Liste der Kulturdenkmäler in Laumersheim

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In der Liste der Kulturdenkmäler in Laumersheim sind alle Kulturdenkmäler der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Laumersheim aufgeführt. Grundlage ist die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 29. November 2016).

Denkmalzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Denkmalzone Ortskern Burgstraße 1–5, Hauptstraße 17a–37 (ungerade Nummern) und 22–40 (gerade Nummern), Mühlstraße 1–11 (ungerade Nummern), 2–12 und 30–44 (gerade Nummern)
Lage
17. bis 20. Jahrhundert historischer Ortskern um die katholische Kirche, einschließlich ehemaligem Schloss, Schulhäusern, Rathaus, Wohn- und Wirtschaftsbauten des 17. bis 20. Jahrhunderts

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Hoftor Burgstraße, an Nr. 4
Lage
um 1600 Hoftor, Renaissance, um 1600
Torpfeiler Burgstraße, an Nr. 9
Lage
1587 Hoftorpfeiler, Sandstein, bezeichnet 1587
Kriegerdenkmäler und Grabmal Friedhofstraße, auf dem Friedhof
Lage
erste Hälfte des 20. Jahrhunderts wohl in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegter, 1884 erweiterter umfriedeter Gemeindefriedhof mit schmiedeeisernen Toren; Kriegerdenkmal 1914/18, sterbender Soldat, 1929; Kriegerdenkmal 1939/45, Adler; Familiengrabmal Meder und Hase, klassizierende Trauernde, um 1910/20
Protestantische Pfarrkirche Hauptstraße 4
Lage
1951–53 Saalbau im barockisierenden Heimatstil, 1951–53, Architekt Hans Buch, Frankenthal; mit Ausstattung
Wegekreuz Hauptstraße, an Nr. 12
Lage
1730 Wegekreuz, Sockel bezeichnet 1730 (Chronogramm), Kreuzstamm und Korpus 19. Jahrhundert Wegekreuz
Hofanlage Hauptstraße 19
Lage
18. Jahrhundert Hakenhof, 18. Jahrhundert; spätbarocker Putzbau, teilweise Fachwerk
Gasthaus „Zur Krone“ Hauptstraße 24
Lage
zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts ehemals „Zum Löwen“; spätbarocke Hofanlage; Krüppelwalmdachbau, zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts, im Giebel Renaissancefenster (Spolie); Torfahrt, Löwenskulptur 18. Jahrhundert; in umgebautem Wirtschaftsbau Tür bezeichnet 1746
Katholisches Schulhaus Hauptstraße 25
Lage
zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts ehemaliges katholisches Schulhaus; eingeschossiger Krüppelwalmdachbau, zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts
Wohnhaus Hauptstraße 26
Lage
zweites Drittel des 18. Jahrhunderts Eckwohnhaus, teilweise spätbarockes Fachwerk, zweites Drittel des 18. Jahrhunderts
Katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus Hauptstraße 30
Lage
14. Jahrhundert spätgotischer ehemaliger Chorturm, 14. Jahrhundert, Aufstockung 1746; spätbarocker Saalbau, bezeichnet 1721;

neben dem Portal Sandsteinkruzifix, erste Hälfte des 18. Jahrhunderts

Katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus
Rathaus Hauptstraße 32
Lage
1843 spätklassizistischer Walmdachbau, 1843, Aufstockung 1862
Schloss Laumersheim Hauptstraße 35
Lage
18. Jahrhundert Reste des ehemaligen Schlosses; barocker Mansardwalmdachbau, 18. Jahrhundert, repräsentative Torfahrt, bezeichnet 1724; Reste der Vorgängerbauten: Bauinschrift, Wappen, Reliefbüsten, Putti bezeichnet 1550, Wappenrelief bezeichnet 1492 Schloss Laumersheimweitere Bilder
Gasthaus „Zum weißen Lamm“ Hauptstraße 38
Lage
16. oder 17. Jahrhundert im Kern ältere, im 19. Jahrhundert erweiterte Hofanlage; spätbarocker Putzbau, im Kern aus dem 16. oder 17. Jahrhundert, im 18. Jahrhundert überformt, spätklassizistischer Anbau mit Tanzsaal
Hofanlage Hauptstraße 40
Lage
18. Jahrhundert Hakenhof, 18. Jahrhundert; Krüppelwalmdachbau, teilweise Fachwerk, bezeichnet 1723 (Umbau), im Kern älter; straßenbildprägend
Torpfeiler Hauptstraße, neben Nr. 48
Lage
1590 Torpfeiler, Sandstein, bezeichnet 1590
Spolie Hauptstraße, an Nr. 51
Lage
1571 Spolie, bezeichnet 1571
Spolie Hauptstraße, an Nr. 55
Lage
1733 barocker Volutenstein, bezeichnet 1733
Wegekreuz Hauptstraße, bei Nr. 59
Lage
19. Jahrhundert Wegekreuz, 19. Jahrhundert
Torfahrt Mühlstraße, an Nr. 1
Lage
1718 Torfahrt, spätbarock, bezeichnet 1718
Wohnhaus Mühlstraße 6
Lage
18. Jahrhundert eingeschossiger spätbarocker Krüppelwalmdachbau, 18. Jahrhundert
Hofanlage Mühlstraße 10
Lage
18. Jahrhundert Hakenhof; eingeschossiger Putzbau mit Fachwerkgiebel, 18. Jahrhundert, Hoftorpfeilerrest 16. oder 17. Jahrhundert
Hofanlage Mühlstraße 44
Lage
1773 stattliche Hofanlage; spätbarocker Krüppelwalmdachbau, bezeichnet 1773, Renaissance-Hoftor bezeichnet 1613, unter Wirtschaftsbauten Gewölbekeller bezeichnet [xx]91
Friedhofskreuz und Grabmäler Obersülzer Straße, auf dem Friedhof
Lage
ab 1882 1882 angelegter umfriedeter Katholischer Friedhof mit Neurenaissancetor; neugotisches Friedhofskreuz, bezeichnet 1882; Pfarrergräber; Grabmäler: A. Forcht († 1925), K. geb. Kuhn († 1930), Galvanoplastik; M. († 1888) und B. Starminger († 1893), neugotisch; gusseisernes Neurenaissance-Grabkreuz, spätes 19. Jahrhundert
Portal Schlossstraße, an Nr. 2
Lage
17. oder 18. Jahrhundert barockes Portal
Wegekreuz Schulstraße, bei Nr. 2
Lage
frühes 19. Jahrhundert Wegekreuz, frühes 19. Jahrhundert
Heiligkreuz-Kapelle südlich des Ortes auf dem Palmberg
Lage
1722 Wallfahrtskapelle, achteckiger Zeltdachbau, 1722 Heiligkreuz-Kapelle
Türsturz südlich des Ortes an der Weidenmühle
Lage
18. Jahrhundert reliefierter Türsturz an einem Nebengebäude, 18. Jahrhundert

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Peter Karn, Ulrike Weber (Bearbeiter): Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Band 13.2: Kreis Bad Dürkheim. Stadt Grünstadt, Verbandsgemeinden Freinsheim, Grünstadt-Land, Hettenleidelheim. Werner, Worms 2006, ISBN 3-88462-215-3.
  • Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreis Bad Dürkheim (PDF; 5,1 MB). Mainz 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kulturdenkmäler in Laumersheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien