Liste der Luftangriffe der Alliierten auf das Deutsche Reich (1939–1945)

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B-17G-Bomber der USAAF auf dem Weg nach Westfalen, 1944
Nachtangriff der RAF auf Düsseldorf, 1943
Bereich der deutschen Luftabwehr, 1944
Berliner Opfer

Diese Liste der Luftangriffe der Alliierten dient der Übersicht über die Bombardierungen der Royal Air Force und der United States Army Air Forces im Deutschen Reich und in den Alpen- und Donau-Reichsgauen während des Zweiten Weltkriegs.

Die alliierten Luftangriffe von 1939 bis 1945 waren einerseits die Reaktion auf die militärische Aggression des nationalsozialistischen Deutschlands in Europa, insbesondere gegen Westeuropa und den transatlantischen Handelsverkehr, andererseits eine Umsetzung der Trenchard-Doktrin. Anfänglich wurden die Angriffe von alliierter Seite nur taktisch geführt, nach dem die Luftwaffe wie bereits zuvor im Spanischen Bürgerkrieg (Luftangriff auf Gernika) strategische Bombardements gegen feindliche Städte flog (zum Beispiel Bombardierung Warschaus, Bombardierung von Rotterdam, Bombardierung Londons und anderer britischer Großstädte), ging man ab 1942 auf alliierter Seite zu einem strategischen Einsatz der Luftstreitkräfte mit Flächenbombardements über. Die Leitlinien dazu wurden in Großbritannien 1942 von Arthur Harris mit der Area Bombing Directive festgelegt. Basierend auf den Beschlüssen der Casablanca-Konferenz wurde in der Combined Bomber Offensive eine Arbeitsteilung mit Nachtangriffen des RAF Bomber Command gegen Flächenziele und Tagangriffen der United States Army Air Forces (USAAF) gegen Punktziele festgelegt. Die Luftangriffe hatten zum Ziel, Infrastruktur und kriegswichtige Industrie im Deutschen Reich zu zerstören oder zu schwächen, sowie durch Zerstörung von Stadtkernen und Wohnvierteln die Bevölkerung zu demoralisieren. Wie später die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im Pazifikkrieg sollten sie in Europa ein schnelleres Ende von Krieg und nationalsozialistischer Gewaltherrschaft herbeiführen. Die NS-Propaganda benutzte den Bombenkrieg für ihre Hetze und Durchhalteparolen, was unter anderem zu zahlreichen Übergriffen auf abgestürzte alliierte Flugzeugbesatzungsmitglieder führte. Die moralischen und rechtlichen Aspekte der Flächenbombardements sind bis heute umstritten.

Bombardierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

A[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

B[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Braunschweig, Oktober 1944

C[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

D[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darmstadt, September 1944
Dresden

E[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

F[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

G[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

H[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heilbronn, 1945

I[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

J[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

K[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

L[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

M[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

N[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nürnberg, 1945

O[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

P[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

R[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

T[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

U[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

V[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

W[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wesel, 1945
Würzburg, November 1945

X[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Z[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nicht durchgeführte Luftangriffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bombardierung Deutschlands im Zweiten Weltkrieg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ansbach
  2. Biblis
  3. bielefeld.de
  4. allgemeine-zeitung.de
  5. Bonn im Bombenkrieg 1939–1945 (LVR)
  6. Badische Zeitung
  7. Cuxhaven
  8. Dortmund
  9. Elbing
  10. Elmshorn
  11. Luftangriff auf Feldkirch am 1. Oktober 1943, Webseite regiowiki.at, abgerufen am 4. Februar 2015.
  12. Hartwig Beseler und Niels Gutschow: Kriegsschicksale Deutscher Architektur. Karl-Wachholtz-Verlag, Neumünster. ISBN 3-926642-22-X. Band 2. S. 1355–1358.
  13. Graz im Bombenhagel
  14. Kriegsgräberstätten in Hagen
  15. Hamm
  16. April 1945: Helgoland im Bombenhagel (NDR)
  17. Holzminden
  18. Erinnerung an den schwersten Luftangriff auf Homburg (homburg.de)
  19. Karlsruhe
  20. Klagenfurt (Memento vom 13. Juli 2009 im Internet Archive)
  21. Krefeld
  22. Gedenken: * Löhner Bombenangriff vor 70 Jahren. Neue Westfälische, 6. Mai 2015, abgerufen am 31. März 2016.
  23. Landesarchiv, Jahrestag des schwersten Angriffs[1]
  24. Meininger Tageblatt. Artikel: Fünf erschütternde Minuten,. Erschienen am 23. Februar 2010.
  25. Mönchengladbach
  26. WELT: 12. Mai 1940: Bombenangriff auf Mönchengladbach. In: DIE WELT. 19. März 2010 (welt.de [abgerufen am 23. April 2018]).
  27. Nordhausen
  28. Offenbach
  29. Bad Oldesloe (Hamburger Abendblatt)
  30. Rheine
  31. Rosenheim
  32. Hans W. Bohl, Bodo Keipke und Karsten Schröder: Bomben auf Rostock. Berichte, Dokumente, Erinnerungen und Fotos zur Geschichte der Luftangriffe auf Rostock: Krieg und Kriegsende in Berichten, Dokumenten, Erinnerungen und Fotos. Hinstorff 1995, ISBN 978-3-86167-071-1.
  33. Rothenburg ob der Tauber
  34. Saarbrücken
  35. Schwerin
  36. Stettin
  37. Trier (Übersicht)
  38. Trier (historicum.net)
  39. Tübingen
  40. Wiesbaden (Frankfurter Rundschau, 2005)
  41. Wismar
  42. Zerbst