Liste der Kulturdenkmäler in Mainz-Laubenheim

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In der Liste der Kulturdenkmäler in Mainz-Laubenheim sind alle Kulturdenkmäler im Ortsbezirk Laubenheim der rheinland-pfälzischen Stadt Mainz aufgeführt. Grundlage ist die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 1. Februar 2010).

Denkmalzonen[Bearbeiten]

  • Denkmalzone Ortskern (Berghofstraße, Deutschhausgasse, Hans-Zöller-Straße, Im Dorfgraben, Marienhofstraße, Markt, Mohnstraße, Oppenheimer Straße, Pfarrer-Goedecker-Straße, Pfarrgasse, Spritzengasse): historische Bausubstanz des 16. bis 19. Jahrhunderts, mit dem seit dem Spätmittelalter gewachsenen Wege- und Straßennetz um den zentralen Marktplatz, mit Herrschafts-, Winzer- und Bauernhöfen, Tagelöhner- und Arbeiterhäusern, ein anschauliches Bild der Sozialstruktur des historischen Dorfes gebend

Einzeldenkmäler[Bearbeiten]

  • Am Alten Spritzenhaus 3: Wohnhaus, Renaissancebau, im Kern von 1585, Fachwerk bezeichnet 1605, Umbauten bezeichnet 1839 und 1883
  • Berghofstraße 6: so genanntes Sienersches Haus; barocke Hofanlage, 18. Jahrhundert; Wohnhaus, teilweise Fachwerk (verputzt), erste Hälfte des 18. Jahrhunderts; Bruchsteinscheune, teilweise Fachwerk, mit Krüppelwalmdach; Spolie, 16. Jahrhundert
  • Deutschhausgasse 7: so genanntes Deutschhaus; ehemaliger Winzerhof; barocker Putzbau, bezeichnet 1722 und 1724
  • Hans-Zöller-Straße 13: Erthaler Hof; vierseitiger Winzerhof, letztes Viertel des 18. Jahrhunderts; spätbarocker Mansardwalmdachbau; straßenbildprägend
  • Hans-Zöller-Straße 19: Villa Schott; spätklassizistischer Walmdachbau, frühe 1840er Jahre, 1878 umgebaut
  • Marienhofstraße 1: Marienhof, ehemaliger Liebfrauenstifthof; herrschaftlicher spätbarocker Winzerhof; langgestreckter Putzbau, angeblich 1746, bezeichnet 1762, Rokoko-Hausmadonna, bezeichnet 1767
  • Marienhofstraße 14: so genannter Kappelhof; barockes Fachwerkhaus (verputzt) mit Mansardwalmdach, wohl erste Hälfte des 18. Jahrhunderts; Scheune 19. Jahrhundert; anscheinend abgerissen und durch modernes Wohnhaus ersetzt
  • Marktplatz: Laufbrunnen; klassizistischer Brunnenstock, bezeichnet 1829
  • Marktplatz: ehemaliges Waagehaus; eingeschossiger Pyramidendachbau, Ende des 19. Jahrhunderts, Umbau wohl in den 1920er Jahren; platzbildprägend
  • Marktplatz 8: ehemalige „Domäne“; Hofanlage; Wohnhaus, teilweise Fachwerk (verputzt), im Kern wohl vom Anfang des 16. Jahrhunderts, hofseitig Barockportal, bezeichnet 1774, zweiteilige Toranlage, Kelterhaus 1721 (erneuert), Bruchsteinscheune 1871
  • Oppenheimer Straße 6: Evangelische Pfarrkirche; hausartiger spätgründerzeitlicher Saalbau, bezeichnet 1894/95 von Adolph Umber
  • Oppenheimer Straße 8: Mainzer Hof, Nebelsches Haus; großvolumiger spätbarocker Walmdachbau, Mitte des 18. Jahrhunderts
  • Pfarrer-Goedecker-Straße 29: Katholisches Pfarrhaus; klassizistischer Putzbau, 1828–30
  • Pfarrer-Goedecker-Straße 31: Katholische Pfarrkirche Maria Heimsuchung, barocker Saalbau, 1717–20, dreischiffige neubarocke Erweiterung als Halle, 1907/08 von Ludwig Becker, Mainz; ortsbildprägend; Friedhof mit bauzeitlicher Umfassung; Kreuzigungsgruppe, bezeichnet 1831; klassizistische Sandsteingrabmäler, erste Hälfte des 19. Jahrhunderts; neugotische Leichenhalle, zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts; Kriegerdenkmal 1870/71, Rotsandstein, um 1900
  • Wilhelm-Leuschner-Straße 14: Alte Schule; zweieinhalbgeschossiger späthistoristischer Krüppelwalmdachbau, 1903
Gemarkung
  • am Koppernweg: Wegekapelle, wohl 19. Jh


Ehemalige Kulturdenkmäler[Bearbeiten]

  • Marienhofstraße 14: sogenannter Kappelhof; barockes Fachwerkhaus (verputzt) mit Mansardwalmdach, wohl erste Hälfte des 18. Jahrhunderts; Scheune 19. Jahrhundert; abgebrochen und durch modernes Wohnhaus ersetzt

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kulturdenkmäler in Mainz-Laubenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien