs- / Einweihungsdatum: 11. Mai 1930
Widmungsinschrift: Spruch von Angelus Silesius auf den Parierstangen der Schwerter: Kein Tod ist herrlicher, als der ein Leben bringt; kein Leben edler, als das aus dem Tod entspringt.

Fischelner Ehren- und Mahnmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalart: Ehren- und Mahnmal
Widmung: Widmung: GEDENKEN - MAHNUNG
Ursprungsstandort: Friedhof Fischeln, Gräberfeld für die Kriegsgräber
Weiterer Standort:
Heutiger Standort:
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):

Entwurf: Theo Akkermann, Krefeld, Guss: Schmäke, Düsseldorf

Finanzierung: Spenden Fischelner Bürger, Firmen und Vereine
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum 30. Oktober 1966

Mariensäule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalart: Säule
Widmung: Maria unbefleckte Empfängnis
Ursprungsstandort: bis 1854 Begräbnisplatz, heute Marienplatz
Heutiger Standort: am Standort Marienplatz erhalten
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):

Statue: Bildhauer Hilgers (Köln), Sockel: Bildhauer Dicht (Linn)

Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Komitee Fischelner Bürger
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum 1855
Widmungsinschriften: SANTA MARIA

sine labe originali
concepta
o.p.n.
weiter:
Dogmatische
Entscheidung
vom 8. December
1854 unter dem Pontificate
Pius IX

Kriegerdenkmal Steinrath[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriegerdenkmal Steinrath
Denkmalart:
Widmung: Den Vermißten und Gefallenen
Ursprungsstandort:  ??
Heutiger Standort: Fischeln, Steinrath Nähe Haus Nr. 7a
Entwurf:
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):
Verwendetes Material: Gemauerter Turm mit eingebautem historischem Kreuz und historischer Gedenktafel
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: aktuelles Werk gestiftet von Sappeur Corps und Schill- Offizieren Fischeln
Finanzierung:
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum Mai 1997
Widmungsinschriften:

Zum Gedenken an die Gefallenen
1914/18 u. Vermißten 1939/45
Namen der Personen

Sonstige Anmerkungen: Eine Tafel neben dem Turm besagt: Der Denkmalpflege "Steinrath" zum 70-Jährigen gestiftet von Sappeur Corps und Schill- Offizieren Fischeln

Denkmäler in Krefeld- Gellep Stratum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenmal für die Gefallenen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalart: Säule
Widmung: Den Toten von Gellep- Stratum
Ursprungsstandort: alter Friedhof Gellep- Stratum ?
Heutiger Standort: Grünanlage Düsseldorfer Straße gegenüber Haus Nr. 316
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):

neues Denkmal: Bildhauer Joseph Lorenzen, Lank
Entwurf und Ausführung des historischen Reliefs unbekannt

Verwendetes Material:

Sandstein

Enthüllungs-/ Einweihungsdatum neu errichtet am 12. November 1960
Widmungsinschriften: UNSEREN TOTEN 1914-1918 1939-1945
Sonstige Anmerkungen: Relief eines mit einem Drachen kämpfenden Georg auf einer verkürzten Säule. An alter Stelle war ursprünglich eine längere Säule verbaut und die Inschrift: Den Toten von Gellep-Stratum zu lesen.

Denkmäler in Krefeld- Traar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gefallenen-Denkmal Traar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Widmung: Den im Weltkriege Gefallenen 1914–1918, nachgewidmet 1939–1945
Ursprungsstandort: Krefeld-Traar, Moerser Landstraße, am Friedhof
Heutiger Standort: am Ort
Entwurf: Bildhauer Albert Pehle, Düsseldorf
Verwendetes Material: Kunststein
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Gemeinde Traar
Enthüllungs- / Einweihungsdatum: 20. Juli 1930
Widmungsinschriften: 1914–1918 / 1939–1945 (später ergänzt) / DEN IM WELTKRIEGE / GEFALLENEN / DIE DANKBARE / GEMEINDE TRAAR

Gedenkstein auf dem Ehrenfriedhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalart: Schriftplatte auf Stein
Widmung: Den zum Feldzug 1870/71 eingezogenen 30 Traarer Männern
Ursprungsstandort: Ehrenfriedhof Traar
Heutiger Standort:  ?
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand:  ?
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):

?

Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber:  ?
Finanzierung:  ?
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum  ?
Widmungsinschriften: 1914 1918

FRIEDE 10. Mai 1871 KRIEGER-VEREIN ZU TRAAR 11. AUGUST 1872 1939 1945

Denkmäler in Krefeld- Verberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrengrab eines unbekannten Soldaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalart: Findlingsblock mit Bronzeplatte und davorliegenden Inschriftplatten
Widmung: Den Toten und Vermissten beider Weltkriege und dem unbekannten Soldaten
Ursprungsstandort: Friedhof Verberg
Heutiger Standort: Friedhof Verberg
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):

?

