Liste der Geotope im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen

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Diese Liste enthält die Geotope des Oberbayerischen Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen in Bayern.[1] Die Liste enthält die amtlichen Bezeichnungen für Namen und Nummern des Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) sowie deren geographische Lage. Diese Liste ist möglicherweise unvollständig. Im Geotopkataster Bayern sind etwa 3.400 Geotope (Stand Oktober 2015) erfasst. Das LfU sieht einige Geotope nicht für die Veröffentlichung im Internet geeignet. Einige Objekte sind zum Beispiel nicht gefahrlos zugänglich oder dürfen aus anderen Gründen nur eingeschränkt betreten werden.

Name Bild Kennung

Einzelheiten Position Fläche
Hektar
Datum
Aufschluss am Geistbühl BW 173A002


Bichl
Der Geistbühl bei Bichl ist ein auffälliger Rundhöcker. Er bildet zusammen mit dem niedrigeren, westlich gelegenen Fuchsbühl (aucHöhe Fuchsbichel) die einzigen Zeugen des Helvetikums in der Loisachebene. Am Geistbühl wurde Stallauer Grünsandstein abgebaut.
  • Größe: Länge 10 m, Breite 8 m, Höhe 6 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart, Tierische Fossilien
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,008
Steinbruch Enzenau BW 173A003


Bad Heilbrunn
Hier wurde der nummulitenreiche Enzenauer Marmor abgebaut. Heute wird die Nordseite als Kletterwand genutzt.
  • Größe: Länge 250 m, Breite 10 m, Höhe 30 m
  • Geotoptyp: Tierische Fossilien, Schichtfolge, Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: besonders wertvoll
0,054
Molassefelsen am Kalvarienberg BW 173A004


Bad Tölz
Der Molassefelsen am Kalvarienberg stellt einen klassischen Aufschluss in der Unteren Meeresmolasse in Oberbayern dar.
  • Größe: Länge 200 m, Breite 5 m, Höhe 8 m
  • Geotoptyp: Typlokalität, Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturdenkmal
  • Wert: wertvoll
0,1
Ehemalige Kiesgrube Happerg BW 173A005


Eurasburg
Über verfestigtem Deckenschotter liegen Reste von rißeiszeitlicher Moräne.
  • Größe: Länge 15 m, Breite 6 m, Höhe 6 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Kiesgrube/Sandgrube (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,009
Isarprallhang am Staubachhof BW 173A006


Dietramszell
Am Isarprallhang am Staubachhof liegt der wichtige Aufschluss der Oberen Meeresmolasse am aufgeschleppten Südrand der Vorlandmolasse. Am Flussufer liegt eine einzelne Sandsteinklippe mit sandig-tonigen Mergeln, die Fossilien enthalten.
  • Größe: Länge 15 m, Breite 10 m, Höhe 6 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Prallhang/Flussbett/Bachprofil (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturschutzgebiet, Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: besonders wertvoll
0,015
Deckenkontakt-Aufschluss SE von Lenggries BW 173A007


Lenggries
Es handelt sich um einen kleinen Aufschluss der Überschiebung von Allgäu- und Lechtaldecke (Muschelkalk und Aptychenschichten) an einem Quellaustritt.
  • Größe: Länge 5 m, Breite 3 m, Höhe 2 m
  • Geotoptyp: Störung, Schichtfolge, Störungsquelle
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,0015
Nagelfluhfelsen am Kalvarienberg Nagelfluhfelsen am Kalvarienberg, Bad Tölz, Germany Geotopnummer 173A008.jpg 173A008


Bad Tölz
Mehrere Nagelfluhfelsen liegen oberhalb des Wanderwegs entlang dem Kalvarienberg, teilweise besitzen sie Naturbrücken und kleine Auswitterungshöhlen. Die Nagelfluh überlagert Molasseschichten und lokal Ablagerungen des ältesten Tölzer Sees (Günz, Altpleistozän).
  • Größe: Länge 4 m, Breite 5 m, Höhe 2 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturdenkmal
  • Wert: bedeutend
0,002
Aufschluss E von Rimslrain BW 173A009


Wackersberg
Fossilien führende Sande und sandige Mergel sind auf einem Privatgrundstück aufgeschlossen. Im Bereich eingestürzter Stollen (ehemaliger Kohlenbergbau auf dem Rimslrainer Flöz) kommt es zu Hangrutschungen.
  • Größe: Länge 10 m, Breite 5 m, Höhe 4 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge, Stollen
  • Aufschlusstyp: Tunnel/Stollen/Schacht (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,005
Schwarze Wand N von Eurasburg BW 173A010


Münsing
Die Schwarze Wand ist ein bewaldeter Steilhang mit einzelnen Felspartien. Im unteren Teil der Wand stehen unter den jüngeren Deckenschottern Konglomerate des Oberen Miozän an. Unter der Wand kommt es an zahlreichen kleinen Quellen zur Ausscheidung von Kalktuff. Die Konglomerate der jüngeren Deckenschotter sind im Süden gröber als im Norden.
  • Größe: Länge 200 m, Breite 25 m, Höhe 20 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart, Schichtquelle
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: FFH-Gebiet
  • Wert: bedeutend
0,5
Weiße Wand S von Icking Icking Weiße Wand-GO.jpg 173A011


Icking
Die aufgeschlossene Würmmoräne am Isarprallhang ist unterhalb des Isar-Loisach- Zusammenflusses gelegen.
  • Größe: Länge 400 m, Breite 5 m, Höhe 6 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, FFH-Gebiet
  • Wert: bedeutend
0,2
Isar-Prallhang bei Wolfratshausen BW 173A014


Pupplinger Au
Am Isar-Prallhang bei Wolfratshausen kann man die horizontale Lagerung von Kiesen und Sanden hervorragend beobachten.
  • Größe: Länge 60 m, Breite 20 m, Höhe 4 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Prallhang/Flussbett/Bachprofil (natürlich)
  • Schutzstatus: FFH-Gebiet, Naturschutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,12
Isar-Prallhang bei Geretsried/Gartenberg BW 173A015


Wolfratshauser Forst
Der Isar-Prallhang bei Geretsried bietet einen schönen Aufschluss von nacheiszeitlichen Schottern über würmeiszeitlicher Grundmoräne.
  • Größe: Länge 20 m, Breite 2 m, Höhe 1 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Prallhang/Flussbett/Bachprofil (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet
  • Wert: bedeutend
0,004
Steinbruch NW von Untermurbach BW 173A016


Lenggries
In dem Steinbruch wird seit 1704 alpiner Muschelkalk abgebaut (heute überwiegend für frostresistente Wasserbausteine). In einem nördlich gelegenen alten Bruch stehen Partnachschichten an. Intensive Faltungen und Bewegungsflächen sind aufgeschlossen. An der nördlichen Abbauwand im NW-Teil des Bruches stehen Partnachschichten an. Der Ostteil des Bruches sollte als Naturdenkmal gesichert werden.
  • Größe: Länge 200 m, Breite 50 m, Höhe 30 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
1
Nagelfluh-Steinbruch N von Happberg BW 173A018


Eurasburg
Der Bruch wurde 1997 von Müllablagerungen gereinigt. Der an drei Seiten senkrechte Wände aufweisende Bruch bietet heute sehr gute Aufschlüsse von älteren Deckenschottern. Er liegt am Nordrand eines von Gletschern abgerundeten Härtlings.
  • Größe: Länge 30 m, Breite 10 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,03
Aufschluss am Tischberg SW von Eurasburg BW 173A019


Münsing
Im Tischberggebiet ist das grobe Konglomerat der Oberen Süßwassermolasse sehr gut aufgeschlossen. Im Winter ist der Aufschluss von der Autobahn aus sichtbar, der Zugang erfolgt über Forststraßen und Waldwege.
  • Größe: Länge 30 m, Breite 5 m, Höhe 5 m
  • Geotoptyp: Typlokalität, Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Böschung (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,015
Buchberg-Graben N des Stallauer Weihers BW 173A021


Wackersberg
Das wichtige, mehrfach beschriebene Referenzprofil schliesst den Übergang zwischen unterer Meeresmolasse und unterer Brackwassermolasse auf.
  • Größe: Länge 150 m, Breite 10 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Standard-/Referenzprofil, Tierische Fossilien, Pflanzliche Fossilien
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: besonders wertvoll
0,15
Nagelfluh-Steinbruch SW von Peretshofen BW 173A022


Dietramszell
Schöner und gut zugänglicher Aufschluss von eiszeitlicher Schotternagelfluh.
  • Größe: Länge 20 m, Breite 5 m, Höhe 6 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,01
Plattenkalk-Aufschluss am Walchensee BW 173A023


Jachenau
Auf der Rückseite des Parkplatzes ist steilstehender Plattenkalk aufgeschlossen. Die dünne Bankung und der Wechsel mit Mergellagen deuten auf die Nähe des Übergangs zu den Kössener Schichten an. Am Seeufer stehen kompaktere Kalksteinpartien an.
  • Größe: Länge 120 m, Breite 20 m, Höhe 15 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Böschung (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,24
Flysch-Aufschlüsse im Lainbachtal BW 173A024


Benediktbeuern
Das Lainbachtal ist ein beliebtes Exkursionsziel, das vor allem Einblicke in die Tristelschichten und die Quarzitserie das Flyschs ermöglicht. Die Aufschlüsse liegen auf weite Strecke verteilt im Bachbett oder in der Böschung oberhalb des Weges. Der Schichtaufbau mit typischen Turbiditabfolgen sowie Faltenstrukturen sind gut zu erkennen. Eiszeitliche Staubeckensedimente führen in dem Bereich immer wieder zu Rutschungen, die umfangreiche Wildbachverbauungen nötig machten.
  • Größe: Länge 3000 m, Breite 200 m, Höhe 200 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge, Rutschung
  • Aufschlusstyp: Prallhang/Flussbett/Bachprofil (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: besonders wertvoll
60
Ölschieferwerk Grube Kurt NE von Wallgau BW 173G001


Lenggries
Einige kleinere Aufschlüsse der Ölschiefer in den Werfener Schichten sind am Hang zu erkennen. Daneben befinden sich verfallene Tagebauflächen und ein verschlossener Stollen. Hier wurde bis in die 1960er Jahre Ölschiefer Ichthiol gewonnen.
  • Größe: Länge 200 m, Breite 50 m, Höhe 50 m
  • Geotoptyp: Stollen, Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Tunnel/Stollen/Schacht (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet, Vogelschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
1
Dachshöhle Dachshöhle bei Wackersberg, Landkreis Bad Tölz-WOR, Germany Geotopnummer 173H001.jpg 173H001


Wackersberg
Die Halbhöhle in Nagelfluh entstand durch rückschreitende Erosion einer kleinen Quelle. Unter einer kleinen Wasserfallstufe gelegen ist sie durch einen Wanderweg erschlossen. Oberhalb der Höhle liegt das Bachbett meist trocken, 30 m unterhalb ist ein kleiner Quellaustritt mit Kalktuff-Fällung zu finden.
  • Größe: Länge 10 m, Breite 10 m, Höhe 6 m
  • Geotoptyp: Ausbruchs/Auswitterungshöhle
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal
  • Wert: wertvoll
0,01
Kaltenbachquelle im Kirchsee-Filz NW von Sachsenkam Kaltenbachquelle im Kirchsee-Filz, Sachsenkam, Landkreis Bad Tölz-WOR, Germany Geotopnummer 173Q001.jpg 173Q001


Sachsenkam
Der Quellweiher liegt am Kirchsee-Filz.
  • Größe: Länge 100 m, Breite 50 m, Höhe 2 m
  • Geotoptyp: Verengungsquelle
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet, Naturdenkmal
  • Wert: wertvoll
0,5
Dürrachklamm S des Sylvensteinsees Duerrachklamm.jpg 173R001


Lenggries
Auf einer Länge von ca. 700 Metern ist die Klamm bis zu 100 Meter tief in den Hauptdolomit eingeschnitten.
  • Größe: Länge 700 m, Breite 50 m, Höhe 100 m
  • Geotoptyp: Klamm
  • Aufschlusstyp: Prallhang/Flussbett/Bachprofil (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet, Naturdenkmal
  • Wert: wertvoll
3,5
Krottenbachklamm S des Sylvensteinsees BW 173R002


