Liste der Kulturdenkmäler in Malberg (Eifel)

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In der Liste der Kulturdenkmäler in Malberg sind alle Kulturdenkmäler der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Malberg einschließlich des Ortsteils Mohrweiler aufgeführt. Grundlage ist die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 17. Mai 2018).

Denkmalzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Denkmalzone Schloss Malberg und Ortskern Malberg
Lage
18. und 19. Jahrhundert Schloss und zugehörige Siedlung bilden eine historische Einheit; Schloss in der Nachfolge einer mittelalterlichen Burg 1707–15 unter Johann Werner von Veyder nach Plänen des kurpfälzischen Hofarchitekten Matteo Alberti, bestehend aus Neuem Haus, Arkadenbau und Altbau (im Kern mittelalterlich) um einen Hof, tiefer gelegen die ehemalige Schlosskapelle,spätere Pfarrkirche, Brauhaus, sogenannter eiserner Garten, sogenannter runder Garten; Ortskern mit städtischem Charakter, geschlossen bebaut mit schmalen Wohnhäusern aus der Zeit zwischen 1770 und dem mittleren 19. Jahrhundert Denkmalzone Schloss Malberg und Ortskern
Denkmalzone Jüdischer Friedhof Malberg, südöstlich des Ortes im Kylltal; Flur Unter der Klerf
Lage
um 1900 sechs Grabsteine auf dem um 1900 angelegten umfriedeten Areal

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Wohnhaus Malberg, Am Neidenbach 15
Lage
spätes 17. Jahrhundert dreigeschossiges Wohnhaus, spätes 17. Jahrhundert, wohl im 19. Jahrhundert aufgestockt
Wohnhaus Malberg, Am Neidenbach, gegenüber Nr. 19
Lage
1779 ehemaliges Wohnhaus, bezeichnet 1779
Wohnhaus Malberg, An der alten Kirche 1
Lage
um 1850 Einhaus, wohl um 1850 (Umbau einer Scheune)
Wohnhaus Malberg, An der alten Kirche 2, Am Neidenbach 19
Lage
um 1780 Flurküchenhaus, um 1780; Schaftkreuz, erste Hälfte des 18. Jahrhunderts (?)
Wohnhaus Malberg, An der alten Kirche 12
Lage
1776 Wohnhaus, fünfachsiger Krüppelwalmdachbau, bezeichnet 1776
Malberger Hütte Malberg, Finstingerstraße 15
Lage
ab 1749 ehemalige Eisenhütte; 1749 angelegt, heutiges Erscheinungsbild geprägt durch Überformungen oder Erneuerungen des frühen 19. Jahrhunderts; Südtrakt, ehemaliger Kohlenschuppen und Wohnhaus unter einem Dach; nördliches Wohnhaus, achtachsiger Krüppelwalmdachbau; Giebelwand des abgebrochenen Hüttengebäudes; in einem Anbau des Südtrakts Gründungsstein mit Wappen
Wohnhaus Malberg, Hillstraße 10
Lage
frühes 19. Jahrhundert stattliches Flurküchenhaus, wohl aus dem frühen 19. Jahrhundert; in der Giebelwand Nischengehäuse mit Abschlusskreuz, 16. Jahrhundert, vor der Hauswand Kreuz, 19. Jahrhundert
Schulhaus Malberg, Kirchplatz 1
Lage
1813 ehemalige Schule; ehemaliges Wohnhaus mit Wirtschaftsgebäude, 1813, Umbau des Wohnhauses zu Lehrerwohnungen und der Ökonomie zur Schule 1842
Wohnhaus Malberg, Kirchplatz 2
Lage
1777 Flurküchenhaus, bezeichnet 1777
Katholische Pfarrkirche St. Quirin Malberg, Kirchplatz 4
Lage
1905/06 neugotische dreischiffige Stufenhalle, 1905/06, Architekt Ernst Brand, Trier; mit Ausstattung; vor der Kirche spätbarocker Bildstock, bezeichnet 1788 Katholische Pfarrkirche St. Quirin
Portal Malberg, Poststraße, an Nr. 3
Lage
Mitte des 18. Jahrhunderts am Nebengebäude: aufwändiges Barockportal, wohl aus der Mitte des 18. Jahrhunderts
Spolien Malberg, Poststraße, neben Nr. 8
Lage
17. Jahrhundert Spolien, 17. Jahrhundert, unter anderem gekuppeltes Fenster, bezeichnet 1624
Wohnhaus Malberg, Poststraße 13
Lage
um 1800 spätbarockes Flurküchenhaus auf L-förmigem Grundriss, um 1800
Wohnhaus Malberg, Schleifstraße 6
Lage
um 1800 Wohnstallhaus mit Flurküche, um oder kurz nach 1800
Wohnhaus Malberg, Schleifstraße 8
Lage
spätes 18. Jahrhundert Wohnstallhaus, spätes 18. Jahrhundert
Neues katholisches Pfarrhaus Malberg, Schloßstraße 5
Lage
1914 kubischer Walmdachbau, Reformarchitektur, bezeichnet 1914, Architekt Ernst Brand, Trier, Vollendung von Garten, Einschluss- bzw. Stützmauern und Nebengebäude bezeichnet 1915; an der Gartenmauer Oberteil eines Nischenkreuzes, 16. Jahrhundert
Alte Kirche Malberg, Schloßstraße 16
Lage
1755 zweiachsiger Saalbau, 1755; Freskenreste im Chor
Wohnhaus Malberg, Schloßstraße 21
Lage
1836 fünfachsiges Wohnhaus mit Kniestock, bezeichnet 1836, im Kern wohl älter
Tür Malberg, Schloßstraße, an Nr. 24
Lage
Anfang des 19. Jahrhunderts Haustür, wohl vom Anfang des 19. Jahrhunderts
Portal Malberg, Schloßstraße, an Nr. 27
Lage
frühes 19. Jahrhundert klassizierendes Portal, wohl aus dem frühen 19. Jahrhundert
Wohnhaus Malberg, Schloßstraße, neben Nr. 28
Lage
1836 zweiachsiges Flurküchenhaus, bezeichnet 1836
Wohnhaus Malberg, Schloßstraße 29
Lage
frühes 19. Jahrhundert dreigeschossiges Wohnhaus mit Kniestock, frühes 19. Jahrhundert
Wohnhaus Malberg, Schloßstraße 31
Lage
1824 dreigeschossiges Wohnhaus mit Kniestock, bezeichnet 1824
Wohnhaus Malberg, Schloßstraße 35
Lage
um 1800 eingeschossiges Unterstallhaus, um 1800
Wohnhaus Malberg, Schloßstraße 37
Lage
1792 dreigeschossiges Wohnhaus mit aufwändigem Portal, bezeichnet 1792, kleiner Felsenkeller, Takenplatte, bezeichnet 1793
Wohnhaus Malberg, Schloßstraße 38
Lage
frühes 17. Jahrhundert Wohnhaus, rückwärtig Wendeltreppenturm, frühes 17. Jahrhundert
Schloss Malberg Malberg, Schloßstraße 45
Lage
1707–09 höhengestaffelte Flügelanlage; viergeschossiger sogenannter Altbau mit innerer Toranlage, im Kern mittelalterlich, Umgestaltung 1707–09, mit „eisernem Garten“; Neues Haus: barocker zweieinhalbgeschossiger, neunachsiger Walmdachbau mit Seitenrisaliten, sowie Arkadenbau mit Walmdach, 1707–15, Architekt Matteo Alberti, Düsseldorf; „runder Garten“ mit Pavillons und Terrasse über Stützmauer, um 1730, Architekt wohl Christian Kretzschmar, Gartenskulpturen von Ferdinand Tietz und Werkstatt, um 1758–60; ehemalige Schlosskapelle: ursprünglich zweiachsiger, bei Einrichtung zur Pfarrkirche St. Quirin verlängerter Mansarddachbau; ehemaliges Brauhaus: schlichter Mansarddachbau Schloss Malbergweitere Bilder
Kyllbrücke Malberg, Tellstraße
Lage
1892 vierbogige Sandsteinquaderbrücke, 1892, Architekt Bautechniker Matthias Loos
Wohnhaus Malberg, Tellstraße 5
Lage
um 1770/80 Wohnhaus mit Kniestock, um 1770/80
Hopfenhaus im Herrengarten Malberg, Tellstraße 12
Lage
zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts ehemaliges Hopfenhaus im „Herrengarten“; eingeschossiger Massivbau auf hohem Untergeschoss, wohl aus dem fortgeschrittenen 19. Jahrhundert
Wegekreuz Malberg, östlich des Ortes; Flur Aufm Flur beim Kreuz
Lage
1818 Schaftkreuz, bezeichnet 1818, Metallkorpus jünger Wegekreuzweitere Bilder
Wegekreuz Malberg, südöstlich des Ortes an der L 34
Lage
1867 Schaftkreuz, 1867 Wegekreuzweitere Bilder
Wegekreuz Malberg, westlich des Ortes an der Kyll
Lage
1821 Balkenkreuz, 1821
Sptenkreuz Malberg, westlich des Ortes
Lage
frühes 19. Jahrhundert Wegekreuz; Schaftkreuz, wohl aus dem frühen 19. Jahrhundert
Fließemer Kreuz Malberg, nördlich des Ortes im Wald
Lage
1633 Wegekreuz; Schaftkreuz, bezeichnet 1633
Katholische Filialkirche St. Maria vom guten Rat Mohrweiler, Höhenstraße, bei Nr. 30
Lage
1909 kleiner Saalbau in barocken Formen, angeblich von 1909

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kulturdenkmäler in Malberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien