Liste der Kulturdenkmale in Fermersleben

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In der Liste der Kulturdenkmale in Fermersleben sind alle Kulturdenkmale des zur Stadt Magdeburg gehörenden Stadtteils Fermersleben aufgelistet. Grundlage ist das Denkmalverzeichnis des Landes Sachsen-Anhalt, das auf Basis des Denkmalschutzgesetzes vom 21. Oktober 1991 erstellt und seither laufend ergänzt wurde (Stand: 25. Februar 2015).

Denkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung

Erfassungs-
nummer

Ausweisungsart Bild
Alt Fermersleben 11, 12, 12a–b, Felgeleber Straße 1–6, 8, 10, 12, 14
(Karte)
Siedlung Siedlung 094 18252 Denkmalbereich Siedlung
Alt Fermersleben 41
(Karte)
Wohnhaus Wohnhaus 094 71205 Baudenkmal Wohnhaus
Alt Fermersleben 43
(Karte)
Wohnhaus Wohnhaus 094 71456 Baudenkmal Wohnhaus
Alt Fermersleben, Ecke Friedrich-List-Straße
(Karte)
Kriegerdenkmal Das Kriegerdenkmal befindet sich auf dem ehemaligen Friedhof, Ecke Friedrich-List-Straße. 094 82627 Baudenkmal Kriegerdenkmal
Herbartstraße 16
(Karte)
Schule Die ehemalige Schule wurde in fünf Bauabschnitten von 1889 bis 1911 erbaut. Sie ist als Doppelschule angelegt worden, eine für Knaben, eine für Mädchen. Es ist ein zweigeschossiger Ziegelbau mit einem Bruchsteinsockel. Das Dach ist ein Mansarddach und ein Satteldach, je nach Bauabschnitt. Gemäß der Trennung in zwei Schulen gibt es zwei Treppenhäuser.[1] 094 71418 Baudenkmal Schule
Mansfelder Straße 20
(Karte)
Bauernhof Der Bauernhof mit mittelalterlichem Wohnturm wurde im 13./14. Jahrhundert erbaut. Das Wohnhaus ist aus barocker Zeit, weitere Teile des Bauernhofes sind nicht erhalten. 094 17781 Baudenkmal Bauernhof
Mansfelder Straße 28
(Karte)
Martin-Gallus-Kirche Die evangelische Kirche ist laut einer Inschrift im Jahre 1657 erbaut worden. Martin Gallus (eigentlich Martin Hahn, Gallus ist das lateinische Wort für Hahn) war der reformatorische Prediger der Gemeinden Buckau und Fermersleben, die Kirche wurde 1928 nach ihm benannt. Es ist eine Fachwerkkirche mit einem rechteckigen Turm. Der Westturm ist aus Bruchstein erbaut worden, wahrscheinlich wurde Material eines Vorgängerbaues verwendet. In der Friedhofsmauer befinden sich alte Grabplatten aus dem 17. und 18. Jahrhundert.[2] 094 06299 Baudenkmal Martin-Gallus-Kirche

Legende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lage: Nennt den Straßennamen und wenn vorhanden die Hausnummer des Kulturdenkmals. Die Grundsortierung der Liste erfolgt nach dieser Adresse. Der Link „Karte“ führt zu verschiedenen Kartendarstellungen und nennt die Koordinaten des Kulturdenkmals.
  • Bezeichnung: Nennt den Namen, die Bezeichnung oder die Art des Kulturdenkmals.
  • Beschreibung: Nennt bauliche und geschichtliche Einzelheiten des Kulturdenkmals, vorzugsweise die Denkmaleigenschaften.
  • Erfassungsnummer: Für jedes Kulturdenkmal wird in Sachsen-Anhalt eine 20stellige Erfassungsnummer vergeben. Derzeit lauten die letzten zwölf Ziffern jeweils 0. Daher wird hier auf die Wiedergabe der letzten zwölf Stellen verzichtet.
  • Ausweisungsart: Die Einordnung nach §2 Abs. 2 DenkmSchG LSA
  • Bild: Ein Bild des Denkmales

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Band 14, Landeshauptstadt Magdeburg, Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-531-5

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Band 14, Landeshauptstadt Magdeburg, Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-531-5, Seite 300
  2. Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Band 14, Landeshauptstadt Magdeburg, Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-531-5, Seite 460 - 407