Liste der Kulturdenkmäler in Landstuhl

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In der Liste der Kulturdenkmäler in Landstuhl sind alle Kulturdenkmäler der rheinland-pfälzischen Stadt Landstuhl aufgeführt. Grundlage ist die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 10. April 2014).

Denkmalzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Denkmalzone Alter Friedhof Ludwigstraße, Luitpoldstraße
Lage
18. und 19. Jahrhundert zahlreiche Grabsteine des 18. und 19. Jahrhunderts
Denkmalzone Jüdischer Friedhof Kaiserstraße, bei Nr. 98
Lage
1900 1900 angelegtes Areal mit 46 Grabsteinen, meist Granit, 1900 ff.

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Sickinger Würfel Am alten Markt
Lage
Reste eines römischen Grabmals, Rotsandsteinblöcke Sickinger Würfel
Kriegerdenkmal Am alten Markt
Lage
1911 Kriegerdenkmal 1870/71, Jugendstil, bezeichnet 1911 Kriegerdenkmal
Marktapotheke Am alten Markt 9
Lage
um 1850/60 spätklassizistischer Bau, um 1850/60 Marktapotheke
Wohnhaus Bergsteige 2
Lage
1745 Wohnhaus, Barockportal und -fenstergewände, bezeichnet 1745
Sickingen-Hohenburgisches Amtshaus Hauptstraße 5
Lage
um 1770 spätbarocker Mansarddachbau mit Krüppelwalmen, um 1770
Wohn- und Geschäftshaus Hauptstraße 19
Lage
erste Hälfte des 18. Jahrhunderts barockes Wohn- und Geschäftshaus, Fachwerk, wohl aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts
Wohn- und Geschäftshaus Hauptstraße 21
Lage
um 1778/81 spätbarockes Wohn- und Geschäftshaus, Fachwerk, wohl um 1778/81
Kuranstalt Moorbad Sickingen Hauptstraße 37/39
Lage
weitläufige zwölfteilige Baugruppe, gegliedert in: Vorderbau, Mittelbau und Kurvilla, 1896, erweitert 1912, 1930 und 1935 Kuranstalt Moorbad Sickingen
Gasthaus Kaiserstraße 2
Lage
1838 ehemaliges Gasthaus und Brauerei „Zum Lindenhof“; klassizistischer Putzbau, 1838, Kellergewölbe vor 1887
Portal Kaiserstraße, an Nr. 36
Lage
1740 Portal, klassizistisch, bezeichnet 1740
Stadthalle Kaiserstraße 39
Lage
1929/30 ehemaliges Postamt; stattlicher Walmdachbau, 1929/30, Oberpostbaurat Heinrich Müller, Speyer
Posthalterei Kaiserstraße 42–50a
Lage
1830 Postgasthof „Zum Rheinkreis“, sogenanntes Didiersches Herrenhaus; klassizistischer Walmdachbau, Giebelrisalit, 1830
Finanzamt Kaiserstraße 51
Lage
Ende des 19. Jahrhunderts gründerzeitlicher Sandsteinquaderbau, Mansardwalmdach, Ende des 19. Jahrhunderts
Verwaltungsgebäude Kaiserstraße 53
Lage
um 1820/30 klassizistischer Krüppelwalmdachbau, um 1820/30
Wohnhaus Kaiserstraße 54
Lage
1904 späthistoristisches Wohnhaus, bezeichnet 1904
Kriegerdenkmal Kaiserstraße, gegenüber Nr. 54
Lage
1934 Kriegerdenkmal 1914/18, Reiterfigur, 1934
Amtsgericht Kaiserstraße 55
Lage
um 1890 dreigeschossiger Sandsteinquaderbau, Walmdach, um 1890
Grabmäler Kaiserstraße, bei Nr. 98 auf dem Friedhof
Lage
zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts Grabmal E. Benzino, 1857; Grabmal, klassizierender Jugendstil, um 1910/20; Grabmal A. E. Hess, Stele, 1857; Grabmal, bezeichnet 1864; Grabmal H. Didier, gotisierende Stele, 1864; eichenstumpfförmiges Grabmal, um 1890
Sickingensche Zehntscheune Kirchenstraße 1
Lage
1734 dreigeschossiger barocker Putzbau, bezeichnet 1734
Stadtbefestigung Kirchenstraße, bei Nr. 1
Lage
erste Hälfte des 14. Jahrhunderts Überreste der Stadtbefestigung, erste Hälfte des 14. Jahrhunderts: Wartturm am katholischen Pfarrhaus; Mauerrest als Verbindungsstück zur Burg; im Garten des Krankenhauses Pforte von 1711
Sickingen-Sickingensches Amtshaus Kirchenstraße 41
Lage
1767 sogenannte Rentei; spätbarocker Mansarddachbau, bezeichnet 1767
Katholische Pfarrkirche St. Andreas Kirchenstraße 51
Lage
1752/53 Saalbau, 1752/53, mittelalterlicher Turm, Galerie und Helm 1869 Katholische Pfarrkirche St. Andreasweitere Bilder
Katholisches Pfarrhaus Kirchenstraße 53
Lage
um 1751–53 spätbarocker Mansarddachbau, um 1751–53
Skulptur Ludwigstraße, an Nr. 2
Lage
Maria mit Kind
Alte Kapelle Ludwigstraße 4
Lage
15. Jahrhundert katholische Heiligkreuz-Kapelle; spätgotischer Rotsandsteinquaderbau, 15. Jahrhundert, barocker Dachreiter; auf dem Kirchhof Grabsteine des 18. Jahrhunderts sowie Ehrenfriedhof des Zweiten Weltkriegs Alte Kapelle
Protestantische Stadtkirche Ludwigstraße 10
Lage
1862/63 neugotischer Sandsteinquaderbau, 1862/63, Architext Alexander Müller, Homburg Protestantische Stadtkirche
Villa Benzino Ludwigstraße 12
Lage
1841 spätklassizistische Walmdach-Villa mit Mezzanin, 1841; Wirtschaftsgebäude; platzbildbeherrschend Villa Benzino
Katasteramt Luitpoldstraße 4
Lage
um 1930 neuklassizistischer Walmdachbau, um 1930
Katholische Pfarrkirche Heilig-Geist Luitpoldstraße 8
Lage
1953–55 dreischiffige Halle, Kampanile, 1953–55, Architekt Wilhelm Schulte II.
Villa Marx Luitpoldstraße 11
Lage
1903–08 Mansardwalmdachbau mit polygonalem Standerker, 1903–08, Regierungsbaumeister Karl Marx, München, und Bauamtsassessor August Andreas Marx, Augsburg, 1911/12 Ausbau als Sanatorium
Villa Luitpoldstraße 15
Lage
um 1890/1900 Villa, Neurenaissance, um 1890/1900
Obere Landstuhler Mühle Mühlstraße 2
Lage
erstes Viertel des 19. Jahrhunderts stattlicher Krüppelwalmdachbau, erstes Viertel des 19. Jahrhunderts
Jakob-Weber-Schule Neugasse 2
Lage
1910 dreiteilige Baugruppe, klassizierender Heimatstil, 1910, 1927 aufgestockt
Wohnhaus Neugasse 6
Lage
1799 eingeschossiger spätbarocker Krüppelwalmdachbau, teilweise Fachwerk, bezeichnet 1799
Diözesanwaisenhaus Nikolaus-von-Weis-Straße 8/8a
Lage
1853 ff. weitläufige Baugruppe, 1853 ff., Ausbau 1901 ff.; zwei- bis dreigeschossige historisierende Sandsteinquaderbauten unter Walmdächern
Wohn- und Geschäftshaus Poststraße 1
Lage
Mitte des 19. Jahrhunderts spätklassizistisches Wohn- und Geschäftshaus, Mitte des 19. Jahrhunderts
Wohnhaus Schloßstraße 8
Lage
drittes Viertel des 18. Jahrhunderts spätbarockes Wohnhaus, drittes Viertel des 18. Jahrhunderts
Palais der Sickingen zu Hohenburg Weiherstraße 16, 18, 20
Lage
1745 langgestreckter barocker Mansarddachbau, bezeichnet 1745
Wegekreuz Weiherstraße, Ecke Steigstraße
Lage
1862 Wegekreuz, bezeichnet 1862
Burg Nanstein südöstlich der Stadt
Lage
um 1160 Ruine der um 1160 gegründeten Höhenburg: Vorburg, Unterburg (Schildmauer, Batterieturm, bezeichnet 1518), Oberburg (turnmartiges Mauerstück; vom Schloss des 16. Jahrhunderts Gewölbekeller und Wendeltreppenrest mit Portal, 1518; Brunnenschale, 1560; über dem Burgtor römischer Götterstein); Spolien vor allem des 16. Jahrhunderts Burg Nansteinweitere Bilder
Forsthaus Kahlenberg südöstlich der Stadt
Lage
zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts langgestreckter eineinhalbgeschossiger Sandsteinquaderbau, zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, Gartenpavillon
Bismarckturm westlich der Stadt auf dem Kirchberg
Lage
1900 Sandsteinquaderbau mit Ecksäulen und Adlerrelief, 1900 Bismarckturm

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kulturdenkmäler in Landstuhl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien