Liste der Kulturdenkmäler in Oberwesel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

In der Liste der Kulturdenkmäler in Oberwesel sind alle Kulturdenkmäler der rheinland-pfälzischen Stadt Oberwesel einschließlich der Stadtteile Dellhofen, Engehöll und Langscheid aufgeführt. Grundlage ist die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 20. August 2014).

Oberwesel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Denkmalzone ehemaliges Minoritenkloster mit Klosterkirche Im Kloster 2, 3, 6, 7, 8, 9
Lage
1242 angeblich 1242 gegründet, 1802 aufgehoben, 1836 abgebrannt, seitdem Ruine;
ehemalige Kirche: zweischiffige Basilika, zwischen 1270/90 (Chor) und 1340 (Schiff) errichtet; ehemalige Sakristei (Im Kloster 8), quadratischer Raum, 13. bis 15. Jahrhundert (Im Kloster 2, 3); Kreuzgang (Im Kloster 6, 7, 9), teilweise in verbauten Zustand erhalten, im Kern mittelalterlich, im 17. oder 18. Jahrhundert weitgehend umgestaltet; Klostermauer entlang Oberstraße und Bußgasse, darin Kreuzigungsgruppe, erste Hälfte des 18. Jahrhunderts; bauliche Gesamtanlage;
zugehörig Lateinschule (siehe Oberstraße 11) und Kurfürstliche Kellerei (siehe Oberstraße 13)
Denkmalzone ehemaliges Minoritenkloster mit Klosterkircheweitere Bilder
Denkmalzone historischer Stadtkern von Oberwesel
Lage
umfasst die Kernstadt von der Liebfrauenkirche (inklusive Friedhof) im Süden bis zum Koblenzer Torturm im Norden innerhalb der Grenzen der Stadtmauer, an der Bergseite mit dem vorgelagerten Graben; weitestgehend intakt erhaltenes Stadtbild, mit den beiden Kirchen Liebfrauen und St. Martin; fast geschlossen erhaltene Stadtbefestigung mit 16 (von ehemals 21) Türmen; charakteristisches städtebauliches Gefüge aus der Verbindung der einzelnen Denkmäler und ihrer Einordnung in die Landschaft[1] Denkmalzone historischer Stadtkern von Oberwesel
Denkmalzone Schönburg südlich der Stadt
Lage
ursprünglich Reichsburg, 1149 im Besitz Hermanns von Stahleck, bis 1166 magdeburgisch, Burggraf und Vögte die Reichsministerialen von Schönburg, 1166 reichsunmittelbar, 1216 wieder magdeburgisch, spätestens im 14. Jahrhundert Ganerbenburg, 1374 an Erzbischof Kuno von Trier zu Lehen, 1531 in schlechtem baulichem Zustand, 1689 verwüstet, ab 1885 teilweiser Wiederaufbau durch T. J. Oakley Rhinelander (unter anderem Aussichtswinkel, südlicher Palas), ab den 1950er Jahren Ausbau zum Hotel (der Bereich der beiden südlichen Bergfriede und des südlichen Palas) und zum Haus des Kolpingwerks (nördlicher Palas und Bergfried, Torturm);
Bebauung ab der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts der in Resten erhaltene nördliche Palas; Torturm, bezeichnet 1141/61; ab 1237 Bebauung der südlichen Burghälfte mit den beiden runden Bergfrieden, dem südlichen Palas, der Kapelle und dem Halsgraben; in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts „Hoher Mantel“ (Schildmauer), nördlicher Bergfried und Zwinger; Haus Schönberg, Fachwerk-Haus, 1886 von Johann Kastor errichtet; Grabstätte der Familie Osterroth;
zugehörig: vorgelagertes Gut Schönburg sowie das Areal der „Elfenlay“ zwischen Schönburg und Stadt beziehungsweise der Liebfrauenkirche[1]
Denkmalzone Schönburgweitere Bilder
Denkmalzone Jüdischer Friedhof Oberwesel westlich der Stadt an der Grauen Lay
Lage
erste Hälfte des 18. Jahrhunderts eröffnet in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, erweitert wohl in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit Anlage der beiden Hauptwege; mit eisernem Staketenzaun und Tor mit Davidstern aus dem späten 19. Jahrhundert; umzäuntes Areal mit 66 Grabsteinen: 9 aus dem 18. Jahrhundert, überwiegend 19. und frühes 20. Jahrhundert, jüngster Grabstein 1942[1] Denkmalzone Jüdischer Friedhof Oberweselweitere Bilder

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Stadtmauer nach 1200 16 Türme und in weiten Teilen erhaltene Mauer, kurz nach 1200, teilweise Aufstockung in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, Erweiterung in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, Ummauerung der Vorstadt Niederburg in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts, Ummauerung der Vorstadt Kirchhausen in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts Stadtmauerweitere Bilder
Fachwerkhaus Borngasse 2
Lage
1659 Fachwerkhaus, teilweise massiv, bezeichnet 1659, Erweiterung wohl im 18. Jahrhundert Fachwerkhaus
Kriegerdenkmal Chablisstraße[2]
Lage
1895 Kriegerdenkmal 1866 und 1870/71, Sandsteinsäule mit Germania, 1895 errichtet, Entwurf Heinrich Schuler, Kirchheimbolanden[3] Kriegerdenkmal
Fachwerkhaus Chablisstraße 2
Lage
1708 Fachwerkhaus, teilweise massiv, verputzt, bezeichnet 1708, Umbau wohl in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Fachwerkhaus
Fachwerkhaus Chablisstraße 4
Lage
1586 Fachwerkhaus, teilweise massiv, bezeichnet 1586, Ladeneinbau 1919 Fachwerkhaus
Fachwerkhaus Chablisstraße 5
Lage
1626 Fachwerkhaus, teilweise massiv, Rähmbau, bezeichnet 1626, rückwärtiger Anbau bezeichnet 1754, Umbau wohl im 19. Jahrhundert Fachwerkhaus
Evangelische Kirche Chablis-Straße, neben Nr. 21
Lage
1897/99 neugotischer Backsteinbau, 1897/99 Evangelische Kircheweitere Bilder
Hertzners-Hollbachs Mühle Chablisstraße 65
Lage
Anfang des 18. Jahrhunderts Fachwerkhaus, teilweise massiv, Anfang des 18. Jahrhunderts, Fenstergewände um 1600, wohl Umbau bezeichnet 1719; eingeschossiges Wirtschaftsgebäude, Bruchstein, Mansardwalmdach Hertzners-Hollbachs Mühle
Transformatorenturm Chablisstraße, hinter Nr. 76
Lage
1922 Transformatorenturm, 1922, Architekt wohl T. Wildeman Transformatorenturm
Fachwerkhaus Heumarkt 15
Lage
erste Hälfte des 18. Jahrhunderts Fachwerkhaus, erste Hälfte des 18. Jahrhunderts Fachwerkhaus
Fachwerkhaus Heumarkt 17
Lage
frühes 18. Jahrhundert Fachwerkhaus, verputzt, teilweise verschindelt, frühes 18. Jahrhundert Fachwerkhaus
Fachwerkhaus Holzgasse 4
Lage
1576 Fachwerkhaus, teilweise massiv, bezeichnet 1576 Fachwerkhaus
Fachwerkhaus Holzgasse 6
Lage
frühes 17. Jahrhundert Fachwerkhaus, verputzt, frühes 17. Jahrhundert Fachwerkhaus
Muter-Rosa-Kapelle Hospitalgasse, zu Nr. 11
Lage
vor 1300 früher Wernerkapelle; Kapelle mit Unterbau, kurz vor 1300 bis Mitte des 14. Jahrhunderts, Reparatur nach Zerstörung um 1700; zur Wernerstraße gelegen Muter-Rosa-Kapelleweitere Bilder
Wohnhaus Kirchstraße 20
Lage
erste Hälfte des 19. Jahrhunderts klassizistischer Putzbau, erste Hälfte des 19. Jahrhunderts (ehemals Kirchstraße 18) Wohnhaus
Fachwerkhaus Kirchstraße 20
Lage
zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts zwei- bzw. dreigeschossiges Fachwerkhaus, teilweise massiv, zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts Fachwerkhaus
Stadtschule Kirchstraße 39
Lage
1907 sogenannte Mädchenschule; neunachsiger Sandsteinbau, bezeichnet 1907 Stadtschule
Oberlichttür Kirchstraße, an Nr. 52
Lage
Mitte des 18. Jahrhunderts Oberlichttür, Mitte des 18. Jahrhunderts
Weißer Turm Kirchstraße, bei Nr. 55
Lage
Weißer Turm der Stadtmauer Weißer Turm
Von der Leyenscher Hof Koblenzer Straße 30
Lage
1745 fünfachsiger herrschaftlicher Bruchsteinbau, bezeichnet 1745, Anbau wohl im 19. Jahrhundert Von der Leyenscher Hof
Fachwerkhaus Koblenzer Straße 57
Lage
erste Hälfte des 19. Jahrhunderts Fachwerkhaus, verputzt, erste Hälfte des 19. Jahrhunderts Fachwerkhaus
Katholische Pfarrkirche Liebfrauen Liebfrauenstraße 1
Lage
zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts einschiffiger Saalbau mit Fünfachtelschluss und Dachreiter, zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts; Ausstattung: Kanzel, 1619; Grabplatten, 16. und 17. Jahrhundert, in Kreuzgang und Vikarie, im Südflügel aufrechtstehend, 14. und 15. Jahrhundert; verschiedene Grabsteine, 15. bis 17. Jahrhundert; an der Nordostecke der Kirche Vikarie, verputztes Fachwerkhaus in Mischbauweise, Zwerchgiebel, 18. Jahrhundert; auf dem Friedhof: spätgotische Kreuzigungsgruppe, 16. Jahrhundert; verschiedene Grabsteine, 19. Jahrhundert; bauliche Gesamtanlage aus Kirche, Kreuzgang mit Vikarie und Friedhof mit Michaelskapelle Katholische Pfarrkirche Liebfrauenweitere Bilder
Wohn- und Geschäftshaus Liebfrauenstraße 9
Lage
um 1920/30 Backsteinbau mit Putzfassade, um 1920/30 Wohn- und Geschäftshaus
Tür Liebfrauenstraße, an Nr. 10
Lage
zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts Tür, Rocaillen, zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts Tür
Villa Liebfrauenstraße 17
Lage
1890 Villa; Backsteinbau über zweigeschossigem Keller, 1890 Villa
Katholische Schule Liebfrauenstraße 29
Lage
1865 sogenannte Knabenschule; zehnachsiger Bau, Bauinspektor Ferdinand Nebel, Koblenz, 1865 Innenumbau, 1886 Umbau, 1965/66 Verlegung des Eingangs und Anbau Katholische Schule
Wohn- und Geschäftshaus Liebfrauenstraße 29a
Lage
1908/09 Wohn- und Geschäftshaus, 1908/09, Bauunternehmer Weinert, Oberwesel Wohn- und Geschäftshaus
Wohn- und Geschäftshaus Liebfrauenstraße 29b
Lage
1908/09 Wohn- und Geschäftshaus, 1908/09, Bauunternehmer Weinert, Oberwesel Wohn- und Geschäftshaus
Kellereigebäude Liebfrauenstraße 33
Lage
um 1865 Kellereigebäude; Schweizer Stil, um 1865, Erweiterung 1927/28, Umbau bezeichnet 1930; zweitverwendeter Kellersturz, bezeichnet 1654 Kellereigebäude
Fachwerkhaus Liebfrauenstraße 49
Lage
frühes 19. Jahrhundert Fachwerkhaus, verputzt, wohl aus dem frühen 19. Jahrhundert, dreiachsiger Anbau im 19. Jahrhundert Fachwerkhaus
Wohn- und Geschäftshaus Liebfrauenstraße 58
Lage
spätes 19. Jahrhundert Backsteinbau, spätes 19. Jahrhundert Wohn- und Geschäftshaus
Bahnhof Mainzer Straße ohne Nummer
Lage
1858/59 Empfangsgebäude 1858/59, Erneuerung und Abortgebäude 1925, Erweiterung 1907/08 Bahnhofweitere Bilder
Winzervilla Mainzer Straße 6
Lage
um 1900 Winzervilla, um 1900 Winzervilla
Meilenstein Mainzer Straße, bei Nr. 75
Lage
1818 preußischer Meilenstein, Obelisk mit seitlichen Sitzbänken, 1818 Meilenstein
Fachwerkhaus Marktplatz 1
Lage
zweites Drittel des 18. Jahrhunderts Fachwerkhaus, teilweise massiv, zweites Drittel des 18. Jahrhunderts Fachwerkhaus
Fachwerkhaus Marktplatz 4
Lage
Mitte oder zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts Fachwerkhaus, teilweise massiv, Rähmbau, Mitte oder zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts Fachwerkhaus
Katholisches Jugendheim Martinsberg ohne Nummer
Lage
1923–25 ein- bis zweigeschossiger Putzbau, 1923–25 Katholisches Jugendheim
Katholisches Pfarrhaus Martinsberg 1
Lage
18. Jahrhundert Zweiflügelbau, Fachwerk, 18. Jahrhundert, im Kern mittelalterlich, Veränderungen und Ausbau im 19. und 20. Jahrhundert; Garten mit romanischem Taufbecken; eingeschossiger Fachwerkschuppen, bezeichnet 1625 Katholisches Pfarrhaus
Katholische Pfarrkirche St. Martin Martinsberg 2
Lage
um 1300 querhauslose zweischiffige Basilika; Sakristei, um 1300, Schiff und Turm um 1350 bis Mitte des 15. Jahrhunderts, Wiederaufbau des Seitenschiffs um 1700 nach Zerstörung; Friedhof mit Fatimakapelle, Grabmal, Kirchhofmauer; bauliche Gesamtanlage aus Kirche, Pfarrhaus (Martinsberg 1), ehemaligem Küsterhäuschen (Martinsberg 3) und Friedhof Katholische Pfarrkirche St. Martinweitere Bilder
Küsterhäuschen der Martinskirche Martinsberg 3
Lage
erste Hälfte des 17. Jahrhunderts Fachwerkhaus in Mischbauweise, Rähmbau, teilweise massiv, erste Hälfte des 17. Jahrhunderts Küsterhäuschen der Martinskirche
Wohnhaus Oberstraße 1
Lage
1872 Backsteinbau mit Kniestock, bezeichnet 1872 Wohnhaus
Lateinschule Oberstraße 11
Lage
15. oder 16. Jahrhundert im Kern mittelalterlich, 15. oder 16. Jahrhundert, Umbauten vom 17. bis zum 19. Jahrhundert
Kurfürstliche Kellerei Oberstraße 13
Lage
Mitte des 19. Jahrhunderts Fachwerkbau, teilweise massiv, Mitte des 19. Jahrhunderts; Hallenkeller, 15. oder 16. Jahrhundert Kurfürstliche Kellerei
Wohn- und Geschäftshaus Rathausstraße 1a
Lage
zweites Drittel des 19. Jahrhunderts Bruchsteinbau, Krüppelwalmdach, zweites Drittel des 19. Jahrhunderts; Sandsteinportal, bezeichnet 1629 Wohn- und Geschäftshaus
Wohn- und Geschäftshaus Rathausstraße 3
Lage
zweites Drittel des 19. Jahrhunderts dreigeschossiger Bruchsteinbau, zweites Drittel des 19. Jahrhunderts, Holzskulptur des heiligen Werner, um 1900 Wohn- und Geschäftshaus
Brunnen Rathausstraße, bei Nr. 5
Lage
Mitte des 19. Jahrhunderts Brunnen, gusseiserne Schwengelpumpe, Mitte des 19. Jahrhunderts Brunnen
Rathaus Rathausstraße 6
Lage
1847–50 dreigeschossiger Bruchsteinbau, teilweise verschiefertes Fachwerk, 1926/27, Architekt T. Wildemans, Bonn, Kernbau 1847–50 Rathaus
Wohn- und Geschäftshaus Rathausstraße 9
Lage
um 1910 Wohn- und Geschäftshaus, um 1910, barocker Keller
Altes Backhaus Rathausstraße 14
Lage
Mitte des 19. Jahrhunderts eineinhalbgeschossiges Fachwerkhaus, Mitte des 19. Jahrhunderts, Umbau 1885; zweitverwendeter Eckständer, bezeichnet 1659
Inschrift Rathausstraße, bei Nr. 16
Lage
frühes 18. Jahrhundert Inschrift am Bogen des Hoftors in Kapitalis: Annis Cum Centum a Suecis Exu(sta) 1719 (im Keilstein) Mar(tin) Augsthalers ope refecta fui; Tür und Oberlichtportal, frühes 18. Jahrhundert Inschrift
Kulturhaus und Stadtmuseum Rathausstraße 23
Lage
um 1865 Backsteinbau, um 1865 Kulturhaus und Stadtmuseum
Fachwerkhaus Rheinstraße 5
Lage
1765 Fachwerkhaus, teilweise massiv, bezeichnet 1765 Fachwerkhaus
Fachwerkhaus Rheinstraße 7
Lage
17. Jahrhundert dreigeschossiges Fachwerkhaus, teilweise massiv, wohl aus dem 17. Jahrhundert, An- und Umbauten im 18. und 20. Jahrhundert
Wohnhaus Schaarplatz 4
Lage
1887 fünfachsiger Backsteinbau, Mischformen aus Klassizistik und Neurenaissance, bezeichnet 1887 Wohnhaus
Fachwerkhaus Steingasse 6
Lage
erste Hälfte des 17. Jahrhunderts Fachwerkhaus, teilweise massiv, erste Hälfte des 17. Jahrhunderts, Anbau im 18. Jahrhundert
Fachwerkhaus Unterstraße 1
Lage
1658 Fachwerkhaus, teilweise massiv, bezeichnet 1658, wohl Umbau im 19. Jahrhundert Fachwerkhaus
Haus Schönburg Unterstraße 8
Lage
zweites Viertel des 19. Jahrhunderts L-förmiger, dreigeschossiger Bruchsteinbau, im Kern wohl mittelalterlich, Schönburger Turm der Stadtmauer miteinbezogen; über der Tür das Wappen der Degenfeld-Schonburg das seit der Heirat (1717) von Maria der Tochter von Meinhard von Schomberg mit Christoph Martin von Degenfeld aus der Kombination des Wappens der Schönburg auf Wesel und der Degenfeld bestand Haus Schönburg
Eberbacher Hof Unterstraße 12–14
Lage
zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts Hof des Klosters Eberbach mit Katharinenkapelle; Saalbau, wohl aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts; zweiflügeliger Hofbau, massiv und Fachwerk, erste Hälfte des 18. Jahrhunderts; bauliche Gesamtanlage Eberbacher Hof
Haus Gertum Unterstraße 18
Lage
um 1830 Bruchsteinbau, Walmdach, um 1830 Haus Gertum
Fachwerkhaus Wernerstraße 1
Lage
18. Jahrhundert Fachwerkhaus, verputzt, 18. Jahrhundert
Nordportal des Kammerecktunnels nördlich der Stadt
Lage
1857–59 Tunnelportal der Linken Rheinstrecke, 1857–59, reiche neugotische Architektur mit Zinnen und Türmchen Nordportal des Kammerecktunnels
Kalvarienbergkapelle und Kreuzwegstationen westlich der Stadt; Flur Aufm Calvarienberg
Lage
1843–45 neugotischer Bruchsteinsaal, 1843–45; Reste einer Kreuzigungsgruppe; 12 Kreuzwegstationen, Bildstocktyp, einschließlich zweier kleiner Kapellen, ab 1849; Beweinung Christi, 16. Jahrhundert; bauliche Gesamtanlage
Schneidersmühle westlich der Stadt (Niederbachstraße 120)
Lage
18. Jahrhundert Fachwerkhaus, teilweise massiv, 18. Jahrhundert, im Kern älter, bezeichnet 1607, Mahlwerk aus dem 19. Jahrhundert, Mühlkanal; bauliche Gesamtanlage mit Schuppen

Dellhofen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Katholische Kirche zum Heiligen Kreuz Rheinhöhenstraße 24
Lage
1875/76 Turm des neugotischen Vorgängers, 1875/76, Schiff unter unsymmetrisch abgeschlepptem Satteldach, 1961 nach Plänen des Architekten Paul Johannbroer Katholische Kirche zum Heiligen Kreuz
Backhaus Rheinhöhenstraße 26
Lage
zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts eingeschossiger Backsteinbau, zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts Backhaus
Hofanlage Schulweg 6/8
Lage
Mitte des 18. Jahrhunderts Einfirstanlage; Fachwerkbau, Mitte des 18. Jahrhunderts

Engehöll[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Katholische Filialkirche zur Schmerzhaften Muttergottes Engehöll, Am Kapellenberg
Lage
1923–25 Bruchsteinsaal, 1923–25 Katholische Filialkirche zur Schmerzhaften Muttergottes
St.-Apollonia-Kapelle Weiler-Boppard, Am Weinberg 60
Lage
erste Hälfte des 18. Jahrhunderts Saalbau, erste Hälfte des 18. Jahrhunderts St.-Apollonia-Kapelle
Backhaus Weiler-Boppard, Am Weinberg, bei Nr. 60
Lage
1830/40 eingeschossiger Putzbau, 1830/40 Backhaus

Langscheid[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Backhaus Bacharacher Straße 1
Lage
1888 verputzter Fachwerkbau, bezeichnet 1888 mit erhaltenen Backöfen Backhaus
Quereinhaus Brunnenweg 1
Lage
Ende des 19. oder Anfang des 20. Jahrhunderts Fachwerk-Quereinhaus, Ende des 19. oder Anfang des 20. Jahrhunderts
Quereinhaus Kirchweg 1
Lage
1718 Fachwerk-Quereinhaus, teilweise massiv, bezeichnet 1718, Scheune 19. Jahrhundert
Quereinhaus Oberweseler Straße 4
Lage
Fachwerk-Quereinhaus, teilweise massiv, Stallgebäude
Schule Pfalzgrafenstraße 1
Lage
1841 Fachwerkbau verputzt, teilweise verschiefert, 1841
Katholische Filialkirche St. Nikolaus Pfalzgrafenstraße 2
Lage
1782/83 Saalbau, 1782/83, Verlängerung und Turmneubau; bauliche Gesamtanlage mit umgebenden Areal Katholische Filialkirche St. Nikolaus
Quereinhaus Pfalzgrafenstraße 51
Lage
1916 Fachwerk-Quereinhaus, teilweise massiv, 1916; ehemalige Dorfschmiede, teilweise verschiefert, bezeichnet 19(2)3; bauliche Gesamtanlage

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kulturdenkmäler in Oberwesel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis: Rechtsverordnungen zur Unterschutzstellung von Denkmalzonen im Rhein-Hunsrück-Kreis (PDF; 49 kB); abgerufen am 18. Oktober 2011
  2. Bild bei Genwiki
  3. Bild bei Genwiki