Liste der Naturdenkmale in Pirna

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Diese Liste enthält alle Naturdenkmale in Pirna (Stand 22. Oktober 2012). Namen und Nummern entsprechen den amtlichen Bezeichnungen.

Naturdenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ND Nr. Bezeichnung Schutzgüter (Auswahl) Gemarkung (Lage) Bild
SSZ 001 Erlpeterquelle Quellbereich in einem bergmännisch aufgeführten Wasserstollen mit einer Länge von 60 bis 80 m Altstadt
SSZ 002 Muttergottesquelle Mit einer Eisenplatte verschlossener Quellschacht im Anschnittbereich des grauen Tonmergels der Zeichner-Burglehntonbank Posta
SSZ 003 Großrippeln Durch Lößlehmbau freigelegter Oberflächenausschnitt des mittelturonen Sandsteines in der ehemaligen Ziegelei Uhlmann (Magerrasen) Zehista
SSZ 004 Strudellöcher am Mädelgraben Mehrere große Strudellöcher an der südlichen oberen Kante des Elbtales – 20 m östlich des Cunnersdorfer Mädelgrabens (kesselförmige Vertiefungen), die durch Verwitterung heute in ihrem Querschnitt freiliegen Cunnersdorf
SSZ 015 Sandsteinbruch Lohmgrund Aufgelassener Sandsteinbruch mit Gehölzsukzession Cotta
SSZ 017 Strudellöcher am Forellensteig Sandsteinblöcke am westlichen Ufer des Flussbettes der Gottleuba mit markanten Auswaschungen Kleincotta
SSZ 025 Ziegelteich Wassergefüllter Ausstich (Stillgewässer) umgeben von dichtem Gehölz- und Schilfröhrichtsaum mit mannigfaltiger Vogelwelt Hinterjessen
SSZ 026 Hallsteinklippen Aufschluss des Purpurberg-Quartzites, der hier als Felsbarriere mit steilen Felsklippen zum Bahretal abfällt; südwestlich exponierte moos- und flechtereiche Hänge und Felsklippen; am Hangfuß Übergang zu artenreichen Auwaldgesellschaften Dohma
SSZ 027 Feldgehölz mit Eichenmistel Einziger noch bekannter Standort der Eichenmistel (Europäische Riemenblume – Loranths europaeus), der seit 1886 dokumentiert ist – strukturreiches Feldgehölz mit Eichenbestand Dohma
SSZ 029 Birkwitzer Graben Überregional bedeutsames Feuchtgebiet mit örtlicher Bedeutung im Biotopverbund; auch Häntzschelteich genanntes, 700 m langes, schmales Wasser- und Sumpfgelände; von dichte Gehölzen, Röhrichten und Seggenzonen gesäumt; repräsentiert den Rest eines früheren Laufes der Wesenitz in fortgeschrittenem Verlandungsstadium; im Südteil erstreckt sich ein flaches Restgewässer (Birkwitzer See) Birkwitz

(Lage)

Birkwitzer Graben
SSZ 034 Cottaer Spitzberg (Gipfel) Durch Schotterabbau angeschnittener Basaltschlot, der die Gipfelkuppe des Cottaer Spitzberges bildet Cotta
SSZ 035 Cottaer Spitzberg (Nordhang) Stieleichen-Hainbuchenwald als naturnahe Waldbestockung Cotta
SSZ 036 Wald am Oberpostaer Elbhang Winterlindenreicher Eichen-Hainbuchenwald als naturnahe Waldbestockung Posta
SSZ 038 Wesenitzaue Pirna-Jessen Wertvolles, auentypisches Biotopmosaik aus Hochstaudenfluren, Simsensümpfen, Schilfröhrichtzonen, mesophilem und Feuchtgrünland Hinterjessen
SSZ 040 Elblachen Überregional bedeutsames Verlandungsgebiet am rechten Elbufer unterhalb Pirnas; ca. 80–100 m breites stehendes Altwasser mit eingelagerten Inseln und Halbinseln hinter dem Damm der Elbstromregulierung Pratzschwitz
SSZ 043 Laichgewässer bei Pirna-Copitz Zwei struktur- und vegetationsreiche flache Tümpel – von Weidengebüsch und Schwarzerlen gesäumt; umgebendes Gelände ist flächig versumpft Copitz
SSZ 047 Birkwitzer Wiese Seltene Pfeifengraswiese mit stark gefährdeter Orchideenart Birkwitz
SSZ 049 Waldwiese Kleine Waldwiese im Bereich des Sickerwasseraustritts; Standort einer geschützten Orchideenart Kleincotta
SSZ 054 Neundorfer Hang Glatthaferwiese mit Arten der Halbtrockenarten und beachtlichem Bestand an Riesenschachtelhalmen Neundorf
SSZ 071 Lugteich Pirna-Mockethal Kleingewässer mit schmalem Röhrichtgürtel und schlammreichen Flachwasserzonen Mockethal
SSZ 151 Hang an der Eisenbahn Magerrasen in südexponierter Lage mit Gehölzinseln und Obstbäumen; geschützte Pflanzen und Heuschrecken Dohma
SSZ 152 Kiefernmisteln südlich vom Marktweg bei Graupa Vorkommen der Kiefernmistel (Viscum laxum) in einem baumhöhlenreichen Zwergstrauch-Kiefernwald an der Südwestgrenze des Verbreitungsgebietes der Kiefernmistel (vgl. SSZ 153) Graupa
SSZ 153 Kiefernmisteln nordöstlich vom Marktweg bei Graupa Vorkommen der Kiefernmistel (Viscum laxum) in einem baumhöhlenreichen Zwergstrauch-Kiefernwald an der Südwestgrenze des Verbreitungsgebietes der Kiefernmistel (vgl. SSZ 152) Graupa
SSZ 022 Lindenallee Baumbestand der als Lindenallee bezeichneten Straße im östlichen Teil des Ortes; gegenwärtiger Zustand: Bestand beschränkt sich auf wenige Altbäume und umfangreiche Ersatzpflanzungen mit Winterlinde Graupa
SSZ 035 Stiel-Eiche auf dem Burglehn Sanierter Altbaum mit einem nur in einem Teilbereich wasserdurchlässig befestigten Traufbereich Copitz
SSZ 099 Schwarzpappel am Copitzer Elbhafen Copitz
SSZ 106 Eiche im Schlosspark Alte Stiel-Eiche mit einem Alter von etwa 450 Jahren und einem Umfang in Brusthöhe von 7,30 m. Einzigartig für Deutschland sind die bis zum Boden reichenden Äste. Graupa

(Lage)

Schlosspark Graupa
SSZ 107 Luthereiche am Wasserwerk in Pirna
SSZ 108 Flatterulme an der Seidewitz bei Zehista Zehista
SSZ 109 Maulbeerbaum im Gut Mannewitz Mannewitz, Krietzschwitzer Str. 30

(Lage)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Naturdenkmale in Pirna – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien