Liste der Geotope im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

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Diese Liste enthält 31 (Stand August 2016) Geotope des mittelfränkischen Landkreises Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim in Bayern.[1] Die Liste enthält die amtlichen Bezeichnungen für Namen und Nummern des Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) sowie deren geographische Lage. Diese Liste ist möglicherweise unvollständig. Im Geotopkataster Bayern sind etwa 3.400 Geotope (Stand Oktober 2015) erfasst. Das LfU sieht einige Geotope nicht für die Veröffentlichung im Internet geeignet. Einige Objekte sind zum Beispiel nicht gefahrlos zugänglich oder dürfen aus anderen Gründen nur eingeschränkt betreten werden.

Name Bild Kennung

Einzelheiten Position Fläche
Hektar
Datum
Östlicher Steinbruch WNW von Obernzenn Commons-logo.svg Illesheim Östlicher Steinbruch Fingalshöhle 002.JPG 575A002


Illesheim
Aufgeschlossen ist ein roter bis brauner Schilfsandstein mit Roteisensteinknollen, Kieselhölzern und Sedimentstrukturen.
  • Größe: Länge 125 m, Breite 50 m, Höhe 5 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart, Sedimentstrukturen
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, FFH-Gebiet, Naturpark
  • Wert: bedeutend
0,625
Schilfsandsteinbruch NW von Obernesselbach BW 575A003


Neustadt a.d.Aisch
Es handelt sich um einen der größten und noch am besten erhaltenen Schilfsandsteinbrüche im Landkreis. Er liegt in der oberen Hälfte der Schilfsandstein-Schichten, die hier in der so genannten Flutbildung vorliegen. Er zeigt viele Einzelheiten, die Hinweise auf die Bildung des Schilfsandsteins geben (z.B. Breschenlagen mit Gleitfaltung). Der Bruch besitzt auch einen geschichtlichen Wert, da in den umliegenden Dörfern zahlreiche Gebäude aus dem Material dieses Bruches errichtet wurden.
  • Größe: Länge 250 m, Breite 130 m, Höhe 15 m
  • Geotoptyp: Sedimentstrukturen, Steinbruch/Grube, Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark, Vogelschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
3,25
Ehem. Schilfsandsteinbruch SW von Humprechtsau BW 575A004


Markt Nordheim
In diesem Steinbruch findet man Negative von verkieselten primitiven Nadelholzgewächsen aus dem Erdmittelalter. Der Bruch liegt in der unteren Hälfte der Schilfsandsteinschichten in der so genannten Flutbildung.
  • Größe: Länge 300 m, Breite 50 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Pflanzliche, Fossilien, Steinbruch/Grube, Sedimentstrukturen, Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Vogelschutzgebiet, Naturpark
  • Wert: besonders wertvoll
1,5
Gipsbruch am Häfringsberg bei Wüstphül BW 575A006


Markt Nordheim
Der Gipsbruch am Häfringsberg ist noch gut erhalten. Es handelt sich um die Fortsetzung eines Entwässerungsgrabens der weiter westlich liegenden Felder (Subrosionswanne!).
  • Größe: Länge 50 m, Breite 30 m, Höhe 8 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart, Graben, Kanal
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: FFH-Gebiet, Naturpark
  • Wert: wertvoll
0,15
Ehemaliger Gipsbruch Katzenloch bei Bad Windsheim Commons-logo.svg Ehem-Gipsbruch-Katzenloch-Bad-Windsheim.jpg 575A007


Bad Windsheim
Der ehemalige Bruch vermittelt einen guten Einblick in die Schichtenfolge des Grundgipses. Das Gestein wurde auch zum Hausbau verwendet, beispielsweise wurde das Rathaus in Bad Windsheim aus unter dem Handelsnamen bekannten Bad Windsheimer Gips gebaut. Das Gelände ist umzäunt.
  • Größe: Länge 200 m, Breite 125 m, Höhe 8 m
  • Geotoptyp: Standard-/Referenzprofil
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsbestandteil, Naturpark
  • Wert: wertvoll
2,5
Aufschlusswand im Hohlweg S von Unterntief BW 575A008


Bad Windsheim
Der Aufschluss liegt im mittleren Teil der Myophorienschichten. Die fehlende Bleiglanzbank wird durch eine 0,30 m mächtige schiefrige Gipslage vertreten.
  • Größe: Länge 40 m, Breite 10 m, Höhe 18 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Böschung (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
  • Wert: bedeutend
0,04
Hangaufschluss N von Unternesselbach BW 575A009


Neustadt a.d.Aisch
Im Hangaufschluss bei Unternesselbach ist die Grenze zwischen mittleren Estherienschichten zum hangenden Schilfsandstein aufgeschlossen. Sie ist durch eine Breschenlage aus residimentierten, meist eckigen Feinsandstein- und Schluffsteinbrocken gekennzeichnet.
  • Größe: Länge 75 m, Breite 20 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Böschung (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark
  • Wert: bedeutend
0,15
Austernriff bei Langensteinach BW 575A015


Uffenheim
Das Austernriff im Oberen Hauptmuschelkalk ist als geschützter Landschaftsbestandteil ausgewiesen. Es ist als Exkursionspunkt in zahlreichen Publikationen erwähnt. In die ansonsten gut gebankten Kalke ist ein etwa 3 m breiter und 2 m hoher Riffkörper eingelagert, der beinahe vollständig aus Austernschalen (Placunopsis) besteht. Die Austern, die sich durch die dichte Besiedelung gegenseitig im Wachstum behinderten, sind nur etwa 1 cm groß.
  • Größe: Länge 40 m, Breite 10 m, Höhe 6 m
  • Geotoptyp: Standard-/Referenzprofil, Tierische, Fossilien
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark, Landschaftsbestandteil
  • Wert: besonders wertvoll
0,04
Ehemalige Tongrube SE von Gunzendorf BW 575A017


Emskirchen
Der weitgehend verfallene Aufschluss erschloss den oberen Teil der Lehrberschichten bis zur ersten Grenzbank des Blasensandsteins.
  • Größe: Länge 50 m, Breite 20 m, Höhe 6 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Lehmgrube/Tongrube/Mergelgrube (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: geringwertig
0,1
Ehemaliger Steinbruch NE von Scheinfeld BW 575A018


Scheinfeld
Der anstehende Fels ist überwiegend dünnbankig und z. T. schieferig entwickelt, augenfällig sind auch sedimentäre Strukturen (Schrägschichtung). Es handelt sich um eine typische Rinnenbildung, da 75 m westlich in Höhe der Oberkante des Bruches Estherienschichten anstehen! An der westlichen Bruchwand sind kohlige Lagen mit Pflanzenhäckseln aufgeschlossen.
  • Größe: Länge 50 m, Breite 50 m, Höhe 9 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart, Pflanzliche, Fossilien, Sedimentstrukturen
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark
  • Wert: wertvoll
0,25
Hohlweg und ehem. Steinbruch SE von Nenzenheim BW 575A019


Sugenheim
Über der Verebnung des Acrodus-Corbula-Horizontes beginnt in Höhe des Judensees der steile Anstieg durch die Estherienschichten, die von der Rinnenfüllung des Schilfsandsteins überdacht werden. Im Hohlweg (Steinbruchweg) sind die typischen Merkmale des Schilfsandsteins, wie Rippelmarken, Schrägschichtung und Winkeldiskordanzen zu erkennen.
  • Größe: Länge 500 m, Breite 100 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart, Sedimentstrukturen
  • Aufschlusstyp: Böschung (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, FFH-Gebiet, Vogelschutzgebiet
  • Wert: bedeutend
5
Ehemaliger Steinbruch W von Birnbaum BW 575A021


Gerhardshofen
Die stark vergruste Wand zeigt den unteren Teil des Unteren Burgsandsteins. Jenseits der Straße streichen die Basisletten des Unteren Burgsandsteins aus. Am Fuß der Bruchwand liegt eine kleine Höhle.
  • Größe: Länge 15 m, Breite 10 m, Höhe 6 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge, Stollen
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,015
Straßenanschnitt SW von Uehlfeld BW 575A022


Uehlfeld
Dieser Straßenaufschluss eignet sich für eine Unterschutzstellung des sonst schlecht aufgeschlossenen Blasensandsteins, da er im Zuge von Mäharbeiten immer wieder freigestellt wird.
  • Größe: Länge 50 m, Breite 10 m, Höhe 4 m
  • Geotoptyp: Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Böschung (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark
  • Wert: bedeutend
0,05
Schilfsandsteinbruch NNE von Oberaltenbernheim BW 575A024


Obernzenn
Aufgeschlossen ist rot- bis braun gefärbter massiger Schilfsandstein, der im Hangenden in die Lehrberschichten (Ansbacher Sandstein) übergeht.
  • Größe: Länge 100 m, Breite 20 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
  • Wert: wertvoll
0,2
Ehem. Gipsbruch in Bad Windsheim Ost Commons-logo.svg Ehem-Gipsbruch-Bad-Windsheim-Ost.jpg 575A026


Bad Windsheim
Der stillgelegte Gipsbruch liegt inmitten eines Neubaugebietes und wurde zu meinem Biotop umgewandelt. Die Abbauwände sind z. T. sehr gut erhalten und zeigen große Quellungsfalten. Der gut zugängliche Bruch bietet einen guten Exkursionspunkt.
  • Größe: Länge 200 m, Breite 50 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Falte/Mulde/Sattel, Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Naturpark
  • Wert: wertvoll
1
Aufschluss ENE von Weimersheim BW 575A027


Ipsheim
Knapp unter dem steilen Abbruch der Hochfläche ist hier Blasensandstein in teils toniger, teils sandiger Ausbildung aufgeschlossen. Die Sandsteinlagen enthalten neben Quarzgeröllen auch deformierte Gerölle von Tonmergeln bis ca. 2 cm Größe. Die Schichtgrenze zu den unterlagernden Lehrbergschichten liegt im untersten, stark verfallenen Teil des Profils.
  • Größe: Länge 15 m, Breite 2 m, Höhe 2 m
  • Geotoptyp: Schichtfolge, Sedimentstrukturen
  • Aufschlusstyp: Böschung (künstlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
0,003
Ehemaliger Steinbruch Fingalshöhle WNW von Obernzenn Commons-logo.svg Illesheim Fingalshöhle bei Obernzenn 009.JPG 575G001


Illesheim
Der ehemalige Bruch diente 1806 mehrere Monate einem kaiserlich-französischen Regiment als Feldquartier. An den Wänden sind französische Inschriften, aber auch Namen von Seckendorffschen Familien eingemeißelt. Im geschützten Landschaftsbestandteil ist roter Schilfsandstein mit Roteisen-Steinknollen und Kieselhölzern (Rinnenfüllung) aufgeschlossen. Gegenüber der Fahrstraße liegt in einem Wäldchen ein alter Steinbruch mit Abbauspuren und Sedimentstrukturen im Sandstein.
  • Größe: Länge 100 m, Breite 50 m, Höhe 5 m
  • Geotoptyp: Steinbruch/Grube, Gesteinsart
  • Aufschlusstyp: Steinbruch (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsbestandteil
  • Wert: besonders wertvoll
0,5
Felsenkeller SSE von Marktbergel BW 575G002


Marktbergel
Auf engem Raum befinden sich hier insgesamt 5 Eingänge zu unterirdischen Lagerräumen im Schilfsandstein. Drei davon sind massiv mit Gittern verschlossen, einer ist offen und ca. 15 m weit begehbar. Der tiefstgelegene ist etwa zur Hälfte mit Schlamm verfüllt, sein Portal trägt die Jahreszahl 1863.
  • Größe: Länge 30 m, Breite 3 m, Höhe 2 m
  • Geotoptyp: Stollen
  • Aufschlusstyp: Felsenkeller (künstlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, FFH-Gebiet, Naturpark
  • Wert: bedeutend
0,009
Gipshöhle Höllern S von Markt Nordheim Commons-logo.svg Gipshöhle Höllern 02.jpg 575H001


Markt Nordheim
Die Gänge des labyrinthischen Höhlensystems sind am Kluftsystem im Grundgips orientiert und zeigen die typischen Formen der Gipslösung. Je nach Grundwasserstand sind die tiefergelegenen Höhlenteile mehr oder weniger überschwemmt.
  • Größe: Länge 1250 m, Breite 360 m, Höhe 5 m
  • Geotoptyp: Karst-Horizontalhöhle, Erdfall
  • Aufschlusstyp: Höhle (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet, Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: besonders wertvoll
45
Quelltopf Walsbrunnen NE von Sontheim Commons-logo.svg Walsbrunnen.JPG 575Q001


Illesheim
Der Quelltopf befindet sich in den Myophorienschichten. Aufgrund der umgebenden landwirtschaftlichen Nutzung weist der Quelltopf einen starken Algenwuchs auf.
  • Größe: Länge 7 m, Breite 4 m, Höhe 1 m
  • Geotoptyp: Verengungsquelle
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal, Naturpark, Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,0028
Gipskarstquelle Häfeleinsbrunnen N von Bad Windsheim Commons-logo.svg Häfeleinsbrunnen.JPG 575Q002


Bad Windsheim
Die kleine Quelle (wenige l/s) entspringt in direkter Nachbarschaft mehrere Wasserfassungen. Die hohe elektrische Leitfähigkeit weist auf einen hohen Anteil an gelöstem Gips im Wasser hin.
  • Größe: Länge 6 m, Breite 1 m, Höhe 1 m
  • Geotoptyp: Verengungsquelle
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturpark
  • Wert: bedeutend
0,0006
Ursprung der Aisch WSW von Illesheim Commons-logo.svg Aischquelle1.JPG 575Q003


Burgbernheim
Die gefasste Quelle am Rastplatz mit den zahlreichen Nebenaustritten in der näheren Umgebung stellen ein sehr bedeutendes Gipskarst-Quellgebiet dar.
  • Größe: Länge 300 m, Breite 40 m, Höhe 1 m
  • Geotoptyp: Verengungsquelle
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: kein Schutzgebiet
  • Wert: bedeutend
1,2
Sandheidehügel WNW von Obernzenn Commons-logo.svg Illesheim Sandheidehügel bei Obernzenn 001.JPG 575R001


Illesheim
Der Sandheidehügel ist ein Härtling, der aus Schilfsandstein besteht. Am Ostende des Hügels wurde dieser auch abgebaut.
  • Größe: Länge 75 m, Breite 30 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Härtling
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal, Naturpark, Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,225
Erdfall am Häfringsberg SE von Wüstphül BW 575R003


Markt Nordheim
Es handelt sich um einen aktiven Erdfall über einem Karstsystem im Grundgips. Mehrere kleine Erdfälle sind über den Hügel verteilt. Kleinere Höhlen sind erforscht.
  • Größe: Länge 10 m, Breite 10 m, Höhe 4 m
  • Geotoptyp: Erdfall
  • Aufschlusstyp: sonstiger Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: FFH-Gebiet, Naturdenkmal, Landschaftsschutzgebiet
  • Wert: wertvoll
0,01
Külsheimer Hirtenhügel NE von Külsheim BW 575R004


Ipsheim
Kleines, nicht landwirtschaftlich genutztes Areal. Die wellige Oberfläche entstand durch Auslaugung von Grundgips.
  • Größe: Länge 200 m, Breite 100 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Subrosionslandschaft, Doline
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturdenkmal, Naturpark, FFH-Gebiet
  • Wert: bedeutend
2
Gipshügel Sieben Buckel W von Krautostheim Commons-logo.svg Gipshügel Sieben Buckel 04.jpg 575R005


Markt Nordheim
Die Gipshügel Sieben Buckel stellen eine Dolinenlandschaft im Grundgips mit zahlreichen kleinen Höhlen dar. Nördlich davon befindet sich die Gipshöhle Höllern, ein verzweigtes Höhlensystem, das knapp unter der Oberfläche liegt und das Kluftmuster im Grundgips nachzeichnet (ca. 360 × 1250 m Fläche).
  • Größe: Länge 500 m, Breite 300 m, Höhe 15 m
  • Geotoptyp: Subrosionslandschaft, Doline, Karst-Horizontalhöhle
  • Aufschlusstyp: sonstiger Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturschutzgebiet, Landschaftsschutzgebiet, FFH-Gebiet
  • Wert: besonders wertvoll
1,5
Erdfall am Hundsrücken NW von Berolzheim BW 575R006


Bad Windsheim
Der relativ steile aktive Erdfall wird bereits von Emmet (1969) erwähnt. Er liegt inmitten eines Feldes und ist offen, obwohl zumindest in geringem Masse eine Verfüllung (Maishäcksel, Ziegelbruch etc.) erfolgt.
  • Größe: Länge 8 m, Breite 8 m, Höhe 4 m
  • Geotoptyp: Erdfall
  • Aufschlusstyp: Doline/Erdfall (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturpark
  • Wert: bedeutend
0,0064
Bachversickerung SE von Burgbernheim BW 575R007


Burgbernheim
Ein kleines Tälchen endet blind in einer großen, etwa 10 m tiefen Wiesenmulde mit einer kleinen Ponordoline. Gips und Tonsteine der Myophorienschichten stehen hier an.
  • Größe: Länge 20 m, Breite 20 m, Höhe 10 m
  • Geotoptyp: Ponor
  • Aufschlusstyp: Hanganriss/Felswand (natürlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
  • Wert: wertvoll
0,04
Ponordoline SW von Marktbergel BW 575R008


Marktbergel
Ein breiter Zulaufgraben mit mehreren Senkungsfeldern mündet in eine tiefe Ponordoline mit anstehendem Grundgips. Es handelt sich um das größte derartige Objekt in diesem Gebiet. Der Zufluss beträgt zeitweise über 10 l/s.
  • Größe: Länge 250 m, Breite 100 m, Höhe 15 m
  • Geotoptyp: Doline, Ponor
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
  • Wert: wertvoll
2,5
Külsheimer Gipshügel SE von Erkenbrechtshofen Commons-logo.svg NSG Külsheimer Gipshügel 2.jpg 575R009


Bad Windsheim
Die Külsheimer Gipshügel ragen sanft über das Gelaende und sind in ein bis zwei Reihen angeordnet.
  • Größe: Länge 250 m, Breite 250 m, Höhe 5 m
  • Geotoptyp: Subrosionslandschaft
  • Aufschlusstyp: kein Aufschluss (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturschutzgebiet, Naturpark, FFH-Gebiet
  • Wert: bedeutend
6,25
Zeugenberglandschaft ENE von Erkenbrechtshofen Commons-logo.svg Zeugenberglandschaft-ENE-Erkenbrechtshofen.jpg 575R010


Bad Windsheim
Die Zeugenberge Vorderer und Hinterer Berg treten um ca. 60 m überhöht deutlich aus der Windsheimer Bucht hervor. Die Basis liegt in den Myophorienschichten, die Deckschichten werden von den Estherienschichten gebildet. Das Gipfelplateau des West-Ost-gerichteten Doppelgipfels besteht aus der Acrodus-Corbula-Bank.
  • Größe: Länge 1500 m, Breite 700 m, Höhe 60 m
  • Geotoptyp: Inselberg/Zeugenberg
  • Aufschlusstyp: Felshang/Felskuppe (natürlich)
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
  • Wert: wertvoll
105
Legende für Geotop

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Umwelt, Geotoprecherche (abgerufen am 16. September 2017)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Geotope im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien