Liste der Kulturdenkmäler in Bad Neuenahr-Ahrweiler

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

In der Liste der Kulturdenkmäler in Bad Neuenahr-Ahrweiler sind alle Kulturdenkmäler der rheinland-pfälzischen Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler mit den Stadtteilen Ahrweiler, Bachem, Bad Neuenahr, Ehlingen, Gimmigen, Green, Heimersheim, Heppingen, Kirchdaun, Lohrsdorf, Ramersbach und Walporzheim aufgeführt. Im Stadtteil Marienthal sind keine Kulturdenkmäler ausgewiesen. Grundlage ist die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 4. Mai 2016).

Ahrweiler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Denkmalzone Friedhof Schützenstraße
Lage
ab dem 18. Jahrhundert Gedenkstein H. Schopp († 1776), Anna Schopp († 1885?); neugotischer Pastorengrabstein, 19. Jahrhundert; Grabanlage verschiedener Pastoren; Grabanlage für den Komponisten Johannes Müller († 1942); Ruhestätte der Familie Kreuzberg (u. a. Georg Kreuzberg), neugotisch; Ruhestätte E. Dahm († 1941); in der Mauer des älteren Teils diverse Kreuze ab dem 18. Jahrhundert; großer Soldatenfriedhof; Ruhestätte der Familie von Ehrenwall (u. a. Carl von Ehrenwall), halbrunde Säulenreihe mit Architrav, davor Pieta; dahinter Leichenhalle; zweites Grabmal Kreuzberg, Fiale mit Muttergottes; dritte Grabanlage Kreuzberg Denkmalzone Friedhofweitere Bilder
Denkmalzone Jüdischer Friedhof Schützenstraße
Lage
1867 1867 angelegtes, ummauertes Areal; 66 Grabsteine Denkmalzone Jüdischer Friedhofweitere Bilder
Denkmalzone Historische Weinbergslagen Ahrweiler Silberberg am Südosthang des Silberbergs, nördlich der B 267
Lage
zusammenhängende Fläche, die wohl seit dem Mittelalter als Weinbergsfläche planmäßig angelegt wurde; in die Mauern integriert historische Treppenaufgänge zur Erschließung der Terrassen

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Stadtbefestigung nach 1246 nach 1246, Ausbau im 14. Jahrhundert, gegen 1500 und nach 1639; eine der besterhaltenen Stadtbefestigungen des Rheinlands; ovaler Bering mit vier axialen Toren; Stadtmauer: Bruchsteinmauerwerk bis zu 8 m Höhe teilweise mit Mauerbögen und Resten des Wehrgangs erhalten; Gesamtanlage mit Wallgraben: zugehörig:
  • Oberhutstraße: Obertor
  • Schützbahn, zu Nr. 52: Schalenturm
  • Kanonenwall: Kanonenturm
  • Ahrhutstraße: Ahrtor
  • Niederhutstraße: Niedertor
  • Sebastianuswall: Stadtmauer
  • Adenbachhutstraße: Adenbachtor
Stadtbefestigungweitere Bilder
Adenbachtor Adenbachhutstraße
Lage
letztes Viertel des 14. Jahrhunderts nördliches Tor der Stadtbefestigung; zweigeschossiges quadratisches Schalenturmtor, letztes Viertel des 14. Jahrhunderts Adenbachtor
Burg Adenbach Adenbachhutstraße 1
Lage
1587 auch Kolvenburg; ehemaliger Hof der Harff-Dreiborn, Bruchsteinbau, teilweise Fachwerk, oktogonaler Turm; bezeichnet 1587, 1903 weitgehend überformt Burg Adenbachweitere Bilder
Ahrtor Ahrhutstraße
Lage
südliches Tor der Stadtbefestigung; Doppelturmtor mit fünfgeschossigem Mittelturm und flankierenden halbkreisförmigen Schalentürmen, innen Hochrelief, 16. Jahrhundert; nach Zerstörung 1945 vereinfacht wiederaufgebaut Ahrtorweitere Bilder
Weißer Turm Altenbaustraße 5
Lage
14. oder 15. Jahrhundert gotisches Turmhaus, dreigeschossiger verputzter Bruchsteinbau; im Kern aus dem 14. oder 15. Jahrhundert, Haube von 1663, Ausbau um 1700 Weißer Turmweitere Bilder
Synagoge Altenbaustraße 12a
Lage
1894 ehemalige Synagoge; Saalbau, Quadermauerwerk, 1894 Synagogeweitere Bilder
Römische Villa Am Silberberg
Lage
2. oder 3. Jahrhundert 2. oder 3. Jahrhundert Römische Villaweitere Bilder
Regierungsbunker Am Silberberg
Lage
1960–1962 Reste des ehemaligen Ausweichsitzes der Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland: erster Bauabschnitt unter dem Silberberg 1960–1962, westlicher Abschnitt unter dem Trotzenberg von 1964 bis 1970 errichtet, Rückbau 2001–2006, nur der östliche Teil der Anlage erhalten; der rückgebaute Westteil liegt auf der Gemarkung von Dernau Regierungsbunkerweitere Bilder
Fachwerkhaus Auf dem Teich 2
Lage
1600 Fachwerkhaus, Walmdach; bezeichnet 1600, 17. Jahrhundert
Wappen Auf der Rausch, an Nr. 1
Lage
18. Jahrhundert barockes Wappen, 18. Jahrhundert Wappen
Wohnhaus Auf der Rausch 1b, Oberhutstraße 8/10
Lage
1791 Mansarddachbau, Walmdach, 1791, 1930 überarbeitet
Zehntscheune Auf der Rausch 4a
Lage
1703 Fachwerkbau, teilweise massiv, bezeichnet 1703
Bahnhof Bahnhofstraße 5
Lage
1880 Schieferbruchsteinbau, bezeichnet 1880 Bahnhofweitere Bilder
Blankartshof Blankartshof 1
Lage
1680 auch Herresdorfer Hof; Walmdachbau, bezeichnet 1680 und 1787 (Umbau) Blankartshofweitere Bilder
Inschrift Houverathsgasse, an Nr. 3
Lage
1749 Inschrift, bezeichnet 1749 Inschrift
Hotel Deutscher Hof Johannes-Müller-Straße 1
Lage
1581 Fachwerkbau, teilweise massiv, bezeichnet 1581, im Kern aus dem 16. oder 17. Jahrhundert
Fachwerkhaus Johanniswall 61
Lage
um 1900 Fachwerkhaus, bezeichnet um 1800, eher um 1900
Ursulinenkloster Kalvarienbergstraße 50
Lage
ab 1629 ehemaliges Franziskanerrekollektenkloster; ursprünglich barocke Klosteranlage (ab 1629), 1897 weitgehend durch neugotische Bauten ersetzt; Klosterkirche zum Heiligen Kreuz, gotisierender Saalbau, 1664–1678, neugotischer Kapellenanbau, Ausstattung; sechsgeschossige Klostergebäude, Portal bezeichnet 1644, Neubautrakt, 1920er Jahre (Realschule); barocker Kalvarienberg, 14 Stationen, bezeichnet 1732, dazugehörig barocke Kreuzigungsgruppe; Skulptur der heiligen Helena, um 1730; zwei Wegekreuze, Nischentyp, bezeichnet 1710 und aus dem 18. Jahrhundert Ursulinenklosterweitere Bilder
Kanonenturm Kanonenwall, hinter Nr. 38 und 40
Lage
um 1255 Halbschalenturm der Stadtbefestigung, um 1255 begonnen Kanonenturm
Katholische St. Laurentius-Kirche Marktplatz
Lage
1269 dreischiffige Hallenkirche, 1269 bis ins frühe 14. Jahrhundert Katholische St. Laurentius-Kircheweitere Bilder
Gaststätte Marktbrunnen Marktplatz 4
Lage
17. oder 18. Jahrhundert dreigeschossiges Fachwerkhaus, teilweise massiv, 17. oder 18. Jahrhundert Gaststätte Marktbrunnen
Alte Post Marktplatz 12
Lage
18. Jahrhundert ehemaliger Prümer Hof; Fachwerkbau, teilweise massiv, Walmdach, 18. Jahrhundert Alte Post
Katholisches Pfarrhaus Marktplatz 13
Lage
1773 Putzbau mit Mansarddach, bezeichnet 1773; Zehntscheune: bezeichnet 1742 Katholisches Pfarrhausweitere Bilder
Wohn- und Geschäftshaus Marktplatz 15/15a
Lage
um 1900 späthistoristischer Schieferbruchsteinbau, Treppengiebel, um 1900
Stadtwache Marktplatz 21
Lage
zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts ehemalige Stadtwache; Putzbau, Mansarddach, zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts (bezeichnet 1566; Vorgängerbau) Stadtwacheweitere Bilder
Fachwerkhaus Marktplatz 22
Lage
spätes 17. Jahrhundert viergeschossiges Fachwerkhaus, teilweise massiv, angeblich von 1636, wohl aus dem späten 17. Jahrhundert
Niedertor Niederhutstraße
Lage
östliches Tor der Stadtbefestigung; viergeschossiger Mittelturm mit Mansarddach (18. Jahrhundert) und zwei Flankentürmen Niedertor
Gerberei Niederhutstraße 2
Lage
1765 ehemalige Gerberei; dreigeschossiger Putzbau, bezeichnet 1765
Hotel Drei Kronen Niederhutstraße 5
Lage
1721 ehemaliges Hotel; dreigeschossiges Fachwerkhaus, bezeichnet 1721
Fachwerkhaus Niederhutstraße 22
Lage
1761 Fachwerkhaus, bezeichnet 1761
Skulptur Niederhutstraße, an Nr. 32
Lage
17. Jahrhundert heiliger Matthias, 17. Jahrhundert (Kopie des 19. Jahrhunderts?) Skulptur
Gerichtshaus Niederhutstraße 42
Lage
1621 ehemaliges Gerichtshaus; Fachwerkbau, Krüppelwalmdach, bezeichnet 1621; rückwärtig Fachwerkanbau, 19. Jahrhundert Gerichtshaus
Wohn- und Geschäftshaus Niederhutstraße 61
Lage
dreigeschossiger Putzbau, Jugendstil, rückwärtig Backsteinbau
Wohnhaus Niederhutstraße 70
Lage
um 1900 späthistoristisches dreigeschossiges Wohnhaus; im Hof Schlussstein von 1695 Wohnhaus
Wohnhaus Niederhutstraße 73
Lage
1766 dreigeschossiger barocker Putzbau, bezeichnet 1766
Obertor Oberhutstraße
Lage
14. Jahrhundert westliches Tor der Stadtbefestigung; dreigeschossiger Turm, 14. Jahrhundert; Eckwarten mit Fries, um 1500, spitzes Walmdach; neugotische Muttergottes, 19. Jahrhundert Obertor
Fachwerkhaus Oberhutstraße 11
Lage
Fachwerkhaus, teilweise massiv, mittelalterlicher Eingang
Fachwerkhaus Oberhutstraße 16
Lage
1741 Fachwerkhaus, teilweise massiv, verputzt, bezeichnet 1741
Fachwerkhaus Oberhutstraße 20
Lage
Fachwerkhaus, teilweise massiv, Erdgeschoss barock
Mauerbogen Oberhutstraße, gegenüber Nr. 20
Lage
1580 Mauerbogen, bezeichnet 1580 und 1582 Mauerbogen
Fachwerkhaus Oberhutstraße 34
Lage
17. oder 18. Jahrhundert Fachwerkhaus, teilweise massiv, 17. oder 18. Jahrhundert
Rodderhof Oberhutstraße 48
Lage
1846 klassizistischer Putzbau, 1846; Gesamtanlage mit Ökonomiehof
Wegekreuz Plätzerstraße 1703 Wegekreuz, reliefiert, Nischentyp, bezeichnet 1703
Fachwerkhaus Plätzerstraße 2
Lage
1754 Fachwerkhaus mit Fachwerkanbau, bezeichnet 1754
Torbogen Plätzerstraße, an Nr. 44
Lage
1639 Torbogen, bezeichnet 1639
Bildstock Römerstraße
Lage
20. Jahrhundert Bildstock, 20. Jahrhundert; Relief: 18. Jahrhundert Bildstock
Grenzstein Schützbahn Grenzstein
Stadtmauerturm Schützbahn, hinter Nr. 52
Lage
Schalenturm der Stadtmauer Stadtmauerturmweitere Bilder
Wohnhaus Schützbahn 54
Lage
1903 dreigeschossiger neubarocker Mansarddachbau, bezeichnet 1903, Architekturbüro Schreiterer & Below[1] Wohnhausweitere Bilder
Fachwerkhaus Sebastianuswall 20
Lage
18. Jahrhundert Fachwerkhaus, Walmdach, bezeichnet 1688, eher aus dem 18. Jahrhundert
Wohnhaus Walporzheimer Straße 21
Lage
um 1900 späthistoristischer Putzbau, teilweise Fachwerk, um 1900
Villa Walporzheimer Straße 28
Lage
1899 späthistoristische Villa, bezeichnet 1899
Staatliche Lehr- und Weinbauanstalt Walporzheimer Straße 52
Lage
1909 Walmdachbau, Treppenturm, Neurenaissance, bezeichnet 1909; dazugehörig verschiedene Bauten, Ökonomietrakte etc.; Gesamtanlage
Kapelle Walporzheimer Straße, Ecke Am Silberberg
Lage
1852 Kapelle Kapelleweitere Bilder
Stellmacherwerkstatt Wehrscheid 1
Lage
Anfang des 20. Jahrhunderts Fachwerkhaus, teilweise massiv, Anfang des 20. Jahrhunderts
Villa Wilhelmstraße 2
Lage
19. Jahrhundert späthistoristische Villa, 19. Jahrhundert
Villa Wilhelmstraße 3
Lage
1902 Backsteinvilla, Fachwerkgiebel, bezeichnet 1902; Gesamtanlage mit Garten
Villa Wilhelmstraße 5
Lage
1901 Villa, teilweise Fachwerk, bezeichnet 1901; Gesamtanlage mit Garten
Villa Wilhelmstraße 17
Lage
Anfang oder Mitte des 19. Jahrhunderts Bruchsteinvilla, antikisierender Altan, Anfang oder Mitte des 19. Jahrhunderts
Weingut P. J. Schütz Wilhelmstraße 18
Lage
19. Jahrhundert Walmdachbau, 19. Jahrhundert; Gesamtanlage Weingut P. J. Schützweitere Bilder
Villa Wilhelmstraße 21b
Lage
1903 Villa, Backstein, teilweise verputzt, teilweise Fachwerk, Landhausstil, 1903; Gesamtanlage Villaweitere Bilder
ehemaliges Landratsamt Wilhelmstraße 24
Lage
1892–1894 Tuffquaderbau, Treppenturm, 1892–1894; Gesamtanlage mit Neubau und Garten
Villa Wilhelmstraße 25
Lage
um 1900 späthistoristische Villa, um 1900
Villa Wilhelmstraße 27
Lage
um 1900 Mansardwalmdach-Villa, Schweizer Stil, um 1900; Gesamtanlage mit Garten
Amtsgericht Wilhelmstraße 55
Lage
um 1900 späthistoristischer Putzbau, zweigeschossig mit spätestgotischen Details, Tuffquader, um 1900
Villa Wilhelmstraße 58
Lage
1905/06 späthistoristische Villa, bezeichnet 1905/06
Villa Wilhelmstraße 87
Lage
1868 Walmdach-Villa, bezeichnet 1868; Gesamtanlage
Bildstockkapelle Wilhelmstraße, Ecke Elligstraße
Lage
1868 neugotisch, bezeichnet 1868; Muttergottes, erste Hälfte des 14. Jahrhunderts, Ergänzungen im 17. Jahrhundert (Kopie?) Bildstockkapelle
Wegekreuz Wilhelmstraße, Ecke Rotweinstraße
Lage
1661 Wegekreuz, Nischentyp, bezeichnet 1661
Wegekreuz nördlich von Ahrweiler 1695 Wegekreuz, Nischentyp, bezeichnet 1695
Wegekreuz nördlich von Ahrweiler 1729 Wegekreuz, Nischentyp, bezeichnet 1729

Bachem[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
St. Annakapelle Annastraße 33
Lage
Saalbau, im Kern romanisch, Turm aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts, Erweiterung 1923–1925 St. Annakapelleweitere Bilder
Weinmuseum Königstraße 23
Lage
1650 ehemaliges Backhaus; Fachwerkbau, teilweise massiv, 1650 (?) Weinmuseumweitere Bilder
Kapelle St. Leonhard Königstraße, neben Nr. 34
Lage
1716 Saalbau, bezeichnet 1716 Kapelle St. Leonhardweitere Bilder
Hofanlage Talweg 9
Lage
18. oder 19. Jahrhundert Hofanlage; Fachwerkhaus, 18. oder 19. Jahrhundert Hofanlageweitere Bilder

Bad Neuenahr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Denkmalzone Jüdischer Friedhof Lerchenweg
Lage
Trauerhalle: Backsteinbau mit Hufeisenbogeneingang, um 1910; 43 Grabsteine von 1900 bis 1953 Denkmalzone Jüdischer Friedhofweitere Bilder
Denkmalzone Kurbezirk Kurgartenstraße
Lage
ab 1856 bauliche Gesamtanlage mit Kurpark (Kurgartenstraße), Kurhaus (Felix-Rütten-Straße ohne Nummer), ehemaligem Kurhotel (Kurgartenstraße 1) und Thermal-Badehaus (neben Kurgartenstraße 1);
  • Kurpark (Lage): englische Parkanlage, Entwurf und erste Arbeiten von Peter Joseph Lenné 1856–1863, Abschluss durch August Lenné 1863–1873; auf die Entwürfe gehen die Partien um die Alleen, der westliche Bereich an der Ahr bis zum Ende der Allee, der westliche Annex und weitere kleinere Flächen im Westen zurück; zugehörig ein Abschnitt einer gusseisernen Wandelhalle, um 1908, Rest der ersten Kuranlage;
  • Kuranlagen (Lage): an der Kurgartenstraße Kuranlagen in Formen des Bauhauses nach Entwurf von Hermann Weiser, 1927, ausgeführt 1934 und 1936–1938, bestehend aus großer Konzert- bzw. Trinkhalle mit drehbarer Orchestermuschel, kleiner Trinkhalle, Wandelhalle mit Läden entlang der Kurgartenstraße, Kolonnaden, darin integriert neue Brunnenhalle, 1957;
  • Kurhotel (Lage): repräsentativer Hotelkomplex; erhalten: der westliche neubarocke Erweiterungsbau von 1903/04 und der Ostbau, 1913/14, nach Plänen von Carl Moritz, viergeschossiger Putzbau mit Mansarddach und hohem Mittelturm;
  • Thermal-Badehaus (Lage), 1898/99 von Emil Schreiterer und Bernhard Below, Köln, mit klassizierendem Säulenportikus
Denkmalzone Kurbezirk

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Villa Am Johannisberg 11
Lage
um 1900 späthistoristische Putzvilla, um 1900; Gesamtanlage
Villa Am Johannisberg 19
Lage
um 1900 Putzvilla, teilweise Fachwerk, um 1900
Villa „Auf den Steinen“ Eichenweg 10
Lage
1899 Schieferbruchsteinbau, bezeichnet 1899
Kurhaus Felix-Rütten-Straße ohne Nummer
Lage
1903–1905 Kurhaus mit Kurtheater unmittelbar an der Ahr gelegen; neubarocker Putzbau, Kolonnaden, 1903–1905; Architekt Oscar Schütz, Köln Kurhausweitere Bilder
Villa Felix-Rütten-Straße 1
Lage
spätklassizistische Villa; Gesamtanlage mit Garten Villa
Wohnhaus Felix-Rütten-Straße 2
Lage
Anfang des 20. Jahrhunderts zweigeschossiger Walmdachbau in schlichtneuklassizistischen Formen, Anfang des 20. Jahrhunderts Wohnhaus
Villa Felix-Rütten-Straße 12
Lage
um 1910 Jugendstilvilla, dreigeschossiger Putzbau, um 1910; Gesamtanlage Villa
Maria-Hilf-Kapelle Hardtstraße, Ecke Dalienweg
Lage
um 1880/90 neugotischer Saalbau, um 1880/90 Maria-Hilf-Kapelleweitere Bilder
Wohnhaus Hardtstraße 3
Lage
1906 dreigeschossiger Mansardwalmdachbau, bezeichnet 1906
Wegekreuz Hauptstraße, Ecke Jesuitenstraße
Lage
1758 Wegekreuz, Nischentyp, bezeichnet 1758 Wegekreuz
Bahnhof Hauptstraße 58
Lage
1878–1881 Bruchsteinbau, Neurenaissance, 1878–1881, 1920er-Jahre (Anbau); Stellwärterhaus, Fachwerk-Verladehalle, Pavillon (1950er Jahre); Gesamtanlage mit Gleisanlage, Bahnhofsvorplatz und seitlicher Parkanlage Bahnhofweitere Bilder
Wohnhaus Hauptstraße 61
Lage
um 1900 dreigeschossiger Putzbau, teilweise Backstein, um 1900 Wohnhaus
Wohnhaus Hauptstraße 80
Lage
1895 neugotischer Tuffquaderbau, teilweise Backstein, bezeichnet 1895 Wohnhaus
Post Hauptstraße 92
Lage
um 1900/10 Tuffquaderbau, um 1900/10 Post
Wohnhaus Hauptstraße 94
Lage
um 1900 dreieinhalbgeschossiger Putzbau, Jugendstil, um 1900 Wohnhaus
Wohnhaus Hauptstraße 120
Lage
um 1900 dreigeschossiger Putzbau, um 1900 Wohnhaus
Hotel Westend Hauptstraße 123, 123a, 125, 127
Lage
um 1900 ehemaliges Hotel; dreigeschossiger, dreiteiliger Putzbau, Jugendstil, um 1900; Anbau: sogenannter Barocksaal (ehemaliger Speisesaal), pilastergegliederter Saalbau mit Mansardwalmdach, im Innern reiche neubarocke Stuckdekoration und Voutendecke Hotel Westend
Wohnhaus Hauptstraße 128
Lage
um 1900 Putzbau, teilweise Backstein und Fachwerk, um 1900 Wohnhaus
Villa Hauptstraße 142
Lage
um 1900 Backsteinvilla, Mansarddach, um 1900 Villa
Wohnhaus Hauptstraße 149/151
Lage
neubarockes Doppelhaus, teilweise Backstein Wohnhaus
Grabkreuz Heerstraße 1678 Grabkreuz, bezeichnet 1678
Wegekreuz Heerstraße, Ecke Bergstraße
Lage
1724 Wegekreuz, Nischentyp, bezeichnet 1724
Wegekreuz Heerstraße, Ecke Hauptstraße
Lage
17. Jahrhundert Wegekreuz, 17. Jahrhundert
Wohnhaus Heerstraße 124
Lage
1906 villenartiges Wohnhaus, 1906
Wegekreuz Kreuzstraße, Ecke Platz an der Linde
Lage
1758 Wegekreuz, Nischentyp, bezeichnet 1758
Wohnhaus Kreuzstraße 32
Lage
1905 dreigeschossiger Putzbau, bezeichnet 1905
Thermal-Badehaus Kurgartenstraße, neben Nr. 1
Lage
1899–1901 eineinhalbgeschossiger klassizistischer Putzbau, 1899–1901 Thermal-Badehausweitere Bilder
Wohn- und Geschäftshaus Landgrafenstraße 9
Lage
dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus, Jugendstil
Apollinarisbrunnen Landskroner Straße 175
Lage
Ende des 19. Jahrhunderts Backsteinbau, angrenzend hakenförmige Anlage, Brunnenanlage, Ende des 19. Jahrhunderts Apollinarisbrunnen
Villa Maria Lindenstraße 3
Lage
um 1910 zweigeschossiger Putzbau, um 1910 Villa Maria
Kurhotels Lindenstraße 8
Lage
1906 zwei dreigeschossige Kurhotels, bezeichnet 1906
Beethovenhaus Mittelstraße 4
Lage
1771 Putzbau, bezeichnet 1771, Zwerchhaus 1930er Jahre
Fachwerkhaus Mittelstraße 46
Lage
1834 Fachwerkhaus, bezeichnet 1834
Villa Oberstraße 21
Lage
um 1860/70 zweiflügelige spätklassizistische Villa, achteckiger Eckturm, um 1860/70, Aufstockung 1898; Gesamtanlage mit Garten
Wohnhaus Poststraße 30
Lage
1894 dreigeschossiger neugotischer Putzbau, bezeichnet 1894
Villa Schweizer Straße 19/19a
Lage
zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts U-förmige Villenanlage, Fachwerkbau, teilweise massiv, zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts; Gesamtanlage mit Garten
Wegekreuz Sebastianstraße, Ecke Weinbergstraße
Lage
1724 Wegekreuz, Nischentyp, bezeichnet 1724
Kapelle St. Antonius und Sebastian Sebastianstraße 77
Lage
1869 neugotischer Saalbau, Schieferbruchstein, 1869; Bildstock, bezeichnet 1723 Kapelle St. Antonius und Sebastianweitere Bilder
Fachwerkhaus Teichstraße 4
Lage
18. Jahrhundert Fachwerkhaus, Walmdach, 18. Jahrhundert
Katholische Kirche St. Marien und Willibrord Telegrafenstraße 4
Lage
1899–1901 sogenannte Rosenkranzkirche; Basilika, neuspätromanische und neufrühgotische Motive, 1899–1901; Architekt August Menken Katholische Kirche St. Marien und Willibrordweitere Bilder
Wohnhäuser Telegrafenstraße 9–13
Lage
um 1900/10 drei Jugendstilbauten, um 1900/10 Wohnhäuserweitere Bilder
Wohnhaus Telegrafenstraße 32
Lage
1903 Putzbau, Neurenaissance, bezeichnet 1903
Evangelische Martin-Luther-Kirche Telegrafenstraße 39
Lage
1872 Saalbau, 1872 Evangelische Martin-Luther-Kircheweitere Bilder
Spolien Uhlandstraße ab 1697 Türsturz, bezeichnet 1697; Stein, 1882
Fachwerkhaus Uhlandstraße 1
Lage
1835 Fachwerkhaus, bezeichnet 1835
Bildstock Willibrordusstraße
Lage
Bildstock, gehört zum Kreuzweg am Friedhof
Rentmeistereihof Willibrordusstraße 1
Lage
1710 ehemaliger Rentmeistereihof der Kurpfälzer; hakenförmiger zweiteiliger Putzbau, Walm- und Mansardwalmdach, 1710 und 1719/20 Rentmeistereihofweitere Bilder
Alte Katholische Kirche St. Willibrord Willibrordusstraße 7
Lage
ab 1200 spätromanischer Turm, integriert in barocken Saalbau; zugehörig der Alte Friedhof: sieben Kreuzwegstationen, neugotischer Stelentyp; elf Grabkreuze, 18. Jahrhundert; Bildstock 18. Jahrhundert, Grabmal Gonzalves, 1916–1932; Friedhofskreuz, Nischentyp, 18. Jahrhundert; Grabmal Pichler

spätromanischer Turm um 1200, integriert in barocken Saalbau von 1724, Sakristei aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts

Alter Friedhof Willibrordusstraße, bei Nr. 7
Lage
sieben Kreuzwegstationen, neugotischer Stelentyp; elf Grabkreuze, 18. Jahrhundert; Bildstock 18. Jahrhundert, Grabmal Gonzalves, 1916–1932; Friedhofskreuz, Nischentyp, 18. Jahrhundert; Grabmal Pichler
Wohnhaus Wolfgang-Müller-Straße 4
Lage
1904 Putzbau, bezeichnet 1904
Grabkreuz nördlich von Bad Neuenahr 18. Jahrhundert Grabkreuz, 18. Jahrhundert

Ehlingen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Zehnthof Bodendorfer Straße 2
Lage
17. oder 18. Jahrhundert Fachwerkhaus, Ständerbau, Krüppelwalmdach, 17. oder 18. Jahrhundert, Torbogen bezeichnet 1711; Gesamtanlage Zehnthofweitere Bilder
Kapelle St. Hubertus Hubertusstraße
Lage
Chor wohl romanisch, Schiff aus der Mitte des 17. Jahrhunderts und von 1773; fünf Kreuze, 18. Jahrhundert Kapelle St. Hubertusweitere Bilder
Bildstock östlich von Ehlingen
Lage
1737 Bildstock, barockes Dreifaltigkeitsrelief, bezeichnet 1737 Bildstock
Wegekreuz südlich von Ehlingen; Flur Am Löhndorfer Weg
Lage
1782 Wegekreuz, bezeichnet 1782

Gimmigen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Fachwerkhaus Bonner Straße 52
Lage
1701 Fachwerkhaus, neubarocker Walmdachbau, bezeichnet 1701
Kapelle St. Cosmas, Damian und Katharina Kapellenstraße, zwischen Nr. 11 und 15
Lage
Mitte des 14. Jahrhunderts Chor aus der Mitte 14. des Jahrhunderts, Langhaus aus dem 18. Jahrhundert Kapelle St. Cosmas, Damian und Katharinaweitere Bilder
Wegekreuz nordöstlich von Gimmigen 1732 Wegekreuz, bezeichnet 1732

Green[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Wegekapelle Ehlingerstraße, Ecke Ernst-Thrasolt-Straße
Lage
um 1910 neubarocker Walmdachbau, um 1910 Wegekapelleweitere Bilder
Kapelle St. Antonius Eremit Mühlenstraße, Ecke Ernst-Thrasolt-Straße
Lage
um 1900 Saalbau, Backstein, um 1900; Bogen des Vorgängers, bezeichnet 1628 Kapelle St. Antonius Eremitweitere Bilder
Grabkreuz Nikolaus-Bahles-Straße, bei Nr. 9
Lage
1620 Grabkreuz, 1620 (?) Grabkreuz

Heimersheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild


Ortsbefestigung
Lage
um 1400 Westtor, um 1400, kleiner Mauerteil, historische Torstube; Reste des Südtors Ortsbefestigungweitere Bilder
Zehnthaus Bachstraße 5
Lage
1762 Treppenturm, bezeichnet 1762, Fachwerk aus dem 16. Jahrhundert Zehnthaus
Fachwerkhaus Bachstraße 10
Lage
18. Jahrhundert Fachwerkhaus, 18. Jahrhundert Fachwerkhaus
Wohnhaus Bachstraße 14
Lage
1772 Krüppelwalmdachbau, bezeichnet 1772 Wohnhaus
Katholische Pfarrkirche St. Mauritius Bachstraße 20
Lage
ab der Mitte des 13. Jahrhunderts spätromanische Pfeilerbasilika, Mitte bis drittes Viertel des 13. Jahrhunderts, 1960/61 Anbau und separater Turm, Architekt Otto Vogel, Trier; außen: elf Grabkreuze, 1614 und 1622, überwiegend aus dem 18. Jahrhundert Katholische Pfarrkirche St. Mauritiusweitere Bilder
Fachwerkhaus Bachstraße 47
Lage
16. Jahrhundert Fachwerkhaus, 16. Jahrhundert (?); Fachwerkschuppen, Ständerbau, Drempel aus dem 19. Jahrhundert Fachwerkhausweitere Bilder
Kriegerdenkmal Ehlinger Straße, auf dem Friedhof
Lage
Engel mit Soldat Kriegerdenkmal
Wegekapelle Göppinger Straße, Ecke Mühlenstraße
Lage
um 1900 Saalbau, Backstein, um 1900; Wegekreuzfragment, bezeichnet 1802 Wegekapelleweitere Bilder
Backhaus Grabenstraße 44
Lage
Backhaus; Barocktür Backhausweitere Bilder
Kapelle Heldenstraße, Ecke Bachstraße
Lage
1923 neubarocker Mansardwalmdachbau, bezeichnet 1923 Kapelleweitere Bilder
Fachwerkhaus Johannisstraße 38
Lage
18. Jahrhundert Fachwerkhaus, 18. Jahrhundert Fachwerkhaus
Weinbergshaus Landskroner Straße
Lage
bezeichnet 185[x] eingeschossiger Putzbau, säulengetragener Vorbau, Bruchsteintorbogen, bezeichnet 185[x] Weinbergshausweitere Bilder
Bahnhof Landskroner Straße 1
Lage
um 1888 Fachwerkbau, um 1888; teilweise massiv, Fachwerk-Verladehalle Bahnhof
Kapelle Ringstraße, Ecke Ehlinger Straße
Lage
1897 Saalbau, Backstein, bezeichnet 1897
Wegekreuz westlich des Ortes (Idienstraße)
Lage
18. Jahrhundert Wegekreuz, 18. Jahrhundert, Arma Christi

Heppingen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Fachwerkhaus Burgstraße 12
Lage
19. Jahrhundert Fachwerkhaus, 19. Jahrhundert
Fachwerkhaus Burgstraße 27/29
Lage
1839 Fachwerkhaus, teilweise massiv, bezeichnet 1839
Heppinger Hof Burgstraße 30
Lage
1710 barocker Walmdachbau, bezeichnet 1710; Gesamtanlage mit Mauer, Hoftor, etc. Heppinger Hof
Josefskapelle Landskroner Straße
Lage
um 1900 neugotischer Backsteinbau, um 1900
Wegekapelle Landskroner Straße, Ecke Schulstraße
Lage
1904 Pyramidaldach, bezeichnet 1904
Wohnhaus Landskroner Straße 43
Lage
1852 Putzbau, 1852
Heppinger Brunnen Landskroner Straße 52
Lage
1830 auch Apollinarisbrunnen; eineinhalbgeschossiger klassizistischer Walmdachbau, 1830; Gartenanlage; Gesamtanlage Heppinger Brunnenweitere Bilder
Katholische Pfarrkirche St. Martin Landskroner Straße 101
Lage
1904 neugotischer Saalbau, bezeichnet 1904; Architekt Peter Marx, Trier Katholische Pfarrkirche St. Martinweitere Bilder
Hofanlage Schulstraße 2
Lage
19. Jahrhundert Hofanlage; Fachwerkhaus, 19. Jahrhundert
Ahrbrücke
Lage
1897 vierbogige Brücke, Backstein, 1897

Kirchdaun[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Fachwerkhaus Am Königsgraben 2
Lage
19. Jahrhundert Fachwerkhaus, Krüppelwalmdach, 19. Jahrhundert; Gesamtanlage mit Scheune
Wegekreuz Kirchstraße, Ecke Brunnenstraße
Lage
1730 Wegekreuz, Nischentyp mit Konsole, bezeichnet 1730
Pfarrhaus Kirchstraße 6
Lage
18. Jahrhundert Mansardwalmdachbau, 18. Jahrhundert; Gesamtanlage mit Garten
Katholische Pfarrkirche St. Lambertus Kirchstraße 25
Lage
erste Hälfte des 14. Jahrhunderts spätmittelalterlicher Chor, erste Hälfte des 14. Jahrhunderts; neugotisches Schiff, 1908, Architekt Caspar Clemens Pickel; auf dem Friedhof: gusseiserne Grabkreuze, 19. Jahrhundert Katholische Pfarrkirche St. Lambertusweitere Bilder
Fachwerkhaus Scheidskopfstraße 24
Lage
19. Jahrhundert Fachwerkhaus, 19. Jahrhundert
Kapelle Landskronerhof
Lage
18. Jahrhundert Fachwerk, Kreuzigungsrelief, 18. Jahrhundert
Wegekreuz östlich von Kirchdaun; Flur Auf dem Spieß
Lage
1713 Wegekreuz, bezeichnet 1713

Lohrsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Katholische Kapelle St. Peter und Marcellinus Ritterstraße 16
Lage
ab dem Anfang des 13. Jahrhunderts Chor, Anfang des 13. Jahrhunderts, Saalbau, 17. Jahrhundert; Doppelkreuz, bezeichnet 1754 Katholische Kapelle St. Peter und Marcellinus
Fachwerkhaus Ritterstraße 22
Lage
18. Jahrhundert Fachwerkhaus, teilweise massiv, 18. Jahrhundert, Aufstockung im 19. Jahrhundert; Scheune; Gesamtanlage Fachwerkhaus
Burgruine Landskron westlich des Ortes
Lage
1206 Mauerreste der 1206 gegründeten, 1682 abgebrochenen Burg
Wegekreuz östlich der Ruine Landskron; Flur Auf dem Hahnacker
Lage
1740 Wegekreuz, Nischentyp, bezeichnet 1740
Maria-Hilf-Kapelle westlich der Burg Landskron; Distrikt An der Landskrone
Lage
Saalbau, im Kern romanisch, Westpforte vom Anfang des 13. Jahrhunderts
Bildstock bei der Ruine Landskron; Distrikt An der Landskrone
Lage
1795 Bildstock, bezeichnet 1795

Ramersbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Kapelle Am Steiner Kreuz kleiner Bruchsteinbau
Bildstock Am Steiner Kreuz, bei Nr. 15
Lage
Bildstock mit Kreuz
Kreuz Forststraße, bei Nr. 6
Lage
1680 Kreuz, bezeichnet 1680
Katholische Kirche St. Barbara Mayener Straße 2
Lage
1907 neubarocker Bruchsteinsaalbau, 1907, Architekt Peter Marx, Trier; in der Kirchhofsmauer Grabkreuze, überwiegend aus dem 18. und 19. Jahrhundert, Kapelle in der Mauer Katholische Kirche St. Barbaraweitere Bilder
Zehnthof Mayener Straße 4
Lage
17. oder 18. Jahrhundert Krüppelwalmdachbau, 17. oder 18. Jahrhundert; Fachwerkscheune; Gesamtanlage
Wegekreuz nordöstlich von Ramersbach an der Florianshütte
Lage
18. Jahrhundert Wegekreuz, 18. Jahrhundert
Wegekreuz nördlich des Ortes an der L 84 Richtung Bad Neuenahr
Lage
17[xx] Wegekreuz, Nischentyp, bezeichnet 17[xx]
Bildstock östlich des Ortes an der L 85 in Richtung Schalkenbach
Lage
Ende des 19. Jahrhunderts Bildstock, Nischentyp, Ende des 19. Jahrhunderts
Wegekreuz südlich von Ramersbach; Flur Am Ameisenberg
Lage
1726 Wegekreuz, Nischentyp, bezeichnet 1726

Walporzheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Denkmalzone Weinbergsterrassen nordwestlich von Walporzheim
Lage
stark terrassierte Weinbergslagen, Trockenmauern mit Treppenaufgängen und kleinteilige Terrassen Denkmalzone Weinbergsterrassen

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Bahnhof Neue Domherrenstraße 4
Lage
1866 Empfangsgebäude, Schieferbruchstein und Fachwerk, Schweizer Stil, 1866; eingeschossiges Nebenhaus, Schieferbruchstein, Fachwerk und Backstein; Gesamtanlage Bahnhofweitere Bilder
Inschrift Pützgasse, an Nr. 9
Lage
1804 Hochwasserinschrift, bezeichnet 1804 Inschrift
Wegekreuz Walporzheimer Straße, Ecke Pfaffenbergstraße
Lage
18. Jahrhundert Wegekreuz, 18. Jahrhundert Wegekreuzweitere Bilder
Villa Walporzheimer Straße 125
Lage
1862 spätklassizistischer Schieferbruchsteinbau, bezeichnet 1862 Villaweitere Bilder
Domherrenhof Walporzheimer Straße 134
Lage
Anfang des 18. Jahrhunderts Weinhaus St. Peter, Putzbau, Anfang des 18. Jahrhunderts, Petrusskulptur; Anbau, bezeichnet 1716 und 1813; rückwärtig Küchenanbau, großes Gartenareal; Gesamtanlage
Katholische Kapelle St. Josef Walporzheimer Straße 153
Lage
1770 Saalbau, bezeichnet 1770 Katholische Kapelle St. Josefweitere Bilder
Hakenhof Walporzheimer Straße 163
Lage
18. oder 19. Jahrhundert Hakenhof; Fachwerkhaus, teilweise massiv, 18. oder 19. Jahrhundert Hakenhofweitere Bilder

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kulturdenkmäler in Bad Neuenahr-Ahrweiler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sabine Simon: Schreiterer & Below. Ein Kölner Architekturbüro zwischen Historismus und Moderne. Verlag Mainz, Aachen 1999, ISBN 3-89653-475-0, S. 146–148 (zugleich Dissertation RWTH Aachen 1998).