Liste der Naturdenkmale in Coppenbrügge

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Die Liste der Naturdenkmale in Coppenbrügge nennt die Naturdenkmale im Flecken Coppenbrügge im Landkreis Hameln-Pyrmont in Niedersachsen.[1][2]

Naturdenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nummer Bezeichnung Ort, Lage Beschreibung Schutzgrund Bild


ND-HM 028 Teufelsküche im Ith Coppenbrügge
(52° 6′ 26,1″ N, 9° 32′ 9,6″ O)
Bergsturz. Die „Teufelsküche“ ist ein durch Steinblöcke gegliederter Felskessel am Fuße des Fahnensteinmassivs am nördlichen Ith-Hang südlich von Coppenbrügge. Der Felskessel ist durch Gesteinsverwitterung des Korallenoolith entstanden und hat eine besondere Bedeutung als germanische Kultstätte sowie für die Rattenfängersage. Eigenart und Schönheit, heimatkundliche und wissenschaftliche Bedeutung
ND-HM 029 Fahnenstein im Ith Coppenbrügge
(52° 6′ 25,4″ N, 9° 32′ 11,5″ O)
Der „Fahnenstein“ befindet sich an der Nordostecke des Oberbergs südlich von Coppenbrügge und hebt sich als markante, ca. 15 m hohe Korallenoolith-Felsklippe deutlich aus dem Firstmassiv des nördlichen Iths heraus. Die Felsklippe ist ein überregional bekannter Aussichtspunkt. Eigenart und Schönheit, wissenschaftliche Bedeutung
ND-HM 030 Wackelstein im Ith Coppenbrügge
(52° 6′ 28,1″ N, 9° 31′ 59,2″ O)
Der „Wackelstein“ befindet sich am Nordhang des Oberberges im Waldbestand des nördlichen Iths. Der „Wackelstein“ ist eine auf einem schrägen Felssockel liegende, bewegliche Dolomitplatte, welche als Besonderheit der Gesteinsverwitterung erhalten geblieben ist. Der Wackelstein hat eine besondere Bedeutung als germanische Kultstätte. Seltenheit, Eigenart und Schönheit, wissenschaftliche und heimatkundliche Bedeutung
ND-HM 031 Falkenstein im Ith Coppenbrügge
(52° 6′ 23″ N, 9° 31′ 55,5″ O)
Der „Falkenstein“ ist eine ca. 20 m hohe, kompakt freistehende Felsklippe aus Korallenoolith, welche sich an der Nordwestecke des Oberbergkamms aus dem Firstmassiv des nördlichen Iths heraus hebt. Eigenart und Schönheit, wissenschaftliche Bedeutung
ND-HM 032 Adam und Eva im Ith Bessingen
(52° 6′ 11,5″ N, 9° 31′ 42,2″ O)
Die Felsgruppe „Adam und Eva“ besteht aus zwei frei stehenden, säulenförmigen Felsklippen von ca. 15 m Höhe, welche im Zuge der Gesteinsverwitterung des Korallenoolith entstanden sind. Die Felsgruppe befindet sich unterhalb des Ithkammes im Nordteil der sogenannten Bessinger Klippen. Die Felsgruppe „Adam und Eva“ ist überregional als touristische Attraktion bekannt. Eigenart und Schönheit, wissenschaftliche und heimatkundliche Bedeutung Adam und Eva im Ith
ND-HM 033 Peter-Linde Burg Coppenbrügge Coppenbrügge
(52° 7′ 5,6″ N, 9° 32′ 48″ O)
Die „Peter-Linde“ (Tilia ssp.) steht auf dem Wall der Burganlage von Coppenbrügge und wurde vor ca. 500–700 Jahren gepflanzt. Zu Ehren eines Besuches des Zar Peter dem Großen im Jahr 1697 wurde der Baum als Peter-Linde benannt. Die „Peter-Linde“ steht auf einer mit Steinen eingefassten Erdverwallung und hat einen weit ausladenden, durch mächtige Starkäste strukturierten, bizarren Wuchs. heimatkundliche Bedeutung Peter-Linde Burg Coppenbrügge
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ND-HM 150 Mönchstein im Ith Bisperode
(52° 5′ 42,7″ N, 9° 31′ 13,3″ O)
Der „Mönchstein“ ist eine ca. 20 m hohe massive Felsklippe im nördlichen Ith, welche sich aus den sogenannten Bessinger Klippen heraushebt. Die Felsklippe aus Korallenoolith hat eine vorgelagerte Blockschutthalde und ist ein Ergebnis der natürlichen Kalksteinverwitterung. Eigenart und Schönheit, wissenschaftliche Bedeutung
ND-HM 151 Schwefelbrunnen in Bessingen Bessingen
(52° 6′ 16,5″ N, 9° 30′ 17″ O)
Der „Schwefelbrunnen“ ist ein gefasster Quellbereich in der Ortslage von Bessingen mit Austritt von stark schwefelhaltigem Wasser. Teilweise wird das Wasser durch die Dorfbewohner zu Heilzwecken benutzt. Seltenheit, wissenschaftliche Bedeutung Schwefelbrunnen in Bessingen
ND-HM 152 Eiche an der Harderoder Mühle Harderode
(52° 2′ 20,3″ N, 9° 32′ 36,2″ O)
Die Stieleiche (Quercus robur) steht im Ufergehölz des Fließgewässers „Ilse“ am südlichen Ortsrand von Harderode. Der großkronige Baum weist einen typischen Wuchs auf und hat eine besondere Bedeutung für das Landschaftsbild. Schönheit
