Liste der Kulturgüter in Aarburg

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Die Liste der Kulturgüter in Aarburg enthält alle Objekte in der Gemeinde Aarburg im Kanton Aargau, die gemäss der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten, dem Bundesgesetz vom 20. Juni 2014 über den Schutz der Kulturgüter bei bewaffneten Konflikten[1] sowie der Verordnung vom 29. Oktober 2014 über den Schutz der Kulturgüter bei bewaffneten Konflikten[2] unter Schutz stehen.

Objekte der Kategorien A und B sind vollständig in der Liste enthalten, Objekte der Kategorie C fehlen zurzeit (Stand: 1. Januar 2018).

Kulturgüter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Foto   Objekt Kat. Typ Standort Beschreibung
Festung Aarburg Datei hochladen Festung Aarburg
KGS-Nr.: 28
A G Schlossrain
634927 / 241267
Mächtige Festungsanlage von 400 Metern Länge auf einem hoch aufragenden Felssporn. Hervorgegangen aus einer Höhenburg des 13. Jahrhunderts, von 1659 bis 1673 zur Festung ausgebaut. Heute als Erziehungsanstalt genutzt.[3]


Gasthof Alte Post Datei hochladen Gasthof «Alte Post»
KGS-Nr.: 29
A G Städtchen 5
634773 / 241192
Dreiteiliger Gebäudekomplex bestehend aus 1846 erbautem Gasthofbetrieb, hochmittelalterlichem Mitteltrakt (Baubeginn 1312) und Anbau an der Aare. Markantes ehemaliges Zollhaus am Brückenkopf, prägend für das Erscheinungsbild des Ortes.[4]


BW Datei hochladen Galgen
KGS-Nr.: 31
A G
635570 / 243320
Überreste der von den Frohburgern geschaffenen Aarburger Richtstätte, 1798 zerstört und in den 1930er Jahren zum Teil rekonstruiert.[5]


BW Datei hochladen Scheurmann-Haus
KGS-Nr.: 32
B G Städtchen 35
634768 / 241306
1750 erbautes Altstadthaus im spätbarocken Stil. Bis 1798 als Pfarrhaus genutzt, heute Standort des Heimatmuseums. Dreiachsiger viergeschossiger Massivbau mit leicht trapezförmigem Grundriss. Fassade mit zahlreichen Gestaltungselementen.[6]


BW Datei hochladen Stadtarchiv
KGS-Nr.: 8849
B S Städtchen 37
634769 / 241333
Bestände ab dem 13. Jh, darunter insbesondere Urbar aus dem Jahr 1299, Chorgerichtsmanuale ab 1526 und Kirchenbücher ab dem 16. Jahrhundert.[7]


BW Datei hochladen Hofmattschulhaus
KGS-Nr.: 9818
B G Landhausstrasse 12
634729 / 240922


BW Datei hochladen Rathaus mit Markthalle
KGS-Nr.: 9819
B G Städtchen 37
634764 / 241331
1828 erbautes klassizistisches Rathaus mit vier Geschossen, ersetzte einen Vorgängerbau aus dem 15. Jahrhundert. Stattlicher verputzter Mauerbau mit sieben Achsen und Walmdach. Vorgelagert eine breite doppelläufige Treppe aus Quadersteinen.[8]


Reformierte Kirche Datei hochladen Reformierte Kirche
KGS-Nr.: 9820
B G Kirchgasse
634824 / 241208
1842 nach Plänen von Johann Jakob Heimlicher erbautes Kirchengebäude mit steil aufragender Doppelturmfassade, ersetzte niedergebrannten Vorgängerbau. Das erste grössere Gebäude der Schweiz im neugotischen Stil.[9]


BW Datei hochladen Wohnhaus
KGS-Nr.: 14975
B G Bachweg 10
635607 / 240300


BW Datei hochladen Villa Weber
KGS-Nr.: 14976
B G Weberstrasse 3
635275 / 241083


BW Datei hochladen Restaurant Bären
KGS-Nr.: 14977
B G Städtchen 16
634820 / 241266
1840/41 erbautes Gasthaus, das einen niedergebrannten Vorgängerbau von 1625 ersetzte. Dreigeschossiger verputzter Massivbau über quergestelltem Rechteckgrundriss. Breit gelagerte, repräsentative Platzfassade mit neun Achsen.[10]


BW Datei hochladen Obere Klus/ Eingang Sälihöhle
KGS-Nr.: 14978
B F
635700 / 243250
jungsteinzeitliche Fundstelle


