Liste der Ebeling-Fischdampfer

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Diese Liste der Ebeling-Fischdampfer verzeichnet die Fischdampfer der 1905 gegründeten Reederei von Nicolaus Ebeling.[1]

Liste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. UntSi Schiffsname Baujahr Werft BRT PS Bemerkungen
1 LGRB AUGUSTENBURG I 1906 Wichhorst-Werft 232 400 am 3. November 1914 im Dienst der Kaiserlichen Marine gesunken
2 LDCF AUGUSTENBURG II 1915 Schiffswerft und Maschinenbau AG, Hamburg 230 400 1930 um 3,76 m verlängert, 1937 an die Kaiserliche Marine verkauft
3 LGRC HOLSTEIN I 1906 Schiffswerft und Maschinenbau AG, Hamburg 223 400 1919 in der Nordsee durch Minenexplosion gesunken
4 LDFR
DQPN
HOLSTEIN II 1921 R. Holtz, Hamburg 273 430 1933 bei Howaldt um 3,85 m verlängert, 1937 nach Italien verkauft
5 DOUI HOLSTEIN III 1938 Howaldtswerke Hamburg 509 750 1945 Auslieferung an die Sowjetunion
6 LGQV SCHLESWIG I 1906 Schiffswerft und Maschinenbau AG, Hamburg 209 400 1927 an Cuxhavener Hochseefischerei AG verkauft
7 QVPD SCHLESWIG II[2] 1931 Howaldt Hamburg 433 750 am 26. April 1940 im Dienst der Kriegsmarine gesunken
8 DESO SCHLESWIG-HOLSTEIN 1950 Howaldt Hamburg 530 800 29. April 1950 Stapellauf, 1954 Unterschubfeuerung und Verstellpropeller
9 LGTP SONDERBURG 1910 Wichhorst[3] 229 450 1926 nach Argentinien verkauft
10 LGVD GLÜCKSBURG 1912 Wichhorst 227 450 1927 um 4,82 m verlängert, 1937 an die Kriegsmarine verkauft
11 LGVH
DQPG
LAUENBURG 1912 Wichhorst 212 450 1930 um 4,89 m verlängert,1937 an die Kriegsmarine verkauft
12 LGWC
DQPH
OLDENBURG 1913 Wichhorst 214 400 am 22. Januar 1934 bei Nordkinn gestrandet
13 unbek. NORBURG I 1914 Wichhorst ? 450 1915 im Dienst der Kaiserlichen Marine gesunken
14 LDBS NORBURG II 1918 Schiffswerft und Maschinenbau AG, Hamburg 227 450 ex AXEL WALTHER, Februar 1931 südlich Island gesunken
15 unbek. JOHS. THODE I 1915 Wichhorst 224 400 1918 im Dienst der Kaiserlichen Marine gesunken
16 LDCK JOHS. THODE II 1917 Kremer Werft, Elmshorn 259 400 1929 vor Murmansk gestrandet
17 LDBT N. EBELING I 1916 Schiffswerft und Maschinenbau AG, Hamburg 230 400 1937 an die Kriegsmarine verkauft
18 DOSR N. EBELING II[2] 1937 Howaldt Hamburg 487 750 am 23. Dezember 1952 westlich Island untergegangen[4]
19 LDBQ JOHS. VESTER 1916 Schiffswerft und Maschinenbau AG, Hamburg 229 400 1937 an die Kriegsmarine verkauft
20 LDBR
DQPL
HAMBURG 1917 Schiffswerft und Maschinenbau AG, Hamburg 229 400 1928 bei der Reiherstiegwerft um 4,97 m verlängert; 1933 Abdampfturbine; 1939 an Andersen & Co. verkauft
21 LDCQ FLENSBURG I 1919 Schiffswerft und Maschinenbau AG, Hamburg 250 400 1920 durch Minenexplosion in der Nordsee gesunken
22 LDFW FLENSBURG II 1921 Stülcken-Werft 250 400 1933 bei der Kieler Howaldtswerke AG um 3,85 m verlängert, Abdampfturbine; 1940 an Andersen & Co. verkauft
23 LDFT
DQPM
JOHS. KLATTE I 1921 R. Holtz, Hamburg 271 450 1933 bei Unterweser AG um 3,85 m verlängert, Abdampfturbine; 1937 nach Italien verkauft
24 DAGC JOHS. KLATTE II[2] 1938 Howaldt Hamburg 509 750 angebaute Kortdüse
25 LDFS RENDSBURG 1921 Stülcken 250 400 1933 bei Unterweser AG um 3,85 m verlängert, Abdampfturbine; 1939 an Andersen & Co. verkauft
26 RGBT JOHN MAHN 1927 Reiherstiegwerft 292 625 am 12. Februar 1942 im Dienst der Kriegsmarine gesunken
27 DQPV CLAUS EBELING[2] 1933 Howaldt Kiel 435 750 1946 an Großbritannien ausgeliefert; ab 4. September 1955 als MARGARETE MÜLLER im Dienst der Finkenwärder Hochseefischerei[5]
28 DQPX GERMANIA I[2] 1934 Howaldt Kiel 429 750 am 12. August 1944 im Dienst der Kriegsmarine gesunken
29 ./. GERMANIA II 1955 AG Weser, Seebeckwerft 650 1000 3. November 1955 Stapellauf; Nachbau FD ALEMANNIA
30 DQQB FRISIA I[2] 1936 Howaldt Kiel 429 750 am 8. Mai 1945 an Frankreich ausgeliefert, MÉROU in Fécamp; 1952 durch O.A. Müller (Hamburg) als KAPT. SCHRÖDER eingesetzt
31 DFAO FRISIA II 1953 AG Weser, Seebeckwerft 581 1000 28. Februar 1953 Stapellauf
32 DOSP TEUTONIA I[2] 1937 Howaldt Hamburg 487 750 am 8. Mai 1945 an Frankreich ausgeliefert, LE ROUGET in Boulogne-sur-Mer
33 DFAI TEUTONIA II 1944 N.V.M.I.J. De Schelde 520 850 am 12. Juli 1952 als Tonnenleger NORDSEE bzw. WANGEROOGE II angekauft, am 30. Oktober 1952 in Dienst gestellt
34 DOSO ALEMANNIA I[2] 1937 AG Weser, Seebeckwerft 487 750 im April 1945 im Dienst der Kriegsmarine gesunken
35 DFAW ALEMANNIA II 1954 AG Weser, Seebeckwerft 649 1000 am 24. Juli 1954 Stapellauf, Heizölfeuerung
36 ./. Neubau Nr. 807 1956 AG Weser, Seebeckwerft 650 1000 Nachbau ALEMANNIA

Historische Bezüge der Schiffsnamen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Peter Kern: N. Ebeling • Hochseefischerei • 1905/1955. Nordwestdeutscher Verlag Ditzen, Bremerhaven 1955.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Karl Peter Kern: N. Ebeling • Hochseefischerei • 1905/1955. Nordwestdeutscher Verlag Ditzen, Bremerhaven 1955 (Kopie im historischen Archiv der Fischereihafen-Betriebsgesellschaft mbh (FBG), Bremerhaven)
  2. a b c d e f g h Die acht Fischdampfer wurden von Ebelings Schwiegersohn John Mahn in Bremerhaven bereedert. „Ihre schiffs- und maschinenbaulichen Einrichtungen waren in jeder Hinsicht zweckmäßig, aber vorbildlich gestaltet worden.“ (K.P. Kern 1955)
  3. für 139.000 Mark (1871)
  4. Christian Biedekarken: 90 Minuten Hoffen und Bangen, den Tod vor Augen (private Website)
  5. Finkenwärder Hochseefischerei (Cuxpedia)
  6. Augustenburger / Augustenburger Lösung