Liste der Geotope im Landkreis Hof

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Diese Liste enthält 91 (Stand August 2016) Geotope des oberfränkischen Landkreises Hof in Bayern. [1] Die Liste enthält die amtlichen Bezeichnungen für Namen und Nummern des Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) sowie deren geographische Lage. Diese Liste ist möglicherweise unvollständig. Im Geotopkataster Bayern sind etwa 3.400 Geotope (Stand Oktober 2015) erfasst. Das LfU sieht einige Geotope nicht für die Veröffentlichung im Internet geeignet. Einige Objekte sind zum Beispiel nicht gefahrlos zugänglich oder dürfen aus anderen Gründen nur eingeschränkt betreten werden.

Name Bild Kennung

Einzelheiten Position Fläche
Hektar
Datum
Straßenböschung an der B 173 W von Schwarzenstein BW 475A001


Schwarzenbach a.Wald
Im Aufschluss an einem Parkplatz an der B 173 sind Bunte Schiefer zu sehen, die von Plattensandstein der Schwarzenbacher Serie überlagert werden. Entlang der Straße gibt es weitere Aufschlüsse der Schwarzenbacher Serie sowie von Intrusivgesteinen aus dem Devon. Das Profil ist etwas gestört.
  • Größe: Länge 70 m, Breite 10 m, Höhe 15 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Böschung (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark, Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,07
Diabasbruch NW von Schübelhammer Commons-logo.svg Diabasbruch Schübelhammer (MGK11260).jpg 475A002


Schwarzenbach a.Wald
Im ehemaligen Bruch sind feinkörnige Diabase (teils mit Kissenlava) aufgeschlossen, überlagert von oberdevonischen Tonschiefern.
  • Größe: Länge 70 m, Breite 50 m, Höhe 50 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge, Pillows
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark, Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,35
Diabasbruch am Galgenberg Commons-logo.svg Diabasbruch am Galgenberg bei Bernstein am Wald 2013 (1).JPG 475A003


Schwarzenbach a.Wald
Ehemaliger Diabasbruch mit deutlich erkennbaren Kissenstrukturen (vor allem im Nordteil), Brekzien und Diabas-Mandelsteinen. Über dem Diabas liegen bunte oberdevonische Tonschiefer in einem tektonisch gestörten Verband. Im Südteil des Bruches gibt es einen kleinen Untersuchungsstollen. Der Steinbruch dient heute als Bus-Wendeplatz.
  • Größe: Länge 70 m, Breite 50 m, Höhe 25 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge, Pillows
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark, Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: besonders wertvoll
0,35
Gleitfalten an der Überkehr Commons-logo.svg Erdfalte, Schwarzenbach am Wald (MGK11256).jpg 475A004


Schwarzenbach a.Wald
An der Straßenböschung sind Grauwacken und Tonschiefer in Wechsellagerung aufgeschlossen, mit nach Norden überkippten Spitzfalten (Gleitfalten).
  • Größe: Länge 100 m, Breite 10 m, Höhe 5 m
  • Geotoptyp: Falte/Mulde/Sattel, Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Böschung (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark, Naturdenkmal, Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,1
Steinbruch SSW von Döbra am Lerchenhügel BW 475A005


Schwarzenbach a.Wald
Im ehemaligen Steinbruch sind stark zerrüttete dunkle silurische Kieselschiefer aufgeschlossen. An der Westseite des Aufschlusses ist ein Kersantitgang zu erkennen. Auf der Bruchsohle hat sich eine kieselsäure-tolerante Vegetation angesiedelt.
  • Größe: Länge 60 m, Breite 60 m, Höhe 15 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart, Gang
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark, Landschaftsschutzgebiet, Landschaftsbestandteil
  • Wert: wertvoll
0,36
Döbrabruch BW 475A006


Schwarzenbach a.Wald
Im ehemaligen Steinbruch ist die Typlokalität des Döbrasandsteins aufgeschlossen. Durch Sammler wurde auch der darunterliegende Graptolithenschiefer aufgeschlossen. Die Straßenmeisterei nutzt den Bruch als Lagerplatz, durch abgelagerten Schutt und organisches Material ist der Aufschluss gefährdet.
  • Größe: Länge 70 m, Breite 50 m, Höhe 5 m
  • Geotoptyp: Typlokalität, Tierische, Fossilien
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark
  • Wert: wertvoll
0,35
Poppengrüner Konglomerat BW 475A007


Schwarzenbach a.Wald
Am Bahndamm ist die Typlokalität des Poppengrüner Konglomerats aufgeschlossen, überlagert von Tonschiefer und Grauwacken. Das Konglomerat besteht aus gerundeten Geröllen von Grauwacke, Quarzkeratophyr, Kohlenkalk, devonischem Kalk, Lydit und Granit in einer Tonschiefermatrix. Es enthält Fossilien aus dem obersten Tournaisium.
  • Größe: Länge 200 m, Breite 4 m, Höhe 5 m
  • Geotoptyp: Typlokalität
  • Aufschlusstyp: Böschung (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark
  • Wert: wertvoll
0,08
Marmorsteinbruch Horwagen SSW von Bobengrün Marmorbruch Horwagen 1 2011-11-09.JPG 475A009


Bad Steben
Ehemaliger Steinbruch, an dessen Nordseite plastische Deformationsgefüge in der Rutschmasse aus oberdevonischem Kalk zu sehen sind. Der verkarstete Kalk liegt in Wechsellagerung mit Tuffen und Tuffiten. Seine Rotfärbung geht vermutlich auf submarinen Vulkanismus zurück. Der dekorative Kalkstein wurde als Deutsch-Rot-Marmor verkauft. Fossilien (vor allem Nautiloideen und Goniatiten) sind selten zu finden.
  • Größe: Länge 200 m, Breite 100 m, Höhe 18 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge, Typlokalität, Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark, Landschaftsbestandteil
  • Wert: besonders wertvoll
2
Aufgelassene Kalksteinbrüche am Rauheberg S von Langenau BW 475A010


Geroldsgrüner Forst
Mehrere ehemalige Steinbrüche in Flaserkalk am Nordhang des Rauhebergs bei Langenau. Unterhalb (im Liegenden) des Flaserkalks steht Diabas an, darüber (im Hangenden) Schiefer des Unterkarbon. In einem gut erhaltenen Bruch mit teils gesägten Wänden ist ein dichter, dunkler Flaserkalk zu sehen. Im westlichen Bruch ist die Grenze zwischen Oberdevon und Unterkarbon aufgeschlossen. Hier gibt es Fossilien, vor allem Goniatiten. Teilweise wurde in den Steinbrüchen Bauschutt abgelagert.
  • Größe: Länge 30 m, Breite 20 m, Höhe 9 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart, Schichtfolge, Tierische, Fossilien, Störung
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
  • Wert: wertvoll
0,06
Serpentinit- und Talkschieferbruch Schwarzenbach a. d. Saale Schwarzenbach Geotope 2015 xy4.JPG 475A011