ND-HM 153 Baumgruppe am Harderoder Pfingstanger Harderode
(52° 2′ 57,8″ N, 9° 32′ 10,9″ O)
Die das Landschaftsbild prägende Baumgruppe befindet sich auf dem als Festplatz genutzten Pfingstanger am nördlichen Ortsrand von Harderode und besteht aus 6 großkronigen Eichen (Quercus robur) und 5 Linden (Tilia spp.). Kulturhistorische Bedeutung als Thingplatz (Gerichts-/Versammlungsstätte). Schönheit, heimatkundliche Bedeutung
ND-HM 182 Hainbuchen an der Mittelmühle Coppenbrügge
(52° 7′ 37,2″ N, 9° 32′ 34,1″ O)
Die beiden alten Hainbuchen (Carpinus betulus) stehen auf einer brach liegenden, mit Gebüsch bewachsenen Hangkante nördlich der Mittelmühle in der Gemarkung von Coppenbrügge. Die kompakt geschlossenen Baumkronen heben sich deutlich aus den Gehölzkonturen der Umgebung heraus. Bedeutung für das Landschaftsbild. Schönheit
ND-HM 183 Hudebäume bei Harderode Harderode
(52° 3′ 19,3″ N, 9° 32′ 50,3″ O)
Die Baumgruppe befindet sich nordöstlich von Harderode auf einer Hangwiese am Ith. Die Baumgruppe besteht aus zwei Linden (Tilia cordata) und einer Stieleiche (Quercus robur) und bietet mit dem geschlossenen, weit ausladenden Kronenschirm dem Weidevieh Schutz. Bedeutung für das Landschaftsbild. Schönheit, heimatkundliche Bedeutung
ND-HM 184 Rot-Eiche im alten Forsthausgarten Coppenbrügge Coppenbrügge
(52° 7′ 5,5″ N, 9° 32′ 48,4″ O)
Die Rot-Eiche (Quercus rubra) steht im weitläufigen Garten des ehemaligen Forsthauses, jetzt Kindergarten von Coppenbrügge südwestlich der Burg nahe dem Burggraben. Der Baum hat einen typischen, kompakt mächtigen Wuchs und durch seine Dominanz eine Bedeutung für das Ortsbild. Seltenheit und Schönheit Rot-Eiche im alten Forsthausgarten Coppenbrügge
ND-HM 185 Hude-Eiche in der Gemarkung Harderode Harderode
(52° 3′ 16,9″ N, 9° 32′ 40,1″ O)
Die Hude-Eiche (Quercus robur) steht auf einer aufgelassenen Streuobstwiese am Ith nördlich von Harderode. Der Baum ist Bestandteil der strukturreich gegliederten kulturhistorischen Weidelandschaft des flachgründigen, trockenen Ith-Hanges. Bedeutung für das Landschaftsbild. Schönheit, heimatkundliche Bedeutung
ND-HM 186 Kastanie in Hohnsen Hohnsen
(52° 8′ 42,3″ N, 9° 28′ 47,4″ O)
Die Kastanie (Aesculus hippocastanum) steht am nördlichen Ortsrand von Hohnsen gegenüber dem Feuerwehrhaus auf einer durch eine Bruchsteinmauer befestigten Hangkante an dem Gemeindeverbindungsweg nach Brullsen. Der Baum zeichnet sich durch einen besonders schönen Wuchs aus. Bedeutung für das Ortsbild. Schönheit
ND-HM 187 Linde in Harderode Harderode
(52° 2′ 49,2″ N, 9° 32′ 14″ O)
Die Linde (Tilia platyphyllos) steht dominant auf einer Viehweide ca. 250 m nördlich von Harderode und ist weit sichtbarer Bestandteil des Landschaftsbildes. Schönheit
ND-HM 188 Hude-Hainbuche südlich der Kläranlage Coppenbrügge Coppenbrügge
(52° 7′ 40,1″ N, 9° 32′ 27,2″ O)
Die Hainbuche (Carpinus betulus) ist ein freistehender und schön gewachsener Baum, welcher südlich der Kläranlage Coppenbrügge im Grünstreifen eines Wirtschaftsweges steht. Besondere Bedeutung für das Landschaftsbild. Seltenheit und Schönheit
ND-HM 218 Zwillingsbuche am Oberberg Marienau
(52° 6′ 6,1″ N, 9° 32′ 38,4″ O)
Die Zwillingsbuche (Fagus sylvatica) befindet sich am Südhang des Oberberges oberhalb des sogenannten Jürgensweg im Ith. Der Baum wächst bizarr auf einem Kalkfelsblock und teilt sich in ca. 2 m Höhe in zwei Stämme, welche als Besonderheit in ca. 4 m Höhe nochmals genetisch fest verwachsen sind. Seltenheit, naturkundliche Bedeutung

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Naturdenkmale in Coppenbrügge – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Verzeichnis gemäß § 14 Abs. 9 NAGBNatSchG – Naturdenkmale. (pdf; 23,7 kB). Landkreis Hameln-Pyrmont - untere Naturschutzbehörde, 10. August 2015, abgerufen am 4. Januar 2016.
  2. Anlage 2) Zur Verordnung zur Sicherung von Naturdenkmalen im Landkreis Hameln-Pyrmont vom 07.06.2005. (pdf; 7,84 MB). (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 24. September 2015; abgerufen am 10. März 2015.