Liste der Mobilfunkdiscounter in Österreich

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Die Liste der Mobilfunkdiscounter in Österreich zeigt alle in Österreich ansässigen Mobilfunkdiscounter (Wiederverkäufer) und Discount- / No-Frills-Marken der Netzbetreiber.

Tochterunternehmen und Marken der Mobilfunknetzbetreiber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

bob[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

bob startete im Juli 2006 als Marke der A1 Telekom Austria, damals Mobilkom Austria, als Mobilfunk-Discounter mit der eigenen Vorwahl 0680. Der Schwerpunkt liegt bei Postpaid-Kunden.

Eety[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tochterunternehmen von Hutchison Drei Austria; siehe #Andere Mobilfunkdiscounter(marken).

RedBull-Mobile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

RedBull-Mobile wird seit 1. Oktober 2008 in Zusammenarbeit mit RedBull von der A1 Telekom Austria angeboten. Später startete auch in der Schweiz eine Kooperation mit Sunrise als ähnliches Angebot unter gleichem Namen. Heute bietet RedBull-Mobile Tarife zusätzlich mit ausgesuchten Smartphones und einem Spezial-Informationsservice rund um das Unternehmen an.

tele.ring[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

tele.ring wurde ursprünglich als eigenes Unternehmen vom Verbund, der ÖBB und der Stadtwerkeholding Citykom Austria im Jahr 1997 gegründet. 1998 beteiligte sich Mannesmann und übernahm tele.ring später komplett, verkaufte das Unternehmen allerdings 2001 an Western Wireless. Western Wireless wiederum verkaufte tele.ring nach der eigenen Übernahme durch Alltel im August 2005 an T-Mobile Austria. Das UMTS-Netz von tele.ring wurde im August 2006 abgeschaltet, das GSM-Netz wurde in das von T-Mobile Austria integriert, sodass tele.ring über kein eigenes Mobilfunknetz mehr verfügt und tele.ring-Kunden nun das Netz von T-Mobile Austria benutzen. tele.ring bleibt zwar als eigene Marke erhalten, wurde aber zur Discountsparte von T-Mobile Austria, wobei weiterhin Services wie WAP, MMS und Breitband-Internet angeboten werden, sodass die Bezeichnung als No frills-Anbieter auf tele.ring nicht zutrifft.

Mit dem Kauf von tele.ring konnte T-Mobile Austria seinen Gesamtmarktanteil um eine Million Kunden erweitern und schloss somit zum Marktführer Mobilkom Austria auf, weiterhin ist tele.ring der Mobilfunkdiscounter mit den meisten Kunden in Österreich.

Kurz nach der Veröffentlichung des Yesss!-Prepaid-Datentarifs, startete tele.ring mit einem eigenen Internet-Angebot und ist somit der zweite österreichische Mobilfunkdiscounter mit eigenem Breitbandtarif. Bei diesem Tarif handelt es sich im Gegensatz zum Angebot von Yesss! um einen Postpaid-Tarif mit Konditionen, die denen der großen Mobilfunknetzbetreiber ähneln. Genutzt wird das UMTS/HSDPA-Netz von T-Mobile Austria, wobei eine maximale Downloadgeschwindigkeit nicht limitiert wird.

Yesss![Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Yesss! startete als Tochter von Orange Austria, damals One, am 1. April 2005 als erster Discount-Mobilfunkanbieter auf dem österreichischen Markt sein No-Frills-Angebot und nutzte das Netz der Muttergesellschaft. Mit ca. 550.000 Kunden ist Yesss! nach eigenen Angaben der viertgrößte Mobilfunkanbieter in Österreich.

Jahrelang wurde neben dem Mobilfunk auch VoIP (diskont-webfonieren genannt) mit einer „Festnetzrufnummer“ angeboten, doch lag der Schwerpunkt stets beim Mobilfunk. Dieser Dienst wurde mit 31. Juli 2013 eingestellt.

Am 6. September 2007 startete Yesss! als erster österreichischer Mobilfunk-Discounter sein eigenes Internet-Angebot unter dem Namen diskont-surfen. Es handelt sich hierbei um einen Prepaid-Tarif, bei dem Guthaben bzw. Datenvolumen aufgeladen werden kann, das innerhalb eines Jahres verbraucht werden muss. Verwendet wird das UMTS/HSDPA-Netz von Orange, welches zuvor für Kunden des Discounters gesperrt war.

Im Zuge des Orange-Verkaufs an Drei wurde Yesss! für 390 Mio. Euro an die A1 Telekom Austria abgegeben. A1 betreibt Yesss! als eigene Firma weiter. Die Integration in das Mobilfunknetz von A1 erfolgt seit dem 15. April 2013.[1]

Die aktive Vermarktung lief bis Ende 2014 fast ausschließlich über den Lebensmitteldiscounter Hofer, seitdem über die Österreichische Post und Tabaktrafiken, Pagro, Libro sowie über Märkte der Rewe Group.

Andere Mobilfunkdiscounter(marken)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kerngeschäft aller hier genannten Mobilfunkdiscounter ist die Gesprächsvermittlung ins Ausland, vor allem zu den dortigen Festnetzanschlüssen.

Allianz SIM[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Allianz-Versicherung kündigte im September 2015 einen eigenen Diskont-Mobilfunker inklusive Geräteversicherung an.[2]

billitel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

billitel! ist ein Angebot der ICC Calling Cards GmbH und nutzt die Dienste des MVNE (Mobile Virtual Network Enabler) Yesss! und somit das Mobilfunknetz von A1.

delightmobile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

delightmobile ist ein Angebot der englischen Mundio Mobile (Austria) Limited, die in Österreich das Mobilfunknetz von T-Mobile nutzt.

eety[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

eety wurde am 24. April 2006, unter anderem mit einem 25,1-%-Anteil von Orange Austria, gegründet, deren Netz es nutzte. Durch die Verschmelzung mit Hutchison Drei Austria ging diese Beteiligung über und es wird nun auch dieses Mobilfunknetz, welches jetzt 100 % Anteil besitzt, genutzt. Einst war die Zielgruppe nicht-deutschsprachige Kunden, für die teilweise Service in ihrer Muttersprache angeboten wurde. Mittlerweile steht es mit ähnlichen Tarifen in Konkurrenz zu HoT und Yesss. Allen drei Anbietern ist der Vertrieb der Startpakete über Supermarktketten gemein. Im Falle von eety sind es Lidl und Pagro. Mit Stand vom 02. August 2016 verfügt der Kontomanager nur über rudimentäre Self-Care-Funktionen. Tarifwechsel erfolgen entweder telefonisch unter Mitwirkung des Supports oder durch Code-Eingaben am Endgerät.

Ge(-)org![Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ge org wird von den beiden Marken Saturn und Media Markt der Metro-Gruppe in Zusammenarbeit mit A1 als „hauseigene“ Mobilfunkmarke angeboten. Die Vermarktung läuft hauptsächlich durch dass jedes vertragsfrei erworbenen Mobilfunkgerät kostenlos ein Starterkit dazu erhält. Früher wurde Ge org! über Tele.Ring/T-Mobile abgewickelt, etwaige aus dieser Zeit noch mit Ge org! bedruckten Sim-Karten werden als Tele.Ring Wertkarten geführt.

HoT[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

HoT wird von der Hofer Telekom und Service GmbH, einer Tochtergesellschaft der Ventocom GmbH angeboten und über den Lebensmitteldiskonter Hofer KG vertrieben. HoT verwendet das Netz von T-Mobile Austria. Das Angebot steht seit 2. Jänner 2015 zur Verfügung.

Kronemobile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 3. September 2016 startete Krone mobile in Österreich und nutzt das Netz von A1.

Kuriermobil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 3. September 2016 startete Kurier mobil in Österreich und nutzt das Netz von A1.

kwikki[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

kwikki wurde Ende 2011 von Orange Austria, in Zusammenarbeit mit Tobaccoland Österreich, gestartet.[3] Der Vertrieb erfolgt ausschließlich über Trafiken. Im Zuge der Fusion mit Hutchison Drei Austria ging diese Marke an A1 über und nutzt nun auch dieses Mobilfunknetz.

Lycamobile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Lycamobile

Am 8. November 2013 startete Lycamobile in Österreich und nutzt das Netz von A1, einer Tochtergesellschaft der Telekom Austria.

MediaMarkt Mobil und Saturn Mobil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Media Markt und Saturn bieten seit dem 30. Juni 2016 zusätzlich zu ge org eine zweite Marke an, die je nach Geschäft Media Markt Mobil oder Saturn Mobil heißt. Genutzt wird das Netz von 3.

s-budget-mobile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

s-budget-mobile wird von der Handelskette Spar Österreich in Zusammenarbeit mit der T-Mobile Austria-Marke tele.ring angeboten. Eindeutige Schwerpunkte sind Prepaid-Kunden sowie die Monatspakete für Sprache und SMS (eines davon mit zusätzlichem Datenvolumen) sowie ein reines Datenpaket.

spusu[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2015 startete Spusu („Sprich und surf“) als virtueller Mobilfunker im Netz von „3“. Spusu setzt stark auf Marketing via Facebook.[4]

Hinter Spusu steht die MASS Response Service GmbH.

UPC[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

UPC startete im Jahr 2015 als virtueller Mobilfunkanbieter unter dem Namen UPC mobile. UPC nutzt das Netz von Drei.[5]

Vectonemobile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vectonemobile ist ein Angebot der englischen Mundio Mobile (Austria) Limited, die in Österreich das Mobilfunknetz von T-Mobile Austria nutzt. Neben dem Schwerpunkt bei Auslandsgesprächen werden auch andere Dienste angeboten.

Wowww![Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wowww! ist ein Angebot der ICC Calling Cards GmbH, nutzt die Dienste des MVNE Yesss! und somit das Mobilfunknetz von A1.

Yooopi![Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Yooopi! ist ein Angebot der Alpinacom GmbH, nutzt die Dienste des MVNE Yesss! und somit das Mobilfunknetz von A1, und legt einen Schwerpunkt auf günstige Tarife für Auslandstelefonate.

Freeeway[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freeeway ist ein Produkt der Machine and Voice Communication GmbH und nutzt die Dienste von KPN, T-Mobile Austria und Telekom Liechtenstein. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf roamingfreier Kommunikation speziell für die Transport- und Logistikbranche. Weiters wird auch das Segment der M2M-Kommunikation abgedeckt.[6]

Ehemalige Mobilfunkdiscounter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

C-Cube Mobile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Calling Card Company (CCC) bot als Untermieter von Tele2 (TWAUSMOB GmbH) eigene SIM-Karten für günstige Telefonate ins Ausland an. Nach dem Verkauf der Tele2 Mobilfunksparte an die A1 Telekom Austria wurde der Service von C-Cube – als Teil der Selbstverpflichtungen gegenüber der Bundeswettbewerbsbehörde – eingestellt.[7]

Hello Mobile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hello Mobile wurde am 1. April 2008 und im August 2015 endgültig eingestellt.[7]

ProcosMobile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ProcosMobile war ein Angebot des Procos FM (Facility Management), welches die Dienste von YouMobile und somit das Mobilfunknetz von T-Mobile Austria nutzte. Auch ProcosMobile wollte mit günstigen Tarifen für Auslandstelefonate punkten.

Schwarzfunk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie in Deutschland gab es in Österreich ein Mobilfunkangebot der uboot.com-Community mit dem Namen Schwarzfunk. Schwarzfunk verwendete ursprünglich das tele.ring-Netz, welches nach der Übernahme in das Netz des neuen Eigentümers T-Mobile Austria integriert wurde.

Tele2 Champion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tele2 (früher Tele2UTA) bietet in Österreich Festnetz und Internet und bot mit Champion bis zum Verkauf der Mobilfunksparte auch Mobiltelefonie an. Tele2 Champion (früher Tele2Mobil) begann mit seinem Preiskampf als Mobilfunkdiscounter vor allem mit Werbung gegen den bereits bekannten Discounter Yesss! mit einem niedrigeren Minutenpreis bei schlechterer Taktung. Tele2 bot als Vorteil gegenüber Yesss! MMS und GPRS, gegen namentliche Registrierung sogar Roaming an. Im Zuge des Preiskampfes reagierte Yesss! mit einer Vertragsoption, bei der auch hier durch die namentliche Registrierung bei der Vertragsunterzeichnung Roaming möglich wurde. Tele2 nutzte ebenfalls das One-Netz. Die Mobilfunksparte wurde jedoch um rund 7 Mio. Euro an die A1 Telekom Austria verkauft, welche die rund 131.000[8] ehemaligen Tele2-Kunden vom damaligen One (heute Orange) in das A1-Netz zur Diskontmarke bob überführt hat. Bestandskunden konnten ihre alten Tarife behalten, wobei vormals netzinterne Telefonie, also zu anderen Tele2-Nummern, jetzt zu sämtlichen bob-Nummern (bob und ehemalige Champion-Nummern) netzintern verrechnet wird.[9]

Vinmobile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vinmobile war ein Angebot der Vin Traders GmbH und nutzte die Dienste von YouMobile und somit das Mobilfunknetz von T-Mobile Austria. Auch Vinmobile wollte mit günstigen Tarifen für Auslandstelefonate punkten.

YouTalk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

YouTalk war das eigene Angebot des MVNE YouMobile (Mitacs Telekomservice GmbH), wobei das Mobilfunknetz von T-Mobile Austria genutzt wurde. Verkaufsargument waren günstige Tarife für Telefonate ins Ausland. Mitacs meldete im Februar 2014 Insolvenz an[10] und hat den Betrieb mittlerweile eingestellt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. YESSS! stärkt Markenportfolio von A1. a1.net, 14. Januar 2013, abgerufen am 16. Februar 2015.
  2. Allianz startet eigenen Diskont-Mobilfunker: Mit Geräteversicherung, derStandard.at vom 7. September 2015, abgerufen am 7. September 2015.
  3. Orange startet "kwikki". derstandard.at, 9. November 2011, abgerufen am 16. Februar 2015.
  4. Newcomer Spusu bringt neuen Billigtarif, derstandard.at, 14. August 2015, abgerufen 22. August 2015.
  5. UPC Mobile: Neue Tarife, kein Preiskampf mit "Hot", derstandard.at, 11. Mai 2015, abgerufen 23. August 2015.
  6. Neues Mobilfunkpaket speziell für Lkw-Spediteure, verkehrsrundschau.de, abgerufen am 27. August 2015
  7. a b Mobilkom Austria muss Tarif-Diskriminierung von 3 beenden, heise.de, 2. April 2008, abgerufen 22. August 2015.
  8. TA schließt Übernahme von Tele2-Mobil ab, fuzo-archiv.de
  9. bob: bob champion faq
  10. http://www.edikte.justiz.gv.at/edikte/id/idedi8.nsf/0/CCDF1644419CF16EC1257C8C00793888