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Liste der Lokomotiven der Compagnie des chemins de fer du Nord

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In dieser Liste sind die Lokomotiven der Compagnie des chemins de fer du Nord, der französischen Nordbahn (Nord), aufgeführt.

Neben den von der Nordbahn selbst beschafften Lokomotiven sind auch die Maschinen der 1852 mit der Nord fusionierten Compagnie du chemin de fer d'Amiens à Boulogne und diverser in den 1870er Jahren übernommener kleinerer Bahngesellschaften, die nach dem Ersten Weltkrieg erhaltenen britischen, US-amerikanischen und deutschen Lokomotiven, sowie die Lokomotiven des 1934 aufgelösten Syndicat du chemin de fer de ceinture (Ceinture) zum Betrieb der Pariser Ringbahnen enthalten.

Anstrich und Bezeichnung der Lokomotiven

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Farbgebung und Beschriftung

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Ursprünglich waren die Lokomotiven der Nord in Grün und Schwarz mit roten Zierstreifen gestrichen. Teile aus Kupferlegierungen (Einfassungen, Nummernschilder, Kesselringe) waren blank poliert. Die Nummernschilder waren, wie bei mehreren französischen Bahnen üblich, zu beiden Seiten des Schornsteins angeordnet. Die vordere Pufferbohle war rot lackiert, mit der Lokomotivnummer in Weiß angeschrieben. Am Führerhaus befand sich die Eigentumsbezeichnung „NORD“, ebenfalls in Weiß.

Nach dem Erscheinen der Lokomotiven mit Verbundtriebwerk wurden diese in einem warmen Braunton mit gelben Zierstreifen ausgeführt, was ihnen den Spitznamen „Chocolat“ einbrachte. Die Kesselringe aus Messing waren von zwei gelben Zierstreifen eingefasst.

Von den 1908/09 in Dienst gestellten Reihen 3.513 und 3.801 an wurde die Betriebsnummer mit Ziffern aus Kupferlegierung am Führerhaus und der Pufferbohle angebracht, ebenso wie die Eigentumsbezeichnung „NORD“ auf den Radschutzkästen oder Windleitblechen, soweit vorhanden. In der Mitte der Rauchkammertür befand sich das kreisrunde Nord-Abzeichen.

Die Angabe des Heimatdepots erfolgte in weißen oder gelben Buchstaben.

Die Lokomotiven der Ceinture waren ebenso wie die Lokomotiven der Nord mit einfacher Dampfdehnung Grün und Schwarz mit weißen Anschriften lackiert.

In den ersten zweieinhalb Jahrzehnten ihres Bestehens, von 1845 bis 1870, wurden die Lokomotiven der Nordbahn mehr oder weniger sequentiell, d. h. in der Reihenfolge der Indienststellung oder Übernahme nummeriert, wobei Schnellzuglokomotiven Nummern unter 200, Gemischt-, Güterzug- und Tenderlokomotiven Nummern über 200 erhielten. Daneben führten zumindest die allerersten Maschinen sowie die Crampton-Lokomotiven auch Namen.

Mit der weiteren Zunahme des Fuhrparks wurde ein neues, übersichtlicheres, aber dennoch einfaches Nummerierungsprinzip angewendet: Alle Lokomotiven mit zwei oder mehr Treibachsen erhielten eine vierstellige Betriebsnummer, deren erste Ziffer durch einen Punkt abgetrennt war und die Anzahl der Treibachsen angab: 2, 3, 4, schließlich auch 5 und 6. Die Nummern wurden folgerichtig auch getrennt ausgesprochen; so hieß z. B. die „Outrance“-Lokomotive 2.821 also deux, huit cent vingt-et-un (zwei, achthunderteinundzwanzig) und nicht deux mille huit cent vingt-et-un (zweitausendachthunderteinundzwanzig).

Dieses System wurde im Grundsatz bis zum Aufgehen der Nord in der SNCF im Jahr 1938 fortgeführt. Die stetige Vermehrung der Lokomotiven erforderte aber kurz vor dem Ersten Weltkrieg bei den Lokomotiven mit 3 und 4 Treibachsen die Verwendung fünfstelliger Nummern; so führten z. B. die großen 2’C2‘-Schnellzuglokomotiven von 1911 die Nummern 3.1101 und 3.1102. Mit dem starken Zulauf von englischen und amerikanischen Kriegslokomotiven sowie von deutschen Waffenstillstandsabgaben nach 1918 wurden dann auch ältere Drei- und Vierkuppler auf fünfstellige Betriebsnummern umgezeichnet.

Dampflokomotiven

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Lokomotiven der Anfangszeit

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Als die Compagnie des chemins de fer du Nord 1845 gegründet wurde, übernahm sie die ersten Lokomotiven, die für den Betrieb von Strecken im Norden Frankreichs gebaut worden waren und ursprünglich dem französischen Staat gehörten.

Die 16 zwischen 1842 und 1844 gebauten Maschinen waren ausschließlich vom damals üblichen Typ 1A1 englischer Herkunft, weshalb sie nach ihrem Erfinder William Buddicom auch Buddicom-Lokomotiven genannt wurden. Sie besaßen eine einzige Treibachse zwischen zwei Laufachsen, innenliegende Zylinder und einen Doppelrahmen mit Längsträgern auf beiden Seiten, die innerhalb aller Räder und außerhalb der Laufräder lagen. Zumindest einige dieser Lokomotiven wurden später zu Tenderlokomotiven mit gleicher Achsfolge umgebaut.

Die Maschinen stammten von folgenden Herstellern:

  • 1 bis 3 und 8 bis 10 von André Koechlin in Mulhouse,
  • 4 bis 7 von Pauwels in Lille, Nr. 6 gehörte zuvor der Chemin de fer Versailles RG und kam 1846 zur Nordbahn,
  • 11 bis 13 von der Compagnie des Mines d'Anzin,
  • 14 bis 16 von Schneider in Le Creusot.

Neben den Nummern führten diese Lokomotiven folgende Namen:

1La Ville de Lille5Philippe de Commines9La Scarpe13Jehan Froissart
2La Ville de Roubaix6Comtesse Jeanne10La Deule14Beaudoin VI
3Le Maréchal de Bouffliers7Le Département du Nord11Ville de Valenciennes15Duc de Trévise
4La Ville de Tourcoing8Douai12Maréchal de Vauban16Maréchal de Villars

Personen- und Schnellzuglokomotiven

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Nummernreihe alt
(bis 1870)
Nummernreihe neu
(ab 1870)
SNCF Reihe Anzahl Indienststellung Bauart Bemerkungen Bild
17 bis 50––341846–471A1 n2Typ „Clapeyron“, 1849 in 1B umgebaut; 5 Lok 1886 in Tenderlok umgebaut
51 bis 121––711847–491A1 n2Typ „Longboiler“, 1849–50 und 1859–64 in 1B umgebaut; 9 Lok 1886 in Tenderlok umgebaut
122 bis 161,
165 bis 170,
1 bis 12
––581849–592A n2Bauart Crampton
162 und 163––218503A n2Bauart Crampton; bis 1863 Tenderlok
171 bis 200––301847–481A1 n2Ex Cie. d'Amiens à Boulogne; Bauart Buddicom, 1860–67 in 1A2-Tenderlok umgebaut
164––118561A1 n2Bauart McConnell
16––118601A1 n2Bauart Sturrock
–2.821 bis 2.860,
2.201 bis 2.212
–521871–851B n2„Outrance“, wie Great Northern Railway (UK) 264 class; 1891–98 in 2‘B umgebaut
–2.861 bis 2.911–511877–822'B n2„Outrance“, bereits mit Drehgestell geliefert
–701–118861AA n4vErste Vierzylinder-Verbundlok, 1892 in 2’AA umgebaut
–2.301–11886B1 n21890 in 1890 in 2'A1 umgebaut, bereits 1891 ausgemustert
–2.101–118882'B n2Ausstellungslokomotive für die Weltausstellung Paris 1889
–2.121 bis 2.157–371892–962'B n4v„Chocolat“
–2.158 bis 2.1802-220 A231896–982'B n4v„Chocolat“ mit vergrößertem Kessel
–2.641 bis 2.6752-221 A351896–982'B1 n4v1910–13 auf Heißdampf umgebaut
–2.741–119072'B1 n4vMit Wasserrohrkessel; noch 1907 zur 2'B2' umgebaut, 1913 erneut in 2'C 3.999 mit Normalkessel umgebaut
–3.513 bis 3.6622-230 D1501908–142'C n/h4vAb 3.538 mit Überhitzer, Rest 1929–34 auf Heißdampf umgebaut
–3.1101 und 3.11022-232 A219112'C2' h4vPrototypen
–3.1151 bis 3.11702-231 A2019122'C1' h4v
–3.9992-230 B1(1913)2'C h4v„La Joconde“; aus 2'B2'-Prototyp 2.741 umgebaut
–3.11502-231 B119202'C1' h4v„La Bretonne“, Pacific Typ Etat; 1914 als Etat 231.502 im Bau, von Deutschland beschlagnahmt, nach dem 1. Weltkrieg an Frankreich zurückgegeben
–3.1201 bis 3.1248,
3.1251 bis 3.1290
2-231 C881923–312'C1' h4v„Super Pacific“
–3.1249 und 3.12502-231 D219302'C1' h4v„Super Pacific“; Prototypen mit Caprotti- (3.1249) bzw. Dabeg- (3.1250) Ventilsteuerung; 1933 auf Zwillingstriebwerk mit Cossart-Ventilsteuerung umgebaut
–3.1171 bis 3.11902-231 E20(1934)2'C1' h4vEx PO 3500, 1933 angekauft und nach Chapelon umgebaut
–3.1191 bis 3.1198,
3.1111 bis 3.1130
281936–38Neubau Chapelon-Pacific

Lokomotiven für gemischten Dienst

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Nummernreihe alt
(bis 1870)
Nummernreihe neu
(ab 1870)
SNCF Reihe Anzahl Indienststellung Bauart Bemerkungen Bild
265 bis 2743.265 bis 3.274–101849C n2Typ „Mammouth“, Innentriebwerk
340 bis 3593.606 bis 3.787–1821860–82C n2Typ „Mammouth“, Innentriebwerk
–3.799 bis 3.800–21866C n2Ex Cie. Lille à Valenciennes, 1876 übernommen
445 bis 4802.451 bis 2.631–1811867–83B1 n2Innentriebwerk
–2.801 bis 2.815–151874–751B n2Ex Cie. Lille à Valenciennes, 1876 übernommen
–3.401 bis 3.512–1121883–91C n2Außenrahmen und Innentriebwerk
–3.101–118871'C n3vPrototyp, in 3.395 umgenummert
–3.078 bis 3.3542-230 A2771897–19132'C n4v„Chocolat“
–3.1401 und 3.14022-130 B2 + 21913–141'C h2vPrototypen zu Vergleichszwecken; Verbundlok 3.1401 1933 auf Zwillingstriebwerk umgebaut und in 3.1503 umgenummert
–3.1501 und 3.15022-130 C1'C h2
–4.1110 bis 4.11502-141 A501917–191'D1' h4vTyp PLM 141 B, gebaut von Baldwin (USA)

Güterzuglokomotiven

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Nummernreihe alt
(bis 1870)
Nummernreihe neu
(ab 1870)
SNCF Reihe Anzahl Indienststellung Bauart Bemerkungen Bild
201 bis 2643.201 bis 3.264–641846–47C n2
297 bis 299––41848–49C n2Ex Cie. d'Amiens à Boulogne, Bauart Buddicom
275 bis 296,
301 bis 338
3.275 bis 3.334–601852–55C n2Innenzylinder, bis 1856 mit einer Laufachse zwischen der ersten und zweiten Kuppelachse ausgestattet[1]
633 bis 6503.335 bis 3.352–181866C n2Typ „Bourbonnais“, von der Nord als „type PLM“ bezeichnet
–4.001 bis 4.075,
4.636 bis 4.990
2-040 A4301866–91D n2„180 unités“; 104 Stck. 1907–14 in Tenderlok umgebaut, Rest 1921 in 4.601 bis 4.954 umgenummert
–3.353 bis 3.375–231875–76C n2Ex Cie. de Lille à Valenciennes, 1876 übernommen; 1913 in 3.1353 bis 3.1375 umgenummert
–3.376 bis 3.388–131875–76C n2Ex Cie. de Picardie et Flandres, 1879 übernommen
–4.101 bis 4.120–201890–92D n4v4-Zylinder-Verbundtriebwerk Bauart Woolf, 1910 in 4.676 bis 4.695 umgenummert; 4.695 mit vorderer Laufachse versehen und 1912 auf Gleichstromzylinder Bauart Stumpf umgebaut
–4.061 bis 4.3402-140 A2801912–291'D h4v„Les Bœufs“
–5.001 bis 5.022,
5.031 bis 5.120
2-150 A1121913–291'E h4v
–5.1201 bis 5.12302-150 B301932–331'E h4v

Tenderlokomotiven für Streckendienst

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Nummernreihe alt
(bis 1870)
Nummernreihe neu
(ab 1870)
SNCF Reihe Anzahl Indienststellung Bauart Bemerkungen Bild
360 bis 3994.361 bis 4.400–401856–58D2' n2tStütztenderlokomotive Bauart Engerth
401 bis 4362.401 bis 2.436–361856–57B3' n2tStütztenderlokomotive Bauart Engerth, Innenzylinder; 1873/78 in B1 mit Tender umgebaut
551 bis 600,
801 bis 805
4.551 bis 4.631–811859–85D n2t„Fortes rampes“; 1921 in 4.1750 bis 4.1794 umgenummert
601 bis 620––201862–67CC n4tDuplex-Lokomotive Bauart Petiet; 1872–74 in je 2 Rangierlokomotiven umgebaut, 4 davon an Nord Belge
437 bis 444––81862A3A n4t„Chameau“; Duplex-Lokomotive Bauart Petiet
951 bis 9702.951 bis 2.985–351867–751B n2tTyp „Ouest“; Innenzylinder
–3.838 bis 3.848–111869–73C n2tEx Cie. du Tréport und ex Cie. de Frévent à Gamaches, 1881 übernommen
–4.547 bis 4.550–41870–72D n2tEx Cie. de Lille à Valenciennes 25 bis 28, 1876 übernommen; in 4.1746 bis 4.1748 umgenummert
–4.401 bis 4.445–451874–91D n2t1922 in 4.1701 bis 4.1725 und 4.1961 bis 4.1980 umgenummert
–2.921 bis 2.950–301876–771B n2tTyp „Nord“; Innenzylinder
–3.001 bis 3.010–101876C n2t
–3.011 bis 3.020,
3.106 bis 3.110
–151880–82C1' n2t3.106 bis 3.110 1909 in 3.390 bis 3.394 umgenummert
–3.021 bis 3.075–651881–83C2' n2t„Courte-Queue“; Außenrahmen und Innenzylinder
–3.102 und 3.103–21892–93C2' n2t„Métropolitain“; Prototypen, 1908 in 3.396 bis 3.397 umgenummert
–2.311 bis 2.3802-220 TA701892–962'B n2t„Ravachol“
–2.231 bis 2.3052-222 TA751901–062'B2' n2t„Revolver“
–6.121 bis 6.1682-031+130 TA481905–11(C1')(1'C) n4tGelenklokomotive Bauart du Bousquet
–3.801 bis 3.8652-232 TA651909–142'C2' n/h4vt„Bleriot“; ab 3.836 mit Überhitzer, Rest ab 1924 ebenfalls auf Heißdampf umgebaut
–4.1701 und 4.17022-141 TB219301'D1' h2tPrototypen, urspr. Nrn. 4.1201 bis 4.1202
–4.1201 bis 4.12722-141 TC721932–361'D1' h2tCossart-Ventilsteuerung

Tenderlokomotiven für Rangierdienst

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Nummernreihe alt
(bis 1870)
Nummernreihe neu
(ab 1870)
SNCF Reihe Anzahl Indienststellung Bauart Bemerkungen Bild
501 bis 5353.801 bis 3.835–351848–63C n2tInnenzylinder
491 bis 5003.901 bis 3.996–961866–80C n2tTyp „Orleans“; 3.931 bis 3.966 1872/74 aus Petiet-Lokomotiven Reihe 601 umgebaut
–2.001 bis 2.034–341878–85B n2t„Bouteilles à encre“; mit stehendem Kessel
–2.035–11889B n2tWie Reihe 2.001, aber mit liegendem Kessel
–4.446 bis 4.4602-040 TD151901D n2tNach dem 1. Weltkrieg in 4.1981 bis 4.1995, 1930 in 4.2001 bis 4.2015 umgenummert
–4.301 bis 4.400,
4.531 bis 4.538
2-040 TA104(1907–14)D n2tUmbau aus D-Güterzuglok „180 unités“, nach dem 1. Weltkrieg in 4.1801 bis 4.1908 umgenummert; 108 Lokomotiven waren geplant, aber aufgrund der Kriegsereignisse 1914 konnten nur 104 umgebaut werden
–4.2016 bis 4.20952-040 TG801930–32D n2tNachbauserie, Reihe 4.446
–5.601 bis 5.6702-050 TD701930–32E n2t