BW Datei hochladen Reformiertes Pfarrhaus
KGS-Nr.: 14979
B G Kirchgasse 5
634816 / 241201
1726 erbautes barockes Wohnhaus; ursprünglich als Landschreiberei genutzt, bis 1982 als Pfarrhaus. Dreigeschossiges Gebäude mit Tordurchgang, hohen Rechteckfenstern und vorspringendem Walmdach.[11]


BW Datei hochladen Ehemaliges Bauernhaus
KGS-Nr.: 14980
B G Hofmattstrasse 18
634815 / 240971


Katholische Pfarrkirche Datei hochladen Katholische Pfarrkirche
KGS-Nr.: 14981
B G Bahnhofstrasse
635259 / 241280


BW Datei hochladen Doppelhaus Nr. 216/217
KGS-Nr.: 14982
B G Hofmattstrasse 22/24
634792 / 240925
Um 1790 erbautes klassizistisches Doppelwohnhaus, von 1827 bis 1904 als Töchterinstitut genutzt. Lang gestreckter zweigeschossiger Massivbau unter geknicktem, breit vorkragendem Walmdach.[12]


BW Datei hochladen Brunnen
KGS-Nr.: 14983
B K Stadtplatz
634821 / 241302
1660 erbauter Brunnen im Spätrenaissance-Stil. Bestehend aus achteckigem Trog und dreiröhrigem Brunnenstock; Säulenschaft mit grotesken Affenmasken verziert.[13]


BW Datei hochladen Alte Mühle
KGS-Nr.: 14984
B G Mühlegasse 2
634953 / 241158
1731 erbaute Mühle im barocken Stil, Betrieb 1908 eingestellt. Dreigeschossiger Mauerbau unter Satteldach; Südfassade mit grosser Ründe.[14]


BW Datei hochladen Badeanstalt
KGS-Nr.: 14985
B G Badstrasse 1
634533 / 240800
Erstes öffentliches Schwimmbad des Kantons Aargau, 1931 eröffnet.


BW Datei hochladen Stadtmauer
KGS-Nr.: 15077
B G
634748 / 241308
Letztes erhalten gebliebene Teilstück der Aarburger Stadtmauer, aus der Mitte oder der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts.[15]


BW Datei hochladen Doppelwohnhaus (Villa Geiser)
KGS-Nr.: 16068
B G Bahnhofstrasse 51/53
635308 / 241293


Legende[Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

KGS-Nr: Nummer des Kulturgutes, zu finden in den KGS-Listen des Bundes und der Kantone. KGS ist das Akronym für KulturGüterschutz
Foto: Fotografie des Kulturgutes. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrösserte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Objekt: Name des Objekts. In Einzelfällen kann auch ein allgemein bekannterer Name angegeben sein.
Kat: Kategorie des Kulturgutes: A = nationale Bedeutung; B = regionale/kantonale Bedeutung; C = lokale Bedeutung
Typ: Art des Kulturgutes: G = Gebäude oder sonstiges Bauobjekt; S = Sammlung (Archive, Bibliotheken, Museen); F = Archäologische Fundstelle; K = Kleines Kulturobjekt (z. B. Brunnen, Wegkreuze, Denkmäler); X = Spezialfall
Adresse: Strasse und Hausnummer des Kulturgutes (falls bekannt), ggf. Ort / Ortsteil
Koordinaten: Standort des Kulturgutes gemäss Schweizer Landeskoordinaten (CH1903).

Der Inhalt der Tabelle ist absteigend nach der Kulturgüterkategorie und innerhalb dieser alphabetisch sortiert.

Durch Klicken von «Karte mit allen Koordinaten» (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Kulturgüter im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Aarburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • A–Objekte AG 2018. Schweizerisches Inventar der Kulturgüter von nationaler Bedeutung. In: babs.admin.ch / kulturgueterschutz.ch. Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS – Fachbereich Kulturgüterschutz, 1. Januar 2018, abgerufen am 26. Dezember 2017 (PDF; 127 kB, 23 S., wird jährlich erneuert, keine Änderungen für 2018).
  • B–Objekte AG 2018. Kanton Aargau KGS-Inventar, B-Objekte, Stand: 1.1.2018 (Keine Änderungene gegenüber dem Vorjahr). In: babs.admin.ch / kulturgueterschutz.ch. Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS – Fachbereich Kulturgüterschutz, 1. Januar 2018, abgerufen am 30. Dezember 2017 (PDF; 677 kB, 27 S., wird jährlich erneuert, keine Änderungen für 2018).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]