Verwendetes Material:

Findlingsblock aus Quarzit und Basaltplatten

Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Verberger Bürger
Finanzierung:  ?
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum 3. September 1950
Widmungsinschriften: HIER RUHT EIN UNBEKANNTER SOLDAT ER FIEL GEGEN ENDE DES ZWEITEN WELTKRIEGES AN DER WESTFRONT IN DEN KAEMPFEN BEI HEINSBERG-HOVEN. IN EHRENDEM GEDENKEN AN DIE TOTEN BEIDER WELTKRIEGE BEREITETEN WIR IHM EIN CHRISTLICHES GRAB. 3. SEPTEMBER 1950 DIE VERBERGER BUERGERSCHAFT
Sonstige Anmerkungen: Die drei Basaltplatten sind beschriftet mit den Namen der Vermissten und Toten der Kriege 1914-1918 und 1939-1945

Sonstige Denkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pastorius Denkmal Germantown[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pastorius Denkmal Germantown
Denkmalart: Monumentalwerk
Widmung: Anhänglichkeit und Dankbarkeit der amerikanischen Deutschen an das alte Vaterland
Ursprungsstandort: Vernon Park Germantown, Philadelphia
Heutiger Standort: Modell im Museumszentrum Burg Linn
Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: Der Entwurf wurde nicht verwirklicht; ausgeführt wurde ein schlichteres Denkmal von Albert Jaegers
Entwurf: Bildhauer J. Otto Schweizer[2]
Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):
Verwendetes Material:
  • Modell in Bronzeguss
Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Carl-Schurz-Gedächtnisstiftung (Deutsch-Amerikanischer Nationalbund)
Finanzierung: Spenden Amerikanischer Bürger
Enthüllungs-/ Einweihungsdatum Vernon-Park Philadelphia 6. Oktober 1908 (Erster Spatenstich)
Widmungsinschriften: Zum Andenken an die nach 74-tägiger, auf dem Schiffe Concord zurückgelegter Seereise, am 6. Oktober des Jahres 1683 erfolgte Landung der Gründer von Germantown, der ersten reindeutschen Niederlassung auf amerikanischem Boden. …….
Sonstige Anmerkungen: Das Denkmal wurde so nicht errichtet; das Modell, eines von dreien, die von dem Entwurf Schweizers angefertigt wurden,[3] wurde am 27. Mai 1931 feierlich der Stadt Krefeld im Heimatmuseum Linn übergeben.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • BLUHM, L. (1987): 125 Jahre Mariensäule auf dem Marienplatz in Fischeln.- die Heimat 52:146-147, 1 Abb.; Krefeld.
  • BLUHM, L. (1987): Die Fischelner Kriegstoten und deren Mahnmal.- die Heimat 58: 49-52, 3 Abb.; Krefeld.
  • BÖTTGES, J. (1989): Hüls 1790 - 1980.- Heimatverein Hüls, 366 S.; Krefeld.
  • DOFFINE´, E. (1968): Der "Eiserne Georg".- die Heimat, 39: 180-181, 1 Abb.; Krefeld.
  • EBERLEIN, F. (1981): Des eisernen Kanzlers Denkmal. Das Bismarck-Denkmal in Crefeld, geschaffen von Professor Gustav Eberlein.- die Heimat, 52: 123-126, 5 Abb; Krefeld.
  • FEINENDEGEN, R. (1982): Aus der Geschichte Bockums.- In: Bockum Bürgerverein: Bockum, Krefeld.
  • JÜLICHMANN, P. (1985): Die Mariensäule - Geschichte eines Krefelder Denkmals.- die Heimat, 56: 134, 2 Abb.; Krefeld.
  • KREMERS, E. (2002): Vom Boulevard zum Biotop. Die Geschichte des städtischen Grüns in Krefeld.- 154 S. Krefeld.
  • LUESTRATEN, H. (1971): Unser schönes Verberg.- S. 66-67, 1 Abb.; Krefeld.
  • M. (1933): Weihe eines Ehrenmales auf dem städtischen Schlachthofe durch die Freie Fleischer- Innung Krefeld.- die Heimat, 12(3/4): 173, 1 Abb.; Krefeld.
  • MELLEN, W. (1998): Hüls. Eine Chronik.- Heimatverein Hüls 156 S. Krefeld.
  • MÜLLER, H. (1968): Die Reformation in Krefeld.- die Heimat, 39: 103-107, 2 Abb.; Krefeld.
  • n.n. (1933): Fünfzig Jahre Freie Fleischerinnung zu Krefeld, Krefeld.
  • n.n. (1931): Kriegerehrenmäler im Stadtkreise Krefeld - Uerdingen am Rhein.- die Heimat, 10(1): 61-67, 8 Abb.; Krefeld.
  • n.n. (1931): Zur Feier der Übernahme des Pastorius-Denkmals im Krefelder Heimatmuseum.- die Heimat, 10(2): 74-88, 7 Abb.; Krefeld.
  • OLMES, J. (1956): "Tempora mutantur, nos et mutamur in illis".- die Heimat, 27(1/2): 72-73; Krefeld.
  • REMBERT, K. (1927): Zum Grabmal Dr. von Pempelfurts.-.- die Heimat, 6(3): 251; Krefeld.
  • REMBERT, K. (1950): Krefelder Denkmäler. Erinnerungen eines kundigen Wanderers.- die Heimat, 21(3/4): 171-185, 30 Abb.; Krefeld.
  • REMBERT, K. (1952): Um die Heideckstraße.- die Heimat, 23(3/4): 153-156, 9 Abb.; Krefeld.
  • SCHLÜTER, R.F. (1988): Denkmäler in Krefeld.- die Heimat, 59: 144-147, 13 Abb.; Krefeld.
  • SCHWABE, G. (1985): Krefelder Familien.- die Heimat, 56: 169, Seyffardt; Krefeld.
  • STEEGER, A. (1931): Zum Kriegerehrenmal des Krefelder Turnvereins 1855. Braunkohlensandstein.- die Heimat, 10(2): 106-108, 4 Abb.; Krefeld.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Irmgard Bernrieder, Die Soldaten von Napoleon, in: Rheinische Post, 10. August 2010
  2. J. Otto Schweizer in der englischsprachigen Wikipedia
  3. Hans A. Pohlsander: German monuments in the Americas: bonds across the Atlantic (New German-american Studies/Neue Deutsch-amerikanische Studien 33) Bern etc.: Lang 2010 ISBN 9783034301381, S. 7