Lenggries
Die ca. 3 Kilometer lange Klamm ist bis zu 100 Meter tief in den Hauptdolomit eingeschnitten.
  • Größe: Länge 3000 m, Breite 80 m, Höhe 100 m
  • Geotoptyp: Klamm
  • Aufschlusstyp: Prallhang/Flussbett/Bachprofil (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturschutzgebiet, Naturdenkmal, FFH-Gebiet
  • Wert: wertvoll
24
Isarprallhang NE von Rimslrain BW 173A001


Dietramszell
Im Faltenmolasseaufschluss am Isarufer sind Fossilien in einem Schillhorizont zu finden. Der bedeutende Aufschluss wird der Oberen Meeresmolasse zugeordnet.
  • Größe: Länge 20 m, Breite 3 m, Höhe 4 m
  • Geotoptyp: Standard-/Referenzprofil, Pflanzliche Fossilien, Tierische Fossilien
  • Aufschlusstyp: Prallhang/Flussbett/Bachprofil (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturschutzgebiet, Landschaftsschutzgebiet, FFH-Gebiet
  • Wert: wertvoll
0,006
Rißklamm S von Vorderriß BW 173R003


Lenggries
Die ca. 500 Meter lange Klamm liegt im Hauptdolomit.
  • Größe: Länge 500 m, Breite 20 m, Höhe 25 m
  • Geotoptyp: Klamm
  • Aufschlusstyp: Prallhang/Flussbett/Bachprofil (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal, Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet
  • Wert: wertvoll
1
Wildflusslandschaft der Isar bei Wolfratshausen Commons-logo.svg Isar-Pupplinger-Au.jpg 173R004


Pupplinger Au
Das gesamte Gebiet der Wildflusslandschaft bei Wolfratshausen wird weitgehend der natürlichen Entwicklung überlassen. Allerdings bewirkt die Wasserentnahme für das Walchenseekraftwerk und die Hochwasserregulierung durch den Sylvenstein-Stausee, dass seitliche Flussverlagerungen seltener werden und das ehemalige Kiesbett zunehmend bewaldet.
  • Größe: Länge 1200 m, Breite 250 m, Höhe 1 m
  • Geotoptyp: Bach-/Flusslauf
  • Aufschlusstyp: Prallhang/Flussbett/Bachprofil (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet
  • Wert: wertvoll
30
Isarbett zwischen Wallgau und Sylvensteinsee BAVIERA. De Wallgau a Vorderris 2.jpg 173R005


Lenggries
Das Gebiet ist durch den Wasserentzug für das Walchenseekraftwerk beeinträchtigt, es droht zunehmende Verbuschung.
  • Größe: Länge 6000 m, Breite 400 m, Höhe 35 m
  • Geotoptyp: Schwemmfächer
  • Aufschlusstyp: Prallhang/Flussbett/Bachprofil (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturschutzgebiet, Vogelschutzgebiet, FFH-Gebiet
  • Wert: wertvoll
240
Walchenklamm E des Sylvensteinsees Walchenklamm.jpg 173R006


Lenggries
Die ca. 1000 Meter lange Klamm ist maximal 20 Meter tief. Das Gewässer ist stark mäandrierend und weist einige Wasserfälle auf.
  • Größe: Länge 1000 m, Breite 10 m, Höhe 20 m
  • Geotoptyp: Klamm
  • Aufschlusstyp: Prallhang/Flussbett/Bachprofil (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturschutzgebiet, Naturdenkmal, FFH-Gebiet
  • Wert: wertvoll
1
Tumulus-Landschaft NW von Untermurbach BW 173R007


Lenggries
Bei der sogenannten Tumuluslandschaft handelt es sich in Wirklichkeit um eine Bergsturzablagerung. Die Gruppe von markanten, kleinen Kuppen besteht aus Blöcken und Gesteinsbruchstücken. Altersbestimmungen an einem Übergangsmoor, das hier entstanden ist, haben ein Mindestalter von 4700 Jahren ergeben.
  • Größe: Länge 500 m, Breite 400 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Bergsturz
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal
  • Wert: wertvoll
20
Gletscherschliff Jachenau BW 173R009


Jachenau
"Die Genese als Gletscherschliff ist zweifelhaft da die ""Schlifffläche"" mit der Schichtfläche und der typisch rauhen Oberfläche uebereinstimmt."
  • Größe:
  • Geotoptyp: Gletscherschliff
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal, (ND)
  • Wert:
Unterlauf des Schronbach N des Sylvensteinsees BW 173R010


Jachenau
Im Hauptdolomit sind Wasserfälle und Gumpen ausgebildet.
  • Größe: Länge 600 m, Breite 10 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Schlucht
  • Aufschlusstyp: Prallhang/Flussbett/Bachprofil (natürlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturdenkmal
  • Wert: bedeutend
0,6
Findlinge SE von Benediktbeuern BW 173R012


Benediktbeuern
Die zwei Granit-Findlinge liegen in Würm-Moräne.
  • Größe: Länge 2 m, Breite 2 m, Höhe 1 m
  • Geotoptyp: Findling
  • Aufschlusstyp: Block (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal
  • Wert: bedeutend
0,0004
Findling N von Letten BW 173R013


Lenggries
Der vergleichsweise kleine Block liegt neben einem Bergahorn. In der Umgebung befinden sich einige weitere Findlinge.
  • Größe: Länge 1 m, Breite 1 m, Höhe 1 m
  • Geotoptyp: Findling
  • Aufschlusstyp: Block (natürlich)
  • Schutzstatus: FFH-Gebiet
  • Wert: bedeutend
0,0001
Gletscherschliff Rauchenberg BW 173R014


Lenggries
Durch Verwachsung und Verstuerzung ist der Gletscherschliff bei Rauchenberg nicht mehr als solcher zu erkennen.
  • Größe:
  • Geotoptyp: Gletscherschliff
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal, (ND)
  • Wert:
Umlaufberg Katzenbuckel BW 173R016


Bad Tölz
Der sehr schöne kleine Umlaufberg einer ehemaligen Gaissachschlinge im Mündungsbereich ins Isartal liegt benachbart zu einen Prallhang (Flussterrasse).
  • Größe: Länge 130 m, Breite 120 m, Höhe 6 m
  • Geotoptyp: Umlauf-/Durchbruchsberg, Terrasse
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal
  • Wert: wertvoll
1,56
Erratische Blöcke am Schindelberg S von Dietramszell Erratischer Block am Schindelberg, Sachsenkam, Landkreis Bad Tölz WOR, Germany Geotopnummer 173R017.jpg 173R017


Sachsenkam
Auf der würmglazialen Wallmoräne sind mehrere im Wald verstreute kantige Granitblöcke zu finden.
  • Größe: Länge 2 m, Breite 1 m, Höhe 1 m
  • Geotoptyp: Findling, End-(Wall-), Moräne
  • Aufschlusstyp: Block (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal
  • Wert: bedeutend
0,0015
Buckelwiesen W von Wiesen BW 173R018


Königsdorf
Buckelwiesen sind eine geomorphologische Besonderheit des Alpenraums. Sie entstanden während der letzten Eisrückzugsstadien in periglazialem Klimabereich. Die Buckelwiesen bei Wiesen stellen die nördlichsten Buckelfluren im oberbayerischen Voralpenraum dar.
  • Größe: Länge 200 m, Breite 100 m, Höhe 2 m
  • Geotoptyp: Buckelwiese
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
2
Eiszerfallslandschaft Buchsee Buchsee.jpg 173R019


Münsing
Im Bereich der Seitenmoränen des Tölzer und Starnberger Gletscherlobus sind einige größere Toteislöcher (z. B. Buch- und Bibersee) und Schmelzwasserrinnen mit Toteislöchern ausgebildet.
  • Größe: Länge 1200 m, Breite 700 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Eiszerfallslandschaft, Toteisloch, Schmelzwassertal
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
84
Steinerne Rinne Baun-Alm Commons-logo.svg Steinerne-Rinne-Baun-Alm-02.jpg 173R021


Wackersberg
Die Steinerne Rinne auf der Baun-Alm wird seit ca. 80 Jahren als Viehtränke genutzt.
  • Größe: Länge 15 m, Breite 1 m, Höhe 1 m
  • Geotoptyp: Steinerne Rinne, Sinterbildung
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,0015
Steinerne Rinne Knapp Steinerne Rinne Wackersberg.JPG 173R022


Wackersberg
Der Quellhorizont liegt an der Schichtgrenze zwischen Nagelfluh und Seetonen. Die sehr schöne, große Rinne wird z. T. als Viehtränke genutzt (Beschädigung durch Viehtritt!).
  • Größe: Länge 30 m, Breite 1 m, Höhe 1 m
  • Geotoptyp: Steinerne Rinne, Sinterbildung
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,003
Gletscherschliff S von Wegscheid BW 173R023


Lenggries
In dem von Moosen und Gräsern überwachsenen Gebiet sind nur noch wenige Quadratmeter des Gletscherschliffs aufgeschlossen.
  • Größe: Länge 20 m, Breite 15 m, Höhe 4 m
  • Geotoptyp: Gletscherschliff
  • Aufschlusstyp: Felshang/Felskuppe (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal
  • Wert: bedeutend
0,0009
Findling an den Lainbachfällen BW 173R026


Benediktbeuern
Der granatführende Amphibolit stammt aus dem Zentralalpin.
  • Größe: Länge 6 m, Breite 5 m, Höhe 5 m
  • Geotoptyp: Findling
  • Aufschlusstyp: Block (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal
  • Wert: bedeutend
0,003
Lainbachwasserfälle der Schmiedlaine Lainbach.jpg 173R027


Benediktbeuern
Der schlecht zugängliche Wasserfall schliesst die Typlokalität der Kohlstätter Fazies (Sonderfazies der Allgäuschichten) auf. Auch Raibler Schichten, Kössener Schichten und Cenoman-Konglomerate sind hier aufgeschlossen. Die Steilstufe markiert den Nordrand der kalkalpinen Decken.
  • Größe: Länge 100 m, Breite 10 m, Höhe 25 m
  • Geotoptyp: Wasserfall, Typlokalität, Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Prallhang/Flussbett/Bachprofil (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal
  • Wert: besonders wertvoll
0,1
Findlinge E von Obersteinbach BW 173R028


Bad Heilbrunn
Die Findlinge liegen bis zu 500 Meter östlich und 300 Meter nördlich des angegebenen Rechts- und Hochwertes im Wald verstreut.
  • Größe: Länge 1 m, Breite 1 m, Höhe 1 m
  • Geotoptyp: Findling
  • Aufschlusstyp: Block (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal
  • Wert: bedeutend
0,0001
Gletscherschliff bei Fleck BW 173R031


Lenggries
Es existieren zwei Vorkommen: Ein verwachsener Gletscherschliff hinter dem Haus Nr. 23, sowie südlich davon ein nur wenige Quadratmeter großer Schliff an einem Felssporn.
  • Größe: Länge 5 m, Breite 4 m, Höhe 1 m
  • Geotoptyp: Gletscherschliff
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal
  • Wert: bedeutend
0,002
Guflmühlfelsen bei Mühlbach BW 173R032


Lenggries
An einer vermutlich rißeiszeitlichen Nagelfluh weist der Mühlbach eine Steilstufe mit einem kleinen Wasserfall auf. Unterhalb haben sich weit überhängende Felspartien gebildet. Deren Dach besteht aus normaler Schutternagelfluh. Darunter lagert ein sehr grobes Konglomerat mit großen, kantengrundeten Blöcken, das auf gletschernahe Bildung schließen lässt. Das Kleinod ist schwer zu finden und kaum zugänglich. Auch Schutt- und Mülleinlagerungen stören.
  • Größe: Länge 30 m, Breite 20 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Wasserfall, Karst-Halbhöhle/Naturbrücke
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal
  • Wert: wertvoll
0,06
Buckelwiesen N von Huppenberg BW 173R033


Wackersberg
Die Buckelwiesen sind eine geomorphologische Besonderheit des Alpenraums. Sie entstanden während der letzten Eisrückzugsstadien in periglazialem Klimabereich. Die typisch ausgebildeten Buckelwiesen liegen in einer teilweise parkartig ausgebildeten Landschaft.
  • Größe: Länge 500 m, Breite 80 m, Höhe 3 m
  • Geotoptyp: Buckelwiese, Terrasse
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
4
Findling SW von Steinsberg BW 173R034


Dietramszell
Der kantige, gespaltene Block aus hellem Kalk liegt in einer Wiese.
  • Größe: Länge 4 m, Breite 4 m, Höhe 4 m
  • Geotoptyp: Findling
  • Aufschlusstyp: Block (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,0016
Drumlin SE von Königsdorf BW 173R035


Königsdorf
Der sehr schön ausgebildete Drumlin innerhalb des Königsdorfer Drumlinfeldes ist sehr anschaulich und nicht verbaut oder sonst beeinträchtigt.
  • Größe: Länge 500 m, Breite 200 m, Höhe 20 m
  • Geotoptyp: Drumlin
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
10
Drumlin P616 SW von Schwaigwall BW 173R036


Geretsried
Der sehr schön ausgeprägte Drumlin im Herrnhausener Drumlinfeld ist bewaldet und nicht verbaut.
  • Größe: Länge 500 m, Breite 250 m, Höhe 20 m
  • Geotoptyp: Drumlin
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
12,5
Flussterrassen Das warme Tal S von Ascholding BW 173R037


Dietramszell
Das Tal umfasst gestaffelte Flussterrassen der Isar aus der späteren Würmeiszeit und des Holozän.
  • Größe: Länge 1000 m, Breite 200 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Terrasse
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
20
Kamesartige Aufschüttungen N von Degerndorf BW 173R038


Münsing
Der innere Aufbau der schmalen, bewaldeten Höhenzüge ist nicht bekannt, ihre äußere Form ist jedoch Kames ähnlich. Typisch ist auch die Vergesellschaftung mit einem Toteisloch.
  • Größe: Länge 400 m, Breite 100 m, Höhe 15 m
  • Geotoptyp: Kames, Toteisloch
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
4
Kalktuffablagerung SW von Königsdorf BW 173R040


Königsdorf
Die große Kalktuffausscheidung an zahlreichen kleinen Quellaustritten bildet einen Kegel vor dem Moränenzug mit spezieller Quellmoorvegetation. Der Wasseraustritt erfolgt aus frühwürmglazialen Schottern, die außerhalb der Kiesgrube aufgeschlossen sind.
  • Größe: Länge 300 m, Breite 100 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Sinterbildung
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
3
Os Unterenzenau BW 173R041


Bad Heilbrunn
Südwestlich von Enzenau liegt einer der markantesten Oser im bayerischen Alpenvorland. Der bis 8 m hohe, langgestreckte Wall weist mehrere kleine Nebenrücken auf. Die gute Sortierung des Schottermaterials führt zu einer deutlich kargeren Vegetation, als sie sich auf den umgebenden Moränenhügeln findet. Am Nordostrand des Hauptrückens liegt ein kleiner Aufschluss.
  • Größe: Länge 150 m, Breite 50 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Os
  • Aufschlusstyp: Kiesgrube/Sandgrube (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,75
Aufschluss an der Gaißachleiten BW 173A025


Reichersbeuern
Durch eine Rutschung wurden sehr fossilreiche Bereiche (Lamellibranichaten und Gastropoden) der Oberen Tonmergelschichten freigelegt. Die Schichten fallen mit 65 Grad nach N ein und gehören zum Südflügel der Mariensteiner Mulde.
  • Größe: Länge 30 m, Breite 15 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,045 04. Feb. 2014
Einbach in Bad Tölz BW 173A026


Bad Tölz
Im Bachbett ist ein Profil mit Übergang aus den Bausteinschichten mit marinen Fossilien in die Unteren Cyrenenschichten mit Pechkohleflözen und brackischen Fossilien aufgeschlossen. Die Schichten in stark überkippter Lagerung gehören zum Südflügel der Penzberger Mulde. Durch die Nähe einer bedeutenden SE-NW-streichenden Störung kommt es zu einer Verdrehung des Schichtstreichens um 90 Grad von SE nach NE.
  • Größe: Länge 260 m, Breite 10 m, Höhe 5 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Prallhang/Flussbett/Bachprofil (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,26 05. Feb. 2012
Kalkofen Ried BW 173G003


Kochel a.See
Der Kalkofen ist seit der Säkularisation in Besitz der Familie Streidl, Ried. Der für das Brennen benötigte Kalkstein wird als Kalkschotter im Loisachtal von Hand gesammelt. Zum Kalkbrennen werden die Steine im Ofen aufgeschichtet und mit Holzbefeuerung bei über 1000 Grad gebrannt. Nach dem Ablöschen mit Wasser und Lagerung entsteht Sumpfkalk. Zuletzt wurde im Kalkofen 2010 gebrannt. Der Kalk fand Absatz zum traditionellen Weißen von Kirchen, Klöstern und Schlössern. Da hier aber zunehmend auch andere Farben Verwendung finden, ist es fraglich, ob der Ofen noch einmal angeschürt werden kann. Privatgelände! Nicht ohne Zustimmung des Eigentümers betreten!
  • Größe: Länge 30 m, Breite 20 m, Höhe 5 m
  • Geotoptyp: Kalkofen
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,06 30. Juli 2014
Kalkofen bei Tattenkofen BW 173G004


Dietramszell
Auf einer Postglazial-Terrasse über der Isar befindet sich der 1980 sanierte Kalkofen, der heute jedoch nicht mehr genutzt wird. Der Standort des Ofens erklärt sich durch die benachbarte Rohstoffquelle: Der Kalkstein zum Brennen wurde aus den Isargeröllen geklaubt. Das Objekt steht als Baudenkmal unter besonderem Schutz (Denkmal-Nr. 1-73-118-160).
  • Größe: Länge 10 m, Breite 10 m, Höhe 6 m
  • Geotoptyp: Kalkofen
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturschutzgebiet, Denkmalschutz, FFH-Gebiet
  • Wert: bedeutend
0,06 28. Juli 2016
Kalkofen Lenggries BW 173G005


Lenggries
Der restaurierte Kalkofen wird nicht mehr betrieben. Tafeln erläutern den Ablauf des Kalkbrennens. Der Kalkstein für den Betrieb des Ofens wurde aus den Geröllen der Isar geklaubt. Eine Kopie des Ofens steht im Museum Glentleiten. Das Objekt steht als Baudenkmal unter besonderem Schutz (Denkmal-Nr. 1-73-135-20).
  • Größe: Länge 10 m, Breite 10 m, Höhe 4 m
  • Geotoptyp: Kalkofen
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (künstlich)
  • Schutzstatus: Denkmalschutz
  • Wert: bedeutend
0,01 28. Juli 2016
Rehgraben in Bad Tölz BW 173R042


Bad Tölz
Die bis 18 m tiefe Rehgraben-Klamm ist in holozäne Seekreide und Sinterkalksteine und teilweise noch in die unterlagernden steil stehenden Unteren Cyrenenschichten eingeschnitten. Vor ca. 11.000 bis 2.500 Jahren bildete ein aufwachsender Sinterkalkstein einen Damm, der zur Entstehung eines Sees (jüngster Tölzer See) führte. Dammbrüche zerstörten diese Barriere und führten zur Entstehung der Rehbach-Klamm.
  • Größe: Länge 100 m, Breite 35 m, Höhe 0 m
  • Geotoptyp: Klamm
  • Aufschlusstyp: Prallhang/Flussbett/Bachprofil (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: besonders wertvoll
0,35 06. Feb. 2014
Kalksinterbildungen W Bad Tölz BW 173R043


Wackersberg
Unterhalb von Quellaustritten an der Basis spätwürmzeitlicher Schotter kommt es rezent am Talboden zur Bildung von Kalktuff und Sinterkalkstein. Weitere Kalksinterbildungen befinden sich weiter südlich im Naturdenkmal Quellmoor bei der Steinsäge.
  • Größe: Länge 100 m, Breite 35 m, Höhe 0 m
  • Geotoptyp: Sinterbildung
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,35 06. Feb. 2014
Dolinen am Wackersberg E von Höfen BW 173R044


Wackersberg
Subrosionsgebiet mit vielen, bis mehrere m großen Dolinen. Im Untergrund rißzeitlicher Schotter und Schotternagelfluh.
  • Größe: Länge 200 m, Breite 100 m, Höhe 0 m
  • Geotoptyp: Dolinenfeld
  • Aufschlusstyp: Doline/Erdfall (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
2 06. Feb. 2014
Legende für Geotop

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Umwelt, Geotoprecherche (abgerufen am 16. September 2017)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Geotope im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien