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Liste der Häufigkeiten chemischer Elemente

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Wasser ist eine Verbindung aus dem häufigsten Element im Universum (Wasserstoff) und dem häufigsten Element auf der Erde (Sauerstoff)

Die Liste der Häufigkeiten chemischer Elemente gibt die relative Häufigkeit der einzelnen chemischen Elemente in verschiedenen Systemen – wie dem gesamten Universum, der Erde oder dem menschlichen Körper – an. Die Häufigkeit der Elemente unterscheidet sich je nach betrachtetem System stark voneinander.

Wird das gesamte Universum betrachtet, ist Wasserstoff das mit Abstand häufigste Element. Danach folgt Helium, das teilweise schon durch die primordiale Nukleosynthese entstanden ist, aber auch im Zuge des Wasserstoffbrennens in Sternen entsteht. Alle weiteren Elemente zusammen machen nur einen kleinen Teil der im Universum vorhandenen Materie aus. Die Häufigkeiten folgen dabei großteils den Reaktionszyklen der stellaren Nukleosynthese. So sind die nicht direkt in Sternen gebildeten Elemente Lithium, Bor und Beryllium selten, die darauf folgenden wie Kohlenstoff und Sauerstoff häufig. Ein häufiges schweres Element ist Eisen, das den Endpunkt der stellaren Nukleosynthese darstellt. Alle schwereren Elemente können nur durch andere astrophysikalische Ereignisse wie Novae oder Supernovae gebildet werden und sind dementsprechend seltener. Charakteristisch ist auch die unterschiedliche Häufigkeit von Elementen mit gerader und ungerader Ordnungszahl, die ebenfalls mit der Nukleosynthese über Heliumkerne zusammenhängt (Harkin-Regel).

Auf der Erde unterscheidet sich die Elementhäufigkeit von der im Weltraum. So sind die im Universum dominierenden leichtesten Elemente Wasserstoff und Helium selten, da sie sich gasförmig gravitativ nur in viel größeren Himmelskörpern, den Sternen wie der Sonne und Gasplaneten wie etwa Jupiter zusammenballen. Stattdessen sind die häufigsten Elemente Sauerstoff, Eisen und Silicium. Es gibt auf der Erde große Unterschiede in der Verteilung. So findet sich ein Großteil des Eisens im Erdkern, während Sauerstoff und Silicium vorwiegend in der Erdkruste zu finden sind. Betrachtet man andere Systeme auf der Erde, etwa die Meere oder biologische Systeme, liegen wiederum geänderte Häufigkeiten der Elemente vor.

Die ersten systematischen Untersuchungen zur Elementhäufigkeit stammen von Victor Moritz Goldschmidt, nach ihm heißt die grafische Darstellung der Elementhäufigkeiten Goldschmidt-Diagramm.

Legende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Element Name des Elementes
Symbol Elementsymbol des jeweiligen Elementes
Ordnungszahl Ordnungszahl des jeweiligen Elementes
Atommasse Atommasse des jeweiligen Elementes in der Einheit u
Häufigkeit Häufigkeit des Elementes im betrachteten System in den angegebenen Einheiten (ppmw (ppm weight) bezieht sich jeweils auf ein Massenverhältnis)
Bemerkungen Hinweise zur Elementhäufigkeit, etwa zur Verteilung oder Entstehung
essentiell? Ist das Element essentiell für den menschlichen Organismus?

Häufigkeiten im Sonnensystem[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elemente-Häufigkeit im Sonnensystem
Elemente-Häufigkeit im Sonnensystem
Element
(85 Stück)
Sym-
bol
Ord-
nungs-
zahl
Atom-
Masse (u)
Häufigkeit
rel. zu Silicium
mit 106[1]
Bemerkungen
Wasserstoff H 01 1,008 3.2e10 häufigstes Element, kein zusammengesetzter Atomkern (außer beim schweren Wasserstoff (Deuterium))
Helium He 02 4,003 2.2e9 zweithäufigstes Element, entstand teilweise durch primordiale Nukleosynthese sowie durch Wasserstoffbrennen
Lithium Li 03 6,941 5.0e1 entstand in Spuren bei der primordialen Nukleosynthese
Beryllium Be 04 9,012 0.81e0
Bor B 05 10,811 3.5e2
Kohlenstoff C 06 12,011 1.2e7 entsteht durch den Drei-Alpha-Prozess
Stickstoff N 07 14,007 3.7e6
Sauerstoff O 08 15,999 2.2e7 entsteht durch Weiterreaktion des Drei-Alpha-Prozesses
Fluor F 09 18,998 2.5e3
Neon Ne 10 20,180 3.4e6 entsteht durch Kohlenstoffbrennen
Natrium Na 11 22,990 6.0e4
Magnesium Mg 12 24,305 1.1e6 entsteht durch Kohlenstoff- und Neonbrennen
Aluminium Al 13 26,982 8.5e4
Silicium Si 14 28,086 1.0e6 entsteht durch Sauerstoffbrennen
Phosphor P 15 30,974 9.6e3 entsteht durch Sauerstoffbrennen
Schwefel S 16 32,065 5.0e5 entsteht durch Sauerstoffbrennen
Chlor Cl 17 35,453 5.7e3
Argon Ar 18 39,948 1.2e5
Kalium K 19 39,098 4.2e3
Calcium Ca 20 40,078 7.2e4
Scandium Sc 21 44,956 3.5e1
Titan Ti 22 47,867 2.8e3
Vanadium V 23 50,942 2.6e2
Chrom Cr 24 51,996 1.3e4
Mangan Mn 25 54,938 9.3e3
Eisen Fe 26 55,845 8.3e5 Endpunkt der Kernfusion in Sternen, entsteht durch Siliciumbrennen
Cobalt Co 27 58,933 2.2e3
Nickel Ni 28 58,693 4.8e4
Kupfer Cu 29 63,546 5.4e2
Zink Zn 30 65,409 1.2e3
Gallium Ga 31 69,723 4.8e1
Germanium Ge 32 72,640 1.2e2
Arsen As 33 74,922 6.6e0
Selen Se 34 78,960 6.7e1
Brom Br 35 79,904 1.4e1
Krypton Kr 36 83,798 4.7e1
Rubidium Rb 37 85,468 5.9e0
Strontium Sr 38 87,620 2.7e1
Yttrium Y 39 88,906 4.8e0
Zirconium Zr 40 91,224 2.8e1
Niob Nb 41 92,906 1.4e0
Molybdän Mo 42 95,940 4.0e0
Technetium Tc 43 98,906 0 kein stabiles Isotop
Ruthenium Ru 44 101,070 1.9e0
Rhodium Rh 45 102,906 0.40e0
Palladium Pd 46 106,420 1.3e0
Silber Ag 47 107,868 0.45e0
Cadmium Cd 48 112,411 1.5e0
Indium In 49 114,818 0.19e0
Zinn Sn 50 118,710 3.6e0 hat die meisten stabilen Isotope
Antimon Sb 51 121,760 0.32e0
Tellur Te 52 127,600 6.4e0
Iod I 53 126,904 1.1e0
Xenon Xe 54 131,293 5.4e0
Caesium Cs 55 132,905 0.39e0
Barium Ba 56 137,327 4.8e0
Lanthan La 57 138,906 0.45e0
Cer Ce 58 140,116 1.2e0
Praseodym Pr 59 140,908 0.15e0
Neodym Nd 60 144,240 0.78e0
Promethium Pm 61 146,915 0 kein stabiles Isotop
Samarium Sm 62 150,360 0.23e0
Europium Eu 63 151,964 0,085
Gadolinium Gd 64 157,250 0.30e0
Terbium Tb 65 158,925 0,055
Dysprosium Dy 66 162,500 0.36e0
Holmium Ho 67 164,930 0,079
Erbium Er 68 167,259 0.23e0
Thulium Tm 69 168,934 0,034
Ytterbium Yb 70 173,040 0.22e0
Lutetium Lu 71 174,967 0,036
Hafnium Hf 72 178,490 0.21e0
Tantal Ta 73 180,948 0,021 seltenstes stabiles Element
Wolfram W 74 186,840 0.16e0
Rhenium Re 75 186,207 0,053
Osmium Os 76 190,230 0.75e0
Iridium Ir 77 192,217 0.72e0
Platin Pt 78 195,078 1.4e0
Gold Au 79 196,967 0.20e0
Quecksilber Hg 80 200,590 0.40e0
Thallium Tl 81 204,383 0.19e0
Blei Pb 82 207,200 4.0e0 stabiles Element mit der höchsten Ordnungszahl, Endpunkt mehrerer Zerfallsreihen
Bismut Bi 83 208,980 0.14e0 instabil, auf Grund langer Halbwertszeit noch nicht zerfallen
Thorium Th 90 232,038 0,058 instabil, auf Grund langer Halbwertszeit noch nicht zerfallen
Uran U 92 238,029 0,026 instabil, auf Grund langer Halbwertszeit noch nicht zerfallen

Häufigkeiten auf der Erde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Häufigkeiten der Elemente in der kontinentalen Erdkruste

Massenanteile der Elemente …

Element
(94 Stück)
Sym-
bol
Ord-
nungs-
zahl
Häufigkeit [ppmw] Bemerkungen
ge-
samte
Erde[2]
Erd-
hülle[3]
kontinen-
tale Erd-
kruste[4]
Ozeane
[mg/l][4]
Wasserstoff H 01 2.6e2 8.8e3 1.40e3 1.08e5 überwiegend in Wasser enthalten: Grund-, Oberflächenwasser, Eis, Troposphäre
Helium He 02 4.0e-3 8.0e-3 7.0e-6 entsteht in der Erde durch α-Zerfall, in Erdgas enthalten, entweicht laufend ins All
Lithium Li 03 2.3e0 6.0e1 2.0e1 0.18e0 Vorkommen in Mineralen wie Amblygonit und in Salzseen
Beryllium Be 04 4.6e-2 5.3e0 2.8e0 5.6e-6 selten, Minerale sind bsp. Beryll und Bertrandit
Bor B 05 2.6e-1 1.6e1 1.0e1 4.44e0 Vorkommen in Borat-Mineralen wie Borax und Kernit
Kohlenstoff C 06 1.70e3 8.7e2 2.0e2 2.8e1 selten auch elementar als Diamant und Graphit, vor allem in Carbonat-Mineralen, auch in Biosphäre, Erdöl- und Kohlelagern
Stickstoff N 07 1.27e0 3.0e2 1.9e1 5.0e-1 überwiegend als N2 in der Atmosphäre enthalten, selten gebunden in Mineralen wie Chilesalpeter
Sauerstoff O 08 3.24e5 4.94e5 4.61e5 8.47e5 elementar als O2 in der Atmosphäre, große Zahl von oxidischen und silicatischen Mineralen
Fluor F 09 5.12e0 2.8e2 5.85e2 1.3e0 häufigste Minerale sind Fluorit und Fluorapatit
Neon Ne 10 5.0e-3 5.0e-3 1.2e-4 seltener Bestandteil der Erdatmosphäre
Natrium Na 11 1.87e3 2.64e4 2.36e4 1.08e4 häufiger Bestandteil des Meerwassers, viele Minerale wie Halit
Magnesium Mg 12 1.58e5 1.94e4 2.33e4 1.29e3 vor allem in Carbonaten wie Dolomit und Silicaten wie Olivin zu finden, häufigerer Bestandteil des Meerwassers
Aluminium Al 13 1.5e4 7.57e4 8.23e4 2.0e-3 häufig, weit verbreitet in Oxiden, Hydroxiden und Alumosilicaten wie Feldspat
Silicium Si 14 1.71e5 2.58e5 2.82e5 2.2e0 zweithäufigster Bestandteil der Erdkruste, große Zahl von Silicat-Mineralen
Phosphor P 15 6.90e2 9.0e2 1.05e3 6.0e-2 in Phosphaten, vor allem Apatit gebunden
Schwefel S 16 4.60e3 4.8e2 3.5e2 9.05e2 auch elementar, dazu eine Vielzahl Sulfid- und Sulfat-Minerale
Chlor Cl 17 1.0e1 1.9e3 1.45e2 1.94e4 als Chlorid, große Halit-Vorkommen, häufiger Bestandteil des Meerwassers
Argon Ar 18 3.6e0 3.5e0 0.45e0 häufigstes Edelgas auf der Erde, Bestandteil der Atmosphäre
Kalium K 19 1.71e2 2.41e4 2.09e4 3.99e2 wichtige Kalisalze sind Sylvin und Carnallit
Calcium Ca 20 1.62e4 3.39e4 4.15e4 4.12e2 häufig, als Carbonat (Calcit), Silicat, Sulfat (Gips), Phosphat (Apatit) und Fluorid (Fluorit) zu finden
Scandium Sc 21 1.0e1 5.1e0 2.2e1 6.0e-7 selten, ein Scandium-Mineral ist Thortveitit
Titan Ti 22 7.64e2 4.1e3 5.65e3 1.0e-3 häufig, vor allem als Rutil und Ilmenit zu finden
Vanadium V 23 9.3e1 4.1e2 1.20e2 2.5e-3 seltene Minerale sind u. a. Vanadinit und Patrónit, vor allem als Beimischung in anderen Erzen
Chrom Cr 24 4.2e3 1.9e2 1.02e2 3.0e-4 häufigstes Mineral ist Chromit, Einzelfunde gediegenen Chroms sind bekannt
Mangan Mn 25 1.39e3 8.5e2 9.5e2 2.0e-4 häufig in Oxiden wie Braunsteinen, Manganknollen in der Tiefsee
Eisen Fe 26 2.88e5 4.7e4 5.6e4 2.0e-3 der Erdkern besteht großteils aus Eisen, in der Erdkruste v. a. oxidische und sulfidische Minerale, selten auch gediegen
Cobalt Co 27 8.00e2 3.7e1 2.5e1 2.0e-5 gediegen in Meteoriten und Erdkern, gebunden vor allem in Sulfid- und Arsenidmineralen wie Smaltit oder Cobaltit
Nickel Ni 28 1.69e4 1.5e2 8.4e1 5.6e-4 gediegen in Meteoriten und Erdkern, gebunden vor allem in Sulfid- und Arsenidmineralen wie Millerit oder Nickelin
Kupfer Cu 29 6.5e1 1.0e2 6.0e1 2.5e-4 auch gediegen, sulfidische und oxidische Minerale wie Chalkopyrit und Cuprit
Zink Zn 30 2.4e1 1.2e2 7.0e1 4.9e-3 Vorkommen vor allem als Sphalerit, Wurtzit und Smithsonit
Gallium Ga 31 3.1e0 1.4e1 1.9e1 3.0e-5 selten, vergesellschaftet mit Zink, Aluminium oder Germanium
Germanium Ge 32 7.3e0 5.6e0 1.50e0 5.0e-5 selten, vor allem in sulfidischen Mineralen
Arsen As 33 1.1e0 5.5e0 1.80e0 3.7e-3 selten gediegen, gebunden in Arseniden, Arsenchalcogeniden wie Realgar und Arsenaten
Selen Se 34 2.5e0 0.80e0 5.0e-2 2.0e-4 Selenide kommen selten in sulfidischen Erzen vor
Brom Br 35 0.40e0 6.0e0 2.4e0 6.73e1 als Bromid meist zusammen mit Chlorid, auch im Meerwasser und Salzseen enthalten
Krypton Kr 36 1.9e-5 1.0e-4 2.1e-4 seltener Bestandteil der Atmosphäre
Rubidium Rb 37 0.60e0 2.9e1 9.0e1 0.12e0 in geringen Mengen in anderen Alkalimetallerzen enthalten
Strontium Sr 38 1.37e1 1.4e2 3.7e2 7.9e0 als Sulfat (Coelestin) und Carbonat (Strontianit) zu finden
Yttrium Y 39 2.4e0 2.6e1 3.30e1 1.3e-5 vergesellschaftet mit den schwereren Lanthanoiden bspw. in Gadolinit
Zirconium Zr 40 6.8e0 2.1e2 1.65e2 3.0e-5 häufigstes Mineral ist Zirkon, seltener Baddeleyit
Niob Nb 41 0.47e0 1.9e1 2.0e1 1.0e-5 vergesellschaftet mit Tantal vor allem in Mineralen der Columbit- und Tapiolit-Reihe
Molybdän Mo 42 1.66e0 1.4e1 1.2e0 1.0e-2 häufigstes Vorkommen als Molybdänit, seltener als Wulfenit oder Powellit
Technetium Tc 43 1.2e-15 äußerst selten als kurzlebiges Spaltprodukt von Uran
Ruthenium Ru 44 1.18e0 2.0e-2 1.0e-3 7.0e-7 selten, kommt gediegen vor, vergesellschaftet mit anderen Platinmetallen
Rhodium Rh 45 0.23e0 1.0e-3 1.0e-3 selten, kommt gediegen vor, vergesellschaftet mit anderen Platinmetallen
Palladium Pd 46 0.88e0 1.1e-2 1.5e-2 gediegen, in Sulfiden gebunden, vergesellschaftet mit den anderen Platinmetallen
Silber Ag 47 4.6e-2 0.12e0 7.5e-2 4.0e-5 gediegen, in sulfidischen Erzen wie Argentit, selten auch als Halogenid (Chlorargyrit)
Cadmium Cd 48 0.18e0 0.30e0 0.15e0 1.1e-4 vergesellschaftet mit Zinkerzen als Greenockit und Otavit
Indium In 49 9.4e-3 0.10e0 0.25e0 2.0e-2 selten, vergesellschaftet mit Zink
Zinn Sn 50 0.39e0 3.5e1 2.3e0 4.0e-6 selten gediegen, häufigstes Mineral ist Kassiterit
Antimon Sb 51 4.0e-2 0.65e0 0.20e0 2.4e-4 selten gediegen, gebunden in Antimoniden und Antimonchalcogeniden wie Stibnit
Tellur Te 52 0.31e0 1.0e-2 1.0e-3 selten, auch elementar, sonst als Tellurid
Iod I 53 4.0e-2 6.0e-2 0.45e0 6.0e-2 als Iodid und Iodat, u. a. als Lautarit in Chilesalpeter
Xenon Xe 54 9.0e-6 3.0e-5 5.0e-5 seltener Bestandteil der Atmosphäre
Caesium Cs 55 4.1e-2 6.5e0 3.0e0 3.0e-4 in geringen Mengen in anderen Alkalimetallerzen enthalten
Barium Ba 56 4.06e0 2.6e2 4.25e2 1.3e-2 häufigstes Mineral ist das Sulfat Baryt, auch als Carbonat (Witherit)
Lanthan La 57 0.42e0 1.7e1 3.90e1 3.4e-6 vergesellschaftet mit den anderen leichten Lanthanoiden in Ceriterden wie Monazit
Cer Ce 58 1.1e0 4.3e1 6.55e1 1.2e-6 vergesellschaftet mit den anderen leichten Lanthanoiden in Ceriterden wie Monazit
Praseodym Pr 59 0.17e0 5.2e0 9.2e0 6.4e-7 vergesellschaftet mit den anderen leichten Lanthanoiden in Ceriterden wie Monazit
Neodym Nd 60 8.1e-1 2.2e1 4.15e1 2.8e-6 vergesellschaftet mit den anderen leichten Lanthanoiden in Ceriterden wie Monazit
Promethium Pm 61 1.5e-15 äußerst selten als kurzlebiges Spaltprodukt
Samarium Sm 62 0.26e0 6.0e0 7.5e0 4.5e-7 vergesellschaftet mit den anderen leichten Lanthanoiden in Ceriterden wie Monazit
Europium Eu 63 9.8e-2 9.9e-2 2.0e0 1.3e-7 vergesellschaftet mit den anderen leichten Lanthanoiden in Ceriterden wie Monazit
Gadolinium Gd 64 0.35e0 5.9e0 6.2e0 7.0e-7 vergesellschaftet mit den anderen schweren Lanthanoiden in Yttererden wie Gadolinit
Terbium Tb 65 6.7e-2 0.85e0 1.2e0 1.4e-7 vergesellschaftet mit den anderen schweren Lanthanoiden in Yttererden wie Gadolinit
Dysprosium Dy 66 0.42e0 4.3e0 5.2e0 9.1e-7 vergesellschaftet mit den anderen schweren Lanthanoiden in Yttererden wie Gadolinit
Holmium Ho 67 9.6e-2 1.1e0 1.30e0 2.2e-7 vergesellschaftet mit den anderen schweren Lanthanoiden in Yttererden wie Gadolinit
Erbium Er 68 0.28e0 2.3e0 3.5e0 8.7e-7 vergesellschaftet mit den anderen schweren Lanthanoiden in Yttererden wie Gadolinit
Thulium Tm 69 4.2e-2 0.19e0 0.52e0 1.7e-7 vergesellschaftet mit den anderen schweren Lanthanoiden in Yttererden wie Gadolinit
Ytterbium Yb 70 0.28e0 2.5e0 3.2e0 8.2e-7 vergesellschaftet mit den anderen schweren Lanthanoiden in Yttererden wie Gadolinit
Lutetium Lu 71 4.3e-2 0.70e0 0.80e0 1.5e-7 vergesellschaftet mit den anderen schweren Lanthanoiden in Yttererden wie Gadolinit
Hafnium Hf 72 0.20e0 4.2e0 3.0e0 7.0e-6 praktisch nur als Bestandteil von Zirconium-Mineralen zu finden, einzige bekannte Ausnahme ist das Hafniumsilikat Hafnon
Tantal Ta 73 2.8e-2 8.0e0 2.0e0 2.0e-6 vergesellschaftet mit Niob vor allem in Mineralen der Columbit- und Tapiolit-Reihe
Wolfram W 74 0.17e0 6.4e1 1.25e0 1.0e-4 überwiegend als Wolframat oder Oxid, bsp. als Wolframit oder Scheelit
Rhenium Re 75 6.3e-2 1.0e-3 7.0e-4 4.0e-6 selten, vorwiegend in Molybdän-Erzen
Osmium Os 76 0.82e0 1.0e-2 1.5e-3 selten, kommt gediegen vor, vergesellschaftet mit anderen Platinmetallen
Iridium Ir 77 0.77e0 1.0e-3 1.0e-3 selten, kommt gediegen vor, vergesellschaftet mit anderen Platinmetallen
Platin Pt 78 1.56e0 5.0e-3 5.0e-3 häufigstes Platinmetall, vergesellschaftet mit den anderen Platinmetallen
Gold Au 79 0.10e0 5.0e-3 4.0e-3 4.0e-6 überwiegend gediegen, selten auch als Tellurid
Quecksilber Hg 80 2.0e-2 0.40e0 8.5e-2 3.0e-5 vorwiegend als Sulfid in Zinnober, seltener auch gediegen in Form von Tröpfchen
Thallium Tl 81 4.0e-3 0.29e0 0.85e0 1.9e-5 in Mineralen wie Avicennit, vergesellschaftet mit Blei, Rubidium, Zink oder Eisen
Blei Pb 82 0.67e0 1.8e1 1.4e1 3.0e-5 selten gediegen, häufigstes Mineral ist Galenit
Bismut Bi 83 1.6e-2 0.20e0 8.5e-3 2.0e-5 elementar, in Oxiden wie Bismit und Sulfiden wie Bismutin
Polonium Po 84 2.1e-11 2.0e-10 1.5e-14 sehr seltenes Zwischenprodukt mehrerer Zerfallsreihen
Astat At 85 3.0e-21 sehr seltenes Zwischenprodukt mehrerer Zerfallsreihen
Radon Rn 86 6.1e-11 4.0e-13 6.0e-16 sehr seltenes Zwischenprodukt mehrerer Zerfallsreihen
Francium Fr 87 1.3e-18 sehr seltenes Zwischenprodukt mehrerer Zerfallsreihen
Radium Ra 88 9.5e-11 9.0e-7 8.9e-11 sehr seltenes Zwischenprodukt mehrerer Zerfallsreihen
Actinium Ac 89 6.1e-14 5.5e-9 sehr seltenes Zwischenprodukt mehrerer Zerfallsreihen
Thorium Th 90 5.1e-2 1.1e1 9.6e0 1.0e-6 radioaktiv, vergesellschaftet mit den Lanthanoiden, vor allem in Monazit
Protactinium Pa 91 9.0e-8 1.4e-6 5.0e-11 sehr seltenes Zwischenprodukt beim Zerfall von Uran
Uran U 92 1.4e-2 3.2e0 2.7e0 3.2e-3 radioaktiv, wichtigstes Mineral ist Uraninit
Neptunium Np 93 4.0e-14 sehr seltenes Zwischenprodukt beim Zerfall von Uran
Plutonium Pu 94 2.0e-16 geringe Mengen des langlebigsten Isotops 244Pu finden sich in manchen Uranerzen

Zusammensetzung des menschlichen Körpers (70 kg)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Element
(36 Stück)
Sym-
bol
Ord-
nungs-
zahl
Masse
in g[5]
Masse in % Stoff-
menge
in mol
essen-
tiell?
Bemerkungen
Sauerstoff O 8 43000 ca. 61.4 270e1 ja vor allem als Wasser gebunden. Bestandteil vieler organischer Verbindungen
Kohlenstoff C 6 16000 ca. 22.9 130e1 ja Grundlage aller organischen Verbindungen des Körpers
Wasserstoff H 1 7000 ca. 10 690e1 ja Häufigstes Element, vor allem als Wasser gebunden. Bestandteil vieler organischer Verbindungen
Stickstoff N 7 1800 ca. 2.6 130e0 ja Bestandteil vieler organischer Verbindungen
Calcium Ca 20 1200 ca. 1.7 30e0 ja Knochenaufbau und Modifikation der Synapsenaktivität
Phosphor P 15 780 ca. 1.1 25e0 ja als Phosphat; Bestandteil der DNA, Energiestoffwechsel, als Knochenbildner Hydroxylapatit
Schwefel S 16 140 ca. 0.20 4.4e0 ja in den Aminosäuren Cystein und Methionin enthalten
Kalium K 19 125 ca. 0.18 3.2e0 ja wichtig für das Membranpotential inner- und außerhalb der Zellen
Natrium Na 11 100 ca. 0.14 4.3e0 ja wichtig für das Membranpotential inner- und außerhalb der Zellen und Impulsübertragung in Nervenfasern
Chlor Cl 17 95 ca. 0.13 2.7e0 ja Als Chlorid Bestandteil der Magensäure und Regulation des Wasserhaushalts
Magnesium Mg 12 25 ca. 0.036 1.0e0 ja Bestandteil verschiedener Enzyme
Fluor F 9 5 ca. 0.007 2.6e-1 nein als Fluorapatit im Zahnschmelz und in Knochen enthalten
Eisen Fe 26 4 7.2e-2 ja Bestandteil vieler Enzyme und des Hämoglobins
Zink Zn 30 2,3 3.5e-2 ja Bestandteil vieler Enzyme
Silicium Si 14 1 3.6e-2 ja in Spuren als Silicat in Knochen
Titan Ti 22 0,70 1.5e-2 nein keine bekannten biologischen Funktionen
Rubidium Rb 37 0,68 8.0e-3 nicht eindeutig wegen Ähnlichkeit zu Kalium im Körper enthalten
Strontium Sr 38 0,32 3.7e-3 nein wegen Ähnlichkeit zu Calcium im Körper enthalten
Brom Br 35 0,26 3.3e-3 nein Bromid wegen Ähnlichkeit zu Chlorid im Körper enthalten
Blei Pb 82 0,12 5.8e-4 nicht eindeutig giftig, kann in Knochen bei Verdrängung von Calcium gespeichert werden
Kupfer Cu 29 0,07 1.1e-3 ja Bestandteil verschiedener Enzyme, v. a. Oxidasen, Ähnlichkeit zu Eisen
Aluminium Al 13 0,06 2.2e-3 nein Keine biologische Funktion bekannt
Cer Ce 58 0,04 2.9e-4 nein keine bekannten biologischen Funktionen
Zinn Sn 50 0,03 2.5e-4 nicht eindeutig keine genaue Funktion bekannt
Barium Ba 56 0,02 1.5e-4 nein wegen Ähnlichkeit zu Calcium im Körper enthalten
Cadmium Cd 48 0,02 1.8e-4 nicht eindeutig kann teilweise Zink verdrängen
Bor B 5 0,018 1.7e-3 nicht eindeutig essentielles Element für manche Pflanzen
Nickel Ni 28 0,015 2.6e-4 ja Bestandteil von Enzymen
Iod I 53 0,015 1.2e-4 ja in Schilddrüsenhormonen enthalten
Selen Se 34 0,014 1.8e-4 ja in der Aminosäure Selenocystein enthalten
Mangan Mn 25 0,012 2.2e-4 ja Bestandteil verschiedener Enzyme, in Pflanzen wichtig für die Photosynthese
Arsen As 33 0,007 9.3e-5 nicht eindeutig biologische Bedeutung geringer Arsenmengen nicht genau bekannt, in höheren Dosen toxisch
Lithium Li 3 0,007 1.0e-3 nein wegen Ähnlichkeit zu Natrium im Körper enthalten
Molybdän Mo 42 0,005 5.2e-5 ja Bestandteil von Enzymen wie der Xanthinoxidase
Chrom Cr 24 0,002 2.8e-5 ja als dreiwertiges Chrom möglicherweise am Fettstoffwechsel beteiligt
Cobalt Co 27 0,002 3.4e-5 ja im Vitamin B12 enthalten

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. A. G. W. Cameron: Abundances of the elements in the solar system. In: Space Science Reviews. 15, 1973, S. 121–146.
  2. Claude Allègre, Gérard Manhès, Éric Lewin: Chemical composition of the Earth and the volatility control on planetary genetics. In: Earth and Planetary Science Letters. 185, 2001, S. 49–69.
  3. Harry H. Binder: Lexikon der chemischen Elemente. S. Hirzel Verlag 1999, ISBN 3-7776-0736-3.
  4. a b David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 85. Auflage. CRC Press, Boca Raton, Florida, 2005. Section 14, Geophysics, Astronomy, and Acoustics; Abundance of Elements in the Earth’s Crust and in the Sea.
  5. Wolfgang Kaim, Brigitte Schwederski: Bioanorganische Chemie. 4. Auflage. Teubner, 2005, ISBN 3-519-33505-0.
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