Schwarzenbach a.d.Saale
Ehemaliger Steinbruch am Stadtrand, in dem Talkschiefer (Topfstein) und Serpentinit abgebaut wurden. Daneben gibt es hier auch massige Prasinite und Phyllite. In den Phylliten wurden Acritarchen gefunden, die aus dem Ediacarium stammen und als älteste Fossilien Bayerns gelten (ca. 600 Mio. Jahre). Die Fossilfundstelle ist heute verfüllt. Neben der Skating-Anlage gibt es einen gut zugänglichen Serpentinit-Aufschluss. Der Serpentinit ist hier fast schwarz und stark zerklüftet, die Klüfte sind mit Chrysotil gefüllt. Im nordwestlichen Teil des Bruches sind Prasinite und Talkschiefer aufgeschlossen. Große Blöcke aus Gangquarz weisen auf eine starke tektonische Beanspruchung der Gesteine nahe der Münchberger Masse hin.
  • Größe: Länge 100 m, Breite 100 m, Höhe 15 m
  • Geotoptyp: Tierische, Fossilien, Schichtfolge, Störung
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: besonders wertvoll
1
Ehemaliger Steinbruch Kalkofen bei Naila BW 475A012


Naila
Ehemaliger Steinbruch, in dem Flaserkalk über Diabastuffbrekzie aufgeschlossen ist. Obwohl als Naturdenkmal geschützt, wurde der Bruch teilweise mit Bauschutt und Müll verfüllt oder überbaut. Bei einer Sanierung wurden ein neues Profil im Übergangsbereich Tuffit - tuffitische Knollenkalke - dichter Flaserkalk angelegt, Wege erneuert und eine Infotafel aufgestellt.
  • Größe: Länge 80 m, Breite 80 m, Höhe 12 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart, Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark, Naturdenkmal
  • Wert: wertvoll
0,64
Aufschluss der Teuschnitzer Schichten am Bahnhof Naila Commons-logo.svg Aufschluss der Teuschnitzer Schichten (MGK15840).jpg 475A013


Naila
Die Böschung beim Bahnhof Naila zeigt die Teuschnitzer Schichten (Unterkarbon, Thüringische Fazies) mit nach NW geneigten Falten und nach SE gerichteten Aufschiebungen.
  • Größe: Länge 180 m, Breite 10 m, Höhe 15 m
  • Geotoptyp: Falte/Mulde/Sattel, Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Böschung (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal, Naturpark
  • Wert: wertvoll
0,18
Ehemaliger Steinbruch E von Selbitz BW 475A014


Selbitz
Ehemaliger Steinbruch in fossilreichen Tentakulitenschiefern in die örtlich Diabas eingedrungen ist. Über den Tentakulitenschiefern liegen dunkle Schiefer und Tuffite aus dem Oberdevon.
  • Größe: Länge 200 m, Breite 100 m, Höhe 50 m
  • Geotoptyp: Kontakt, Schichtfolge, Tierische, Fossilien
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: FFH-Gebiet, Landschaftsbestandteil
  • Wert: wertvoll
2
Ehemaliger Steinbruch Schertlas bei Selbitz BW 475A015


Selbitz
Im Steinbruch sind fossilhaltiger Flaserkalk und liegende oberdevonische Diabastuffe aufgeschlossen.
  • Größe: Länge 60 m, Breite 30 m, Höhe 15 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsbestandteil
  • Wert: bedeutend
0,18
Granit-Diabas-Konglomerat Marxgrün BW 475A016


Issigau
Die Felswand am Bahndamm schließt eine Harnischfläche in oberdevonischem Granit-Diabas-Konglomerat auf. Das Gestein enthält Granitgerölle von bis zu 30 cm Durchmesser, die meist mit verschiefertem Arkosesandstein verbacken sind. Das Konglomerat zeigt die Reußische Faltung an der Wende Mittel-/Oberdevon. Zudem enthält das Konglomerat zahlreiche jüngere Quarzgänge.
  • Größe: Länge 30 m, Breite 3 m, Höhe 15 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Böschung (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark
  • Wert: wertvoll
0,009
Profil am Tunnelfelsen Weidesgrün BW 475A017


Selbitz
Die Böschung am Tunnelfelsen in Weidesgrün zeigt eine Abfolge unterschiedlicher Effusiv- und Sedimentgesteine. Zum Teil sind die Wände des Profils durch Netze gesichert. Das Profil beginnt im Norden (am Tunnel) mit Kissenlava, die von feinkörnigen Schiefern (Tuffe, Tuffite) überlagert wird, die nach Süden in Kalkknollenschiefer übergehen.
  • Größe: Länge 300 m, Breite 10 m, Höhe 15 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Böschung (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,3
Felsen Das Alte Schloss bei Köditz BW 475A018


Köditz
Der Aufschluss zeigt Diabastuffbrekzie, überlagert von Flaserkalk.
  • Größe: Länge 100 m, Breite 10 m, Höhe 20 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal, Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,1
Jean-Paul-Felsen bei Joditz BW 475A019


Köditz
Proterobas-Aufschluss, der stark von Nadelwald überwachsen ist.
  • Größe: Länge 70 m, Breite 5 m, Höhe 40 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,035
Pinge im Leuchtholz NW von Isaar BW 475A020


Töpen
Pinge bei Isaar, die stark verfallen und durch Müll und Zuwachsen gefährdet ist. Der Erzhorizont steht noch mit ca. 1,5 m Mächtigkeit an. Ein Versuchsschurf aus der Zeit des 3. Reichs war der einzige Fundort tierischer Fossilien im unteren Erzhorizont.
  • Größe: Länge 10 m, Breite 10 m, Höhe 3 m
  • Geotoptyp: Tierische, Fossilien, Pinge/nfeld, Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Pinge (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,01
Pikritaufschluss am Schafhübel SE von Trogen BW 475A021


Gattendorf
Der Schafhübel (früher auch Landsknechtsberg oder Pikrit von Ullitz) ist ein mit Kiefern bestandener Hügel bei Trogen. Er besteht aus oberdevonischem Pikrit, der in kleinen Felsblöcken und Rippen bis 1,5 m Höhe ansteht.
  • Größe: Länge 50 m, Breite 50 m, Höhe 2 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart, Härtling
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal
  • Wert: bedeutend
0,25
Profil am Bahneinschnitt Schwingen Schwingen 2014 xy 2.JPG 475A022


Schwarzenbach a.d.Saale
An der Böschung ist ein Profil am Übergang zwischen Grünschieferzone (Umrandung der Münchberger Gneismasse) und dem östlich davon liegenden Paläozoikum aufgeschlossen.
  • Größe:
  • Geotoptyp: Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Böschung (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
Ehemaliger Steinbruch Osseck a. Wald Commons-logo.svg Geotop Steinbruch Osseck 2017 xy1.jpg 475A023


Regnitzlosau
Steinbruch im auf oberdevonischen Flaserkalk überschobenem Unterkarbon mit Kohlenkalk und fossilienhaltigen Tonschiefern.
  • Größe: Länge 25 m, Breite 25 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge, Störung, Tierische, Fossilien
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal
  • Wert: bedeutend
0,0625
Ehemaliger Steinbruch NW von Kirchgattendorf BW 475A024


Gattendorf
Ehemaliger Bruch, der früher oberdevonischen Clymenien-Kalk und kalkknollenführende Schiefer des tiefsten Unterkarbon aufschloss und Typlokalität der Gattendorfia-Stufe im Karbon ist. Heute ist der Steinbruch größtenteils verfüllt, bis auf die obersten 7 m. Der Profilrest ist Naturdenkmal, aber durch Bewuchs und Zerfall gefährdet.
  • Größe: Länge 20 m, Breite 1 m, Höhe 8 m
  • Geotoptyp: Typlokalität, Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal
  • Wert: wertvoll
0,002
Ehemaliger Kohlenkalkbruch NW von Trogenau Commons-logo.svg Kohlenkalkbruch Trogenau 2017 xy1.jpg 475A025


Regnitzlosau
Ehemaliger Steinbruch im gebankten Kohlenkalk bei Trogenau. Der Kalkstein ist fossilienreich und bildet standfeste Wände. Auf der Bruchsohle ist heute ein kleiner Teich.
  • Größe: Länge 100 m, Breite 70 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Tierische, Fossilien, Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal
  • Wert: wertvoll
0,7
Flaserkalkbruch Trogenau Commons-logo.svg Flaserkalkbruch Trogenau 2017 xy1.jpg 475A026


Regnitzlosau
Der Steinbruch ist weitgehend eingestellt, auf der Bruchsohle hat sich ein großer Teich gebildet. Der Kalkstein ist mit etwa 20° einfallend. An der Rückwand sind auch die überlagernden Tonschiefer aufgeschlossen.
  • Größe: Länge 100 m, Breite 70 m, Höhe 15 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,7
Blauer Fels bei Götzmannsgrün Commons-logo.svg Blauer Fels 2015 xy5.JPG 475A027


Schwarzenbach a.d.Saale
Markanter Härtling mit natürlichen Felsen, der auf eine Serpentinitlinse in der Prasinit-Phyllit-Serie zurückgeht. An kleinen Hanganrissen und lokalen Bruchstein-Entnahmestellen ist der Serpentinit gut zu erkennen.
  • Größe: Länge 130 m, Breite 50 m, Höhe 4 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart, Härtling
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,65
Ehemaliger Serpentinitbruch Haidberg bei Zell Commons-logo.svg Haidberg Zell 2015 xy1.JPG 475A028


Zell
Großer ehemaliger Serpentinitbruch mit etwas Peridotit und Dunit. Magnetit auf den ehemaligen Korngrenzen führt zu einer magnetischen Anomalie im Bereich des Haidbergs, die bereits Humboldt erwähnt hat. Das Gelände ist abgesperrt, es gibt aber einen Aussichtspunkt am Naturlehrpfad Haidberg.
  • Größe: Länge 200 m, Breite 100 m, Höhe 12 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: FFH-Gebiet, Naturpark, Landschaftsbestandteil
  • Wert: wertvoll
2
Eklogit am Weissenstein Commons-logo.svg Stammbach Weißenstein 2016 xy13.jpg 475A029


Stammbach
Wichtigster Eklogitaufschluss Bayerns auf dem Weißenstein. Das unter hohem Druck entstandene metamorphe Gestein besteht aus grünlichem Klinopyroxen und rötlichem Granat.
  • Größe: Länge 30 m, Breite 10 m, Höhe 4 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart, Felskuppe
  • Aufschlusstyp: Felshang/Felskuppe (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: besonders wertvoll
0,03
Ehemaliger Eklogitbruch Fattigau Commons-logo.svg Fattigau Eklogit x 003.JPG 475A030


Oberkotzau
Kleiner, ehemaliger Steinbruch in dem stellenweise Eklogite aufgeschlossen sind. Der Bruch ist teilweise eingezäunt und dient heute als Garten.
  • Größe: Länge 8 m, Breite 2 m, Höhe 2 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal
  • Wert: wertvoll
0,0016
Vesuvianfels bei Schwingen 475A032


Schwarzenbach a.d.Saale
* Größe:
  • Geotoptyp:
  • Aufschlusstyp:
  • Schutzstatus:
  • Wert: bedeutend
???
Steinbruch NE von Seulbitz Commons-logo.svg Posterlitz Steinbruch 2015 xy4.JPG 475A033


Schwarzenbach a.d.Saale
Steinbruch nordöstlich Seulbitz mit Hornblende-Bändergneisen. Die Verfaltung der Gesteine ist aufgrund der Wechsellagerung von Amphiboliten und Hornblende-Gneisen im cm- bis dm-Bereich gut erkennbar.
  • Größe: Länge 50 m, Breite 50 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart, Metamorphes, Gefüge
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,25
Kirchfelsen in Schwarzenbach a.d. Saale Kirchfelsen Geotp 2015 xy1.JPG 475A034


Schwarzenbach a.d.Saale
Felsen aus gebändertem und verfaltetem Prasinit beim Saalesteg unterhalb der Kirche in Schwarzenbach. Der Felsen dient als Fundament eines Gebäudes und wurde bearbeitet, um eine Gasse zu verbreitern.
  • Größe: Länge 5 m, Breite 1 m, Höhe 1 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart, Metamorphes, Gefüge
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,0005
Straßenaufschluss bei der Weidstaudenmühle BW 475A035


Naila
Einziger Aufschluss der Lippertsgrüner Schichten, direkt an der Straße Lippertsgrün-Straßdorf. Grünlich-graue Tonschiefer, die vereinzelt fossile Trilobiten (Paradoxides paradoxissimus) enthalten.
  • Größe: Länge 50 m, Breite 3 m, Höhe 2 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart, Schichtfolge, Tierische, Fossilien
  • Aufschlusstyp: Böschung (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark
  • Wert: besonders wertvoll
0,015
Aufgelassener Diabas-Bruch NW von Marxgrün BW 475A036


Lichtenberg
Aufgelassener Steinbruch, der teils als Holzlager genutzt wird. Aufgeschlossen sind feinkörniger Diabas und Diabastuffe. Sie entstanden durch mehrmalige Lavaströme und Tuffablagerungen und haben zahlreiche hydrothermale Gängchen. Als Gangart enthalten sie neben Quarz und Calcit häufig dunkelgrünen Epidot, Pyrit und Kupferkies, gelegentlich Aktinolith und Hämatit.
  • Größe: Länge 400 m, Breite 200 m, Höhe 20 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart, Mineralien
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark
  • Wert: bedeutend
8
Diabasbruch S von Hadermannsgrün BW 475A038


Berg
Der östliche Teil des Bruches ist stillgelegt und teils mit Bauschutt verfüllt. Im Steinbruch sind oberdevonische Diabase und Pyroklastika aufgeschlossen. In ihren hydrothermalen Gängen sind außer Quarz und Calcit zahlreiche Erzmineralien (z. B. Brauner Glaskopf, Anflüge von Malachit) zu finden. Siderit und Brauneisenstein wurden hier abgebaut.
  • Größe: Länge 450 m, Breite 150 m, Höhe 20 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart, Mineralien
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark
  • Wert: bedeutend
6,75
Straßenaufschluss Thiemitzwand Commons-logo.svg Strassenaufschluss Thiemitzwand (MGK13058).jpg 475A039


Forst Schwarzenbach am Wald
An der Thiemitzwand sind Rutschungen in einer unterkarbonen Wechsellagerung von Wetzstein-Quarzit, Tonschiefer und diabasischem Tuffit zu sehen.
  • Größe: Länge 90 m, Breite 2 m, Höhe 3 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge, Sedimentstrukturen
  • Aufschlusstyp: Böschung (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark, Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,018
Ehemalige Dachschiefergrube W von Eisenbühl BW 475G001


Berg
Bis 1953 betriebene Dachschiefergrube mit ausgedehnten Halden um mehrere Gruben.
  • Größe: Länge 30 m, Breite 25 m, Höhe 20 m
  • Geotoptyp: Steinbruch/Grube, Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark, Landschaftsschutzgebiet, Landschaftsbestandteil
  • Wert: wertvoll
0,075
Friedrich-Wilhelm-Stollen NE von Lichtenberg Commons-logo.svg FW-Stollen-Schaubergwerk.jpg 475G002


Lichtenberg
Der Stollen ist heute ein Schaubergwerk. Er wurde Ende des 18. Jahrhunderts durch Alexander von Humboldt als Unterfahrungs- und Wasserlösungsstollen geplant und 1831 fertig gestellt.
  • Größe: Länge 1000 m, Breite 2 m, Höhe 2 m
  • Geotoptyp: Stollen
  • Aufschlusstyp: Tunnel/Stollen/Schacht (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark
  • Wert: bedeutend
0,2
Humboldthöhle 3 km SW von Geroldsgrün BW 475H001


Geroldsgrüner Forst
Die Humboldthöhle ist die einzige bekannte Tropfsteinhöhle im Frankenwald. Sie liegt am Übergang von massigem oberdevonischem Flaserkalk im Liegenden und Kalkknollenschiefer im Hangenden. Die Gesamtlänge aller Gänge beträgt 414 m. Am Höhlenende gibt es einen Tümpel mit stark schwankendem Wasserspiegel. Der Höhleneingang ist verschlossen, um weiteren Vandalismus zu verhindern.
  • Größe: Länge 150 m, Breite 30 m, Höhe 3 m
  • Geotoptyp: Karst-Horizontalhöhle, Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Höhle (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal, Naturpark, Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: besonders wertvoll
0,45
Saalequelle (Sächsische Saale) Commons-logo.svg Saalequelle xy 1.JPG 475Q001


Zell
Die sächsische Saale entspringt dem Stollenmundloch eines ehemaligen Bergwerks. Dort wurde Farberde (Gelbe Kreide) abgebaut. In der Umgebung sind weitere Bergbauspuren (Pingen) zu sehen.
  • Größe: Länge 3 m, Breite 2 m, Höhe 1 m
  • Geotoptyp: Verengungsquelle
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
  • Wert: wertvoll
0,0006
Kanzel im Geroldsgrüner Forst SW von Geroldsgrün BW 475R001


Geroldsgrüner Forst
Felsgruppe aus fein gebänderten, steilgestellten Tonschiefern der Mittleren Bordenschiefer des Unterkarbon. Teilweise ist das Gestein stark verfaltet mit teils griffeligem Gefüge.
  • Größe: Länge 60 m, Breite 10 m, Höhe 30 m
  • Geotoptyp: Felswand/-hang, Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark, Naturdenkmal
  • Wert: wertvoll
0,06
Kämmleinsfelsen SW von Geroldsgrün Commons-logo.svg Kämmleinsfelsen (MGK13112).jpg 475R002


Geroldsgrüner Forst
Felswand aus stark gefaltetem Bordenschiefer, durch die ein Diabasgang in NW-SE-Richtung geht. Es gibt einen Aussichtspunkt mit einer kleinen Schutzhütte, neben der sich die besten Aufschlüsse befinden.
  • Größe: Länge 30 m, Breite 10 m, Höhe 40 m
  • Geotoptyp: Felswand/-hang, Gesteinsart, Falte/Mulde/Sattel
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark, Naturdenkmal
  • Wert: wertvoll
0,03
Burgstein im Geroldsgrüner Forst SW von Geroldsgrün Commons-logo.svg 475r003-Burgstein-Geroldsgrüner-Forst-SW-Geroldsgrün-7236.jpg 475R003


Geroldsgrüner Forst
Auf einem Felsen mit Diabastuffbrekzie aus dem Oberdevon liegt eine mittelalterliche Befestigungsanlage. Die besten Aufschlüsse mit teilweise dezimeter-großen Brekzien liegen an den steilen W- und SW-Flanken des Felsens direkt am Geopfad Geroldsgrün.
  • Größe: Länge 60 m, Breite 60 m, Höhe 20 m
  • Geotoptyp: Felswand/-hang, Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturdenkmal, Naturpark
  • Wert: bedeutend
0,36
Höllental E von Lichtenberg Commons-logo.svg Hoellental Hirschsprung.JPG 475R004


Lichtenberg
Das Höllental ist der Durchbruch der Selbitz durch den oberdevonischen Diabaszug. Das Höllental ist Naturschutzgebiet mit mehreren Lehrpfaden. Zahlreiche Felsen sind Naturdenkmale und bieten gute Aussichtspunkte. Es gibt zahlreiche wertvolle Aufschlüsse, auch aus der Zeit des historischen Bergbaus auf Eisen- und Kupfererze sowie Flussspat.
  • Größe: Länge 3000 m, Breite 1000 m, Höhe 150 m
  • Geotoptyp: Durchbruchstal, Felswand/-hang
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: FFH-Gebiet, Landschaftsschutzgebiet, Naturschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
300
Arnsteinfelsen am Waldstein Commons-logo.svg Waldstein Details 2015 xy6.JPG 475R005


Zell
Mauerartige Felsrippe am Waldstein aus Granit mit Wollsack- bzw. Pfannkuchenverwitterung.
  • Größe: Länge 100 m, Breite 20 m, Höhe 25 m
  • Geotoptyp: Felsburg, Wollsackbildung
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal, Naturpark, Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,2
Kapfender Stein NE von Marlesreuth BW 475R006


Naila
Kleiner Buckel mit Felsen, der aus ebenen Feldern bei Marlesreuth ragt. Rutschmasse von oberdevonischem hellem Kieselschiefer in die Grauwacken-Tonschiefer-Serie.
  • Größe: Länge 30 m, Breite 10 m, Höhe 5 m
  • Geotoptyp: Härtling, Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal, Naturpark
  • Wert: wertvoll
0,015
Kanzel N von Köditz-Brunnenthal BW 475R007


Köditz
Felsen aus Diabasbrekzie am bewaldeten Hang. In der Nähe gibt es eine Papierfabrik, was den geologischen Wert der Aufschlüsse jedoch nicht beeinflusst.
  • Größe: Länge 20 m, Breite 10 m, Höhe 40 m
  • Geotoptyp: Felswand/-hang
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal, Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,02
Gipfel des Schwarzenstein E von Trogen BW 475R008


Trogen
Der Felsen am Gipfel des Schwarzensteins besteht aus Pikrit.
  • Größe: Länge 100 m, Breite 100 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Felswand/-hang
  • Aufschlusstyp: Felshang/Felskuppe (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal
  • Wert: wertvoll
1
Gipfelgrat des Gr. Waldstein Commons-logo.svg Grosser Waldstein Schuessel.jpg 475R009


Zell
Ausgedehnte Gipfelfelsburg aus grobkörnigem G3-Kerngranit, im Norden querschlägiger Aplitgang, zahlreiche Mineralfunde. Entlang der Lager- und Querklüftung ausgeprägte Wollsackbildung, zwei Teufelstische. Der mit Treppen und Geländer gesicherte Felsen ist ein Aussichtsplatz. Auffällig sind die Karrenbildungen am Gipfel.
  • Größe: Länge 350 m, Breite 20 m, Höhe 25 m
  • Geotoptyp: Felsburg, Mineralien, Gang, Wollsackbildung
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: FFH-Gebiet, Landschaftsschutzgebiet, Naturschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,7
Frosch- und Mausfelsen N von Schwarzenbach a.d. Saale Schwarzenbach Geotope 2015 xy3.JPG 475R010


