Liste der Kulturdenkmäler in Bad Dürkheim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

In der Liste der Kulturdenkmäler in Bad Dürkheim sind alle Kulturdenkmäler der rheinland-pfälzischen Stadt Bad Dürkheim einschließlich der Stadtteile Grethen, Hardenburg, Leistadt, Seebach und Ungstein (mit Pfeffingen) aufgeführt. Für den Stadtteil Hausen sind keine Kulturdenkmäler ausgewiesen. Grundlage ist die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 26. September 2017).

Bad Dürkheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Denkmalzone Friedhof Friedhofstraße
Lage
1572 südlicher ummauerter Bereich des 1572 angelegten, mehrfach erweiterten Friedhofs;
  • Friedhofskapelle St. Salvator, neubarocker Saalbau, 1948–52, Architekt Funk, Bad Dürkheim;
  • Leichenhalle, eingeschossiger Walmdachbau mit Eckrisaliten, 1838/39, Architekt August von Voit; am Außenbau drei barocke Grabsteine;
  • vor der Friedhofshalle des 19. Jahrhunderts zwei barocke Grabmäler;
  • Kriegerdenkmal 1870/71, Findling;
  • Kriegerdenkmal 1939/45, Beton, 1960, Architekt Franz Lind, Freinsheim;
  • Grabmäler: Familie Engel-Hoffmann, Galvanoplastik; Familie Fitz, Sandstein; A. M. Schott († 1910), signiert C. M. Geiling 1908; Familie Carl Henel, Gusseisen, letztes Viertel des 19. Jahrhunderts; Ch. Kienlin († 1871), Marmor; F. Becker († 1836), Sandstein; Familie Esswein, 1920er Jahre; an und in der Friedhofsmauer barockzeitliche Grabplatten;
  • Teile der Friedhofsmauer (1572, 1833)
Denkmalzone Friedhof
Denkmalzone Gründungskern Eichstraße, Kirchgasse, Römerstraße, Römerplatz, Rote-Kreuz-Straße, Schulgasse, Weinstraße Nord
Lage
mittelalterlicher Gründungskern um den Römerplatz und die im 10. Jahrhundert beurkundete Kirche mit der mittelalterlichen Wegeführung, Feingliederung seit dem frühen 19. Jahrhundert erhalten geblieben, Bausubstanz des 18. und frühen 19. Jahrhunderts
Denkmalzone Kurbrunnenstraße Kurbrunnenstraße 20, 22/24, 23, 26
Lage
um 1900 villenartige spätgründerzeitliche Wohnhäusern, um 1900 Denkmalzone Kurbrunnenstraße
Denkmalzone Kurparkerweiterung Schlossgartenstraße 2, Salinenstraße 7
Lage
1930er Jahre in den 1930er Jahren angelegte Kurparkerweiterung mit geometrischer Wegeführung und Bepflanzung, Brunnenhalle, 1933/34, Architekt Joseph Müller, Neustadt an der Weinstraße, und Traubenkuranstalt Denkmalzone Kurparkerweiterungweitere Bilder
Denkmalzone Schlossgartenstraße Schlossgartenstraße, neben Nr. 12
Lage
1897 Garten, symmetrisch geführte Wege, 1897, bronzene Figurengruppe (1900?), monumentale Grotte, um 1910, diverse Spolien
Denkmalzone Schwarzviertel Weinstraße Nord 21, 25–37 (ungerade Nummern), 34 und 38–46 (gerade Nummern), Mühlgasse 1, 3 und 2–14 (gerade Nummern), Gerberstraße 1
Lage
Teil der ehemaligen, 1562 erstmals erwähnten Paradiesvorstadt; ein- und zweigeschossige Wohnhäuser sowie kleinteilige Hofanlagen, 18. und 19. Jahrhundert, sowie Kellereimühle und dreigeschossiger spätklassizistischer Zeilenbau
Denkmalzone Westliche Vorstadt Kaiserslauterer Straße 1–33, 35, Friedhofstraße 1–4, Eichstraße 22
Lage
im Mittelalter entstandene westlich Vorstadt entlang der Verbindungsstraße zu den heutigen westlichen Stadtteilen, im Ursprung bäuerlicher Siedlungsbereich, überwiegend zweigeschossige Blockrandbebauung, 18. und 19. Jahrhundert
Denkmalzone Forsthaus Jägerthal westlich der Stadt an der B 37
Lage
18. und 19. Jahrhundert Hofanlage, 18. und 19. Jahrhundert, an der Stätte eines leiningischen „Schlösschens“;
bauliche Gesamtanlage: im Kern barocker eingeschossiger Krüppelwalmdachbau, um 1825; Wohngebäude südöstlich davon; an der Hofzufahrt ehemaliges Wachhäuschen, kleiner Kuppelrundbau, um 1770; im Vorgarten Brunnen; zweiteilige Ökonomie; Gartenmauer
Denkmalzone Forsthaus Jägerthal

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Stadtbefestigung vor 1360 1360 erstmals erwähnte turmbesetzte Stadtmauer mit vorgelagertem Graben, anhand von Straßenführungen und spärlichen Resten von Mauer und Türmen nachvollziehbar: Turmreste Mannheimer Str. 12, Weinstraße Nord 28, Mauerreste Marktgasse 1, Marktgasse 7 und der als Vorposten dienende Vigilienturm (Sonnwendstraße)
Stadtmauer Burgstraße, in Nr. 16
Lage
14. Jahrhundert in einer rückwärtigen Mauer erhaltener Teil der Stadtbefestigung des 14. Jahrhunderts
Wohnhaus Eichstraße 7
Lage
1769 spätbarocker Putzbau, bezeichnet 1769, Aufstockung 1835 Wohnhaus
Hofanlage Eichstraße 10
Lage
spätes 18. Jahrhundert Kleinbauernhof, spätes 18. Jahrhundert; eingeschossiges spätbarockes Wohnhaus, teilweise Veränderung der Nebengebäude im 19. Jahrhundert Hofanlage
Fasseiche Eichstraße 12
Lage
1838 ehemalige Fasseiche; spätklassizistischer Putzbau, 1838 Fasseiche
Wohnhaus Eichstraße 14
Lage
1816 Wohnhaus einer ehemaligen Gerberei, großvolumiger nachbarocker Krüppelwalmdachbau, bezeichnet 1816 Wohnhaus
Wohnhaus Eichstraße 16
Lage
1717 Wohnhaus eines ehemaligen Bauernhofs, barockes Fachwerkhaus, bezeichnet 1717, Steinerneuerungen des frühen 18. Jahrhunderts Wohnhaus
Graf’sches Haus Eichstraße 22
Lage
nach 1802 auch Altes Museum; nördliches Wohnhaus: vierzehnachsiger klassizistischer Massivbau mit Mezzanin, nach 1802; südliches Wohnhaus: um 1815, Erweiterung und Aufstockung 1876 Graf’sches Haus
Hofanlage Gerberstraße 13
Lage
1812 ehemaliger Winzerhof, eingeschossiger Putzbau, 1812, Rokoko-Portal wohl um 1770 Hofanlage
Gerberei Gerberstraße 16
Lage
18. und 19. Jahrhundert ehemalige Gerberei; langgestreckte, geknickte Anlage, 18. und 19. Jahrhundert; Putzbau mit geknicktem Satteldach, 1830er Jahre, Verbindungstrakt und eingeschossiges Giebelhaus, 18. Jahrhundert Gerbereiweitere Bilder
Hofanlage Hinterbergstraße 20
Lage
18. Jahrhundert Dreiseithof; barockes Wohnhaus, teilweise Zierfachwerk, 18. Jahrhundert, Scheune, ehemaliger Stall, Torpfeiler (Spolie) bezeichnet 1770, Ökonomie 19. Jahrhundert Hofanlage
Dürkheimer Haus Kaiserslauterer Straße 1
Lage
1835/36 ehemals Hausgaststätte der Winzergenossenschaft „Vier Jahreszeiten“; großvolumiger Zweiflügelbau, 1835/36, Balkon um 1870, rückwärtiger Flügel 1864 und 1875 erneuert Dürkheimer Hausweitere Bilder
Gaststätte Pfälzer Hof Kaiserslauterer Straße 2
Lage
um 1830 Putzbau über tonnengewölbtem Keller und Saalbau mit Walmdach, um 1830, Überformung der hofseitigen Fassade des Saals um 1870 Gaststätte Pfälzer Hof
Hofanlage Kaiserslauterer Straße 3
Lage
Ende des 18. Jahrhunderts spätbarocke Hofanlage; eingeschossiger Putzbau mit Torfahrt und Bruchsteinscheune, Ende des 18. Jahrhunderts, rückwärtiger Nebentrakt um 1900 über älteren Resten erneuert, Treppenaufgang um 1900; straßenbildprägend mit Nr. 5 Hofanlageweitere Bilder
Hofanlage Kaiserslauterer Straße 5
Lage
zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts barocker Winzerhof, zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts; Putzbau mit Torfahrt, rückwärtig gewölbte Halle, um 1800; straßenbildprägend mit Nr. 3 Hofanlage
Wohnhaus Kaiserslauterer Straße 8
Lage
1798 spätbarocker Putzbau mit Torfahrt, bezeichnet 1798 Wohnhausweitere Bilder
Hofanlage Kaiserslauterer Straße 16
Lage
18. Jahrhundert spätbarocker Winzerhof, 18. Jahrhundert; Putzbau, wohl aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, eingeschossiger Mansardwalmdach-Anbau, spätes 18. Jahrhundert; Nebengebäude 18. Jahrhundert, Aufstockung 19. Jahrhundert, im Garten Holzpavillon mit Pagodendach, 1900
Torfahrt Kaiserslauterer Straße, an Nr. 17
Lage
18. Jahrhundert spätbarocke Torfahrt, 18. Jahrhundert
Hof Zum Roßtäuscher Kaiserslauterer Straße 30
Lage
16. und 18. Jahrhundert ehemaliger Winzerhof, vormals Hof Zum Roßtäuscher; zwei Wohnhäuser, 16. und 18. Jahrhundert: Krüppelwalmdachbau, teilweise Fachwerk, Treppenturm, teilweise Fachwerk, bezeichnet 1591, Kellerabgang bezeichnet 1559, zweites Wohnhaus, Putzbau bezeichnet 1718, Torfahrt um 1600
Kellerabgang und Torfahrt Kaiserslauterer Straße, an Nr. 32
Lage
1611 Kellerabgang, bezeichnet 1611, Torfahrt wohl gleichzeitig
Weingut Gebrüder Bart Kaiserslauterer Straße 42
Lage
um 1910 dreiseithofartige Anlage, um 1910; barockisierendes Wohnhaus, eingeschossiges Nebengebäude, zweigeschossiger Nebentrakt, Hofmauer mit Torfahrt
Weingut Zumstein Kaiserslauterer Straße 45
Lage
um 1787 drei spätbarocke Gebäude, um 1787, Veränderungen im 19. und 20. Jahrhundert; Stundentafel (Bild), um 1840; anspruchsvolles Wohnhaus, zweieinhalbgeschossiger spätklassizistischer Walmdachbau, bezeichnet 1863 und 1865, 1858/59, Architekt Theodor Brofft, Frankfurt; ortsbildprägend Weingut Zumsteinweitere Bilder
Napoleonsbank Karl-Räder-Allee, vor Nr. 22c
Lage
18. oder 19. Jahrhundert Ruhebank zum Abstellen auf dem Kopf getragener Lasten, 18. oder 19. Jahrhundert, zwei Querbalken über drei Pfeilern Napoleonsbank
Wohnhaus Kirchgasse 9
Lage
um 1820 großvolumiger nachbarocker Krüppelwalmdachbau, um 1820; platzbildprägend Wohnhausweitere Bilder
Stadtmauer Kirchgasse, an Nr. 13
Lage
14. Jahrhundert Teile der Stadtbefestigung in der rückwärtigen Hauswand
Protestantisches Dekanat und Gemeindehaus Kirchgasse 14
Lage
1606 Putzbau, im Kern von 1606, Kellerumbau und Obergeschoss wohl aus dem frühen 18. Jahrhundert, Erweiterung 1932 ff. Protestantisches Dekanat und Gemeindehausweitere Bilder
Protestantische Schlosskirche Kirchgasse 16
Lage
12. Jahrhundert Turmuntergeschoss aus dem 12. Jahrhundert, Obergeschosse und dreischiffige querhauslose Sandsteinquader-Pseudobasilika um 1300, neugotischer Turmaufsatz 1865/66; ortsbildprägend;

Grabkapelle der Grafen von Leiningen, bald nach 1500, Grabmäler des 16. bis 18. Jahrhunderts;
am Außenbau Abtsgrabmal, in der Umfassungsmauer des ehemaligen Kirchhofs sechs Grabplatten, 14. bis 16. Jahrhundert

Protestantische Schlosskircheweitere Bilder
Wohnhaus Kurbrunnenstraße 19
Lage
1875 zweieinhalbgeschossiger Gründerzeitbau mit Mansardgiebeldach, 1875; platzbildprägend mit Nr. 21a und 21b Wohnhaus
Villa Kurbrunnenstraße 20
Lage
1899 Villa, 1899, reiches Zierfachwerk im Dachgeschoss, mit Ausstattung Villa
Wohnhaus Kurbrunnenstraße 21a
Lage
1851 Putzbau, 1851, Aufstockung wohl um 1872 Wohnhaus
Haus der Jugend Kurbrunnenstraße 21b
Lage
1877 zweieinhalbgeschossiger Putzbau, 1877; Anbau mit belebter Dachlandschaft, 1906; platzbildprägend mit Nr. 19 und 21a Haus der Jugend
Wohn- und Geschäftshaus Kurgartenstraße 5
Lage
1866 Wohn- und Geschäftshaus; schmaler, dreigeschossiger Putzbau, 1866; straßenbildprägend Wohn- und Geschäftshausweitere Bilder
Torfahrt Kurgartenstraße, an Nr. 7
Lage
1599 spätgotische Torfahrt, bezeichnet 1599, in mehrfach verändertem spätbarockem Wohnhaus Torfahrtweitere Bilder
Wohnhaus Kurgartenstraße 10
Lage
1849 sandsteingegliederter Zeilenbau, 1849 Wohnhausweitere Bilder
Katholische Pfarrkirche St. Ludwig Kurgartenstraße 15
Lage
1828/29 anspruchsvoller klassizistischer Walmdachbau mit Portikus, 1828/29, Architekt Johann Bernhard Spatz, Speyer Katholische Pfarrkirche St. Ludwigweitere Bilder
Villa Denis Kurgartenstraße 18
Lage
1868 großvolumiger spätklassizistischer Walmdachbau, 1868, Architekt eventuell Paul Camille von Denis; straßenbildprägend Villa Denis
Burgkirche Leininger Straße 19
Lage
1756 ehemalige protestantische Pfarrkirche; barocker Turm, bezeichnet 1756 und 1758, 1840 erhöht, Haube 1956, Nordgiebel 1877, zweigeschossige Wiederherstellung des Saals nach Kriegszerstörung 1953–56, Architekten Hans und Ernst Buch, Bad Dürkheim, und Hans Georg Fiebiger, Kaiserslautern;

zugehörig: ehemaliges Pfarrhaus, heute Gemeindehaus, Putzbau mit Krüppelwalm, 1756

Burgkircheweitere Bilder
Kreissparkasse Mannheimer Straße 12
Lage
1937 ehemaliges Gebäude der Kreissparkasse Bad Dürkheim; Dreiflügelanlage, hochgesockelte Walmdachbauten, 1937, Architekt Joseph Müller, Neustadt an der Weinstraße; platzbildprägend Kreissparkasse
Stadtmauerturm Mannheimer Straße, hinter Nr. 12
Lage
Mitte des 14. Jahrhunderts rundes Bruchsteinerdgeschoss eines Stadtmauerturms, Mitte des 14. Jahrhunderts, Fachwerkobergeschoss, 18. Jahrhundert Stadtmauerturm
Bahnhofsgebäude Mannheimer Straße 14
Lage
1872/73 dreiflügeliger, spätklassizistischer Sandsteinbau auf H-förmigem Grundriss, 1872/73; platzbildprägend Bahnhofsgebäudeweitere Bilder
Kriegerdenkmal 1870/71 Mannheimer Straße, vor Nr. 14
Lage
1911 auf dem Bahnhofsplatz monumentales Kriegerdenkmal 1870/71, 1911, Architekt Oswald Bieber, München Kriegerdenkmal 1870/71
Wohnhaus Mannheimer Straße 22
Lage
1832/33 großes villenartiges Wohnhaus, 1832/33 über barocken Resten (18. Jahrhundert), Erweiterung mit sandsteingegliedertem Krüppelwalmdachbau 1898 Wohnhaus
Wagenhalle der Rhein-Haardt-Bahn Mannheimer Straße 53
Lage
1913 Wagenhalle der Rhein-Haardtbahn mit anliegendem Wohnhaus des Bahnhofvorstehers; bauliche Gesamtanlage, Heimatstil, 1913, Architekt Philipp Andresson; großvolumige Halle mit Krüppelwalmdach, technische Ausstattung, sandsteinverblendeter Trakt mit Pultdach, dreigeschossiges Wohnhaus mit belebter Dachlandschaft Wagenhalle der Rhein-Haardt-Bahn
Burgturm Marktgasse, bei Nr. 1
Lage
frühes 13. Jahrhundert gerundeter Mauerzug eines Turms der Burgbefestigung, wohl aus dem frühen 13. Jahrhundert
Burgturm Marktgasse, zu Nr. 7
Lage
frühes 13. Jahrhundert im Keller eines Nebengebäudes Kellermauern eines Turms der Burgbefestigung, wohl aus dem frühen 13. Jahrhundert
Gebäude des katholischen Pfarrverbandes Pfarrgässchen 2
Lage
1926/27 Gebäude des katholischen Pfarrverbandes; viergeschossiger historisierender Walmdachbau, 1926/27 Gebäude des katholischen Pfarrverbandes
Napoleonsbank Portugieserstraße, bei Nr. 3
Lage
18. oder 19. Jahrhundert Napoleonsbank; Ruhebank zum Abstellen auf dem Kopf getragener Lasten, 18. oder 19. Jahrhundert, Sandsteinpfeiler Napoleonsbank
Wohn- und Geschäftshaus Römerplatz 1
Lage
spätes 18. Jahrhundert spätbarockes Wohn- und Geschäftshaus mit Mansardgiebeldach, spätes 18. Jahrhundert, wohl über älteren Resten, bezeichnet 1739 Wohn- und Geschäftshausweitere Bilder
Wohn- und Geschäftshaus Römerplatz 2
Lage
1845 großvolumiges Eckwohn- und Geschäftshaus, 1845 über älteren Resten; zweieinhalbgeschossiger Putzbau, Ladeneinbau um 1880/90 und um 1925; platzbildprägend Wohn- und Geschäftshausweitere Bilder
Wohnhaus Römerplatz 8
Lage
1787 spätbarockes Wohnhaus, bezeichnet 1787; platzbildprägend Wohnhausweitere Bilder
Wohn- und Geschäftshaus Römerplatz 14
Lage
Ende des 18. Jahrhunderts spätbarockes Wohn- und Geschäftshaus mit Mansardgiebeldach, im Kern vom Ende des 18. Jahrhunderts, Ladeneinbau um 1860; straßen- und ortsbildprägend Wohn- und Geschäftshaus
Wohn- und Geschäftshaus Römerstraße 6/8
Lage
zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts Wohn- und Geschäftshaus mit Treppenturm, im Kern aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, über wohl mittelalterlichen Kellern (Mitte des 13. Jahrhunderts?), Torfahrt frühes 17. Jahrhundert Wohn- und Geschäftshaus
Keller Römerstraße, unter Nr. 10
Lage
Teil eines mittelalterlichen Kellers (siehe Römerstraße 6/8)
Haus Catoir Römerstraße 20
Lage
1781 vormals Leiningen-Falkenburger Hof; spätbarocker Putzbau mit Torfahrt, bezeichnet 1781 und 1854 (Renovierung); straßenbildprägend Haus Catoir
Leiningisches Schulhaus Römerstraße 23
Lage
1751 ehemaliges Leiningisches Schulhaus; barocker Putzbau, bezeichnet 1751, reiche spätklassizistische Erweiterung 1876 Leiningisches Schulhaus
Wohn- und Geschäftshaus Römerstraße 30
Lage
1902 Eckwohn- und Geschäftshaus, neugotischer Mansardwalmdachbau, bezeichnet 1902, im Hof Pavillon; platzbildprägend Wohn- und Geschäftshausweitere Bilder
Vorgarteneinfriedung Schlossgartenstraße, zu Nr. 10/12
Lage
1903 Vorgarteneinfriedung, Schmiedeeisen, Jugendstil, 1903 Vorgarteneinfriedung
Wohn- und Geschäftshaus Schlosskirchenpassage 2
Lage
1787 zweieinhalbgeschossiges sandsteingegliedertes Wohn- und Geschäftshaus, Torfahrt bezeichnet 1787, Umbau und Erweiterung 1866 Wohn- und Geschäftshaus
Kurhaus der Stadt und Spielkasino Schlossplatz 1
Lage
1822–26 anspruchsvoller klassizistischer Putzbau, 1822–26, Architekt wohl Johann Bernhard Spatz, Speyer; platzbildprägend;
Sandsteinquadermauer mit barocker Inschrifttafel, 1739–41; barocker Pavillon mit Glockendach, 1741 (beides Überreste vom vorher hier stehenden Schloss Dürkheim);
Englischer Garten (Kurgarten), 1845/46, Architekt Gartendirektor Metzger, Erweiterung 1950, Architekt Max Fischer, Ludwigshafen;
Ostertag-Denkmal, 1909/10, Architekten Düll und Pezold, München
Kurhaus der Stadt und Spielkasinoweitere Bilder
Volksbank Schlossplatz 3a
Lage
1906/07 Verwaltungsgebäude der Volksbank; großvolumiger dreigeschossiger Neurenaissancebau mit bewegter Dachlandschaft, 1906/07, Architekt Philipp Andresson Volksbankweitere Bilder
Pestalozzischule Schulgasse 7
Lage
1876/77 dreigeschossiger spätklassizistischer Walmdachbau, bezeichnet 1876/77, Architekt Theodor Brofft, Frankfurt Pestalozzischule
Amtsgericht Seebacher Straße 2
Lage
1901 neubarocke Dreiflügelanlage, Sandsteinquaderbau mit Walmdach, 1901 Amtsgericht
Wohnhaus Seebacher Straße 13
Lage
1900 eineinhalbgeschossiges spätgründerzeitliches Zeilenwohnhaus, 1900; Pavillon Wohnhaus
Vigilientempel Sonnwendstraße, hinter Nr. 17a
Lage
1842 Weinbergshäuschen; tempelartiger klassizistischer Putzbau, 1842; errichtet auf dem Stumpf des Vigilienturms der Stadtbefestigung Vigilientempel
Hofanlage Weinstraße Nord 1
Lage
zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts im Kern spätbarocker Hakenhof, zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts, Erweiterung zum Vierseithof und Fassadenumbau 1850; dreigeschossiges Wohnhaus, dreigeschossiger Nebentrakt, teilweise zweigeschossige Kelleranlage 18. und 19. Jahrhundert; ortsbildprägend Hofanlageweitere Bilder
Hofanlage Weinstraße Nord 5
Lage
1764 ehemaliger Winzerhof, dreigeschossiger, im Kern spätbarocker Putzbau, Torfahrt bezeichnet 1764, Aufstockung und abgewalmtes Satteldach 1871 Hofanlageweitere Bilder
Hofanlage Weinstraße Nord 7
Lage
1810 ehemaliger Winzerhof, spätbarockes Eckwohnhaus mit Krüppelwalm, bezeichnet 1810, über Hochkeller, wohl aus dem 18. Jahrhundert, rückwärtig Torfahrt eines Nebengebäudes, spätes 18. Jahrhundert; Stundentafel (Bild), um 1840 Hofanlageweitere Bilder
Wohn- und Geschäftshaus Weinstraße Nord 9
Lage
1810 dreigeschossiges nachbarockes Zeilenwohn- und Geschäftshaus, 1810, Ladeneinbau um 1850/60 Wohn- und Geschäftshausweitere Bilder
Torfahrt Weinstraße Nord, an Nr. 19
Lage
1795 ehemalige Torfahrt, Sandstein, bezeichnet 1795 Torfahrtweitere Bilder
Mühle und Wohnhaus Weinstraße Nord 21
Lage
1731 ehemalige Mühle und Wohnhaus, spätbarocker Krüppelwalmdachbau über Gewölbekellern, bezeichnet 1731 Mühle und Wohnhaus
Stadtmauerturm Weinstraße Nord, bei Nr. 28
Lage
um 1360 runder Bruchsteinbau, um 1360 Stadtmauerturm
Wohn- und Geschäftshaus Weinstraße Nord 33
Lage
zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts dreigeschossiges Zeilenwohn- und Geschäftshaus, teilweise im Kern aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, Erweiterung um 1850 Wohn- und Geschäftshaus
Wohnhäuser Weinstraße Nord 46
Lage
1787 zwei spätbarocke eingeschossige Wohnhäuser, bezeichnet 1787, 1878 zusammengefasst Wohnhäuser
Weingut Fitz-Ritter Weinstraße Nord 51
Lage
1785 L-förmiges Wohnhaus mit Krüppelwalmdach, Torfahrt bezeichnet 1785; Wachhäuschen, wohl um 1780, Sandsteinpforte, bezeichnet 1786 Weingut Fitz-Ritter
Spolie Weinstraße Süd, an Nr. 1
Lage
1748/49 Spolie der 1748/49 errichteten Synagoge, hebräisches Inschriftenband, bezeichnet (5)509 Spolie
Hofanlage Weinstraße Süd 22
Lage
1841 Winzerhof, klassizistischer Walmdachbau auf U-förmigem Grundriss, 1841, eventuell um 1860 aufgestockt; im Kern spätbarockes Nebengebäude, 1841 überformt; Kelleranlagen unter dem Garten, 1881 Hofanlage
Wohnhaus Weinstraße Süd 30
Lage
1836 klassizistisches Wohnhaus eines Winzerhofes, 1836, Aufstockung und Erweiterung 1857; mehrteilige Kelleranlage, 19. Jahrhundert; Pavillon mit Zeltdach, spätes 18. Jahrhundert Wohnhaus
Wohnhaus Weinstraße Süd 62
Lage
um 1908 eingeschossiges villenartiges Wohnhaus mit Mansarddach, um 1908; ortsbildprägend Wohnhaus
Ruine Weilach nördlich der Stadt am Fuß des Peterskopfes
Lage
1381 Bruchsteinmauerreste eines ehemaligen herrschaftlichen Hofes, Ersterwähnung 1381 Ruine Weilachweitere Bilder
Napoleonbank nördlich der Stadt an der L 517
Lage
18. oder 19. Jahrhundert Ruhebank zum Abstellen auf dem Kopf getragener Lasten, 18. oder 19. Jahrhundert, Sandsteinpfeiler Napoleonbank
Heidenmauer nördlich der Stadt auf einem Ausläufer des Peterskopfes
Lage
5. Jahrhundert v. Chr. Reste einer keltischen Höhensiedlung, 5. Jahrhundert vor Christus Heidenmauerweitere Bilder
Kriemhildenstuhl nördlich der Stadt, unterhalb der Ostseite der Heidenmauer
Lage
3. Jahrhundert römischer Steinbruch; terrassenförmig abgebaute Quarzsandsteinwände mit Inschriften und Zeichnungen, 3. Jahrhundert Kriemhildenstuhlweitere Bilder
Kaiser-Wilhelm-Höhe nördlich der Stadt, unterhalb der Südspitze der Heidenmauer
Lage
1888 turmartige Aussichtsplattform, bezeichnet 1888, Sandsteinbrüstung 1898 Kaiser-Wilhelm-Höheweitere Bilder
Napoleonbank nordöstlich der Stadt nahe der Kläranlage im Bruch
Lage
18. oder 19. Jahrhundert Ruhebank zum Abstellen auf dem Kopf getragener Lasten, 18. oder 19. Jahrhundert, Sandsteinpfeiler Napoleonbank
Weißer Stein südlich der Stadt an der Grenze zu Wachenheim; Distrikt Planken
Lage
sogenannter Streckarsch
Flaggentürmchen südlich der Stadt auf der Kuppe des Fuchsmantels
Lage
1854 ehemaliger Malakoff-Turm; neugotischer Gelbsandsteinquaderbau, bezeichnet 1854 Flaggentürmchenweitere Bilder
Lambertskreuz südwestlich der Stadt an der Gemarkungsgrenze nach Wachenheim
Lage
15. Jahrhundert Sandstein, wohl aus dem 15. Jahrhundert Lambertskreuz
Breiter oder Weißer Stein südwestlich der Stadt auf dem Salweidenkopf
Lage
bezeichnet u. a. mit drei Kreuzen
Grenzsteine südwestlich der Stadt beim Weisenberg
Lage
um 1830 Grenzstein bezeichnet mit vier Kreuzen und U; daneben Grenzstein, bezeichnet mit LD und 72 (= Limburg-Dürkheimer Wald Nr. 72), um 1830
Ruine Schaudichnichtum südwestlich der Stadt im Limburg-Dürkheimer Wald
Lage
18. Jahrhundert Bruchsteinmauerreste eines Jagdhauses, wohl aus dem 18. Jahrhundert Ruine Schaudichnichtum
Spätrömische Bergbefestigung Drachenfels westlich der Stadt auf dem Drachenfels
Lage
3. Jahrhundert befestigtes Gipfelplateau; Reste eines Doppelwalls, wohl aus dem 3. Jahrhundert, weiterer, eventuell älterer Wall Spätrömische Bergbefestigung Drachenfelsweitere Bilder
Weißer Stein westlich der Stadt im Isenachtal
Lage
1579 Viergemarksstein, bezeichnet 1579, 1680, 1741, 1750
Forsthaus Kehrdichannichts westlich der Stadt im Limburg-Dürkheimer Wald
Lage
1832/33 vormals leiningisches Jagdgut, eingeschossiger Walmdachbau, 1832/33, Architekt Johann Bernhard Spatz, Speyer; an der Fassade Spolien des barocken Vorgängers; barocker Teilkeller Forsthaus Kehrdichannichts
Ruine Murrmirnichtviel westlich der Stadt im Limburg-Dürkheimer Wald
Lage
Anfang des 18. Jahrhunderts Reste der Grundmauern des ehemaligen Jagdhauses, wohl vom Anfang des 18. Jahrhunderts; unterhalb der Ruine reliefierter Jagdstein, 1618 Ruine Murrmirnichtvielweitere Bilder

Ehemalige Kulturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Gradierbau Weinstraße Nord und Salinenstraße
Lage
1846/47 offene Holzkonstruktion auf Sandsteinpfeilern, offener Dachstuhl, 1846/47, Architekt Albert Schenk; ortsbildprägend; nach Brand von 2007 aus Denkmalliste gelöscht Gradierbauweitere Bilder
Spolie Weinstraße Nord, an Nr. 28
Lage
1762 Portal-Keilstein, spätbarock, bezeichnet 1762; aus Denkmalliste gelöscht, heute Parkhaus (siehe Bild) Spolie

Grethen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Denkmalzone Klosterruine Limburg an der Haardt westlich des Ortes auf dem Höhenrücken über der Isenach
Lage
um 1042 Umfassungsmauern der frühromanischen dreischiffigen Säulenbasilika mit Doppelturmfassade, um 1042; Krypta, gegen 1035; Reste des romanischen Kapitelsaals; spätgotisches ehemaliges Sommer- und ehemaliges Winterrefektorium; romanischer Klosterbrunnen;
Reste der landschaftgärtnerischen Gestaltung des Ruinenumfelds, 1844 von Johann Christian Metzger
Denkmalzone Klosterruine Limburg an der Haardtweitere Bilder

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Kriegerdenkmal und Grabmäler Bürgermeister-Gropp-Straße, auf dem Friedhof
Lage
ab 1825 Friedhof um 1825 angelegt, um 1890 und 1983 erweitert; Kriegerdenkmal, 1866 und 1870/71, Rotsandstein, um 1885; zwei Grabmäler für Theobald Wernz († 1874) und Anna Wernz († 1864) von Aloys Boller, Worms; Grabmal Peter Wernz († 1825) und Maria Wernz († 1851), 1852 von Ph. Wirth, Bad Dürkheim Kriegerdenkmal und Grabmäler
Katholische Pfarrkirche St. Margarethen Bürgermeister-Gropp-Straße 4
Lage
1790–1805 schlichter spätbarocker Saalbau, 1790–1805 Katholische Pfarrkirche St. Margarethenweitere Bilder
Rat- und Schulhaus Friedrich-Ebert-Straße 29
Lage
1849/50 ehemaliges Rat- und Schulhaus; zweieinhalbgeschossiger Sandsteinquaderbau, 1849/50, Aufstockung 1875/76 Rat- und Schulhaus
Protestantische Pfarrkirche Friedrich-Ebert-Straße 40
Lage
1887–89 dreischiffige neugotische Rotsandsteinquader-Staffelhalle, 1887–89, Architekt Theodor Bente, Speyer Protestantische Pfarrkircheweitere Bilder
Herzogmühle Hermann-Schäfer-Straße 17
Lage
1736 heute Pfalzmuseum für Naturkunde; repräsentativer barocker Mansardwalmdachbau, bezeichnet 1736, Erneuerung um 1860
Kindergarten Im Röhrich 2
Lage
1927/28 neubarocker Walmdachbau, teilweise über Hochkeller, 1927/28; platzbildprägend; an der Gartenumfriedung Kriegerdenkmal 1914/18, 1931 von Fritz Herrfurth, Bad Dürkheim
Kriegerdenkmal Im Röhrich, bei Nr. 2
Lage
1931 an der Gartenumfriedung: Kriegerdenkmal 1914/18, 1931 von Fritz Herrfurth, Bad Dürkheim
Spolie Im Röhrich, an Nr. 27
Lage
1551 Spolie der ehemaligen Abtei Limburg, Sandsteinrelief, bezeichnet 1551
Kilometerstein Kaiserslauterer Straße, vor Nr. 184
Lage
um 1875 Kilometerstein, um 1875 Kilometerstein

Hardenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Denkmalzone Burgruine Schlosseck nordwestlich des Ortes auf dem Sporn des Rahnfels
Lage
frühes 13. Jahrhundert Abschnittsburg angelegt zur Sicherung der Hardenburg, Bergfried und Schildmauer mit (wiederaufgebautem) Portal, Reste der Vorburg, frühes 13. Jahrhundert Denkmalzone Burgruine Schlosseckweitere Bilder
Denkmalzone Burgruine Hardenburg westlich des Ortes
Lage
nach 1205 Burg der Grafen von Leiningen, nach 1205 gegründet, Ausbau im 16. Jahrhundert, 1794 teilweise gesprengt, Restaurierungen 1888, 1952, 1980ff.; geringe Reste des Ursprungsbaus, 13. Jahrhundert, Hauptburg mit drei Ecktürmen, 16. Jahrhundert, Treppenturm des Herrenbaus, 1550, Kelleranlage 1509, sogenannter Marstall, sogenannte Münze; Befestigung des Nonnenfelsens Denkmalzone Burgruine Hardenburgweitere Bilder

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Rat- und Schulhaus Am Schlossbrunnen 13
Lage
1911 ehemaliges Rat- und Schulhaus; eingeschossiger Putzbau auf hohem Sockel, 1855, späthistoristischer Fachwerk-Firstreiter mit Spitzhelm, 1911 Rat- und Schulhausweitere Bilder
Relief Kaiserslauterer Straße, gegenüber Nr. 336
Lage
um 1770/80 Jagdrelief, spätbarock, um 1770/80
Forstamt Kaiserslauterer Straße 343
Lage
1856 Forstamt mit Wohnung des Forstdirektors; Putzbau auf teilweise obertägigem Keller, 1856
Schulhaus Kaiserslauterer Straße 349
Lage
1911 ehemaliges Schulhaus mit Lehrerwohnhaus; barockisierender Putzbau, 1911, Pyramiden- bzw. Walmdach, Treppenturm; straßenbildprägend
Kriegerdenkmal Kaiserslauterer Straße, vor Nr. 349
Lage
um 1928 monumentales Kriegerdenkmal 1914/18, um 1928 von Theodor Joanni, Ludwigshafen
Hotel und Gaststätte Leininger Hof Kaiserslauterer Straße 351/353
Lage
1912 barockisierender Krüppelwalmdachbau, Treppenturm mit Zeltdach, eingeschossiges Nebengebäude mit Walmdach, bezeichnet 1912; straßenbildprägend mit Nr. 349
Wohnhaus Schlossberg 12
Lage
um 1900 eineinhalbgeschossiges villenartiges Wohnhaus im „Schweizerstil“, um 1900
Kilometerstein westlich des Ortes an der B 37 gegenüber der Isenach-Sägemühle
Lage
um 1833 Kilometerstein 25, Stundensäule, um 1833, nach 1872 umgearbeitet Kilometerstein
Papierfabrik Schleipen westlich des Ortes an der B 37 (Kaiserslauterer Straße 405)
Lage
1779 sogenannte Große Papiermühle; Sandsteinplatte, bezeichnet 1779; ehemaliger Keilstein, bezeichnet 1811

Leistadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Rathaus Hauptstraße 15
Lage
1750 ehemaliges Rathaus; aufwändiger spätbarocker Putzbau mit Glockenturm, bezeichnet 1750; Spolie, bezeichnet 1519 Rathausweitere Bilder
Protestantische Pfarrkirche Hauptstraße 26
Lage
1878–82 neugotischer Saalbau, 1878–82, Architekt Heinrich Erfle (Vater des gleichnamigen Optikers); mit Ausstattung, Walcker-Orgel von 1902 Protestantische Pfarrkircheweitere Bilder
Katholische Pfarrkirche St. Michael Hauptstraße 91
Lage
1891/92 neugotischer Sandsteinquader-Saalbau, 1891/92, Architekt Joseph H. A. Lucas Katholische Pfarrkirche St. Michaelweitere Bilder
Rat- und Schulhaus Waldstraße 22
Lage
1873 ehemaliges Rat- und Schulhaus; großvolumiger Gründerzeitbau, bezeichnet 1873 Rat- und Schulhausweitere Bilder
Grenzstein westlich des Ortes auf dem Weilerskopf
Lage
1595 Grenzstein mit Wappen der Leininger Grafen, bezeichnet 1595; daneben kleiner Loogfels mit Kreuz Grenzstein
Suppenschüssel westlich des Ortes auf dem Weilerskopf;
Lage
1826 Grenzstein, bezeichnet 1826 und H / N. 2 (Bild) Suppenschüssel
Krummholzerstuhl westlich des Ortes beim Ungeheuersee
Lage
2. oder 3. Jahrhundert Reste eines römischen Steinbruchs, 2. oder 3. Jahrhundert Krummholzerstuhl
Laurahütte westlich des Ortes im Wald
Lage
1845 aufwändige tempelartige Jagdhütte, bezeichnet 1845 Laurahütteweitere Bilder
Kanapee westlich des Ortes nahe der Teufelsmauer am Weilerskopf
Lage
14. bis 16. Jahrhundert Reste einer angeblich zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert bewohnten Einsiedelei Kanapee

Seebach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Hofanlage Dorfplatz 1
Lage
1749 spätbarocke Hofanlage, im 19. Jahrhundert zum Dreiseithof erweitert; Wohnhaus mit Krüppelwalm, bezeichnet 1749 und 1799 (Umbau ?), über älterem Keller, bezeichnet 1533; großvolumige ehemalige Scheune mit Krüppelwalm, um 1745, Umbau bezeichnet 1799; Torfahrt bezeichnet 1743; ortsbildprägend
Protestantische Kirche Dorfplatz 3
Lage
um 1220 Ruine der Klosterkirche St. Laurentius; Querhaus und Vierungsturm romanisch, um 1220, mit älteren Teilen, wohl um 1140; Erneuerung des spätgotischen Langhauses 1880–87; zwei Grabplatten, 16. Jahrhundert und spätbarock;
im Lapidarium mittelalterliche Architektur- und Grabplattenfragmente, romanische Sarkophage
Protestantische Kircheweitere Bilder
Schulhaus Dorfplatz 5
Lage
1870 ehemaliges Schulhaus; zweieinhalbgeschossiger Putzbau, 1870, mit spätgotischen Gewänderesten, 1482–88, Unterkellerung wohl aus dem 17. oder 18. Jahrhundert

Ungstein (mit Pfeffingen)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Denkmalzone Ortskern Ungstein An der Kirche, Brunnengasse, Kirchstraße, Schulstraße, Waldgasse, Weinstraße, Wormser Straße
Lage
Siedlungskern, wie er sich vom Spätmittelalter bis zum 19. Jahrhundert entwickelt hat. Dicht gereihte Haken- und Dreiseithöfe, Scheunenkranz, Bausubstanz aus dem 18. und 19. Jahrhundert, bauliche Reste aus der Zeit vor der Pfalzzerstörung
Denkmalzone Spätrömischer Burgus Kirchstraße 19, 21, 23 und 25, Weinstraße 66, 68, 72
Lage
um 369 geringe Mauerreste einer römischen Wehranlage einschließlich des dazugehörigen Gräberfeldes, wohl um 369
Denkmalzone Römisches Landgut am Weilberg nördlich des Ortes
Lage
um 20/30 n. Chr. Mauerreste, Anfang des 2. Jahrhunderts, eines ausgedehnten römischen Landgutes, von um 20/30 bis in das frühe 5. Jahrhundert genutzt Denkmalzone Römisches Landgut am Weilbergweitere Bilder

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Hofanlage Kirchstraße 12
Lage
16. oder 17. Jahrhundert barocker Mansardwalmdachbau, teilweise Fachwerk, im Kern aus dem 16. oder 17. Jahrhundert, Toranlage aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, Bogen zum Hof um 1600 Hofanlageweitere Bilder
Wohnhaus Kirchstraße 14
Lage
1780 spätbarocker Putzbau, Torfahrt, bezeichnet 1780 Wohnhaus
Wohnhaus Kirchstraße 16
Lage
1598 Wohnhaus, teilweise Fachwerk, bezeichnet 1598, spätbarocke Überformung im 18. Jahrhundert; straßenbildprägend
Torpfosten Kirchstraße, an Nr. 17
Lage
1594 linker Torpfosten, bezeichnet 1594
Schulhaus Kirchstraße 22
Lage
1836/37 ehemaliges Schulhaus, Walmdachbau, 1836/37
Protestantische Pfarrkirche Kirchstraße 29
Lage
1715 spätbarocker Saalbau mit mächtigem Glockenturm, bezeichnet 1715; mit Ausstattung Protestantische Pfarrkircheweitere Bilder
Kriegerdenkmäler Kirchstraße, bei Nr. 29
Lage
um 1900 bis 1957 Kriegerdenkmal 1870/71, 1914/18 und 1939/45, Sandstein, 1957 von Franz Lind, Freinsheim Kriegerdenkmälerweitere Bilder
Pfarrhaus Pfeffingen 2
Lage
zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts ehemaliges Pfarrhaus; eingeschossiger spätbarocker Putzbau, zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts, teilweise über Hochkeller, 1828, Zwerchhäuser 1828/29 Pfarrhaus
Torfahrt Weinstraße, an Nr. 37
Lage
zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts Torfahrt und Mannpforte, zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts Torfahrt
Hofanlage Weinstraße 46/48
Lage
18. und 19. Jahrhundert ehemaliger Bauernhof, ausgedehnte Hofanlage, 18. und 19. Jahrhundert; Nr. 48 spätbarocker Putzbau, teilweise Fachwerk (verputzt), 18. Jahrhundert, Hofeingang bezeichnet 1686 (Spolie), spätbarocke Torfahrt
Hofanlage Weinstraße 49
Lage
18. Jahrhundert spätbarocke Hofanlage, 18. Jahrhundert; Wohnhaus mit verputzten Fachwerkgiebeln, Bruchsteinscheune, Schuppen
Torflügel Weinstraße, an Nr. 51
Lage
1888 Flügel der Toranlage, Guss- und Schmiedeeisen, bezeichnet 1888
Toranlage Weinstraße, an Nr. 52
Lage
zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts Toranlage, Torfahrt und Mannpforte, zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts
Wohnhaus Weinstraße 53
Lage
erste Hälfte des 18. Jahrhunderts eingeschossiges spätbarockes Hochkellerhaus, wohl aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, Torfahrt um 1600 Wohnhaus
Rathaus Weinstraße 54
Lage
1856 ehemaliges Rathaus, großvolumiger Putzbau mit Krüppelwalm, 1856
Wohnhaus Weinstraße 55
Lage
1741 eineinhalbgeschossiger spätbarocker Putzbau, Toranlage, bezeichnet 1741
Wohnhaus Weinstraße 66
Lage
Mitte des 18. Jahrhunderts eingeschossiger spätbarocker Mansarddachbau, Mitte des 18. Jahrhunderts; im rückwärtigen Neubau Schlussstein (?), wohl 16. Jahrhundert
Türgewände Weinstraße, an Nr. 67
Lage
1719 Türgewände der ehemaligen leiningischen Zehntscheune, spätgotische und barocke Motiven, bezeichnet 1719
Torfahrt Weinstraße, an Nr. 69
Lage
zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts Torfahrt und (zugesetzte) Mannpforte, zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts Torfahrtweitere Bilder
Hofanlage Weinstraße 71/73
Lage
um 1750 ehemaliges Anwesen von Verwandten der Grafen von Leiningen, barocker Vierseithof, um 1750; Nr. 73 L-förmiges Herrenhaus, eingeschossiger Mansardsatteldachbau, Umbau in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Nr. 71 Gesindehaus, eingeschossiger Mansardwalmdachbau, Erweiterung um 1850, Wirtschaftsgebäude und Hofpflaster 18. Jahrhundert, Torfahrt
Wohnhaus Weinstraße 74
Lage
1766 eingeschossiger spätbarocker Mansardsatteldachbau, bezeichnet 1766, Toranlage
Gräflich-leiningisches Amtshaus Weinstraße 75
Lage
1753 ehemaliges gräflich-leiningisches Amtshaus oder Zehnthaus (Wohnhaus der Amtsleute des Zehnthofs); spätbarocker Krüppelwalmdachbau, bezeichnet 1753, Toranlage; straßenbildprägend
Wohnhaus Wormser Straße 3
Lage
Mitte des 18. Jahrhunderts eingeschossiges spätbarockes Winzerwohnhaus, wohl aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, Hochkeller bezeichnet 1611, Torfahrt, um 1600, mit Fachwerküberbau der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts; straßenbildprägend
Wohnhaus Wormser Straße 4
Lage
1717 eingeschossiges spätbarockes Hochkellerhaus, bezeichnet 1717, Erweiterung bezeichnet 1748, Dachstuhl wohl um 1830
Torfahrt Wormser Straße, an Nr. 5
Lage
um 1600 Torfahrt, Keilstein mit Wappen, um 1600, Veränderung bezeichnet 1738
Wohnhaus Wormser Straße 9
Lage
1738 spätbarockes Wohnhaus, teilweise Fachwerk (verputzt), bezeichnet 1738, rückwärtig Hochkeller, Torfahrt bezeichnet [16?]20
Schlussstein Wormser Straße, an Nr. 15
Lage
1599 Schlussstein einer ehemaligen Torfahrt, bezeichnet 1599
Hofanlage Wormser Straße 32
Lage
17. und 18. Jahrhundert Hofanlage, 17. und 18. Jahrhundert; L-förmiges Wohnhaus, teilweise Zierfachwerk, im Kern um 1600, Dachstuhl und Eindeckung 18. Jahrhundert, Wirtschaftsgebäude 18. Jahrhundert, Hofmauer mit Renaissance-Torfahrt, um 1600; Gartenpforte bezeichnet 1685

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]