Dampftriebwagen

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Im Pariser Vorortverkehr wurden von 1901 bis 1932 Dampftriebzüge eingesetzt. Die „Cages à poule“ genannten Garnituren bestanden aus einem Dampf-Gepäcktriebwagen, der von einem vor- und einem nachlaufenden Personenwagen eingerahmt war.

Nummernreihe alt
(bis 1870)
Nummernreihe neu
(ab 1870)
SNCF Reihe Anzahl Baujahre Bauart Bemerkungen Bild
–Voiture à vapeur N° 1–11880A2 n2tGebaut von Fives-Lille, für die Strecke Chartres–Auneau
–VV 1 bis 3–319012+A1+2 n2tGebaut von Buffaud & Robatel
–VV 4 bis 11–81908–19092+A1+2 n2tGebaut von Buffaud & Robatel
–ZZ 19ZZNF 100111935B'2Gebaut in den bahneigenen Werkstätten in Lizenz von Sentinel Waggon Works

Schmalspurlokomotiven

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Für die Betriebsführung der 1910 eröffneten meterspurigen Strecke von Guise nach Hirson beschaffte die Nordbahn zwei Bauarten von Schmalspur-Tenderlokomotiven. Im Ersten Weltkrieg im Kampfgebiet gelegen, wurde die Strecke vollkommen zerstört und 1919/20 in Normalspur wieder aufgebaut. Die Lokomotiven wurden an die Ligne d'Aire-sur-la-Lys à Berck-Plage abgegeben.

Nummernreihe alt
(bis 1870)
Nummernreihe neu
(ab 1870)
SNCF Reihe Anzahl Baujahre Bauart Bemerkungen Bild
–1 bis 6–61909–101'C n2t
–51 bis 52–219111'E n2tGebaut von SLM

Britische und US-amerikanische Kriegslokomotiven

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Nach dem Ersten Weltkrieg erhielt die Nordbahn, ebenso wie alle anderen französischen Eisenbahngesellschaften, für den Kriegsdienst gebaute Lokomotiven aus den Beständen der Railway Operating Division (ROD) der britischen Royal Engineers sowie der American Expeditionary Forces (AEF) der US Army.

Nummernreihe alt
(bis 1870)
Nummernreihe neu
(ab 1870)
SNCF Reihe Anzahl Baujahre Bauart Bemerkungen Bild
–3.871 bis 3.8842-232 TB1419142'C2' h2tEx ROD, beschlagnahmt aus einer Bestellung der niederländischen Staatsspoorwegen (SS-Baureihe 1200, spätere NS-Baureihe 6000) bei Beyer-Peacock
–4.1551 bis 4.16632-140 B1131915–161'D n2Ex ROD, gebaut von Baldwin
–4.1664 bis 4.17002-141 TA3719161'D n2„ROD canadienne“; ex ROD, gebaut von der Canadian Locomotive Company; 1922 in 1'D1'-Tenderlok umgebaut
–4.1301 bis 4.15422-140 C2421917–191'D h2„Américaine type B“, „Pershing“; ex US Army, gebaut von Baldwin

Armistice-Lokomotiven (deutsche Waffenstillstandsabgaben)

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Aufgrund der Bestimmungen des Waffenstillstands von 1918 musste das Deutsche Reich unter anderem 5000 Lokomotiven an die Entente abliefern. Von diesen erhielt die Nordbahn 544 Stück.

Nummernreihe alt
(bis 1870)
Nummernreihe neu
(ab 1870)
SNCF Reihe Anzahl Baujahre Bauart Bemerkungen Bild
–3.1690 bis 3.16992-230 E101915–162'C h3Ex preuß. S 102
–3.1551 bis 3.15662-130 A161903–091'C h2Ex preuß. P 6
–3.1601 bis 3.16752-230 C751907–182'C h2Ex preuß. P 8; „Les Râleurs“
–4.1001 bis 4.10982-040 B981895–1915D n2vEx preuß. G 72, 4.1076 baugleiche ex meckl. G 72
–4.572 bis 4.5982-040 C271903–13D h2Ex preuß. G 8
–4.351 bis 4.5622-040 D2121913–19D h2Ex preuß. G 81
–3.1451 bis 3.14592-031 TA91894–1901C1' n2tEx preuß. T 91
–3.1461 bis 3.14622-130 TA21898–991'C n2tEx preuß. T 92
–3.1463 bis 3.14912-130 TB291901–141'C n2tEx preuß. T 93
–3.888 bis 3.8992-130 TC121907–161'C h2tEx preuß. T 12
–3.1495 bis 3.14972-131 TA31910–151'C1' h2tEx württ. T 5
–3.14992-230 TB119092'C h2tEx preuß. T 10
–4.1941 bis 4.19592-040 TF191911–16D n2tEx preuß. T 13
–5.551 bis 5.5552-050 TA51896–1904E n2tEx preuß. T 15, von der Nord auf Normaltriebwerk umgebaut
–5.501 bis 5.5042-050 TB41906–12E h2tEx preuß. T 16
–5.505 bis 5.5252-050 TB211913–18E h2tEx preuß. T 161
–5.5262-050 TC11918E h2tEx sächs. XI HT

Ceinture-Lokomotiven

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Das Syndicat des chemins de fer de ceinture wurde 1880 von den großen, von Paris ausgehenden Eisenbahngesellschaften (Est, Nord, Ouest, État, PO und PLM) gegründet, um den Betrieb auf den beiden Pariser Ringbahnen, der Petite Ceinture de Paris und der Grande Ceinture de Paris, sowie deren Nebenstrecken durchzuführen. Das Syndikat wurde 1934 wieder aufgelöst, der Betrieb wurde nun von der Est, État und Nord sichergestellt. Die Lokomotiven der Ceinture gingen zum größeren Teil an die Nord, zum kleineren Teil an die État.

Nummernreihe
Ceinture
Nummernreihe
Nord
SNCF Reihe Anzahl Indienststellung Bauart Bemerkungen Bild
1 bis 84.961 bis 4.9682-040 TB81870D n2t
9 bis 134.969 bis 4.9732-040 TC51877D n2t
21 bis 353.901 bis 3.9152-030 TB151899C n2t„Boers“, Typ Ouest 3531
51 bis 653.701 bis 3.7152-230 TA1519022'C n4vtVierzylinder-Verbundlok in Tandembauart
4.001 bis 4.0054.001 bis 4.0052-240 TA519042'D n4vt
81 bis 93–(3-232 TA)131908–092'C2' h2tTyp Nord 3.801; bei Aufteilung des Fuhrparks an die État
6.001 bis 6.038–(3-031+130 TA)381909–12(C1')(1'C) n/h4vtGelenklokomotive Bauart de Bousquet, Typ Nord 6.121; bei Aufteilung des Fuhrparks an die État
14 bis 164.974 bis 4.9762-040 TE31910D n2tTyp Nord 4.446
5.001 bis 5.0125.301 bis 5.3122-151 TA1219281'E1' h2t
  • Vilain, Lucien Maurice: Dix décennies de locomotives sur le réseau du Nord. Editions Picador, Levallois-Perret 1977, ISBN 2-902653-01-8
  • Rolf Ostendorf: Dampftriebwagen, Bauarten und Systeme, Motorbuchverlag, Stuttgart 1977, ISBN 3-87943-517-0
  • Davies, John: Chemins de fer du Nord Locomotive List 1842–1938. Dr. John Davies, Sunnybank, Queensland 1997, ISBN 0-646-30938-2
  • Buchmann, Jean; Dupuy, Jean-Marc: Der Aderlaß. Die Waffenstillstandslokomotiven von 1918 und ihr Verbleib. VGB Verlagsgruppe Bahn, Fürstenfeldbruck 2018, ISBN 978-3-8375-2024-8

Einzelnachweise

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  1. ↑ Unbekannt: Les Locomotives Illustrées, Nord, Machine Nr. 330 "Sedaire", Série 275 à 334, Construite au Creusot de 1852 à 1855, Munie d'un essieu porteur les 2 roues couplées avant 1856. Postkarte. D.F.I, 1865, abgerufen am 5. April 2025.