Schwarzenbach a.d.Saale
Der mehrere Meter lange Froschfelsen besteht aus einem etwa einen Meter mächtigen Gangquarz. Er wurde beim Eisenbahnbau auf der benachbarten Trasse gefunden und so abgelegt, dass er einen weiten Überhang bildet. Darunter steht Prasinit an. Neben dem Froschfelsen liegt der Mausfelsen, der aus verfalteten Prasiniten mit Quarzgängen besteht.
  • Größe: Länge 8 m, Breite 5 m, Höhe 4 m
  • Geotoptyp: Härtling, Störung, Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Felshang/Felskuppe (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal
  • Wert: wertvoll
0,004
Serpentinitzug W von Wurlitz Commons-logo.svg Wojaleite Serpentit.jpg 475R011


Oberkotzau
Bewaldeter Serpentinitzug westlich von Wurlitz. An Hängen und ehemaligen Abbaustellen ist das Gestein aufgeschlossen, vom Abbau zeugen Gräben und Pingen. Am Ortsrand befindet sich ein großer aktiver Serpentinit-Steinbruch.
  • Größe: Länge 500 m, Breite 200 m, Höhe 40 m
  • Geotoptyp: Härtling, Gesteinsart, Pinge/nfeld
  • Aufschlusstyp: Felshang/Felskuppe (natürlich)
  • Schutzstatus: FFH-Gebiet, Landschaftsschutzgebiet, Naturschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
10
Felsen bei der Fattigsmühle Commons-logo.svg FattigsmühleDiabasfelsen 05.JPG 475R012


Töpen
Bei der Gastwirtschaft Fattigsmühle sind Felsfreistellungen an einem Prallhang der Saale zu sehen. Die Felsen bestehen aus Diabasbrekzien mit markanter Klüftung. Auf den Kluftflächen sind linsenförmige Gesteinskomponenten in einer feinkörnigen Matrix gut zu erkennen.
  • Größe: Länge 50 m, Breite 20 m, Höhe 20 m
  • Geotoptyp: Felsgruppe, Gesteinsart, Prallhang
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,1
Petersgrat N von Joditz Petersgrat bei Hof Bayern.jpg 475R013


Köditz
Am Petersgrat bei Joditz sind an einem großen Prallhang der Saale großflächig Phycodenschichten in Felsfreistellungen aufgeschlossen.
  • Größe: Länge 500 m, Breite 200 m, Höhe 90 m
  • Geotoptyp: Felswand/-hang, Prallhang, Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: FFH-Gebiet, Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
10
Phyllitfelsen am Steinbühl S von Sparneck Commons-logo.svg Steinbühl Geotop 2015 xy3.JPG 475R014


Sparneck
Der Felsen am Steinbühl ist einer der wenigen natürlichen Aufschlüsse von Phylliten der Prasinit-Phyllit-Serie. Mikrofossilien (Acritarchen) belegen, dass diese Phyllite zu Bayerns ältesten Gesteinen gehören. Sie stammen aus dem Ediacarium (jüngstes Präkambrium) und sind ca. 600 Millionen Jahre alt.
  • Größe: Länge 20 m, Breite 5 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Felsburg, Gesteinsart, Pflanzliche, Fossilien, Standard-/Referenzprofil
  • Aufschlusstyp: Felshang/Felskuppe (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: besonders wertvoll
0,01
Aufschluss an der Rauschenhammermühle BW 477A018


Schwarzenbach am Wald
Grauwacken-Tonschiefer-Wechselfolge mit Rutschfalten und Gleitkörpern verschiedenen Alters. In den unteren Graptolithenschiefern sind Fossilfunde möglich. Eine große Sandsteinscholle stammt vermutlich aus dem Ordovizium.
  • Größe:
  • Geotoptyp: Standard-/Referenzprofil, Tierische Fossilien
  • Aufschlusstyp: Böschung (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark
  • Wert: wertvoll
Ehemaliges Goldseifenwerk E von Glänzlamühle BW 475G007


Konradsreuth
Östlich der Glänzlamühle wurde im Mittelalter und der frühen Neuzeit an einem Seitenbach der Oelsnitz nach Goldseifen geschürft. Die Waschhügel waren bis zu 2 m hoch. Heute sind nur am Südrand des ehemaligen Gebiets wenige Seifenhügel erhalten, die anderen wurden zerstört. Im März 2016 wurde das Gebiet vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege als Bodendenkmal ausgewiesen, um die restlichen Seifenhügel zu schützen (Denkmal-Nr. D-4-5737-0097).
  • Größe: Länge 150 m, Breite 50 m, Höhe 2 m
  • Geotoptyp: Seifenwäscherei
  • Aufschlusstyp: Schurf (künstlich)
  • Schutzstatus: Bodendenkmal, Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,75
Ehemaliger Goldwaschplatz SW von Geigersmühle BW 475G014


Münchberg
Im Wald südwestlich der Geigersmühle gibt es auf einer Fläche von ca. 300 x 60 m zahlreiche Waschhügel. Sie gehen auf spätmittelalterliche bis frühneuzeitliche Goldgewinnung durch Seifenwäscherei zurück. Das Bachsediment enthält immer noch sehr geringe Mengen von Goldflittern mit einer Größe von meist unter einem Millimeter. Die Hügel sind meist zwei bis drei Meter hoch und nur im Wald erhalten, auf landwirtschaftlich genutzten Flächen wurden sie rezent eingeebnet. Teile des Geländes sind mit Bauschutt verfüllt. Der Goldwaschplatz steht seit August 2014 als Bodendenkmal unter Denkmalschutz (Denkmal-Nr. D-4-5736-0116).
  • Größe: Länge 300 m, Breite 60 m, Höhe 3 m
  • Geotoptyp: Seifenwäscherei
  • Aufschlusstyp: Schurf (künstlich)
  • Schutzstatus: Bodendenkmal
  • Wert: wertvoll
1,8
Ehem. Goldwaschplatz SW der Poppenreuther Mühle BW 475G016


Münchberg
Spuren des Schurfes auf Seifengold in einem Wäldchen südwestlich der Poppenreuther Mühle. Dabei wurden die Pulschnitz eingetieft und beiderseits des ehemaligen Bachbetts langgezogene Waschhügel aufgeschüttet. Ursprünglich war die historische Goldwäsche wohl deutlich größer als die erhaltenen etwa 130 m. Außerhalb des Waldes wurden die Waschhalden vollständig eingeebnet. Entstehungszeit und die etwaige Ausbeute sind unbekannt.
  • Größe: Länge 130 m, Breite 15 m, Höhe 3 m
  • Geotoptyp: Schurf
  • Aufschlusstyp: Schurf (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,195
Seifenhügel S von Konradsreuth BW 475G018


Konradsreuth
Einzelne, bis zu 3 m hohe Seifenhügel südlich des Badesees bei der Freizeitanlage Steinberg. Im Süden grenzen weitere langgezogene, zugewachsene Seifenhügel und ein wasserführender Graben an. Seifenhügel gibt es auch entlang der Straße nach Silberbach. Das Gebiet südlich der Freizeitanlage ist als Bodendenkmal ausgewiesen (Denkmal-Nr. D-4-5737-0096).
  • Größe: Länge 400 m, Breite 50 m, Höhe 2 m
  • Geotoptyp: Seifenwäscherei
  • Aufschlusstyp: Schurf (künstlich)
  • Schutzstatus: Bodendenkmal
  • Wert: bedeutend
2
Seifenhügel N von Oppenroth Oppenroth 2015 xy1.JPG 475G019


Münchberg
Seifenhügel im Waldgebiet Saalholz, erreichbar vom Bahnübergang zwischen Markersreuth und Oppenroth über einen Feldweg Richtung Nordosten an der Bahn entlang. Zwischen zwei Teichen sind 2 m hohe, gut erhaltene Seifenhügel zu sehen. Westlich davon im Wald gibt es weitere Seifenhügel und zugewachsene Wasserführungsgräben. Ein Teil wurde beim Teichbau zerstört, stellenweise wird das Gebiet als Müllhalde genutzt.
  • Größe: Länge 200 m, Breite 50 m, Höhe 2 m
  • Geotoptyp: Seifenwäscherei
  • Aufschlusstyp: Schurf (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
1
Ehem. Diabas-Steinbruch S von Feilitzsch BW 475A031


Feilitzsch
Hier wurde ein mittelfein gekörnter Diabas mit Calcit- und Quarzgängen abgebaut, der vor allem im Straßenbau eingesetzt wurde. Im Steinbruch ist ein größerer Teich entstanden.
  • Größe: Länge 300 m, Breite 250 m, Höhe 20 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsbestandteil
  • Wert: bedeutend
7,5 22. Sep. 2015
Granit-Konglomerat-Felsen NE von Reitzenstein BW 475A040


Berg
Aufschluss von Granit-Konglomerat aus dem Oberdevon in einem Wäldchen nahe der Staatsstraße 2198.
  • Größe: Länge 50 m, Breite 20 m, Höhe 20 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturpark
  • Wert: wertvoll
0,1 13. Sep. 2013
Aufgel. Steinbrüche am Schneidberg S von Geroldsgrün BW 475A041


Geroldsgrüner Forst
Zwei aufgelassene Steinbrüche gleich unterhalb des Schneidberg-Gipfels, in denen bis ins 20. Jahrhundert Schneidberggrauwacke abgebaut wurde. Es handelt sich um eine feinkörnige, durch Eisenoxid grau-braun gefärbte Grauwacke, in der einige kleine Quarzgänge teils sehr schöne, klare Bergkristalle enthalten.
  • Größe: Länge 20 m, Breite 5 m, Höhe 3 m
  • Geotoptyp: Typlokalität
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
  • Wert: besonders wertvoll
0,01 06. Feb. 2015
Gneisfelsen Ruine Uprode BW 475A042


Weißdorf
Größere Felsgruppe aus muskovitreichen Paragneisen mit Quarzmobilisaten, teilweise auch Granat. Im Nordwesten fällt die Felskuppe in einer hohen Felswand ab. Das Geotop liegt südwestlich der Burgruine Uprode an einem Wanderweg.
  • Größe: Länge 100 m, Breite 10 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Felshang/Felskuppe (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,1 25. März 2014
Faltung der Grauwacken-Tonschiefer-Serie E von Culmitz BW 475A043


Naila
Aufschluss einer verfalteten Wechsellagerung von Tonschiefer und Grauwacken aus dem Unterkarbon. Eine Informationstafel ist vorhanden.
  • Größe: Länge 8 m, Breite 3 m, Höhe 5 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark
  • Wert: wertvoll
0,0024 13. Sep. 2013
Steinbruch am Dachsloch SE von Schwarzenbach a. W. BW 475A044


Schwarzenbach a.Wald
Im Steinbruch am Dachsloch wurde mindestens seit 1750 Kohlenkalk abgebaut. Der zugewachsene Bruch wurde 2011 wieder freigestellt.
  • Größe: Länge 30 m, Breite 20 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,06 13. Sep. 2013
Pikrit-Aufschluss im Muschwitztal N von Carlsgrün BW 475A045


Bad Steben
Im Tal der Thüringischen Muschwitz steht im Wald westlich der Krötenmühle oberdevonischer Pikrit an. Um 1920 wurde hier Asbest (Aktinolith) versuchsweise im Tagebau gewonnen.
  • Größe: Länge 80 m, Breite 40 m, Höhe 5 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Tagebau (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
  • Wert:
0,32 27. Sep. 2016
Ockerkalkaufschluss bei Löhmarmühle BW 475A047


Schwarzenbach a.Wald
Ehemaliger Steinbruch mit Ockerkalk aus dem Silur über Unterem Graptolithen-schiefer/Lydit. Vom ursprünglich etwa sechs Meter mächtigen Kalksteinlager ist nur ein kleiner Rest erhalten. Aufgrund von Fossilfunden können die Gesteine dem Ludlow (oberes Silur) zugeordnet werden. Der dichte, teils knollige Kalk verwittert an der Oberfläche ockerfarben. Er enthält nur wenige Tonflasern.
  • Größe: Länge 10 m, Breite 6 m, Höhe 6 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
  • Wert: wertvoll
0,006
Aufgelassener Gneis-Steinbruch N von Weißlenreuth BW 475A049


Konradsreuth
Im Steinbruch von Weißlenreuth wurde - angeblich schon Anfang des 19. Jahrhunderts - amphibolitischer Hornblende-Bändergneis abgebaut.
  • Größe: Länge 50 m, Breite 30 m, Höhe 6 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,15
Fels am Steinhäuschen in Regnitzlosau BW 475A051


Regnitzlosau
Kleine Felskuppe aus quarzreichen Kataklasiten, die hier aus eckigen Quarzbruchstücken in quarzreicher Matrix bestehen. Das Gestein entstand vermutlich als tektonische Brekzie im Bereich einer Störung. Das als Naturdenkmal geschützte Geotop liegt östlich der Kreuzung Friedrich-Adolf-Soergel-Straße / Kalkofenweg in Regnitzlosau.
  • Größe: Länge 20 m, Breite 7 m, Höhe 3 m
  • Geotoptyp: Störung
  • Aufschlusstyp: Felshang/Felskuppe (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal
  • Wert: wertvoll
0,014 14. Aug. 2017
Dachschiefergrube Lotharheil WNW von Geroldsgrün BW 475G005


Geroldsgrün
Die Grube Lotharheil ist das einzige Bergwerk, in dem in Süddeutschland Dachschiefer abgebaut wird. Die Tonschiefer des Visé (Thüringische Faziesreihe) werden von einer Keratophyrtuffbank in ein oberes und ein unteres Lager geteilt.
  • Größe: Länge 300 m, Breite 2 m, Höhe 2 m
  • Geotoptyp: Stollen
  • Aufschlusstyp: Tunnel/Stollen/Schacht (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
  • Wert: besonders wertvoll
0,06 28. Okt. 2014
Aufgel. Schiefer-Tiefbau im Lamitztal SW von Geroldsgrün BW 475G006


Geroldsgrüner Forst
Etwa 20 m langer Stollen unten am Schloßberg im Lamitztal, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts versuchsweise angelegt wurde. Der anstehende Bordenschiefer ist stark tektonisch gestört und von zahlreichen kleinen Quarzgängen durchzogen. Er konnte daher nicht durch die Fa. Faber-Castell für die Produktion von Schreibgriffeln verwendet werden. Der Stollen ist vergittert und dient als Winterquartier für Fledermäuse.
  • Größe: Länge 20 m, Breite 2 m, Höhe 2 m
  • Geotoptyp: Stollen
  • Aufschlusstyp: Tunnel/Stollen/Schacht (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
  • Wert: wertvoll
0,004 18. Nov. 2014
Goldseifenwerk im Gevattergraben NW von Steinbach BW 475G008


Geroldsgrün
Mit dem Seifenwerk Gevattergraben wurde vermutlich vom ausgehenden Mittelalter bis ins 16. Jahrhundert Seifengold gewonnen. Der Graben ist bis zu 30 Meter breit und recht tief. An den Grabenschultern sind hohe Halden aufgehäuft. Zur Wasserversorgung der Waschanlagen wurde ein rund 1 km Meter langer Zuleitungsgraben angelegt. Das Gold soll von einem Quarzgang in der Nähe und von eisenhaltigen Diabasen stammen.
  • Größe: Länge 500 m, Breite 20 m, Höhe 5 m
  • Geotoptyp: Seifenwäscherei
  • Aufschlusstyp: Tagebau (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
  • Wert: wertvoll
1 20. Sep. 2017
Pingenfeld Mordlau N von Bad Steben BW 475G009


Bad Steben
Bei Mordlau wurde vermutlich vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert Eisenerz (Brauneisenstein und Siderit) abgebaut. In geringerem Umfang wurden auch Kupfer- und Schwefelkies und akzessorisch Nickelerze gefunden. Das Erzvorkommen konzentriert sich auf einen Quarzgang im silurischen Graptolithenschiefer oder Lydit. Früher gab es hier ein großes Grubengebäude mit mehreren Stollen und Schächten. Zahlreiche Pingen liegen an einem geologischen Lehrpfad mit mehreren Erläuterungstafeln. Das Gelände steht als Bodendenkmal unter Denkmalschutz (Denkmal-Nr. D-4-5635-0049).
  • Größe: Länge 250 m, Breite 150 m, Höhe 30 m
  • Geotoptyp: Pinge/nfeld
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (künstlich)
  • Schutzstatus: Bodendenkmal, Naturpark
  • Wert: wertvoll
3,75 07. Dez. 2016
Pingenfeld Friedensgrube NW von Lichtenberg BW 475G010


Lichtenberg
Im ehemaligen Bergwerk Friedensgrube wurden in zwei Stollen zwischen mindestens 1665 und 1858 Eisen- und Kupfererze abgebaut, zwischen 1936 und 1964 Flussspat. Der Bergbau ging bis in über 100 m saigere Teufe um. Heute ist dort ein großes Pingenfeld, auf dessen Halden Mineralien-Funde möglich sind. Das Betreten der Pingen ist wegen der Gefahr von Tagesbrüchen gefährlich. Nach Norden erstreckt sich das Pingenfeld bis ins Naturschutzgebiet Thüringische Muschwitz.
  • Größe: Länge 600 m, Breite 80 m, Höhe 90 m
  • Geotoptyp: Pinge/nfeld
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (künstlich)
  • Schutzstatus: LSG Frankenwald im Gebiet der Landkreise Hof, Kronach und Kulmbach, Naturpark Frankenwald
  • Wert: wertvoll
4,8 07. Dez. 2016
Blei-Silber-Bergwerk Schwarzer Mohr S von Dürrenwaid BW 475G011


Geroldsgrüner Forst
Im Blei-Silber-Bergwerk Schwarzer Mohr wurde von 1477 bis 1736 über mehrere Schächte silberhaltiger Bleiglanz abgebaut. Als der Wasserlösungsstollen nicht mehr zur Wasserhaltung genügte, wurde eine für damals fortschrittliche Wasserkunst installiert. An einem Wanderweg liegen mehrere große Halden und einige tiefe Pingen.
  • Größe: Länge 200 m, Breite 70 m, Höhe 40 m
  • Geotoptyp: Pinge/nfeld
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark
  • Wert: wertvoll
1,4 07. Dez. 2016
Zinn-Grubenfeld am Büchig SE von Tiefengrün BW 475G012


Berg
Großes Pingenfeld am Gipfel des Büchig bei Tiefengrün. Hier wurde im 16. Jahrhundert über und unter Tage Zinnerz abgebaut. Das Geotop ist als Bodendenkmal geschützt (Denkmal-Nr. D-4-5636-0106).
  • Größe: Länge 350 m, Breite 300 m, Höhe 15 m
  • Geotoptyp: Pinge/nfeld
  • Aufschlusstyp: Pinge (künstlich)
  • Schutzstatus: Bodendenkmal
  • Wert: wertvoll
10,5 07. Dez. 2016
Ehemaliges Goldseifenwerk E von der Ringlasmühle BW 475G013


Konradsreuth
Am Oberlauf des Untreubachs von der Ringlasmühle bis zum Neuweiher liegen zahllose Halden einer früher ausgedehnten Goldwäscherei. Die Goldgewinnung begann im Spätmittelalter bzw. der frühen Neuzeit und wurde spätestens im frühen 18. Jahrhundert als unwirtschaftlich eingestellt. Die meist zwei bis vier, seltener bis zu fünf Meter hohen Waschhügel blieben nur im Wald erhalten, auf Äckern und Wiesen sind sie eingeebnet. Das Geotop ist als Bodendenkmal geschützt (Denkmal-Nr. D-4-5736-0114).
  • Größe: Länge 1000 m, Breite 20 m, Höhe 4 m
  • Geotoptyp: Seifenwäscherei
  • Aufschlusstyp: Schurf (künstlich)
  • Schutzstatus: Bodendenkmal
  • Wert: wertvoll
2 15. Sep. 2017
Ehemaliger Dachschieferbruch W von Rehau BW 475G015


Rehau
Nach dem Rehauer Stadtbrand von 1817 wurde wegen der strengeren Bauvorschriften im ehemaligen Dachschieferbruch Material für den Wiederaufbau gewonnen. Im Steinbruch sind quer zur Wand Meißelspuren erkennbar, Löcher im Fels könnten Spuren einer Arbeitsbühne sein. Der Steinbruch wird heute für einen Spielplatz genutzt. Im Park daneben liegt ein Dachschieferaufschluss unterhalb des Pavillons. Die Treppe zum Pavillon wurde in Dachschiefer gehauen.
  • Größe: Länge 120 m, Breite 25 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Steinbruch/Grube
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,125
Aufgel. Dachschieferbruch N von Tiefengrün BW 475G020


Berg
Etwa 1,2 km nördlich von Tiefengrün wurde ordovizischer Griffelschiefer bzw. guter Dachschiefer gewonnen. Schiefer wurde hier zwischen 1808 und 1927 abgebaut, 1948 wurde der Betrieb nochmals aufgenommen und 1959 als unrentabel eingestellt. Zuletzt wurde Schiefer im Tiefbau von bis zu 40 m Teufe abgebaut. Die Grube hatte einen tonnlägigen und einen saigeren Schacht. Die Lagerstätte war bis zu drei Meter mächtig. Die Dachplatten wurden vor Ort gefertigt, allerdings waren weniger als zehn Prozent des Förderguts dafür geeignet. Daher blieben große Halden erhalten. Der Steinbruch ist teils mit Bauschutt verfüllt und zugewachsen. Am südwestwestlichen und westlichen Rand sind gute Restaufschlüsse vorhanden.
  • Größe: Länge 170 m, Breite 100 m, Höhe 8 m
  • Geotoptyp: Steinbruch/Grube
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsbestandteil, Landschaftsschutzgebiet, FFH-Gebiet
  • Wert: wertvoll
1,7
Seifenhügel Hohenzellig SSW Konradsreuth BW 475G021


Konradsreuth
In der Waldabteilung Hohenzellig liegen an einem Zufluss des Untreubachs gut erhaltene Seifenhügel und Abbaugruben, die Reste einer Goldwäscherei sind. Die Seifenhügel sind meist langgestreckt und etwa 2 m hoch. Der Bach wurde durch Gräben mehrfach umgeleitet. An den Hügeln ist ein alter Brunnen erhalten.
  • Größe: Länge 250 m, Breite 20 m, Höhe 2 m
  • Geotoptyp: Seifenwäscherei
  • Aufschlusstyp: Schurf (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,5 20. Sep. 2017
Gneisfelsen im Fuchsbau SW von Schauenstein Geotop Fuchsbau Schauenstein 2018 xy1.jpg 475R015


Schauenstein
In der Waldabteilung Fuchsbau sind neben einem Wanderweg Felsen aus Orthogneisen der Liegendserie der Münchberger Masse zu sehen. Die Gneise enthalten cm-große Feldspat-Augen.
  • Größe: Länge 50 m, Breite 20 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Felsgruppe
  • Aufschlusstyp: Felshang/Felskuppe (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark
  • Wert: wertvoll
0,1 20. Sep. 2013
Felsfreistellungen im Oelsnitztal BW 475R016


Geroldsgrün
In der Klamm der Oelsnitz zwischen Geroldsgrün und Neumühle liegt ein sehr guter Aufschluss der oberdevonischen Diabastuffbrekzie. Im Tuff eingelagerte Diabasbrocken haben oft Durchmesser von mehreren Dezimetern. Einige geringmächtige Quarzgänge sind zu erkennen.
  • Größe: Länge 130 m, Breite 30 m, Höhe 20 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturpark
  • Wert: wertvoll
0,39 06. Feb. 2015
Hoher Stein bei Leupoldsgrün BW 475R017


Leupoldsgrün
Größere Felskuppe oberhalb von Leupoldsgrün, die aus Muskovit-Orthogneis der Liegendserie der Münchberger Masse besteht. Das Gestein hat einen hohen Muskovit-Gehalt, auch kleine Feldspat-Augen sind zu erkennen. Gute Aussicht auf Döbraberg und Fichtelgebirge.
  • Größe: Länge 100 m, Breite 100 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Felskuppe
  • Aufschlusstyp: Felshang/Felskuppe (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal, Naturpark
  • Wert: wertvoll
1 15. Apr. 2014
Stein SE von Konradsreuth BW 475R018


Konradsreuth
Felskuppe mit Aufschlüssen von (Unteren) Hornblendebändergneisen der Hangendserie der Münchberger Gneismasse. Das Gestein zeigt deutliche Bänder aus dunklen Amphiboliten und hellen Hornblende-Plagioklas-Gneisen, die mehrere cm bis einige dm mächtig sind und auf eine intensive Verfaltung hinweisen. Unweit des Stein liegt stark zugewachsener Steinbruch in den gleichen Gesteinen.
  • Größe: Länge 250 m, Breite 250 m, Höhe 20 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Felshang/Felskuppe (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
6,25 14. Apr. 2014
Saaleprallhang S von Neudöhlau BW 475R019


Döhlau
Am Prallhang der Saale wurden Felsen aus dem feinkörnigen Randamphibolit der Münchberger Masse freigestellt. Im nördlichen Teil gibt es kleine Aufschlüsse im Keratophyr. Die Grenze zwischen Münchberger Masse und Saxothuringikum ist nicht aufgeschlossen.
  • Größe: Länge 100 m, Breite 5 m, Höhe 15 m
  • Geotoptyp: Prallhang
  • Aufschlusstyp: Prallhang/Flussbett/Bachprofil (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,05 19. Sep. 2013
Haidberg WSW von Zell BW 475R020


Zell
Der Haidberg ist der auffälligste Serpentinit-Härtling am Rand der Münchberger Masse. Er überragt die Umgebung um rund 100 m und ist mit Kiefern bestanden. In einem zwar aufgelassenen, aber eingezäunten Steinbruch (Geotop Nr. 475A028) ist Serpentinit aufgeschlossen. Über den Berg führt ein Naturlehrpfad, der Humboldtweg. Alexander von Humboldt entdeckte hier die magnetischen Eigenschaften des Serpentinits.
  • Größe: Länge 1500 m, Breite 700 m, Höhe 100 m
  • Geotoptyp: Härtling
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: FFH-Gebiet, Naturpark
  • Wert: wertvoll
105 14. März 2017
Phyllitfelsen an der Margaretenruhe N von Schwarzenbach a. d. S. BW 475R021


Schwarzenbach a.d.Saale
Bei der Margaretenruhe nördlich von Schwarzenbach sind entlang der Saale zahlreiche Felsen in Phylliten der Prasinit-Phyllit-Serie freigestellt. Die Phyllite sind stark gefaltet worden. Das Geotop ist Teil des Ökoparks Hertelsleite und gut mit Wegen erschlossen.
  • Größe: Länge 200 m, Breite 20 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Felswand/-hang
  • Aufschlusstyp: Felshang/Felskuppe (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,4
Zigeunersteine mit Wackelstein NE von Niederlamitz BW 475R022


Martinlamitzer Forst-Nord
Am Wanderweg von Niederlamitz zum Großen Kornberg liegen zahlreiche Granitblöcke mit ausgeprägter Wollsackverwitterung, die Zigeunersteine. Ein Wackelstein kann mit einer Holzstange in Bewegung gesetzt werden.
  • Größe: Länge 50 m, Breite 20 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Wollsackbildung
  • Aufschlusstyp: Block (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal, Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
  • Wert: wertvoll
0,1 22. Sep. 2017
Ruine Hirschstein NE von Niederlamitz Ruine Hirschstein xy 16.JPG 475R023


Martinlamitzer Forst-Nord
Am Wanderweg von Niederlamitz zum Großen Kornberg liegen markante Felsen, auf deren höchster Stelle die Ruine Hirschstein zu sehen ist. Der Zugang von Nordosten her ist problemlos und die Aussicht hervorragend. Die Granitfelsen zeigen Wollsackverwitterung. Noch auffälliger ist hier eine steil stehende Schar von Nordwest-Südost streichenden Klüfiten, die mauerartige Rippen entstehen ließ.
  • Größe: Länge 100 m, Breite 50 m, Höhe 20 m
  • Geotoptyp: Felsburg
  • Aufschlusstyp: Felshang/Felskuppe (natürlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
  • Wert: wertvoll
0,5
Augengneisfelsen in Schauenstein Commons-logo.svg Wachende Jungfrau Dez 2013.jpg 475R024


Schauenstein
Im Ort Schauenstein gibt es mehrere Felsen aus Augengneis der Liegendserie der Münchberger Masse. Der größte Felsen ist das Naturdenkmal Wachende Jungfrau, das in einem Park am Wanderweg (Museumsweg, OS21, OS22 und OS26) liegt. Der Sage nach soll eine Ritterstochter hier vergebens auf die Rückkehr von Vater und Bräutigam gewartet haben. In der Parkanlage gibt es einen weiteren kleinen Gneisfelsen mit Pavillon. Im Schlossweg unterhalb des Schlosses befindet sich ein weiterer Felsen, an dem das Gefüge besonders gut erkennbar ist.
  • Größe: Länge 35 m, Breite 15 m, Höhe 15 m
  • Geotoptyp: Felskuppe
  • Aufschlusstyp: Felshang/Felskuppe (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal, Naturpark
  • Wert: wertvoll
0,0525
Legende für Geotop

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Umwelt, Geotoprecherche (abgerufen am 16. September 2017)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Geotope im Landkreis Hof – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien